Asturien – Genusswandern zwischen Atlantikküste und Picos de Europa
Hoch über dem Kantabrischen Meer stehen wir am Leuchtturm von Cabo Vidio, während unter uns die Wellen gegen die Klippen der Costa Verde schlagen. Beim Genusswandern in Asturien führen uns ruhige Wege in die Picos de Europa und die stillen Naturparks Somiedo und Redes. Dazwischen kosten wir Queso Casín und lernen beim Escanciado die Kunst des Sidra-Einschenkens.
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Reisedauer:8 Tage
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Davon Wandertage:5 Tage
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Nächte im Bett:7Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Standortreise mit Übernachtung in Cudillero
- Sechs abwechslungsreiche Wanderungen zwischen Küste und Gebirge
- Costa Verde und Nationalpark Picos de Europa
- UNESCO-Biosphärenreservat Somiedo und Naturpark Redes
- Einblicke in die asturische Sidra- und Käsetradition
- Besuche in Gijón und Oviedo
- Begegnungen mit regionalen Produzenten und dem ursprünglichen Asturien
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Nachhaltiges Reisen gelingt nur durch Kooperation. Wir sind sehr stolz weltweit Partner zu haben, die unsere Grundwerte teilen. Gemeinsam arbeiten wir aktiv an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Mit ausgezeichneter Qualität, viel Weitblick und Offenheit kreieren unsere wertgeschätzten Partner einmalige Reiseerlebnisse. Wir sind im Ziel miteinander verbunden.
Von den Klippen der Costa Verde in die Picos de Europa
Über grüne Weiden gehen wir hinaus zum Leuchtturm von Cabo Vidio, wo die Küste steil ins Kantabrische Meer abbricht. Achtzig Meter befinden wir uns hier über der Brandung, wenn wir auf das tiefblaue Meer blicken. In Asturien, Spaniens grünen Norden, lassen wir uns beim Genusswandern voll und ganz auf Kultur und Landschaft ein. Sieben Nächte bleiben wir im familiengeführten Hotel Isabel Suárez im Fischerort Cudillero, dessen bunte Häuser sich über dem kleinen Hafen stapeln. Auf Küstenpfaden folgen wir der Costa Verde vom Mirador del Sablón zu versteckten Buchten. Später wechseln wir ins Hochgebirge der Picos de Europa und wandern von der Hochebene Buferrera zu den Gletscherseen Lago Enol und Lago Ercina.
Stille Naturparks: Somiedo, Redes und die asturische Käsetradition
Abseits der bekannten Wege liegen zwei UNESCO-Biosphärenreservate. Im Naturpark Somiedo, einem der letzten Rückzugsräume des Kantabrischen Braunbären, wandern wir von Valle del Lago, einem der höchstgelegenen Bergdörfer Asturiens, auf einem alten Hirtenweg zum Lago del Valle. Ein lokaler Naturführer erzählt uns von den Bären, der Tierwelt und den Pflanzen. Im Ecomuseo de Somiedo tauchen wir in das frühere Bergbauernleben ein, wenn wir dort mehr darüber erfahren.
Im Naturpark Redes folgen wir der Ruta del Alba durch eine eindrucksvolle Schlucht entlang des klaren Río Alba und besuchen die familiengeführte Quesería Redes, in der noch heute der Queso Casín reift, eine der ältesten Käsesorten Spaniens. Selbstverständlich verkosten wir den Käse anschließend auch.
Sidra, Genuss und die Städte Gijón und Oviedo
Im Herzen der Comarca de la Sidra, seit 2024 immaterielles UNESCO-Kulturerbe, wandern wir über die Höhen des Peñamayor-Massivs zu den Les Praeres, mit weitem Blick über das Hügelland. Im Museo de la Sidra in Nava und in einem traditionsreichen Llagar erfahren wir, wie aus asturischen Äpfeln naturbelassener Apfelwein wird, und erleben das Escanciado, den Guss aus großer Höhe. Zum Ausklang entdecken wir die Hafenstadt Gijón mit dem Fischerviertel Cimavilla und die Hauptstadt Oviedo mit ihrer Kathedrale San Salvador und den Sidrerías der Altstadt.
Langjährige Zusammenarbeit: unser lokales Team vor Ort
Diese Wanderreise durch den Norden Spaniens gestalten wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Thomas. Vor über einem Jahrzehnt hat er Spanien zu seiner Wahlheimat gemacht und lebt heute mit seiner Familie hier. Begleitet werden wir von Maike, die in Asturien lebt und uns als Local Guide “ihr” Asturien näherbringt. Unsere kleinen Gruppen mit höchstens vierzehn Gästen werden von Maike sehr persönlich und nahe am Gastland geführt und erhalten authentische Einblicke in die Kultur Asturiens. Sie kennt die Wege ebenso wie die Menschen dahinter, und so ergeben sich Zugänge, die abseits der Touristenpfade sonst verborgen blieben.
Kontakt & Infos
Asturien – Genusswandern zwischen Atlantikküste und Picos de Europa buchen
Sie bezahlen erst, nachdem Sie
die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Anreise nach Asturien
Wir fliegen nach Asturias und werden am Flughafen von unserer Reiseleitung begrüßt. Anschließend fahren wir entlang der grünen Küste nach Cudillero. Nach dem Zimmerbezug bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch den Fischerort mit seinem kleinen Hafen und den farbenfrohen Häuserfassaden.
Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir unsere Mitreisenden kennen und erhalten eine Einführung in die bevorstehenden Wandertage.
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2. Tag: Entlang der Costa Verde
Zum Auftakt unserer Wanderwoche erkunden wir die Steilküste der Costa Verde. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den kleinen Weiler Oviñana, den Ausgangspunkt unserer Rundwanderung.
Auf aussichtsreichen Küstenwegen wandern wir zunächst zum Mirador del Sablón. Von hier blicken wir über die schroffen Klippen und das Kantabrische Meer. Anschließend folgen wir dem Küstenpfad bis zum Cabo Vidio. Der Leuchtturm liegt auf einer rund 80 Meter hohen Steilküste und bietet einen weiten Blick über die asturische Küste.
Über grüne Weiden und ruhige Feldwege kehren wir nach Oviñana zurück. Nach der Wanderung bleibt Zeit für eine Einkehr oder einen Spaziergang in Cudillero.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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3. Tag: Nationalpark Picos de Europa und Lagos de Covadonga
Heute fahren wir über eine aussichtsreiche Bergstraße in den Nationalpark Picos de Europa. Unsere Wanderung beginnt auf der Hochebene von Buferrera.
Auf gut angelegten Wegen führt uns die Rundwanderung zu den Gletscherseen Lago Enol und Lago Ercina. Unterwegs prägen Almflächen, traditionelle Hirtenhütten und markante Kalkgipfel die Landschaft. Mit etwas Glück können wir Gänsegeier oder Gämsen beobachten.
Anschließend besuchen wir den Wallfahrtsort Covadonga mit seiner Basilika und der Heiligen Grotte. Der Ort besitzt eine große historische Bedeutung für Asturien und Spanien.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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4. Tag: Naturpark Somiedo und das Reich der Braunbären
Heute entdecken wir den Naturpark Somiedo, der seit dem Jahr 2000 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist. Das Schutzgebiet zählt zu den letzten Rückzugsräumen des Kantabrischen Braunbären.
Von Valle del Lago, dem höchstgelegenen Dorf Asturiens, wandern wir auf einem historischen Hirtenweg durch Bergwiesen und entlang traditioneller Natursteinmauern zum Lago del Valle. Der größte natürliche Bergsee Asturiens liegt zwischen steilen Gipfeln und weitläufigen Almflächen.
Ein lokaler Naturführer informiert uns unterwegs über die Tier- und Pflanzenwelt der Region sowie über die Rückkehr des Braunbären.
Am Nachmittag besuchen wir das Ecomuseo de Somiedo in Veigas. Die restaurierten, strohgedeckten Teitos geben Einblick in das frühere Leben der Bergbauern und in die traditionelle Nutzung dieser Landschaft.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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5. Tag: Naturpark Redes und asturische Käsetradition
Unser heutiges Ziel ist der Naturpark Redes, ein UNESCO-Biosphärenreservat mit Buchenwäldern, Gebirgsbächen und traditionellen Bergdörfern. Alm- und Weidewirtschaft prägen die Region bis heute.
Im Dorf Soto de Agues starten wir unsere Wanderung auf der bekannten Ruta del Alba. Entlang des Río Alba führt uns der Weg durch eine Schlucht mit Wasserfällen, kleinen Brücken sowie Buchen- und Kastanienwäldern. Die frühere Versorgungsroute der Bergbauern gehört heute zu den bekanntesten Wanderwegen des Naturparks.
Nach der Wanderung besuchen wir die familiengeführte Quesería Redes in Campo de Caso. Hier wird der Queso Casín hergestellt, einer der ältesten dokumentierten Käse Spaniens. Bei einer Führung lernen wir die traditionelle Herstellung kennen und verkosten den charakteristischen Käse.
Anschließend fahren wir nach Cudillero zurück.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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6. Tag: Wandern im Herzen der Sidra-Kultur
Heute widmen wir uns der asturischen Apfelweintradition. Die Comarca de la Sidra rund um Nava, Bimenes, Cabranes und Sariego gilt als Zentrum der regionalen Sidra-Kultur. Diese wurde 2024 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Nach der Fahrt in das grüne Hügelland beginnen wir unsere Rundwanderung auf den Höhen des Peñamayor-Massivs. Wir wandern durch Kastanien- und Eichenwälder, über Viehweiden und auf alten Hirtenpfaden zu den Les Praeres de Peñamayor. Von den Bergwiesen reicht der Blick über Zentralasturien bis zum Kantabrischen Gebirge.
Anschließend besuchen wir das Museo de la Sidra in Nava. Die Ausstellung informiert über den Apfelanbau, die Herstellung der Sidra und ihre Bedeutung für die asturische Kultur.
Zum Abschluss besichtigen wir den Familienbetrieb Llagar Sidra Viuda de Angelón Pomar. Wir erfahren, wie naturbelassene Sidra hergestellt wird, und verkosten verschiedene Sorten. Dabei lernen wir auch das traditionelle Escanciado kennen, bei dem der Apfelwein aus großer Höhe eingeschenkt wird.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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7. Tag: Gijón und Oviedo
Zum Abschluss unserer Reise besuchen wir die beiden bedeutendsten Städte Asturiens.
Zunächst fahren wir nach Gijón. Bei einem Spaziergang durch das historische Fischerviertel Cimavilla lernen wir die Geschichte der Hafenstadt kennen und genießen den Blick auf den Atlantik. Entlang der Strandpromenade und des Yachthafens bleibt Zeit für einen individuellen Bummel oder eine Kaffeepause.
Anschließend besuchen wir Oviedo, die Hauptstadt Asturiens. Bei einem Rundgang durch die Altstadt sehen wir historische Plätze und Gebäude, die Kathedrale San Salvador sowie zahlreiche Skulpturen im Stadtbild. Auch die traditionellen Sidrerías und kleinen Geschäfte prägen das Zentrum.
Nach etwas Freizeit kehren wir nach Cudillero zurück. Beim gemeinsamen Abschiedsabendessen lassen wir die Erlebnisse unserer Wanderwoche noch einmal Revue passieren.
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8. Tag: Adiós Asturias
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Spaniens grünem Norden. Wir fahren zum Flughafen Oviedo und treten den Rückflug an.
1. Tag: Anreise nach Asturien
Wir fliegen nach Asturias und werden am Flughafen von unserer Reiseleitung begrüßt. Anschließend fahren wir entlang der grünen Küste nach Cudillero. Nach dem Zimmerbezug bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch den Fischerort mit seinem kleinen Hafen und den farbenfrohen Häuserfassaden.
Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir unsere Mitreisenden kennen und erhalten eine Einführung in die bevorstehenden Wandertage.
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2. Tag: Entlang der Costa Verde
Zum Auftakt unserer Wanderwoche erkunden wir die Steilküste der Costa Verde. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den kleinen Weiler Oviñana, den Ausgangspunkt unserer Rundwanderung.
Auf aussichtsreichen Küstenwegen wandern wir zunächst zum Mirador del Sablón. Von hier blicken wir über die schroffen Klippen und das Kantabrische Meer. Anschließend folgen wir dem Küstenpfad bis zum Cabo Vidio. Der Leuchtturm liegt auf einer rund 80 Meter hohen Steilküste und bietet einen weiten Blick über die asturische Küste.
Über grüne Weiden und ruhige Feldwege kehren wir nach Oviñana zurück. Nach der Wanderung bleibt Zeit für eine Einkehr oder einen Spaziergang in Cudillero.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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3. Tag: Nationalpark Picos de Europa und Lagos de Covadonga
Heute fahren wir über eine aussichtsreiche Bergstraße in den Nationalpark Picos de Europa. Unsere Wanderung beginnt auf der Hochebene von Buferrera.
Auf gut angelegten Wegen führt uns die Rundwanderung zu den Gletscherseen Lago Enol und Lago Ercina. Unterwegs prägen Almflächen, traditionelle Hirtenhütten und markante Kalkgipfel die Landschaft. Mit etwas Glück können wir Gänsegeier oder Gämsen beobachten.
Anschließend besuchen wir den Wallfahrtsort Covadonga mit seiner Basilika und der Heiligen Grotte. Der Ort besitzt eine große historische Bedeutung für Asturien und Spanien.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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4. Tag: Naturpark Somiedo und das Reich der Braunbären
Heute entdecken wir den Naturpark Somiedo, der seit dem Jahr 2000 als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist. Das Schutzgebiet zählt zu den letzten Rückzugsräumen des Kantabrischen Braunbären.
Von Valle del Lago, dem höchstgelegenen Dorf Asturiens, wandern wir auf einem historischen Hirtenweg durch Bergwiesen und entlang traditioneller Natursteinmauern zum Lago del Valle. Der größte natürliche Bergsee Asturiens liegt zwischen steilen Gipfeln und weitläufigen Almflächen.
Ein lokaler Naturführer informiert uns unterwegs über die Tier- und Pflanzenwelt der Region sowie über die Rückkehr des Braunbären.
Am Nachmittag besuchen wir das Ecomuseo de Somiedo in Veigas. Die restaurierten, strohgedeckten Teitos geben Einblick in das frühere Leben der Bergbauern und in die traditionelle Nutzung dieser Landschaft.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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5. Tag: Naturpark Redes und asturische Käsetradition
Unser heutiges Ziel ist der Naturpark Redes, ein UNESCO-Biosphärenreservat mit Buchenwäldern, Gebirgsbächen und traditionellen Bergdörfern. Alm- und Weidewirtschaft prägen die Region bis heute.
Im Dorf Soto de Agues starten wir unsere Wanderung auf der bekannten Ruta del Alba. Entlang des Río Alba führt uns der Weg durch eine Schlucht mit Wasserfällen, kleinen Brücken sowie Buchen- und Kastanienwäldern. Die frühere Versorgungsroute der Bergbauern gehört heute zu den bekanntesten Wanderwegen des Naturparks.
Nach der Wanderung besuchen wir die familiengeführte Quesería Redes in Campo de Caso. Hier wird der Queso Casín hergestellt, einer der ältesten dokumentierten Käse Spaniens. Bei einer Führung lernen wir die traditionelle Herstellung kennen und verkosten den charakteristischen Käse.
Anschließend fahren wir nach Cudillero zurück.
Übernachtung im Hotel Isabel Suárez in Cudillero
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6. Tag: Wandern im Herzen der Sidra-Kultur
Heute widmen wir uns der asturischen Apfelweintradition. Die Comarca de la Sidra rund um Nava, Bimenes, Cabranes und Sariego gilt als Zentrum der regionalen Sidra-Kultur. Diese wurde 2024 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Nach der Fahrt in das grüne Hügelland beginnen wir unsere Rundwanderung auf den Höhen des Peñamayor-Massivs. Wir wandern durch Kastanien- und Eichenwälder, über Viehweiden und auf alten Hirtenpfaden zu den Les Praeres de Peñamayor. Von den Bergwiesen reicht der Blick über Zentralasturien bis zum Kantabrischen Gebirge.
Anschließend besuchen wir das Museo de la Sidra in Nava. Die Ausstellung informiert über den Apfelanbau, die Herstellung der Sidra und ihre Bedeutung für die asturische Kultur.
Zum Abschluss besichtigen wir den Familienbetrieb Llagar Sidra Viuda de Angelón Pomar. Wir erfahren, wie naturbelassene Sidra hergestellt wird, und verkosten verschiedene Sorten. Dabei lernen wir auch das traditionelle Escanciado kennen, bei dem der Apfelwein aus großer Höhe eingeschenkt wird.
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7. Tag: Gijón und Oviedo
Zum Abschluss unserer Reise besuchen wir die beiden bedeutendsten Städte Asturiens.
Zunächst fahren wir nach Gijón. Bei einem Spaziergang durch das historische Fischerviertel Cimavilla lernen wir die Geschichte der Hafenstadt kennen und genießen den Blick auf den Atlantik. Entlang der Strandpromenade und des Yachthafens bleibt Zeit für einen individuellen Bummel oder eine Kaffeepause.
Anschließend besuchen wir Oviedo, die Hauptstadt Asturiens. Bei einem Rundgang durch die Altstadt sehen wir historische Plätze und Gebäude, die Kathedrale San Salvador sowie zahlreiche Skulpturen im Stadtbild. Auch die traditionellen Sidrerías und kleinen Geschäfte prägen das Zentrum.
Nach etwas Freizeit kehren wir nach Cudillero zurück. Beim gemeinsamen Abschiedsabendessen lassen wir die Erlebnisse unserer Wanderwoche noch einmal Revue passieren.
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8. Tag: Adiós Asturias
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Spaniens grünem Norden. Wir fahren zum Flughafen Oviedo und treten den Rückflug an.
Häufig gestellte Fragen
Beim Genusswandern in Asturien führt uns die Route quer durch den grünen Norden Spaniens. Wir starten an der Costa Verde, wo wir auf Küstenpfaden vom Mirador del Sablón zum Leuchtturm von Cabo Vidio wandern, dem nördlichsten Punkt Asturiens hoch über der Brandung. Im Nationalpark Picos de Europa führt uns eine Rundwanderung von der Hochebene Buferrera zu den Gletscherseen Lago Enol und Lago Ercina, anschließend besuchen wir den Wallfahrtsort Covadonga mit seiner Basilika und der Heiligen Grotte. Ruhiger wird es in den beiden UNESCO-Biosphärenreservaten: im Naturpark Somiedo wandern wir auf einem alten Hirtenweg zum Lago del Valle, im Naturpark Redes folgen wir der Ruta del Alba durch die Schlucht des Río Alba. Dazu kommen eine Wanderung über das Peñamayor-Massiv im Herzen der asturischen Sidra-Region sowie zum Abschluss die Städte Gijón und Oviedo.
In einer Gruppe von höchstens vierzehn Gästen bleibt Raum für genau jene Momente, die diese Reise ausmachen. Begleitet werden wir von Maike, die in Asturien lebt und uns „ihr” Asturien näherbringt. So sitzen wir in der familiengeführten Quesería Redes bei der Verkostung des Queso Casín zusammen, gehen in einem traditionsreichen Llagar durch die Gärkeller und lassen uns das Escanciado zeigen, den Guss des Apfelweins aus großer Höhe. Im Naturpark Somiedo begleitet uns zusätzlich ein lokaler Naturführer, der uns unterwegs von den Bären, der Tierwelt und den Pflanzen des Schutzgebiets erzählt. In großen Gruppen wären solche Begegnungen kaum möglich.
Wir achten so gut es geht darauf, dass die Wertschöpfung dieser Reise in der Region bleibt. Sieben Nächte verbringen wir im familiengeführten Hotel Isabel Suárez in Cudillero, wir kehren bei regionalen Produzentinnen und Produzenten ein und arbeiten mit Guides zusammen, die vor Ort leben. Weil wir als Standortreise ohne Hotelwechsel unterwegs sind, halten sich die Fahrwege in Grenzen. Zwei unserer Wandertage führen in UNESCO-Biosphärenreservate: In Somiedo, einem der letzten Rückzugsräume des Kantabrischen Braunbären, erfahren wir von unserem Naturführer, wie sich der Bestand in dieser geschützten Bergregion wieder erholt hat. Wo möglich vermeiden wir Einwegplastik und bleiben auf den ausgewiesenen Wegen, um Flora und Fauna nicht zu stören.
Diese Reise entsteht gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Thomas, der Spanien vor über einem Jahrzehnt zu seiner Wahlheimat gemacht hat und heute mit seiner Familie dort lebt. Diese Erfahrung und Expertise ermöglicht es uns, die vielfältigen Facetten Asturiens kennenzulernen: die Führung durch eine kleine Käserei, in der der Queso Casín traditionell reift, der Besuch im Museo de la Sidra in Nava und in einem Familienbetrieb der Apfelweinregion oder die strohgedeckten Teitos im Ecomuseo de Somiedo. Mit Gehzeiten von drei bis vier Stunden bleibt dabei genug Zeit, die Orte genussvoll zu erleben.
Bergpfaden, weshalb Trittsicherheit auf unbefestigtem Untergrund vorausgesetzt wird. Wir empfehlen feste und knöchelhohe Wanderschuhe mit guter Sohle. Das Atlantikklima im Norden Spaniens ist mild, kann aber wechselhaft sein: Eine winddichte Regenjacke und Kleidung nach dem Zwiebelprinzip gehören ebenso ins Gepäck wie Sonnenschutz und Kopfbedeckung für die offenen Küstenabschnitte und Almflächen. Wanderstöcke sind bei den Auf- und Abstiegen in Somiedo und Redes hilfreich, eine wiederbefüllbare Trinkflasche trägt zur Müllvermeidung bei. Eine vollständige Packliste stellen wir hier zum Download bereit: Zur Weltweitwandern Packliste (PDF)
Weitere Spanien Highlights:
- Linienflug ab/bis Wien nach Oviedo in der Economyclass inkl. Freigepäck gemäß den Bestimmungen der Fluggesellschaft; weitere Abflughäfen gerne auf Anfrage und gegebenenfalls gegen Aufpreis
- CO₂-Kompensation für die Flug-An- und -Abreise zum Zielgebiet
- Alle Transfers laut Tagesablauf
- 7 Übernachtungen im Hotel Isabel Suárez in Cudillero, Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
- 7 x Frühstück und 4 x Abendessen igemäß Reiseverlauf
- 6 geführte Wanderungen gemäß Reiseprogramm
- deutschsprachiger Local Guide
- Lokaler Naturführer im UNESCO-Biosphärenreservat Somiedo
- Eintritt in das Ecomuseo de Somiedo
- Eintritt in das Museo de la Sidra in Nava
- Führung und Verkostung in der Quesería Redes
- Führung und Sidra-Verkostung im Llagar Sidra Viuda de Angelón Pomar
- Nicht angeführte Mahlzeiten und Getränke
- Reise- und Stornoversicherung
- Trinkgelder
- Fakultative Ausflüge und Aktivitäten
- Visa, Impfungen und sonstige Einreise- oder Gesundheitskosten
- Ortstaxe
- Schlafsack
- Persönliche Ausgaben
€ 390,-
€ 550,-
€ 350,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
EU-Staatsbürger und Schweizer benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn den Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Im Süden Spaniens (Andalusien, Sierra Morena, Granada und Teile von Murica) herrscht afrikanisches oder subtropisches Klima, an der Nordküste und den nördlichen Regionen, wie das Plateau von Alava, sind kältere, mitteleuropäische Zonen. Der Rest des Landes ist südeuropäisch und warm. In den Balearen (Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca) ist das Klima warm und mit wenig Niederschlag zu rechnen.
Währung
Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der Euro (EUR)
Geld
Sie können überall problemlos Geld abheben und mit Karte bezahlen. Achten Sie hierbei auf die Auslandsgebühren die bei Ihrer Karte vielleicht fällig werden.
In Restaurants kassiert die Bedienung nicht gleich. Ihnen wird meist ein kleines Mäppchen mit der Rechnung an den Tisch gebracht. In diese legen Sie entweder Ihre Kreditkarte oder den entsprechenden Geldbetrag inkl. des Trinkgeldes.
Üblich sind etwa 5% bzw. auf einen runden Betrag aufzurunden. In Restaurants zahlt nur einer am Tisch, den Rest macht man unter sich aus.
Hinweis zur Mehrwertsteuer: Wundern Sie sich nicht, wenn im Restaurant der Rechnungsbetrag plötzlich höher ist, als Sie ausgerechnet haben. Oftmals ist die 10%-ige Mehrwertsteuer IVA nicht im Preis enthalten. Dies steht aber auf der Speisekarte.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zur MEZ: In Spanien gleich wie bei uns, auf den Kanaren -1h
Elektrischer Strom
Die Stromspannung in Spanien beträgt 220 Volt. Die Steckdosen sind die gleichen wie bei uns, sie benötigen keinen Reisestecker.
Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
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