Gesundheit & Impfungen
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes/verdorbenes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden. Um Unannehmlichkeiten vorzubeugen, sollten Sie folgende Hinweise unbedingt beachten:
• Kein Leitungswasser trinken!
• Nutzen Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser!
• Nutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser!
• Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern!
• Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände!
• Schälen Sie Obst und Gemüse oder waschen/kochen Sie es mit Trinkwasser!
• Verzichten Sie auf Salate, Eis, Eiswürfel, frische Milch, frische Säfte sowie halbrohes Fleisch
Bei Trekkingreisen über 2.000 m empfiehlt sich ab dem Alter von 45 Jahren eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung (besonders wegen Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Bei der medizinischen Versorgung in Kenia sind technische, apparative und hygienische Probleme nicht auszuschließen. Ein weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind daher dringend zu empfehlen.
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.
Imfpungen
Bitte lassen Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlich bezüglich Impfungen und Gesundheitsrisiken beraten!
Bitte beachten Sie, dass für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (auch Zwischenstopps von über 12 Stunden) eine Gelbfieberimpfung vorzuweisen ist. da Kenia selbst Infektionsgebiet ist, wird eine Gelbfieberimpfung empfohlen.
Zum Tropeninstitut
Malaria
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
• Hohes Risiko ganzjährig und im ganzen Land unterhalb 1800m, einschl. der Städte.
• Geringeres Risiko in Höhenlagen über 1800m.
Auf Malaria-Prophylaxe und gründliche Hygiene (häufiges Händewaschen, Handdesinfektion etc.) sollte keinesfalls verzichtet werden.
Weitere gesundheitsspezifische Informationen bieten die Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts sowie des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten.
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!