„Portugal ist ein Land voller Kontraste von den pittoresken Dörfern des Alentejos über die sonnenverwöhnte Algarveküste bis zu den grünen Hügeln und Weinbergen des Dourotals ganz oben im Norden.“
Die beste Reisezeit in Portugal liegt zwischen April und Oktober, wobei die Hochsaison für Sommerurlaube zwischen Juni und August liegt. Die perfekte Zeit für eine Wanderreise finden wir für große Teile Portugals – insbesondere das Festland – von April bis Mai und am Herbstanfang. Diese Zeiträume sind in der Regel wärmer und trockener als der Winter, während die Temperaturen gleichzeitig nicht zu hoch für längere Wanderungen entlang der Küste oder im portugiesischen Bergland sind. Die Algarve ist sogar eine Ganzjahresdestination. Mit 300 Sonnentagen pro Jahr herrscht hier quasi „ewiger Frühling“ und besonders schön ist auch die Mandelblüte im Februar.
Auf Madeira und auf den Azoren liegt die beste Reisezeit für Wanderreisen ebenfalls im Frühling und Herbst, wenngleich die Temperaturen auf den Atlantikinseln das ganze Jahr über gemäßigt ausfallen. In den Wintermonaten fällt in der Regel allerdings mehr Regen als im Sommer, im Spätfrühling und Frühherbst.
| Lissabon | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ⌀ Tageshöchsttemperatur in °C | 14 | 15 | 17 | 21 | 22 | 25 | 27 | 28 | 26 | 22 | 17 | 14 |
| ⌀ Tagesmindesttemperatur in °C | 8 | 9 | 10 | 12 | 13 | 15 | 17 | 18 | 17 | 14 | 11 | 9 |
| Sonnenstunden | 5 | 6 | 6 | 9 | 10 | 11 | 12 | 11 | 9 | 8 | 6 | 5 |
| Regentage | 11 | 8 | 11 | 7 | 7 | 2 | 1 | 1 | 4 | 7 | 9 | 11 |
Portugal erlebt man am besten zu Fuß. Deshalb wandern wir bei Weltweitwandern durch die Nationalparks, schlendern durch die Altstädte von Porto, Lissabon oder Évora und spazieren entlang ruhiger Küstenstreifen. Egal, ob in den Bergen, Städten oder auf Sandstränden: Unsere erfahrenen Local Guides begleiten uns auf all unseren Wanderreisen in Portugal. Sie führen uns entlang persönlich gestalteter Routen zu landschaftlichen Höhepunkten und geben uns Einblicke in das wahre Portugal – in wuselnde Altstädte, kleine traditionelle Weingüter oder Bio-Bauernhöfe.
In den Gruppen unserer Wanderreisen in Portugal sind nie mehr als 14 Personen unterwegs, denn so können wir die besten Seiten von Individual- und Gruppenreisen kombinieren. Einerseits bekommen wir Zugang zu außergewöhnlichen Erlebnissen, die uns auf einer Solo-Reise verschlossen bleiben würden, und können uns ganz auf die Naturschauspiele und die Begegnungen mit den sympathischen Portugies:innen einlassen. Andererseits können sich unsere erfahrenen Local Guides auch individuell um unsere Bedürfnisse kümmern.
Auf all unseren Reisen in Portugal begleiten uns unsere erfahrenen Local Guides. Sie sind wahre Expert:innen für das Land am Atlantik und lassen uns unterwegs an ihrem Wissen teilhaben. Der gebürtige Hesse Harald lebt zum Beispiel schon seit 1990 hier und hat mittlerweile (fast) jeden Winkel des Landes kennengelernt. Dass er unterwegs auch mal für den einen oder anderen Lacher sorgt, erklärt sich schnell: Früher hat er als Clown in Kinderkrankenhäusern für Lacher gesorgt.
Von der Buchung über den Gepäcktransport bis zur Heimkehr: Wir sind auf allen Etappen einer Portugalreise an der Seite unserer Gäste. Wir übernachten in ausgewählten, authentischen Unterkünften, speisen in kleinen Restaurants und Tavernen und können in Weingütern den Geschmack des Landes verkosten. Überall mit dabei sind unsere erfahrenen Local Guides, wahre Portugal-Expert:innen mit tiefen Wurzeln im Land, die uns zu ihren liebsten Flecken in den Bergen, den Städten und an der Atlantikküste führen.
Bei einer Wanderreise in Portugal brauchen wir immer wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk sowie einen Tagesrucksack. Außerdem dürfen Sonnenschutz, eine Trinkflasche und eine Jausenbox nicht fehlen und auch eine Windjacke und Badebekleidung für die Küste können nicht schaden. Unsere Packliste mit allem, was man auf einer Wanderreise mitnehmen sollte, gibt es als Blogpost.
Laut dem Tropeninstitut sind keine Impfungen vorgeschrieben, wenn man nach Portugal einreisen möchte. Empfohlen werden allerdings Impfungen gegen Tetanus und Diphtherie für alle Reisenden und in besonderen Fällen auch jene gegen Hepatitis A und B und gegen Masern.
Das Gesundheitssystem in Portugal beschreibt das Auswärtige Amt in Deutschland als befriedigend. Es weist allerdings darauf hin, dass man in ländlichen Regionen mit längeren Anfahrtszeiten rechnen sollte. Es gilt ein Sozialversicherungsabkommen, eine zusätzliche Reiseversicherung ist aber dennoch empfehlenswert.
Die Einreise nach Portugal gestaltet sich laut dem österreichischen Außenministerium für EU-Bürger:innen und Schweizer:innen sehr einfach. Man benötigt ausschließlich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis; ein Visum braucht es nicht.
Das österreichische Außenministerium bezeichnet Portugal als sicheres Reiseland und auch das Auswärtige Amt in Deutschland verweist lediglich auf die Gefahr von Kleinkriminalität, Taschendiebstählen und etwaigen Einbrüchen in den touristischen Regionen.
In Portugal herrscht, wie in Spanien und Italien, während der Mittagszeit Siesta. Viele Geschäfte haben dementsprechend von 12:00 bis 15:00 Uhr geschlossen. Außerdem haben Restaurants in der Regel nur in der Mittagszeit und am Abend geöffnet. Insgesamt sind die Portugies:innen ein freundliches, aber eher zurückhaltendes Volk, das sich – gerade abseits der Städte – nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Etwas Geduld ist dementsprechend angebracht.
Insgesamt gilt Portugal als sehr progressives Land. LGBTQ-Rechte gehören hier zu den fortschrittlichsten der Welt und auch die Gleichstellung der Geschlechter nimmt rasant zu.
Für EU-Bürger:innen gelten in Portugal die gleichen Tarife wie zuhause. Sie können zu den gleichen Konditionen telefonieren und surfen wie im Heimatland. Man sollte allerdings aufpassen, etwaige Datenlimits nicht zu überschreiten. Genaue Informationen darüber gibt der eigene Mobilfunkanbieter.
Schweizer:innen müssen in Portugal mit erhöhten Telefon- und Internetkosten rechnen. Viele Mobilfunkanbieter bieten aber bereits gute Zusatzpakete an, mit denen man auch im Urlaub kostengünstiger unterwegs ist.
Wir brauchen in Portugal weder einen Reiseadapter noch einen Spannungswandler. Die Stromspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz und es werden dieselben Steckdosen wie in Österreich, Deutschland und der Schweiz verwendet.
Grundsätzlich kann man fast überall in Portugal bargeldlos mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen oder Geld abheben. Man sollte allerdings auf etwaige Auslandsgebühren mit der Karte achten. Das Preisniveau in Portugal liegt übrigens ein wenig unter dem in Österreich.
In Portugal ist es nicht üblich, einen bestimmten Prozentsatz als Trinkgeld zu geben. Stattdessen hinterlässt man in der Regel einfach ein paar Münzen des Wechselgelds oder rundet die Summe auf.
Wer Fisch mag, kommt in Portugal auf seine Kosten. Als Nationalgericht gilt Bacalhau – durch Trocknung haltbar gemachter Kabeljau –, für dessen Zubereitung es eine große Vielfalt an Rezepten gibt. Aufgrund der maurischen und kolonialen Vergangenheit spielen exotische Zutaten und Gewürze eine wichtige Rolle in der iberisch angehauchten Küche Portugals. Besonders stolz sind die Portugies:innen auf Süßspeisen wie die Pastéis de Nata – Blätterteigtörtchen mit Puddingfülle –, die ihrerseits über die ehemalige Kolonie Macao ihren Weg bis nach Südostasien gefunden haben.
Wir sind im engen Austausch mit unseren Local Guides und Partner:innen vor Ort und wissen in der Regel immer über die aktuelle Lage in den von uns besuchten Ländern Bescheid. Dennoch weisen wir darauf hin, dass alle hier geäußerten Angaben ohne Gewähr sind und wir die Aktualität der Informationen nicht immer garantieren können. Wir empfehlen daher, sich im Vorfeld der Reise immer von zuständigen, offiziellen Stellen beraten zu lassen. Bei Gesundheitsthemen kann man sich an den:die Hausarzt:ärztin wenden, bei Einreise- und Sicherheitsfragen an die zuständigen Behörden und bei Fragen zu Geldwechsel oder Kreditkarten an die eigene Bank.
Wir wandern auf leicht hügeligem, teilweise unebenem Gelände. Pro Tag legen wir 400-600 Höhenmeter bergauf oder bis zu 800 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf rauem Gelände mit Geröllpassagen mit teils steileren An- und Abstiegen. Pro Tag legen 650-1.000 Höhenmeter bergauf oder bis zu 1.200 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf steilem, weglosem Gelände auch über 4.000m. Pro Tag legen mehr als 1.200 Höhenmeter bergauf oder über 1.500 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz ist auch über 20km.
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Anne | Juli 2026