„Karibische Strände im Norden, Regenwald im Süden und Osten, die Anden im Westen. Egal, wohin in Venezuela die Reise geht, es erwarten uns Erlebnisse in vielfältigen Naturlandschaften, die ihresgleichen suchen.“
Der perfekte Zeitpunkt für eine Reise nach Venezuela liegt in der Regel in der Trockenzeit von Dezember bis April. Durch die Lage knapp nördlich des Äquators sind die Jahreszeiten im Land kaum ausgeprägt, aufgrund des tropischen Klimas regnet es im Land aber sehr viel. Gerade deshalb sind die Bedingungen fürs Wandern und Trekking von Dezember bis April besonders gut.
Je nach Region des Landes variiert das Klima aber auch stark. Während im Amazonas im Süden tropische Verhältnisse herrschen, wird es in den Anden im Westen nachts schon richtig kühl und auch tagsüber klettern die Temperaturen für gewöhnlich nur auf 18–22 °C. Besonders wichtig: Gerade im Norden an der Küste kann es während der Regenzeit von Mai bis November zu Hurrikans kommen.
| Caracas | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ⌀ Tageshöchsttemperatur in °C | 26 | 26 | 28 | 28 | 28 | 27 | 26 | 27 | 28 | 27 | 27 | 26 |
| ⌀ Tagesmindesttemperatur in °C | 15 | 15 | 16 | 17 | 18 | 18 | 17 | 17 | 17 | 17 | 17 | 16 |
| Niederschlag in mm | 22 | 11 | 13 | 33 | 81 | 14 | 103 | 111 | 103 | 110 | 90 | 44 |
| Regentage | 4 | 3 | 2 | 4 | 8 | 13 | 13 | 11 | 11 | 11 | 8 | 6 |
| Sonnenstunden | 8 | 9 | 9 | 7 | 7 | 7 | 8 | 8 | 8 | 8 | 8 | 7 |
Ob Berg, Urwald oder Strand: Unsere geführten Reisen in Venezuela führen zu einigen der schönsten Flecken abseits des Trubels, aber auch zu den Höhepunkten, die man auf einer Reise gesehen haben muss. Mit dabei sind immer unsere erfahrenen Local Guides. Sie lassen uns Anteil an ihren persönlichen Lieblingsrouten haben und führen uns dabei zu wahren Naturschauspielen und zu authentischen Begegnungen mit den Menschen, die Venezuela so besonders machen. Durch ihre tiefen Wurzeln und ihren Wissensschatz dürfen wir uns auf unseren Reisen so fühlen wie Einheimische auf Zeit.
Wir empfehlen, Venezuela immer mit einer kleinen Gruppe zu bereisen. Durch unsere erfahrenen Local Guides und Partner vor Ort können wir uns in der Gruppe einerseits viel sicherer durch das Land bewegen, andererseits bekommen wir so auch Zugang zu Erlebnissen, die Individualreisenden oft verschlossen bleiben. Dadurch, dass unsere Gruppen bei Weltweitwandern selten aus mehr als 14 Personen bestehen, können sich unsere Guides zusätzlich individuell auf unsere Bedürfnisse einstellen und persönlich um alle Mitglieder der Reisegruppe kümmern.
Unser Local Guide und Partner Jörg begleitet uns auf unseren Reisen. Der Auswanderer lebt seit Jahrzehnten in Venezuela und konzipiert mit uns nicht nur die Reisen hier in Südamerika, sondern bringt auch ein tiefgehendes Verständnis für seine Wahlheimat mit. Er ist hervorragend vernetzt und kann uns tagesaktuell realistische Einschätzungen zur Lage im Land geben. So können wir auch kurzfristig auf mögliche Veränderungen der Situation im Land reagieren. Außerdem kennt er so natürlich auch die schönsten Wanderrouten, die besten Restaurants und so einige großartige Panoramen im Dschungel, an der Küste und auf den Bergen.
Die Sicherheit und das Erlebnis unserer Gäste haben für uns immer die höchste Qualität. Genau deshalb übernachten wir in landestypischen Unterkünften – oder auch im Zelt – anstelle von Bettenburgen und arbeiten immer mit den Menschen zusammen, die wirklichen Einblick in ihr Heimatland haben. So schaffen wir ein Erlebnis, das über die Empfehlungen im Reiseführer hinausgeht.
Wir brauchen in Venezuela vor allem lange, luftige Kleidung, die uns sowohl vor Hitze und Sonne als auch vor möglichen Mückenstichen schützt. Außerdem sollten wir etwas gegen den Regen – eine Regenjacke oder einen Poncho –, eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz und gut eingetragene Wander- oder Bergschuhe dabeihaben. In den Tagesrucksack gehören zusätzlich noch eine wiederbefüllbare Wasserflasche, Sonnencreme und eine Jausenbox sowie eine Stirn- oder Taschenlampe, denn es kann gelegentlich zu Stromausfällen kommen. Alle weiteren Packtipps für Wanderreisen haben wir bereits im Blog zusammengefasst.
Eine Wander- oder Trekkingreise gehört zu den nachhaltigsten Arten, Venezuela zu erleben. So können wir die Schönheit der Anden, von Caracas, der Karibik und des Orinoco-Delta ohne große Emissionen erleben. Wir bei Weltweitwandern und unser Partner vor Ort achten zusätzlich darauf, auch unterwegs möglichst wenig Müll zu produzieren und die lokale Flora und Fauna zu schützen. Außerdem kompensieren wir die Emissionen aller Flüge unserer Gäste und sorgen dafür, dass möglichst viel des Reisepreises bei den Menschen vor Ort ankommt.
Laut Tropeninstitut braucht man für die Einreise nach Venezuela eine Gelbfieberimpfung, wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreist. Daneben sind keine Impfungen verpflichtend; das Institut empfiehlt allerdings allen Reisenden jene gegen Tetanus, Diphtherie, Gelbfieber und Hepatitis A. Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind, sollten zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Masern, Dengue, Tollwut und Typhus in Betracht ziehen.
Laut Informationen des Auswärtigen Amts ist „das öffentliche Gesundheitssystem in Venezuela nicht in der Lage, Kranke adäquat zu versorgen oder notwendige Operationen durchzuführen.“ Man könne nur im privaten Bereich in Caracas auf adäquate Versorgung vertrauen. Außerdem sollte man immer eine entsprechende Reiseapotheke mit dabei haben und sich um eine entsprechende Reiseversicherung kümmern, um auch im Notfall eine Behandlung empfangen zu können. Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen.
Außerdem ist es wichtig anzumerken, dass in Venezuela einige Krankheiten im Umlauf sind, die durch Mückenstiche übertragbar sind. Es besteht eine potenzielle Ansteckungsgefahr für Gelbfieber und Malaria und weitere Krankheiten wie Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, Oropouche-Fieber und eine Zikavirus-Infektion.
Wie das Auswärtige Amt in Deutschland erklärt, braucht man für die Einreise nach Venezuela kein Visum, aber einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und mindestens eine leere Seite aufweist.
Venezuela ist eine Reise wert, auch wenn es während der letzten Monate recht häufig aufgrund von Unruhen in den Schlagzeilen war. Unser Partner vor Ort versorgt uns tagesaktuell mit Neuigkeiten aus dem Land und kann die Sicherheitslage zeitnah und realistisch einschätzen. Er führt unsere Gruppen dabei auch selbst durch die Urwälder, die Berge und bis an die Karibik und kann die Lage durch seine tiefen Wurzeln und langjährige Erfahrung gut abschätzen.
Dennoch ist anzumerken, dass das österreichische Außenministerium gegenwärtig eine Reisewarnung für Venezuela ausspricht. Das bedeutet, dass keine konsularische Hilfeleistung gewährleistet werden kann und Versicherungen teilweise Ausschlussgründe geltend machen können. Die Gründe dafür sind die instabile politische Lage und die hohe Kriminalitätsrate.
Als Gäste in Venezuela sind wir eingeladen, das Land zu besuchen, die Menschen und Landschaften kennenzulernen. Wir sollten uns aber in jedem Fall aus dem politischen Diskurs heraushalten. Insbesondere während politisch aufgeheizter Zeiten.
Auf einer Reise in Venezuela zu telefonieren oder im Internet zu surfen, kann schnell ziemlich teuer werden. Um nicht versehentlich in eine Kostenfalle zu tappen, kann man sich zum Beispiel schon im Vorfeld um ein Zusatzpaket des eigenen Mobilfunkanbieters kümmern oder eine Reise-Sim-Karte besorgen. Sich unterwegs auf öffentliche WLAN-Netze zu verlassen, ist in den wenigsten Fällen ratsam, da hier oft keine Datensicherheit gewährleistet werden kann.
Die Internet-Abdeckung ist in Venezuela nur in den Ballungsräumen wirklich gegeben. Gerade in den Regionen im Süden des Landes und in den dichten Wäldern gibt es in den meisten Fällen keinen Internetempfang.
Für eine Reise nach Venezuela benötigen wir einen Reiseadapter und einen Spannungswandler. Die verwendeten Steckdosen in Venezuela sind die Typen A und B, die nicht mit den Steckern kompatibel sind, die wir in Österreich, Deutschland oder der Schweiz verwenden. Die Stromspannung beträgt 120 V und ist damit wesentlich niedriger; gleichzeitig ist die Frequenz mit 60 Hz höher als bei uns.
Zuletzt kam es in Venezuela auch häufiger zu Stromausfällen. Es kann sich also auszahlen, zusätzlich zum Adapater auch in eine gute Power Bank für die Reise zu investieren, damit man die eigenen Geräte auch unterwegs laden kann.
Wir empfehlen unseren Gästen, US-Dollar in bar mitzunehmen. Das ist auch die Empfehlung unseres erfahrenen Local Guides vor Ort. So erspart man sich während der Reise einige Verwirrung bezüglich der Wechselkurse. Außerdem kann man in Venezuela an den meisten Orten problemlos in US-Dollar zahlen.
Wir raten unseren Gästen davon ab, in Venezuela mit der Kreditkarte zu bezahlen. Zwar wird die Karte in der Regel überall akzeptiert, allerdings kann es für Besucher:innen im Land sehr teuer werden. Es gibt nämlich eine Devisenkontrolle im Land und einen Schwarzmarkt für die eigene Währung. Dadurch, dass bei Ausländer:innen immer mit dem offiziellen Kurs umgerechnet wird und nicht mit dem realen Kurs, der in Verwendung ist, kann es bei einer Kreditkartenzahlung schnell teuer werden.
Während es keine Pflicht ist, erwarten die Menschen im Service meist mittlerweile, 5-10 Prozent Trinkgeld zu bekommen. Viele Menschen wie Kofferträger, Schuhputzer und Portiers erwarten ebenfalls ein paar kleinere Scheine; es ist ein großer Bestandteil ihres gesamten Einkommens.
Die typische venezolanische Küche besteht zu großen Teilen aus Kartoffeln, Mais, Tomaten und viel anderem Gemüse. Die Einflüsse stammen aus Europa, Westafrika und den indigenen Traditionen des Landes und zu den bekanntesten Gerichten im Land gehören Arepas, Cachitos, Humitas und Pabellón Criollo. Sowohl vegetarische als auch fleischlastige Gerichte sind in Venezuela gängig.
Wir wandern auf leicht hügeligem, teilweise unebenem Gelände. Pro Tag legen wir 400-600 Höhenmeter bergauf oder bis zu 800 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf rauem Gelände mit Geröllpassagen mit teils steileren An- und Abstiegen. Pro Tag legen 650-1.000 Höhenmeter bergauf oder bis zu 1.200 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf steilem, weglosem Gelände auch über 4.000m. Pro Tag legen mehr als 1.200 Höhenmeter bergauf oder über 1.500 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz ist auch über 20km.
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