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Bolivien

Nur knapp 9 Millionen Einwohner leben in Bolivien, das etwa dreimal so groß ist wie Deutschland. An der Grenze zu Peru und Chile im Westen prägen die mächtigen Gipfel der Anden das Land; höchster Berg ist mit 6.542 m der Sajama. Daran schließt im Osten das bis zu 4.000 Meter hohe Hochland an, der karge Altiplano. Nach einer Zone mit fruchtbaren Tälern folgt schließlich das tropische Tiefland mit ausgedehnten Savannen und Regenwäldern, das den größten Teil des Staatsgebiets einnimmt. Trotz dieser atemberaubenden Vielfalt ist das Land bisher noch kaum vom Tourismus entdeckt. Im vergangenen Jahr wurde Bolivien von nur rund einer Million Touristen besucht, das vergleichsweise winzige Österreich hingegen von knapp 30 Millionen.

Als einziges Land Südamerikas hat Bolivien eine indigene Bevölkerungsmehrheit, neben der Staatssprache Spanisch sind 35 indigene Sprachen als Amtssprachen anerkannt. Im Südosten gibt es sogar eine kleine deutschsprachige Kolonie von etwa 3.000 Mennoniten, die streng religiös nach Regeln aus dem 17. Jahrhundert leben.

Bolivien Wanderreise , Wanderreise

Bolivien, das Herz Südamerikas

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  • Veranstalter dieser Reise ist Wigwam - Kontaktdaten siehe Infos
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    EINREISE

    Für die Einreise genügt ein noch sechs Monate lang gültiger Reisepass, ein Visum ist nicht notwendig. Allerdings werden ein Rück- oder Weiterreiseticket und ein Nachweis über die für den Aufenthalt erforderlichen finanziellen Mittel verlangt.

    KLIMA

    In Höhen von mehr als 3.000 Metern herrscht gemäßigtes, trockenes Höhenklima mit starken tageszeitlichen Temperaturschwankungen. An der Ostseite der Anden ist das Klima subtropisch und sehr feucht. Das Tiefland ist von heiß-trockenem Savannenklima im Süden und feuchtheißem Tropenklima im Norden geprägt.

    ESSEN UND TRINKEN

    Quinoa, Mais und Kartoffeln sind die Basis der bolivianischen Küche. Kombiniert werden sie meist mit Schaf-, Rind- oder Lamafleisch. Als Nationalgericht gelten die Salteñas, gebackene Teigtaschen mit einer Fülle aus Fleisch, Kartoffeln, Paprika und Erbsen. Die extrem scharfe Chilisoße Llajhua darf bei keiner Mahlzeit fehlen.

    Bier, das einst mit deutschen Einwanderern nach Bolivien kam, erfreut sich großer Beliebtheit. Nach dem Essen wird gern der Weinbrand Singani genossen. Mate de Coca ist ein überall erhältlicher Tee aus Cocablättern, der die Anpassung an die Höhenlage erleichtert. Als Mitbringsel eignet er sich aber nicht – man würde damit gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen.

    KULTURELLE BESONDERHEITEN

    Warten ist Teil des bolivianischen Alltags und wird mit stoischer Ruhe ertragen, vor Banken oder staatlichen Ämtern stehen üblicherweise lange Schlangen. Viele Buslinien haben nicht einmal einen festen Fahrplan – man stellt sich einfach an den Straßenrand und wartet, bis einer kommt.

    GESUNDHEIT

    Bei Aufenthalt in Gebieten unter 2.500 m werden eine Gelbfieberimpfung, Insektenschutz und Malariaprophylaxe empfohlen. Bei Reisen in höher gelegene Gebiete können Symptome der Höhenkrankheit auftreten. Ausreichend Gewöhnungszeit und Schutz gegen die sehr intensive Sonnenstrahlung sind notwendig.

    SICHERHEIT

    Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas. Dementsprechend hoch ist leider die Kriminalitätsrate. Individualreisende sollten nur behördlich zugelassene Taxis und Busse benutzen. Auch sollte man nur so viel Bargeld wie nötig bei sich führen. Streiks und politische Demonstrationen sind besser zu meiden, größeren Menschenansammlungen sollte man ausweichen.

     

    Alle Angaben ohne Gewähr. Weiterführende Informationen über das Land erhalten Sie von uns zusammen mit Ihren Reiseunterlagen zugeschickt. Wir bitten Sie, diese Information vor Reiseantritt gründlich zu lesen.