„Namibia lockt uns mit roten Dünen in der Namib, steilen Canyons und wirklich einzigartigen Tierbegegnungen. Es ist eines dieser Länder, das uns mit jedem Schritt ein neues, beeindruckendes Gesicht zeigt.“
Man kann fast das ganze Jahr lang nach Namibia reisen und findet immer gute Bedingungen für Wüstenwanderungen, Trekking in der Sossusvlei und Safaris im Etosha-Nationalpark. Grundsätzlich gilt hierbei für Namibia, dass das Klima im Durchschnitt heiß und trocken ist. Vor allem der Sommer auf der Südhalbkugel ist sehr heiß, während die Wintermonate (Mai bis September) tagsüber recht angenehm und nachts recht kühl sein können. Außerdem herrschen auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen. So gibt es von November bis April im Landesinneren eine Regenzeit, die auch gebietsweise zu Überschwemmungen führen kann.
| Windhoek | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ⌀ Tageshöchsttemperatur in °C | 31 | 31 | 31 | 29 | 27 | 25 | 24 | 27 | 31 | 34 | 34 | 33 |
| ⌀ Tagesmindesttemperatur in °C | 18 | 18 | 17 | 14 | 10 | 6 | 7 | 8 | 11 | 17 | 18 | 19 |
| Sonnenstunden | 11 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 11 | 11 | 12 | 12 |
| Regentage | 10 | 10 | 9 | 4 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 | 4 | 6 |
Vom Trekking in der Wüste über die Safaris bis zu außergewöhnlichen Naturwelten erleben wir auf Wanderreisen in Namibia die Vielfalt im Süden Afrikas. Den Schlüssel für unsere Erfahrungen bieten dabei unsere erfahrenen Local Guides. Ob wir auf dem Olive Trail wandern, auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel der Namib schlafen oder die rund 4.000 Jahre alten Felsmalereien der San am Brandbergmassiv suchen. Sie öffnen uns Tür und Tor zu außergewöhnlichen Erfahrungen.
Einen der größten Vorteile unserer familiären Gruppen mit höchstens zwölf Personen entdecken wir während unserer Safaris. Durch die kleine Anzahl an Personen können wir näher an die Tiere im Etosha-Nationalpark herankommen und damit noch bessere Fotos von Zebras, Elefanten und Nashörnern schießen. Außerdem können sich unsere erfahrenen Local Guides noch besser um unsere Bedürfnisse kümmern und es entsteht eine ganz besondere Stimmung unter den Reisegästen. Insbesondere beim Dinner und Camping unter freiem Himmel.
In Namibia begleiten uns immer unsere erfahrenen Local Guides wie Thomas und Dominic. Thomas wurde 1967 in Swakopmund in Namibia geboren und wuchs dort auf. Auch wenn er seine Ausbildung zum Guide in Kapstadt absolviert hat, kennt er seine Heimat immer noch wie seine Westentasche und liebt es, unsere Gäste daran teilhaben zu lassen. Dominic lebt seine Begeisterung für die Natur, das Wandern, Mountainbiken und Reisen in vielen Ländern im südlichen Afrika aus. Was sie beide verbindet, sind ihre tiefen Wurzeln in der Region und die Begeisterung für die Touren, die sie mit uns zusammenstellen.
Wir möchten unseren Reisegästen außergewöhnliche Erlebnisse in Namibia bieten. Neben Wanderungen am Rande des Fish River Canyons steigen wir beim Sonnenaufgang in die Dünenfelder von Sossusvlei. Ein Highlight ist auch das Trekking durch die Namib, die älteste Wüste der Welt, mit zwei Nächten auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel. Wir betrachten gemeinsam die Malereien am Brandberg-Massiv und verbringen mehrere Tage im Etosha-Nationalpark – quasi auf Tauchfühlung mit der Tierwelt Namibias. Dabei übernachten wir immer in ausgewählten Lodges und dürfen die Menschen dieses besonderen Landes persönlich kennenlernen.
An den ersten beiden Stellen der Namibia-Packliste stehen Sonnenschutz und Mückenschutz. Da die Temperaturen je nach Reise aber auch auf 5 bis 10 °C sinken können, empfehlen wir Kleidung im Zwiebelprinzip, mit der wir uns an unterschiedliche Bedingungen anpassen können. Außerdem brauchen wir auch immer gut eingelaufene Wanderschuhe, die sowohl für felsigen als auch für sandigen Untergrund geeignet sind.
Wenn wir durch Namibia reisen, übernachten wir so gut es geht in inhabergeführten Camps, Farmlodges und Gästehäusern, die auch direkt in die lokalen Gemeinschaften eingebettet sind. Daneben bleiben wir während der Wanderungen auf ausgewiesenen Wegen und verzichten so gut es geht auf Einwegplastik und respektieren die Natur in den Nationalparks und Reservaten, die wir besuchen. Außerdem besuchen wir öfters Projekte, die einen Fokus auf den Erhalt der Umwelt legen. So zum Beispiel eine Ausbildungseinrichtung im NamibRand-Concessionsgebiet, in der Menschen aus ariden Regionen lernen, wie sie die spärlichen Ressourcen ihrer Umgebung nutzen können.
Wenn man aus einem Gelbfiebergebiet einreist – auch beim Transit –, benötigt man einen Nachweis für die Gelbfieberimpfung. Außerdem empfiehlt das Tropeninstitut allen Reisenden die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis A und auch Tollwut.
Die Versorgungsqualität in den öffentlichen Krankenhäusern reicht nicht immer an das europäische Niveau heran, medizinische Grundversorgung ist aber auch in ländlichen Gebieten gegeben. Die Versorgung in größeren Städten und Privatkliniken ist besser.
In Teilen Namibias kann auch Malaria zum Problem werden. Die beste Malaria-Prophylaxe ist es dabei immer, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen, das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor der Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Das Wasser in den Flüssen ist nicht zum Schwimmen geeignet, weil die Gefahr einer Bilharzia-Infektion besteht.
Urlauber:innen aus EU-Staaten und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia ein Visum, wie das österreichische Außenministerium angibt. Das Visum kann online über die Webseite E-Services: Ministry of Home Affairs, Immigration, Safety and Security | E-Services Portal oder vor Ort „on arrival“ beantragt werden. Die Gebühr beträgt ca. 80,00 €. Außerdem braucht man einen Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, und man muss die Wiederausreise nachweisen können. Zum Beispiel mit einem Flugticket.
Wie das Auswärtige Amt in Deutschland bestätigt, ist Namibia ein recht sicheres Reiseland. Dennoch sollte man sich auch hier vor möglicher Kleinkriminalität in Acht nehmen und Wertsachen und Bargeld nicht zu prominent bei sich tragen.
Die Menschen in Namibia sind sehr unterschiedlich, jedoch eint sie der Stolz auf sich und ihr Land. Manche der namibischen Gruppen, etwa die opulent gewandeten Hererofrauen, lassen sich gerne fotografieren – oft aber nur gegen einen Obolus. Generell sollte man vor dem Fotografieren von Personen deren Einwilligung einholen.
Bei der Begrüßung wird in Namibia erwartet, dass man sich mit einem „How are you?“ nach dem Wohlergehen des Gegenübers erkundigt, bevor man das eigentliche Gespräch beginnt. Dies gilt selbstverständlich auch für Taxifahrer, Hotelbedienstete und Verkäufer.
Wir empfehlen, sich vor der Anreise nach Namibia ein Zusatzpaket beim eigenen Mobilfunkanbieter oder eine Reise-eSIM zu sichern. So lassen sich sehr hohe Kosten auf der Reise verhindern. Alternativ kann man sich auf das WLAN in Lodges und Hotels verlassen, während das Handy im Flugmodus bleibt, und den Rest der Reise als Digital Detox nutzen. Gerade außerhalb der Ballungszentren ist die Internetabdeckung ohnehin weniger gut ausgebaut.
In Namibia braucht man auf jeden Fall einen Reiseadapter, denn hier werden Steckdosen der Typen D und M verwendet. Diese sind nicht mit den Steckern kompatibel, die wir in Mitteleuropa verwenden. Spannungswandler benötigt man aber keinen.
Ein Euro entspricht laut finanzen.net in etwa 18,50 Namibia-Dollar. Wer also einfach durch 20 rechnet, kommt in Namibia circa auf den Preis in Euro.
Wir empfehlen, Geld erst in Namibia zu tauschen, da die Wechselkurse in Europa recht teuer sind. Man benötigt namibisches Geld auch erst nach dem Zoll und dort findet man jede Menge Geldautomaten und Wechselstuben mit günstigeren Gebühren. Allgemein findet man Bankautomaten im ganzen Land. Zum Beispiel in allen größeren Ortschaften, am Flughafen und in Supermärkten. Diese akzeptieren meistens VISA, Mastercard, Postcard und Maestro-Karten. An Tankstellen findet man häufig nur Automaten der Bank Windhoek, die meistens nur VISA akzeptieren.
Neben dem Namibia-Dollar wird aber auch überall im Land der südafrikanische Rand (ZAR) akzeptiert. Diese sind im Kurs 1:1 fest gebunden.
Man kann in Namibia generell häufig mit Kreditkarte zahlen, wir empfehlen aber dennoch, ein wenig Bargeld bei sich zu tragen. Und sei es nur für das Trinkgeld nach dem Essen oder wenn man etwas auf einem kleineren Markt kaufen möchte.
Wenn in Restaurants kein Bedienungsgeld verlangt wird, sind 10 Prozent des Gesamtpreises der Rechnung angemessen. Wer überdurchschnittlich zufrieden mit dem Service ist, kann auch mehr Trinkgeld geben. Für Taxifahrer sind auch 10 Prozent Trinkgeld üblich.
Die meisten Lodges und Camps stellen an der Rezeption oder einem zentralen Punkt der Anlage Trinkgeldboxen bereit. Hier freuen sich die Angestellten über ein Trinkgeld und empfinden dieses als besondere Auszeichnung.
Die ehemaligen deutschen Kolonialisten haben sich kulinarisch in Namibia mit Oktoberfest, Schwarzwälder-Kirschtorte und Eisbein mit Sauerkraut verewigt. Als Kontrast dazu kann die traditionelle afrikanische Küche mit Spezialitäten wie gegrilltem Warzenschwein, gekochtem Ziegenkopf oder dem Maisbrei Millie Pap aufwarten. Irgendwo dazwischen steht eine moderne namibische Küche mit südafrikanischem Einschlag, in der Straußencarpaccio, Springbocksteaks und Krokodilfleisch serviert werden.
Da Magen-Darm-Krankheiten zu den häufigsten Reisekrankheiten zählen, empfehlen wir, kein ungekochtes oder ungefiltertes Wasser zu trinken, kein Eis in Getränken, kein rohes Gemüse, keine Salate und kein ungeschältes Obst.
Wir sind im engen Austausch mit unseren Local Guides und Partner:innen vor Ort und wissen in der Regel immer über die aktuelle Lage in den von uns besuchten Ländern Bescheid. Dennoch weisen wir darauf hin, dass alle hier geäußerten Angaben ohne Gewähr sind und wir die Aktualität der Informationen nicht immer garantieren können. Wir empfehlen daher, sich im Vorfeld der Reise immer von zuständigen, offiziellen Stellen beraten zu lassen. Bei Gesundheitsthemen kann man sich an den:die Hausarzt:ärztin wenden, bei Einreise- und Sicherheitsfragen an die zuständigen Behörden und bei Fragen zu Geldwechsel oder Kreditkarten an die eigene Bank.
Wir wandern auf leicht hügeligem, teilweise unebenem Gelände. Pro Tag legen wir 400-600 Höhenmeter bergauf oder bis zu 800 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf rauem Gelände mit Geröllpassagen mit teils steileren An- und Abstiegen. Pro Tag legen 650-1.000 Höhenmeter bergauf oder bis zu 1.200 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf steilem, weglosem Gelände auch über 4.000m. Pro Tag legen mehr als 1.200 Höhenmeter bergauf oder über 1.500 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz ist auch über 20km.
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Silvia G. | August 2026