Gesundheit & Impfungen
In Südafrika gibt es sehr teure Privatspitäler und Ärzte, die den westeuropäischen Standards entsprechen. das öffentliche Gesundheitssystem entspricht jedoch nicht den europäischen Standards und nicht zu empfehlen.
Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten. Besuchen Sie vor Abreise den Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.
Als Reiseimpfungen werden zum Beispiel Impfungen gegen Hepatitis A und B empfohlen, bei besonderer Exposition wird auch eine Impfung gegen Tollwut empfohlen. Einreisende aus einem Gelbfiebergebiet (auch im Transit, z.B Addis Abeba) müssen eine Gelbfieberimpfung vorweisen können.
Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen ca. 8 Wochen vor Abreise individuell von Ihrem Hausarzt oder dem zuständigen Tropeninstitut beraten.
Zum Tropeninstitut
Allgemeine Krankheiten
Zu den häufigsten Reiserkrankungen zählen Magen-Darm-Erkrankungen. Um diese vorzubeugen ist auf Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen zu achten und auf den Genuss von rohem Obst, ungeschältem Gemüse und Salaten zu verzichten.
In manchen Regionen kommt Malaria vor. Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
In der feuchten Jahreszeit kommen Zecken häufig vor. Vorsicht ist auch beim Schwimmen in südafrikanischen Gewässern geboten, da Bilharziose in diesen vorkommt.
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!