„Regenwälder, Nationalparks und eine gefühlt endlose Vielfalt an Tieren, die man darin kennenlernt. Dazwischen liegen gutes Essen, eine vielseitige Küste und freundliche Menschen. Es ist ein Paradies, das nur auf uns wartet.“
Die beste Reisezeit für Malaysia hängt ganz vom Zielgebiet in dem tropischen Land ab. Im Westen des Landes – vor allem im Westen der malaysischen Halbinsel – empfehlen wir Reisen von Dezember bis April. Im Osten des Landes hingegen bieten sich vor allem die Monate von März bis August an. Grund dafür sind die Monsunmonate, die das südostasiatische Land prägen. Außerhalb dieser Zeiten halten sich die Regentage in Grenzen, weshalb man die Naturschauspiele des Landes noch besser genießen kann.
| Kuching | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ⌀ Tageshöchsttemperatur in °C | 30 | 30 | 31 | 32 | 33 | 33 | 32 | 32 | 32 | 32 | 32 | 31 |
| ⌀ Tagesmindesttemperatur in °C | 23 | 23 | 23 | 23 | 24 | 23 | 23 | 23 | 23 | 23 | 23 | 23 |
| Regentage | 22 | 17 | 16 | 17 | 15 | 14 | 13 | 14 | 16 | 18 | 22 | 22 |
| Sonnenstunden | 4 | 4 | 5 | 6 | 6 | 6 | 6 | 5 | 5 | 5 | 5 | 4 |
Ob auf Borneo oder der malaysischen Halbinsel, bei Wanderreisen mit Weltweitwandern werden wir in Malaysia zu Einheimischen auf Zeit. Dank unserer erfahrenen Local Guides kommen wir in direkten Austausch mit den Menschen vor Ort – wie bei einem Homestay beim indigenen Volk der Dusun – und können die Regenwälder entlang individuell gestalteter Wanderrouten hautnah erleben.
Unsere Reisegruppen in Malaysia sind nie größer als 12 Personen, damit wir Borneo und die malaysische Halbinsel auf ganz persönliche Weise erleben können. In kleinen Gruppen ist mehr Raum für Erlebnisse inmitten der atemberaubenden Regenwälder, für authentische Begegnungen mit Einheimischen und für Gespräche untereinander. Außerdem bleibt unseren erfahrenen Local Guides so immer Zeit, unsere Fragen zu beantworten, auf unsere Wünsche und Anliegen einzugehen und sich individuell auf unsere Kondition einzustellen.
Auf den Wanderreisen in Malaysia begleiten uns immer unsere erfahrenen Local Guides. Unser Team aus Expert:innen kennt die Regenwälder, Städte und Nationalparks wie die eigenen Westentaschen und dadurch, dass unsere Partner:innen selbst aus der Region stammen, ermöglichen sie uns persönliche Begegnungen mit Einheimischen, die lange in Erinnerung bleiben.
Unsere Prioritäten sind Komfort und Authentizität. Wir übernachten stets entweder in landestypischen Unterkünften, schlafen im Zelt inmitten der Nationalparks oder sogar direkt bei den Familien vor Ort und auch für die beste Verpflegung ist stets gesorgt. So können wir die persönlichen Begegnungen immer voll und ganz genießen.
Ganz oben auf der Packliste für Malaysia stehen Sonnen-, Regen- und Insektenschutz. Lange leichte Kleidung und regenfeste Kleidung gehören zu den wichtigsten Utensilien. Außerdem brauchen wir einen praktischen Tagesrucksack, eine wiederbefüllbare Wasserflasche und gute, eingegangene Wanderschuhe. Alle weiteren Packtipps haben wir bereits in unserem Magazin zusammengefasst.
Ökologische und soziale Nachhaltigkeit begleiten uns auf all unseren Reisen nach Malaysia. Wie bei all unseren Wanderreisen kompensieren wir die Emissionen aller Flüge unserer Reisegäste und arbeiten vor Ort, wo immer möglich, mit lokalen Partnerbetrieben zusammen, damit mögichst viel des Reisepreises bei den Menschen vor Ort ankommt. Außerdem achten wir in den Nationalparks, im Regenwald und auf den Stränden immer darauf, sorgsam mit der Pflanzen- und Tierwelt umzugehen und vermeiden Müll bei jedem Schritt unserer Reise.
Das Tropeninstitut empfiehlt allen Reisenden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A. Weitere Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Masern, japanische Enzephalitis und Dengue sind in besonderen Fällen ebenfalls angeraten. Reist man aus einem Gelbfiebergebiet ein, muss man eine Gelbfieberimpfung nachweisen können.
Da es sich bei Malaysia um ein Malaria-Land handelt, besteht für Reisende auch ein mittleres Infektionsrisiko im Osten und ein geringes Risiko im Westen des Landes. Um dem vorzubeugen, sollte man zur Sicherheit Medikamente gegen Malaria als Prophylaxe mitführen. Am besten sollte man sich vor Reiseantritt nach Malaysia ärztlichen Rat suchen.
Das Auswärtige Amt weist zusätzlich darauf hin, dass es einige Krankheiten gibt, die durch Insektenstiche übertragen werden. Insektenschutz in Form von langer Kleidung, Spray und Netzen beim Schlafen gehört dementsprechend zu den wichtigsten Teilen unserer Ausrüstung für eine Reise nach Malaysia.
Die Gesundheitsversorgung in den Großstädten des Landes gilt als durchaus zufriedenstellend, da aber kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Malaysia und europäischen Ländern besteht, sollte man sich vor Reiseantritt um eine gute Reiseversicherung wie die europäische Reiseversicherung bemühen.
Reisende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Malaysia kein Visum, sofern der Aufenthalt nicht länger als 90 Tage dauert, wie auch das österreichische Außenministerium bestätigt. Allerdings muss man sich drei Tage vor der Einreise online registrieren. Erst mit dieser „Digital Arrival Card“ kommt man problemlos ins Land. Für die Einreise braucht man außerdem einen Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, und man muss die Wiederausreise bestätigen können; zum Beispiel mit einem Rückflugticket.
Das österreichische Außenministerium stuft Malaysia mit der Sicherheitstufe 2 für das ganze Land ein. Das liegt einerseits an einer erhöhten Gefahr von Kriminalität und potenziellen Raubüberfällen – sowohl am Land als auch auf dem Wasser –, andererseits am häufigen Vorkommen von Würfelquallen in den Küstenregionen im Westen des Landes. Grundsätzlich sollte man bei einer Reise im Land also vorsichtig und umsichtig verhalten.
Wichtig ist anzumerken, dass Homosexualität und homosexuelle Handlungen im ganzen Land unter Strafe gestellt sind. Außerdem sind das Tragen entsprechender Symbole und die Verbreitung von Informationen strafbar.
Während auch das Christentum und der Hinduismus im multireligiösen Malaysia vertreten sind, ist das Land hauptsächlich durch die Staatsreligion Islam und den Buddhismus geprägt und gilt in der Regel als konservativ. Mit öffentlichen Zuneigungsbekundungen wie Küssen oder Umarmungen sollte man sich dementsprechend zurückhalten. Die linke Hand gilt in der Regel als „unrein“ und auch die Fußsohlen sollte man dem eigenen Gegenüber nicht zeigen. Das kann als Affront aufgefasst werden. Außerdem sollte man die Schultern und Beine in Moscheen bedecken und auch Touristinnen sollten beim Betreten ein Kopftuch anlegen.
Wir sind als Gäste in Malaysia und als solche sollten wir uns auch aus Diskussionen über Politik, Religion und Gesellschaft in Malaysia zurückhalten, auch wenn wir womöglich anderer Meinung sind.
In Malaysia mit dem eigenen regulären Tarif zu telefonieren, SMS zu verschicken oder im Internet zu surfen, wird schnell sehr teuer. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, entweder ein Zusatzpaket beim eigenen Mobilfunkanbieter zu kaufen, sich eine Reise-SIM-Karte zuzulegen oder das Telefon während der ganzen Reise im Flugmodus zu lassen und sich stattdessen auf WLAN am Flughafen in Hotels oder Cafés zu verlassen. Gerade bei offenen WLAN-Netzen sollte man aber vorsichtig handeln, da es hier auch zu Datenraub kommen kann.
Man benötigt einen Reiseadapter für Malaysia, da im Land Steckdosen des Typs G verwendet werden – die gleichen Steckdosen wie im Vereinigten Königreich. Man braucht allerdings keinen Spannungswandler, da die Netzspannung von 240 V und 50 Hz in etwa der europäischen entspricht.
Ein Euro entspricht laut finanzen.net in etwa 4,6 Ringgit. Umgekehrt ist ein Ringgit also circa 0,21 Euro. Wenn man vor Ort den angegebenen Preis durch fünf dividiert, kommt man dementsprechend auf den ungefähren Wert in Euro.
Das Preisniveau in Malaysia liegt dabei übrigens deutlich unter dem in Mitteleuropa, weshalb man ein landestypisches Reis- oder Nudelgericht auch schon für 1-2 Euro bekommen kann. Auch die Kosten für Getränke liegen weit unter jenen, die wir in Österreich oder Deutschland gewohnt sind.
Wir empfehlen, mit dem Wechseln zu warten, bis man in Malaysia angekommen ist, da der Wechselkurs in Europa in der Regel wesentlich schlechter ist als im Zielland. Wenn man es vermeiden kann, sollte man außerdem nicht direkt am Flughafen wechseln, sondern erst in einer lizenzierten Wechselstube in einer der größeren Städte. Alternativ kann man auch einfach mit der Kreditkarte Geld abheben. Aber auch hier sollte man auf etwaig Kosten achten.
Gerade in den größeren Städten ist das Bezahlen mit der Kreditkarte schon sehr weit verbreitet. Insbesondere in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften hat man mit einer typischen MasterCard- oder VISA-Karte in der Regel keine Probleme. Anders schaut die Sache aus, wenn man sich Essen bei Street-Food-Läden holt, in kleine Geschäfte geht oder sich aus den großen Städten herausbewegt. Gerade in ländlichen Gegenden und in Ortschaften im Regenwald muss man damit rechnen, dass man Bargeld braucht. Da hier auch Geldautomaten rar gesät sind, sollte man also schon in den Städten entsprechende Summen wechseln oder abheben.
Gerade in größeren Restaurants braucht man kein Trinkgeld zu geben, da hier in der Regel schon eine Service-Pauschale von etwa 10 Prozent verrechnet wird. Anders schaut es zum Teil in kleineren Restaurants oder Lokalen aus. Hier freuen sich die Menschen im Service besonders über ein Trinkgeld von 10 Prozent. Das Gleiche gilt übrigens auch für unsere erfahrenen Local Guides und die Fahrer vor Ort.
Die Küche Malaysiens ist geprägt von malaiischen, chinesischen und indischen Einflüssen, aber auch durch jene der europäischen Kolonialmächte. Reis und Nudeln stehen häufig an der Tagesordnung, wie zum Beispiel beim „Nationalgericht“: Nasi Lemak. Dieses Gericht aus in Kokosmilch gekochtem Reis mit diversen Beilagen entstand ursprünglich zur Resteverwertung der Mahlzeiten vom Vortag. Dementsprechend vielseitig fallen auch die Variationen des Gerichts aus. Andere Klassiker der malaysischen Küche sind Ayam Kapitan, ein würziges Hühner-Curry, Char kway teow, ein Bratnudelgericht, und Cukur udang, frittierte Teigfladen mit Garnelenfüllung.
Vegetarier:innen und Veganer:innen haben bei einem Urlaub in Malaysia ein recht leichtes Leben, da sehr viele der traditionellen Gerichte entweder ohne Fleisch oder mit Tofu serviert werden.
Wir wandern auf leicht hügeligem, teilweise unebenem Gelände. Pro Tag legen wir 400-600 Höhenmeter bergauf oder bis zu 800 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf rauem Gelände mit Geröllpassagen mit teils steileren An- und Abstiegen. Pro Tag legen 650-1.000 Höhenmeter bergauf oder bis zu 1.200 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf steilem, weglosem Gelände auch über 4.000m. Pro Tag legen mehr als 1.200 Höhenmeter bergauf oder über 1.500 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz ist auch über 20km.
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