Gesundheit
Um nach Thailand einreisen zu können, ist keine Impfung verpflichtend vorgeschrieben.
Die Standardreiseimpfungen laut österreichischem Impfplan sowie weitere länderspezifische Impfungen (Tollwut, Typhus, Poliomyelitis, Masern und Japanische Enzephalitis) werden jedoch empfohlen. Bitte lassen Sie sich vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt oder dem Tropeninstitut persönlich zu den Impfungen beraten.
In Bangkok und weiteren größeren Städten sind die erforderlichen medizinischen Einrichtungen vorhanden und vor allem in den privaten Spitälern sind die Ärzte gut ausgebildet und die Ausstattung dieser Einrichtungen entspricht europäischem Niveau.
Da die medizinische Versorgung in entlegeneren Gebieten oftmals nicht westlichen Standards entspricht, raten wir Ihnen dringend zur Mitnahme einer Reiseapotheke, die sowohl regelmäßig benötigte Medikamente als auch Medikamente für die gängigen Reiserkrankungen enthält.
Personen, die auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge und mit einem Nachweis über die ärztliche Verschreibung mitnehmen. Bestenfalls ist dieser Nachweis auch in englischer Sprache verfügbar.
Mehr Informationen zur Mitnahme von Medikamenten ins Ausland finden Sie hier.
Allgemeine Krankheiten
Verunreinigtes Essen und Trinken sind häufige Auslöser für Magen-Darm-Probleme, von denen die größte gesundheitliche Gefahr für Reisende ausgeht. Sie sollten daher stets auf eine gute Hygiene achten.
Das Essen von ungeschältem, ungekochtem oder nicht gebratenem Gemüse oder Obst sollten Sie vermeiden. Genauso den Verzehr von rohem Fisch oder Fleisch. Salate, Speiseeis und Eiswürfel sollten ebenfalls mit Vorsicht genossen werden.
Das Leitungswasser ist keinesfalls trinkbar und sollte auch nicht zu Zähneputzen verwendet werden.
Malaria & Dengue-Fieber
In Thailand besteht ein geringes saisonales und/oder regionales Risiko sich mit dem Dengue-Fieber oder auch mit Malaria anzustecken.
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten.
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!