Gesundheit
Um nach Laos einreisen zu können, wird grundsätzlich keine verpflichtende Impfung vorgeschrieben. Reisen Sie jedoch aus einem Land ein, in welchem ein Infektionsrisiko für Gelbfieber besteht, so ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Es wird jedoch empfohlen, sich über die standardmäßigen Reiseimpfungen laut österreichischem Impfplan zu informieren. Bitte lassen Sie sich daher vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt oder dem Tropeninstitut persönlich zu den Impfungen beraten.
Die medizinische Versorgung in Laos entspricht nicht dem österreichischen Standard und auch das öffentliche Gesundheitssystem ist nicht flächendeckend ausgebaut.
Es ist deshalb ratsam, eine ausgedehnte Reiseapotheke, die Medikamente über die regelmäßig benötigten beinhaltet auf die Reise mitzunehmen, damit so auch eine gute erste Hilfe gegen die häufigsten Reiseerkrankungen gewährleistet ist.
Personen, die auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge und mit einem Nachweis über die ärztliche Verschreibung mitnehmen. Bestenfalls ist dieser Nachweis auch in englischer Sprache verfügbar.
Mehr Informationen zur Mitnahme von Medikamenten ins Ausland finden Sie hier.
Allgemeine Krankheiten
Da von verunreinigtem Essen die größte gesundheitliche Gefahr auf Reisen ausgeht, sollten Sie auf einige Hygienemaßnahmen achten.
Das Essen von ungeschältem, ungekochtem oder nicht gebratenem Gemüse oder Obst sollten Sie vermeiden. Genauso den Verzehr von rohem Fisch oder Fleisch. Salate, Speiseeis und Eiswürfel sollten ebenfalls mit Vorsicht genossen werden.
Das Leitungswasser in Laos ist nicht trinkbar und sollte auch nicht zu Zähneputzen verwendet werden.
Malaria & Dengue-Fieber
In Laos besteht in der südlichen Landeshälfte ein mittleres Malaria-Risiko, während das Risiko sich mit Malaria anzustecken im Norden geringer ist.
Malaria ist eine tropische Erkrankung, die mit Fieber einhergeht. Hauptsächlich wird sie durch die Anopheles-Mücke übertragen, die vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv ist. Die gute Nachricht: Jede Malaria kann vollständig geheilt werden. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung ist jedoch wichtig.
Die effektivste Vorbeugung gegen Malaria besteht darin, Mückenstiche zu vermeiden. Neben der möglichen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es vor allem wichtig, sich umfassend vor Insektenstichen zu schützen. Dazu gehören die konsequente Nutzung von wirksamen Mückenschutzmitteln (z. B. „Nobite“), das Tragen heller, langärmliger Kleidung und das Reduzieren von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Reisebekleidung bereits vor der Abreise mit geeigneten Insektenschutzmitteln zu behandeln.
Welche Form der Malaria-Prophylaxe für Sie geeignet ist, sollte individuell mit einem Arzt besprochen werden. Lassen Sie sich daher unbedingt vor Ihrer Reise, im Sinne Ihrer eigenen Gesundheit, zu Impfungen und vorbeugenden Maßnahmen gegen Malaria fachkundig beraten.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten.
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!