Wanderreisen im Himalaya

Auf Augenhöhe mit Everest, Annapurna und Manaslu. Rund um uns wehende Gebetsfahnen und unzähmbares Gebirge. Das sind die Trekking– und Wanderreisen in Nepal. Unsere erfahrenen Local Guides führen uns zu Aussichten auf die höchsten Berge der Welt, geben uns in Bhaktapur tiefe kulturelle Einblicke und ermöglichen Begegnungen mit den außergewöhnlichen Menschen dieses geschichtsträchtigen Berglandes.

Unsere Nepal-
Expertin Laura

Informationen zur aktuellen Lage in Nepal

Aktuell befinden sich keine Gäste von Weltweitwandern in Nepal. Nach derzeitigem Informationsstand gehen wir davon aus, dass unsere geplanten Nepal-Reisen im Herbst grundsätzlich durchgeführt werden können. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Team vor Ort beobachten wir die Entwicklungen weiterhin sehr genau und prüfen laufend, ob und welche Anpassungen an unseren Reiseverläufen notwendig oder sinnvoll sind. Da die Lage derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden kann und sich die Gegebenheiten in den kommenden Tagen und Wochen verändern können, handelt es sich dabei um eine aktuelle Einschätzung. Sollte sich daraus eine für eine unserer Reisen relevante Änderung ergeben, werden wir die betroffenen Reisegäste selbstverständlich umgehend und persönlich informieren.

Erfahrungen unserer Reisegäste

Patricia W. | März 2026

„Die gewählte Route war ideal. Jeder Tag war leicht wanderbar und der Genuss stand im Mittelpunkt. (…) Zander führte super! Die Akklimatisation war hervorragend, der Tag auf den Thorong La war so schon fast „kinderleicht“. Ein Genuss!”

Christina D. | März 2026

„Eure persönliche und umsichtige Betreuung ist herausragend.  Das Nepal-Team ist unglaublich fürsorglich, gastfreundlich und machte jeden Tag noch schöner. Unser empathischer Guide Namgyal Sherpa hat uns nicht nur mit seiner fachlichen Kompetenz beeindruckt, sondern auch mit seiner Führungsqualität und gleichzeitiger Kundenorientierung.”

Oliver P. | Oktober 2025

„Es war wunderbar! Von den vielen tollen Dingen möchte ich zwei hervorheben: Einmal die sehr präzise und außerordentlich gut strukturierte Vorbereitung sowie die superfreundliche Begleitung und Unterstützung! Ich empfehle Weltweitwandern sehr gerne weiter! Das andere ist Namgyal. Dieser junge Mann ist auf so vielen Ebenen beeindruckend, bereichernd und berührend. Es…”

Evelyn D. | April 2025

„Insgesamt war die Reise ein wunderbares Erlebnis und tief berührend. Persönliche Highlights waren die Wanderung über einen 3.600 m hohen Pass abseits der Touristenpfade, Tigerspuren sowie eine Zeremonie im Nonnenkloster. Auch die Verpflegung in Bauernhäusern war ein Erlebnis!”

Ulrike E. | April 2025

„Es war eine Traumreise. Jeder Tag hielt für uns wunderbare, überraschende Höhepunkte bereit. Sowohl in Nepal als auch in Bhutan waren unsere Guides sehr flexibel und sind auf all unsere Fragen eingegangen. Mit viel Spaß haben wir gelernt, Momos zu falten und Ema Datshi zuzubereiten. Am Abreisetag wurden wir sehr…”

Christine L. | April 2025

„Am besten waren das Festival in Paro , die Wanderung auf 3600m und die Wanderung zum Tigernest!”

Martina M. | April 2025

„Auf der Reise gab es verschiedene tolle Höhepunkte, dazu gehört die Wanderung über den Jiche La, wo wir sogar Tigerspuren gesehen haben, der Kochkurs, als auch das Unterkommen sowie die Verpfelgung bei den traditionellen Bauernhäusern. Leider standen die Rhododendren nicht so sehr in Blüte wie erhofft. Wenn wir im Bus…”

Alexandra S. | April 2025

„Die Wanderungen waren sehr unterschiedlich – im positiven Sinne vielfältig. Besonders geschätzt habe ich das sehr dichte Programm. Ein persönliches Highlight war die Wanderung zum Namgyal Chörten: Wir durften an einer Feier teilnehmen und wurden sogar vom Lama gesegnet – ein unvergessliches Erlebnis! Die 5 Sterne für den Guide gelten…”

Sandra H. | März 2025

„Ich war total begeistert! Die Landschaft ist unbeschreiblich und man lernte so viele interessante Leute auf den Hütten kennen. Die Unterkünfte waren immer sauber; war so positiv überrascht, hatte damit nicht gerechnet. Auch dass wir uns das Essen selbst aussuchen konnten, hat mir sehr gefallen. So wird nichts weggeworfen. Persönliche…”

Johannes R. | März 2025

„Die Reise hat mir sehr gut gefallen. Die Organisation der Agentur sowie dem Guide vor Ort war perfekt und unkompliziert. Ich würde definitiv wieder über Weltweitwandern buchen. Die Höhepunkte waren die Wanderung zum Gipfel des Tserko Ri und die Überquerung des Passes Laurabina La. Was Nachhaltigkeit anbelangt war die Reise…”

Häufige Fragen

Infos zu unseren Wandereisen in Nepal

Wann ist die beste Reisezeit?

Die beste Reisezeit für eine Reise nach Nepal hängt ganz davon ab, was man im Himalaya vorhat. So hängt es davon ab, ob man zum Trekking oder für einen Kultururlaub oder eine Safari im Land ist.

Als optimale Zeit für eine Trekkingreise in Nepal bieten sich die Frühlings- und Herbstmonate an. Mitte Februar bis Mitte Mai, sowie Ende September bis Anfang Dezember sind die optimalen Zeitpunkte zum Trekken durch das gebirgige Land, da man mit weniger Niederschlag rechnen muss und die Temperaturen angenehm zum Wandern sind.

Für Kulturreisen oder Safaris in Nepal bieten sich insbesondere die Wintermonate von Dezember bis Februar an. Während es hier in den Bergen sehr kalt werden kann, findet man im Landesinneren aber auch im Süden angenehm warme Temperaturen bei geringem Niederschlag. Auf warme Kleidung sollte man aber auch hier nicht verzichten, da es in der Nacht recht kalt werden kann.

Kathmandu Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
⌀ Tageshöchsttemperatur in °C 15 17 21 24 25 26 25 25 25 23 19 16
⌀ Tagesmindesttemperatur in °C 5 6 9 12 16 19 20 20 18 14 10 6
Niederschlag in mm 43 53 54 77 196 457 764 621 332 97 31 28
Was macht Wanderreisen im Himalaya mit Weltweitwandern besonders?

Eine Wanderreise in Nepal verbindet Trekking und Wanderungen in einer der berühmtesten Gebirgsregionen der Welt – dem Himalaya – mit den Einblicken in eine Mischung aus Kulturen, die so weit weg ist von der unseren. Zwischen Kathmandu, Annapurna und Everest erwarten uns tiefschürfende Begegnungen und Wanderungen, die uns nicht nur an unsere Grenzen bringen können, sondern uns Ausblicke auf einige der schönsten Gipfel unseres Planeten bieten. So kombinieren Wanderreisen mit Weltweitwandern außergewöhnliche Routen mit Erlebnissen, die uns noch lange begleiten werden.

Warum wandern wir in kleinen Gruppen?

Es gilt zwar als sicheres Reiseland, bei einer Individualreise in Nepal können aber dennoch manchmal Herausforderungen auf den Trekkingrouten aufkommen. Durch unsere kleinen Gruppen von bis zu 14 Personen können uns unsere Local Guides bestmöglich und aufmerksam begleiten, auf unsere Bedürfnisse eingehen und individuelle Wünsche berücksichtigen. Unsere erfahrenen Local Guides können sich so auf alle Gruppenmitglieder einstellen. Außerdem bekommen wir durch die kleine Gruppengröße auch die Möglichkeit, unsere Mitreisenden persönlich kennenzulernen. So werden wir im Zuge der Wanderung zu einer kleinen verschworenen Gemeinschaft.

Wer führt unsere nepalesischen Wanderurlaube?

Wir bringen 30 Jahre Wandererfahrung in Nepal mit – und so einige gute Beziehungen. Deshalb begleitet uns auf all unseren Trekking- und Wanderrouten, aber auch in den Städten, unser Team aus erfahrenen Local Guides. Sie alle stammen aus Nepal und sind damit die optimalen Vermittler der nepalesischen Kultur. Gleichzeitig bringen sie aber auch langjährige Erfahrung als Wanderguides und Sprachkenntnisse mit, dank derer sie uns an ihrem nicht endenden Wissensschatz teilhaben lassen. Janak gehört mit seinen 20 Jahren Berufserfahrung zum Beispiel zu den erfahrensten Weltweitwandern-Guides und konnte neben seinem Studienabschluss in Management umfangreiche Kenntnisse in der deutschen und englischen Sprache sammeln.

Wie sorgen wir auf unseren Wanderreisen in Nepal für die höchste Qualität für unsere Gäste?

Uns verbindet eine tiefe Beziehung mit Nepal, die uns zu einem Spezialisten für Wander- und Trekkingreisen in der Region macht. Durch die Expertise unserer Local Guides, gezielte Routenplanung und unsere kleinen Gruppen kombinieren wir das Beste von geführten Gruppenreisen und Individualreisen in Nepal. So entstehen Wanderreisen gespickt mit außergewöhnlichen Momenten fernab des Massentourismus.

Was sollte man hier für einen Wander- oder Trekkingurlaub einpacken?

Je nach Destination in Nepal braucht es etwas anderes auf der Packliste für unsere Wanderreise. In den Regionen des Himalaya sind warme Kleidung genauso wie vernünftiger Sonnenschutz essenziell. Führt uns unsere Reise in die Städte auf geringerer Seehöhe, brauchen wir vielseitige Wanderbekleidung. Was es immer braucht, sind bequeme, gut eingetragene Wanderschuhe und Kleidung im Zwiebellook. Alle weiteren Packtipps für Wanderreisen geben wir im Blog.

Das verschneite Annapurna-Massiv
Der Birendra-See auf 4.500 Metern
Einbaumfahrt im Chitwan-NP
Der Nyatapola-Tempel in Bhaktapur
Ober-Pisang am Annapurna-Circuit

5 Insidertipps für Nepal

„Überall, wo man hinschaut, stehen diese Giganten: Everest, Annapurna, Manaslu. Und wir dürfen diese Aussicht erleben. Aber auch abseits der Berge hat Nepal so viel zu bieten. Auf über 4.000 Metern am Ufer des Birendra-Sees in der Annapurna-Region stehen, die Einbaumfahrt im Chitwan-Nationalpark, Begegnungen in der alten Königsstadt Bhaktapur und den Einblick in die Klöster, die sich tief im Himalaya verstecken. Alles davon ist einfach umwerfend.“

Unsere Asien-Expertin Laura

Wissenswert für die Reise
nach Nepal

Für die Einreise in Nepal sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer man reist über ein Gelbfiebergebiet ein, dann ist die Gelbfieberimpfung verpflichtend. Das Basisschutzprogramm für Reisende laut dem österreichischen Impfplan wird jedoch empfohlen. Das Tropeninstitut empfiehlt außerdem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis A und Tollwut für alle Reisenden

Die ärztliche Versorgung in Nepal entspricht vor allem in den entlegeneren Regionen nicht dem europäischen Niveau. In Kathmandu ist zumindest eine Grundversorgung gegeben. Wir empfehlen daher dringend eine größere Reiseapotheke, um im Ernstfall schneller handeln zu können. Gerade wenn man auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, sollte man einen ausreichenden Vorrat zusammen mit der Bestätigung über die ärztliche Verschreibung mitbringen.

Es gibt außerdem kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Österreich und Nepal, weshalb Reisende etwaige erhebliche Krankenhauskosten selbst bezahlen müssen. In diesem Kontext empfiehlt es sich, vor dem Reiseantritt eine Reiseversicherung wie die Europäische Reiseversicherung abzuschließen und möglichst bald die Rückreise anzutreten.

Häufige Krankheiten

Magen-Darm-Erkrankungen stellen bei Reisen in Nepal die größten gesundheitlichen Gefahren für Reisende dar. Man sollte daher beim Essen und Trinken auf eine gründliche Hygiene achten. Das Leitungswasser ist weder zum Trinken noch für die Mundhygiene geeignet.

Bei Trekking-Reisen besteht eine erhöhte Gefahr, sich mit Borreliose anzustecken.

Bei einem Besuch im Chitwan-Nationalpark wird empfohlen, Maßnahmen zur Vorbeugung einer Malaria-Erkrankung zu treffen und sich durch Kleidung, Repellents und die Verwendung von Moskitonetzen vor Moskitostichen zu schützen. Die Regionen um Kathmandu und Pokhara sowie Gebirgsregionen ab 1.200 m gelten als malariafrei.

Darüber hinaus sollte man im Umgang mit der Sonne vorsichtig sein. Die UV-Strahlen sind aufgrund der Höhe viel stärker als bei uns. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Kopfbedeckung sind dringend empfohlen.

Anpassung an die Höhe im Himalaya

In Nepal befinden wir uns oft in großen Höhenlagen. Hierbei ist eine gute Anpassung sehr wichtig. Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade hat bereits viel Zeit in großen Höhen verbracht und verfügt über die entsprechende Erfahrung im Umgang mit der Höhe. Hier ein paar seiner Tipps, um sich optimal anzupassen:

  • Sich langsam bewegen: In den ersten 24 Stunden in der Höhe sollte man sich so wenig und langsam wie möglich bewegen, quasi im Zeitlupentempo.
  • Gehtempo reduzieren: Ab einer Höhe von 3.000 Metern sollte man das normale Gehtempo halbieren.
  • Ausreichend trinken: Circa 1 Liter Flüssigkeit pro 1.000 Höhenmeter wird empfohlen. Geeignet sind Wasser, Suppen, Tee und Säfte. Alkohol und stark gekühlte Getränke sollten vermieden werden.
  • Mehr essen: Aufgrund des erhöhten Kalorienverbrauchs in der Höhe sollte man auch mehr essen – insbesondere Kohlenhydrate.
  • Stress meiden: Am besten sollte man auf größeren Höhen Stress reduzieren. Nicht nur, weil man im Urlaub ist.

Leichte Anpassungssymptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit sind normal. Sollten diese jedoch anhalten, ist es ratsam, sich an einen Guide zu wenden. Ein leichter Abstieg kann oft hilfreich sein.

Für die Einreise nach Nepal brauchen Tourist:innen laut Angaben des österreichischen Außenministeriums ein Visum. Dieses Visum kann man seit August 2026 einfach digital beantragen oder alternativ auch bei der nepalesischen Botschaft in Wien. Wir empfehlen, das Visum rechtzeitig vor Reiseantritt online zu beantragen. Man kann das Visum auch am Flughafen in Kathmandu organisieren, wir raten aufgrund der langen Wartezeiten aber davon ab.

Zusätzlich zum Visum brauchen Reisende in Nepal einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und noch mindestens zwei freie Seiten hat. Wir empfehlen wegen Transitbestimmungen grundsätzlich mindestens secgs Monate Gültigkeit bei Ausreise – Airlines achten gegegebenenfalls streng darauf.

Außerdem braucht man für manche Reisetouren in Nepal bestimmte Permits, diese organisieren wir bei Weltweitwandern immer für unsere Reisegäste.

Das österreichische Außenministerium hat Nepal mit der Sicherheitsstufe 2 versehen, “Sicherheitsrisiko”, sowie das Terai-Gebiet im Süden des Landes auch mit der Sicherheitsstufe 3, “Hohes Sicherheitsrisiko”. Bei Weltweitwandern sind wir durch unsere engen Beziehungen mit unseren Partner:innen vor Ort aber immer bestens über die Lage im Land informiert und können entsprechend auf mögliche Veränderungen reagieren.

Die persönliche Sicherheit unserer Reisegäste hat für uns bei Weltweitwandern und auch für unsere erfahrenen Local Guides immer die höchste Priorität. Wir bereisen deshalb ausschließlich Regionen, die auch vom Außenministerium als sicher eingestuft werden, wie die Annapurna-Region, die Everest-Region und das Langtang-Tal. Außerdem bewegen wir uns in kleinen Gruppen mit unseren erfahrenen Local Guides, die dieses Land gut kennen.

Grundsätzlich empfehlen wir all unseren Gästen bei Nepal-Reisen, generell möglichst wenig Bargeld bei sich zu tragen. Den Trägern, die sich nach der Ankunft am Flughafen aufdrängen, sollte man außerdem niemals das Gepäck in die Hand drücken.

Sicher reisen als Frau

Während Nepal als überwiegend sicheres Reiseland gilt, empfiehlt das Außenministerium Frauen, bei ihrer Reise in Nepal nachts vorsichtig zu sein und nicht alleine unterwegs zu sein. Außerdem wird empfohlen, sich nicht zu freizügig zu kleiden und sich an die eher konservativen, kulturellen Bestimmungen des Landes zu halten. Wer die eigene Sicherheit priorisieren möchte, sollte anstelle einer Individualreise in Nepal eine Reise in kleiner Gruppe in Erwägung ziehen.

Flugreisen in Nepal

Die Sicherheit unserer Gäste steht bei unseren Reisen an erster Stelle. Deshalb verzichten wir bewusst auf Inlandsflüge mit Fluggesellschaften, die auf der EU Air Safety List geführt werden. Die Liste umfasst Fluggesellschaften, bei denen die Europäische Kommission Sicherheitsbedenken festgestellt hat. Da dies derzeit auch alle nepalesischen Fluggesellschaften betrifft, legen wir ausgewählte Strecken bewusst auf dem Landweg zurück. So können wir diese Reiseabschnitte verantwortungsvoll gestalten und unserem hohen Anspruch an die Sicherheit unserer Reisen gerecht werden.

Beim Besuch von Tempelanlagen und religiösen Stätten in Nepal ist dezente Kleidung angemessen, sprich, Schultern und Knie sollten bedeckt sein.

In Nepal ist es außerdem wichtig zu wissen, dass die linke Hand als unrein gilt. Man sollte also nicht mit der linken Hand essen und Einheimischen auch nie die linke Hand zur Begrüßung geben. Zudem sind Zuneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit nicht gerne gesehen, da diese als anstößig gelten.

Außerdem sollte man dem Gegenüber beim Sitzen niemals die Fußsohlen zeigen, da Füße als unrein gelten. Des Weiteren ist es verpönt, jemanden mit den Füßen zu berühren oder über jemanden hinwegzusteigen. Eine Küche sollte niemals ohne Aufforderung betreten werden, da diese für Fremde als tabu gilt. Frauen sollten darauf achten, keinen Topi (nepalesische Männer-Kopfbedeckung) aufzusetzen.

Was immer gilt, nicht nur in Nepal: Bitte keine Personen ohne deren Einverständnis fotografieren. Das Abfotografieren von militärischen Einrichtungen, Bahnübergängen, Tunneln und Brücken sollte ebenfalls unterlassen werden.

Internet-Roaming und Telefonieren

Wer eine Reise nach Nepal unternimmt, sollte das Handy am besten während der gesamten Reise im Flugmodus lassen. Die Kosten für Roaming oder Telefonie ins Heimatland können von Nepal aus erheblich sein und so lassen sich versehentliche Ausrutscher gut vermeiden.

Wenn das Bedürfnis besteht, kann man eine SIM-Karte in Nepal erwerben. Das geht vor Ort, aber man sollte dafür ein Passfoto und eine Kopie des Reisepasses parat haben. Auch heimische Mobilfunkanbieter bieten mittlerweile Zusatzpakete für das Roaming auf der Reise an. Alternativ kann man sich aber auch einfach auf mögliches WLAN verlassen. Das ist in den Trekking-Regionen vor allem näher im Tal durchwegs gut, kann in den höheren Lagen aber schnell teuer und langsam werden.

Strom und Steckdose

Die Stromspannung liegt in Nepal bei 220 Volt/50 Hertz. Es werden Dreipunktstecker verwendet. Die zweipoligen Stecker, wie sie in Österreich verwendet werden, passen grundsätzlich, sitzen aber locker. Die Mitnahme eines Adaptersteckers ist daher zu empfehlen.

Die Abdeckung der Stromversorgung in Nepal ist weit geringer als in Mitteleuropa. In den Lodges gibt es Strom (gegen Gebühr). Stromausfälle sind sowohl in der Stadt als auch auf dem Land möglich. Wir empfehlen deshalb, selbst eine gute Powerbank oder Solarpaneele mitzunehmen.

Wechselkurs zwischen Euro und nepalesischen Rupien?

Ein Euro entspricht circa 175 nepalesischen Rupien. Der tagesaktuelle Kurs sollte allerdings noch einmal vor Reiseantritt überprüft werden.

Wichtig für Reisende in Nepal ist, dass es verboten ist, die Landeswährung ins Land ein, oder aus dem Land auszuführen. Heißt, man muss die Euro erst vor Ort in nepalesische Rupien umwechseln. Hierzu empfehlen wir, sich auf die Wechselstuben in Kathmandu zu verlassen und nicht gleich am Flughafen zu wechseln, da der Wechselkurs am Flughafen bedeutend schlechter ist als jener in Kathmandu. Außerdem sollte man nicht zu viel Geld auf einmal wechseln, da sich der Umtausch von Rupien in Euro als schwierig herausstellen kann.

Bezahlen mit Kreditkarte

Das Bezahlen mit der Kreditkarte in Nepal ist im besten Fall schwierig. Gerade in ländlichen Regionen sollte man sich definitiv nicht darauf verlassen, mit der Kreditkarte bezahlen zu können, sondern stattdessen Bargeld mit sich führen.

Grundsätzlich ist das Preisniveau in Nepal weit unter dem von Mitteleuropa. In Kathmandu zahlt man für ein Mittag- oder Abendessen zum Beispiel nur 5 €, wobei die Preise in Bergen höher werden können, da die Lebensmittel ja erst in die Berge geschafft werden müssen.

Trinkgeld

Trinkgeld als Zeichen der Wertschätzung einer erbrachten Dienstleistung ist in Nepal üblich. Im Restaurant gibt man, falls es nicht im Rechnungsbetrag enthalten, 10% Trinkgeld. Die endgültige Entscheidung über das Trinkgeld und dessen Höhe liegt aber immer in den Händen der Gäste.

Bei unseren Wanderreisen in Nepal werden wir vor allem das Nationalgericht des Landes erleben: Daal Bhaat, Reis mit einer gewürzten Linsensauce und Currygemüse. Häufig gibt es dazu Saag (Mangold), sauer eingelegte Pickles und Papadam (ein dünner, frittierter Fladen aus Linsenmehl). Wie genau dieses Gericht serviert wird, kann aber ganz von der jeweiligen Region abhängen, in der wir uns gerade bewegen. Es gibt tausende Varianten dieses Gerichts.

Daneben bekommt man in Nepal sehr oft Abwandlungen der Küche anderer asiatischer Länder serviert. Dazu gehören unter anderem tibetanische Momos, aber auch Gerichte der indischen oder thailändischen Küche.

Wichtig ist es in Nepal übrigens auch, kein ungeschältes Obst oder Gemüse zu essen. Auch bei Fleisch ist Vorsicht gefragt. Im Zweifel sollte man bei den Guides nachfragen.

Wir sind im engen Austausch mit unseren Local Guides und Partner:innen vor Ort und wissen in der Regel immer über die aktuelle Lage in den von uns besuchten Ländern Bescheid. Dennoch weisen wir darauf hin, dass alle hier geäußerten Angaben ohne Gewähr sind und wir die Aktualität der Informationen nicht immer garantieren können. Wir empfehlen daher, sich im Vorfeld der Reise immer von zuständigen, offiziellen Stellen beraten zu lassen. Bei Gesundheitsthemen kann man sich an den:die Hausarzt:ärztin wenden, bei Einreise- und Sicherheitsfragen an die zuständigen Behörden und bei Fragen zu Geldwechsel oder Kreditkarten an die eigene Bank.

Letzte Aktualisierung: September 2026