Wenn wir durch Länder und Kulturen jenseits unserer eigenen reisen, gelten wir als Gäste und als solche müssen wir uns zum Teil an die regionalen Sitten und Gebräuche im Land anpassen – oder diese zumindest tolerieren und akzeptieren. Diskussionen zu Religion und Politik und die Wertung der Einstellung unserer Local Guides und Partner:innen sollten wir dementsprechend unterlassen, wo wir nur können.
Wichtig zu wissen für eine Reise durch Marokko ist, dass außereheliche sexuelle Beziehungen strafrechtlich verfolgt werden können ebenso wie gleichgeschlechtliche Beziehungen. Außerdem wird der Besitz von Drogen, selbst Cannabis, streng geahndet. Das Gleiche gilt auch für den Versuch der Missionierung.
Moscheen dürfen nur von Muslimen betreten werden. Ausgenommen ist nur die Hassan-II.-Moschee in Casablanca. Hier sollte.
Bei bettelnden Straßenkindern und aufdringlichen Händlern in den größeren Städten bitten wir darum, freundlich, aber bestimmt zu verneinen und auf keinen Fall einzuknicken. Die Kinder profitieren nicht von unseren Almosen. Stattdessen werden das soziale Gefüge und auch die Zukunft dieser Kinder zerstört. Bitte auch nie wahllos Kugelschreiber, Zuckerl, Medikamente, Schokoriegel etc. verteilen.
Außerdem sollte man im Kopf behalten, dass Teppiche und Zimmer immer ohne Schuhe betreten werden, dass die rechte Hand als sauber gilt und die linke als unrein und dass wir uns für Einladungen zum Tee oder Ähnlichem mit kleinen, praktischen Geschenken bedanken sollten. Das gilt in Marokko als Gegenleistung oder Austausch und als Zeichen des Respekts.
Bei Fragen zu kulturellen Begebenheiten geben unsere erfahrenen Local Guides und unsere Partner:innen vor Ort gerne Auskunft. Auch hier bitten wir um einen respektvollen Umgang miteinander.
Susanne S. | August 2026