Gesundheit & Impfungen
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-
Infektionen, welche durch ungewohntes/verdorbenes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden.
Um Unannehmlichkeiten vorzubeugen, sollten Sie folgende Hinweise unbedingt beachten:
- Kein Leitungswasser trinken.
- Stattdessen gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser!
- Nutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser!
- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern!
- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände!
- Schälen Sie Obst und Gemüse oder waschen/kochen Sie es mit Trinkwasser!
- Verzichten Sie auf Salate, Eis, Eiswürfel, frische Milch, frische Säfte sowie halbrohes Fleisch!
Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten. Besuchen Sie vor Abreise den Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.
Impfungen
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgesehen, außer bei der Einreise über ein Gelbfiebergebiet (auch im Transit)
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A & B, Typhus), empfiehlt das Institut für Reisemedizin Wien (Tel. 01/ 403 83 43) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.
Zur Website des Tropeninstituts
Malaria
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel: +43/1/403 8343).
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!