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Mazedonien

Die ehemals jugoslawische Teilrepublik Mazedonien ist ein Binnenstaat am Balkan. Um Konflikten mit dem südlichen Nachbarland Griechenland aus dem Weg zu gehen, das Gebietsansprüche auf seine Region Makedonien befürchtete, lautet der offizielle englische Name des seit 1991 unabhängigen Landes „The Former Yugoslav Republic of Macedonia“ oder kurz FYROM.

Auf einer Fläche von ca. 25.000 km2 leben ca. 2 Mio. Menschen, davon rund 530.000 in der Hauptstadt Skopje. Rund 65 % der Bevölkerung sind Mazedonier, weitere 25 % Albaner – der Rest verteilt sich auf Türken, Roma, Serben und andere Minderheiten. Die mazedonische Sprache hat große Gemeinsamkeiten mit dem Bulgarischen.

Mazedonien wird vom Fluss Vardar in einen gebirgigen Westen, der an Albanien und den Kosovo grenzt, und einen etwas flacheren Osten geteilt, der an Serbien und Bulgarien grenzt. Insgesamt sind über 75 % der mazedonischen Landesfläche gebirgig. Die höchste Erhebung ist mit 2.764 m der Berg Korab an der Grenze zu Albanien.

    Einreise

    Zur Einreise reicht für BürgerInnen der EU und der Schweiz ein gültiger Reisepass oder Personalausweis.

    Klima

    Im Herzen der Balkanhalbinsel herrscht gemäßigt kontinentales Klima: Die Sommer sind sehr heiß und trocken, die Winter kalt und schneereich mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Im Vardar-Tal herrscht Mittelmeereinfluss vor. 

    Essen und Trinken

    In Mazedonien treffen sich die serbische, albanische und osmanische Küche. Hier gibt es Cevapcici ebenso wie albanische Pizza, türkische Baklava und serbische Vasa-Torte. Eines der Nationalgerichte heißt Tavče Gravče: Der Bohnen-Fleisch-Eintopf wird im Tongefäß zubereitet und serviert. Am Ohrid-See sollte man sich den Fisch nicht entgehen lassen. Zu den Nationalgetränken gehört Türkischer Kaffee und der Schnaps Rakija – unter diesem Namen werden alle möglichen Obstbrände angeboten.

    Kulturelle Besonderheiten

    Besonders in Dörfern, wo nur selten Fremde durchkommen, wirken die Menschen auf den ersten Blick manchmal abweisend und misstrauisch. Sobald man aber mit ihnen – und sei es nur durch einen freundlichen Gruß – ins Gespräch kommt, sind sie herzlich und sehr gastfreundlich. Die Mazedonier sind sehr stolz auf ihr kulturelles Erbe; und den Albanern im Land ist ihre ethnische Eigenständigkeit sehr wichtig.

    Medizinische Hinweise

    Es sind keine besonderen Impfungen für den Aufenthalt im Land vorgeschrieben. Die medizinische Infrastruktur ist oft nicht auf dem neuesten Stand, insbesondere außerhalb der Städte. Die Mitnahme einer persönlichen Reiseapotheke wird dringend empfohlen. Um Durchfallerkrankungen vorzubeugen, sollte man die üblichen Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ergreifen. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

    Besondere Bestimmungen

    • Militärische und strategische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert oder gefilmt werden.

     

    Alle Angaben ohne Gewähr. Weiterführende Informationen über das Land erhalten Sie von uns zusammen mit Ihren Reiseunterlagen zugeschickt. Wir bitten Sie, diese Information vor Reiseantritt gründlich zu lesen.