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Litauen

Das EU-Land Litauen hat fast die Größe Bayerns, aber nur rund 2,8 Mio. EinwohnerInnen, d. h. es gibt viel Platz für eine abwechslungsreiche Landschaft. Diese ist von sanften Hügeln, ausgedehnten Wäldern sowie Flüssen, Seen und Mooren geprägt und beheimatet seltene Wildtiere wie Luchse, Bären und Elche. Auch Vogelbeobachter kommen in Litauen voll auf ihre Kosten: Fischadler, Schreiadler, Blauracken und Seggenrohrsänger lassen die Herzen der Ornithologen höher schlagen.

Die außergewöhnlichste Naturformation des südlichsten baltischen Staates ist sicher die Kurische Nehrung mit ihren mächtigen Wanderdünen: Diese fast 100 Kilometer lange Landzunge ist zwischen 380 Meter und 3,8 Kilometer breit und trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Seit dem Jahr 2000 zählt sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Die Nehrung ist einer von fünf litauischen Nationalparks, unter ihnen der historische Nationalpark rund um die mittelalterliche Hauptstadt Trakai. In der Gegenwart zählen die Hauptstadt Vilnius mit rund 580.000 EinwohnerInnen, gefolgt von der Kauna mit rund 400.000 BewohnerInnen zu den größten Städten. Die Altstadt von Vilnius ist geprägt von Kirchen und Gründerzeitgebäuden und ist seit 1994 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet.

Einreise

Litauen ist EU- und Schengenland. Um sich bei Kontrollen ausweisen zu können, braucht man einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Klima

Winde von der Ostsee sorgen für ein kühl-gemäßigtes Kontinentalklima mit milden, aber selten heißen Sommern und kalten, oft schneereichen Wintern. Die Durchschnittstemperatur im Juli beträgt 17 °C, die im Jänner -5 °C.

Essen und Trinken

In Litauen gibt es Zeppeline zu essen. Zum Glück aber nicht gasgefüllt, sondern aus geriebenen Kartoffeln und vermischt mit Hackfleisch, Quark und Pilzen: Den Namen Cepelinai verdanken die litauischen Kartoffelklöße ihrer äußeren Form. Neben der Kartoffel sind auch Pilze, Beeren und Buchweizengerichte in der litauischen Küche daheim. In der Seenregion und an der Küste landen Fisch und Krebse auf dem Teller. Und im Landesinneren, an der Grenze zu Russland und Weißrussland, versteht man sich auf Fleisch und Würste, allen voran die Salami-artige Skilandis. Dazu trinkt man den Honigwein Midus (Met) und Bier. Als Nachspeise ist der Baumkuchen nicht zu toppen.

Kulturelle Besonderheiten

Die litauische Vorliebe für Teufelsfiguren kann man sich im Teufelsmuseum von Kaunas überzeugen. Aber auch sonst sind Darstellungen des Beelzebubs weit verbreitet. In Litauen gilt der Teufel allerdings nicht als Verkörperung des absolut Bösen, sondern er ist ein Mephisto, der den Menschen trickreich verführen will und ihm manchmal sogar hilft. Wie in allen baltischen Staaten singen die Litauer gerne. Es gibt jährlich große Liederfeste in Litauen, Lettland und Estland, wo bis zu 30.000 Sänger und Sängerinnen zusammenkommen. Auch die klassische Musik mit Oper und Orchesterkonzerten erfreut sich großer Beliebtheit.

Medizinische Hinweise

Die Gesundheitsinfrastruktur in Litauen ist auf EU-Niveau.

Sicherheit

Die Sicherheitslage in den baltischen Staaten ist gut. An touristisch viel frequentierten Orten sind leider oft Langfinger unterwegs. Man sollte daher nur die benötigte Menge Bargeld auf Ortserkundungen mitnehmen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte es auf bewachten Parkplätzen abstellen und keine Wertsachen, Papiere oder Gepäcksstücke im Auto lassen. Litauen grenzt im Süden an die russische Enklave Kaliningrad. An der Grenze sollte man nach den Markierungen Ausschau halten, denn unabsichtliches Übertreten der Grenze wird von den russischen Behörden streng geahndet.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Weiterführende Informationen über das Land erhalten Sie von uns zusammen mit Ihren Reiseunterlagen zugeschickt. Wir bitten Sie, diese Information vor Reiseantritt gründlich zu lesen.