„Ein Land zu Fuß zu erkunden, eröffnet ganz neue Perspektiven. Für Norwegen gilt das ganz besonders! In den Fjorden, auf den Inseln und unter den Nordlichtern zu wandern, schafft Momente, die weltweit ihresgleichen suchen.“
Die beste Reisezeit für eine Wanderreise in Norwegen ist von Mai bis September. Das ist der perfekte Zeitpunkt für eine Coolcation, da es während dieser Monate tendenziell wärmer und heller ist. Die Tage sind lang und die Temperaturen im Schnitt angenehm, sodass man sich beim Wandern ganz auf die Umgebung konzentrieren kann.
Wer nach Norwegen reist, um nach den Wanderungen auch Polarlichter bzw. Nordlichter zu erspähen, sollte sich an die Herbstmonate und den Spätwinter halten. Während dieser Zeit ist es erstens dunkel genug, damit man die Aurora im Polarkreis überhaupt sehen kann, und zweitens ist der Himmel auch oft genug klar, sodass man an den Wolken vorbei den Himmel sieht. Eine Garantie auf Polarlichter gibt es in diesen Monaten aber leider auch nicht.
| Tromsø | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ⌀ Tageshöchsttemperatur in °C | -1 | 0 | 1 | 5 | 9 | 13 | 17 | 14 | 12 | 6 | 3 | 1 |
| ⌀ Tagesmindesttemperatur in °C | -5 | -4 | -3 | -1 | 3 | 7 | 10 | 9 | 7 | 2 | -1 | -3 |
| Sonnenstunden | 0 | 2 | 5 | 8 | 9 | 10 | 9 | 7 | 5 | 3 | 1 | 0 |
| Regentage | 16 | 17 | 19 | 16 | 19 | 21 | 17 | 20 | 18 | 17 | 18 | 19 |
Eine Wanderreise in Norwegen fühlt sich ein wenig an wie eine Reise ins Unbekannte. Hier, bei Coolcations im hohen Norden, finden wir Landschaften, die ihresgleichen suchen und nur darauf warten, von uns und unserer kleinen, familiären Gruppe erkundet zu werden. Seien es die leuchtenden Farben der Aurora Borealis, Ausblicke über die Lofoten oder Wanderungen in zerklüfteten Fjorden – unsere erfahrenen Local Guides geleiten uns zu wahren Insidertipps Skandinaviens.
In kleinen Gruppen von höchstens 14 Personen lässt sich Norwegen auf ganz besondere Weise erleben. In diesen familiären Konstellationen – und dank der tiefen Wurzeln unserer erfahrenen Local Guides – bekommen wir Zugang zu besonderen Erlebnissen, die sowohl Individualreisenden als auch großen Reisegruppen oft verwehrt bleiben. Außerdem können so auch individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden und wir bekommen die Chance, einander besser kennenzulernen. Wer weiß: Vielleicht entstehen ja sogar Reisefreundschaften.
Auf unseren Wanderreisen begleitet uns immer jemand aus unserem Team erfahrener Local Guides. Das sind Spezialist:innen für unsere Destinationen, die Land, Leute und Landschaft kennen wie ihre Westentaschen und uns mit Schritt und Tritt an ihrem Wissen teilhaben lassen. Marko zum Beispiel lebt selbst große Teile des Jahres in Norwegen, wo er mit seiner Familie viel Zeit damit verbringt, die Flora und Fauna des Landes kennenzulernen.
Auf unseren Wanderreisen in Norwegen verbinden wir beeindruckende Naturschauspiele mit authentischen Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Unsere erfahrenen Local Guides führen unsere kleine Gruppe zu Plätzen fernab der Touristenmassen, damit wir das Land so kennenlernen dürfen, wie es wirklich ist. Gleichzeitig müssen wir uns unterwegs um wenig kümmern. Unser Gepäck folgt uns von Destination zu Destination, während wir die schönsten Flecken Norwegens erkunden.
Aufgrund der tendenziell kühlen Temperaturen brauchen wir während einer Wanderreise in Norwegen viel warme Kleidung, in der wir uns dennoch ausreichend bewegen können. Daneben sind gutes Schuhwerk – am besten gut eingelaufene Wanderschuhe –, so wie ein kleiner Tagesrucksack, eine Wasserflasche und Sonnenschutz auf den Wanderungen unerlässlich. Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist es nämlich sehr leicht, die Kraft der Sonne hier im Norden zu unterschätzen. Alle weiteren Packtipps liefert unser Gründer Christian Hlade im Blogpost.
Für die Einreise nach Norwegen sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. In Teilen des Landes kommt es von April bis Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse, was eine FSME-Impfung ratsam macht. Die Mitnahme einer persönlichen Reiseapotheke empfiehlt sich schon allein aufgrund der großen Distanzen in diesem dünn besiedelten Land.
Die Gesundheitsversorgung in Norwegen gilt als sehr gut und die Europäische Krankenversicherungskarte (auf der Rückseite der e-card) ist in Norwegen gültig. Allerdings sollte man im Blick behalten, dass bei Arztbesuchen in Norwegen immer ein Selbstbehalt zu entrichten ist, weshalb es sich auch auszahlen kann, eine zusätzliche Reiseversicherung abzuschließen.
BürgerInnen der EU und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Norwegen laut dem österreichischen Außenministerium einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich.
Norwegen gilt als ausgesprochen sicheres Reiseland und wird vom österreichischen Außenministerium mit der Sicherheitsstufe 1 versehen.
Die Norweger:innen gelten als zurückhaltendes, ehrliches und pragmatisches Volk, dem Werte wie Gleichheit und soziale Wohlfahrt genauso wichtig sind wie die alten Traditionen, die das Land seit Jahrhunderten prägen. Bei einer Wanderreise durch das skandinavische Land sollte man sich nicht wundern, wenn einem mit kühler Reserviertheit begegnet wird. Es kann erstens einfach ein wenig dauern, bis einem wirklich Vertrauen entgegengebracht wird, und zweitens gilt es hier als höflicher, jemanden in Ruhe zu lassen, als „nutzlosen“ Smalltalk zu betreiben.
Da Norwegen Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ist, können Bürger:innen der EU mobile Daten zum Inlandstarif benutzen. Für genauere Informationen sollte man sich am besten beim eigenen Mobilfunkanbieter informieren.
In Norwegen werden die gleichen Steckdosen verwendet wie in Deutschland oder Österreich. Dementsprechend braucht man bei einer Wanderreise auch keinen Adapter.
Ein Euro entspricht beim Wechseln ungefähr 10,9 norwegischen Kronen. Wer bei einer Wanderreise bei den Preisschildern in Norwegen also einfach durch elf dividiert, kommt so recht einfach auf den ungefähren Euro-Preis. Den tagesaktuellen Wechselkurs findet man unter anderem auf finanzen.net.
Zu einer Wechselstube zu gehen, ist in Norwegen nicht notwendig. Stattdessen ist es am praktischsten und auch oft am günstigsten, in einer größeren Stadt an einem Geldautomaten abzuheben. Alternativ kann man aber natürlich auch schon vor dem Reiseantritt wechseln.
Die Akzeptanz von Kreditkarten mit Pin ist in Norwegen sehr hoch und diese werden in fast allen Geschäften akzeptiert. Dennoch kann es nicht schaden, für den Fall der Fälle Bargeld bei sich zu haben.
Grundsätzlich erwartet in Norwegen niemand Trinkgeld. Wer allerdings besonders zufrieden mit dem Service ist, kann den Betrag in Restaurants, Cafés, Bars und Taxis dennoch um 5-10% aufrunden.
Die Küche, die wir bei einem Wanderurlaub in Norwegen erleben dürfen, zeichnet sich durch frischen Fisch und Meeresfrüchte, Wild, Gemüse und überraschend viel Obst aus. Neben Lachs finden sich oft Kabeljau und die Königskrabbe auf unseren Tellern ein. Direkt aus dem Wald stammt das Wild. Hier können wir Elche, Rentier, Hirsch und Raufußhuhn verkosten. Aber es gibt auch einiges an norwegischem Käse, der erlebt werden möchte. So zum Beispiel der Brunost, oder Braunkäse, der bei Tourist:innen immer stark polarisiert, den norwegische Kinder wegen seiner karamelligen Note aber sogar auf Pancakes legen.
Vegetarier:innen und Veganer:innen kommen auf einer Reise durch Norwegen ebenfalls auf ihre Kosten. Gerade bei heimischem Obst, wie den sonnengetränkten Erdbeeren im Sommer und den säuerlichen Moltebeeren im Herbst. Auch mit alternativen Ernährungsformen gibt es in der Regel also genug Auswahl, sodass man überall auf der Wanderreise auf seine Kosten kommt.
Wir sind im engen Austausch mit unseren Local Guides und Partner:innen vor Ort und wissen in der Regel immer über die aktuelle Lage in den von uns besuchten Ländern Bescheid. Dennoch weisen wir darauf hin, dass alle hier geäußerten Angaben ohne Gewähr sind und wir die Aktualität der Informationen nicht immer garantieren können. Wir empfehlen daher, sich im Vorfeld der Reise immer von zuständigen, offiziellen Stellen beraten zu lassen. Bei Gesundheitsthemen kann man sich an den:die Hausarzt:ärztin wenden, bei Einreise- und Sicherheitsfragen an die zuständigen Behörden und bei Fragen zu Geldwechsel oder Kreditkarten an die eigene Bank.
Wir wandern auf leicht hügeligem, teilweise unebenem Gelände. Pro Tag legen wir 400-600 Höhenmeter bergauf oder bis zu 800 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf rauem Gelände mit Geröllpassagen mit teils steileren An- und Abstiegen. Pro Tag legen 650-1.000 Höhenmeter bergauf oder bis zu 1.200 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz beträgt 20km.
Wir wandern auf steilem, weglosem Gelände auch über 4.000m. Pro Tag legen mehr als 1.200 Höhenmeter bergauf oder über 1.500 bergab zurück. Die maximale Tagesdistanz ist auch über 20km.
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Margit | August 2026