Gesundheit & Impfungen
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet (dazu zählen auch etwaige Zwischenstopps mit mehr als 12 Stunden).
Reisende sollten sich neben den Basisschutzimpfungen (Diphterie, Tetanus, Polio, Hepatitis A & B, Typhus) auch über weitere Impfungen informieren. Das Tropeninstitut empfiehlt folgende Impfungen:
- Tollwut (bei Trekkingreisen)
- Meningokokkenmengingitis (Tansania liegt am afrikanischen Mengingitisgürtel)
- Masern (für Kinder)
Bitte lassen Sie sich bezüglich der Impfungen individuell bei Ihrem Hausarzt oder dem zuständigen Tropeninstitut beraten.
Zum Tropeninstitut
Malaria
Tansania ist ein Malaria-Risikogebiet, vor allem besteht ganzjährig unter 1800m ein hohes Malaria-Risiko. Ein geringeres Risiko besteht in Höhenlagen über 1800m. Daher werden Reisenden eine Malariaprophylaxe sowie strenge Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:
- Wirksamer Insektenschutz
- Den ganzen Körper abdeckende Kleidung
- Insektensprays zum Imprägnieren der Kleidung
- Hotels mit Aircondition und/oder Moskitonetze bei Übernachtungen im Zelt.
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel: +43/1/403 8343).
Magen-Darm-Erkrankungen
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm- Infektionen, welche durch ungewohntes/verdorbenes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Folgende Maßnahmen können Sie selbst während der Reise treffen:
- kein ungekochtes oder ungefiltertes Wasser zu trinken (Kein Leitungswasser, auch nicht beim Zähneputzen)
- kein Eis in Getränken
- kein rohes Gemüse, keine Salate und kein ungeschältes Obst zu essen
- häufiges Händewaschen
Allgemeine Krankheiten
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.
Meiden sie den Kontakt mit Süßwasser (Bilharziose) und schützen sie sich sorgfältig, vor allem in Nationalparks, vor der Tsetse Fliege (Schlafkrankheit).
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!