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Simbabwe

Wilde Wasser, Natur und Lebensfreude – das alles bietet Simbabwe als eines der vielfältigsten Länder im Süden Afrikas. Auf einer Fläche, in der Deutschland und die Schweiz gemeinsam Platz hätten, bietet das Land einmalige Naturhighlights, aber auch interessante historische Stätten, wie zum Beispiel die steinernen Zeugen der versunkenen Königsstadt Groß-Simbabwe, die zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert Herrschaftssitz war.

Insgesamt elf Nationalparks, die mehr als ein Viertel der Landesfläche bedecken, schützen in Simbabwe den natürlichen Lebensraum einer Vielzahl wilder Tiere. Darunter befindet sich der Hwange-Nationalpark mit seiner beachtlichen Elefantenpopulation und natürlich die imposanten Viktoria-Wasserfälle am Sambesi-Fluss, der im Norden die Grenze zu Sambia markiert. Simbabwe grenzt im Süden an Südafrika, im Westen an Botswana und im Osten an Mosambik. Dort befindet sich mit dem 2.592 m hohen Inyangani auch der höchste Berg des Landes, das als britische Kolonie Rhodesien hieß.

In der Republik Simbabwe leben ca. 16 Mio. Menschen, davon fast 3 Mio. im Ballungsraum der Hauptstadt Harare, die auf 1.500 m Seehöhe liegt. Rund 70 % der Bevölkerung gehören dem Volk der Shona an, die unter anderem für ihre Skulpturen bekannt sind. Über 90 % der EinwohnerInnen Simbabwes sind Christen.

    Einreise

    Die Republik Simbabwe verlangt von StaatsbürgerInnen der Europäischen Union und der Schweiz ein Visum, das bei der Einreise beantragt werden kann.

     

    Klima

    Die Sommer in Simbabwe sind feucht und schwül-heiß mit Temperaturen, die in den Niederungen oft über 35 °C liegen und in den höhergelegenen Regionen noch immer 25 bis 30 °C betragen. In der Regenzeit von November bis März fallen 90 % der jährlichen Niederschläge im Land. Die südlichen Winter von April bis Oktober sind trocken mit angenehmen 25 °C Durchschnittstemperatur.

     

    Essen und Trinken

    Wer Polenta mag, kommt in Simbabwe sicher auf seine Kosten, denn das Nationalgericht Sadza ist Maisbrei, der als kalorienreiche Beilage für verschiedene Eintöpfe dient. Sadza wird traditionell mit der Hand gegessen, wobei man dem Brei mit der rechten Hand (und nur mit der rechten!) golfballgroße Portionen entnimmt, in die man mit dem Daumen eine Kuhle formt, um Gemüse oder Fleischbrei aufnehmen zu können.

    Beim Trinken ist unbedingt darauf zu achten, nur originalverschlossenes Flaschenwasser zu konsumieren. Auch Lagerbier wird in Simbabwe gerne getrunken. Das einheimische „Bier“ namens Chibuku wird aus Hirse und Mais gebraut und hat eine milchige, zähflüssige Konsistenz. Trotz seines urigen Geschmacks ist es ein Produkt der Moderne: Es wurde 1950 vom Deutschen Max Heinrich in Sambia erfunden.

     

    Kulturelle Besonderheiten

    Die Menschen in Simbabwe gelten als äußerst freundlich und legen großen Wert auf einen freundlichen, respektvollen Umgang miteinander. Dieses erwünschte soziale Verhalten hat in der Shona-Sprache den Namen „tsika“.

    Das Christentum hat sich in Simbabwe stark mit dem Volksglauben vermischt. Der traditionelle Ahnenkult hat in Simbabwe nach wie vor eine große Bedeutung. Eine wichtige Rolle nimmt – wie in vielen afrikanischen Ländern – die Familie ein.

     

    Medizinische Hinweise

    Für Simbabwe sind keine Impfungen vorgeschrieben, aber werden gegen Hepatitis A und Typhus empfohlen. Auch die Mitnahme einer persönlichen Reiseapotheke ist anzuraten. Die medizinische Versorgung im Land ist nicht mit Europa zu vergleichen. Um Darminfektionen vorzubeugen, ist auf entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene zu achten – ebenso auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Im Norden des Landes besteht ein Malariarisiko, das man mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen – Kleidung, Insektenschutz, Moskitonetz – verringern kann.

     

    Sicherheit

    In den größeren Städten sollte man politische Versammlungen unbedingt meiden. Aufgrund der politischen Situation empfiehlt das österreichische Außenministerium, Simbabwe nicht im Alleingang, sondern bevorzugt mit Reisegruppen zu bereisen.

    Alle Angaben ohne Gewähr. Weiterführende Informationen über das Land erhalten Sie von uns zusammen mit Ihren Reiseunterlagen zugeschickt. Wir bitten Sie, diese Information vor Reiseantritt gründlich zu lesen.