Gesundheit
Für die Einreise nach Kambodscha sind keine verpflichtenden Impfungen vorgeschrieben.
Es ist ratsam, sich über die empfohlenen Reiseimpfungen gemäß dem österreichischen Impfplan zu informieren. Lassen Sie sich daher am besten vor Ihrer Reise persönlich von Ihrem Hausarzt oder einem Tropeninstitut zu den notwendigen Impfungen beraten.
Die medizinische Versorgung in Kambodscha entspricht nicht dem österreichischen Standard, und auch das öffentliche Gesundheitssystem ist nicht flächendeckend verfügbar.
Es empfiehlt sich daher, eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzuführen, die neben regelmäßig benötigten Medikamenten auch Mittel gegen häufig auftretende Reiseerkrankungen enthält, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein.
Reisende, die auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge einpacken und zusätzlich einen Nachweis über die ärztliche Verschreibung mitführen. Idealerweise ist dieser Nachweis auch in englischer Sprache ausgestellt.
Mehr Informationen zur Mitnahme von Medikamenten ins Ausland finden Sie hier.
Allgemeine Krankheiten
Da verunreinigte Lebensmittel auf Reisen eine der größten gesundheitlichen Risiken darstellen, ist es wichtig, einige grundlegende Hygieneregeln zu beachten.
Die Krankheit Paratyphus A Fieber wird oftmals durch rohes Essen oder Wasser übertragen, weshalb es in Kambodscha umso wichtiger ist, beim Essen auf hygienische Bedingungen zu achten.
Vermeiden Sie daher den Verzehr von ungeschältem, ungekochtem oder nicht gebratenem Obst und Gemüse sowie von rohem Fisch, rohen Meeresfrüchten oder Fleisch. Auch bei Salaten, Speiseeis und Eiswürfeln ist Vorsicht geboten.
In Kambodscha ist das Leitungswasser nicht zum Trinken geeignet und sollte auch nicht zum Zähneputzen verwendet werden.
Malaria & Dengue-Fieber
In Kambodscha besteht ein erhöhtes Malaria-Risiko, wobei dieses in der Hauptstadt Phnom Penh deutlich geringer ist.
Malaria ist eine tropische Erkrankung, die durch Fieber gekennzeichnet ist und hauptsächlich durch die Stiche der Anopheles-Mücke übertragen wird. Diese Mücken sind besonders in der Dämmerung und nachts aktiv. Die gute Nachricht ist, dass jede Malaria vollständig heilbar ist, vor allem, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt wird.
Der beste Schutz vor Malaria besteht darin, Mückenstiche konsequent zu vermeiden. Neben der möglichen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments sollten Sie auf effektive Schutzmaßnahmen achten. Dazu gehören die Verwendung von wirksamen Mückenschutzmitteln (z. B. „Nobite“), das Tragen von heller, langärmliger Kleidung und das Vermeiden von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung. Es ist außerdem sinnvoll, die Reisebekleidung vor der Abreise mit speziellen Insektenschutzmitteln zu behandeln.
Welche Form der Malaria-Prophylaxe für Sie geeignet ist, sollte individuell mit einem Arzt abgeklärt werden. Lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise fachkundig über Impfungen und vorbeugende Maßnahmen beraten, um Ihre Gesundheit bestmöglich zu schützen.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Kambodscha sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten.
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!