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Kambodscha

Thailands Nachbarland Kambodscha ist etwa halb so groß wie Deutschland und hat rund 15 Millionen Einwohner. Hauptstadt der parlamentarischen Monarchie ist Phnom Penh mit 1,5 Millionen Einwohnern.

Der nordwestlich der Hauptstadt gelegene Tonle-Sap-See ist der größte See Südostasiens. Seine Fläche schwankt zwischen 2.500 km2  in der Trockenzeit und 12.500 km2 während der Monsunregenfälle – das entspricht dann etwa der Größe Tirols. Nur etwa zwanzig Kilometer vom See entfernt erheben sich die Tempelanlagen von Angkor Wat. Sie gelten als größtes religiöses Bauwerk der Welt und sind DER touristische Anziehungspunkt in Kambodscha.

An die zentrale Ebene des kambodschanischen Beckens, das etwa drei Viertel der Landfläche einnimmt, schließen Bergregionen an. Die höchsten Gipfel finden sich im Kardamomgebirge, darunter auch der höchste Berg Kambodschas, der 1.813 Meter hohe Phnom Aural. Die intakten Regenwälder der Kardamomregion sind Lebensraum für zahlreiche geschützte Tierarten, darunter Elefanten, Tiger, Leoparden und Gibbons.

EINREISE UND VISUM

Zur Einreise ins Königreich Kambodscha werden ein noch sechs Monate lang gültiger Reisepass und ein Visum benötigt. Das Visum kann bei der kambodschanischen Botschaft  auch online als E-Visum beantragt werden – oder, wenn man nicht länger als 30 Tage im Land bleibt, auch direkt bei der Einreise an den internationalen Flughäfen.

KLIMA

In Kambodscha herrscht tropisches Monsunklima mit einer Regenzeit von Mai bis Oktober. Die angenehmste Reisezeit sind die Monate November bis Februar, in denen es kaum Niederschlag gibt und die Durchschnittstemperaturen um 25 Grad Celsius liegen.

ESSEN UND TRINKEN

Die kulinarischen Vorlieben ähneln jenen der Nachbarländer Thailand, Laos und Vietnam, wo Curry- und Reisgerichte die Speisekarten dominieren. Ein scharf gewürztes Fisch-Curry namens „Amok“ gilt als Nationalgericht. Die exotischsten Spezialitäten findet man meist auf den Märkten: Geröstete Spinnen oder Grillen sind als Snacks bei den Einheimischen beliebt, auch Eidechsen und Ameiseneier finden sich im Angebot. Als stilechte Getränkebegleitung empfiehlt sich der „Golden Muscle Wine“, ein hochprozentiges Gebräu aus Kräutern und Hirschgeweih. Ansonsten werden meist frischer Kokossaft, grüner Tee oder Bier getrunken.

KULTURELLE BESONDERHEITEN

Ein gepflegtes Äußeres, auf das die Khmer großen Wert legen, und die sprichwörtliche asiatische Zurückhaltung im Miteinander prägend die Umgangsformen in Kambodscha. Öffentliche Gefühlsbezeugungen werden nicht gerne gesehen; lautes Schimpfen und Wutausbrüche gelten als blamabel.

Beim Besuch buddhistischer Tempel ist auf angemessene Kleidung zu achten. Tempel, aber auch Privathäuser werden ohne Schuhe betreten. Beim Sitzen sollte man seine Fußsohlen weder auf Personen noch auf Buddha-Statuen richten – das wäre grob unhöflich bzw. verletzt religiöse Gefühle.

MEDIZINISCHE HINWEISE

Bei direkter Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Vor allem bei Reisen zur Regenzeit empfiehlt es sich, Maßnahmen zum Schutz vor Mücken zu ergreifen, die Malaria oder Denguefieber übertragen können. Medizinisch ungefährlich, aber lästig kann die Begegnung mit kleinen Blutegeln ausfallen, die vor allem während des Monsuns in Dschungelregionen weit verbreitet sind. Manche Reisende besorgen sich zum Schutz davor Gamaschen-artige „anti leech-socks“.

Die medizinische Versorgung in Kambodscha erreicht nicht europäische Standards. Auch besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Daher ist eine Krankenrückholversicherung sinnvoll.

SICHERHEIT

Seit 1991 herrscht in Kambodscha nach langem, blutigem Bürgerkrieg Frieden. Die politische Situation ist jedoch nach wie vor angespannt. Daher sollten Demonstrationen und größere Menschenansammlungen in den Städten gemieden werden. Auch Eigentumsdelikte haben in den Städten zugenommen. Touristen wird daher empfohlen, Schmuck oder teure Uhren nicht zur Schau zu stellen und bei einem Stadtbummel nur das nötigste Bargeld mit sich zu führen.

BESONDERE BESTIMMUNGEN

Wie im Nachbarland Thailand darf auch in Kambodscha kein böses Wort über die königliche Familie kommen. Majestätsbeleidigung steht unter Strafe. Als Ausländer verkneift man sich am besten jeglichen Kommentar über die Monarchie.

Größte Zurückhaltung  ist auch beim Einsammeln von „Souvenirs“ in Tempelanlagen angesagt: Wer selbst unscheinbarste abgebrochene Teile von historischen Tempeln oder Stauen mitnimmt, muss mit drakonischen Strafen rechnen.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Weiterführende Informationen über das Land erhalten Sie von uns zusammen mit Ihren Reiseunterlagen zugeschickt. Wir bitten Sie, diese Information vor Reiseantritt gründlich zu lesen.