Mongolei & China – Zwischen Gobi und Großer Mauer
Zwischen den Grassteppen des Hustai Nationalparks, wo die wilden Takhi-Pferde wieder grasen, und den lehmroten Hügeln am Rand der Wüste Gobi wandern wir durch die mongolische Weite und nächtigen in Ger Camps. Mit dem Zug reisen wir weiter nach China, spazieren durch Pekings Hutongs und wandern auf der Großen Mauer von Gubeikou nach Jinshanling.
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Reisedauer:18 Tage
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Davon Wandertage:9 Tage
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Gruppengröße:5-12 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 5 Person(en), die maximale Zahl auf 12 Personen.
Highlights:
- Wilde Takhi-Wildpferde (Przewalski-Pferde) im Hustai Nationalpark
- Wanderungen durch Steppen- und Wüstenlandschaften
- Übernachtungen in Ger Camps und Einblicke in das Nomadenleben
- Zugfahrt von der Mongolei nach China
- Wanderung auf der Großen Mauer
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
71% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Wilde Pferde, weite Steppe und der Rand der Gobi
Rund 400 Przewalski-Pferde ziehen durch das Grasland des Hustai Nationalparks. Die Mongolen nennen sie Takhi. In freier Wildbahn waren sie ausgestorben, ehe Nachfahren aus zoologischen Gärten hier wieder ausgewildert wurden. Mit etwas Geduld beobachten wir die scheuen Tiere von Weitem, während wir uns auf unserer Wanderreise zu Fuß durch die schier unendliche Weite der mongolischen Steppe bewegen. Abends kehren wir in unser Ger Camp zurück, wo wir in den traditionellen Rundzelten übernachten und Einblicke in den Alltag mongolischer Nomaden erhalten.
Über Ulaanbaatar und die 40 Meter hohe Reiterstatue des Dschingis Khan fahren wir in den Terelj Nationalpark und ziehen weiter nach Südosten. Die Luft wird trockener, das Gras spärlicher, die Wüste Gobi rückt näher. Im Naturschutzgebiet Ikh Nart wandern wir zwischen Felsen, in denen Argali-Wildschafe und Steinböcke leben. Wenig später erheben sich in der Nähe des Khamrin-Klosters lehmrote, gelbe und blaue Hügel. In den Höhlen dieser Gegend meditierten einst die einheimischen Mönche.
Mit dem Zug nach Peking
Am Abend steigen wir in den Zug nach China und verbringen die Nacht auf der Schiene, während die Steppe langsam hinter uns zurückbleibt. In Peking führt uns der erste Weg in die Hutongs, die engen Gassen der Altstadt. Das Wort Hutong stammt wahrscheinlich aus dem Mongolischen und bedeutet „Wasserbrunnen“. Wir passieren den Tian’anmen-Platz, durchschreiten die Verbotene Stadt, den kaiserlichen Palast der Ming- und Qing-Dynastie, und besuchen den Himmelstempel. Beide zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Auf der Großen Mauer und in den Bergen Shanxis
Von Gubeikou wandern wir auf einem ruhigeren Abschnitt der Großen Mauer nach Jinshanling, vorbei an verwitterten Wachtürmen und mit weitem Blick über die bewaldeten Berge. Am Fuß der Mauer übernachten wir in einem familiär geführten Gästehaus. Weiter südwestlich, bei Datong, erwarten uns die Yungang-Grotten mit ihren Tausenden in Sandstein gehauenen Buddha-Figuren und die Holzpagode des Fogong-Tempels. Diese gilt als die älteste erhaltene mehrstöckige Holzpagode Chinas. Am heiligen Berg Wutaishan steigen wir schließlich über alte Klosterstufen zum Südgipfel.
Nah bei den Menschen – dank unserer Local Guides
Diese Reise ist gemeinsam mit unseren Partnern in der Mongolei und in China entstanden. In der Mongolei begleiten uns Baganaa, Tsolmon und Tuka, die uns seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind. In China führt uns das Team von Xiaoli, die in einem kleinen Dorf am Tienshan-Gebirge aufgewachsen ist, heute in Peking lebt und im Wandern ihre Leidenschaft gefunden hat. Sie und ihre lokalen Guides kennen nicht nur den Weg, sondern auch die Menschen in der Region und öffnen unserer kleinen Gruppe Türen, die anderen verschlossen bleiben.
Kontakt & Infos
Mongolei & China – Zwischen Gobi und Großer Mauer buchen
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die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Aufbruch in die Weite der Mongolei
Heute beginnt unsere Reise nach Zentralasien. Im Laufe des Tages fliegen wir in die Mongolei. Vor uns liegen weite Steppen, Gebirgslandschaften, die Gobi und Begegnungen mit den Menschen des Landes.
2. Tag: Hustai Nationalpark – Takhi-Wildpferde in der Steppe
Nach unserer Ankunft in Ulaanbaatar empfängt uns unser örtliches Team am Flughafen. Anschließend verlassen wir die Hauptstadt und fahren in den Hustai Nationalpark, ein Schutzgebiet mit offenen Steppen, sanften Hügeln und lichten Wäldern. Hier leben heute wieder mehrere Herden der Takhi-Wildpferde. Nachdem die Art in den 1960er-Jahren in freier Wildbahn ausgestorben war, gelang ab den 1990er-Jahren die erfolgreiche Wiederansiedlung von Nachfahren aus zoologischen Gärten. Bei einer ersten Wanderung erkunden wir die Landschaft und halten mit etwas Glück Ausschau nach den Wildpferden sowie nach Greifvögeln oder Murmeltieren.
Wanderung: ca. 7 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung in einem Ger Camp im Hustai Nationalpark (ca. 1.360 m)
(F/M/A)
3. Tag: Ulaanbaatar – zwischen Geschichte und Gegenwart
Heute fahren wir zurück nach Ulaanbaatar. Bei einem Stadtrundgang besuchen wir den Sükhbaatar-Platz, das politische und historische Zentrum der mongolischen Hauptstadt. Anschließend fahren wir zum Zaisan-Denkmal auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Von hier reicht der Blick über Ulaanbaatar bis zu den umliegenden Bergen. Danach besichtigen wir den Winterpalast des Bogd Khan, der Einblicke in die Geschichte der letzten mongolischen Herrscherfamilie vermittelt. Am Abend essen wir gemeinsam.
Übernachtung im Palace Hotel oder ähnlich, in Ulaanbaatar
(F/-/A)
4. Tag: Dschingis-Khan-Statue und Gorkhi Terelj Nationalpark
Nach dem Frühstück verlassen wir Ulaanbaatar und fahren zunächst zum Dschingis-Khan-Statuenkomplex bei Tsonjin Boldog. Die rund 40 Meter hohe Reiterstatue gehört zu den größten ihrer Art. Mit dem Aufzug gelangen wir bis zum Aussichtspunkt im Pferdekopf, von dem sich der Blick über die weite Steppenlandschaft öffnet. Anschließend erreichen wir den Gorkhi Terelj Nationalpark, eines der bekanntesten Schutzgebiete der Mongolei. Während einer Wanderung besuchen wir den markanten Schildkrötenfelsen und das Ariyabal-Kloster, das oberhalb eines bewaldeten Tales liegt.
Wanderung: ca. 7 km, ca. +/-150 m, Gehzeit ca. 2,5 Std.
Übernachtung in einem Ger Camp im Gorkhi Terelj Nationalpark (ca. 1.620 m)
(F/M/A)
5. Tag: Wanderung im Gorkhi Terelj Nationalpark
Heute erkunden wir den Gorkhi Terelj Nationalpark zu Fuß. Unsere Wanderung führt durch die Ausläufer des Khan-Khentii-Gebirges vorbei an Granitformationen, Lärchenwäldern und offenen Hochweiden. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf die weite Landschaft des Schutzgebiets. Mit etwas Glück begegnen wir unterwegs Adlern oder anderen Wildtieren der Region.
Übernachtung in einem Ger Camp im Gorkhi Terelj Nationalpark (ca. 1.620 m)
(F/M/A)
6. Tag: Von der Steppe in die Gobi
Heute verabschieden wir uns vom Norden der Mongolei und setzen unsere Reise in Richtung Südosten fort. Die weiten Grassteppen gehen nach und nach in die trockeneren Landschaften der Gobi über. Unterwegs besuchen wir eine Nomadenfamilie und erhalten Einblicke in ihren Alltag, ihre Viehhaltung und das Leben in den Gers, den traditionellen Rundzelten der Mongolei. Am Nachmittag erreichen wir Ikh Nart, wo wir unser Ger beziehen.
Übernachtung in einem Ger Camp in Ikh Nart (ca. 1.250 m)
(F/M/A)
7. Tag: Im Naturreservat Ikh Nart
Heute erkunden wir das Naturreservat Ikh Nart, ein Schutzgebiet mit markanten Granitformationen, weiten Ebenen und felsigen Hügeln. Bei unserer Wanderung entdecken wir die abwechslungsreiche Landschaft zu Fuß. Mit etwas Glück beobachten wir Argali-Wildschafe, Sibirische Steinböcke oder verschiedene Vogelarten. Das Naturreservat dient seit vielen Jahren als Forschungsgebiet für mongolische und internationale Wissenschaftler:innen, die hier unter anderem Wildschafe, Steinböcke und die Pflanzenwelt untersuchen.
Übernachtung in einem Ger Camp in Ikh Nart (ca. 1.250 m)
(F/M/A)
8. Tag: Sainshand und der heilige Berg Khan Bayanzurkh
Heute fahren wir weiter in die Provinzhauptstadt Sainshand. Bei einem Rundgang über den Markt und durch das Museum erhalten wir Einblicke in den Alltag der Menschen in der Ostgobi. Anschließend fahren wir zum heiligen Berg Khan Bayanzurkh. Vom Fuß des Berges führt uns ein kurzer Anstieg zu einem kleinen Tempel. Der Berg gilt seit langer Zeit als bedeutender Kraftort der Region und wird bis heute von vielen Pilgernden besucht.
Hinweis: Nach lokaler Tradition ist es ausschließlich Männern erlaubt, bis zum Gipfel aufzusteigen. Frauen, Kinder und ältere Menschen besuchen den Tempel am Hang des Berges.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 2,5 Std.
Übernachtung in einem Ger Camp nahe Sainshand (ca. 850 m)
(F/M/A)
9. Tag: Khamar-Kloster und Nachtzug nach China
Am Morgen fahren wir zum Khamar-Kloster. Wir besichtigen die Tempelanlage und besuchen die Höhlen, in denen Mönche früher meditierten. Anschließend erkunden wir die farbenreiche Landschaft von Luutyn Tsav mit ihren roten, gelben und blauen Lehmformationen. In diesem Gebiet wurden Fossilien eines großen pflanzenfressenden Dinosauriers entdeckt. Nach der Wanderung kehren wir nach Sainshand zurück und verabschieden uns bei einem gemeinsamen Mittagessen von unserem mongolischen Begleitteam. Am späten Nachmittag steigen wir in den Nachtzug und setzen unsere Reise in Richtung China fort.
Hinweis: An der chinesisch-mongolischen Grenze erfolgen die Einreisekontrollen und die Umspurung des Zuges. Die Zugfahrt von Sainshand nach Peking erfolgt ohne Begleitung. Nach der Ankunft in Peking werden wir von unserem chinesischen Guide am Bahnhof empfangen.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std. (ca. 80 km)
Wanderung: ca. 7–8 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung im Nachtzug (4-Personen-Abteil, 2. Klasse)
(F/M/-)
10. Tag: Ankunft in Peking und Spaziergang durch die Hutongs
Voraussichtlich am frühen Nachmittag erreichen wir mit dem Zug Peking. Unser örtlicher Guide empfängt uns am Bahnhof und begleitet uns zu unserem Hotel. Anschließend unternehmen wir einen Spaziergang durch die Hutongs. Die engen Gassen mit ihren traditionellen Hofhäusern prägen bis heute das historische Stadtbild der chinesischen Hauptstadt. Der Begriff „Hutong“ stammt wahrscheinlich aus dem Mongolischen und bedeutet „Wasserbrunnen“. Rund um diese Brunnen entstanden einst kleine Nachbarschaften, von denen einige bis in die Zeit der Yuan-Dynastie zurückreichen.
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(-/-/A)
11. Tag: Kaiserliches Peking
Heute entdecken wir zwei der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Pekings. Zunächst fahren wir am Tian’anmen-Platz, dem Platz des Himmlischen Friedens, vorbei. Während der Vorbeifahrt vermittelt uns unser Guide Wissenswertes über seine Geschichte und Bedeutung. Anschließend besuchen wir die Verbotene Stadt, UNESCO-Welterbestätte und ehemaliger Kaiserpalast der Ming- und Qing-Dynastie. Bei unserem Rundgang erhalten wir Einblicke in die Geschichte des chinesischen Kaiserreichs. Danach besichtigen wir den Himmelstempel, ebenfalls UNESCO-Welterbestätte. Die Tempelanlage diente den Kaisern als Ort für Zeremonien und Gebete für gute Ernten. Mit etwas Glück beobachten wir im umliegenden Park Einheimische beim Tai-Chi, Musizieren oder Tanzen.
Hinweis: Die Verbotene Stadt und der Himmelstempel sind montags geschlossen. Fällt unser Besuch auf einen Montag, wird der Reiseverlauf entsprechend angepasst, sodass alle vorgesehenen Programmpunkte stattfinden können.
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(F/-/A)
12. Tag: Wanderung auf der Großen Mauer
Heute verlassen wir Peking und fahren zum Mauerabschnitt von Gubeikou. Hier beginnt unsere Wanderung auf der Großen Mauer, UNESCO-Welterbestätte. Wir folgen dem historischen Bauwerk bis nach Jinshanling und passieren dabei Wachtürme, Mauerabschnitte und bewaldete Bergrücken. Am Abend sind wir in einem familiengeführten Gästehaus nahe der Mauer untergebracht. Gemeinsam mit unseren Gastgeber:innen bereiten wir chinesische Teigtaschen zu, die anschließend Teil unseres Abendessens sind.
Wanderung: ca. 12 km, ca. +/-250 m, Gehzeit ca. 4,5 Std.
Übernachtung in einem familiengeführten Gästehaus nahe der Großen Mauer
(F/-/A)
13. Tag: Weitere Mauerabschnitte und Rückkehr nach Peking
Auch heute wandern wir auf der Großen Mauer. Von Jinshanling folgen wir ihrem Verlauf bis nach Jinshanling Dongkou. Unser Weg führt vorbei an gut erhaltenen Wachtürmen und über verschiedene Mauerabschnitte, die sich über die bewaldeten Bergrücken ziehen. Unterwegs reicht der Blick weit über die Hügellandschaft nördlich von Peking. Nach unserer Wanderung verlassen wir die Große Mauer und fahren zurück nach Peking.
Wanderung: ca. 10 km, ca. +/-150 m, Gehzeit ca. 3,5 Std.
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(F/M/-)
14. Tag: Mit dem Schnellzug nach Datong
Nach dem Frühstück fahren wir zum Bahnhof und reisen mit dem Schnellzug nach Datong. Am Nachmittag besuchen wir die Yungang-Grotten, UNESCO-Welterbestätte. Die buddhistische Höhlenanlage umfasst 252 Grotten mit mehr als 51.000 in den Sandstein gearbeitete Statuen, die überwiegend im fünften Jahrhundert entstanden sind. Bei unserem Rundgang erhalten wir Einblicke in die buddhistische Kunst und Geschichte Nordchinas. Am Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Datong.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Übernachtung im Boyunyichen Hotel, Yitel Collection oder ähnlich, in Datong
(F/-/A)
15. Tag: Zur Pagode von Yingxian
Heute fahren wir zum Yingxian-Holzturm, auch Fogong-Tempel-Pagode genannt. Die 1056 errichtete Holzpagode von Yingxian gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Holzbauten der Liao-Dynastie und gilt als älteste erhaltene mehrstöckige Holzpagode ihrer Art. Wir besichtigen den Turm von außen sowie das Erdgeschoss und erfahren mehr über die traditionelle Bauweise, bei der die Holzkonstruktion ohne Nägel errichtet wurde. Anschließend setzen wir unsere Fahrt nach Wutaishan fort. Nach unserer Ankunft besuchen wir das Xiantong-Kloster, eines der traditionsreichen buddhistischen Klöster des Wutaishan.
Übernachtung im Flower Hotel oder ähnlich, in Wutaishan
(F/M/-)
16. Tag: Zu Fuß auf den Südgipfel des Wutaishan
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung im Wutaishan, UNESCO-Welterbestätte und eines der vier heiligen buddhistischen Gebirge Chinas. Über zahlreiche Stufen steigen wir zunächst zum Fomu-Dong-Kloster auf. Anschließend führt unser Weg am Puji-Kloster vorbei zum Südgipfel. Von hier reicht der Blick über die bewaldeten Bergrücken des Wutaishan. Auf demselben Weg kehren wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Nach der Wanderung besuchen wir das Longquan-Kloster, das für seine Steinmetzarbeiten bekannt ist.
Hinweis: Der Aufstieg zum Fomu-Dong-Kloster kann alternativ mit der Seilbahn zurückgelegt werden (fakultativ, zahlbar vor Ort).
Wanderung: ca. 15 km, ca. +/-550 m, Gehzeit ca. 6,5 Std.
Übernachtung im Flower Hotel oder ähnlich, in Wutaishan
(F/M/A)
17. Tag: Rückkehr nach Peking
Nach dem Frühstück verlassen wir Wutaishan und fahren nach Datong. Dort steigen wir in den Schnellzug nach Peking. Nach unserer Ankunft beziehen wir unser Hotel und haben Zeit für eine kurze Pause. Am Abend kommen wir noch einmal gemeinsam zusammen: Bei Peking-Ente, einer Spezialität der chinesischen Hauptstadt, lassen wir die Reise ausklingen und nehmen Abschied von China.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (ca. 200 km)
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(F/-/A)
18. Tag: Abschied von China
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Von dort treten wir die Heimreise nach Europa an. Im Gepäck begleiten uns Erinnerungen an die weiten Steppen der Mongolei, die Landschaften der Gobi und die jahrtausendealte Kultur Chinas.
(F/-/-)
1. Tag: Aufbruch in die Weite der Mongolei
Heute beginnt unsere Reise nach Zentralasien. Im Laufe des Tages fliegen wir in die Mongolei. Vor uns liegen weite Steppen, Gebirgslandschaften, die Gobi und Begegnungen mit den Menschen des Landes.
2. Tag: Hustai Nationalpark – Takhi-Wildpferde in der Steppe
Nach unserer Ankunft in Ulaanbaatar empfängt uns unser örtliches Team am Flughafen. Anschließend verlassen wir die Hauptstadt und fahren in den Hustai Nationalpark, ein Schutzgebiet mit offenen Steppen, sanften Hügeln und lichten Wäldern. Hier leben heute wieder mehrere Herden der Takhi-Wildpferde. Nachdem die Art in den 1960er-Jahren in freier Wildbahn ausgestorben war, gelang ab den 1990er-Jahren die erfolgreiche Wiederansiedlung von Nachfahren aus zoologischen Gärten. Bei einer ersten Wanderung erkunden wir die Landschaft und halten mit etwas Glück Ausschau nach den Wildpferden sowie nach Greifvögeln oder Murmeltieren.
Wanderung: ca. 7 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung in einem Ger Camp im Hustai Nationalpark (ca. 1.360 m)
(F/M/A)
3. Tag: Ulaanbaatar – zwischen Geschichte und Gegenwart
Heute fahren wir zurück nach Ulaanbaatar. Bei einem Stadtrundgang besuchen wir den Sükhbaatar-Platz, das politische und historische Zentrum der mongolischen Hauptstadt. Anschließend fahren wir zum Zaisan-Denkmal auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Von hier reicht der Blick über Ulaanbaatar bis zu den umliegenden Bergen. Danach besichtigen wir den Winterpalast des Bogd Khan, der Einblicke in die Geschichte der letzten mongolischen Herrscherfamilie vermittelt. Am Abend essen wir gemeinsam.
Übernachtung im Palace Hotel oder ähnlich, in Ulaanbaatar
(F/-/A)
4. Tag: Dschingis-Khan-Statue und Gorkhi Terelj Nationalpark
Nach dem Frühstück verlassen wir Ulaanbaatar und fahren zunächst zum Dschingis-Khan-Statuenkomplex bei Tsonjin Boldog. Die rund 40 Meter hohe Reiterstatue gehört zu den größten ihrer Art. Mit dem Aufzug gelangen wir bis zum Aussichtspunkt im Pferdekopf, von dem sich der Blick über die weite Steppenlandschaft öffnet. Anschließend erreichen wir den Gorkhi Terelj Nationalpark, eines der bekanntesten Schutzgebiete der Mongolei. Während einer Wanderung besuchen wir den markanten Schildkrötenfelsen und das Ariyabal-Kloster, das oberhalb eines bewaldeten Tales liegt.
Wanderung: ca. 7 km, ca. +/-150 m, Gehzeit ca. 2,5 Std.
Übernachtung in einem Ger Camp im Gorkhi Terelj Nationalpark (ca. 1.620 m)
(F/M/A)
5. Tag: Wanderung im Gorkhi Terelj Nationalpark
Heute erkunden wir den Gorkhi Terelj Nationalpark zu Fuß. Unsere Wanderung führt durch die Ausläufer des Khan-Khentii-Gebirges vorbei an Granitformationen, Lärchenwäldern und offenen Hochweiden. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf die weite Landschaft des Schutzgebiets. Mit etwas Glück begegnen wir unterwegs Adlern oder anderen Wildtieren der Region.
Übernachtung in einem Ger Camp im Gorkhi Terelj Nationalpark (ca. 1.620 m)
(F/M/A)
6. Tag: Von der Steppe in die Gobi
Heute verabschieden wir uns vom Norden der Mongolei und setzen unsere Reise in Richtung Südosten fort. Die weiten Grassteppen gehen nach und nach in die trockeneren Landschaften der Gobi über. Unterwegs besuchen wir eine Nomadenfamilie und erhalten Einblicke in ihren Alltag, ihre Viehhaltung und das Leben in den Gers, den traditionellen Rundzelten der Mongolei. Am Nachmittag erreichen wir Ikh Nart, wo wir unser Ger beziehen.
Übernachtung in einem Ger Camp in Ikh Nart (ca. 1.250 m)
(F/M/A)
7. Tag: Im Naturreservat Ikh Nart
Heute erkunden wir das Naturreservat Ikh Nart, ein Schutzgebiet mit markanten Granitformationen, weiten Ebenen und felsigen Hügeln. Bei unserer Wanderung entdecken wir die abwechslungsreiche Landschaft zu Fuß. Mit etwas Glück beobachten wir Argali-Wildschafe, Sibirische Steinböcke oder verschiedene Vogelarten. Das Naturreservat dient seit vielen Jahren als Forschungsgebiet für mongolische und internationale Wissenschaftler:innen, die hier unter anderem Wildschafe, Steinböcke und die Pflanzenwelt untersuchen.
Übernachtung in einem Ger Camp in Ikh Nart (ca. 1.250 m)
(F/M/A)
8. Tag: Sainshand und der heilige Berg Khan Bayanzurkh
Heute fahren wir weiter in die Provinzhauptstadt Sainshand. Bei einem Rundgang über den Markt und durch das Museum erhalten wir Einblicke in den Alltag der Menschen in der Ostgobi. Anschließend fahren wir zum heiligen Berg Khan Bayanzurkh. Vom Fuß des Berges führt uns ein kurzer Anstieg zu einem kleinen Tempel. Der Berg gilt seit langer Zeit als bedeutender Kraftort der Region und wird bis heute von vielen Pilgernden besucht.
Hinweis: Nach lokaler Tradition ist es ausschließlich Männern erlaubt, bis zum Gipfel aufzusteigen. Frauen, Kinder und ältere Menschen besuchen den Tempel am Hang des Berges.
Wanderung: ca. 6 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 2,5 Std.
Übernachtung in einem Ger Camp nahe Sainshand (ca. 850 m)
(F/M/A)
9. Tag: Khamar-Kloster und Nachtzug nach China
Am Morgen fahren wir zum Khamar-Kloster. Wir besichtigen die Tempelanlage und besuchen die Höhlen, in denen Mönche früher meditierten. Anschließend erkunden wir die farbenreiche Landschaft von Luutyn Tsav mit ihren roten, gelben und blauen Lehmformationen. In diesem Gebiet wurden Fossilien eines großen pflanzenfressenden Dinosauriers entdeckt. Nach der Wanderung kehren wir nach Sainshand zurück und verabschieden uns bei einem gemeinsamen Mittagessen von unserem mongolischen Begleitteam. Am späten Nachmittag steigen wir in den Nachtzug und setzen unsere Reise in Richtung China fort.
Hinweis: An der chinesisch-mongolischen Grenze erfolgen die Einreisekontrollen und die Umspurung des Zuges. Die Zugfahrt von Sainshand nach Peking erfolgt ohne Begleitung. Nach der Ankunft in Peking werden wir von unserem chinesischen Guide am Bahnhof empfangen.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std. (ca. 80 km)
Wanderung: ca. 7–8 km, ca. +/-200 m, Gehzeit ca. 3 Std.
Übernachtung im Nachtzug (4-Personen-Abteil, 2. Klasse)
(F/M/-)
10. Tag: Ankunft in Peking und Spaziergang durch die Hutongs
Voraussichtlich am frühen Nachmittag erreichen wir mit dem Zug Peking. Unser örtlicher Guide empfängt uns am Bahnhof und begleitet uns zu unserem Hotel. Anschließend unternehmen wir einen Spaziergang durch die Hutongs. Die engen Gassen mit ihren traditionellen Hofhäusern prägen bis heute das historische Stadtbild der chinesischen Hauptstadt. Der Begriff „Hutong“ stammt wahrscheinlich aus dem Mongolischen und bedeutet „Wasserbrunnen“. Rund um diese Brunnen entstanden einst kleine Nachbarschaften, von denen einige bis in die Zeit der Yuan-Dynastie zurückreichen.
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(-/-/A)
11. Tag: Kaiserliches Peking
Heute entdecken wir zwei der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Pekings. Zunächst fahren wir am Tian’anmen-Platz, dem Platz des Himmlischen Friedens, vorbei. Während der Vorbeifahrt vermittelt uns unser Guide Wissenswertes über seine Geschichte und Bedeutung. Anschließend besuchen wir die Verbotene Stadt, UNESCO-Welterbestätte und ehemaliger Kaiserpalast der Ming- und Qing-Dynastie. Bei unserem Rundgang erhalten wir Einblicke in die Geschichte des chinesischen Kaiserreichs. Danach besichtigen wir den Himmelstempel, ebenfalls UNESCO-Welterbestätte. Die Tempelanlage diente den Kaisern als Ort für Zeremonien und Gebete für gute Ernten. Mit etwas Glück beobachten wir im umliegenden Park Einheimische beim Tai-Chi, Musizieren oder Tanzen.
Hinweis: Die Verbotene Stadt und der Himmelstempel sind montags geschlossen. Fällt unser Besuch auf einen Montag, wird der Reiseverlauf entsprechend angepasst, sodass alle vorgesehenen Programmpunkte stattfinden können.
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(F/-/A)
12. Tag: Wanderung auf der Großen Mauer
Heute verlassen wir Peking und fahren zum Mauerabschnitt von Gubeikou. Hier beginnt unsere Wanderung auf der Großen Mauer, UNESCO-Welterbestätte. Wir folgen dem historischen Bauwerk bis nach Jinshanling und passieren dabei Wachtürme, Mauerabschnitte und bewaldete Bergrücken. Am Abend sind wir in einem familiengeführten Gästehaus nahe der Mauer untergebracht. Gemeinsam mit unseren Gastgeber:innen bereiten wir chinesische Teigtaschen zu, die anschließend Teil unseres Abendessens sind.
Wanderung: ca. 12 km, ca. +/-250 m, Gehzeit ca. 4,5 Std.
Übernachtung in einem familiengeführten Gästehaus nahe der Großen Mauer
(F/-/A)
13. Tag: Weitere Mauerabschnitte und Rückkehr nach Peking
Auch heute wandern wir auf der Großen Mauer. Von Jinshanling folgen wir ihrem Verlauf bis nach Jinshanling Dongkou. Unser Weg führt vorbei an gut erhaltenen Wachtürmen und über verschiedene Mauerabschnitte, die sich über die bewaldeten Bergrücken ziehen. Unterwegs reicht der Blick weit über die Hügellandschaft nördlich von Peking. Nach unserer Wanderung verlassen wir die Große Mauer und fahren zurück nach Peking.
Wanderung: ca. 10 km, ca. +/-150 m, Gehzeit ca. 3,5 Std.
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(F/M/-)
14. Tag: Mit dem Schnellzug nach Datong
Nach dem Frühstück fahren wir zum Bahnhof und reisen mit dem Schnellzug nach Datong. Am Nachmittag besuchen wir die Yungang-Grotten, UNESCO-Welterbestätte. Die buddhistische Höhlenanlage umfasst 252 Grotten mit mehr als 51.000 in den Sandstein gearbeitete Statuen, die überwiegend im fünften Jahrhundert entstanden sind. Bei unserem Rundgang erhalten wir Einblicke in die buddhistische Kunst und Geschichte Nordchinas. Am Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Datong.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Übernachtung im Boyunyichen Hotel, Yitel Collection oder ähnlich, in Datong
(F/-/A)
15. Tag: Zur Pagode von Yingxian
Heute fahren wir zum Yingxian-Holzturm, auch Fogong-Tempel-Pagode genannt. Die 1056 errichtete Holzpagode von Yingxian gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Holzbauten der Liao-Dynastie und gilt als älteste erhaltene mehrstöckige Holzpagode ihrer Art. Wir besichtigen den Turm von außen sowie das Erdgeschoss und erfahren mehr über die traditionelle Bauweise, bei der die Holzkonstruktion ohne Nägel errichtet wurde. Anschließend setzen wir unsere Fahrt nach Wutaishan fort. Nach unserer Ankunft besuchen wir das Xiantong-Kloster, eines der traditionsreichen buddhistischen Klöster des Wutaishan.
Übernachtung im Flower Hotel oder ähnlich, in Wutaishan
(F/M/-)
16. Tag: Zu Fuß auf den Südgipfel des Wutaishan
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung im Wutaishan, UNESCO-Welterbestätte und eines der vier heiligen buddhistischen Gebirge Chinas. Über zahlreiche Stufen steigen wir zunächst zum Fomu-Dong-Kloster auf. Anschließend führt unser Weg am Puji-Kloster vorbei zum Südgipfel. Von hier reicht der Blick über die bewaldeten Bergrücken des Wutaishan. Auf demselben Weg kehren wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Nach der Wanderung besuchen wir das Longquan-Kloster, das für seine Steinmetzarbeiten bekannt ist.
Hinweis: Der Aufstieg zum Fomu-Dong-Kloster kann alternativ mit der Seilbahn zurückgelegt werden (fakultativ, zahlbar vor Ort).
Wanderung: ca. 15 km, ca. +/-550 m, Gehzeit ca. 6,5 Std.
Übernachtung im Flower Hotel oder ähnlich, in Wutaishan
(F/M/A)
17. Tag: Rückkehr nach Peking
Nach dem Frühstück verlassen wir Wutaishan und fahren nach Datong. Dort steigen wir in den Schnellzug nach Peking. Nach unserer Ankunft beziehen wir unser Hotel und haben Zeit für eine kurze Pause. Am Abend kommen wir noch einmal gemeinsam zusammen: Bei Peking-Ente, einer Spezialität der chinesischen Hauptstadt, lassen wir die Reise ausklingen und nehmen Abschied von China.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (ca. 200 km)
Übernachtung im Palace International Hotel oder ähnlich, in Peking
(F/-/A)
18. Tag: Abschied von China
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen. Von dort treten wir die Heimreise nach Europa an. Im Gepäck begleiten uns Erinnerungen an die weiten Steppen der Mongolei, die Landschaften der Gobi und die jahrtausendealte Kultur Chinas.
(F/-/-)
Häufig gestellte Fragen
Auf unserer Wanderreise durch die Mongolei und China verbinden wir weite Naturlandschaften mit jahrtausendealter Kultur. In der Mongolei beobachten wir mit etwas Geduld die wilden Takhi-Pferde im Hustai Nationalpark, wandern durch die Grassteppe und übernachten in traditionellen Ger Camps. Über Ulaanbaatar und die 40 Meter hohe Reiterstatue des Dschingis Khan ziehen wir in den Terelj Nationalpark und weiter nach Südosten bis ins Naturschutzgebiet Ikh Nart, wo die Wüste Gobi näher rückt. Mit dem Nachtzug reisen wir nach Peking, spazieren durch die Hutongs, sehen den Tian’anmen-Platz und besuchen die Verbotene Stadt sowie den Himmelstempel, beide UNESCO-Weltkulturerbe. Zu Fuß erkunden wir einen ruhigeren Abschnitt der Großen Mauer von Gubeikou nach Jinshanling und steigen in den Bergen Shanxis zum Südgipfel des heiligen Wutaishan auf.
In einer kleinen, familiären Gruppe entstehen die Begegnungen, die diese Reise ausmachen. Unsere Local Guides stammen aus der Region und kennen nicht nur die Wege, sondern auch die Menschen entlang der Route. In der Mongolei erhalten wir so Einblicke in den Alltag der Nomaden und übernachten in Ger Camps. In China öffnet uns unser Guide Türen, die anderen verschlossen bleiben. Ob beim ruhigen Wandern über die Steppe oder beim Gang durch eine Pekinger Gasse: In der kleinen Gruppe bleibt Zeit für Gespräche, für Fragen und für die kleinen Geschichten am Weg. Diese lokale Nähe macht aus einer Wanderung ein echtes Kulturerlebnis.
Nachhaltigkeit gehört für uns zu jeder Reise. Wir übernachten in familiär geführten Unterkünften und Ger Camps, essen wo möglich in lokalen Betrieben und arbeiten mit einheimischen Guides zusammen, sodass die Wertschöpfung so weit wie möglich vor Ort bleibt. Bewusst wählen wir ruhigere Orte und Wanderabschnitte abseits der großen Besucherströme und reisen mit dem Zug von der Mongolei nach China, statt zu fliegen. Auch der Natur begegnen wir mit Respekt: Im Hustai Nationalpark erleben wir mit dem Takhi-Pferd eine Art, die durch ein Wiederansiedlungsprojekt in die Steppe zurückkehren konnte, und im Naturschutzgebiet Ikh Nart wandern wir durch ein Gebiet, in dem seltene Wildtiere wie Argali und Steinböcke erforscht und geschützt werden.
Diese Reise gestalten wir gemeinsam mit Partnern, die in beiden Ländern tief verwurzelt sind. In der Mongolei arbeiten wir mit Baganaa, Tsolmon und Tuka zusammen, die uns seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind. In China führt uns das Team von Xiaoli, die in einem kleinen Dorf am Tienshan-Gebirge aufgewachsen ist und heute in Peking lebt. Durch unsere Local Guides erleben wir beide Länder nah an den Menschen: das Leben in den Ger Camps der mongolischen Steppe ebenso wie die buddhistischen Felsgrotten von Yungang oder die Holzpagode des Fogong-Tempels, die als älteste erhaltene mehrstöckige Holzpagode ihrer Art gilt. So entsteht eine Verbindung von Natur und Kultur, wie sie auf eigene Faust kaum möglich wäre.
Das Gelände ist abwechslungsreich: Wir wandern durch die offene Steppe und über Felsgelände im Naturschutzgebiet Ikh Nart, auf teils unebenen Abschnitten der Großen Mauer zwischen Gubeikou und Jinshanling und über lange Treppenwege zum Südgipfel des Wutaishan. Wir empfehlen festes, knöchelstützendes Wanderschuhwerk mit guter Sohle sowie Kleidung, die sich gut an wechselnde Temperaturen anpassen lässt, denn tagsüber ist es oft warm, in höheren Lagen und nachts kühlt es spürbar ab. Guter Sonnen- und Windschutz sowie eine wiederbefüllbare Trinkflasche gehören ebenso ins Gepäck. Für den Besuch von Klöstern und Tempeln empfiehlt sich zudem schulter- und kniebedeckende Kleidung. Eine vollständige Packliste stellen wir hier zum Download bereit: Zur Weltweitwandern Packliste (PDF)
Weitere Mongolei Highlights:
- Internationaler Linienflug ab/bis Wien nach Ulaanbaatar und retour von Peking, mit Umstieg, Airline: Turkish Airlines oder ähnlich, Economy Class, inkl. mind. 23 kg Freigepäck. Weitere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr
- örtlicher, deutschsprachiger Guide in der Mongolei und in China
- 16x Nächtigung in landestypischen Mittelklassehotels, Ger-Camps, Gästehäusern und im Nachtzug:
- Hustai-Nationalpark: 1x Nächtigung, Ger-Camp, Basis 2-4 Personen pro Ger
- Ulaanbaatar: 1x Nächtigung, Palace Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Gorkhi-Terelj-Nationalpark: 2x Nächtigung, Ger-Camp, Basis 2-4 Personen pro Ger
- Ikh Nart: 2x Nächtigung, Ger-Camp, Basis 2-4 Personen pro Ger
- Sainshand: 1x Nächtigung, Ger-Camp, Basis 2-4 Personen pro Ger
- Nachtzug Mongolei–China: 1x Nächtigung, Schlafwagenabteil, Basis 2-4 Personen pro Abteil (gemeinschaftliche Toiletten und einfache Waschmöglichkeiten; keine Duschen). Die Zugfahrt wird nicht begleitet.
- Peking: 4x Nächtigung, Palace International Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Große Mauer: 1x Nächtigung, familiengeführtes Gästehaus oder ähnlich, Zimmer mit Dusche/WC, Basis Doppelzimmer
- Datong: 1x Nächtigung, Boyunyichen Hotel, Yitel Collection Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Wutaishan: 2x Nächtigung, Flower Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Einzelzimmerzuschlag von EUR 450,-- gilt nur für Hotels und Gästehäuser. Gegen einen zusätzlichen Aufpreis von EUR 275,-- ist auch eine Einzelunterbringung im Ger buchbar - geben Sie dies bitte bei Buchung über die Website im Feld "Anmerkungen" bekannt. Für den Nachtzug ist keine Einzelbelegung buchbar.
- Verpflegung: 16x Frühstück, 9x Mittagessen (ggf. auch als Picknick), 9x Abendessen
- Transfers in privaten Bussen, lt. Tagesablauf
- Zugfahrten lt. Tagesablauf, 2. Klasse: Nachtzug von Sainshand nach Peking und Schnellzug von Datong nach Peking; inkl. 20 kg Freigepäck und 1 Handgepäckstück
- Gepäcktransport während der Reise
- alle Touren, Wanderungen und Aktivitäten, lt. Tagesablauf
- Eintrittsgelder, lt. Tagesablauf
- Einzelzimmerzuschlag lt. Ausweisung unter "Leistungen" und "Zusatzleistungen/Verlängerungen" bzw. lt. Buchungsmaske
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Nicht im Tagesablauf angeführte Mahlzeiten, Besichtigungen, etc.
- Ausgaben persönlicher Natur, wie z.B. Trinkgeld, Getränke, Souvenirs etc.
- Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
- Impfungen, Versicherungen, etc.
€ 450,-
€ 450,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
ALLGEMEIN:
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testungen, (Booster-) Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.
MONGOLEI:
- Reisepass: Ja, muss mindestens sechs Monate nach Ausreise gültig sein.
- Visum: Nein, Staatsangehörige der EU oder der Schweiz sind seit 2023 vorübergehend bis 31.12.2026 von der Visumpflicht ausgenommen und können für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen visafrei einreisen
Bitte beachten Sie die Hinweise des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
CHINA:
- Reisepass: Ja, muss für den Reisezeitraum gültig sein. Bitte beachten Sie die Informationen zum Transit und achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten bei Ausreise aufweist!
- Visum: Nein, Staatangehörige der EU oder der Schweiz können für einen touristischen Aufenthalt, von bis zu 30 Tagen, visafrei einreisen (inkl. Tag der Ein- und Ausreise).
- Bei Einreise muss eine Online Arrival Card ausgefüllt werden: Diese können Sie unter: https://s.nia.gov.cn/ArrivalCardFillingPC/entry-registation-home vor Ankunft in China durchführen und ist dringend empfohlen.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
TRANSIT:
Bitte beachten Sie auch die Reisebestimmungen von anderen Ländern, falls Sie sich während der An- oder Abreise für den Transit in einem anderen Land aufhalten.
Tagesaktuelle Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Impfungen
Für die Einreise in die Mongolei und nach China sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Bitte beachten Sie aber, dass aus heutiger Sicht noch nicht gesagt werden kann, ob zum Antritt Ihrer Reise Impfungen erforderlich sind. Anforderungen können sich auch kurzfristig noch ändern.
Welche Impfungen empfehlenswert sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Im Einzelfall sind unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen, es empfiehlt sich immer, rechtzeitig (etwa 8 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten. www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/reiseimpfungen
Die Mongolei ist von einem stark kontinentalen Klima geprägt und zählt mit mehr als 260 Sonnentagen pro Jahr zu den sonnenreichsten Ländern der nördlichen Hemisphäre. Die Luftfeuchtigkeit ist gering, der Großteil der Niederschläge fällt während der Sommermonate. Die Sommer sind überwiegend warm, in der Gobi können die Temperaturen tagsüber auf über 40 °C steigen. Nach Sonnenuntergang kühlt es jedoch meist deutlich ab, sodass Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht von bis zu 30 °C keine Seltenheit sind. Vor allem im Frühjahr ist mit kräftigem Wind zu rechnen. In höheren Lagen kann es bis Anfang Juni und ab Anfang August nachts zu Bodenfrost kommen, vereinzelt sind auch im Juni und September Schneefälle möglich. Regen fällt meist in Form kurzer Schauer.
Diese Reise führt in China ausschließlich durch den Norden des Landes, wo ein gemäßigtes Kontinentalklima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten herrscht. Frühling und Herbst gelten als die angenehmsten Reisezeiten. In Peking sowie an der Großen Mauer liegen die Temperaturen dann meist zwischen ca. 10 °C und 25 °C. Die Sommer sind heiß und feucht mit Temperaturen von bis zu 38 °C; gleichzeitig fällt in dieser Zeit der meiste Niederschlag. Die Winter sind kalt und trocken, mit Temperaturen bis etwa -10 °C. Vor allem im Frühjahr kann es windig sein.
MONGOLEI
Landeswährung: Mongolischer Tugrik (MNT)
Während des Trekkings bestehen nur wenige Einkaufsmöglichkeiten. Vereinzelt können bei Nomadenfamilien selbst hergestellte Produkte erworben werden. Vor Beginn des Trekkings empfiehlt es sich daher bei Bedarf, Getränke und kleine Snacks einzukaufen. Für Souvenirs und Getränke in den Städten sollte etwas Bargeld eingeplant werden. Kaschmirprodukte können häufig auch mit Kreditkarte bezahlt werden.
Euro und US-Dollar können in Banken und Wechselstuben in Ulaanbaatar in Tugrik gewechselt werden. Es empfiehlt sich, ausreichend Bargeld bereits in der Hauptstadt zu wechseln, da dies außerhalb der größeren Orte nur eingeschränkt möglich ist. Geldautomaten stehen in Ulaanbaatar zur Verfügung. Kreditkarten werden in größeren Hotels, Restaurants und Geschäften meist akzeptiert.
Trinkgeld: Trinkgelder sind in der Mongolei üblich und werden von Guides, Fahrer:innen und dem Begleitteam geschätzt. Wir empfehlen, das Trinkgeld am Ende der Reise gemeinsam zu sammeln und an die einzelnen Teammitglieder zu übergeben.
CHINA
Landeswährung: Chinesischer Renminbi Yuan (RMB)
Euro können in größeren Städten in Banken oder Wechselstuben sowie am Flughafen in Renminbi gewechselt werden. Bitte achten Sie darauf, nur unbeschädigte Euroscheine mitzuführen. Geldautomaten stehen in den Städten zur Verfügung, akzeptieren jedoch nicht alle Bankomat- oder Kreditkarten. Bitte beachten Sie mögliche Abhebegebühren und prüfen Sie vor der Reise, ob das Geo-Control Ihrer Bank deaktiviert werden muss.
In China erfolgen Zahlungen heute überwiegend digital über WeChat Pay oder Alipay. Internationale Kreditkarten können mit beiden Bezahldiensten verknüpft werden, die Funktionalität ist jedoch nicht in jedem Fall gewährleistet. Wir empfehlen daher, stets auch ausreichend Bargeld in kleinen Scheinen mitzuführen. Ihr Guide unterstützt Sie bei Bedarf gerne beim Geldwechsel.
Trinkgeld: In China sind Trinkgelder nicht üblich. Da unsere Guides und Fahrer:innen regelmäßig mit internationalen Gästen unterwegs sind, freuen sie sich dennoch über eine freiwillige Anerkennung ihrer Leistungen.
Zeitunterschied
Beide Länder sind Österreich und Deutschland während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) um sechs Stunden voraus. Wenn es bei uns beispielsweise 12 Uhr mittags ist, ist es dort bereits 18 Uhr. Da weder die Mongolei noch China auf Sommerzeit umstellen, beträgt der Zeitunterschied während der Mitteleuropäischen Winterzeit (MEZ) sieben Stunden. Eine zusätzliche Zeitumstellung beim Grenzübertritt von der Mongolei nach China ist daher nicht notwendig.
Strom
In der Mongolei beträgt die Netzspannung 220 Volt bei 50 Hz. In Hotels und den meisten Ger-Camps steht Strom zur Verfügung, bei Zeltübernachtungen jedoch nicht. Da es keinen einheitlichen Standard für Steckdosen gibt, passen unsere Stecker häufig, jedoch nicht immer. Die Mitnahme eines Universaladapters wird daher empfohlen. Für Trekkingreisen sind außerdem eine Powerbank oder ein Solarladegerät sowie ausreichend geladene Ersatzakkus oder Batterien für Kamera, Stirnlampe und andere elektronische Geräte sinnvoll.
Auch in China beträgt die Netzspannung 220 Volt bei 50 Hz. Für die Steckdosen werden häufig die Typen A und I verwendet, teilweise auch Typ C. Wir empfehlen daher auch hier die Mitnahme eines Universaladapters oder eines Reiseadapters für die Steckdosentypen A und I.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Ländern Europas. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
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