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  • Wenn sich der Tag zu Ende neigt, dann bringt die Sonne die mongolische Steppe
    vor unserem traditionellen Ger zum Glühen. © Christian Kornacker – fotolia.com
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Von Ger zu Ger inmitten der Mongolei

Eine kurze, leichte und facettenreiche Wanderreise

Wir bringen Sanddünen zum Singen. Wandeln in der Wüste Gobi auf den Spuren urzeitlicher Riesen und spüren dem Buddhismus in der Tempelanlage in Karakorum nach. Tauchen in den Alltag von Nomadenfamilien ein und kosten vom mongolischen Nationalgetränk Airag.

einfach Wanderreise
Reisedauer15 Tage
Gruppe4-13 Teilnehmer
Davon Wandertage11 Tage
ab € 2.890
  • Wildpferde im Nationalpark Chustain Nuruu
  • Nomadenfamilien geben Einblicke ins Hirtenleben & Übernachtung in traditionellen Ger
  • Kharakorum und die heißen Quellen von Tsenkher
  • Die rot glühenden Klippen von Bajandsag
  • Singende Dünen in der Wüste Gobi
  • Ewiges Eis in der Geierschlucht
  • 1. Tag: Unsere Reise beginnt
  • 2. Tag: Ankunft in Ulaanbaatar
  • 3. Tag: Das Leben der Wildpferde im Chustain Nuruu Nationalpark
  • 4. Tag: Ausflug in das Khogno Khan Naturreservat
  • 5. Tag: Besuch der Nomadengemeinde in Gurvanbulag
  • 6. Tag: Buddhistische Tempelanlage in Kharakhorum
  • 7. Tag: Durch das Tal des Orchon
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Im Chustain-Nationalpark beobachten wir die Nachfahren der Przewalski-Pferde, wie sie durch die Steppe galoppieren. Etwas ganz Besonderes, denn in freier Wildbahn waren sie in den 1960er Jahren bereits ausgestorben. Wir fahren durch Sanddünen und an Granitfelsen vorbei zu einer Nomadengemeinde: einige Familien in weißen Ger im roten Wüstensand. Bei ihnen dürfen wir die nächsten Tage verbringen. Eine Nomaden-Familie besuchen wir in ihrem Sommerlager, wo sie uns in das Geheimnis von „Airag“, vergorene Stutenmilch, einweihen. Wer sich traut, schwingt sich selber auf einen Pferderücken.

Viel Kultur und einfache Wanderungen charakterisieren diese Reise – und Übernachtungen in einer Ger. So wird  in der Mongolei die traditionelle Jurte bezeichnet. Wir dürfen eine Zeremonie der Mönche miterleben und mit Karakorum die einstige Hauptstadt des von Dschingis Khan gegründeten Mongolenreichs betreten. Dazwischen lassen wir die Weiten der mongolischen Landschaft auf uns wirken, schauen ehrfürchtig ins ewige Eis der Geierschlucht und wärmen uns an den heißen Quellen von Tsenkher.

US-“Dinosaurierjäger“ Roy Chapman Andrews machte die Gegend um Bajandsag in der Wüste Gobi durch seine Expedition in den 1920er-Jahren weltberühmt: Er und seine Mannschaft spürten Eier, ja ganze Nester, der Urzeitriesen auf. Durch knorrige Saxaulbäume hindurch wandern wir schließlich zu den „Flaming Cliffs“, wie Andrews sie taufte: Fast scheint es, als würden die orangefarbigen Felsen bei Sonnenuntergang zu glühen beginnen.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Unsere Reise beginnt

Wir verlassen Europa und fliegen Richtung Ulaaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei.
2. Tag: 

Ankunft in Ulaanbaatar

Wir werden von unserem Guide abgeholt und zum Hotel gebraucht. Dort haben wir Zeit uns zu erholen, bevor wir am Nachmittag einen Stadtrundgang unternehmen. Abends besuchen wir ein Restaurant, wo uns ein gemütliches Willkommensessen erwartet.
Übernachtung in einem Hotel in Ulaanbaatar
(F/-/A)
3. Tag: 

Das Leben der Wildpferde im Chustain Nuruu Nationalpark

Heute Morgen nehmen wir im Gandan Kloster, dem bedeutendsten Kloster der Hauptstadt, an einer Zeremonie der Mönche teil. Berühmt ist das Kloster für die 26 m hohe Statue der Göttin Janraisig aus dem 18. Jahrhundert. Im Anschluss fahren wir zum Chustain National-Park. Er zeichnet sich durch seine typisch mongolische Wald- und Steppenlandschaft aus. Hier erforschen wir das Leben der Przewalski-Pferde, die in den 1960er-Jahren in freier Wildbahn bereits ausgestorben waren. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits einige der Tiere in zoologischen Gärten. Es ist die einzige Unterart des Wildpferds, die in ihrer Wildform bis heute überlebt hat. Dank der Nachfahren, die bereits in den 90er-Jahren in die Steppen der Mongolei ausgewildert wurden.
Fahrzeit: ca. 2 Std. (100 km)
Wanderung ca. 3 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
4. Tag: 

Ausflug in das Khogno Khan Naturreservat

Wir fahren in das Khogno Khan Naturreservat, dessen weite Landschaft von Granitfelsen und Sanddünen geprägt ist. Hier, wo sich Steppe und Taiga treffen, wandern wir vorüber an pittoresken Felsformationen bis zu unserem Ger für diese Nacht. Es ist die zweite Nacht, die wir in diesen traditionell mongolischen Behausungen verbringen.
Fahrzeit: ca. 4 Std, (170 km)
Wanderung: ca. 1–2 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
5. Tag: 

Besuch der Nomadengemeinde in Gurvanbulag

Früh am Morgen wandern wir auf die goldenen Sanddünen. Danach geht es gemächlich weiter. Ein Stück fahren wir, bis wir am Nachmittag eine Nomadengemeinde erreichen. Eine Familie gewährt uns Einblicke in ihren Alltag als Nomaden und wir erfahren einiges über das Hirtenleben. Sie zeigt uns, wie sie Milchprodukte herstellen und verrät uns wichtige Überlebenstipps.
Fahrzeit: 45 Min (20 km)
Wanderung: ca. 5-6 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
6. Tag: 

Buddhistische Tempelanlage in Kharakhorum

Wir durchwandern das Orchon-Tal, gespeist vom Fluss Orchon. Bei einer Nomadenfamilie machen wir Halt. Danach führt uns die Reise nach Kharakhorum, wo wir das historische Museum und die buddhistische Tempelanlage von Erdene Dsuu besichtigen. Sie gilt als die erste und zugleich größte Bastion des Buddhismus in der Mongolei. Der naheliegende Aussichtspunkt bietet uns ein herrliches Panorama auf die alten Tempelanlagen und die heutigen Siedlungen von Kharakhorum.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (120 km)
Wanderung: 2- 3 Std.
Übernachtung im Ger-Camp (ca. 1.800 m)
(F/M/A)
7. Tag: 

Durch das Tal des Orchon

In Uurtiin Tohoi angekommen, begeben wir uns auf eine aussichtsreiche Wanderung durch das weite Tal des Flusses Orchon. Er ist die Lebensader der Region und macht die Viehzucht – von der die Menschen des Tals bis heute hauptsächlich leben – erst möglich. Beim Besuch einer Nomadenfamilie dürfen wir das mongolische Nationalgetränk Airag (vergorene Stutenmilch) kosten – und vielleicht auch selbst gemachten Käse. Unser heutiges Ger-Camp ist wunderschön am Ufer des Orchon gelegen. Wer möchte, kann einen Ausritt durch die ausgedehnte Talsenke unternehmen.
Fahrzeit: ca. 2 Std. (70 km)
Wanderung: ca. 4-5 Std.
Übernachtung im Ger-Camp am Ufer des Orchon
(F/M/A)
8. Tag: 

Historische Klosteranlage von Ongiin Chiid

Heute dauert unsere Fahrt etwas länger, denn wir besichtigen die alten Klosteranlagen von Ongiin Chiid. Errichtet zwischen 1760-1810, wurde das Kloster in den 30er-Jahren durch kommunistische Ausschreitungen völlig zerstört. Zu dieser Zeit war der Buddhismus nicht anerkannt. Jahrelang wurden die Mönche verfolgt, vertrieben und getötet. Das Kloster galt als Zentrum der buddhistischen Lehre und als Ausbildungsstätte für Medizin, Philosophie, Astrologie sowie der tantrischen Schule. Seit 2004 Jahren wird die Anlage mit ihren Tempeln und Stupas Stück für Stück wiederaufgebaut und von Mönchen bewohnt.
Fahrzeit: ca. 6 Std. (230 km)
Wanderung ca. 1-2 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
9. Tag: 

Auf den Spuren der Dinosaurier zu den brennenden Klippen von Bajandsag

Am Morgen fahren wir nach Bajandsag zu den rot glühenden, bizarren Felsformationen und erreichen nachmittags das berühmte "Rote Ufer". Unsere heutige Wanderung führt uns entlang der einzigartig rotglühenden Klippen. Wir entdecken wieder eine Facette mehr dieser geschichtsträchtigen Landschaft. Bajandsag ist einer der bekanntesten Fundorte von Dinosaurier-Fossilien der Welt. Der amerikanische Forscher Roy Chapman Andrews hat während seiner vier Expeditionen in die Wüste Gobi zwischen 1922 und 1925 dort zahlreiche, bislang unbekannte Dinosaurierarten entdeckt. George Olsen, ein Mitglied der Expedition, ist hier sogar auf das erste Ei eines Dinosauriers gestoßen. Dieser Fund bewies, dass diese urzeitlichen Wesen Eier legten.
Fahrzeit: ca. 3-4 Std. (140 km)
Wanderung: ca. 4 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
10. Tag: 

„Singende“ Dünen von Khongoryn Els

Nach dem Frühstück brechen wir auf, um den „singenden“ Sanddünen Khongoryn Els zu lauschen. Wenn wir auf den Berg Gurvan Saikhan wandern, werden wir mit einem herrlichen Ausblick auf die Dünen belohnt. Diese sind bis zu 300 m hoch, 4 km breit und erstrecken sich über eine Länge von nahezu 180 km. Später erreichen wir unser Ger-Camp, wo wir uns ausreichend stärken, um am Nachmittag den höchsten Gipfel der „singenden“ Dünen zu erklimmen, den Duut Mankhan. Jetzt wird es lustig! Wir rutschen die Dünen hinunter und der Sand unter uns beginnt zu singen.
Von einer anderen Seite zeigt sich die Düne im Norden. Dort wird sie von einem Band üppiger, grüner Vegetation begrenzt, bewässert vom kleinen Fluss Khongoryn Gol. Der wiederum wird von unterirdischen Quellen gespeist. So entsteht in der sonst trockenen Landschaft eine grüne Oase. Wer möchte, kann auch noch auf dem Rücken eines Kamels wich hin- und herwiegen lassen. Von unserem heutigen Ger-Camp aus haben wir einen schönen Ausblick auf die goldenen Sanddünen.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (140 km
Wanderung: ca. 3 Std.
Übernachtung im Ger-Camp (ca. 1.100 m)
(F/M/A)
11. Tag: 

Ewiges Eis der Geierschlucht in der Wüste Yolyn

Zum ewigen Eis inmitten der Wüste Yolyn führt uns die heutige Wanderung. Am frühen Morgen fahren wir zur Geierschlucht, die zwischen schroffen Felswänden liegt. Hier leben diverse Geierarten, Pfeifhasen, Steinböcke und Argali-Wildschafe. Ein wildromantischer Ort in den östlichen Ausläufern des Altai-Gebirges, dominiert vom Anblick des gewaltigen Berges Gurwan Saichan. Rund um Yolyn ragen bis zu 400 m hohe Felswände auf, während den Boden der Schlucht eine dicke Eisdecke bedeckt – selbst im Hochsommer. Leider macht sich auch hier der Klimawandel bemerkbar. Die Eisdecke wird gegen Ende des Sommers zunehmend kleiner.
Fahrzeit: ca. 5 Std. (180 km)
Wanderung: ca. 3 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
12. Tag: 

Bizarre Felsformationen: Weiße Stupa (Tsagaan Suvarga)

Nach dem Frühstück fahren wir nach Mittelgobi (ca. 5-6 Std für 220 km) zur Tsagaan Suvarga (Weiße Stupa). Der Canyon ist ein beeindruckender Beweis für die Naturgewalten, die über Millionen von Jahren hier gewirkt haben. Wo einst ein Meer floss, prägen bizarre Felsformationen – sie sehen aus wie eine Ruinenstadt – die Landschaft. 30 m hohe und 100 m breite Kalkstein-Schichten in Weiß sind Namensgeber. Mineralien, die sich am Felsen festsetzen sind Farbgeber.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std. (220 km)
Wanderung: 2 Std.
Übernachtung im Ger-Camp
(F/M/A)
13. Tag: 

Im Land der kleinen Steine – Wanderung zum Baga Gazriin Chuluu

Heute fahren wir zum Baga Gazriin Chuluu (1.751 m), einem massiven Granitfelsen inmitten der Wüste. Im „Land der kleinen Steine“ Ongiin Chiid – so heißt er übersetzt – erblicken wir mit etwas Glück Steinböcke, Wildschafe, Murmeltiere, Adler und Geier. Wir genießen die besondere Kombination aus Steppe und der Felsformationen und können vielleicht der einen oder anderen Legende über große Männer lauschen, wie Dschingis Khan oder Zanabazar, die hier Schutz gesucht haben sollen.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std. (220 km)
Übernachtung im Ger-Camp
Wanderung: ca. 2-3 Std.
(F/M/A)
14. Tag: 

Kaschmirwolle und Kamelhaar in Ulaanbaatar

Es ist so weit: Wir fahren nach Ulaanbaatar zurück. In der Stadt angekommen, haben wird die Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen. Oder vielleicht auch etwas für uns selbst. Ist die Mongolei doch berühmt für Produkte aus Kaschmirwolle und Kamelhaar. Am Abend verabschieden wir uns bei einem entspannten Essen bei unserem Guide.
Fahrzeit: 4 Std. (240 km)
Übernachtung in einem Hotel in Ulaanbaatar.
(F/-/A)
15. Tag: 

Bayartay – Tschüss, Mongolei!

Heute heißt es Abschied nehmen von diesem wunderbaren Land und seinen Leuten. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen & Heimflug nach Europa.
(F-/-)

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
10. Juni 2020 24. Juni 2020 € 135 € 2.890 Buchen
15. Juli 2020 29. Juli 2020 € 135 € 2.990 Buchen
12. August 2020 26. August 2020 € 135 € 2.990 Buchen
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10.06.2020 24.06.2020
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15.07.2020 29.07.2020
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12.08.2020 26.08.2020
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EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Flug von Wien nach Ulaanbaatar und retour in der Economy Class (andere Abflughäfen auf Anfrage, eventuell mit Aufpreis)
  • 2 Hotelübernachtungen in Ulaan Baatar
  • 11 Übernachtungen im Ger (wenn möglich 2 Personen pro Jurte, fallweise Mehrpersonenbelegung)
  • Einzelunterbringung in Hotels gegen Aufpreis möglich; Einzelunterbringung in Ger-Camps nicht möglich
  • Verpflegung lt. Detailprogramm (13 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 13 X Abendessen)
  • Deutsch sprechende, einheimische Reiseleitung
  • Alle Aktivitäten wie im Programm beschrieben
  • Alle Transfers im Allradfahrzeug (in Ulaanbaatar im Bus)
  • Gepäckstransport
  • Eintrittsgebühren für Naturschutzgebiete

 

 

  • Visagebühren (z. Z. € 60 p. P.)
  • Ausgaben persönlicher Natur (Getränke, Souvenirs...)
  • Impfungen, Versicherungen
  • Trinkgelder für die Crew (ca. € 50 - 70 pro ReiseteilnehmerIn)
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt und daraus entstehende Helikopterkosten bzw. Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
10.06.2020-24.06.2020:
Einzelzimmer 135 €
15.07.2020-29.07.2020:
Einzelzimmer 135 €
12.08.2020-26.08.2020:
Einzelzimmer 135 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Informationen

Für österreichische und Schweizer StaatsbürgerInnen:
Für die Mongolei ist ein bei Ausreise noch mind. sechs Monate gültiger Reisepass sowie ein Visum erforderlich. Das Visum ist zeitgerecht vor Reiseantritt bei der jeweils für Sie zuständigen Botschaft/Konsulat zu beantragen. Genaue Informationen zum Visum erhalten Sie von uns nach erfolgter Reisebuchung.

Für deutsche StaatsbürgerInnen:
Seit dem 1. September 2013 benötigen deutsche Staatsangehörige für einen kurzfristigen Besuchs- oder Geschäftsaufenthalt von maximal 30 Tagen KEIN Visum mehr für die Einreise in die Mongolei. Für längerfristige Aufenthalte oder andere Reisezwecke ist weiterhin ein Visum erforderlich, das bei der für Sie zuständigen Botschaft/Konsulat beantragt werden kann.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Für die Einreise in die Mongolei sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über empfohlenen Impfungen zu informieren. Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheits-portal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten. www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/reiseimpfungen

Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at 

Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20, 79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
Internet: www.tropenmedizin.de

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

 

Die Mongolei ist ein Land der Extreme. Es herrscht ein stark kontinentales Klima. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr gering, 80-90% der Niederschläge fallen von Mai bis September. Mit über 260 Sonnentagen im Jahr zählt die Mongolei zu den sonnenreichsten Ländern der nördlichen Hemisphäre. Lange arktische Winter gehören zur Normalität, selbst in der Wüste Gobi bleibt der Schnee bis in den April hinein liegen. Andernorts sind Seen bis Juni gefroren. Die Sommer sind im Allgemeinen warm bei durchschnittlichen +20°C. In der Gobi aber muss man auch mit extremen Temperaturen bis über +40° C rechnen. Sobald die Sonne untergegangen ist, zeigt das Thermometer gleich recht kühle und frische Verhältnisse an.

Bis Anfang Juni und dann wieder ab Anfang August kann man zumindest nachts mit Bodenfrost rechnen, im Westen kann abends und morgens schon mal der Gefrierpunkt unterschritten werden. Die Temperaturunterscheide zwischen Tag und Nacht sind extrem und können bis zu 32 C ausmachen. Die Mongolei ist ein windiges Land, besonders im Frühjahr. Besonders bei Nordwind fallen die Temperaturen sehr schnell. Unterschätzen Sie die Extreme der Mongolei nicht: Einen Tag lang kann man T-Shirts und Sandalen tragen, doch schon am Abend oder nächsten Tag muss man in dicke Wollpullis und Socken schlüpfen.

Es kann im Juni und September in den Bergen schneien. Vor allem in den höheren Schlaflagern evtl. mit Schnee rechnen! Ebenso ist es teils sehr windig. Regen kommt und geht. Die Schauer sind jedoch meist eher kurz.

Landeswährung: Tugrik

Während des Trekkings benötigen Sie kein Geld, da es keine Möglichkeit gibt etwas zu kaufen. (Evtl. bei einigen Nomadenfamilien, die selber Produkte herstellen). Vor dem Trekking können Sie sich mit Süßigkeiten und Getränken eindecken. Danach benötigt man eventuell Geld für das Souvenirs und die letzten Abende (Getränke). Kaschmirprodukte aus dem Outlet können auch mit Kreditkarte bezahlt werden.
Trinkgeld sollte eher in Tugrik gegeben werden (für Mitarbeiter aus Ulaan Baatar sind auch Euro oder Dollar möglich). Die mongolische Währung kann in allen Banken gegen US-Dollar (keine alten Scheine!!) oder Euro getauscht werden. Bei kleineren Scheinen ist unter Umständen der Wechselkurs schlechter. In Hotels, Ger-Camps und vielen Läden werden Dollar, immer mehr auch Euro, akzeptiert. Auf dem Land kann Geld nur in den Aimak-Zentren getauscht werden. Es empfiehlt sich daher, vor längeren Reisen ausreichend einheimische Währung in Ulaanbaatar zu tauschen. In der Hauptstadt können Sie auch Geld mit Ihrer Kreditkarte, zum Teil auch mit Ihrer Maestro-Karte, beheben. Alle großen Hotels und Geschäfte, in denen Ausländer häufig verkehren, werden Kreditkarten akzeptiert.

Trinkgeld
In Asien und somit auch in der Mongolei erwarten Fahrer, Träger, Führer, Hotelpersonal etc. Trinkgeld. Das Trinkgeld ist letztendlich aber von Ihrer Zufriedenheit und dem Bemühen der Crew abhängig. Wir empfehlen das Trinkgeld aller TeilnehmerInnen am Ende der Reise zusammenzulegen und den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft zu übergeben.

Zeitverschiebung

Die Mongolei ist unserer (Sommer-)Zeit sechs Stunden voraus in Ulaan Baatar und fünf Stunden in Ulaangoom.

Strom
Die Stromspannung in der Mongolei beträgt 220 Volt/50 Hz. Da die Nomaden aus den unterschiedlichsten Gegenden stammen, von woher Sie alles, was sie benötigen mitbringen, gibt es keinen einheitlichen „Standard“ für Stecker/Steckdosen. Zumeist aber passen unsere österreichischen und deutschen „Standard-Stecker“. Die Mitnahme eines Universal-Adapters kann in manchen Fällen von Nutzen sein. Bringen Sie sicherheitshalber genügend Akku / Batterien für Ihre Kamera, Stirnlampe etc mit., da diese außerhalb Ulaan Bataars nicht immer aufgeladen werden können. Die meisten Jurtencamps haben zwar Strom, bei Zeltübernachtungen aber müssen Sie ohne Elektrizität auskommen. Solarpanele und Powerbanks erweisen sich bei Trekkingreisen als sehr nützlich.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

 

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

 

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

 

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

 

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

 

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Zaya-Munkhzaya.ts

Zaya hat als Deutschdolmetscherin an einer privaten Hochschule in Ulaanbaatar studiert. Sie arbeitet seit 2008 als Reiseleiterin. Im Rahmen ihrer Aufgaben ist sie auch für den „Deutschen Markt“ zuständig und betreut Touristen aus sämtlichen deutschsprachigen Ländern. Zaya arbeitet gern als Reiseleiterin, weil sie selbst sehr gerne reist und es ihr Spass macht, unter Menschen zu sein und diesen ihr Land und dessen Kultur näher zu bringen. Sie liest gerne Bücher, bevorzugt zur Geschichte der Mongolei. Zaya verfügt über gute, fundierte deutsche Sprachkenntnisse und hält ein C1-Zertifiktat des Goethe-Instituts.

Murun Baasai

Geboren;30.08.1976 in Bulgan (Mongolei)
Ausbildung
1983-1993 Oberschule in Bulgan.
1994-1996 An der mongolisches Wissen Universität in Ulaanbaatar
1997-1998 Deutsch Kurs an der Fachhochschule Köthen
1999-2006 Studiengang Psychologie an der Martin-Luther-Universität
Erfahrung: Seit 2009 als Reisefuehrer bei unserem Partner
Seit 4 Jahren arbeitet Murun mit WeltWeitWandern zusammen

Sukhee – Sukhbaatar

Tour Guide, Operation Manager & Quality Inspector

Er organisiert und führt auch selbst Gruppen. Sukhee war 2014r bei uns in Graz und hat einen 1monatigen Sprachkurs absolviert. Danach war er noch in der Schweiz, bis es ihn wieder nach Hause gezogen hat. Er begleitet unsere Touren als Ass. Guide schon einige Jahre und macht sich auch als Hauptguide sehr gut.

Tsolmon Baasai

Tsomo ist einer der besten zertifizierten Reiseleiter unseres Partners. Er studierte an Mandakh Burtgel Universität in der Mongolei, danach besuchte er die Martin-Luther Universität in Deutschland. Er hat eine sehr gute Trekkingerfahrung. Das macht Ihn zu einem Spezialist auf diesem Gebiet. Er spricht fließend Deutsch, ein bisschen Englisch und Russisch.

Fotos zur Reise

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