• Unsere Mitarbeiterin Sandra bei der Annapurna-Umrundung, hier genießt sie den Blick auf den Khatung Kang (6.484 m).
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Die kleine Annapurna-Runde

Vielfältige Kultur und kontrastreiche Landschaft im Himalaya

Beim 11-tägigen Hüttentrekking umrunden wir die Annapurna bis zur Hälfte und überschreiten den Thorong La (5.416 m). Diese Tour macht eine der abwechslungsreichsten Routen der Welt auch für jene erlebbar, die etwas weniger Zeit haben oder nicht so lang gehen wollen.

mittel Wanderreise
Reisedauer18 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage11 Tage
ab € 2.660
  • 11-tägiges Hüttentrekking mit Überschreitung des Thorong-Pass (5.416 m)
  • Besuch im Pilgerort Muktinath
  • Die UNESCO-Weltkulturerbe-Altstädte von Kathmandu und Bhaktapur
  • 1. Tag: Abschied von Zuhause
  • 2. Tag: Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur
  • 3. Tag: Viel zu sehen. Sightseeing in Bhaktapur
  • 4. Tag: Das Trekking kann beginnen. Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)
  • 5. Tag: Trekking nach Jagat (1.300 m)
  • 6. Tag: Trekking nach Dharapani (1.860 m)
  • 7. Tag: Trekking nach Chame (2.670 m)
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

An diesem Abend sollen wir also den höchsten Schlafplatz unserer Tour erreichen. Der Weg steigt weiter an, mit viel Glück treffen wir auf die sehr scheuen „sprunghaften“ Blauschafe. Am nächsten Tag geht es schon früh los, immerhin wollen wir über den Thorong La-Pass zum Pilgerort Muktinath und haben neun bis zehn Gehstunden vor uns. Es ist der stärkste Tag unserer Tour, an den anderen Trekkingtagen gehen wir nur vier bis acht Stunden. Dafür stehen wir schon am Vormittag auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals. Gebetsfahnen flattern im Wind.

Diese Reise ist unserer „Großen Annapurna-Umrundung“ sehr ähnlich: Beide starten in Kathmandu und der Tempelstadt Bhaktapur. Sowohl das Trekking als auch die gesamte Reise dauern hier aber deutlich kürzer als bei der „großen Schwester“. Wir gehen nur bis Jomsom, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Das ist etwas mehr als die Hälfte der ganzen Annapurna-Umrundung.

Hernach geht es mit einer Propellermaschine durch den Kali Gandakhi, die tiefste Schlucht der Erde, nach Pokhara, links und rechts von uns die 8.000er Dhaulagiri und Annapurna. Von Pokhara fliegen wir zurück nach Kathmandu. Unser Guide zeigt uns die Pilgerstätte Pashupatinath, wo Hindus am nahen Flüsslein beten und ihre Toten verbrennen. Zum Sonnenuntergang kommen wir zum buddhistischen Gegenstück: Pilger umkreisen im Uhrzeigersinn den riesigen Bodhnath-Stupa, treiben Gebetsmühlen an und zünden Butterlampen an.

Hier geht’s zur Facebook-Bildergallerie.

Besuchen Sie auch unsere Infowebsite www.nepalinfos.com

 

Eine der wohl schönsten und abwechslungsreichsten Trekkingtouren der Welt ist mit dieser – wie wir meinen – gelungenen Reise auch für all jene erlebbar, die nur begrenzt Zeit zur Verfügung haben oder das Annapurna-Massiv in all seiner Pracht genießen möchten, sich aber nicht so viele Trekkingtage zutrauen.

Für diese Reise gibt es noch keine Reiseberichte.
Haben Sie diese Reise bereits mit Weltweitwandern unternommen? Erfassen Sie den ersten Reisebericht.

Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Abschied von Zuhause

Flug von Europa nach Kathmandu.
2. Tag: 

Ankunft in einer „anderen“ Welt: Kathmandu & Bhaktapur

Am Flughafen in Kathmandu werden wir von unseren freundlichen Teammitgliedern mit einem Weltweitwandern-Schild abgeholt und zu unserem gemütlichen Gästehaus im Zentrum von Bhaktapur, ca. 16 km östlich von Kathmandu, begleitet. Am Abend erhalten wir bei einem Willkommensdinner von unseren PartnerInnen vor Ort aktuelle Infos zu unserer Tour.

Hinweis: Auf Grund unterschiedlicher Flugverbindungen kann es vorkommen, dass einzelne Teilnehmer erst spät am Abend in Nepal ankommen. In diesem Fall wird das Willkommensdinner für die gesamte Gruppe auf den nächsten Tag verschoben.
Anreisetag
Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur
(-/-/A)
3. Tag: 

Viel zu sehen. Sightseeing in Bhaktapur

Die Königsstadt Bhaktapur eignet sich in unseren Augen bestens zum optimalen Ankommen in Nepal. Das historische Zentrum ist heute eine ausgedehnte Fußgängerzone und kann stresslos zu Fuß erkundet werden. Die ganze Stadt ist quasi ein bewohntes Museum! Unser familiäres Gästehaus – von uns bewusst so ausgewählt - liegt sehr bequem ganz in der Nähe aller wichtigen Sehenswürdigkeiten.
Wir werden von unserem deutschsprachigen Guide abgeholt. Er öffnet uns die Tore zur „Stadt der Gläubigen“. Bhaktapur, die dritte und kleinste der Königsstädte im Kathmandu-Tal wird aufgrund ihrer zahlreichen Musik- und Kulturgruppen als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals bezeichnet. Die Altstadt besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit vielen kleinen Geschäften, dazwischen mit Blumengirlanden und roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen große, prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Die Räucherstäbchen der Morgenzeremonien zaubern einen milden, mystischen Duft in die Straßen. Eine kleine Gruppe von alten Männern spielt am Straßenrand Karten, Frauen lassen sich im Schatten der Tempel nieder und unterhalten sich angeregt. Ein paar Kinder in Schuluniformen eilen an uns vorbei zum Unterricht. Händler ziehen mit ihren Gemüse- und Obstkarren durch die Stadt: Lust auf frische Mandarinen, Bananen oder Äpfel?
Wir besichtigen den Durbar-Square (Königsplatz) mit dem goldenen Tor, dem Eingang zum Königspalast. Gemütlich gehen wir weiter zum Nyatopola-Tempel, dem Highlight des Taumadhi-Platzes. Mit seinen 30 Metern Höhe ist er der höchste Tempel im gesamten Kathmandu-Tal. Das Erklettern der Stufen wird mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt. Unweit vom Tempel befindet sich das berühmte Pfauenfenster, ein besonders detailliert geschnitztes, einzigartiges Holzfenster. Vorbei an vielen kleinen Geschäften geht es weiter zum Töpferplatz. Hier werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.
Am Nachmittag bleibt Zeit, auf eigene Faust durch die wunderschönen Gassen und über die Plätze zu bummeln, einen gemütlichen Tee oder Kaffee zu trinken und die Angebote in den reichbestückten Kunsthandwerksgeschäften zu sondieren.
Stadtbesichtigung
Übernachtung im Gästehaus in Bhaktapur
(F/-/-)
4. Tag: 

Das Trekking kann beginnen. Fahrt nach Besisahara (760 m) und Trekking bis Bhulbhule (840 m)

Frühmorgens verlassen wir Kathmandu und überqueren den Nagdhunga-Pass (1.600 m). Von dort aus bieten sich uns bereits erste Ausblicke auf die herrlichen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m). Weiter geht es hinunter bis zum Dorf Naubise, den Trishuli-Fluss entlang bis Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marschyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli. Am späteren Nachmittag erreichen wir schließlich Besisahar, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Hier steigen wir um und fahren ca. 1 Stunde weiter bis Bhulbhule. Nun können wir endlich unsere Wanderschuhe auspacken! Unser Gepäck, bis auf einen Rucksack mit den tagsüber benötigten Dingen, wird uns von Lastenträgern abgenommen. Es kann losgehen! Wir wandern heute gemütlich am westlichen Ufer des Marschyangdi-Flusses talaufwärts, bis zum unsren heutiges Tagesziel Ngadi, erreicht haben.
Wanderung: ca. 1 Std. Gehzeit
Fahrzeit: ca. 6-7 Std.
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Bhulbhule (840 m)
(F/M/A)
5. Tag: 

Trekking nach Jagat (1.300 m)

Kleine, malerische Dörfer der Gurung, einer tibetischen Minderheit, liegen auf der heutigen Wegstrecke. Halten wir unsere Augen offen, werden wir so manches über das Leben dieser freundlichen Menschen lernen. Der Weg führt uns bergauf und bergab durch fruchtbare Terrassenfelder und schließlich auf einen Bergrücken nach Bahundanda (1.370 m), das versteckt zwischen Terrassenfeldern liegt. Ließe sich ein besserer Platz für eine wohlverdiente Mittagsrast finden? Bestens gestärkt passieren wir am Nachmittag einen lautstark rauschenden Wasserfall und überqueren eine für Nepal typische Hängebrücke. Danach steigt der Pfad bis zum Ort Jagat an, das an an einem Bergang im Wald liegt.
Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+700 m/-310 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jagat (1.300 m)
(F/M/A)
6. Tag: 

Trekking nach Dharapani (1.860 m)

Frühmorgens geht es los. Eine tief eingeschnittene Schlucht führt weiter flussaufwärts. Stetig steigend schlängelt sich unser Weg vor einer eindrucksvollen Bergkulisse durch Dörfer und Rhododendronwälder, über den Marschyangdi-Fluss ans Ostufer und über Felsen auf schmalen Pfaden hinauf nach Tal. Die offene Hochebene lädt zur Mittagsrast ein. Am Nachmittag verwandelt sich die Landschaft mit jedem Schritt: Je höher wir kommen, desto augenscheinlicher wird der buddhistische Einfluss auf das Land. Das Aussehen der Felder, der Bauten und der Menschen verändert sich merklich. Links und rechts säumen Eichen- und Mischwälder unseren Weg. Wir passieren hier und dort herrliche Wasserfälle. Nach mehrmaligen Flussüberquerungen erreichen wir Dharapani, das umgeben von wogenden Gerstenfeldern bereits im Wohngebiet der Manangi liegt.
Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, (+530 m/-210 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Dharapani (1.860 m)
(F/M/A)
7. Tag: 

Trekking nach Chame (2.670 m)

Heute legen wir etliche Höhenmeter zurück. Zuerst geht es ins Dorf Bagarchhap auf 2.160 m. Hier erwarten uns eine typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblicke auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m). Der Pfad führt weiter durch Mischwälder zu den Dörfern Temang und Lata Marang, vorbei an Feldern und Obstbäumen. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Etappenziel Chame, das Verwaltungszentrum der Region.
Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+550 m/-200 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Chame (2.670 m)
(F/M/A)
8. Tag: 

Trekking nach Pisang (3.200 m)

Wir wandern auf der anderen Seite des Tales bis zum Dorf Bhratang, weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhukure Pokhari. Hier legen wir mit Blick auf die Annapurna II (7.937 m) und die spektakuläre, fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m) unsere Mittagsrast ein. Am Nachmittag führt der Weg in eine tief eingeschnittene Schlucht. Nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir Lower Pisang, wo wir die Gegend erkunden und das Kloster im historischen Upper Pisang besichtigen können.
Wanderung: ca. 6-7 Std. Gehzeit, (+750 m/-150 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Pisang (3.200 m)
(F/M/A)

Unser Tipp: Versäumen Sie am Abend nicht das zauberhafte Lichterspiel rund um das Annapurna-Massiv!
9. Tag: 

Trekking nach Braga (3.440 m) nahe Manang (3.540 m)

Der heutige Tag öffnet die Tore in ein viel trockeneres, fast wüstenhaftes Gebiet, das stark an das „Dach der Welt“, erinnert: Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern, charakteristische Gerstenfelder, das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen sind unsere Wegbegleiter. Der Weg führt uns zunächst entlang der östlichen Seite des Marschyangdi-Flusses, vorbei an Chörten und Manisteinen, über eine Hängebrücke und nach einem steilen Aufstieg ins alte tibetische Dorf Ghyaru. Bei schönem Wetter erwartet uns ein großartiges Panorama: die Annapurna-Kette (8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Weiter geht es entlang eines lang gezogenen Höhenweges bis zum Dorf Ngawal, dann bergab zum Dorf Braga, wo wir die nächsten zwei Nächte zum Akklimatisieren verbringen werden. Die Silhouetten der nun nur noch acht Kilometer entfernten Berggipfel Annapurna (8.091 m) und Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal. Die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen hier zum Greifen nahe. Ein idealer Ort zum Genießen der Landschaft und zum Rasten.
Wanderung: ca. 7-8 Std. Gehzeit, (+820 m/-300 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m)
(F/M/A)
10. Tag: 

Akklimatisierungstag: Zeit zum Rasten und Entspannen

Wir nutzen nun die Zeit, um das nahegelegene Dorf Manang zu besichtigen, zu rasten und zu genießen. Oder doch zu wandern? Wenn wir möchten, wandern wir heute hinauf zu einem Gletschersee unter der Gangapurna (7.454 m) oder zum über 800 Jahre alten Gompa (Kloster) im Dorf Braga.
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Braga (3.440 m)
(F/M/A)
11. Tag: 

Trekking nach Yak Kharka (4.050 m)

Erneut geht es bergauf, zuerst entlang eines Flusses, durch kleine, alte Dörfer. Bevor wir das Dorf Gungsang erreichen, werfen wir einen letzten Blick auf den Manaslu (8.163 m) und den Peak 29 (7.871 m) . Dann geht es weiter über grüne Wiesen mit grasenden Yaks und neugierigen Pferden nach Yak Kharka. Heute legen wir eine etwas kürzere Strecke zurück, um unseren Körpern die Akklimatisierung zu erleichtern.
Wanderung: ca. 5-6 Std. Gehzeit, (+530/-0 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Yak Kharka (4.050 m)
(F/M/A)
12. Tag: 

Trekking nach Thorong Phedi (4.450 m)

Wir machen uns auf den Weg zum höchstgelegenen Schlafplatz der gesamten Tour. Der Pfad steigt weiter an und biegt in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir Herden der „sprunghaften“ Blauschafe beobachten. Zur Akklimatisierung werden wir heute noch in Richtung Thorong La-High Camp aufsteigen, um für die morgige Passüberquerung bestens vorbereitet zu sein.
Wanderung: ca. 5 Std. Gehzeit, (+520 m/-130 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Thorong Phedi (4.450 m)
(F/-/A)
13. Tag: 

Trekking über den Thorong-La (5.416 m) nach Muktinath (3.760 m)

Früh morgens steigen wir hoch zum Thorong-La (5.416 m), dem geografischen Höhepunkt unserer Reise. Ein Höhenrausch unter Gebetsfahnen, deren Mantren die Winde in alle Himmelsrichtungen tragen, Chörten und diese atemberaubende Aussicht: Annapurna (8.091 m) , Gangapurna (7.454 m) und Yak Gawa (6.484 m). Tief unter uns das Kali-Gandakhi-Tal und weiter im Norden der Felsengipfel des Thorungtse (6.144 m). Wir haben es geschafft! Wir stehen nun auf einem der höchsten und bekanntesten Pässe Nepals, inmitten des gigantischen Himalaya-Massivs!
Nach diesem einprägsamen Erlebnis beginnen wir den Abstieg nach Muktinath, das im ehemaligen Königreich Mustang liegt. Aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel ist Muktinath einer der heiligsten Pilgerorte der Hindus.
Wanderung: ca. 9-10 Std. Gehzeit, (+1.100 m/-1.800 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Muktinath (3.760 m)
(F/M/A)
14. Tag: 

Ein Trekking-Erlebnis geht zu Ende: Über Lupra (2.800 m) bis nach Jomsom (2.650 m)

Heute wird nicht allzu viel gegangen. Es bleibt genügend Zeit für eine ausgiebige Besichtigung der Tempelanlagen von Muktinath. Der Legende nach soll hier der Hindugott Vishnu seine Erleuchtung erlangt haben. Deshalb pilgern Hindus aus allen Himmelsrichtungen hierher, um Vishnu zu huldigen. Im Tempelhof befinden sich 108 bronzene Wasserspeier, unter denen sich Gläubige die Sünden wegwaschen. Doch nicht nur Hindus werden von der speziellen Ausstrahlung dieses Platzes angezogen. Auch buddhistische Pilger kommen her, gilt ihnen Vishnu doch als buddhistische Verkörperung des Avalokiteshvara (Bodhisattva des Mitgefühls; in Gestalt des Dalai Lama wiedergeboren). Hier wird deutlich, wie nah sich diese beiden Religionen in Nepal sind und miteinander existieren.
Wir wandern bis Dzarkot hinab. Von hier nehmen wir einen alternativen Weg hinauf bis Dhnagladanda (3.918 m), genießen den Ausblick auf die Bergwelt des Muktinath Himal (6.484 m), den Tilicho Peak (7.134 m), den Nilgiri Nord (7.061 m), den Dhaulagiri (8.167 m), den Tukuche Peak (6.920 m) und insbesondere auf den Mustang Himal (4.700 m). Von dem Pass geht es steil hinunter bis zum alten Thakali-Dorf Lupra, das für sein altes Bön-Kloster bekannt ist. Nach etwa 4-5 Std. Gehzeit treffen wir in Jomsom ein, dem Verwaltungszentrum des Mustang-Distrikts. Es bleibt noch ausreichend Zeit, um Jomsom zu erkunden.
Beim Abendessen lassen wir den letzten Trekkingtag ausklingen.
Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, (+150 m/-1.100 m)
Übernachtung in einer einfachen Lodge in Jomsom (2.650 m)
(F/M/A)
15. Tag: 

Durch die tiefste Schlucht der Erde, Flug nach Pokhara

Früh am Morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich durch das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde nach Pokhara. Links und rechts von uns die beiden 8.000er Annapurna (8.091 m) und Daulagiri (8.167 m). Der Flug dauert ca. 20 Minuten.
Im Hotel in Pokhara angekommen, können wir uns erst einmal frischmachen, ehe wir erneut aufbrechen, um die drittgrößte Stadt Nepals zu erkunden. Ihre Lage am idyllischen Phewa-See mit herrlichem Ausblick auf den Machapuchhare, den Hausberg Pokharas, und die fernen Gipfel der Annapurna laden zum Entspannen ein.
Pokhara, am Phewa-See gelegen, ist heute wichtiges Touristenzentrum und beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im westlichen Nepal. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Bummeln und Verweilen ein.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Die Zeit kann genutzt werden um eine Bootsfahrt auf dem See zu unternehmen oder gemütlich durch die Straßen zu schlendern und Souvenirs in den unzähligen kleinen Geschäften zu erstehen. Wer vom Gehen noch nicht genug hat, der kann durch den Wald hinauf bis zum Friedens-Stupa wandern. Von dort bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf die Stadt, den Phewa-See mit der Annapurna-Kette im Hintergrund. Am Abend können wir hier in einem der zahlreichen Cafes am Seeufer den stimmungsvollen Sonnenuntergang genießen.
Übernachtung im Hotel in Pokhara
(F/-/-)
16. Tag: 

Am Himalaya-Hauptkamm entlang – Flug zurück nach Kathmandu

Am Vormittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. In einem etwa dreißigminütigen Flug geht es zurück nach Kathmandu. Bei schönem Wetter können wir auf der linken Seite des Flugzeuges das beeindruckende Bergpanorama der Annapurnakette (8.091 m), des Ganesh Himal (7.422 m), des Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m) erleben.
In Kathmandu besuchen wir am Nachmittag Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Shiva wird hier als Pashupati („Gott des Lebens“) verehrt. Das Betreten des eigentlichen Tempels ist ausschließlich Hindus vorbehalten. Am Bagmati-Fluss ist die Luft erfüllt von den zahlreichen gesprochenen Gebeten der Gläubigen, zu denen sich gelegentlich der süßliche Geruch von rituell verbrannten Toten gesellt.
In der Tempelanlage werden uns neben den vielen, teils recht frechen Äffchen mit Sicherheit auch oft sehr exotisch anmutende Sadhus (Bettelmönche) begegnen.
Weiter geht es nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Bekannt ist Boudha vor allem wegen des riesigen Stupas, der hier erhaben in den Himmel ragt. Wir treiben die Gebetsmühlen an und umkreisen, gemeinsam mit Pilgern aus aller Welt, den Stupa im Uhrzeigersinn, wobei wir die entspannte Atmosphäre in uns aufnehmen. Mit etwas Glück kommen wir in den Genuss einer Puja-Zeremonie und können dem von Gesängen, Schellen, Trommeln und Trompeten begleiteten Mönchsgebet lauschen.
Am Abend verabschieden wir die Crew beim gemeinsamen Essen auf einer Dachterrasse mit wunderschönem Ausblick auf das Areal des Boudha-Stupa und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren.
Übernachtung im komfortablen Hotel in Kathmandu
(F/-/A)
17. Tag: 

Der Abschied naht

Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und damit die Rückreise nach Hause.

Hinweis: Je nach Fluglinie kann es sein, dass der Rückflug bereits am Morgen stattfindet. In diesem Fall erfolgt die Ankunft zu Hause am Abend des selben Tages.
Abreisetag
(F/-/-)
18. Tag: 

Home sweet home … Europa

Wir fliegen zurück in unsere Heimatländer. Und in eine ganz andere Welt. Wir sollten uns ausreichend Zeit geben, um uns zu akklimatisieren. Und all die Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten.

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
07. März 2019 24. März 2019 € 230 € 2.660 Buchen
04. April 2019 21. April 2019 € 230 € 2.660 Buchen
10. Oktober 2019 27. Oktober 2019 € 230 € 2.660 Buchen
24. Oktober 2019 10. November 2019 € 230 € 2.660 Buchen
07. November 2019 24. November 2019 € 230 € 2.660 Buchen
von - bis EZZ Preis
07.03.2019 24.03.2019
230 € 2.660 € Buchen
04.04.2019 21.04.2019
230 € 2.660 € Buchen
10.10.2019 27.10.2019
230 € 2.660 € Buchen
24.10.2019 10.11.2019
230 € 2.660 € Buchen
07.11.2019 24.11.2019
230 € 2.660 € Buchen
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug von Wien oder München nach Kathmandu und retour inkl. Flughafengebühren und Taxen. (Zürich, Mailand und andere Flughäfen in Deutschland auf Anfrage)
  • Flüge von Jomsom nach Pokhara und von Pokhara nach Kathmandu inkl. Gebühren und Taxen
  • Unterbringung lt. Detailprogramm: in Kathmandu und Pokhara in komfortablen Hotels, in Bhaktapur in einem gemütlichen Gästehaus und während der Trekkingtour in einfachen Lodges (beim 11-tägigen Trekking kein Einzelzimmer möglich, es wird im Zweibettzimmer geschlafen)
  • Alle Transfers laut Detailprogramm
  • Verpflegung lt. Detailprogramm (15 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 13 x Abendessen)
  • Willkommensdinner in Bhaktapur und Abschiedsessen in Kathmandu in einem typisch nepalesischen Lokal
  • Führung und Betreuung durch einen einheimischen WWW-Führer: ab 8 Teilnehmern Deutsch sprechend, darunter deutsch-/englischsprechend
  • Alle Besichtigungen in Kathmandu und Bhaktapur lt. Detailprogramm inkl. Eintrittsgelder und deutschsprachigem Führer
  • Alle Trekking- und Nationalparkgebühren
  • Begleitmannschaft: Assistantguide(s) je nach Gruppengröße, Träger (1 Träger trägt das Gepäck von 2 TeilnehmerInnen)
  • Versicherung und Ausrüstung für das gesamte Betreuungsteam
  • Für Ihre Sicherheit: Überdrucksack (Gamow-Bag) oder Sauerstoff-Flaschen, telefonische Kontaktaufnahme im Notfall möglich
  • Visum für Nepal (USD 40,-; kann in EUR bezahlt werden, Umrechnung vor Ort laut aktuellem Wechselkurs)
  • Nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen
  • Zur Orientierung: Während des Lodge-Trekkings ist für Mittagessen und Getränke mit etwa EUR 15-20,- pro Tag und in Städten mit etwa EUR 20-25,- pro Tag zu rechnen. (Letztlich kommt es aber natürlich immer darauf an, was konsumiert wird.)
  • Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souveniers, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel, etc.
  • Impfungen und Reiseversicherung
  • Trinkgelder für das Begleitteam (ca. EUR 70,- bis 90,- pro ReiseteilnehmerIn)
  • Zusätzlich entstehende Kosten im Falle von Krankheit, Rettungsflug, durch höhere Gewalt verursachte Änderungen im Programmablauf, daraus entstehende zusätzliche Nächtigungs- und Helikopterkosten, Änderungen durch Flugzeitverschiebungen
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers gilt: Hat sich bei Buchung eines halben Doppelzimmers kein/e gleichgeschlechtliche/r Mitreisende/r angemeldet, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall werden 50% des Einzelzimmerzuschlags in Rechnung gestellt, die andere Hälfte übernimmt Weltweitwandern für Sie. Bei Buchungen innerhalb eines Monats vor Abreise berechnet Weltweitwandern den vollen Einzelzimmerzuschlag, wenn kein Zimmerpartner zur Verfügung steht. Beim letzten Platz auf der Reise wird der Einzelzimmerzuschlag ebenfalls zu 100 % verrechnet.
Download: Detailinformationen zu den Zusatzleistungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
07.03.2019-24.03.2019:
Einzelzimmer 230 €
04.04.2019-21.04.2019:
Einzelzimmer 230 €
10.10.2019-27.10.2019:
Einzelzimmer 230 €
24.10.2019-10.11.2019:
Einzelzimmer 230 €
07.11.2019-24.11.2019:
Einzelzimmer 230 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sandra.pieber@weltweitwandern.com

Informationen

Für Nepal ist ein noch mind. sechs Monate gültiger Reisepass ab dem Ausreisetag (mit mind. zwei freien Seiten), sowie ein Visum erforderlich.
Der Cremefarbige Notreisepass im Falle eines Verlustes wird akzeptiert.

Sie haben die Möglichkeit das Visum online vor Reiseantritt zu beantragen, direkt bei Ihrer Einreise nach Nepal, oder vorab bei der für Sie zuständigen Botschaft/Konsulat.

Genaue Informationen zum Nepalvisum erhalten Sie von uns nach erfolgter Reisebuchung. Bitte warten Sie mit der Beantragung Ihres Nepalvisums bis wir die Reisedurchführung grantieren können.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Nepal, ausgenommen bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A & B, Typhus), empfiehlt das Tropeninstitut eine vorbeugende Impfung unter den folgenden Bedingungen für:

  • Tollwut (bei Trekkingrerisen)
  • Meningokokkenmeningitis
  • Japanische Enzephalitis (im Süden Nepals; von Juli bis Dezember)
  • Masern (für Kinder)
  • Mengingitis (bei engen sozialen Kontakten)

Bitte rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt abklären, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!

Malaria

Bei einem Besuch im Chitwan Nationalpark wird empfohlen zusätzlich noch Maßnahmen zur Vorbeugung einer Malaria-Erkrankung zu treffen. Verbreitet werden Malaria-Erreger in erster Linie durch die, hauptsächlich in der Nacht aktiven, Moskitos (Anopheles-Mücken). Neben dem Mitführen von Malaria-Medikamenten kann man selbst sehr viel tun um die Gefahr einer Erkrankung zu mindern. Hier die wichtigsten Tipps um sich vor Moskitostichen zu schützen: Vor allem abends lange, helle Kleidung die Ihre Haut gut bedeckt tragen, Fliegengitter geschlossen halten und Türen nicht unnötig lange geöffnet lassen, beim Schlafen, wenn vorhanden, Moskitonetze benutzen. Auch das Einschalten der Klimaanlage kann helfen, da Moskitos sich in kühlen Räumen nicht wohl fühlen. Ein wirkungsvolles Hilfsmittel ist die Behandlung von Kleidung und Haut mit moskitoabweisenden Mitteln (Repellents).Die Regionen um Kathmandu und Pokhara, sowie Gebirgsregionen ab 1.200 m gelten als malariafrei.

Magen- Darmprobleme

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden können.

Höhe und Akklimatisierung

Wer hoch hinaus will und dabei Höhen über 2.500 m Seehöhe erreicht, muss sich an den dort vorherrschenden geringeren Luftdruck und die dadurch reduzierte Sauerstoffaufnahme des Körpers anpassen. Alle unsere Reisen in größere Höhen wurden im Sinne einer optimalen Höhenanpassung geplant. Ohne Ihren Beitrag kann aber auch das beste Programm Ihren Körper nicht optimal anpassen. Eine zusätzliche Information wie Sie sich am besten in großer Höhe verhalten um sich optimal zu akklimatisieren, erhalten Sie von uns nach erfolgter Reisebuchung.

Höhenkrankheit zeichnet sich Anfangs durch Kopfweh aus, kann sich aber auch durch Schwäche, Schwindel, Appeitlosigkeit und Schlafstörungen bemerktbar machen. Dies führt zu Nachlass der Leistungs-, Konzentrationsfähigkeiten und erhöhtem Unfallrisiko.

Gehen sie die ersten Tage bitte besonders vorsichtig und informieren Sie Ihren Guide, wenn sie Symptome verspüren.

Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung! Bitte informieren Sie sich zeitgerecht vor Ihrer Reise bei Ihrem Hausarzt und/oder einem Reisemediziner!

Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten.

Besuchen Sie vor Abreise auch Ihren Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.

Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at

Zentrum für Reisemedizin Wien
Tel. +43 /1/ 403 8343
www.reisemed.at

Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20, 79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
Internet: www.tropenmedizin.de, www.reisen-malaria.de, www.malariavorbeugung.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Nepal kann man fast das ganze Jahr über bereisen, denn die verschiedenen Regionen und Höhenlagen bieten ganz unterschiedliche Klimazonen. Das Klima Nepals wird stark vom Monsun geprägt. Von etwa Mitte Juni bis Mitte September gibt es in den Regionen südlich des Himalayas fast täglich kurze - aber starke Regenschauer. Am meisten Niederschlag fällt häufig im August. Auf Grund der extremen Höhenunterschiede innerhalb Nepals gibt es eine Vielzahl von klimatischen Zonen. Die Frage, „wie das Wetter in Nepal im November sei“, kann man daher nicht allgemeingültig beantworten. Wo in Nepal, das ist der springende Punkt.

Regionen nördlich des Himalayas: Der Himalayahauptkamm hält den Monsunregen weitgehend ab und daher ist der Sommer (Juni – September) nördlich des Himalayahauptkammes, z.B. in den Regionen Dolpo, Mustang und auch in Tibet eine gute Reisezeit.

Regionen südlich des Himalayas: Die beste Reisezeit für höhergelegenes Trekking in Nepal südlich des Himalayahauptkammes ist vor dem Monsun zwischen Februar und April und nach dem Monsun zu Beginn der Trockenzeit im Oktober und November. Im Frühjahr sind die Temperaturen meist angenehm und viele Wildblumen und ganze Rhododendron-Wälder stehen in voller Blüte – im Herbst ist es dafür interessant beim Einbringen der Ernte zuzusehen.

Die Monate Dezember und Jänner eignen sich hervorragend um die Kultur im Kathmandutal und Pokhara und die wunderschönen Wanderungen in den aussichtsreichen Himalayavorbergen zu erkunden, sowie die Menschen des Landes näher kennen zu lernen oder den Royal Chitwan Nationalpark zu besuchen. Bei häufig wolkenlosem Himmel herrschen angenehme Tagestemperaturen. Nachts kann es, besonders in höheren Regionen, jedoch empfindlich kalt werden. Die höher gelegenen Pässe sind im Winter oft verschneit und daher unpassierbar. In den Regionen um Kathmandu und Pokhara ist das Klima fast ganzjährig warm, mit gemäßigten Temperaturen im Winter.

Ganz gleich auf welchem Trekking und zu welcher Jahreszeit, in den Bergen muss zu jedem Zeitpunkt mit den unterschiedlichsten Temperaturen und Witterungen gerechnet werden. Nicht selten erlebt man alle 4 Jahreszeiten an einem einzigen Tag. Die Sonne ist in den Bergen besonders intensiv und auch bei kühlen Temperaturen, Wind oder dunstigem Wetter in den niederen Lagen, nicht zu unterschätzen. Ohne Sonnenschutz und Kopfbedeckung fängt man sich schnell einen Sonnenbrand oder im schlimmsten Fall gar einen Sonnenstich ein. In der Nacht und den frühen Morgenstunden kann es sehr kalt werden. Ein warmer Schlafsack, eine Daunenjacke/ Anorak, eine warme Haube und Handschuhe werden auf jeder Trekking- und Wandertour benötigt!

Auch vor Nepal macht der Klimawandel nicht halt. So lassen sich zu erwartende Witterungen und Temperaturen nur sehr schwer vorhersagen. "Die beste Reisezeit mit garantiert gutem Wetter" für eine bestimmte Route gibt es so leider nicht (mehr).

Die Landeswährung ist die Nepalesische Rupie. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt. Gewechselt wird daher in Nepal. Wir raten davon ab, direkt am Flughafen in Kathmandu Geld zu wechseln. Hier bekommt man oft schlechtere Wechselkurse als bei den Banken oder Wechselstuben in der Stadt. Unsere Guides zeigen den Gästen gerne wo am besten gewechselt werden kann. In Nepal wird der Euro für den Umtausch in Rupien sehr gerne angenommen.

Mit einer Bankomatkarte kann in Kathmandu, Pokhara und in den meisten anderen größeren Städten Geld gezogen werden. Die meisten Bankomaten sind auf max. 3.500,- Rupien begrenzt. Bei der Verwendung von Kreditkarten ist mit höheren Gebühren zu rechnen. Bitte vor der Reise bei der entsprechenden Bank bzw. dem Kreditkarteninstitut erkundigen bzw. Ihre Bankomatkarte freischalten lassen.

In Nepal kommt es häufig zu Stromausfällen (teilweise sogar 8-10 Stunden pro Tag). Daher bitte genügend Bargeld mitnehmen bzw. rechtzeitig ans Geldabheben denken.

Trinkgeld

Vielerorts gehört das Geben von Trinkgeld dazu – so auch in Nepal. Trinkgeld wird im nepalesischen Kulturkreis hoch geschätzt und ist eine symbolische Anerkennung für den geleisteten Dienst. Eine durchschnittliche Dienstleistung ruft nach einem durchschnittlichen Trinkgeld, Anpassungen nach oben oder unten reflektieren die (Un-)Zufriedenheit der Gäste.

Zeitverschiebung

Nepal ist unserer Winterzeit 4 ¾ Stunden und unserer Sommerzeit 3 ¾ Stunden voraus.

Strom

Die Netzspannung in Nepal beträgt 220 Volt. In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für Dreipunktstecker vor. Unsere zweipoligen Stecker passen zwar auch in die Steckdosen, sitzen aber meist recht locker (egal ob mit oder ohne Adapter).

 

Information über die Aufnahme der nepalesischen Fluglinien auf die „schwarze Liste der Fluglinien“

Von der EU-Kommission “DG for Mobility and Transport” wurden mit 5. Dezember 2013 alle nepalesischen Fluglinien auf die schwarze Liste der Fluglinien gesetzt.

Die schwarze Liste der Fluglinien umfasst alle Luftfahrtunternehmen gegen die innerhalb Europas eine Betriebsuntersagung ergangen ist. Um zur aktuellen Liste zu gelangen, klicken Sie hier.

Der Hintergrund für diese Maßnahme ist eine geplante Verbindung der Fluglinie Nepal Airlines nach Europa. Die Sicherheit der Fluglinien selbst ist in Nepal seit vielen Jahren unverändert. Sie hat sich in der vergangenen Zeit nicht verschlechtert.

Die Zivilluftfahrtbehörden der Mitgliedstaaten der EU können nur Luftfahrzeuge von Luftfahrtunternehmen kontrollieren, die Flughäfen innerhalb der EU anfliegen. Bei nepalesischen Fluglinien, die den EU-Raum nicht anfliegen, ist die EU-Kommission auf die Kooperation nepalesischer Behörden angewiesen.
Auf die schwarze Liste der Fluglinien kommen auch Airlines die von den zuständigen ausländischen Behörden in den Augen der EU-Kommission nicht oder nicht ausreichend kontrolliert werden. Da im Fall von Nepal alle Fluglinien auf einmal auf die schwarze Liste gesetzt wurden, ist die Vermutung naheliegend, dass dies behördliche Gründe hat und nicht zwangsläufig mit der Sicherheit der einzelnen Fluglinien selbst in Zusammenhang steht.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sandra.pieber@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Binda Shrestha

Dil Bahadur Tamang

Fahrer

Dil Kumar Shrestha

Fahrer

Govinda KC

Busbegleiter

Pemba Kanchi Sherpa

Trekking-Guide

Prakash Mishra

Trekking-Guide

Shovendra Thapa

Reiseleiter, Trekking-Guide

Purushottam Koju

Trekking-Guide

Saroj Tamang

Ashok Aryal

Trekking-Guide

Chandra Thapa Magar

Trekking-Guide

Hari Pokhrel

Reiseleiter, Trekking Guide

Ich bin Hari Pokhrel und komme aus Kumarigal, Kathmandu. Ich bin verheiratet, habe einen Sohn und eine große Familie. Ein Teil des Weltweitwandern-Teams zu sein erfüllt mich mit Stolz, da diese Firma meiner Meinung nach führend im Trekkingbereich ist. Für Weltweitwandern arbeite ich bereits seit 2008. Meine Frau ist Lehrerin. Derzeit ist Sie aber zu Hause bei den Kindern. Meine Eltern sind bereits zu alt um zu arbeiten. Also verdiene ich das Geld für die Familie – eine sehr herzliche Familie mit großem Zusammenhalt.

Meine Lebensphilosophie…

… ist, meinen Mitmenschen so respektvoll gegenüberzutreten wie auch ich von ihnen behandelt werden möchte.

Ich werde nie vergessen…

… dass Gott immer da ist, er immer ein Auge auf uns hat und sieht was wir für unsere Mitmenschen tun.

Mein persönlicher Bezug zu Weltweitwandern…

… wie Pech und Schwefel.

Sie sollen mit mir verreisen, weil…

… ich bei Weltweitwandern all das lernen durfte, was einen sehr guten Guide ausmacht und ich mein Bestes tun werde, damit Sie als Gast mein Land und meine Kultur besser verstehen können.

Khadga Panta

Trekking-Guide

Sidi Rai

Trekking-Guide, Trekking-Koch

Das bin ich:
Sidi Rai. Ich komme aus dem Solukhumbu-Gebiet, weit abseits der Großstadt. Von der letzten Busstation nahe dem Flughafen Phaplu ist es noch ein 3-Tages-Marsch bis zu meinem Dorf.
Zuerst habe ich angefangen, als Träger zu arbeiten. Weil ich aber sehr interessiert und engagiert bin, bekam ich die Möglichkeit zu einer Guide- und Kochausbildung. Nun führe ich unsere Gäste durch mein Land und genieße die gemeinsame Zeit auf den Touren.

Meine Lebensphilosophie…

… ist, ehrlich und fair gegenüber meinen Mitmenschen zu sein.

Ich werde nie vergessen…

… mein erstes Everest-Trekking.

Mein persönlicher Bezug zu Weltweitwandern…

Vertrauen und Ehrlichkeit.

Sie sollen mit mir verreisen, weil…

… ich nicht nur ein guter Guide bin, sondern auch ein ausgezeichneter Koch.

Sonam Sherpa

Trekking-Guide, Bergführer

Ich heiße Sonam Sherpa und komme aus Jiri, das liegt auf der Trekking-Route zum Everest Basislager. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter und zwei Söhne. Meine Arbeit im Tourismus habe ich als Träger begonnen. Weltweitwandern hat mich von Anbeginn unterstützt und mir die Ausbildung zum Trekking- und Bergführer finanziert, die ich erfolgreich abgeschlossen habe. Der Besuch von Aus- und Weiterbildungen, wie z. B. Erste-Hilfe-Kurse, Sprachkurse, etc. wurde mir ebenfalls ermöglicht.
Bergführer zu sein ist meine große Leidenschaft. Meine langjährige Erfahrung und mein persönlicher Einsatz sorgen für Sicherheit und begeisterte Gesichter beim Gipfelerfolg auf den 6.000ern meines Landes.

Meine Lebensphilosophie…… immer mein Bestes geben.

Ich werde nie vergessen…

… als ich zum ersten Mal auf einem 6.000er stand.

Mein persönlicher Bezug zu Weltweitwandern…

… ehrliche, gute Arbeit, die Spaß macht.

Sie sollen mit mir verreisen, weil…

… ich sehr viel Erfahrung in den Bergen habe und Sie bei mir gut aufgehoben sind.

Tej Acharya

Reiseleiter, Trekking-Guide

Mein Name ist Tej Acharya. Ich wurde 1971 in Taplejung, im Osten Nepals nahe des Mount Kanchenjunga’s, dem dritthöchsten Berg unserer Erde, geboren, wo ich auch zur Schule ging. 1990 zog ich nach Kathmandu wo ich im Tourismus zu arbeiten begann und Deutsch lernte. Seit 1996 arbeite ich nun bereits als Deutsch sprechender Guide. Mein Land kenne ich sehr gut und ich habe sogar schon einige europäische Länder bereist. Neben dem Guide Training des Nepalesischen Tourismusministeriums habe ich zusätzlich noch verschiede Aus- und Weiterbildungen wie z.B. einen Erste-Hilfe-Kurs und Behandlungsmöglichkeiten im Falle der Höhenkrankheit, etc. gemacht.

Meine Lebensphilosophie…

In unserer Welt gäbe es keine Probleme, wenn jeder ehrlich wäre und Verantwortung für sein Handeln übernehmen würde.

Ich werde nie vergessen…

… mein Land und meine Pflichten.

Mein persönlicher Bezug zu Weltweitwandern…

… wie ein liebes Familienmitglied

Sie sollen mit mir verreisen, weil…

… weil ich eine gute Ausbildung und langjährige Erfahrung im Trekkingbereich habe.

Unser Team vor Ort

Nicht nur verbinden uns mit Nepal 30 Jahre Reiseerfahrung von WWW-Chef Christian Hlade. Es ist auch die enge Zusammenarbeit mit unserem Partner vor Ort, mit dem wir ständig an unseren Touren feilen. Alle unsere Guides stammen aus der Region und sind somit DIE optimalen Vermittler der nepalesischen Kultur.

Seit vielen Jahren führen die Mitglieder unseres Partner-Teams unsere Gäste in die Berge des Himalaya – uns sicher wieder zurück. Alle unsere Guides sind lizenzierte Bergführer. Alle Guides sprechen neben Englisch auch Deutsch, manche ein bisschen, einige perfekt.

Fotos zur Reise

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