Die große Annapurna-Runde
Wir werden beobachtet. Von der anderen Seite des Tales blickt ein finsteres, tiefliegendes Augenpaar herüber. Ist es ein Gorilla? Im Himalaya? Tatsächlich erinnern Felsformationen auf der Nordflanke der Annapurna II an ein riesiges Gesicht. Nicht das einzige Naturspektakel auf dieser legendären Wanderroute rund um einen der höchsten Gebirgsstöcke der Erde.
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Reisedauer:23 Tage
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Davon Wandertage:15 Tage
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Nächte im Bett:20Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:4-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 4 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- 16-tägiges Lodgetrekking
- Überschreitung des Thorong La auf 5.416 m
- Hochgebirgssee Tilicho auf 4.919 m
- Pilgerort Muktinath
- Durch eine der tiefsten Schluchten der Welt
- Ehemalige Königsstädte Bhaktapur und Kathmandu
Mitgliedervorteil Weltweitwandern Wirkt!
Vereinsmitglieder genießen eine Ermäßigung von € 50,- auf Reisen in alle Projektländer (Details lt. „Reiseinfo”).
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
64% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Im Schatten der Riesen
Die Vorschusslorbeeren im Handgepäck wiegen schwer. Aber sie stimmen aufs Gramm genau: Die Umrundung des Annapurna-Massivs ist tatsächlich eine der schönsten und abwechslungsreichsten Weitwanderrouten der Welt. Kaum eine andere bietet mehr landschaftliche Vielfalt. Wir wandern durch verschiedene Klimazonen, begegnen einer reichen Pflanzen- und Tierwelt, treffen auf unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen – immer begleitet von den wuchtigen Fels- und Schneewänden des Annapurna-Gebirgsstocks. Er beeindruckt als Kollektiv. Deshalb hat man bei den Gipfeln auf Einzelnamen verzichtet und sie einfach nur durchnummeriert: Annapurna 1 bis 4, dazu noch „Mitte“, „Nordost“, „Süd“.
Die eisbedeckten Riesen bleiben kulissenbestimmend, während wir das Hochtal durchwandern. Zwischen Bergdörfern wie Pisang oder Braga bietet die Natur der Wanderseele viel Platz für Entschleunigung und Entspannung – und dann und wann für kurzen Nervenkitzel wenn es über eine der Hängebrücken geht, die über Schluchten oder Flüsse gespannt sind. Unser umsichtiger und bergerfahrener Guide mahnt immer wieder zu Langsamkeit und regelmäßigem Trinken. Mit diesen einfachen Verhaltensregeln passen wir den Körper schrittweise an die Höhenlage an und gewöhnen ihn an die ungewohnte Belastung. Etage für Etage klettern wir so fast unmerklich immer weiter nach oben.
Über den Thorong La-Pass
Mit den Höhenmetern steigt auch die Vorfreude: Der Tilicho-See und Thorong La-Pass warten. Der See ist einer der höchstgelegenen der Erde und „versteckt“ sich auf 4.290 Meter, umrahmt von schroffen Eis- und Felswänden. Der Thorong La-Pass verbindet die beiden Haupttäler des Annapurna-Gebiets und ist mit 5.416 Metern der höchste Punkt der Annapurna-Umrundung.
In diesen Höhenlagen empfiehlt es sich früh aufzustehen. Einerseits, um den Wettlauf mit den Wolken zu gewinnen, andererseits um den Schnee nicht zu weich und damit kräfteraubend in den Bergaufpassagen werden zu lassen, erklärt uns unser lokaler Guide. So blinzeln vereinzelt noch Sterne vom Himmel, während wir im Lichtkegel unserer Stirnlampen dem Sonnenaufgang entgegen gehen. Oben auf der Passhöhe tanzen die Glückshormone mit den Gebetsfahnen um die Wette. Die Sonne hat auch den Wind aufgeweckt, der die Wolken endgültig verblasen hat. Vor uns breitet sich ein endloser Teppich an Bergketten aus, während es in zackigen Serpentinen wieder nach unten geht.
Buntes Pilgerzentrum
Weiter unten im Tal, in Muktinath, wartet ein Eintauchen in eine völlig andere Welt. Die Ruhe und Einsamkeit der Berge tauschen wir gegen das geschäftige Treiben eines Ortes, der aufgrund seiner zahlreichen heiligen Quellen und Tempel einer der wichtigsten Pilgerorte der Hindus ist. Der schwere Rauch von Butterkerzen liegt in der Luft, dazu das Aroma von Räucherstäbchen und bunten Blütenkränzen. Gleich hinter dem Hindu-Tempel befindet sich die berühmte, halbkreisförmige Brunnenanlage mit ihren 108 stierköpfigen Wasserspeiern. Läuft man durch diese Galerie an „Duschköpfen“ gilt das als sündenbefreiend und heilsbringend. Oder man vertraut eher der Wirkkraft der Sadhus, die den Weg in die Stadt säumen. Im Handgepäck habe die Vorschusslorbeeren jedenfalls Platz für bleibende Eindrücke von Gipfeln und Glauben gemacht.
Langjährige Partnerschaft & soziales Engagement
Bereits seit 2005 sind Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade und unser Nepal-Partner Sudama freundschaftlich verbunden. Sudama hat Betriebswirtschaft studiert und daneben bereits in jungen Jahren Gruppen auf Trekkingtouren begleitet, zuerst als Träger, später als Guide. Zusammen mit Sudama und anderen WWW-Partnerinnen und -Partnern haben wir schon Marokko bereist und waren in den Alpen Bergwandern. Sudama war mit WWW-Gruppen auch schon in Ladakh und in Kirgistan. Unsere Nepal-Guiudes nehmen regelmäßig an unseren Weiterbildungen teil.
Der Verein „Weltweitwandern Wirkt!“ unterstützt mehrere große Sozial- und Bildungsprojekte vor Ort: Das von Sudama initiierte Bottlehouses-Kinderheim und die Kundalinee-Schule am Stadtrand von Kathmandu sowie Berufsausbildungskurse und viele Bildungsprojekte im Sherpadorf Hile. Unsere Nepal-Reisen werden mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen, familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Linktipp
Hier geht es zu WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht Rund um Manaslu und Annapurna: Ein doppeltes Trekking!
Kontakt & Infos
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Tagesablauf
1. Tag: Anreise nach Nepal
Heute beginnt unsere Reise in den Himalaya-Staat Nepal. Von Europa aus fliegen wir mit Umstieg nach Kathmandu. Innerhalb der Gruppe können Gäste mit unterschiedlichen Airlines anreisen – unserem gemeinsamen Abenteuer in Nepal steht jedoch nichts im Wege.
Hinweis: Der internationale Flug nach/von Kathmandu (KTM) ist nicht im Reisepreis inkludiert. Er kann entweder in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Details dazu finden Sie unter „Leistungen“ und „Nicht enthaltene Leistungen“.
2. Tag: Ankunft in Nepal
Nach unserem Abflug am Vortag erreichen wir heute die nepalesische Hauptstadt Kathmandu. Nach den Einreiseformalitäten und der Gepäckabholung werden wir am Ausgang mit einem Weltweitwandern-Schild begrüßt. Anschließend erfolgt die Fahrt mit dem Flughafentransfer von Weltweitwandern zu unserer Unterkunft in Bhaktapur. Die Zimmer stehen ab der Mittagszeit zum Check-in bereit. Je nach Ankunftszeit bleibt noch Gelegenheit, sich auszuruhen oder einen ersten Spaziergang durch die ehemalige Königsstadt zu unternehmen. Am Abend treffen wir uns gegen 18:30 Uhr zum gemeinsamen Essen. Dabei werden wir offiziell willkommen geheißen, erhalten aktuelle Informationen zur bevorstehenden Tour und lernen unsere Reisegruppe kennen.
Hinweis: Der Flughafentransfer ist im Reisepreis inkludiert, sofern die Ankunft programmgemäß an Tag 2 erfolgt. Bei abweichenden An- oder Abreisedaten ist der Transfer nicht inkludiert.
(-/-/A)
3. Tag: Königsstadt Bhaktapur
Am Vormittag besichtigen wir gemeinsam mit unserem Guide die ehemalige Königsstadt Bhaktapur. Er führt uns durch die „Stadt der Gläubigen“, die mit ihren zahlreichen Musik- und Kulturgruppen auch als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals gilt. Die Altstadt besticht durch enge, verwinkelte Gassen mit kleinen Geschäften, Blumengirlanden und in roter Farbe verzierten Götterstatuen. Immer wieder öffnen sich weite Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Besonders eindrucksvoll sind die erlesenen Holzschnitzereien an Tempeln, Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, die uns in eine andere Zeit versetzen.
Wir besuchen den Durbar-Platz mit dem goldenen Eingangstor zum Königspalast und spazieren weiter zum Taumadhi-Platz, dessen Wahrzeichen, der 30 Meter hohe Nyatopola-Tempel, als höchster Tempel des Kathmandu-Tals gilt. In der Nähe bewundern wir auch das berühmte Pfauenfenster – ein einzigartiges Meisterwerk nepalesischer Holzschnitzkunst. Der Rundgang führt uns schließlich zum Töpferplatz, wo handgefertigte Töpferwaren in der Sonne zum Trocknen ausgelegt sind.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Bhaktapurs großzügige Fußgängerzone lädt zum weiteren Erkunden ein. Wer es entspannter mag, genießt einen Tee oder Kaffee und entdeckt in aller Ruhe die kunstvollen Angebote der zahlreichen Handwerksgeschäfte.
(F/-/-)
4. Tag: Fahrt durch Flusstäler nach Jagat
Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m), von dem aus wir einen ersten Ausblick auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m) genießen. Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli und schließlich bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli, und später erreichen wir die Ortschaft Besisahar. Von dort steigen wir in einen Linienbus oder Linien-Jeep und gelangen zu unserem Tagesziel Jagat.
Übernachtung: Lodge, in Jagat (1.340 m)
(F/M/A)
5. Tag: Von Bagarchhap nach Chame
Am heutigen Tag werden wir motorisiert bis nach Bagarchhap auf 2.100 m gebracht. Die Strecke führt durch eine tief eingeschnittene Schlucht, Rhododendronwälder und buddhistische Dörfer. Zahlreiche Flussüberquerungen und die eindrucksvolle Bergkulisse machen diese Fahrt abwechslungsreich und spannend. In Bagarchhap angekommen, beginnen wir unsere Wanderung nach Chame (2.670 m). Unterwegs erwarten uns typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m).
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 12 km, ca. +950 m/ -400 m)
Übernachtung: Lodge, in Chame (2.670 m)
(F/M/A)
6. Tag: Von Bhratang nach Upper Pisang auf 3.300 m
Wir wandern zum Dorf Bhratang und weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhikur Pokhari. Dort legen wir unsere Mittagsrast ein und genießen den Blick auf die Annapurna II (7.937 m) sowie auf die fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m). Am Nachmittag führt der Weg durch eine tief eingeschnittene Schlucht, und nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir unser Tagesziel Upper Pisang (3.200 m), wo wir den historischen Ortsteil und das Kloster besichtigen.
Übernachtung: Lodge, in Upper Pisang (3.300 m)
(F/M/A)
7. Tag: Buddhistische Einflüsse auf dem Weg nach Braga
Wir gelangen in eine zunehmend trockenere, fast wüstenhafte Gegend, die dem „Dach der Welt“ ähnelt, und erreichen Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern und charakteristischen Gerstenfeldern. Das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen begleiten uns. Unser Weg führt zunächst entlang der östlichen Seite des Marsyangdi-Flusses, vorbei an buddhistischen Kultbauten und Manisteinen. Über eine Hängebrücke gelangen wir zu einem steilen Aufstieg, der uns in das alte tibetische Dorf Ghyaru führt. Bei Schönwetter eröffnet sich uns ein großartiges Panorama: Wir erblicken die Annapurna-Kette (bis 8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Anschließend wandern wir auf einem lang gezogenen Höhenweg weiter, bis wir schließlich das Dorf Braga (3.440 m) erreichen, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Die Silhouetten der nur noch acht Kilometer entfernten Annapurna-Kette (bis 8.091 m) und der Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal, und die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen zum Greifen nahe.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Braga (3.440 m)
(F/M/A)
8. Tag: Akklimatisierung in Braga und Ausflug nach Manang
Der heutige Tag dient der Akklimatisierung sowie dem Ausruhen und Genießen der Umgebung. Wir unternehmen einen entspannten Ausflug und besichtigen das nahegelegene Dorf Manang (3.540 m). Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer leichten Wanderung hinauf zum Kloster von Braga und wieder zurück.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Braga (3.440 m)
(F/M/A)
9. Tag: Von Braga nach Shri Kharka
Heute erwartet uns eine gemütliche Wanderung nach Shri Kharka (4.070 m). Der Weg wechselt mehrfach zwischen Auf- und Abstiegen, bis wir die Khangsar-Brücke erreichen und anschließend bergauf zum Dorf Khangsar (3.735 m) gelangen, wo wir eine Pause einlegen. Später erreichen wir Shri Kharka und beziehen dort unsere Lodge.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Shri Kharka (4.070 m)
(F/M/A)
10. Tag: Auf zum Tilicho Basecamp auf 4.150 m
Zum Tilicho Basecamp können uns zwei verschiedene Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen, wobei unser Guide je nach Gruppe die beste Route wählen wird. Während der Wanderung passieren wir Hänge mit Geröll, weshalb die Gefahr von Steinschlag besteht. Daher entscheidet sich unser Guide je nach Wetterbedingungen und Verfassung der Gruppe vielleicht für eine alternative Route.
Übernachtung: Einfache Lodge (bei voller Auslastung schlafen wir eventuell in einem Gemeinschaftsraum), im Tilicho Basecamp (4.150 m)
(F/M/A)
11. Tag: Hochgebirgssee Tilicho auf 4.920 m
Wir starten am frühen Morgen gemütlich in Richtung Tilicho-See (4.919 m), dem höchstgelegenen See Nepals. Nach etwa drei Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m), von wo uns nur noch eine Stunde Gehzeit bis zum Tilicho Khola Basecamp (4.920 m) trennt. Am See angekommen, genießen wir bei Schönwetter ein beeindruckendes Panorama auf die umliegende Bergwelt und die gesamte Annapurna-Kette. Anschließend machen wir uns über denselben Weg auf den Rückweg zum Tilicho Basecamp und erreichen am späten Nachmittag Shri Kharka.
Wanderung Tilicho Basecamp - Shri Kharka: ca. 4 Std. (ca. 6,1 km, ca. +270 m/ -345 m)
Übernachtung: Einfache Lodge, in Shri Kharka (4.070 m)
(F/M/A)
12. Tag: Auf nach Yak Kharka
Nach dem gemeinsamen Frühstück wandern wir in Richtung Yak Kharka (4.050 m), über Weiden und eine Hängebrücke, die den Fluss Marshyangdi überspannt. Unterwegs begegnen wir grasenden Yaks und wilden Pferden. In Yak Kharka angekommen, ruhen wir uns aus.
Übernachtung: Lodge, in Yak Kharka (4.050 m)
(F/M/A)
13. Tag: Schlafen auf 4.450 m - Thorong Phedi
Nach dem Frühstück führt uns der Pfad in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir eine Herde wilder Blauschafe beobachten, bevor wir die höchste Schlafstätte der Tour, Thorong Phedi (4.450 m), erreichen. Dort angekommen, ruhen wir uns aus, um für die morgige Passüberquerung vorbereitet zu sein.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Thoring Phedi (4.450 m)
(F/M/A)
14. Tag: Höhepunkt Thorong La auf 5.416 m und Pilgerstadt Muktinath
Am frühen Morgen steigen wir auf zu unserem geografischen Höhepunkt, dem Thorong-La (5.416 m). Uns erwartet ein Höhenrausch – umgeben von Gebetsfahnen, Chörten und einer atemberaubenden Aussicht. Wir blicken auf die Annapurna (bis 8.091 m), die Gangapurna (7.454 m), den Yak Gawa (6.484 m) und den Thorungtse (6.144 m) und sehen tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal. Wir haben es geschafft und stehen auf einem der höchsten Pässe Nepals, mitten im gigantischen Himalaya-Massiv. Nach diesem unvergesslichen Erlebnis beginnen wir den Abstieg und erreichen die Ortschaft Muktinath im ehemaligen Königreich Mustang. Mit ihren zahlreichen heiligen Quellen und Tempeln gilt sie als einer der bedeutendsten Pilgerorte der Hindus.
Übernachtung: Lodge, in Muktinath (ca. 3.700 m)
(F/M/A)
15. Tag: Fahrt nach Tatopani und Wanderung nach Sikha
Heute bewegen wir uns ausnahmsweise mit dem Fahrzeug fort. Unterwegs sehen wir grasende Wasserbüffel, heranreifende Bananenstauden, grünen Bambus und riesige Farne. Durch enge, tiefe Schluchten und vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir das Dorf Tatopani (1.190 m) und fahren noch ein Stück weiter zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Sikha. Wir queren den Kali-Gandaki-Fluss, einen der Quellflüsse der vier größten Ströme Nepals. Von hier geht es wieder bergauf, und beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine abwechslungsreiche Landschaft führt unser Weg schließlich in Richtung Sikha auf rund 2.000 m.
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 9 km, ca. +850 m)
Übernachtung: Lodge, in Sikha (2.000 m)
(F/M/A)
16. Tag: Durch Rhododendronwälder nach Ghorepani
Auf dem Weg in das Dorf Ghorepani (2.860 m) wandern wir häufig im Schatten prächtiger Rhododendronwälder und genießen zwischendurch wunderschöne Ausblicke auf die näherkommenden, schneebedeckten Gipfel, darunter den Dhaulagiri (8.167 m). Das letzte Stück führt uns steil bergauf, bevor wir schließlich unser Ziel Ghorepani erreichen.
Übernachtung: Lodge, in Ghorepani (2.860 m)
(F/M/A)
17. Tag: Sonnenaufgang am Poon Hill auf 3.210 m
Frühaufsteher werden heute belohnt: Zum Sonnenaufgang können wir zum Poon Hill (3.210 m) wandern, wo uns bei schönem Wetter ein eindrucksvoller Blick auf das Dhaulagiri-Massiv (8.167 m), das Annapurna-Massiv (bis 8.091 m) und die Kali-Gandaki-Schlucht, eine der tiefsten Schluchten der Welt, erwartet. Zurück in Ghorepani genießen wir ein kräftigendes Frühstück, bevor wir einen weiteren Aufstieg wagen und über einen langgezogenen Kamm den Deorali-Pass erreichen. Anschließend geht es weiter nach Banthanti, wo wir unsere Mittagsrast einlegen, und schließlich nach Tadapani (2.700 m).
Wanderung nach Tadapani: ca. 5 Std. (ca. 9 km, +880 m/ -1020 m)
Übernachtung: Lodge, in Tadapani (2.700 m)
(F/M/A)
18. Tag: Abstieg ins Dorf Ghandruk
Heute geht es bergab, vorbei an der kleinen Siedlung Bhaisikharka, durch wunderschöne Rhododendronwälder, haushohe Bambusstauden und Terrassenfelder. Unser Tagesziel ist Ghandruk (1.960 m), das oft als das schönste Dorf Nepals bezeichnet wird. Am Nachmittag besichtigen wir das alte Dorf und tauchen in die Kultur der Gurung ein.
Übernachtung: Lodge, in Ghandruk (1.960 m)
(F/M/A)
19. Tag: Das subtropische Pokhara
Unsere letzte Wanderung führt uns talwärts bis zur Bushaltestelle in Ghandruk, von wo aus wir mit einem Kleinbus oder Jeep in das subtropische Pokhara gebracht werden. Pokhara, die zweitgrößte Stadt Nepals, liegt zauberhaft am Phewa-See. Heute ist die Stadt ein wichtiges Touristenzentrum und ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wandertouren in den Himalaya. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Verweilen ein, während das subtropische Klima mit seinem üppigen Pflanzenreichtum für ein besonderes Flair sorgt. Nach der Ankunft können wir den restlichen Tag individuell gestalten, etwa mit einer Bootsfahrt oder einem entspannten Bummel durch die Straßen.
Wanderung: ca. 1,5 Std. (ca. 2,8 km, ca. +55 m/ -350 m)
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Pokhara (800 m)
(F/M/-)
20. Tag: Rückfahrt nach Kathmandu
Wir verlassen Pokhara und fahren entlang des Prithvi Highways über Mugling bis nach Kathmandu. Bei guter Sicht erwartet uns noch einmal ein beeindruckendes Bergpanorama mit der Annapurna-Kette (bis 8.091 m), dem Ganesh Himal (7.422 m), dem Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m). Voraussichtlich am späteren Nachmittag erreichen wir die nepalesische Hauptstadt und haben Zeit, uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Kathmandu (1.400 m)
(F/-/-)
21. Tag: Kathmandu – Kultur, Spiritualität und Abschiedsabend
Der Vormittag steht zur freien Verfügung und kann individuell gestaltet werden. Wer möchte, hat über Weltweitwandern die Möglichkeit, einen fakultativen Ausflug zu buchen:
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Fakultatives Zusatzprogramm:
Wenn es die Zeit erlaubt, besteht die Möglichkeit, die vom Verein Weltweitwandern Wirkt unterstützten Projekte zu besuchen: das ökologisch-nachhaltig gebaute Schulzentrum „Kundalinee-Schule“ für rund 400 Kinder sowie das Kinderheim „Happy Bottle House“ unseres Partners Sudama. Beide Einrichtungen wurden nach dem Erdbeben 2015 neu errichtet und bieten Kindern aus armen Familien oder Waisen ein sicheres Zuhause und Zugang zu Bildung.
Fahrzeit: ca. 2–2,5 Stunden | Kosten: EUR 49,–
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Am Nachmittag erleben wir zwei bedeutende kulturelle und spirituelle Orte Kathmandus. Zuerst besuchen wir Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Hier wird Shiva als Pashupati, „Gott des Lebens“, verehrt. Zwar ist das Betreten des Tempels ausschließlich Hindus vorbehalten, doch auch von außen spüren wir die besondere Atmosphäre dieses Ortes. Am Ufer des Flusses Bagmati ist die Luft erfüllt von Gebeten und Ritualen, und gelegentlich steigt der Rauch der Totenverbrennungen auf. Zwischen den Tempelanlagen begegnen uns zahlreiche Affen und die bunt gekleideten Sadhus, asketische Bettelmönche, die hier ihren Platz gefunden haben. Anschließend führt uns der Weg nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Majestätisch erhebt sich der mächtige Stupa in den Himmel. Gemeinsam mit Pilgerinnen und Pilgern aus aller Welt umrunden wir ihn im Uhrzeigersinn, treiben die Gebetsmühlen an und tauchen in die spirituelle Stimmung ein. Mit etwas Glück dürfen wir auch einer Puja-Zeremonie beiwohnen, deren Gesänge, Schellen, Trommeln und Trompeten die Luft erfüllen und uns einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Zum Abschluss des Tages kommen wir noch einmal alle zusammen, um unseren letzten Abend in Nepal zu feiern. Auf einer gemütlichen Dachterrasse mit Blick auf den großen Stupa von Boudha genießen wir das Essen, während unter uns das bunte Treiben der Stadt weitergeht – ein stimmungsvoller und würdiger Ausklang unserer Reise.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Kathmandu (1.400 m)
(F/-/A)
22. Tag: Namaste Nepal!
Heute heißt es Abschied nehmen – unsere Reise führt uns zurück nach Europa. Der Check-out in der Unterkunft muss bis spätestens 12:00 Uhr erfolgen, Gepäck kann bei Bedarf in der Unterkunft zwischengelagert werden. Je nach Flugzeit erreichen wir die Heimat noch am selben Tag oder am darauffolgenden Morgen.
Hinweis: Der Flughafentransfer ist im Reisepreis inkludiert, sofern die Abreise programmgemäß an Tag 22 erfolgt. Bei abweichenden Abreisedaten ist der Transfer nicht inkludiert.
(F/-/-)
23. Tag: Ankunft zu Hause
Nach einer unvergesslichen Reise sind wir wieder in Europa angekommen. Mit vielen Eindrücken, bewegenden Begegnungen und neuen Erfahrungen im Gepäck lassen wir die gemeinsame Zeit in Nepal nachklingen und starten gestärkt in den Alltag.
1. Tag: Anreise nach Nepal
Heute beginnt unsere Reise in den Himalaya-Staat Nepal. Von Europa aus fliegen wir mit Umstieg nach Kathmandu. Innerhalb der Gruppe können Gäste mit unterschiedlichen Airlines anreisen – unserem gemeinsamen Abenteuer in Nepal steht jedoch nichts im Wege.
Hinweis: Der internationale Flug nach/von Kathmandu (KTM) ist nicht im Reisepreis inkludiert. Er kann entweder in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Details dazu finden Sie unter „Leistungen“ und „Nicht enthaltene Leistungen“.
2. Tag: Ankunft in Nepal
Nach unserem Abflug am Vortag erreichen wir heute die nepalesische Hauptstadt Kathmandu. Nach den Einreiseformalitäten und der Gepäckabholung werden wir am Ausgang mit einem Weltweitwandern-Schild begrüßt. Anschließend erfolgt die Fahrt mit dem Flughafentransfer von Weltweitwandern zu unserer Unterkunft in Bhaktapur. Die Zimmer stehen ab der Mittagszeit zum Check-in bereit. Je nach Ankunftszeit bleibt noch Gelegenheit, sich auszuruhen oder einen ersten Spaziergang durch die ehemalige Königsstadt zu unternehmen. Am Abend treffen wir uns gegen 18:30 Uhr zum gemeinsamen Essen. Dabei werden wir offiziell willkommen geheißen, erhalten aktuelle Informationen zur bevorstehenden Tour und lernen unsere Reisegruppe kennen.
Hinweis: Der Flughafentransfer ist im Reisepreis inkludiert, sofern die Ankunft programmgemäß an Tag 2 erfolgt. Bei abweichenden An- oder Abreisedaten ist der Transfer nicht inkludiert.
(-/-/A)
3. Tag: Königsstadt Bhaktapur
Am Vormittag besichtigen wir gemeinsam mit unserem Guide die ehemalige Königsstadt Bhaktapur. Er führt uns durch die „Stadt der Gläubigen“, die mit ihren zahlreichen Musik- und Kulturgruppen auch als Hauptstadt der darstellenden Künste Nepals gilt. Die Altstadt besticht durch enge, verwinkelte Gassen mit kleinen Geschäften, Blumengirlanden und in roter Farbe verzierten Götterstatuen. Immer wieder öffnen sich weite Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Besonders eindrucksvoll sind die erlesenen Holzschnitzereien an Tempeln, Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, die uns in eine andere Zeit versetzen.
Wir besuchen den Durbar-Platz mit dem goldenen Eingangstor zum Königspalast und spazieren weiter zum Taumadhi-Platz, dessen Wahrzeichen, der 30 Meter hohe Nyatopola-Tempel, als höchster Tempel des Kathmandu-Tals gilt. In der Nähe bewundern wir auch das berühmte Pfauenfenster – ein einzigartiges Meisterwerk nepalesischer Holzschnitzkunst. Der Rundgang führt uns schließlich zum Töpferplatz, wo handgefertigte Töpferwaren in der Sonne zum Trocknen ausgelegt sind.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Bhaktapurs großzügige Fußgängerzone lädt zum weiteren Erkunden ein. Wer es entspannter mag, genießt einen Tee oder Kaffee und entdeckt in aller Ruhe die kunstvollen Angebote der zahlreichen Handwerksgeschäfte.
(F/-/-)
4. Tag: Fahrt durch Flusstäler nach Jagat
Frühmorgens verlassen wir Bhaktapur und überqueren motorisiert den Nagdhunga-Pass (1.600 m), von dem aus wir einen ersten Ausblick auf die mächtigen Gipfel der Langtang-Kette (7.227 m) und des Ganesh Himal (7.422 m) genießen. Weiter geht es bergab zum Dorf Naubise, entlang des Flusses Trishuli und schließlich bis in den Ort Mugling. Eine etwas holprige Straße am Marsyangdi-Fluss führt uns bis nach Damauli, und später erreichen wir die Ortschaft Besisahar. Von dort steigen wir in einen Linienbus oder Linien-Jeep und gelangen zu unserem Tagesziel Jagat.
Übernachtung: Lodge, in Jagat (1.340 m)
(F/M/A)
5. Tag: Von Bagarchhap nach Chame
Am heutigen Tag werden wir motorisiert bis nach Bagarchhap auf 2.100 m gebracht. Die Strecke führt durch eine tief eingeschnittene Schlucht, Rhododendronwälder und buddhistische Dörfer. Zahlreiche Flussüberquerungen und die eindrucksvolle Bergkulisse machen diese Fahrt abwechslungsreich und spannend. In Bagarchhap angekommen, beginnen wir unsere Wanderung nach Chame (2.670 m). Unterwegs erwarten uns typisch tibetische Architektur und ein herrlicher Ausblick auf die Bergriesen Annapurna II (7.937 m), Lamjung Himal (6.983 m) und Manaslu (8.163 m).
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 12 km, ca. +950 m/ -400 m)
Übernachtung: Lodge, in Chame (2.670 m)
(F/M/A)
6. Tag: Von Bhratang nach Upper Pisang auf 3.300 m
Wir wandern zum Dorf Bhratang und weiter durch Fichten- und Föhrenwälder bis Dhikur Pokhari. Dort legen wir unsere Mittagsrast ein und genießen den Blick auf die Annapurna II (7.937 m) sowie auf die fast senkrechte Wand des Paungda Danda (4.986 m). Am Nachmittag führt der Weg durch eine tief eingeschnittene Schlucht, und nach der Überquerung einer Hängebrücke erreichen wir unser Tagesziel Upper Pisang (3.200 m), wo wir den historischen Ortsteil und das Kloster besichtigen.
Übernachtung: Lodge, in Upper Pisang (3.300 m)
(F/M/A)
7. Tag: Buddhistische Einflüsse auf dem Weg nach Braga
Wir gelangen in eine zunehmend trockenere, fast wüstenhafte Gegend, die dem „Dach der Welt“ ähnelt, und erreichen Oasendörfer mit typisch tibetischen Häusern und charakteristischen Gerstenfeldern. Das Blöken der Schafe und das Meckern der Ziegen begleiten uns. Unser Weg führt zunächst entlang der östlichen Seite des Marsyangdi-Flusses, vorbei an buddhistischen Kultbauten und Manisteinen. Über eine Hängebrücke gelangen wir zu einem steilen Aufstieg, der uns in das alte tibetische Dorf Ghyaru führt. Bei Schönwetter eröffnet sich uns ein großartiges Panorama: Wir erblicken die Annapurna-Kette (bis 8.091 m) und unzählige eisbedeckte Gipfel. Anschließend wandern wir auf einem lang gezogenen Höhenweg weiter, bis wir schließlich das Dorf Braga (3.440 m) erreichen, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen. Die Silhouetten der nur noch acht Kilometer entfernten Annapurna-Kette (bis 8.091 m) und der Gangapurna (7.454 m) dominieren dieses Hochtal, und die mächtigen Eisfälle der Gletscher scheinen zum Greifen nahe.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Braga (3.440 m)
(F/M/A)
8. Tag: Akklimatisierung in Braga und Ausflug nach Manang
Der heutige Tag dient der Akklimatisierung sowie dem Ausruhen und Genießen der Umgebung. Wir unternehmen einen entspannten Ausflug und besichtigen das nahegelegene Dorf Manang (3.540 m). Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer leichten Wanderung hinauf zum Kloster von Braga und wieder zurück.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Braga (3.440 m)
(F/M/A)
9. Tag: Von Braga nach Shri Kharka
Heute erwartet uns eine gemütliche Wanderung nach Shri Kharka (4.070 m). Der Weg wechselt mehrfach zwischen Auf- und Abstiegen, bis wir die Khangsar-Brücke erreichen und anschließend bergauf zum Dorf Khangsar (3.735 m) gelangen, wo wir eine Pause einlegen. Später erreichen wir Shri Kharka und beziehen dort unsere Lodge.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Shri Kharka (4.070 m)
(F/M/A)
10. Tag: Auf zum Tilicho Basecamp auf 4.150 m
Zum Tilicho Basecamp können uns zwei verschiedene Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen, wobei unser Guide je nach Gruppe die beste Route wählen wird. Während der Wanderung passieren wir Hänge mit Geröll, weshalb die Gefahr von Steinschlag besteht. Daher entscheidet sich unser Guide je nach Wetterbedingungen und Verfassung der Gruppe vielleicht für eine alternative Route.
Übernachtung: Einfache Lodge (bei voller Auslastung schlafen wir eventuell in einem Gemeinschaftsraum), im Tilicho Basecamp (4.150 m)
(F/M/A)
11. Tag: Hochgebirgssee Tilicho auf 4.920 m
Wir starten am frühen Morgen gemütlich in Richtung Tilicho-See (4.919 m), dem höchstgelegenen See Nepals. Nach etwa drei Stunden erreichen wir das Tilicho Lake Southern Basecamp (4.990 m), von wo uns nur noch eine Stunde Gehzeit bis zum Tilicho Khola Basecamp (4.920 m) trennt. Am See angekommen, genießen wir bei Schönwetter ein beeindruckendes Panorama auf die umliegende Bergwelt und die gesamte Annapurna-Kette. Anschließend machen wir uns über denselben Weg auf den Rückweg zum Tilicho Basecamp und erreichen am späten Nachmittag Shri Kharka.
Wanderung Tilicho Basecamp - Shri Kharka: ca. 4 Std. (ca. 6,1 km, ca. +270 m/ -345 m)
Übernachtung: Einfache Lodge, in Shri Kharka (4.070 m)
(F/M/A)
12. Tag: Auf nach Yak Kharka
Nach dem gemeinsamen Frühstück wandern wir in Richtung Yak Kharka (4.050 m), über Weiden und eine Hängebrücke, die den Fluss Marshyangdi überspannt. Unterwegs begegnen wir grasenden Yaks und wilden Pferden. In Yak Kharka angekommen, ruhen wir uns aus.
Übernachtung: Lodge, in Yak Kharka (4.050 m)
(F/M/A)
13. Tag: Schlafen auf 4.450 m - Thorong Phedi
Nach dem Frühstück führt uns der Pfad in nordwestlicher Richtung in ein Seitental. Mit etwas Glück können wir eine Herde wilder Blauschafe beobachten, bevor wir die höchste Schlafstätte der Tour, Thorong Phedi (4.450 m), erreichen. Dort angekommen, ruhen wir uns aus, um für die morgige Passüberquerung vorbereitet zu sein.
Übernachtung: Einfache Lodge, in Thoring Phedi (4.450 m)
(F/M/A)
14. Tag: Höhepunkt Thorong La auf 5.416 m und Pilgerstadt Muktinath
Am frühen Morgen steigen wir auf zu unserem geografischen Höhepunkt, dem Thorong-La (5.416 m). Uns erwartet ein Höhenrausch – umgeben von Gebetsfahnen, Chörten und einer atemberaubenden Aussicht. Wir blicken auf die Annapurna (bis 8.091 m), die Gangapurna (7.454 m), den Yak Gawa (6.484 m) und den Thorungtse (6.144 m) und sehen tief unter uns das Kali-Gandaki-Tal. Wir haben es geschafft und stehen auf einem der höchsten Pässe Nepals, mitten im gigantischen Himalaya-Massiv. Nach diesem unvergesslichen Erlebnis beginnen wir den Abstieg und erreichen die Ortschaft Muktinath im ehemaligen Königreich Mustang. Mit ihren zahlreichen heiligen Quellen und Tempeln gilt sie als einer der bedeutendsten Pilgerorte der Hindus.
Übernachtung: Lodge, in Muktinath (ca. 3.700 m)
(F/M/A)
15. Tag: Fahrt nach Tatopani und Wanderung nach Sikha
Heute bewegen wir uns ausnahmsweise mit dem Fahrzeug fort. Unterwegs sehen wir grasende Wasserbüffel, heranreifende Bananenstauden, grünen Bambus und riesige Farne. Durch enge, tiefe Schluchten und vorbei an gewaltigen Wasserfällen erreichen wir das Dorf Tatopani (1.190 m) und fahren noch ein Stück weiter zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Sikha. Wir queren den Kali-Gandaki-Fluss, einen der Quellflüsse der vier größten Ströme Nepals. Von hier geht es wieder bergauf, und beim Dorf Ghar Khola lassen wir die Kali-Gandaki-Schlucht hinter uns. Durch kleine Dörfer und eine abwechslungsreiche Landschaft führt unser Weg schließlich in Richtung Sikha auf rund 2.000 m.
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 9 km, ca. +850 m)
Übernachtung: Lodge, in Sikha (2.000 m)
(F/M/A)
16. Tag: Durch Rhododendronwälder nach Ghorepani
Auf dem Weg in das Dorf Ghorepani (2.860 m) wandern wir häufig im Schatten prächtiger Rhododendronwälder und genießen zwischendurch wunderschöne Ausblicke auf die näherkommenden, schneebedeckten Gipfel, darunter den Dhaulagiri (8.167 m). Das letzte Stück führt uns steil bergauf, bevor wir schließlich unser Ziel Ghorepani erreichen.
Übernachtung: Lodge, in Ghorepani (2.860 m)
(F/M/A)
17. Tag: Sonnenaufgang am Poon Hill auf 3.210 m
Frühaufsteher werden heute belohnt: Zum Sonnenaufgang können wir zum Poon Hill (3.210 m) wandern, wo uns bei schönem Wetter ein eindrucksvoller Blick auf das Dhaulagiri-Massiv (8.167 m), das Annapurna-Massiv (bis 8.091 m) und die Kali-Gandaki-Schlucht, eine der tiefsten Schluchten der Welt, erwartet. Zurück in Ghorepani genießen wir ein kräftigendes Frühstück, bevor wir einen weiteren Aufstieg wagen und über einen langgezogenen Kamm den Deorali-Pass erreichen. Anschließend geht es weiter nach Banthanti, wo wir unsere Mittagsrast einlegen, und schließlich nach Tadapani (2.700 m).
Wanderung nach Tadapani: ca. 5 Std. (ca. 9 km, +880 m/ -1020 m)
Übernachtung: Lodge, in Tadapani (2.700 m)
(F/M/A)
18. Tag: Abstieg ins Dorf Ghandruk
Heute geht es bergab, vorbei an der kleinen Siedlung Bhaisikharka, durch wunderschöne Rhododendronwälder, haushohe Bambusstauden und Terrassenfelder. Unser Tagesziel ist Ghandruk (1.960 m), das oft als das schönste Dorf Nepals bezeichnet wird. Am Nachmittag besichtigen wir das alte Dorf und tauchen in die Kultur der Gurung ein.
Übernachtung: Lodge, in Ghandruk (1.960 m)
(F/M/A)
19. Tag: Das subtropische Pokhara
Unsere letzte Wanderung führt uns talwärts bis zur Bushaltestelle in Ghandruk, von wo aus wir mit einem Kleinbus oder Jeep in das subtropische Pokhara gebracht werden. Pokhara, die zweitgrößte Stadt Nepals, liegt zauberhaft am Phewa-See. Heute ist die Stadt ein wichtiges Touristenzentrum und ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wandertouren in den Himalaya. Viele Cafés, Kunsthandwerksläden und Ausrüstungsshops laden zum Verweilen ein, während das subtropische Klima mit seinem üppigen Pflanzenreichtum für ein besonderes Flair sorgt. Nach der Ankunft können wir den restlichen Tag individuell gestalten, etwa mit einer Bootsfahrt oder einem entspannten Bummel durch die Straßen.
Wanderung: ca. 1,5 Std. (ca. 2,8 km, ca. +55 m/ -350 m)
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Pokhara (800 m)
(F/M/-)
20. Tag: Rückfahrt nach Kathmandu
Wir verlassen Pokhara und fahren entlang des Prithvi Highways über Mugling bis nach Kathmandu. Bei guter Sicht erwartet uns noch einmal ein beeindruckendes Bergpanorama mit der Annapurna-Kette (bis 8.091 m), dem Ganesh Himal (7.422 m), dem Manaslu (8.163 m) und der Langtang-Kette (7.227 m). Voraussichtlich am späteren Nachmittag erreichen wir die nepalesische Hauptstadt und haben Zeit, uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Kathmandu (1.400 m)
(F/-/-)
21. Tag: Kathmandu – Kultur, Spiritualität und Abschiedsabend
Der Vormittag steht zur freien Verfügung und kann individuell gestaltet werden. Wer möchte, hat über Weltweitwandern die Möglichkeit, einen fakultativen Ausflug zu buchen:
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Fakultatives Zusatzprogramm:
Wenn es die Zeit erlaubt, besteht die Möglichkeit, die vom Verein Weltweitwandern Wirkt unterstützten Projekte zu besuchen: das ökologisch-nachhaltig gebaute Schulzentrum „Kundalinee-Schule“ für rund 400 Kinder sowie das Kinderheim „Happy Bottle House“ unseres Partners Sudama. Beide Einrichtungen wurden nach dem Erdbeben 2015 neu errichtet und bieten Kindern aus armen Familien oder Waisen ein sicheres Zuhause und Zugang zu Bildung.
Fahrzeit: ca. 2–2,5 Stunden | Kosten: EUR 49,–
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Am Nachmittag erleben wir zwei bedeutende kulturelle und spirituelle Orte Kathmandus. Zuerst besuchen wir Pashupatinath, eine der wichtigsten Tempel- und Pilgerstätten des Hinduismus. Hier wird Shiva als Pashupati, „Gott des Lebens“, verehrt. Zwar ist das Betreten des Tempels ausschließlich Hindus vorbehalten, doch auch von außen spüren wir die besondere Atmosphäre dieses Ortes. Am Ufer des Flusses Bagmati ist die Luft erfüllt von Gebeten und Ritualen, und gelegentlich steigt der Rauch der Totenverbrennungen auf. Zwischen den Tempelanlagen begegnen uns zahlreiche Affen und die bunt gekleideten Sadhus, asketische Bettelmönche, die hier ihren Platz gefunden haben. Anschließend führt uns der Weg nach Boudha, dem größten buddhistischen Zentrum Nepals. Majestätisch erhebt sich der mächtige Stupa in den Himmel. Gemeinsam mit Pilgerinnen und Pilgern aus aller Welt umrunden wir ihn im Uhrzeigersinn, treiben die Gebetsmühlen an und tauchen in die spirituelle Stimmung ein. Mit etwas Glück dürfen wir auch einer Puja-Zeremonie beiwohnen, deren Gesänge, Schellen, Trommeln und Trompeten die Luft erfüllen und uns einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Zum Abschluss des Tages kommen wir noch einmal alle zusammen, um unseren letzten Abend in Nepal zu feiern. Auf einer gemütlichen Dachterrasse mit Blick auf den großen Stupa von Boudha genießen wir das Essen, während unter uns das bunte Treiben der Stadt weitergeht – ein stimmungsvoller und würdiger Ausklang unserer Reise.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Kathmandu (1.400 m)
(F/-/A)
22. Tag: Namaste Nepal!
Heute heißt es Abschied nehmen – unsere Reise führt uns zurück nach Europa. Der Check-out in der Unterkunft muss bis spätestens 12:00 Uhr erfolgen, Gepäck kann bei Bedarf in der Unterkunft zwischengelagert werden. Je nach Flugzeit erreichen wir die Heimat noch am selben Tag oder am darauffolgenden Morgen.
Hinweis: Der Flughafentransfer ist im Reisepreis inkludiert, sofern die Abreise programmgemäß an Tag 22 erfolgt. Bei abweichenden Abreisedaten ist der Transfer nicht inkludiert.
(F/-/-)
23. Tag: Ankunft zu Hause
Nach einer unvergesslichen Reise sind wir wieder in Europa angekommen. Mit vielen Eindrücken, bewegenden Begegnungen und neuen Erfahrungen im Gepäck lassen wir die gemeinsame Zeit in Nepal nachklingen und starten gestärkt in den Alltag.
Häufig gestellte Fragen
Während des 16-tägigen Lodgetrekkings erleben wir spektakuläre Höhepunkte: die Überschreitung des Thorong La auf 5.416 m, den Besuch des Tilicho-Sees auf 4.919 m, das Pilgerzentrum Muktinath sowie eindrucksvolle Bergpanoramen auf Annapurna, Gangapurna und Dhaulagiri. Auch kulturelle Highlights wie Bhaktapur und Kathmandu sind Teil der Reise.
Die Route ist abwechslungsreich und führt durch verschiedene Klimazonen sowie Höhenlagen bis über 5.000 Meter. Gute Grundkondition, Trittsicherheit und Höhenverträglichkeit sind wichtig. Dank erfahrener lokaler Guides und gezielter Akklimatisierung wird die Tour gut begleitet.
Optimal sind die Monate März bis April sowie Oktober bis November. Im Frühjahr lockt die Rhododendronblüte, im Herbst sorgen klare Sichtverhältnisse für beeindruckende Ausblicke auf das Himalaya-Panorama.
Neben der atemberaubenden Natur begegnen wir dem spirituellen Nepal: Wir besuchen den Pilgerort Muktinath, erkunden Bhaktapur und Kathmandu und haben auf Wunsch die Möglichkeit, Bildungsprojekte wie die Kundalinee-Schule kennenzulernen.
Wichtig sind ein warmer Schlafsack (Komforttemperatur –7 bis –10 °C), atmungsaktive Kleidung im Zwiebelprinzip, Sonnenschutz sowie eine wiederverwendbare Wasserflasche. Die Gepäckgrenze liegt bei 12,5 kg pro Person, das Hauptgepäck wird von Trägern transportiert. Eine detaillierte Packliste findet sich hier: Weltweitwandern Packliste (PDF).
Artikel zur Reise
Kleine Zeitung Reisezeit: Nepal – Im Schatten der Riesen
Forum Wochenmagazin: Nepal – “Höllenqual” im Sonnenuntergang
Kölner Stadt-Anzeiger: Nepal – Schön sind die Berge auch von unten
Berliner Zeitung: Nepal – Schön sind die Berge auch von unten
Fränkische Nachrichten: Nepal – Schön sind die Berge auch von unten
Weitere Nepal Highlights:
- Örtliche deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung - Details lt. Termin
- Begleitmannschaft während des Lodgetrekkings (je nach Gruppengröße Assistantguide(s) und Träger). Pro Person können bis zu 12,5 kg Gepäck abgegeben werden, das von Trägern transportiert wird – bitte in einem flexiblen, robusten und wasserfesten Gepäckstück bereitstellen
- Unterbringung lt. Detailprogramm: 3x Mittelklassehotel, 2x Gästehaus, 15x einfache Lodge:
- Bhaktapur: 2× Sweet Home Bhaktapur oder ähnlich, Basis: Doppelbelegung
- Lodgetrekking: 15x einfache Lodge, Basis: Doppelbelegung (keine Einzelbelegung garantiert, Unterbringung in Ausnahmefällen 1x am Tilicho-Basecamp als Mehrbettbelegung oder am Boden möglich)
- Pokhara: 1x Mitteklassehotel, Basis: Doppelzimmer
- Kathmandu: 2x Mittelklassehotel, Basis: Doppelzimmer
- Verpflegung lt. Detailprogramm: 20x Frühstück (ggf. Minifrühstück an Tag 22) , 16x Mittagessen, 17x Abendessen
- Besichtigung lt. Detailprogramm: u.a. Königsstadt Bhaktapur, Pashupatinath & Boudha
- Alle Wander- und Nationalparkgebühren lt. Detailprogramm
- Sämtliche Transfers lt. Detailprogramm: im Minibus (bis 9 Pers. Toyota Micro Hiace o. ä., ab 10 Pers. Toyota Coaster o. ä.), Linien-Jeep von Besisahar nach Jagat, sowie von Muktinath nach Tatopani, teils auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich
- Für Sicherheit beim Trekking in der Höhe: Höhenmedizinischer Überdrucksack oder Sauerstoff-Flaschen, Satellitentelefon für medizinische Notfälle
- Gepäckaufbewahrung im Kathmandutal für nicht benötigtes Gepäck beim Trekking
- Flugbuchung: Der internationale Linienflug nach/von Kathmandu (KTM) kann entweder über Weltweitwandern oder in Eigenregie gebucht werden.
- Flugbuchung über Weltweitwandern: Bitte geben Sie in der Buchungsmaske Ihren Wunschflughafen an. Spätestens wenn der Reisetermin gesichert ist, erhalten Sie von uns ein passendes Flugangebot. Auf Wunsch senden wir Ihnen auch vorab ein unverbindliches Angebot per Mail – bitte wenden Sie sich dazu an: laura.huemer@weltweitwandern.com.
- Flugbuchung in Eigenregie: Bei Eigenbuchung entfällt der Pauschalreiseschutz für den Fluganteil vollständig. Weltweitwandern übernimmt hierfür keinerlei Haftung, auch nicht im Falle einer Reiseabsage oder bei einer eigenverantworteten Falschbuchung (z. B. falsches Datum). Der inkludierte Flughafentransfer in Nepal kann nur in Anspruch genommen werden, wenn Sie gemäß Programmausschreibung an Tag 2 in Nepal ankommen und an Tag 17 abreisen. Bei abweichenden An- oder Abreisedaten ist ein Transfer durch Weltweitwandern nicht möglich. Sollten Sie beim Abflug- oder Rückflugdatum unsicher sein, informieren Sie uns bitte unbedingt vor Ihrer Flugbuchung, damit ein reibungsloser Reiseablauf gewährleistet ist.
- Zusatznächte: Nach Buchungseingang voraussichtlich nicht mehr möglich, daher bitte bereits bei der Reiseanmeldung bekanntgeben oder vorab per Mail anfragen - laura.huemer@weltweitwandern.com. Verlängerungen sind zu Beginn der Reise in Bhaktapur oder am Ende in Kathmandu möglich – jeweils in derselben Unterkunft wie für die Gruppe vorgesehen.
- Nepal-Visum: Eigenständige Beantragung; Ausfüllhilfe nach Buchung. Kosten für das Visum ca. EUR 50,– pro Person (Änderungen durch die nepalesische Regierung vorbehalten). Bitte erst nach Reisesicherung beantragen.
- Schlafsack: Für Lodgeübernachtungen erforderlich (Komforttemperatur ca. –7 bis –10 °C). Ausleihe über Weltweitwandern möglich, Buchung über die Buchungsmaske.
- Impfungen und Reiseversicherung
- Sonstige Ausgaben vor Ort: Getränke, Trinkgelder, Souvenirs, zusätzliche Mahlzeiten, optionale Besichtigungen usw.
- Zusätzliche Kosten im Ausnahmefall: z. B. bei Krankheit, Bergrettung oder Routenänderungen durch höhere Gewalt.
- Zimmerkategorie:
- Buchung halbes Doppelzimmer/Doppelzimmer: Doppelbett oder Twin-Betten möglich. Findet sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Gegenbelegung oder erfolgt eine Stornierung, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung bzw. ein Einzelzimmer. Der Einzelzimmerzuschlag wird in diesem Fall verrechnet.
- Einzelzimmerzuschlag: laut Ausweisung unter „Leistungen“ bzw. „Zusatzleistungen/Verlängerungen“ bzw. laut Buchungsmaske. Bei Einzelzimmerbuchung: Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder Einzelzimmer in Hotels/Gästehäusern. In Lodges Belegung auf Basis Doppelzimmer, kein Einzelzimmer garantiert. Wenn es die Gruppenzusammensetzung verlangt, wird fallweise ggf. ein Einzelzimmer in der Lodge gestellt.
€ 280,-
€ 280,-
€ 290,-
€ 290,-
€ 290,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Einreisebestimmungen:
- Reisepass: Ja, muss mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein und zwei leere Seiten besitzen.
- Visum: Ja, muss selbstständig organisiert werden. Es kann über die Botschaft, online oder am Flughafen Kathmandu beantragt werden. Die Kosten belaufen sich je nach Aufenthaltsdauer zwischen EUR 30,00 (bis 15 Tage Aufenthalt), EUR 50,00 (bis 30 Tage Aufenthalt) oder EUR 125,00 (bis 90 Tage Aufenthalt) – Änderungen durch die nepalesische Regierung vorbehalten.
- Botschaft: Details finden Sie bei Ihrer zuständigen Botschaft. Das Touristenvisum muss rechtzeitig nach Sicherung des Termins beantragt werden:
- Botschaft von Nepal in Österreich: https://at.nepalembassy.gov.np/
- Botschaft von Nepal in Deutschland: https://de.nepalembassy.gov.np/
- Botschaft von Nepal in der Schweiz: https://gva.nepalmission.gov.np/
- Online-Antrag (diese Variante empfehlen wir aufgrund unserer Erfahrungswerte): Das Visum darf frühestens 14 Tage (wir empfehlen 10 bis 7 Tage) vor Einreise beantragt werden, ansonsten ist der Antrag bei Ankunft in Nepal wieder ungültig. Link zum Visaantrag: https://nepaliport.immigration.gov.np/ Eine Ausfüllhilfe erhalten Sie mit den Reiseunterlagen ca. 2 Wochen vor Ihrer Abreise.
- Flughafen-Antrag: Nach Ankunft im Flughafengebäude finden Sie Bildschirme, auf denen Sie den Antrag stellen (identische Maske wie beim Online Visum).
- Botschaft: Details finden Sie bei Ihrer zuständigen Botschaft. Das Touristenvisum muss rechtzeitig nach Sicherung des Termins beantragt werden:
Trekkingpermits:
Weltweitwandern organisiert für Sie die Trekkingpermits. Zu beachten ist für…
- …sämtliche Touren mit der Annapurna (Annapurna kompakt, Die große Annapurna-Runde, Manaslu & Annapurna): Bitte nehmen Sie zusätzlich noch ein aktuelles Passbild für die Permits vor Ort mit.
- …sämtliche Touren mit Manaslu und Mustang (Rund um den Manaslu & Manaslu & Annapurna, Mustang – Trekking im Licht der roten Felsen): Weltweitwandern benötigt bis spätestens 3 Wochen vor Abreise eine Passkopie in Farbe (Seite mit dem Foto und den persönlichen Angaben) und ein aktuelles Passfoto in Farbe – jeweils als PDF oder JPEG-Datei. Die Zusendung erfolgt bitte per Mail an adele.funder@weltweitwandern.com
Heimreise:
Für die Heimreise gelten keine besonderen Bestimmungen. Führen Sie Ihre gültigen Ausweisdokumente griffbereit mit.
Transit:
Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass mindestens sechs Monate über das Datum Ihrer Rückreise aus dem Reiseziel gültig sein muss. Andernfalls kann es vorkommen, dass Airlines Ihnen den Zutritt zum Flugzeug verweigern, unabhängig von den spezifischen Einreisebestimmungen des Zielgebiets. Weitere Details finden Sie hier: Österreichisches Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Links zum Nachlesen:
Mit tagesaktuellen Hinweisen und Details zu Themen wie Einreise und Ausreise, Sicherheit und Kriminalität, Zoll, Gesundheit und Impfungen etc.
Links der österreichischen Behörden:
- Nepal: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/nepal
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/laender-a-bis-z
Links der deutschen Behörden:
- Nepal: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/nepal-node/nepalsicherheit/221216
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise
Links der schweizerischen Behörden:
- Nepal: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/nepal.html
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html#
Impfungen:
- Pflichtimpfungen: Es gibt keine Pflichtimpfungen aus Europa kommend
- Hinweise und Vorschläge durch das Tropeninstitut:
- Basisschutzprogramm für Reisende: Hepatitis A/B, Tetanus, Diphtherie
- Unter bestimmten Voraussetzungen: Typhus (bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen), Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten), Masern (für alle Kinder)
Sonstige Hinweise:
- Magen- und Darmerkrankungen können aufgrund von ungewohntem Essen und unreinem Wasser hervorgerufen werden. Achten Sie auf die Hinweise Ihres Guides und trinken Sie kein Leitungswasser.
- Bitte führen Sie eine Reiseapotheke mit, die regelmäßig benötigte Arzneimittel und Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet. Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge mitgeführt und zur Sicherheit die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache eingepackt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an eine Apotheke oder ärztliches Personal.
- Vergessen Sie nicht, rechtzeitig vor Reisebeginn Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt aufzusuchen.
- Wir empfehlen, dass Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlich in Sachen Impfungen, Höhenverträglichkeit und allgemeinen Gesundheitszustand beraten lassen. Tropeninstitute und sonstige reisespezifische Einrichtungen können auch sehr hilfreich sein.
- Nützliche Links zu den Themen Reiseimpfungen und Infektionskrankheiten auf Reisen, vom österreichischen Gesundheitsministerium:
Nepal ist beinahe ein ganzjähriges Reiseziel, aufgrund der verschiedenen Regionen und Höhenlagen gibt es unterschiedliche Klimazonen. Der Monsun im Sommer ist sehr prägend.
- In den Regionen südlich des Himalayas gibt es zwischen Mitte Juni und Mitte September fast täglich kurze, aber starke Regenschauer. Daher eignen sich für das höher gelegene Trekking die Monate Februar, März, April, Oktober und November. Das Frühjahr belohnt mit blühenden Rhododendron-Wäldern und der Herbst mit dem Beobachten der Ernte.
- Die Regionen nördlich des Himalayas, wie Dolpo oder Mustang, werden durch den Hauptkamm des Himalayas vom Monsun geschützt. Dadurch werden diese Ziele idealerweise von Juni bis September bereist.
- Die Wintermonate Dezember und Jänner eignen sich hervorragend, um die Kultur im Kathmandutal und in Pokhara zu erkunden und wunderschönen Wanderungen in den aussichtsreichen Himalayavorbergen zu unternehmen. Außerdem kann hier der Royal Chitwan Nationalpark besucht werden. Bei häufig wolkenlosem Himmel herrschen angenehme Tagestemperaturen. Nachts kann es, besonders in höheren Regionen, sehr kalt werden. Die höher gelegenen Pässe sind im Winter oft verschneit und unpassierbar. In den Regionen um Kathmandu und Pokhara ist das Klima fast ganzjährig warm, mit gemäßigten Temperaturen im Winter.
- Auch in Nepal zeigt sich der Klimawandel, weshalb Witterungen und Temperaturen immer schwerer vorhersehbar sind.
- Allgemein ist beim Trekking auf unterschiedliche Temperaturen und Witterungen zu achten. Die Sonne in den Bergen kann am Tag sehr stark sein, in der Nacht und in den frühen Morgenstunden ist es meist sehr kalt. Neben Sonnenschutz sind auch ein warmer Schlafsack, warme Kleidung, Handschuhe und eine Mütze wichtig.
Währung:
- Nepalesische Rupien (NPR)
- Ein- und Ausfuhr der Landeswährung verboten
- Wechsel von Euro: in städtischen Banken und Wechselstuben möglich – Ihr Guide hilft Ihnen; ebenso am Flughafen (ggf. schlechterer Wechselkurs). Bitte achten Sie auf die Mitnahme von Euroscheinen in guter Qualität (keine Einrisse, Kritzeleien etc.) und bevorzugt werden 10-, 20-, 50- oder 100-Scheine.
- Kartenbehebung und -zahlung:
- Achten Sie darauf, dass Geo-Control deaktiviert ist, außerdem ist mit Gebühren zu rechnen.
- Am Flughafen Kathmandu gibt es Automaten, die oft internationale Karten akzeptieren. In Geschäften ist manchmal Kartenzahlung möglich. In nepalesischen Städten gibt es ab und an Automaten – Behebung funktioniert nicht immer.
- Tipp: führen Sie ausreichend Barmittel mit
Trinkgeld:
Trinkgeld wird als Form der Anerkennung für die zufriedenstellende Arbeit gesehen. Weiterhin ist das Geben von Trinkgeld eine freiwillige Leistung und obliegt Ihnen. Auf Wunsch unserer Gäste geben wir gerne einen Orientierungsrahmen, der zu keinem Zeitpunkt als verbindlich gesehen werden soll. Sie können nach eigenem Ermessen vorgehen. Hier appellieren wir auch immer an die eigene Intuition, so können Sie den Betrag auch je nach Gruppengröße anpassen.
Ausgaben vor Ort:
Die Ausgaben vor Ort können je nach Reisegast sehr stark variieren. Planen Sie fixe Ausgaben für Speisen und Getränke, die lt. Ablauf nicht inkludiert sind und für das Trinkgeld ein. Bei den Getränken kann es preisliche Unterschiede geben. Manche Gäste trinken ausschließlich Wasser. Softdrinks, alkoholische Getränke oder ähnlich kosten über mehrere Tage gerechnet deutlich mehr. Darüber hinaus können Souvenirs für umgerechnet wenige Euro, aber auch weitaus teurer und wertiger gekauft werden.
Zeitdifferenz:
Mitteleuropäische Sommerzeit +3 ¾ Stunden, Mitteleuropäische Winterzeit +4 ¾ Stunden
Strom:
220 Volt Netzspannung. Steckdosen mit Dreipunktstecker. Unsere zweipoligen Stecker passen, sitzen teils etwas locker. Zur Sicherheit kann ein Universalstecker mitgenommen werden. Strom kann manchmal ausfallen.
In den Lodges können voraussichtlich Akkus lediglich in dem Gemeinschaftsraum gegen Gebühr aufgeladen werden. Es stehen voraussichtlich keine Steckdosen in den Lodge-Zimmern zu Verfügung. Auch W-Lan ist manchmal nur eingeschränkt und gegen Gebühr verfügbar.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Ländern Europas. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.
Straßenbau
Der Straßenbau in Nepal ist präsent. So vor allem um die Regionen Annapurna und Manaslu. Unsere Touren sind so konzipiert, dass Straßen möglichst gut vermieden werden. Wir haben die Routen dahingehend angepasst, bzw. führen mögliche Anpassungen (aufgrund neuer Straßen) ggf. auch kurzfristiger durch. Wenn das nicht möglich ist, bitten wir um Verständnis, dass sich der Weg entlang von Straßen nicht ganz vermeiden lässt.
Busfahrt
Die Fahrten im Linienbus scheinen für Gäste aus Europa ganz außergewöhnlich, da sie teils über enge Straßen führen. Für Einheimische und natürlich das Fahrpersonal handelt es sich um ganz alltägliche Rahmenbedingungen. Freuen Sie sich dabei auf einen authentischen Einblick in den nepalesischen Alltag.
Bei einem Aufenthalt auf über 2.500 Höhenmetern verringert sich der Luftdruck und damit wird die Sauerstoffaufnahme im Körper reduziert. Ab dann kann sich in seltenen Fällen die akute Höhenkrankheit (AKH) mit ersten Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit zeigen. In Folge können Brechreiz, Orientierungslosigkeit, Atemlosigkeit und Husten auftreten. Es gibt kein Medikament gegen die Höhenkrankheit, allerdings kann die Krankheit vorgebeugt werden bzw. Symptome bekämpft werden – bspw. durch den sofortigen Abstieg.
Tipps zur Höhenanpassung:
- Bewegen Sie sich die ersten 24 Stunden, nachdem Sie auf ca. 3.000 Höhenmeter gelangt sind, möglichst wenig und maximal im Zeitlupentempo.
- Reduzieren Sie Ihr Gehtempo ab ca. 3.000 m auf die Hälfte Ihres normalen Tempos, egal ob beim Wandern oder beim Treppensteigen in der Unterkunft. Selbst wenn der Körper Ihnen Kraft signalisiert, das Schneckentempo bewährt sich.
- Machen Sie ausreichend Pausen.
- Vermeiden Sie Stress und Hektik. Machen Sie sich daher auch keine Sorgen, wenn Sie milde Anpassungssymptome haben – leichte Kopfschmerzen, etwas Übelkeit, Atemlosigkeit, sowie Nasenbluten können vorkommen. Wenn diese Symptome nach wenigen Tagen nicht verschwinden, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Guide – oft hilft bereits ein leichter Abstieg.
- Trinken Sie mehr als Ihr Durstgefühl signalisiert. Als Regel gilt: pro 1.000 Höhenmeter sollte mindestens 1 l Flüssigkeit zu sich genommen werden – in Form von Wasser, Tee, Suppen und Säften. Vermeiden Sie in den ersten Tagen Alkohol und grundsätzlich gekühlte Getränke, diese belasten den Körper und erschweren die Akklimatisierung.
- Verzichten Sie bei flauem Magen auf ungeschältes Obst und Gemüse und essen Sie wenig Fleisch. Essen Sie aber auf alle Fälle ausreichend und vor allem Kohlehydrate.
- Achten Sie bitte auf ausreichend warme Kleidung, tragen Sie beispielsweise ein Halstuch gegen die Kälte und wechseln Sie die Kleidung, wenn Sie schwitzen.
- Schlafen Sie genug und richtig. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper ist sehr hilfreich, ebenso wie die gute Belüftung des Raums.
- Sonnenschutz ist wichtig – Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme
Vereinsmitglieder genießen eine Ermäßigung von € 50,- auf alle Reisen in die Projektländer des Vereins: Kolumbien, Marokko, Nepal, Peru und Tansania. Diese Aktion gilt bis auf Widerruf. Um diesen Mitgliedervorteil nutzen zu können, geben Sie bitte bereits bei der Buchung im Feld „Anmerkungen” bekannt, dass Sie Vereinsmitglied sind.
Noch kein Mitglied? Werden Sie jetzt Mitglied, unterstützen Sie den Verein Weltweitwandern Wirkt! und sichern Sie sich Ihre Ermäßigung!
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Melanie K. und Sabine S. |
Mai 2024
Petra S. |
April 2024
Silke K. |
April 2024
Christine C. |
April 2024
Klara H. |
Dezember 2023
Brigitte K. |
November 2023
Christian H. |
November 2023
Dietmar P. |
April 2023
Johanna D. |
Januar 2018
Kristin H. und Alexander H. |
November 2014