• Am Dochula-Pass erwarten uns 108 Chorten, die zur Ehre bhutanesischer Soldaten
    errichtet wurden. © ultramansk – fotolia.com
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Bhutan – Land des Glücks im Himalaya

Naturschätze und heilige, buddhistische Stätten

Klöster und Tempel in allen Formen, auf Felsen thronend und zwischen Höhlen kauernd: Zusammen mit wehenden Gebetsfahnen und mehrfarbigen Rhododendronwäldern prägen sie das Bild Bhutans – dem einzigen Staat der Erde, der Wohlstand am „Bruttonationalglück“ misst.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer16 Tage
Gruppe4-12 Teilnehmer
Davon Wandertage9 Tage
ab € 4.790
  • Flug über den Himalaya
  • Bumthang – das „spirituelle Herz Bhutans“
  • Durch das Gletschertal Gangtey
  • über den Felsvorsprung im Tigernest (Taktsang Kloster)
  • Stadtbesichtigung Agra und Fatehpur Sikri
  • 1. Tag: Unsere Reise beginnt: Ankunft
  • 2. Tag: Flug über den Himalaya und Fahrt nach Thimphu
  • 3. Tag: Wandern zur Klosterburg Tango & zum größten sitzenden Buddha
  • 4. Tag: Durch Reisfelder über den Dochula Pass ins Punakha Tal
  • 5. Tag: Punakha Dzong: der Palast des großen Glücks
  • 6. Tag: Über den Pele La Pass zum Sitz der Könige von Bhutan
  • 7. Tag: Bis ins „spirituelle Herz Bhutans“, Bumthang
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Die Klosterburg „Tango“ erhielt ihren Namen von der pferdekopfähnlichen Form des Steines an ihrer Spitze. Das mehr als 300 Jahre alte Gemäuer zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Ausbildungsstätten des Landes.  Wir betrachten kunstvolle Wandmalereien und tauchen ein in das Leben der Mönche. Bei gutem Wetter richtet unser bhutanesischer Guide ein Picknick am Fluss. Wir wandern weiter durch Auen und Rhododendronwälder, bis wir vor dem größten sitzenden Buddha der Welt stehen. Abends freuen sich unsere Gastfamilien auf uns, denen wir beim Zubereiten traditionell bhutanesischer Speisen zur Hand gehen dürfen.
Glück als Staatsziel, die Bergriesen des Himalaya und die Allgegenwart des Buddhismus ziehen Menschen aus aller Welt an. Die Regierung hat jedoch die Besucherzahl streng limitiert. Als glückliche Auserwählte freuen wir uns auf eine Reise, die uns zu zahlreichen Klöstern (darunter das berühmte Tigernest-Kloster), auf Wanderungen durch Gletschertäler und ein Naturschutzgebiet und zu Begegnungen mit Bhutanesen führt: Mal übernachten wir auf Bauernhöfen, mal besuchen wir eine Dorfschule.

Auf unserem Weg durchs Gletschertal Gangtey treffen wir Bauern mit ihren traditionellen Hüten aus Bambus. Das Tal von Phobjikha ist während der Wintermonate Zuhause der Schwarzhals-Kraniche. Diese geschützte Art zieht es von den Hochplateaus Tibets hierher. Im November wird ihnen zu Ehren sogar ein Fest gefeiert. Man sagt, die Vögel signalisierten ihre Ankunft, indem sie das über dem Tal thronende Gangtey Kloster drei Mal umkreisen.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Unsere Reise beginnt: Ankunft

Wir fliegen heute nach Delhi, in die Hauptstadt Indiens. Nachdem wir gegen Mitternacht am Indira Gandhi Flughafen gelandet sind, treffen wir auf unseren verlässlichen Mann vor Ort, der uns in ein nahe gelegenes Hotel bringt. Hier können wir uns entspannen.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
2. Tag: 

Flug über den Himalaya und Fahrt nach Thimphu

Schon vormittags startet unser Flug aus dem feuchtwarmen Klima der Großstadt in das gebirgige und kühlere Land des Glücks, nach Bhutan. Über den Wolken haben wir (bei passendem Wetter) einen freien Blick auf den gewaltigen Himalaya-Hauptkamm. In Paro angekommen, werden wir von unserem bhutanischen Guide erwartet. Bevor wir per Fahrzeug in die rund 30 km entfernte Hauptstadt Thimphu gelangen, besuchen wir die „Dzong“: Die buddhistische Klosterburg thront majestätisch über das für seine landschaftlichen Reize bekannte Paro-Hochtal (2.195 m). Während der Fahrt atmen wir frische Bergluft ein und können wir immer wieder Blicke auf die traditionell bhutanische Bauweise werfen: Die Häuser sind aus den natürlichen Materialien Holz, Stein und Lehm gebaut und mit kunstvollen Holz-Schnitzereien geschmückt. Wir machen auch an der Klosterburg Tacho Lhakhang Halt. Sie liegt eingebettet in Apfel- und Orangenhaine. Ihr Erbauer Thangtong Gyalpo war nicht nur ein Pionier des Ingenieurswesens, sondern hat auch die Oper im tibetanischen Stil erfunden. Die eiserne, frei schwingende Chuzom Brücke wirkt ein wenig wie ein federndes Trampolin, rechts und links geziert von bunten Gebetsfahnen. Wenn wir die Brücke Chuzom erreichen, sehen wir drei unterschiedliche Stupas, im bhutanischen, tibetanischen und nepalesischen Stil, dicht nebeneinander stehen. Hier treffen sich die beiden Flüsse Paro und Thimphu. Daher der Name Chuzom (Stelle, an der sich die Flüsse treffen).
Übernachtung in einem Hotel
Fahrzeit: ca. 2 Std.
(F/M/A)
3. Tag: 

Wandern zur Klosterburg Tango & zum größten sitzenden Buddha

Nach einer halbstündigen Anfahrt wandern wir schon los. Ein heiliger Ort des Rückzugs erwartet uns nach einer Stunde Wanderung durch mehrfärbige Rhododendronwälder. Mit seinen Gebetsfahnen begrüßt uns die Klosterburg „Tango“, das zu den bedeutendsten buddhistischen Ausbildungsstätten des Landes zählt. Ihren Namen erhielt sie von der pferdekopfähnlichen Form jenes Steines, der an ihrer Spitze liegt. Wir tauchen ein, in die über 300 Jahre alte Geschichte des Gebäudes, in die Atmosphäre aktiven Klosterlebens der Mönche, betrachten kunstvolle Wandmalereien und genießen (bei gutem Wetter) ein Picknick am Fluss.
Am späten Nachmittag steht eine Panorama-Wanderung am Programm. Sie führt uns durch natürliche Auen, Kiefer- und Rhododendronwälder. Schön anzuschauende Vögel sind unsere musikalischen Begleiter. Wir können die Stadt Thimphu überblicken. Wir treffen auf den gigantischen und weltweit größten, sitzenden Buddha Dordenma. Mit seinen rund 50 m Höhe liegt ihm die Stadt, ebenso wie der Fluss Wang Chhu zu Füßen. (Wenn wir Thimphu erreichen, ist der Besuch des Wochenmarktes – von Freitag bis Sonntag – mit seiner Fülle an Früchten und Gemüse und typisch bhutanesischen Gütern zu empfehlen.) Abends freuen sich unsere Gastfamilien auf uns, um gemeinsam mit ihnen Schritt für Schritt zu lernen, wie wir auch zu Hause traditionell bhutanesische Speisen zubereiten können. Und natürlich werden wir unsere Kochkünste im Anschluss gemeinsam verkosten, bevor wir uns an der für uns organisierten volkstümlichen Darbietung mit Lagerfeuer erfreuen.
Fahrzeit: ca. 30 min
Wanderung: ca. 3-4 Std.
Übernachtung in geräumigen Gästehäusern
(F/Picknick-Lunch/A)
4. Tag: 

Durch Reisfelder über den Dochula Pass ins Punakha Tal

Bevor wir im tropisch warmen Punakha eintreffen, überqueren wir auf unserer Fahrt den Dochula Pass (3.100 m). Entlang diesem sind 110 magische Gedenk-Stupas aufgestellt. Reisende hängen hier Girlanden aus Gebetsfahnen auf, um böse Geister zu beschwichtigen und um eine sichere Reise zu erbitten. An klaren Tagen hat man einen unglaublich weiten Blick auf das Himalaya Massiv und zahlreiche seiner eindrucksvollen Gipfel. Der Pass selbst ist fast vollständig von üppigen Rhododendronwäldern bewachsen. Die Pflanzen erreichen hier die Größe und Form von Bäumen. Während der Blütezeit Ende April/Anfang Mai leuchten ganze Berghänge in kräftigem Rot und Rosa. Nach rund 3 Std. Fahrzeit gelangen wir nach Thinley Gang. Von hier aus gehen wir zu Fuß weiter. Der älteste Wanderpfad des Landes führt uns über Reisfelder und Wiesen, durch Dörfer und vorbei an bewirtschafteten Äckern. Auf unserem Weg treffen wir immer wieder auf Einheimische, die uns in traditionell gastfreundlicher Art gerne den einen oder anderen Einblick in ihr Leben am Land im Himalaya Gebirge Bhutans geben. Wegen des guten Schul- und Bildungssystems in Bhutan sprechen die meisten hier lebenden Menschen sehr gut Englisch. Auch Schulkinder, die nachmittags in Grüppchen von der Schule nach Hause gehen, unterhalten sich gern mit uns Wandernden. Inmitten von Reisfeldern finden wir heute Abend in Punakha auf Bauernhöfen unsere Unterkunft. Dort sind wir eingeladen (optional), traditionelle Kleidung zu probieren, sich im Bogenschießen oder in den Reisfeldern zu versuchen oder unser Geschick beim Kochen mit dem handgemachten, traditionellen Herd zu probieren.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Wanderung: ca. 3-4 Std.
Übernachtung auf Bauernhöfen in Punakha
(F/M/A)
5. Tag: 

Punakha Dzong: der Palast des großen Glücks

Wir fahren in das Punakha Tal, um von dort nach einem kurzen Spaziergang den Tempel von Drukpa Kuenly zu erreichen. Er ist besser bekannt als „Divine Mad Man“, der göttlich verrückte Mann, der gegen den orthodoxen Buddhismus revoltierte und sich für Religion als Gefühl im Inneren einsetzte. Den Weg dorthin zieren Phallus-Symbole aller Arten und Größen, die sein Wirken als Symbol der Fruchtbarkeit würdigen sollen. Heute noch pilgern kinderlose Paare zu dem kleinen Tempel, um Fruchtbarkeit zu erbitten. Mit dem Auto werden wir danach zum Punakha Dzong, dem „Palast des großen Glücks“, gebracht. Ein imposantes Beispiel traditioneller Architektur aus dem 17. Jahrhundert. Glänzend in Gold und Silber gehüllt, ist der einstige Hauptsitz der Regierung seit jeher Krönungsort aller Könige und war im Jahr 2011 Hochzeitspalast des amtierenden Königs, Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Errichtet mitten Punakha im Tal an jener Stelle, wo der weiblich, sanfte und der männliche, wildere Abschnitt des Flusses aufeinandertreffen. Aufgrund des warmen Klimas in Punakha (1.350 m) dient die Klosterburg vielen Mönchen aus Thimphu als Winterresidenz. Unser Mittagessen nehmen wir als Picknick am rauschenden Flussufer vor einem der schönsten Klosterburgen Bhutans ein, während wir einer Darbietung in Bogenschießen beiwohnen oder selbst Hand anlegen – so wie es die Herzöge von Cambridge auf ihren Besuchen getan haben. Den Tag lassen wir, nach einer kurzen Fahrt ins Dorf Yabesa, mit einer lockeren Wanderung durch Reisfelder, Gemüsegärten, Orangenhaine zu einem nahegelegenen Bergkamm ausklingen. Mit einem Weitblick über das Punakha Tal erwartet uns dort der vierstöckige Tempel Khamsum Yulley Namgyal Chorten. Seine Malereien entstammen der ältesten der vier Traditionen des tibetischen Buddhismus, der der Nyingma-Tradition.
Fahrzeiten: ca. 30 min
Wanderung: ca. 2-3 Std.
Übernachtung im Hotel in Punakha
(F/M/A)
6. Tag: 

Über den Pele La Pass zum Sitz der Könige von Bhutan

Auf unserer Fahrt nach Trongsa passieren wir den Pele La Pass (3.400 m) und besichtigen den darauf erbauten großen weißen Tempel namens Chendebji Stupa aus dem 18. Jahrhundert. Auf der Stupa sind vier Augen aufgemalt, die in jede der vier Himmelsrichtung blicken, um böse Geister abzuwenden. In Trongsa angekommen, besuchen wir den imposanten Trongsa Dzong, den größten Dzong in ganz Bhutan. Die imposant über der Schlucht und in den Himmel ragende Klosterfestung ist schon von weitem von der Straße aus sichtbar. Nach dem Mittagessen haben wir die Möglichkeit direkt vom Kloster aus, die Aussicht zu genießen. Der Blick reicht (bei passenden Wetterverhältnissen) mehrere Kilometer weit. Da in Trongsa der einstige Sitz Bhutans regierender Familien war, zeigt das Ta Dzong Museum wahre Schätze historischer Artefakte der Königsfamilie. Wir erfahren Interessantes über die Geschichte Bhutans.
Fahrzeit: ca. 6 Std.
Übernachtung im Hotel in Trongsa
(F/M/A)
7. Tag: 

Bis ins „spirituelle Herz Bhutans“, Bumthang

Nach dem Frühstück fahren wir ins spirituelle Herzen Bhutans, nach Bumthang. Das Zuhause von einer der ältesten Paläste, Tempel und Klöster Bhutans. Kurz nach unserer Ankunft auf rund 3.000 m Seehöhe besuchen wir den Jakar Dzong, auch „Klosterburg des weißen Vogels“ genannt. Sie dominiert das gesamte Chamkhar-Tal und überblickt die Stadt. Das Tamzhing Kloster aus dem 16. Jahrhundert ist mit bedeutenden alten Wandmalereien geschmückt.
Nach unserem Picknick am Fluss machen wir uns auf den Weg zum heiligsten Ort Bhutans, dem Kloster Kurje Lhakhang. Es besteht aus drei Tempeln, die von einer Mauer mit über 100 Chorten umgeben ist. Weiter geht‘s zum Tempel Jambay, der einer Legende nach im 7. Jahrhundert vom tibetischen König Songtsän Gampo an nur einem Tag erbaut worden ist.
Wir können jene Stelle sehen, an der Guru Rinpoche sitzend seine erste Predigt über tantrischen Buddhismus hielt. Die Nacht verbringen wir in einem Hotel in Bumthang.

Fahrzeit: ca. 2,5 Std.
Wanderung: ca. 1 Std.
Übernachtung im Hotel
(F/Picknick-Lunch/A)
8. Tag: 

Durch das Chokhor-Tal auf zum Shugdrak Tempel

Während wir die Schönheit der an uns vorbeiziehenden Landschaft genießen, führt uns eine etwas holprige Straße nach rund 30 Minuten zum Startpunkt der heutigen Wanderung. Wir erkunden das Chokhor Tal. Den weiteren Tag verbringen wir mit der Shugdrak-Tour, die uns bergauf zu einem dem Guru Rinpoche geweihten Tempel führt. Es heißt, diese Gegend sei sprichwörtlich atemberaubend, die Worte sie zu beschreiben, würden fehlen. Der leicht ansteigende Weg führt uns durch blühende Wiesen, zu einem Pfad, der uns wiederum zu einer Handvoll von Häusern der dort lebenden Bauern führt. Neben Milchprodukten zählen Honig, Äpfel und Weizen zu den vielfältigen Erträgen aus diesem Distrikt. Wir passieren alte Wassermühlen und erreichen den auf einem Felsen liegenden Shugdrak Tempel. Das Besondere sind die Stufen zum Eingang des Tempels, die von einer Höhle umschlossen sind. Wenn wir uns auf der hölzernen Veranda mit schönem Blick über das Tal niederlassen, tun wir das dem Guru Rinpoche gleich. Auf einem Felsen erbaut erinnert uns der Tempel an das bekannte Taktsang Kloster (Tigernest) in Paro. Über den Tempel führen Stufen den Berghang hinauf zu einem charismatischen Haus, in das sich Eremiten zurückgezogen haben. Eingebettet in ein Meer von wehender Gebetsfahnen.
Fahrzeit: ca. 50 min
Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
9. Tag: 

Mit den Schwarzhalskranichen im Gletschertal Gangtey

Heute beginnt frühmorgens unsere Fahrt zum Gangtey Kloster. Am Weg tauchen immer wieder Bauernhäuser und Tempel auf, Landwirte mit für Zentralbhutan typischen und traditionellen Hüten aus Bambus. Bevor wir den Pelela Pass (3.350 m) erreichen machen wir für eine Wanderung nach Rukhupchu Halt. Die lokale Bevölkerung nutzt diesen Weg um zwischen ihren Behausungen im Sommer und Winter zu wechseln. Der rund 4-Stunden-Track wird vor allem das Herz von Blumenliebhaber und Vogelgezwitscher-Fans höherschlagen lassen. Das Tal von Phobjikha hat etwas Pittoreskes: Es ist eines der wenigen Gletschertäler Bhutans und während der Wintermonate November bis März das Zuhause der Schwarzhals-Kraniche. Diese mittlerweile gesetzlich geschützte Art zieht es von den Hochplateaus Tibets hierher. Im November gibt es ihnen zu Ehren sogar ein Fest. Es heißt, ihre Ankunft signalisieren die Vögel, indem sie das über dem Tal thronende Gangtey Kloster drei Mal umkreisen. Wir besuchen auch das Kloster, das zu den wichtigsten in der Nyingma-Tradition (älteste der vier Schulen des Tibetischen Buddhismus) zählt.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
10. Tag: 

Auf Erkundungstour durch das Naturschutzgebiet

Wie praktisch. Wenn wir uns das Tal von Phobjikha (oder auch Gangtey-Tal genannt) erwandern wollen, dann können wir das direkt von unserem Hotel aus tun. Schuhe an und los geht’s! Das „Black-Necked Kran Information Center“ ist nur wenige Schritte entfernt. Es hält für uns interessante Informationen über das unter Naturschutz stehende Tal und seine Flora und Fauna bereit. Nicht weit von hier besuchen wir im Dorf Beta die lokale Schule und sehen, wie die Kinder unterrichtet werden. Sie freuen sich immer über Besuch von Gästen. Auf dem weiteren Weg passieren wir wieder das Gangtey Kloster, das erst kürzlich umfangreich renoviert wurde, durchschreiten das Dorf Semchubara und blauen Kieferwälder. Die Flechten auf den Bäumen nennen die Einheimischen auch „der Bart alter Männer“. Wenn wir sie betrachten, wissen wir warum. Vielleicht haben wir Glück und wir können die Schwarzhals-Kraniche beim Werbe-Flug um die Gunst des anderen Geschlechts beobachten. Am Weg zurück zu unserem Hotel in Phobjika kommen wir noch an einigen Dörfern vorbei.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
11. Tag: 

Panoramawanderung am Dochula Pass mit 360° Ausblick

Vom Gangtey Tal steigt die Straße bis zum Punakha Tal stetig an, bis sie den Dochula Pass (3.100 m) erklimmt. Unsere heutige Rundwanderung durch das „Land des Donnerdrachens“ – so wird Bhutan auch genannt – beginnt an den großen Chorten des Passes. Wir wandern durch Birken- und Rhododendronwälder (hier gibt es über 1.000 verschiedenen Rhododendronarten), vorbei an bunt flatternden Gebetsfahnen bis zum Kloster und Meditationsort Lungchutse. Dort lässt uns die 360°-Aussicht auf das Himalaya Gebirge für einen Moment innehalten. Wenn es das Wetter erlaubt, blicken wir auf die Gipfel Chomolhari (7.326 m), Masang Gang (7.165 m), Zongophu Gang (7.100 m). Und auf den höchsten Gipfel Bhutans: Gankar Puensum (7.570 m). Er ist bis heute der höchste von Menschen noch unbezwungene Berg der Welt. Adleraugen können sogar die 50 km entfernte Klosterfestung Gasa Dzong inmitten eines Meeres an Grün erspähen. Nach unserer 4- bis 5-stündigen Wanderung ruhen wir uns abends in unserer Unterkunft in Thimphu aus.

Gehzeit: ca. 4-5 Std. (bis auf 3.400 m)
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
12. Tag: 

Auf den kulturellen Spuren Thimphus

Heute widmen wir uns der Geschichte und der Kultur Thimphus. Wir haben die Möglichkeit,
den National Memorial Chorten zu besichtigen, eine Gedenkstätte für den dritten, im Jahr 1972 verstorbenen König. Mit seinen goldenen Türmen und Glocken ist der Chorten ein besonders markanter Punkt des Stadtbildes und wird auch als ein Wahrzeichen Bhutans bezeichnet. Ebenfalls sehenswert ist der kleine Changangkha Tempel auf einem Hügel außerhalb der Stadt. Ein beliebter Treffpunkt, um sich zu unterhalten und gemeinsam zu beten. Wer möchte, kann Bhutans Nationaltier, den Tapir, besuchen oder auch das Zilukha Nonnenkloster, die Schule für Kunst und Kunsthandwerk oder das Heritage Museum. Die Nationalbibliothek beherbergt eine wertvolle Sammlung bhutanesischer Schriften, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen. Wenn wir abends in Paro ankommen, steht Entspannen am Programm oder eine weitere gemütliche Stadterkundung.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
13. Tag: 

Über dem Paro-Hochtal zum Tigernest (Taktsang Kloster)

Nach dem Frühstück brechen wir auf. Der Weg ist angenehm breit und führt uns in rund 2 Stunden bergauf zum Kloster. Wir wandern hoch über dem Paro-Tal. Sollte es nötig sein, organisieren wir auch gerne einen Pferdetransport zum Aussichtspunkt. Selbstbewusst thront die berühmteste Klosterburg Bhutans, das Tigernest, (3.120 m) auf einem Felsvorsprung. Sie bietet einen eindrucksvollen Blick über das Paro Tal. Für Buddhisten ist es eine wichtige Pilgerstätte. Es heißt, der Guru Rimpoche sei auf dem Rücken eines Tigers hierher geflüchtet, als er die Lehre Dharmas im 8. Jahrhundert nach Bhutan gebracht. Dann habe er monatelang in jener Höhle meditiert, an deren Stelle das Taktsang Kloster errichtet wurde. Wir genießen die Atmosphäre des heiligen Ortes und erfrischen uns im nahe gelegenen Teehaus. Nachmittags gelangen wir per Fahrzeug zu den Ruinen des Drukgyel Klosters. Es handelt sich um ein historisches Monument aus dem 17. Jahrhundert, erbaut von Shabdrung um an seinen Sieg gegen die Tibetaner 1644. Bei schönem Wetter taucht als Kulisse der heilige Berg Chomolhari (7.326 m) auf, auch Braut des Kangchendzönga genannt. Am Weg zurück nach Paro besuchen wir noch Kyichu Lhakhang. Es ist einer der 108 vom tibetanischen König Songtsen Gampo erbauten buddhistischen Tempel.
Gehzeit: 3-4 Std.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
14. Tag: 

Über dem Himalaya nach Delhi und Besuch von Agra

Unser Guide begleitet uns nach dem Frühstück zum Flughafen. Wir haben erneut die Chance das Himalaya Gebirge aus der Vogelperspektive zu betrachten. In Delhi angekommen sind wir eine ca. 5- bis 6-stündige Autofahrt von Agra entfernt. Nach einem kurzen Abstecher zum Hotel beginnen wir unsere Entdeckungsreise durch die Stadt: Der Bau des massiven und riesengroßen „Roten Forts“ wurde unter Kaiser Akbar 1565 begonnen und von Shah Johan vollendet. Einen großen Teil der Burg mit ihren 20 Meter dicken und über zwei Kilometer langen Mauern nimmt der Palastbezirk ein. Hier erwachen die Geschichten aus 1001 Nacht zum Leben. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt das ebenfalls von Shah Johan erbaute Taj Mahal. Der Blick aus den Fenstern des Roten Forts hinüber zum UNESCO-Weltkulturerbe bleibt für viele Gäste unvergessen. Wie der Besuch des imposanten Mausoleums selbst. Wir nutzen den Nachmittag um das Denkmal der unendlichen Liebe des Shah Johan zu seiner geliebten Ehefrau von der Nähe zu betrachten. Künstler und Handwerker aus ganz Asien und Europa schufen eines der schönsten Erinnerungsstätten der Menschheitsgeschichte. Es ist Indiens Wahrzeichen.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std.
Übernachtung im Hotel in Agra
(F/M/A)
15. Tag: 

Agra, Fatehpur Sikri & Abschied nehmen

Nach dem Frühstück und entspannten Stunden im Hotel fahren wir nach Fatehpur Sikri. Diese Stadt wurde vom Mogulherrscher Akbar als „perfekte“ Stadt im 16. Jh. errichtet. Aufgrund extremen Wassermangels musste die Stadt aber bereits einige Jahre nach ihrer Fertigstellung wieder verlassen werden. Dank des trockenen Wüstenklimas sind die Gebäude bis heute noch wunderbar erhalten. Sie geben uns einen Einblick in die Kulturblüte Indiens vor 500 Jahren. Die „Zeitreise“ macht Fatehpur Sikri zu einem ganz besonderen Ort in Indien. Nachmittags fahren wir retour nach Delhi, wo wir etwas zu Abend essen können und für uns ein Hotelzimmer zur Verfügung steht, um uns zu erfrischen. Dann heißt es, Abschied nehmen und die Stadt Richtung Flughafen zu verlassen.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std.
(F/-/-)
16. Tag: 

Heimflug und Ankunft in Europa

Zurück in einer anderen Welt. Auch beim Heimkommen gilt es, sich etwas Zeit zu lassen, um wieder zuhause anzukommen.

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
23. Februar 2019 10. März 2019 € 400 € 4.790 Buchen
19. Oktober 2019 03. November 2019 € 400 € 4.790 Buchen
von - bis EZZ Preis
23.02.2019 10.03.2019
400 € 4.790 € Buchen
19.10.2019 03.11.2019
400 € 4.790 € Buchen
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Internationaler Flug in der Economy Class ab/bis Wien, München, Frankfurt und Zürich nach Delhi (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Flug Delhi - Paro - Delhi in der Economy Class
  • Übernachtung im Doppelzimmer in 3* bis 4*Unterkünften
  • Deutschsprachiger, bhutanesischer Guide
  • Mahlzeiten lt. Detailprogramm
  • Alle Transfers, Wanderungen und Ausflüge lt. Detailprogramm
  • Alle Eintrittsgelder für die angeführten Besichtigungen
  • Alle Abgaben und Steuern
  • 1 Liter Mineralwasser pro Tag
  • Visumgebühren für Bhutan
  • Government Royalty*

*Betrag aus Tourismusabgaben, unser Beitrag zum Tourismus-Entwicklungsfonds, der von der Regierung genutzt wird für: Umweltschutzprojekte; die Gründung von Stiftungen zur Sicherstellung der effizienten Nutzung der natürlichen Ressourcen des Landes; den aktiven Schutz der Kultur und der Buddhistischen Tradition; den Beitrag zu Bildung und Gesundheit

 

  • Visagebühren für Indien
  • Impfungen
  • Reiseversicherung
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
  • Trinkgelder
  • Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs etc.
Terminbezogene Zusatzleistungen
23.02.2019-10.03.2019:
Einzelzimmer 400 €
19.10.2019-03.11.2019:
Einzelzimmer 400 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Informationen

 Die Einreisebestimmungen sind derzeit einheitlich für ÖsterreicherInnen, Deutsche und SchweizerInnen.

 

Visum Bhutan

Die Ein- bzw. Ausreise ist derzeit nur an 2 Punkten möglich. Mit dem Flugzeug nach Paro oder auf dem Landweg über Phuetsholing.

Für die Einreise nach Bhutan benötigen sie einen bei der Ausreise noch 6 Monate gültigen Pass und eine Visagenehmigung, ausgestellt von einem lokalen Reisebüro,  die unser Partner für sie besorgt. Ihr Visum bekommen sie dann am Flughafen.

Bei der Einreise bekommen sie im Flugzeug bzw. am Flughafen ein Zollformular.

Bei der Ausreise in Phuetsholing benötigen sie ein Indisches Visum.

 

Visum Indien

Für die Einreise nach Indien benötigen sie ein Visum, das sie bei dem für sie zuständigen Konsulat oder online als eVisum beantragen können. Außerdem muss ihr Pass bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Beantragen sie ihr Visum erst dann, wenn die Reisedurchführung garantiert ist. Die Ausstellung erfolgt beim Konsulat 2-10 Tage, kürzer bei einem e Visum.

Waren sie vor kurzem in Indien? Beachten sie, dass sie nach der Ausreise für weitere 60 Tage nicht wieder einreisen dürfen.

 

Visagebühren für Indien

*Derzeit für Österreich: 57,20 € (gültig für 6 Monate)

* Der Preis kann in der Schweiz oder Deutschland leicht abweichen.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

 

Eine genaue Anleitung zur Beantragung des Visum erhalten Sie bei gesicherter Reisedurchführung.

Impfungen

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben (außer bei der Einreise aus einem Gelbfiebergebiet). Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

 

Ärztliche Versorgung

In den größeren Orten wie Thimphu, Paro, Punakha, Jakar, Mongar und Trashigang gibt es Krankenhäuser, ansonsten nur kleine „Krankenstationen“, die aber nicht besonders ausgestattet sind.

Arztpraxen, so wie wir es kennen, gibt es nicht. Die ärztliche Versorgung ist kostenlos, allerdings bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen ist ein Rücktransport in das Heimatland anzuraten.

Im äußersten Notfall für eine Bergrettung kann ein Hubschrauber der indischen Armee angefordert werden.

 

Magen- Darmprobleme

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes/verdorbenes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten. Besuchen Sie vor Abreise den Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.

 

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard.

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

In Bhutan gibt es, wie bei uns, ebenfalls 4 Jahreszeiten. Und auch hier machen sich die Klimaveränderungen bemerkbar. Die besten Reisezeiten sind der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November).

Der Frühling beginnt im März mit der Rhododendrenblüte und die Temperaturen klettern tagsüber hinauf auf etwa 20°C. Ab Juni treten vermehrt Regenfälle auf, die aber oft nur am späten Nachmittag anfangen.

Die Sommermonate sind regenreicher, dafür ist die Vegetation hier umso üppiger. Durch den Monsunregen (ab ca. Mitte Juni bis ca. Mitte September) kann es zu Verzögerungen im Straßen- und Flugverkehr kommen. Bei diesem Mix aus Sonne und Regen klettern die Temperaturen kaum über 30°C, es ist also nicht übermäßig heiß.

Ab Mitte September lassen die Regenfälle nach und die Wolken geben die Berggipfel frei. Der Reis auf den Feldern färbt sich golden und Mitte Oktober beginnt die Reisernte. Die Tagestemperaturen sind angenehm warm, aber für die Abende braucht man bereits etwas Warmes zum Überziehen.

Im Winter ist es nachts kalt, tagsüber wärmer, häufig mit klarem, blauem Himmel. Schnee ist gegen Ende Dezember und Anfang Januar zu erwarten.

Währung

Buthanesischer Ngultrum (BTN)

1€ = 79,7 BTN

 

Geld

Die Ein- und Ausfuhr der Einheimischen Währung ist verboten.

 

Travellercheques in den gängigen Währungen können Sie in jeder Bank einlösen. Das Wechseln von Bargeld geht allerdings wesentlich schneller und unkomplizierter. Kreditkarten werden in den Hotels der Luxusklasse und in manchen Handicraft Läden akzeptiert, überwiegend nur Visacard, teilweise auch Mastercard. Geld bei der Bank können sie mit der Kreditkarte allerdings nicht abheben. Internationale Bankomaten gibt es ebenfalls nicht!

Zeitunterschied

Zeitunterschied zur MEZ beträgt in Bhutan +5h

 

Strom in Bhutan

Die Stromspannung beträgt 220 Volt.  Die Steckdosen in Bhutan sind nicht einheitlich, die Europäischen Stecker passen in eine  Art der Steckdosen, jedoch nicht in die andere. Für diese benötigen sie einen Reisestecker.

Reiseversicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

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