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  • Am Dochula-Pass erwarten uns 108 Chorten, die zur Ehre bhutanesischer Soldaten
    errichtet wurden. © ultramansk – fotolia.com
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Bhutan – Land des Glücks im Himalaya

Naturschätze und heilige, buddhistische Stätten

Klöster und Tempel in allen Formen, auf Felsen thronend und zwischen Höhlen kauernd: Zusammen mit wehenden Gebetsfahnen und mehrfarbigen Rhododendronwäldern prägen sie das Bild Bhutans – dem einzigen Staat der Erde, der Wohlstand am „Bruttonationalglück“ misst.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer16 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage8 Tage
ab € 4.690
  • Flug über den Himalaya
  • Bumthang – das „spirituelle Herz Bhutans“
  • Durch das Gletschertal Gangtey
  • Zum Tigernest (Taktsang Kloster), der berühmtesten Klosterburg Bhutans
  • Zu den Schwarzhals-Kranichen
  • 1. Tag: Unsere Reise beginnt
  • 2. Tag: Ankunft in Delhi
  • 3. Tag: Flug über den Himalaya und Fahrt nach Thimphu
  • 4. Tag: Wandern zur Klosterburg Tango & zum größten sitzenden Buddha
  • 5. Tag: Durch Reisfelder über den Dochula Pass ins Punakha Tal
  • 6. Tag: Punakha Dzong: der Palast des großen Glücks
  • 7. Tag: Über den Pele La Pass zum Sitz der Könige von Bhutan
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Die Klosterburg „Tango“ erhielt ihren Namen von der pferdekopfähnlichen Form des Steines an ihrer Spitze. Das mehr als 300 Jahre alte Gemäuer zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Ausbildungsstätten des Landes.  Wir betrachten kunstvolle Wandmalereien und tauchen ein in das Leben der Mönche. Bei gutem Wetter richtet unser bhutanesischer Guide ein Picknick am Fluss. Wir wandern weiter durch Auen und Rhododendronwälder, bis wir vor dem größten sitzenden Buddha der Welt stehen. Abends freuen sich unsere Gastfamilien auf uns, denen wir beim Zubereiten traditionell bhutanesischer Speisen zur Hand gehen dürfen.
Glück als Staatsziel, die Bergriesen des Himalaya und die Allgegenwart des Buddhismus ziehen Menschen aus aller Welt an. Die Regierung hat jedoch die Besucherzahl streng limitiert. Als glückliche Auserwählte freuen wir uns auf eine Reise, die uns zu zahlreichen Klöstern (darunter das berühmte Tigernest-Kloster), auf Wanderungen durch Gletschertäler und ein Naturschutzgebiet und zu Begegnungen mit Bhutanesen führt: Mal übernachten wir auf Bauernhöfen, mal besuchen wir eine Dorfschule.

Auf unserem Weg durchs Gletschertal Gangtey treffen wir Bauern mit ihren traditionellen Hüten aus Bambus. Das Tal von Phobjikha ist während der Wintermonate Zuhause der Schwarzhals-Kraniche. Diese geschützte Art zieht es von den Hochplateaus Tibets hierher. Im November wird ihnen zu Ehren sogar ein Fest gefeiert. Man sagt, die Vögel signalisierten ihre Ankunft, indem sie das über dem Tal thronende Gangtey Kloster drei Mal umkreisen.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Unsere Reise beginnt

Wir fliegen heute nach Delhi, in die Hauptstadt Indiens.
2. Tag: 

Ankunft in Delhi

Nachdem wir am Indira Gandhi Flughafen gelandet sind, treffen wir auf unseren verlässlichen Mann vor Ort, der uns in ein nahe gelegenes Hotel bringt. Hier können wir uns entspannen.
Übernachtung in einem Hotel in Delhi
(F)
3. Tag: 

Flug über den Himalaya und Fahrt nach Thimphu

Schon vormittags startet unser Flug aus dem feuchtwarmen Klima der Großstadt in das gebirgige und kühlere Land des Glücks, nach Bhutan. Über den Wolken haben wir (bei passendem Wetter) einen freien Blick auf den gewaltigen Himalaya-Hauptkamm. In Paro angekommen, werden wir von unserem bhutanischen Guide erwartet. Bevor wir per Fahrzeug in die rund 30 km entfernte Hauptstadt Thimphu gelangen, besuchen wir den „Dzong“: Die buddhistische Klosterburg thront majestätisch über das für seine landschaftlichen Reize bekannte Paro-Hochtal (2.195 m). Während der Fahrt atmen wir frische Bergluft ein und können immer wieder Blicke auf die traditionell bhutanische Bauweise werfen: Die Häuser sind aus den natürlichen Materialien Holz, Stein und Lehm gebaut und mit kunstvollen Holz-Schnitzereien geschmückt. Wir machen auch an der Klosterburg Tacho Lhakhang Halt. Sie liegt eingebettet in Apfel- und Orangenhaine. Ihr Erbauer Thangtong Gyalpo war nicht nur ein Pionier des Ingenieurswesens, sondern hat auch die Oper im tibetanischen Stil erfunden. Die eiserne, frei schwingende Chuzom Brücke wirkt ein wenig wie ein federndes Trampolin, rechts und links geziert von bunten Gebetsfahnen. Wenn wir die Brücke Chuzom erreichen, sehen wir drei unterschiedliche Stupas, im bhutanischen, tibetanischen und nepalesischen Stil, dicht nebeneinander stehen. Hier treffen sich die beiden Flüsse Paro und Thimphu. Daher der Name Chuzom (Stelle, an der sich die Flüsse treffen).
Übernachtung in einem Hotel/Gästehaus in Thimpu
Fahrzeit: ca. 2 Std.
(F/M/A)
4. Tag: 

Wandern zur Klosterburg Tango & zum größten sitzenden Buddha

Nach einer halbstündigen Anfahrt wandern wir schon los. Ein heiliger Ort des Rückzugs erwartet uns nach einer Stunde Wanderung durch mehrfärbige Rhododendronwälder. Mit seinen Gebetsfahnen begrüßt uns die Klosterburg „Tango“, das zu den bedeutendsten buddhistischen Ausbildungsstätten des Landes zählt. Ihren Namen erhielt sie von der pferdekopfähnlichen Form jenes Steines, der an ihrer Spitze liegt. Wir tauchen ein, in die über 300 Jahre alte Geschichte des Gebäudes, in die Atmosphäre aktiven Klosterlebens der Mönche, betrachten kunstvolle Wandmalereien und genießen (bei gutem Wetter) ein Picknick am Fluss.
Am späten Nachmittag steht eine Panorama-Wanderung am Programm. Sie führt uns durch natürliche Auen, Kiefer- und Rhododendronwälder. Schön anzuschauende Vögel sind unsere musikalischen Begleiter. Wir können die Stadt Thimphu überblicken. Wir treffen auf den gigantischen und weltweit größten, sitzenden Buddha Dordenma. Mit seinen rund 50 m Höhe liegt ihm die Stadt, ebenso wie der Fluss Wang Chhu zu Füßen. (Wenn wir Thimphu erreichen, ist der Besuch des Wochenmarktes – von Freitag bis Sonntag – mit seiner Fülle an Früchten und Gemüse und typisch bhutanesischen Gütern zu empfehlen.) Abends freuen wir freuen wir uns darauf, gemeinsam Schritt für Schritt zu lernen, wie wir auch zu Hause traditionell bhutanesische Speisen zubereiten können. Und natürlich werden wir unsere Kochkünste im Anschluss gemeinsam verkosten, bevor wir uns an der für uns organisierten volkstümlichen Darbietung mit Lagerfeuer erfreuen.
Fahrzeit: ca. 30 min
Wanderung: ca. 3-4 Std.
Übernachtung in einem Hotel/Gästehaus in Thimpu
(F/Picknick-Lunch/A)
5. Tag: 

Durch Reisfelder über den Dochula Pass ins Punakha Tal

Bevor wir im tropisch warmen Punakha eintreffen, überqueren wir auf unserer Fahrt den Dochula Pass (3.100 m). Entlang diesem sind 110 magische Gedenk-Stupas aufgestellt. Reisende hängen hier Girlanden aus Gebetsfahnen auf, um böse Geister zu beschwichtigen und um eine sichere Reise zu erbitten. An klaren Tagen hat man einen unglaublich weiten Blick auf das Himalaya Massiv und zahlreiche seiner eindrucksvollen Gipfel. Der Pass selbst ist fast vollständig von üppigen Rhododendronwäldern bewachsen. Die Pflanzen erreichen hier die Größe und Form von Bäumen. Während der Blütezeit Ende April/Anfang Mai leuchten ganze Berghänge in kräftigem Rot und Rosa. Nach rund 3 Std. Fahrzeit gelangen wir nach Thinley Gang. Von hier aus gehen wir zu Fuß weiter. Der älteste Wanderpfad des Landes führt uns über Reisfelder und Wiesen, durch Dörfer und vorbei an bewirtschafteten Äckern. Auf unserem Weg treffen wir immer wieder auf Einheimische, die uns in traditionell gastfreundlicher Art gerne den einen oder anderen Einblick in ihr Leben geben. Wegen des guten Schul- und Bildungssystems in Bhutan sprechen die meisten hier lebenden Menschen sehr gut Englisch. Auch Schulkinder, die nachmittags in Grüppchen von der Schule nach Hause gehen, unterhalten sich gern mit uns Wandernden. Inmitten von Reisfeldern finden wir heute Abend unsere Unterkunft. Dort sind wir eingeladen (optional), traditionelle Kleidung zu probieren, sich im Bogenschießen oder in den Reisfeldern zu versuchen oder unser Geschick beim Kochen am traditionellen Herd zu probieren.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Wanderung: ca. 3-4 Std.
Übernachtung in einem Hotel/Gästehaus in Punakha
(F/M/A)
6. Tag: 

Punakha Dzong: der Palast des großen Glücks

Wir fahren in das Punakha Tal, um von dort nach einem kurzen Spaziergang den Tempel von Drukpa Kuenly zu erreichen. Er ist besser bekannt als „Divine Mad Man“, der göttlich verrückte Mann, der gegen den orthodoxen Buddhismus revoltierte und sich für Religion als Gefühl im Inneren einsetzte. Den Weg dorthin zieren Phallus-Symbole aller Arten und Größen, die sein Wirken als Symbol der Fruchtbarkeit würdigen sollen. Heute noch pilgern kinderlose Paare zu dem kleinen Tempel, um Fruchtbarkeit zu erbitten. Mit dem Auto werden wir danach zum Punakha Dzong, dem „Palast des großen Glücks“, gebracht. Ein imposantes Beispiel traditioneller Architektur aus dem 17. Jahrhundert. Glänzend in Gold und Silber gehüllt, ist der einstige Hauptsitz der Regierung seit jeher Krönungsort aller Könige und war im Jahr 2011 Hochzeitspalast des amtierenden Königs, Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Errichtet mitten Punakha im Tal an jener Stelle, wo der weiblich, sanfte und der männliche, wildere Abschnitt des Flusses aufeinandertreffen. Aufgrund des warmen Klimas in Punakha (1.350 m) dient die Klosterburg vielen Mönchen aus Thimphu als Winterresidenz. Unser Mittagessen nehmen wir als Picknick am rauschenden Flussufer vor einem der schönsten Klosterburgen Bhutans ein, während wir einer Darbietung in Bogenschießen beiwohnen oder selbst Hand anlegen – so wie es die Herzöge von Cambridge auf ihren Besuchen getan haben. Den Tag lassen wir, nach einer kurzen Fahrt ins Dorf Yabesa, mit einer lockeren Wanderung durch Reisfelder, Gemüsegärten, Orangenhaine zu einem nahegelegenen Bergkamm ausklingen. Mit einem Weitblick über das Punakha Tal erwartet uns dort der vierstöckige Tempel Khamsum Yulley Namgyal Chorten. Seine Malereien entstammen der ältesten der vier Traditionen des tibetischen Buddhismus, der der Nyingma-Tradition.
Fahrzeiten: ca. 30 min
Übernachtung in einem Hotel/Gästehaus in Punakha
(F/Picknick-Lunch/A)
7. Tag: 

Über den Pele La Pass zum Sitz der Könige von Bhutan

Auf unserer Fahrt nach Trongsa passieren wir den Pele La Pass (3.400 m) und besichtigen den darauf erbauten großen weißen Tempel namens Chendebji Stupa aus dem 18. Jahrhundert. Auf der Stupa sind vier Augen aufgemalt, die in jede der vier Himmelsrichtung blicken, um böse Geister abzuwenden. In Trongsa angekommen, besuchen wir den imposanten Trongsa Dzong, den größten Dzong in ganz Bhutan. Die imposant über der Schlucht und in den Himmel ragende Klosterfestung ist schon von weitem von der Straße aus sichtbar. Nach dem Mittagessen haben wir die Möglichkeit direkt vom Kloster aus, die Aussicht zu genießen. Der Blick reicht (bei passenden Wetterverhältnissen) mehrere Kilometer weit. Da in Trongsa der einstige Sitz Bhutans regierender Familien war, zeigt das Ta Dzong Museum wahre Schätze historischer Artefakte der Königsfamilie. Wir erfahren Interessantes über die Geschichte Bhutans.
Fahrzeit: ca. 6 Std.
Übernachtung im Hotel in Trongsa
(F/M/A)
8. Tag: 

Bis ins „spirituelle Herz Bhutans“, Bumthang

Nach dem Frühstück fahren wir ins spirituelle Herzen Bhutans, nach Bumthang. Das Zuhause von einer der ältesten Paläste, Tempel und Klöster Bhutans. Kurz nach unserer Ankunft auf rund 3.000 m Seehöhe besuchen wir den Jakar Dzong, auch „Klosterburg des weißen Vogels“ genannt. Sie dominiert das gesamte Chamkhar-Tal und überblickt die Stadt. Das Tamzhing Kloster aus dem 16. Jahrhundert ist mit bedeutenden alten Wandmalereien geschmückt.
Nach unserem Picknick am Fluss machen wir uns auf den Weg zum heiligsten Ort Bhutans, dem Kloster Kurje Lhakhang. Es besteht aus drei Tempeln, die von einer Mauer mit über 100 Chorten umgeben ist. Weiter geht‘s zum Tempel Jambay, der einer Legende nach im 7. Jahrhundert vom tibetischen König Songtsän Gampo an nur einem Tag erbaut worden ist. Wir können jene Stelle sehen, an der Guru Rinpoche sitzend seine erste Predigt über tantrischen Buddhismus hielt.
Fahrzeit: ca. 2,5 Std.
Wanderung: ca. 1 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Bumthang
(F/Picknick-Lunch/A)
9. Tag: 

Durch das Chokhor-Tal auf zum Shugdrak Tempel

Während wir die Schönheit der an uns vorbeiziehenden Landschaft genießen, führt uns eine etwas holprige Straße zum Startpunkt der heutigen Wanderung. Wir erkunden das Chokhor Tal. Den weiteren Tag verbringen wir mit der Shugdrak-Tour, die uns bergauf zu einem dem Guru Rinpoche geweihten Tempel führt. Es heißt, diese Gegend sei sprichwörtlich atemberaubend, die Worte sie zu beschreiben, würden fehlen. Der leicht ansteigende Weg führt uns durch blühende Wiesen, zu einem Pfad, der uns wiederum zu einer Handvoll von Häusern der dort lebenden Bauern führt. Neben Milchprodukten zählen Honig, Äpfel und Weizen zu den vielfältigen Erträgen aus diesem Distrikt. Wir passieren alte Wassermühlen und erreichen den auf einem Felsen liegenden Shugdrak Tempel. Das Besondere sind die Stufen zum Eingang des Tempels, die von einer Höhle umschlossen sind. Wenn wir uns auf der hölzernen Veranda mit schönem Blick über das Tal niederlassen, tun wir das dem Guru Rinpoche gleich. Auf einem Felsen erbaut, erinnert uns der Tempel an das bekannte Taktsang Kloster (Tigernest) in Paro. Über den Tempel führen Stufen den Berghang hinauf zu einem charismatischen Haus, in das sich Eremiten zurückgezogen haben. Eingebettet in ein Meer von wehender Gebetsfahnen.
Fahrzeit: ca. 50 min
Wanderung: ca. 2-3 Std.
Übernachtung im Hotel
(F/M/A)
10. Tag: 

Mit den Schwarzhalskranichen im Gletschertal Gangtey

Heute beginnt frühmorgens unsere Fahrt zum Gangtey Kloster. Am Weg tauchen immer wieder Bauernhäuser und Tempel auf, Landwirte mit für Zentralbhutan typischen und traditionellen Hüten aus Bambus. Bevor wir den Pelela Pass (3.350 m) erreichen, machen wir für eine Wanderung nach Rukhupchu Halt. Die lokale Bevölkerung nutzt diesen Weg, um zwischen ihren Behausungen im Sommer und Winter zu wechseln. Die Wanderung wird vor allem das Herz von Blumenliebhaber und Vogelgezwitscher-Fans höherschlagen lassen. Das Tal von Phobjikha hat etwas Pittoreskes: Es ist eines der wenigen Gletschertäler Bhutans und während der Wintermonate November bis März das Zuhause der Schwarzhals-Kraniche. Diese mittlerweile gesetzlich geschützte Art zieht es von den Hochplateaus Tibets hierher. Im November gibt es ihnen zu Ehren sogar ein Fest. Es heißt, ihre Ankunft signalisieren die Vögel, indem sie das über dem Tal thronende Gangtey Kloster drei Mal umkreisen. Wir besuchen auch das Kloster, das zu den wichtigsten in der Nyingma-Tradition (älteste der vier Schulen des Tibetischen Buddhismus) zählt.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Wanderung: ca. 4 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Wangdue/Gangtey
(F/M/A)
11. Tag: 

Auf Erkundungstour durch das Naturschutzgebiet

Wie praktisch. Wenn wir uns das Tal von Phobjikha (oder auch Gangtey-Tal genannt) erwandern wollen, dann können wir das direkt von unserem Hotel aus tun. Schuhe an und los geht’s! Das „Black-Necked Kran Information Center“ ist nur wenige Schritte entfernt. Es hält für uns interessante Informationen über das unter Naturschutz stehende Tal und seine Flora und Fauna bereit. Nicht weit von hier besuchen wir im Dorf Beta die lokale Schule und sehen, wie die Kinder unterrichtet werden. Sie freuen sich immer über Besuch von Gästen. Auf dem weiteren Weg passieren wir wieder das Gangtey Kloster, das erst kürzlich umfangreich renoviert wurde, durchschreiten das Dorf Semchubara und blauen Kieferwälder. Die Flechten auf den Bäumen nennen die Einheimischen auch „der Bart alter Männer“. Wenn wir sie betrachten, wissen wir warum. Vielleicht haben wir Glück und wir können die Schwarzhals-Kraniche beim Werbe-Flug um die Gunst des anderen Geschlechts beobachten. Am Weg zurück zu unserem Hotel kommen wir noch an einigen Dörfern vorbei.
Übernachtung in einem Hotel in Wangdue/Gangtey
(F/M/A)
12. Tag: 

Panoramawanderung am Dochula Pass mit 360° Ausblick

Vom Gangtey Tal steigt die Straße bis zum Punakha Tal stetig an, bis sie den Dochula Pass (3.100 m) erklimmt. Unsere heutige Rundwanderung durch das „Land des Donnerdrachens“ – so wird Bhutan auch genannt – beginnt an den großen Chorten des Passes. Wir wandern durch Birken- und Rhododendronwälder (hier gibt es über 1.000 verschiedenen Rhododendronarten), vorbei an bunt flatternden Gebetsfahnen bis zum Kloster und Meditationsort Lungchutse. Dort lässt uns die 360°-Aussicht auf das Himalaya Gebirge für einen Moment innehalten. Wenn es das Wetter erlaubt, blicken wir auf die Gipfel Chomolhari (7.326 m), Masang Gang (7.165 m), Zongophu Gang (7.100 m). Und auf den höchsten Gipfel Bhutans: Gankar Puensum (7.570 m). Er ist bis heute der höchste von Menschen noch unbezwungene Berg der Welt. Adleraugen können sogar die 50 km entfernte Klosterfestung Gasa Dzong inmitten eines Meeres an Grün erspähen.
Gehzeit: ca. 4-5 Std. (bis auf 3.400 m)
Fahrzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Thimpu
(F/M/A)
13. Tag: 

Auf den kulturellen Spuren Thimphus

Heute widmen wir uns der Geschichte und der Kultur Thimphus. Wir haben die Möglichkeit, den National Memorial Chorten zu besichtigen, eine Gedenkstätte für den dritten, im Jahr 1972 verstorbenen König. Mit seinen goldenen Türmen und Glocken ist der Chorten ein besonders markanter Punkt des Stadtbildes und wird auch als ein Wahrzeichen Bhutans bezeichnet. Ebenfalls sehenswert ist der kleine Changangkha Tempel auf einem Hügel außerhalb der Stadt. Ein beliebter Treffpunkt, um sich zu unterhalten und gemeinsam zu beten. Wer möchte, kann Bhutans Nationaltier, den Tapir, besuchen oder auch das Zilukha Nonnenkloster, die Schule für Kunst und Kunsthandwerk oder das Heritage Museum. Die Nationalbibliothek beherbergt eine wertvolle Sammlung bhutanesischer Schriften, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen. Wenn wir abends in Paro ankommen, steht Entspannen am Programm oder eine weitere gemütliche Stadterkundung.
Fahrzeit: ca. 1,5 Std
Übernachtung in einem Hotel in Paro
(F/M/A)
14. Tag: 

Über dem Paro-Hochtal zum Tigernest (Taktsang Kloster)

Nach dem Frühstück brechen wir auf. Der Weg ist angenehm breit und führt uns in rund 2 Stunden bergauf zum Kloster. Wir wandern hoch über dem Paro-Tal. Sollte es nötig sein, organisieren wir auch gerne einen Pferdetransport zum Aussichtspunkt. Selbstbewusst thront die berühmteste Klosterburg Bhutans, das Tigernest, (3.120 m) auf einem Felsvorsprung. Sie bietet einen eindrucksvollen Blick über das Paro Tal. Für Buddhisten ist es eine wichtige Pilgerstätte. Es heißt, der Guru Rimpoche sei auf dem Rücken eines Tigers hierher geflüchtet, als er die Lehre Dharmas im 8. Jahrhundert nach Bhutan gebracht. Dann habe er monatelang in jener Höhle meditiert, an deren Stelle das Taktsang Kloster errichtet wurde. Wir genießen die Atmosphäre des heiligen Ortes und erfrischen uns im nahe gelegenen Teehaus. Nachmittags gelangen wir per Fahrzeug zu den Ruinen des Drukgyel Klosters. Es handelt sich um ein historisches Monument aus dem 17. Jahrhundert, erbaut von Shabdrung um an seinen Sieg gegen die Tibetaner 1644. Bei schönem Wetter taucht als Kulisse der heilige Berg Chomolhari (7.326 m) auf, auch Braut des Kangchendzönga genannt. Am Weg zurück nach Paro besuchen wir noch Kyichu Lhakhang. Es ist einer der 108 vom tibetanischen König Songtsen Gampo erbauten buddhistischen Tempel.
Wanderung: ca. 4 Std. (+600 m/-300m)
Übernachtung in einem Hotel in Paro
(F/M/A)
15. Tag: 

Über dem Himalaya nach Delhi

Unser Guide begleitet uns nach dem Frühstück zum Flughafen. Wir haben erneut die Chance, das Himalaya Gebirge aus der Vogelperspektive zu betrachten. In Delhi angekommen, erwartet uns unser Partner vor Ort und bringt uns ins Hotel. Freie Zeit in Delhi am Nachmittag.
Übernachtung in einem Hotel in Delhi
(F)
16. Tag: 

Heimflug und Ankunft in Europa

Zurück in einer anderen Welt. Auch beim Heimkommen gilt es, sich etwas Zeit zu lassen, um wieder zuhause anzukommen.
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18. Oktober 2019 02. November 2019 € 380 € 4.690 Buchen
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  • Diese Reise ist vorangekündigt.
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  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
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  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Flug mit Lufthansa oder Emirates in der Economy Class von Wien, Frankfurt oder München nach Delhi und retour (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Flug Delhi - Paro - Delhi mit Druk Air oder Bhutan Airlines in der Economy Class
  • Deutschsprachige, lokale Reiseleitung
  • Übernachtungen in guten Mittelklasse-Hotels und Lodges
  • Mahlzeiten laut Programm
  • Transfers vor Ort in modernen Kleinbussen (3 -4 Personen pro Bus)
  • Alle Touren, Wanderungen und Aktivitäten laut Programm
  • Eintrittsgelder lt Programm
  • Persönliche Ausgaben (Getränke, Impfungen etc.)
  • Visumgebühren für Indien (z. Z. USD 80,- pro Person für die zweimalige Einreise)
  • Visumgebühren für Bhutan (z. Z. USD 40,- pro Person)
  • Trinkgelder
  • Reise- und Stornoversicherung
Terminbezogene Zusatzleistungen
18.10.2019-02.11.2019:
Einzelzimmer 380 €
03.04.2020-18.04.2020:
Einzelzimmer 380 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Informationen

Nach Bhutan kann man auf dem Landweg über Phuentsholing im Süden, Samdrup Jongkhar im Osten oder per Flugzeug nach Paro einreisen. Es ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Der Pass muss noch 6 Monate über das Datum der Reise hinaus gültig sein.

Unsere Partneragentur in Bhutan wird für Sie eine Visa-Genehmigung einholen. Das eigentliche Visum wird erst am Flughafen in Paro bzw. in Phuentsholing in den Pass gestempelt. Diese Visa-Genehmigung müssen Sie beim Check-in zu Ihrem Flug nach Paro vorlegen und Sie sollten sie während der ganzen Reise aufheben. Das Visum kostet z. Z. USD40,-, diese Gebühr muss vor Ort bezahlt werden.

Bei unseren Reisen, die einen Stopp in Indien haben, brauchen Sie auch ein Visum für Indien für die zweimalige Einreise.

Bhutan verfügt über keine diplomatischen Vertretungen von europäischen Ländern innerhalb des Landes. Für österreichische und deutsche Staatsbürger ist jeweils die entsprechende Botschaft in Delhi zuständig.

Impfungen

Bei der Einreise nach Indien sind keine Impfungen vorgeschrieben, nur bei der Einreise über ein Gelbfieber-Infektionsgebiet. Welche Impfungen empfehlenswert sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Im Einzelfall sind unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen, es empfiehlt sich immer, rechtzeitig (etwa 8 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.

Ärztliche Versorgung

In den größeren Orten wie Thimphu, Paro, Punakha, Jakar, Mongar und Trashigang gibt es Krankenhäuser, ansonsten nur kleine „Krankenstationen“, die aber nicht besonders gut ausgestattet sind. Arztpraxen, so wie wir es kennen, gibt es nicht. Die ärztliche Versorgung ist kostenlos, allerdings ist bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen ein Rücktransport in das Heimatland anzuraten. Im äußersten Notfall in den Bergen kann ein Hubschrauber der indischen Armee angefordert werden.

Hygiene und Medikamente

Auf unseren Touren werden Sie stets frisch zubereitetes Essen von hoher Qualität und mit niedrigem Risiko für Ihre Gesundheit erhalten. Das Wasser aus den Leitungen ist nicht zum Trinken geeignet. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man auch zum Zähneputzen darauf verzichten. Trinken Sie nur Wasser aus gekauften Flaschen (mit Originalverschluss!), abgekochtes oder gefiltertes Wasser! Was vorkommen kann, sind leichte Reisedurchfälle aufgrund der Umstellung. Häufig sind auch Verstopfungen als Folge des Ortswechsels. Eine Verhaltensregel, die auf allen Fernreisen gilt: „Cook it, peel it or leave it“ (Kochen, schälen oder sein lassen).

Eine persönliche Reiseapotheke mit eigenen Medikamenten ist unbedingt erforderlich und erleichtert das Handeln im Krankheitsfall. Neben Ihren persönlichen Medikamenten sollte sie auch grundlegende Medikamente gegen Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Erkältungen, Insektenbisse etc. beinhalten.

 

In Bhutan gibt es - wie bei uns - vier Jahreszeiten. Und auch hier machen sich die Klimaveränderungen bemerkbar. Die besten Reisezeiten sind der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November).

Der Frühling beginnt im März mit der Rhododendrenblüte und die Temperaturen klettern tagsüber hinauf auf etwa 20°C. Ab Juni treten vermehrt Regenfälle auf, die aber oft nur am späten Nachmittag anfangen.Die Sommermonate sind regenreicher, dafür ist die Vegetation in dieser Zeit umso üppiger. Durch den Monsunregen (ab ca. Mitte Juni bis ca. Mitte September) kann es zu Verzögerungen im Straßen- und Flugverkehr kommen. Bei diesem Mix aus Sonne und Regen klettern die Temperaturen kaum über 30°C, es ist also nicht übermäßig heiß.

Ab Mitte September lassen die Regenfälle nach und die Wolken geben die Berggipfel frei. Der Reis auf den Feldern färbt sich golden und Mitte Oktober beginnt die Reisernte. Die Tagestemperaturen sind angenehm warm, aber für die Abende braucht man bereits etwas Warmes zum Überziehen.

Im Winter ist es nachts kalt, tagsüber wärmer, häufig mit klarem, blauem Himmel. Schnee ist gegen Ende Dezember und Anfang Januar zu erwarten.

Währung

Die Landeswährung ist der Bhutanesische Ngultrum (BTN). Die Ein- und Ausfuhr ist verboten. Frei konvertible Währungen wie Euro und US-Dollar etc. dürfen Sie in beliebiger Höhe ein- und ausführen.

Es ist nicht erforderlich Dollar mitzubringen, Euro werden genauso gerne genommen. Der Geldwechsel kann gleich am Flughafen oder bei einer Bank erfolgend. Ihr Guide ist Ihnen dabei gerne behilflich. Der Ngultrum ist 1:1 an die Indische Rupie gekoppelt. Daher kann in Bhutan auch mit indischen Rupien bezahlt werden. Lediglich große Scheine (500 Ind. Rupien) werden nicht genommen, da zu viele Fälschungen im Umlauf sind.

Kreditkarten/Bankomaten

Kreditkarten werden in den Hotels der Luxusklasse und in den meisten Handicraft-Läden akzeptiert, überwiegend nur Visacard, teilweise auch Mastercard. Geld bei der Bank können sie mit der Kreditkarte allerdings nicht abheben. Internationale Bankomaten gibt es ebenfalls nicht!

Trinkgelder 

Trinkgeld wird in Bhutan gern gesehen und ist üblich. In Restaurants und Bars werden in etwa 10% der Rechnungssumme erwartet. Auch Gepäckträger im Hotel und Flughafen sollten ein kleines Trinkgeld erhalten.

Es ist üblich, dem Reiseleiter und Fahrer am Ende einer Tour für gutes Service ein Trinkgeld zu geben. Eine angemessene Bezahlung unserer lokalen Guides und Partneragenturen gehört zu unseren Nachhaltigkeitsrichtlinien. Daher seien Sie sich bitte bewusst, dass das Trinkgeld keinen Lohn ersetzt. Es ist daher kein absolutes Muss, sondern eine (erwartete) Anerkennung für einen guten Service.

Unsere Empfehlung:
Fahrer: € 1 -2 pro Tag und Gast

Lokaler Guide: € 1 – 2,50 pro Tag und Gast

Diese Zahlen sind abhängig von individueller Zufriedenheit und Gruppengröße.

Auch für Träger, Jeepfahrer, Köche, Wäscher und andere Dienstleister erwarten ein Trinkgeld. In Indien wird wesentlich häufiger Trinkgeld gegeben als bei uns.

Die Küche
In Bhutan isst man im Allgemeinen scharf. Chilischoten gehören für Bhutaner täglich dazu. Die Mahlzeiten in den Hotels und für Besucher werden aber milder zubereitet. Im Allgemeinen schmeckt das Essen aber immer gut. Auch Fleischgerichte kann man bedenkenlos essen, da alle Produkte so frisch wie möglich zubereitet werden. Das Frühstück wird in der Regel auf europäische Art serviert: Kaffee, Tee, Toastbrot, Marmelade und je nach Wunsch auch Eier oder sonstiges. Mittags bzw. abends gibt es meistens ein Buffet.

An Getränken steht eine größere Auswahl an antialkoholischen Getränken wie z.B. Coca Cola, Sprite, Fruchtsäfte und Mineralwasser zur Verfügung. Auch mehrere Biersorten stehen zur Auswahl.In Bhutan selbst werden außerdem verschiedene Whisky-Sorten, Rum und andere alkoholische Getränke hergestellt, die über eine gute Qualität verfügen. In allen Geschäften gibt es außerdem eine Auswahl an Keksen und Süßigkeiten.

Feste
Die Feste in Bhutan haben den Ruf, geradezu wilde, ausgelassene Zeiten zu sein. Touristen besuchen gerne die Feste in Thimphu, Paro und Bumthang. Zu diesen Anlässen kommen die meisten Besucher, so dass es gelegentlich Engpässe bei Flugtickets und Hotelzimmern geben kann. Wenn die Bewohner von Städten und Tälern in ihren schönsten Kleidern zur Austreibung der bösen Geister oder zu den Erntefeiern zum Dzong ziehen, dann erwachen die Täler in Tanz und Musik zu neuem Leben. Selten zu sehende Masken- und Schwerttänze werden zu solchen Anlässen in den Innenhöfen der Dzongs aufgeführt.

Fotografieren
In den Innenräumen von Klöstern und Dzongs herrscht grundsätzlich ein Fotografier-Verbot. Bitte halten Sie sich daran, da sonst die dortige Reiseagentur Schwierigkeiten bekommt bzw. Ihnen eventuell sonst die Bilder gelöscht werden. Die Außenanlagen können jederzeit fotografiert werden.
Wenn Sie Menschen fotografieren, vergewissern Sie sich bitte, dass diese ihre Zustimmung gegeben haben. Besonders ältere Menschen haben manchmal eine Abneigung fotografiert zu werden, während Kinder gerne als Fotomotiv „posieren“.

Sicherheit
Bhutan ist ein sehr sicheres Reiseland. Kriminalität ist nur in kleinem Umfang vorhanden. Dennoch sollten Sie Ihre wichtigen Dokumente und Ihr Geld sicher verwahren z.B. in einem Brustbeutel oder in Gürteltaschen. Schließen Sie Ihren Koffer immer ab, wenn Sie das Zimmer verlassen. Und lassen Sie wertvolle Dinge am besten ganz zu Hause. Frauen genießen in Bhutan ein hohes Ansehen und werden normalerweise nie belästigt.

Zeitdifferenz:
Bhutan ist unserer Sommerzeit 4 Stunden, unserer Winterzeit 5 Stunden voraus.

Elektrizität:
Die Stromspannung in Bhutan beträgt 220 Volt. Teilweise kommt es zu Stromausfällen, die aber in der Regel nicht lange andauern. Kameras, Fön und Rasierapparat passen meistens in die vorhandenen Steckdosen. Ansonsten gibt es an der Hotelrezeption einen Adapter.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich/Deutschland/Schweiz. Der Abschluss einer Reisekranken- und Unfallversicherung, die im Notfall auch einen Rettungsflug nach Europa abdeckt, wird dringend empfohlen.

Ein offenes Wort!

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert. Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an irmgard.unger-eisele@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

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