Japans wilder Norden
Wir erklimmen Vulkane und durchwandern Feuchtgebiete, umrunden Kraterseen und folgen tosenden Flüssen. Wir genießen die Ruhe der Bergtempel und erhalten Einblick in die Kultur der Ureinwohnenden Ainu. Jeder Tag eröffnet eine neue landschaftliche und kulturelle Facette der Nordinsel Hokkaido. Aber auch Tokio, Kyoto und Mount Fuji wollen entdeckt werden.
-
Reisedauer:18 Tage
-
Davon Wandertage:6 Tage
-
Nächte im Bett:15Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
-
Gruppengröße:6-12 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 12 Personen.
Highlights:
- Toshogu Schrein und Yamadera Tempel
- Wanderungen in Okunikko und im Shiretoko Nationalpark
- Besteigung von Mt. Asahi-dake (2.291 m) und Mt. Meakan-dake (1.499 m)
- Ainu, Ureinwohnende Hokkaidos
- Kanutour am Fluss Kushiro
- Onsen, japanische Badekultur
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
72% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Japan Entdecken: Natur und Kultur erwandern
Hochtechnologisch, ultramodern und gleichzeitig kulturell sehr eigenständig – wenigen Ländern auf der Welt gelingt ein derartiger Spagat zwischen Moderne und Tradition wie Japan. Der ostasiatische Inselstaat nennt sich in seiner Landessprache Nippon bzw. Nihon: „Land der aufgehenden Sonne“. Auf einer Fläche so groß wie Deutschland und Belgien zusammen leben rund 126 Millionen Menschen. Die Besiedelung konzentriert sich auf die vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu. Insgesamt werden am japanischen Archipel über 6.850 Inseln vom Pazifik umspült.
Japan beeindruckt neben seiner jahrtausendealten Kultur vor allem mit seiner wunderschönen Natur, die wir auf zahlreichen Wanderungen entdecken werden!
Insel Hokkaido
Etwas mehr als 4 Prozent der japanischen Bevölkerung lebt auf der zweitgrößten Insel des ostasiatischen Staates. Damit geht es in Hokkaido für japanische Verhältnisse vergleichsweise ruhig zu. Daneben besticht die Region mit ihrer gebirgigen Landschaft und ist vor allem als Wintersportinsel bekannt. Aber auch der Sommer und Herbst sind dank der angenehmen Temperaturen ideal für eine Reise in den wilden Norden geeignet. Es geht durch saftig grüne Wälder und über Gebirge vulkanischen Ursprungs. Und dort, wo es Vulkane gibt, dürfen heiße Quellen nicht fehlen… Japankenner ahnen schon: Hier laden gemütliche Onsen zur Entspannung ein.
Nachhaltig & authentisch
Das uns freundschaftlich verbundene Japan-Team rund um Makoto und Shin hat mit uns zusammen diese Reise konzipiert. Unsere Japan-Reisen werden mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen, familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort. Wir nutzen auf dieser Reise möglichst oft öffentliche Verkehrsmittel, was nicht nur effizient und pünktlich, sondern auch nachhaltig und umweltfreundlich ist. Unsere Art des Reisens ermöglicht es uns, das Gastland hautnah zu erleben und in das Alltagsleben einzutauchen.
Linktipp
Hier geht es zu WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht: Tiefes Eintauchen in die Kultur und Natur von Japan.
Von Begegnungen und Erlebnissen abseits des typischen Bildes von Japan berichtet Weltweitwandern-Mitarbeiterin Julia in ihrem Reisebericht: Japan: Zwischen Vulkanen, Tempeln & achtsamen Momenten
Kontakt & Infos
Japans wilder Norden buchen
Sie bezahlen erst, nachdem Sie
die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: In das Land der aufgehenden Sonne
Heute startet unsere Reise nach Japan. Wir fliegen von Europa aus in Richtung der ostasiatischen Metropole Kyoto.
2. Tag: Konnichiwa, Japan!
Am Flughafen in Kansai erwartet uns bereits das lokale Team mit einem Weltweitwandern-Schild. Wir werden begrüßt und stürzen uns gemeinsam inmitten des öffentlichen Verkehrsnetzes der Hauptinsel Honshu. Japans Bahnsystem ist exzellent ausgebaut, wir sind nah dran am Alltagsgeschehen und noch dazu umweltfreundlich unterwegs. Wir erreichen unser Hotel im Zentrum von Kyoto und haben je nach nach Ankunftszeit noch etwas Freizeit oder können es uns direkt im Hotelbett bequem machen.
Übernachtung: Hotel Rakuro Kyoto oder ähnlich, in Kyoto
(-/-/-)
3. Tag: Kyoto, zwischen Tempel und Schreinen
1.100 Jahre lang war Kyoto Japans Hauptstadt, noch heute lebt die Stadt von der Magie seiner Tempel und Schreine. Beim Kinkaku-ji werden wir von der Reliquienhalle verzaubert, deren obere Stockwerke in Gold gehüllt sind. Einer der eindrucksvollsten Schreine ist der Fushimi Inari-Taisha, wir wandeln durch die roten Torii-Alleen bergauf zum Panoramablick über die Stadt. Anschließend erreichen wir Kiyomizu-dera, mehrere buddhistische Tempel, die zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen. Später sind wir in Kyotos Geisha-Bezirk Gion unterwegs. Wir spazieren durch die Gassen des alten Vergnügungsviertels und blicken in Hinterhöfe. Feinschmecker werden am Nishiki-Markt ins Staunen kommen. In dieser engen, von bunten Glasfenstern überdachten, Arkade treten wir in eine Welt der Düfte und der exotischen Genüsse ein – leuchtend rote Oktopusse, Calamari-Spieße, mariniertes Gemüse, Berge an Garnelen und luftige Reiscracker erwarten uns. Auch den Abend schließend wir kulinarisch ab, bei einem gemeinsamen Abendessen in der stimmungsvollen Stadt.
Besichtigung zu Fuß
Übernachtung: Hotel Rakuro Kyoto oder ähnlich, in Kyoto
(F/-/A)
4. Tag: Nikko, UNESCO-Welterbe
Heute geht es über weite Strecken mit dem weltberühmten Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, mit Umstieg in Tokio und Utsunomiya, in die Sonnenschein-Stadt Nikko. Diese liegt rund 140 km nördlich der japanischen Hauptstadt und befindet sich inmitten der Berge der Präfektur Tochigi. Direkt nach der Ankunft am Nachmittag zieht es uns zum Shinto-Schrein Tosho-gu. Dieser stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist seit dem Jahr 1999 UNESCO-Welterbe. Neben der Haupthalle mit Gebetshalle und Verbindungskorridor, besichtigen wir das Haupttor Yomei-mon, das Chinesische Tor Karamon, zwei prunkvolle Ost-West-Mauern und Rundgänge. Auch die Schnitzereien des heiligen Pferdestalls betrachten wir ganz genau, hier sind die bekannten Schnitzereien der drei Affen. Diese finden sich in einem japanischen Sprichwort wieder und repräsentieren den Umgang mit Schlechtem – “nichts Sehen, nichts Hören, nichts Sagen”. Anschließend beziehen wir unser traditionell eingerichtetes japanisches Hotel, genannt Ryokan. Dort werden wir mit japanischer Kost verwöhnt, die in unzähligen Schüsselchen und Töpfchen präsentiert wird. Im Anschluss machen wir es uns auf dem Futon gemütlich und lassen die bisherigen Erlebnisse Revue passieren.
Besichtigung zu Fuß
Übernachtung: Senhime Monogatari Ryokan oder ähnlich, in Nikko
(F/-/A)
5. Tag: Okunikko Wanderung
Am Vormittag erreichen wir nach einer rund 1,5-stündigen Busfahrt den Yunoko See, der wild romantisch von einer Waldkulisse umgeben ist. Von dort aus wandern wir in Okunikko, durch Wälder, Feuchtgebiet und das Senjogahara Plateau. Je nach Jahreszeit sind wir von einer saftig grünen oder herbstlich bunten Kulisse umgeben. Bevor wir die Wasserfälle Yudaki und Ryuzu erreichen, können wir auch immer wieder den Berg Nantai erblicken, der mit 2.484 m Höhe den Nikko-Nationalpark kennzeichnet. Mit der Bahn erreichen wir bis zum Abend die Ortschaft Tendo Onsen und unsere Unterkunft. Wir hüllen uns in Baumwollkimonos, genießen gepflegte Unterhaltungen in heißen Bädern und essen an niedrigen Tischen traditionelle Speisen aus zahlreichen Schüsselchen und Tellerchen. Die Knigge zum typisch japanischen Baderitual hält unser Guide bereit.
Wanderung: ca. 4 Std. (ca. 9 km, ca. +250 m/ - 400 m)
Übernachtung: Takinoyu Hotel im Ryokan Stil, Tendo Hotel im Ryokan Stil oder ähnlich, in Tendo Onsen
(F/-/A)
6. Tag: Badekultur in Ginzan Onsen
Nach der Anreise mit Bahn und Bus erreichen wir Ginzan Onsen, einen Ort inmitten der Berge der Präfektur Yamagata. Seine Ursprünge liegen im Abbau von Silber, heute gilt Ginzan Onsen als eine der schönsten Städte, um der japanischen Badekultur zu frönen. Entlang eines Flusses reihen sich historische Ryokans aneinander – diese sind drei- bis vierstöckig und deren Fassaden zeichnen sich durch Holzarbeiten und weiße Fassaden aus. Bei unserem Spaziergang durch die Ortschaft können wir uns ein intensives Bild von dieser Kulisse machen und in eine längst vergangene Zeit eintauchen. Anschließend fahren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft in Tendo Onsen, wir haben Freizeit und können uns der japanischen Badekultur Onsen hingeben.
Dorfwanderung: ca. 1,5 Std. (ca. 4 km, ca. +100 m/ -100 m)
Übernachtung: Takinoyu Hotel im Ryokan Stil, Tendo Hotel im Ryokan Stil oder ähnlich, in Tendo Onsen
(F/-/-)
7. Tag: Bergtempel Yamadera
Nachdem wir mit der Bahn an der Yamadera Station angekommen sind, starten wir unsere Wanderung zum buddhistischen Bergtempel Risshaku-ji, der im Volksmund Yamadera genannt wird. Dieser liegt in den Bergen nordöstlich von Yamagata City und ist über eine Steintreppe erreichbar. Nachdem wir 1.015 Stufen überwunden haben, werden wir mit einem Panoramablick über das Tal belohnt und können die historische Anlage besichtigen. Diese wurde im Jahr 860 gegründet und zeichnet sich durch seine besondere Lage in der Bergregion aus, wodurch die verschiedenen Gebäude verstreut liegen. Mit dem Expresszug, Shinkansen und der Regionallinie fahren wir weiter bis nach Aomori, wo wir unser Hotel beziehen. Aomori liegt an der Nordspitze von Honshu und hat sich vor allem durch die Holzwirtschaft und Fischerei einen Namen gemacht. Den restlichen Nachmittag und den Abend können wir individuell ausklingen lassen.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 1.015 Treppenstufen, jeweils auf und ab, ca. + 200m / - 200m)
Übernachtung: Mystays Aomori Hotel oder ähnlich, in Aomori
(F/-/-)
8. Tag: Mount Hakkoda und Kenashitai Marschland
Mit der Hakkoda-Seilbahn fahren wir auf eine Höhe von 1.320 m. Oben angekommen wandern wir durch das malerische Moor Kenashitai. Es bietet spektakuläre Ausblicke auf die südlichen und nördlichen Hakkoda-Berge und beeindruckt zu jeder Jahreszeit mit atemberaubenden Landschaften, im Frühling mit blühenden Blumen und im Herbst mit leuchtend buntem Laub. Unser Weg führt uns vorwiegend bergab zur Bushaltestelle Sukayu Onsen, von wo aus wir zurück nach Aomori fahren.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 5,8 km, ca. -400 m)
Übernachtung: Mystays Aomori Hotel oder ähnlich, in Aomori
(F/-/-)
9. Tag: Auf nach Hokkaido
Nachdem wir den Norden der größten japanischen Insel Honshu erkundet haben, reisen wir weiter in die nördlichste Hauptinsel Hokkaido. Unsere Reise geht von Aomori, über Shin Hakodate Hokuto und Sapporo, nach Asahikawa. Die zweitgrößte Stadt der Insel liegt nordwestlich der Bergkette Daisetsuzan und wird von zahlreichen Flüssen durchzogen. Die ganze Region ist für seine ausgezeichneten Ramen bekannt, die in allen Varianten vor Ort zur Verfügung stehen. Wir können den Abend ganz individuell verbringen und uns durch die Vielfalt der japanischen Nudelsuppe durchkosten.
Übernachtung: JR inn Ashikawa oder ähnlich, in Asahikawa
(F/-/-)
10. Tag: Mount Asahi-dake (2.291 m), der höchste Berg Hokkaidos
Wir fahren mit dem Bus zur lokalen Seilbahnstation und gelangen auf 1.600 m Seehöhe, inmitten des Daisetsuzan-Nationalparks. Von hier aus wandern wir in etwa 3 Stunden auf den Berg Asahi-dake auf 2.291 m. Wir befinden uns auf dem höchsten Berg der Insel Hokkaido und damit höchsten Punkt der Daisetsuzan Vulkangruppe. Bei guter Sicht genießen wir einen Blick auf die nördliche Daisetsuzan Vulkangruppe und können rauchende Schlote aus der Ferne beobachten. Ab Mitte Oktober liegt am Mount Asahi-dake bereits Schnee und unserer Umgebung ist in weiß gehalten. Nach diesem aufregenden Tag kehren wir wieder zurück nach Asahikawa.
Seilbahnfahrt
Wanderung: ca. 5 Std. (ca. 5,5 km, ca. +700/ -700 m)
Übernachtung: JR inn Ashikawa oder ähnlich, in Asahikawa
(F/-/-)
11. Tag: Kratersee Akan und Ainu-Kultur
Heute fahren wir in den Akan-Mashu-Nationalpark und erreichen dort den Akan-See. Dieser Kratersee verfügt über eine Fläche von ungefähr 13 km² und ist an der tiefsten Stelle sogar 45 Meter tief. Die Flora und Fauna ist in diesem See stark ausgeprägt, so finden sich hier die riesigen Algenbälle Marimo oder die gefährtete Muschelart Margaritifera laevis. Die dort gefangenen Karpfen, Rotlachse oder Regenbogenforellen werden für die japanische Küche genutzt. Der See ist auch Heimat der Ainus, der Ureinwohnenden von Hokkaido. Die Kultur der Ainus ist mit der von Japan nicht verwandt, auch sprachlich gibt es keine Gemeinsamkeiten. Die Ainus stützten sich auf die Natur und Spiritualität, sie führen noch traditionelle Tänze auf und feiern ganz eigene Feste. Auch die Handwerkskunst ist teil der Ainu-Kultur. Bei einem rund 1,5-stündigen Waldspaziergang erfahren wir mehr über die Kultur dieses Volkes.
Waldspaziergang: ca. 1,5 Std.
Übernachtung: Laka Akan Tsuruga Wings oder ähnlich, Akan-Mashu oder Kusshari
(F/-/A)
12. Tag: Vulkanische Aktivität am Mount Meakan-dake (1.499m)
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir die heißen Quellen von Meakan im Akan-Mashu-Nationalpark, die Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung sind. Es geht auf den Mount Meakan-dake, der weiterhin vulkanisch aktiv ist – seine letzte, kleinere Eruption fand im November 2008 statt. Er und seine Umgebung sind durch eine vulkanische Oberfläche gekennzeichnet, die für Wanderinnen und Wanderer optisch besonders reizvoll ist. Nachdem wir den Gipfel erreicht haben, eröffnet sich uns bei guten Wetterverhältnissen ein abwechslungsreicher Ausblick auf eine Vulkan- uns Seenlandschaft. Nach unserem Abstieg werden wir zu unserer Unterkunft zurück gebracht, genießen Freizeit und schließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ab.
Wanderung: ca. 5 Std. (ca. 3,3 km, ca. +800/ -800 m)
Übernachtung: Laka Akan Tsuruga Wings oder ähnlich, Akan-Mashu oder Kusshari
(F/-/A)
13. Tag: Kanutour am Fluss Kushiro
Heute sind wir auf dem Wasser unterwegs und unternehmen eine Kanutour auf dem Fluss Kushiro. Jedes Kanu wird von zwei Gästen und einem Kanuguide belegt, der die Steuerung des Bootes übernimmt. Wir entspannen, beobachten den ein oder anderen Vogel und sichten die reiche Flora. Wir können uns auch selbst an der Steuerung versuchen und nach Rücksprache mit unserem Kanuguide ein paar Passagen navigieren. Vom Kanu geht es in den Privatbus und damit in rund 2 Stunden in das Dorf Utoro, an der Westküste der Halbinsel Shiretoko. Während der Fahrt findet ein Fotostopp am Kratersee Mashu statt, der auf dem gleichnamigen, inaktiven Vulkan liegt. Ein gemeinsames Abendessen rundet den Tag ab.
Kanutour: ca. 1,5 Std.
Nächtigung: Utoro Dai Ichi Hotel oder ähnlich, in Utoro
(F/-/A)
14. Tag: Maritime Tierwelt und Shiretoko Nationalpark
Im Privatbus werden wir in ungefähr 45 Minuten nach Rausu gebracht, eine Küstenstadt im Osten von Hokkaido. Von dort aus unternehmen wir eine rund 1,5-2,5-stündige Bootsfahrt im pazifischen Ozean und erkunden die maritime Tierwelt der Region. Mit etwas Glück können wir Pottwale und Weißflankenschweinswale beobachten, in den Sommermonaten sind auch immer wieder Killerwale sichtbar. Danach fahren wir weiter bis zum Shiretoko Nationalpark, der seit 2005 UNESCO-Weltnaturerbe ist. Er zählt zu einem der schönsten und naturbelassensten Parks des ganzen Landes. Der Park ist Heimat von Braunbären, Wild und Füchsen. Im Winter handelt es sich um eine der südlichsten Regionen weltweit, an der Treibeis zu beobachten ist. Unsere Wanderung führt zu fünf Seen innerhalb des Nationalparks, die während einer Eruption entstanden sind – ihnen wird auch nachgesagt, dass es sich um die fünf Fingerabdrücke von Gott handelt. Während der rund 2,5-stündigen Gehzeit können wir die umliegende Bergkulisse und die Tierwelt beobachten, bevor wir wieder zurück nach Utoro fahren und Freizeit im Dörfchen haben. Bei Schlechtwetter kann es zu Programmänderungen kommen. Sollte die Bootsfahrt wetterbedingt entfallen, wird stattdessen mehr Zeit im Shiretoko-Nationalpark verbracht.
Bootsfahrt: ca. 1,5-2,5 Std.
Wanderung: ca. 1 Std. (ca. 3 km, überwiegend eben)
Nächtigung: Utoro Dai Ichi Hotel oder ähnlich, in Utoro
(F/-/-)
15. Tag: Flug nach Tokio
Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen in die japanische Hauptstadt Tokio. Wir erreichen das Hotel am Abend und erhalten von unserem Guide noch ein paar Restauranttipps – egal ob Ramen, Sushi oder Shabu shabu, unsere kulinarischen Gelüste werden in Tokio sicher gestillt.
Inlandsflug, Memanbetsu oder Kushiro nach Tokio Haneda: ca. 2 Std.
Nächtigung: The Gate Hotel Ryogoku by HULIC oder ähnlich, in Tokio
(F/-/-)
16. Tag: Mount Fuji und Freizeit in Tokio
Heute geht es in Richtung Fuji-san, den höchsten Berg Japans mit 3.776 m. Dieser gilt im Shintoismus als heilig und prägt die Landschaft in der Umgebung. Wie erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Talstation und fahren mit der Seilbahn nach Owakudani. Dieses Gebiet um einen Krater entstand während der letzten Eruption des Mount Hakone, vor rund 3.000 Jahren. Von hier aus genießen wir bei gutem Wetter einen großartigen Blick auf den Mount Fuji. Bei Schlechtwetter steuern wir stattdessen Kamakura an und versuchen dort einen Blick zu erhaschen. Zurück in Tokio können wir den Nachmittag ganz individuell verbringen, den bekannten Meiji-Schrein auf eigene Faust erkunden oder die Millionenmetropole vom Skytree oder Tokio-Tower aus bestaunen. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Essen – wir lassen mehr als zwei Wochen Japan Revue passieren.
Seilbahn
Nächtigung: The Gate Hotel Ryogoku by HULIC oder ähnlich, in Tokio
(F/-/A)
17. Tag: Auf Wiedersehen, Japan!
Nach dem Frühstück und dem Check-out bis 10:00 Uhr, können wir den Tag noch individuell in Tokio verbringen. Es besteht die Möglichkeit das moderne Viertel Shibuya und eine der wahrscheinlich bekanntesten Kreuzung der Welt zu erkunden. Auch das alte Stadtvieterl Asakusa ist einen Besuch wert. Bei einem Bummel durch die kleinen Nebenstraßen treffen wir vielleicht auf eine Geisha oder einen Sumo-Ringer, auf dem Weg zur Arbeit. Der buddhistische Sensoji-Tempel ist ebenfalls sehenswert, der Tag lädt zur intensiven Nutzung ein. Nachdem wir unser zwischengelagertes Gepäck im Hotel entgegengenommen haben, fahren wir gemeinsam mit unserem Transferguide gegen 18:00 Uhr zum Flughafen und treten die Heimreise an.
(F/-/-)
18. Tag: Zurück in der Heimat
Im Laufe des Tages kommen wir wieder in der Heimat an. Die Erinnerungen und Eindrücke bleiben uns sicher erhalten.
1. Tag: In das Land der aufgehenden Sonne
Heute startet unsere Reise nach Japan. Wir fliegen von Europa aus in Richtung der ostasiatischen Metropole Kyoto.
2. Tag: Konnichiwa, Japan!
Am Flughafen in Kansai erwartet uns bereits das lokale Team mit einem Weltweitwandern-Schild. Wir werden begrüßt und stürzen uns gemeinsam inmitten des öffentlichen Verkehrsnetzes der Hauptinsel Honshu. Japans Bahnsystem ist exzellent ausgebaut, wir sind nah dran am Alltagsgeschehen und noch dazu umweltfreundlich unterwegs. Wir erreichen unser Hotel im Zentrum von Kyoto und haben je nach nach Ankunftszeit noch etwas Freizeit oder können es uns direkt im Hotelbett bequem machen.
Übernachtung: Hotel Rakuro Kyoto oder ähnlich, in Kyoto
(-/-/-)
3. Tag: Kyoto, zwischen Tempel und Schreinen
1.100 Jahre lang war Kyoto Japans Hauptstadt, noch heute lebt die Stadt von der Magie seiner Tempel und Schreine. Beim Kinkaku-ji werden wir von der Reliquienhalle verzaubert, deren obere Stockwerke in Gold gehüllt sind. Einer der eindrucksvollsten Schreine ist der Fushimi Inari-Taisha, wir wandeln durch die roten Torii-Alleen bergauf zum Panoramablick über die Stadt. Anschließend erreichen wir Kiyomizu-dera, mehrere buddhistische Tempel, die zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen. Später sind wir in Kyotos Geisha-Bezirk Gion unterwegs. Wir spazieren durch die Gassen des alten Vergnügungsviertels und blicken in Hinterhöfe. Feinschmecker werden am Nishiki-Markt ins Staunen kommen. In dieser engen, von bunten Glasfenstern überdachten, Arkade treten wir in eine Welt der Düfte und der exotischen Genüsse ein – leuchtend rote Oktopusse, Calamari-Spieße, mariniertes Gemüse, Berge an Garnelen und luftige Reiscracker erwarten uns. Auch den Abend schließend wir kulinarisch ab, bei einem gemeinsamen Abendessen in der stimmungsvollen Stadt.
Besichtigung zu Fuß
Übernachtung: Hotel Rakuro Kyoto oder ähnlich, in Kyoto
(F/-/A)
4. Tag: Nikko, UNESCO-Welterbe
Heute geht es über weite Strecken mit dem weltberühmten Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, mit Umstieg in Tokio und Utsunomiya, in die Sonnenschein-Stadt Nikko. Diese liegt rund 140 km nördlich der japanischen Hauptstadt und befindet sich inmitten der Berge der Präfektur Tochigi. Direkt nach der Ankunft am Nachmittag zieht es uns zum Shinto-Schrein Tosho-gu. Dieser stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist seit dem Jahr 1999 UNESCO-Welterbe. Neben der Haupthalle mit Gebetshalle und Verbindungskorridor, besichtigen wir das Haupttor Yomei-mon, das Chinesische Tor Karamon, zwei prunkvolle Ost-West-Mauern und Rundgänge. Auch die Schnitzereien des heiligen Pferdestalls betrachten wir ganz genau, hier sind die bekannten Schnitzereien der drei Affen. Diese finden sich in einem japanischen Sprichwort wieder und repräsentieren den Umgang mit Schlechtem – “nichts Sehen, nichts Hören, nichts Sagen”. Anschließend beziehen wir unser traditionell eingerichtetes japanisches Hotel, genannt Ryokan. Dort werden wir mit japanischer Kost verwöhnt, die in unzähligen Schüsselchen und Töpfchen präsentiert wird. Im Anschluss machen wir es uns auf dem Futon gemütlich und lassen die bisherigen Erlebnisse Revue passieren.
Besichtigung zu Fuß
Übernachtung: Senhime Monogatari Ryokan oder ähnlich, in Nikko
(F/-/A)
5. Tag: Okunikko Wanderung
Am Vormittag erreichen wir nach einer rund 1,5-stündigen Busfahrt den Yunoko See, der wild romantisch von einer Waldkulisse umgeben ist. Von dort aus wandern wir in Okunikko, durch Wälder, Feuchtgebiet und das Senjogahara Plateau. Je nach Jahreszeit sind wir von einer saftig grünen oder herbstlich bunten Kulisse umgeben. Bevor wir die Wasserfälle Yudaki und Ryuzu erreichen, können wir auch immer wieder den Berg Nantai erblicken, der mit 2.484 m Höhe den Nikko-Nationalpark kennzeichnet. Mit der Bahn erreichen wir bis zum Abend die Ortschaft Tendo Onsen und unsere Unterkunft. Wir hüllen uns in Baumwollkimonos, genießen gepflegte Unterhaltungen in heißen Bädern und essen an niedrigen Tischen traditionelle Speisen aus zahlreichen Schüsselchen und Tellerchen. Die Knigge zum typisch japanischen Baderitual hält unser Guide bereit.
Wanderung: ca. 4 Std. (ca. 9 km, ca. +250 m/ - 400 m)
Übernachtung: Takinoyu Hotel im Ryokan Stil, Tendo Hotel im Ryokan Stil oder ähnlich, in Tendo Onsen
(F/-/A)
6. Tag: Badekultur in Ginzan Onsen
Nach der Anreise mit Bahn und Bus erreichen wir Ginzan Onsen, einen Ort inmitten der Berge der Präfektur Yamagata. Seine Ursprünge liegen im Abbau von Silber, heute gilt Ginzan Onsen als eine der schönsten Städte, um der japanischen Badekultur zu frönen. Entlang eines Flusses reihen sich historische Ryokans aneinander – diese sind drei- bis vierstöckig und deren Fassaden zeichnen sich durch Holzarbeiten und weiße Fassaden aus. Bei unserem Spaziergang durch die Ortschaft können wir uns ein intensives Bild von dieser Kulisse machen und in eine längst vergangene Zeit eintauchen. Anschließend fahren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft in Tendo Onsen, wir haben Freizeit und können uns der japanischen Badekultur Onsen hingeben.
Dorfwanderung: ca. 1,5 Std. (ca. 4 km, ca. +100 m/ -100 m)
Übernachtung: Takinoyu Hotel im Ryokan Stil, Tendo Hotel im Ryokan Stil oder ähnlich, in Tendo Onsen
(F/-/-)
7. Tag: Bergtempel Yamadera
Nachdem wir mit der Bahn an der Yamadera Station angekommen sind, starten wir unsere Wanderung zum buddhistischen Bergtempel Risshaku-ji, der im Volksmund Yamadera genannt wird. Dieser liegt in den Bergen nordöstlich von Yamagata City und ist über eine Steintreppe erreichbar. Nachdem wir 1.015 Stufen überwunden haben, werden wir mit einem Panoramablick über das Tal belohnt und können die historische Anlage besichtigen. Diese wurde im Jahr 860 gegründet und zeichnet sich durch seine besondere Lage in der Bergregion aus, wodurch die verschiedenen Gebäude verstreut liegen. Mit dem Expresszug, Shinkansen und der Regionallinie fahren wir weiter bis nach Aomori, wo wir unser Hotel beziehen. Aomori liegt an der Nordspitze von Honshu und hat sich vor allem durch die Holzwirtschaft und Fischerei einen Namen gemacht. Den restlichen Nachmittag und den Abend können wir individuell ausklingen lassen.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 1.015 Treppenstufen, jeweils auf und ab, ca. + 200m / - 200m)
Übernachtung: Mystays Aomori Hotel oder ähnlich, in Aomori
(F/-/-)
8. Tag: Mount Hakkoda und Kenashitai Marschland
Mit der Hakkoda-Seilbahn fahren wir auf eine Höhe von 1.320 m. Oben angekommen wandern wir durch das malerische Moor Kenashitai. Es bietet spektakuläre Ausblicke auf die südlichen und nördlichen Hakkoda-Berge und beeindruckt zu jeder Jahreszeit mit atemberaubenden Landschaften, im Frühling mit blühenden Blumen und im Herbst mit leuchtend buntem Laub. Unser Weg führt uns vorwiegend bergab zur Bushaltestelle Sukayu Onsen, von wo aus wir zurück nach Aomori fahren.
Wanderung: ca. 2 Std. (ca. 5,8 km, ca. -400 m)
Übernachtung: Mystays Aomori Hotel oder ähnlich, in Aomori
(F/-/-)
9. Tag: Auf nach Hokkaido
Nachdem wir den Norden der größten japanischen Insel Honshu erkundet haben, reisen wir weiter in die nördlichste Hauptinsel Hokkaido. Unsere Reise geht von Aomori, über Shin Hakodate Hokuto und Sapporo, nach Asahikawa. Die zweitgrößte Stadt der Insel liegt nordwestlich der Bergkette Daisetsuzan und wird von zahlreichen Flüssen durchzogen. Die ganze Region ist für seine ausgezeichneten Ramen bekannt, die in allen Varianten vor Ort zur Verfügung stehen. Wir können den Abend ganz individuell verbringen und uns durch die Vielfalt der japanischen Nudelsuppe durchkosten.
Übernachtung: JR inn Ashikawa oder ähnlich, in Asahikawa
(F/-/-)
10. Tag: Mount Asahi-dake (2.291 m), der höchste Berg Hokkaidos
Wir fahren mit dem Bus zur lokalen Seilbahnstation und gelangen auf 1.600 m Seehöhe, inmitten des Daisetsuzan-Nationalparks. Von hier aus wandern wir in etwa 3 Stunden auf den Berg Asahi-dake auf 2.291 m. Wir befinden uns auf dem höchsten Berg der Insel Hokkaido und damit höchsten Punkt der Daisetsuzan Vulkangruppe. Bei guter Sicht genießen wir einen Blick auf die nördliche Daisetsuzan Vulkangruppe und können rauchende Schlote aus der Ferne beobachten. Ab Mitte Oktober liegt am Mount Asahi-dake bereits Schnee und unserer Umgebung ist in weiß gehalten. Nach diesem aufregenden Tag kehren wir wieder zurück nach Asahikawa.
Seilbahnfahrt
Wanderung: ca. 5 Std. (ca. 5,5 km, ca. +700/ -700 m)
Übernachtung: JR inn Ashikawa oder ähnlich, in Asahikawa
(F/-/-)
11. Tag: Kratersee Akan und Ainu-Kultur
Heute fahren wir in den Akan-Mashu-Nationalpark und erreichen dort den Akan-See. Dieser Kratersee verfügt über eine Fläche von ungefähr 13 km² und ist an der tiefsten Stelle sogar 45 Meter tief. Die Flora und Fauna ist in diesem See stark ausgeprägt, so finden sich hier die riesigen Algenbälle Marimo oder die gefährtete Muschelart Margaritifera laevis. Die dort gefangenen Karpfen, Rotlachse oder Regenbogenforellen werden für die japanische Küche genutzt. Der See ist auch Heimat der Ainus, der Ureinwohnenden von Hokkaido. Die Kultur der Ainus ist mit der von Japan nicht verwandt, auch sprachlich gibt es keine Gemeinsamkeiten. Die Ainus stützten sich auf die Natur und Spiritualität, sie führen noch traditionelle Tänze auf und feiern ganz eigene Feste. Auch die Handwerkskunst ist teil der Ainu-Kultur. Bei einem rund 1,5-stündigen Waldspaziergang erfahren wir mehr über die Kultur dieses Volkes.
Waldspaziergang: ca. 1,5 Std.
Übernachtung: Laka Akan Tsuruga Wings oder ähnlich, Akan-Mashu oder Kusshari
(F/-/A)
12. Tag: Vulkanische Aktivität am Mount Meakan-dake (1.499m)
Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir die heißen Quellen von Meakan im Akan-Mashu-Nationalpark, die Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung sind. Es geht auf den Mount Meakan-dake, der weiterhin vulkanisch aktiv ist – seine letzte, kleinere Eruption fand im November 2008 statt. Er und seine Umgebung sind durch eine vulkanische Oberfläche gekennzeichnet, die für Wanderinnen und Wanderer optisch besonders reizvoll ist. Nachdem wir den Gipfel erreicht haben, eröffnet sich uns bei guten Wetterverhältnissen ein abwechslungsreicher Ausblick auf eine Vulkan- uns Seenlandschaft. Nach unserem Abstieg werden wir zu unserer Unterkunft zurück gebracht, genießen Freizeit und schließen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ab.
Wanderung: ca. 5 Std. (ca. 3,3 km, ca. +800/ -800 m)
Übernachtung: Laka Akan Tsuruga Wings oder ähnlich, Akan-Mashu oder Kusshari
(F/-/A)
13. Tag: Kanutour am Fluss Kushiro
Heute sind wir auf dem Wasser unterwegs und unternehmen eine Kanutour auf dem Fluss Kushiro. Jedes Kanu wird von zwei Gästen und einem Kanuguide belegt, der die Steuerung des Bootes übernimmt. Wir entspannen, beobachten den ein oder anderen Vogel und sichten die reiche Flora. Wir können uns auch selbst an der Steuerung versuchen und nach Rücksprache mit unserem Kanuguide ein paar Passagen navigieren. Vom Kanu geht es in den Privatbus und damit in rund 2 Stunden in das Dorf Utoro, an der Westküste der Halbinsel Shiretoko. Während der Fahrt findet ein Fotostopp am Kratersee Mashu statt, der auf dem gleichnamigen, inaktiven Vulkan liegt. Ein gemeinsames Abendessen rundet den Tag ab.
Kanutour: ca. 1,5 Std.
Nächtigung: Utoro Dai Ichi Hotel oder ähnlich, in Utoro
(F/-/A)
14. Tag: Maritime Tierwelt und Shiretoko Nationalpark
Im Privatbus werden wir in ungefähr 45 Minuten nach Rausu gebracht, eine Küstenstadt im Osten von Hokkaido. Von dort aus unternehmen wir eine rund 1,5-2,5-stündige Bootsfahrt im pazifischen Ozean und erkunden die maritime Tierwelt der Region. Mit etwas Glück können wir Pottwale und Weißflankenschweinswale beobachten, in den Sommermonaten sind auch immer wieder Killerwale sichtbar. Danach fahren wir weiter bis zum Shiretoko Nationalpark, der seit 2005 UNESCO-Weltnaturerbe ist. Er zählt zu einem der schönsten und naturbelassensten Parks des ganzen Landes. Der Park ist Heimat von Braunbären, Wild und Füchsen. Im Winter handelt es sich um eine der südlichsten Regionen weltweit, an der Treibeis zu beobachten ist. Unsere Wanderung führt zu fünf Seen innerhalb des Nationalparks, die während einer Eruption entstanden sind – ihnen wird auch nachgesagt, dass es sich um die fünf Fingerabdrücke von Gott handelt. Während der rund 2,5-stündigen Gehzeit können wir die umliegende Bergkulisse und die Tierwelt beobachten, bevor wir wieder zurück nach Utoro fahren und Freizeit im Dörfchen haben. Bei Schlechtwetter kann es zu Programmänderungen kommen. Sollte die Bootsfahrt wetterbedingt entfallen, wird stattdessen mehr Zeit im Shiretoko-Nationalpark verbracht.
Bootsfahrt: ca. 1,5-2,5 Std.
Wanderung: ca. 1 Std. (ca. 3 km, überwiegend eben)
Nächtigung: Utoro Dai Ichi Hotel oder ähnlich, in Utoro
(F/-/-)
15. Tag: Flug nach Tokio
Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen in die japanische Hauptstadt Tokio. Wir erreichen das Hotel am Abend und erhalten von unserem Guide noch ein paar Restauranttipps – egal ob Ramen, Sushi oder Shabu shabu, unsere kulinarischen Gelüste werden in Tokio sicher gestillt.
Inlandsflug, Memanbetsu oder Kushiro nach Tokio Haneda: ca. 2 Std.
Nächtigung: The Gate Hotel Ryogoku by HULIC oder ähnlich, in Tokio
(F/-/-)
16. Tag: Mount Fuji und Freizeit in Tokio
Heute geht es in Richtung Fuji-san, den höchsten Berg Japans mit 3.776 m. Dieser gilt im Shintoismus als heilig und prägt die Landschaft in der Umgebung. Wie erreichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Talstation und fahren mit der Seilbahn nach Owakudani. Dieses Gebiet um einen Krater entstand während der letzten Eruption des Mount Hakone, vor rund 3.000 Jahren. Von hier aus genießen wir bei gutem Wetter einen großartigen Blick auf den Mount Fuji. Bei Schlechtwetter steuern wir stattdessen Kamakura an und versuchen dort einen Blick zu erhaschen. Zurück in Tokio können wir den Nachmittag ganz individuell verbringen, den bekannten Meiji-Schrein auf eigene Faust erkunden oder die Millionenmetropole vom Skytree oder Tokio-Tower aus bestaunen. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Essen – wir lassen mehr als zwei Wochen Japan Revue passieren.
Seilbahn
Nächtigung: The Gate Hotel Ryogoku by HULIC oder ähnlich, in Tokio
(F/-/A)
17. Tag: Auf Wiedersehen, Japan!
Nach dem Frühstück und dem Check-out bis 10:00 Uhr, können wir den Tag noch individuell in Tokio verbringen. Es besteht die Möglichkeit das moderne Viertel Shibuya und eine der wahrscheinlich bekanntesten Kreuzung der Welt zu erkunden. Auch das alte Stadtvieterl Asakusa ist einen Besuch wert. Bei einem Bummel durch die kleinen Nebenstraßen treffen wir vielleicht auf eine Geisha oder einen Sumo-Ringer, auf dem Weg zur Arbeit. Der buddhistische Sensoji-Tempel ist ebenfalls sehenswert, der Tag lädt zur intensiven Nutzung ein. Nachdem wir unser zwischengelagertes Gepäck im Hotel entgegengenommen haben, fahren wir gemeinsam mit unserem Transferguide gegen 18:00 Uhr zum Flughafen und treten die Heimreise an.
(F/-/-)
18. Tag: Zurück in der Heimat
Im Laufe des Tages kommen wir wieder in der Heimat an. Die Erinnerungen und Eindrücke bleiben uns sicher erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Beim Wandern im Norden von Japan führt uns die Route durch eine große landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Wir besuchen den UNESCO-Welterbe-Schrein Tosho-gu in Nikko, wandern durch das Feuchtgebiet Senjogahara in Okunikko und erklimmen über 1.015 Stufen den buddhistischen Bergtempel Yamadera. Auf der Insel Hokkaido besteigen wir den Mt. Asahi-dake auf 2.291 m und den vulkanisch aktiven Mt. Meakan-dake. Im Akan-Mashu-Nationalpark tauchen wir beim Waldspaziergang in die Kultur der Ainu ein, der Ureinwohnenden der indigenen Bevölkerung Hokkaidos. Eine Kanutour auf dem Fluss Kushiro und eine Wanderung zu den fünf Kraterseen im Shiretoko-Nationalpark, seit 2005 UNESCO-Weltnaturerbe, runden das Programm ab.
In einer Gruppe von 6 bis 12 Personen entsteht ein ganz anderer Zugang zum Land. Unser Japan-Team rund um Makoto und Shin hat diese Reise gemeinsam mit uns entwickelt und kennt die Region, ihre Schreine und Schleichwege, vor allem aber die Menschen dahinter. Unterwegs erklärt unser Guide das japanische Baderitual aus erster Hand, vermittelt im Ryokan von Tendo Onsen die Knigge der Onsen-Kultur und gibt in Tokio Restaurantempfehlungen jenseits der bekannten Routen weiter. Auch das Innehalten am Tosho-gu-Schrein oder der stille Moment am Kratersee Mashu gehören zu jenen Erlebnissen, die in einer kleinen Gruppe viel intensiver erlebt werden können.
Auf dieser Reise nutzen wir so oft wie möglich öffentliche Verkehrsmittel: Shinkansen, Regionalzüge und lokale Busse. Das ist nicht nur effizient, sondern ermöglicht uns auch, tiefer in den japanischen Alltag einzutauchen und Emissionen so gut es geht gering zu halten. Wir übernachten bevorzugt in traditionellen Ryokans und familiär geführten Häusern, die die lokale Wertschöpfung direkt fördern. Einwegplastik vermeiden wir, wo es uns möglich ist. Wir empfehlen die Mitnahme einer wiederverwendbaren Wasserflasche als Teil der Grundausstattung. Das CO2 der Flugreise kompensieren wir über Atmosfair.
Hinter dieser Reise steckt eine langjährige Zusammenarbeit mit unserem Japan-Team rund um Makoto und Shin, die die Route gemeinsam mit uns konzipiert haben. Diese Verbindung ermöglicht uns besondere Zugänge vor Ort. Wir kennen die Pfade auf Hokkaido, wissen, welche Jahreszeit welche besonderen Highlights bereithält, und wählen charmante landestypische Unterkünfte anstatt großer Hotelanlagen. Das Programm schließt bewusst auch weniger bekannte Regionen wie Aomori, Asahikawa und den Shiretoko-Nationalpark ein, die oft nicht Teil klassischer Rundreisen sind.
Diese Reise führt durch sehr unterschiedliches Gelände. Im Feuchtgebiet Okunikko geht es über Moorwege, wir besteigen den Mt. Asahi-dake und wandern rund um die Kraterseen im Shiretoko-Nationalpark. Wir empfehlen festes, knöchelstützendes Wanderschuhwerk mit griffiger Sohle, da die Wege stellenweise feucht und uneben sein können. Leichte Funktionskleidung in Schichten passt sich dem wechselnden Klima von Honshu bis Hokkaido gut an. Für die Besteigung des Mt. Asahi-dake ab Mitte Oktober sollte wärmere Kleidung eingeplant werden. Beim Besuch von Schreinen und Tempeln ist bedeckende Kleidung üblich. Unsere Weltweitwandern-Packliste steht hier zum Download bereit.
Artikel zur Reise
Weitere Japan Highlights:
- Linienflug ab/bis Wien nach Kansai / retour von Tokio in der Economyclass inkl. 23 kg Freigepäck; weitere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. mit Aufpreis
- Co2-Kompensation für die Flug An- und Abreise
- Inlandsflug von Memanbetsu oder Kushiro nach Tokio Haneda in der Economyclass inkl. 20 kg Freigepäck
- Alle Transfers laut Tagesablauf
- 15 Nächte in Hotels der Mittelklasse oder Ryokans, Unterbringung im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
- 15x Frühstück, 7x Abendessen gemäß Tagesablauf
- Sämtliche Wanderungen und Besichtigungen laut Tagesablauf
- Deutsch- oder englischsprachiger Local Guide
- Gepäcktransport
- Eintrittsgebühren laut Tagesablauf
- Die An- und Abreise kann entweder über Weltweitwandern oder auf Anfrage in Eigenregie gebucht werden. Bitte beachten Sie die Informationen zum An- und Abreisetag lt. Tagesablauf
- Nicht angeführte Mahlzeiten und Getränke
- Reise- und Stornoversicherung
- Visa, Impfungen und sonstige Einreise- oder Gesundheitskosten
- Persönliche Ausgaben
€ 1.690,-
€ 1.690,-
€ 1.790,-
€ 1.790,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Ihr Reisepass muss bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und über ausreichend freie Seiten verfügen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Außenministerien:
Österreich: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation
Deutschland: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender
Schweiz: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise.html
Sollten Sie kein:e österreichische:r, deutsche:r oder schweizerische:r Staatsbürger:in sein, wenden Sie sich bitte an Ihre:n Produktmanager:in.
Bitte beachten Sie, dass die Einreisebestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft maßgeblich sind. Diese können im Einzelfall über die allgemeinen Einreisebestimmungen hinausgehen. Es liegt in der Verantwortung der Reisenden, die für sie gültigen Einreise- und Beförderungsbestimmungen zu erfüllen.
Für diese Reise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Je nach Reiseziel und persönlichem Gesundheitszustand können Standard- oder Reiseimpfungen empfohlen werden. Bitte lassen Sie sich hierzu rechtzeitig reisemedizinisch beraten.
Diese Hinweise ersetzen keine medizinische Beratung. Reisende sind selbst dafür verantwortlich, sich vor Abreise über aktuelle Gesundheitsbestimmungen zu informieren.
Die Landeswährung ist der Japanische Yen (JPY). Euro können am Flughafen sowie in Banken und Wechselstuben gewechselt werden; achten Sie dabei auf unbeschädigte Euroscheine. Internationale Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert, Bargeld spielt in Japan jedoch weiterhin eine wichtige Rolle, weshalb Sie stets ausreichend Yen mitführen sollten.
Trinkgeld ist in Japan grundsätzlich nicht üblich und wird in Restaurants nicht erwartet. Unsere Reiseleiterinnen und Reiseleiter freuen sich aufgrund ihrer Tätigkeit mit internationalen Gästen dennoch über eine Anerkennung.
Die persönlichen Ausgaben vor Ort können stark variieren. Planen Sie insbesondere Kosten für nicht inkludierte Speisen und Getränke sowie persönliche Einkäufe und Souvenirs ein.
Zeitunterschied:
Mitteleuropäische Sommerzeit +7 Stunden, Mitteleuropäische Winterzeit +8 Stunden
Elektrischer Strom:
In Japan werden zweipolige Flachstecker benutzt. Manchmal sind auch USB-Anschlüsse verfügbar. Wir empfehlen die Mitnahme eines Reisestecker-Adapters (2-poliger Flachstecker für USA/Japan, ohne Schutzkontakt, Stecker-Typ A).
Gepäcktransport:
Ihr Gepäck kann in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeführt werden; in Zügen darf das Hauptgepäck eine Gesamtgröße von max. 160 cm (Länge + Breite + Höhe) haben.
An zwei Reiseabschnitten wird das Hauptgepäck separat weitertransportiert: von Tag 5 bis Tag 6 sowie von Tag 7 bis Tag 9. Für diese Zeiträume führen Sie bitte jeweils ein kleines Gepäckstück für eine bzw. zwei Übernachtungen mit.
Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiseschutzversicherung (inkl. Kranken- und Rücktransportversicherung). Diese kann gerne über uns abgeschlossen werden. Nehmen Sie gerne Kontakt mit Ihrer:m Produktmanager:in auf, falls Sie sich näher informieren wollen.
Die Fluggesellschaft sowie die genauen Flugzeiten werden nach Buchung bekanntgegeben, da sie je nach Verfügbarkeit bzw. nach Erreichung der Mindestteilnehmerzahl festgelegt werden können. Flugverbindungen können Umsteigeverbindungen beinhalten.
Je nach Flugverfügbarkeit können sowohl der Ankunfts- als auch der Abflughafen variieren; in Ausnahmefällen erfolgt die An- bzw. Rückreise über einen alternativen Flughafen, wodurch sich der Reiseverlauf geringfügig ändern kann.
Die An- und Abreise kann entweder über Weltweitwandern oder auf Anfrage in Eigenregie gebucht werden.
Flugbuchung über Weltweitwandern: Bitte geben Sie in der Buchungsmaske Ihren Wunschflughafen an. Spätestens wenn der Reisetermin gesichert ist, erhalten Sie von uns ein passendes Flugangebot. Auf Wunsch senden wir Ihnen auch vorab ein unverbindliches Angebot per Mail – bitte wenden Sie sich dazu an Ihrer:m Produktmanager:in.
Flugbuchung in Eigenregie: Bitte beachten Sie die Informationen zum An- und Abreisetag. Bei Eigenbuchung entfällt der Pauschalreiseschutz für den Fluganteil vollständig. Für Änderungen, Verspätungen, Annullierungen, Umbuchungen oder daraus entstehende Mehrkosten bei selbst gebuchten Flügen übernehmen wir keine Haftung. Ansprüche aus der Beförderung sind in diesem Fall direkt gegenüber der jeweiligen Fluggesellschaft geltend zu machen. Transfers von und zum Flughafen sind nicht inkludiert.
Ryokans sind traditionelle japanische Unterkünfte, in denen Sie typischerweise auf Futons übernachten; die Zimmer verfügen überwiegend über ein eigenes Bad, teilweise werden gemeinschaftliche Sanitäranlagen genutzt. Bitte beachten Sie zudem, dass die Hotelzimmer in Kyoto meist kompakter ausfallen und eine Größe von ca. 18–20 m² haben.
Vegetarische und insbesondere vegane Kost ist in Japan traditionell nicht üblich und auch in größeren Städten nicht immer einfach verfügbar. Eine durchgehend vegetarische bzw. vegane Verpflegung kann daher nicht garantiert werden; wir empfehlen Reisenden mit entsprechenden Ernährungswünschen, sich auf eine eingeschränkte Auswahl einzustellen.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Gaby W. |
Oktober 2025
Dietmar P. |
Oktober 2025
Monika K. |
November 2024
Eveline S. |
Oktober 2024