Ugandas verborgene Bergwelt im Osten
Beim Wandern im Osten von Uganda entdecken wir eine Seite des Landes, die nur wenige kennen. Am Mount Elgon steigen wir durch Bergwald zu den Sipi Wasserfällen, in der Karamoja-Region begegnen wir dem Hirtenvolk der Karamojong. Im Kidepo Valley und an den Murchison Falls pirschen wir durch die weite Savanne, entlang des Nils und begegnen Elefanten, Löwen, Nashörnern und zahlreichen endemischen Tierarten, die wir so nur in Uganda finden.
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Reisedauer:14 Tage
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Davon Wandertage:9 Tage
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Nächte im Bett:11Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:4-12 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 4 Person(en), die maximale Zahl auf 12 Personen.
Highlights:
- Bootsfahrt zu den Nilquellen am Viktoriasee
- Wandern im Mount Elgon Nationalpark und Sipi Wasserfall
- Besuch beim Hirtenvolk Jie der Karamajong
- Wanderung am Mount Moroto zum Hirtenvolk der Tepeh
- Safaris im Kidepo Valley Nationalpark und Murchison Falls Nationalpark
- Schimpansen Tracking und Nashörner zu Fuß entdecken
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
84% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Bergwald, Sipi Wasserfälle und die Quelle des Nils
Einst war er höher als der Kilimandscharo, heute liegt der Mount Elgon als erloschener Vulkan da, seine gewaltige Caldera von Jahrtausenden der Erosion geformt. An seinem Fuß beginnt unsere Wanderreise durch den Osten von Uganda. Rund um die Sipi Wasserfälle führen uns die Wege am Mount Elgon durch kleine Dörfer und eine vielfältige Pflanzenwelt bis zur oberen Kante des großen Wasserfalls, der sich 99 Meter senkrecht in die Tiefe stürzt. Von hier aus öffnet uns ein weiter Blick in das Tal, der bis zum Nil reicht.
Weite Savanne und die Kultur der Karamojong
Je weiter wir nach Norden ziehen, desto weiter wird das Land: Die Berge treten zurück und es öffnet sich die aride Savanne. Im wenig besuchten Pian-Upe Wildreservat gehen wir mit einem Ranger auf Pirsch und halten Ausschau nach Elenantilopen, Straußen und Zebras. Am Mount Moroto gelangen wir über schmale Pfade hinauf zu einem Dorf der Tepeth, wo wir direkt von den Einheimischen mehr über das Leben am Berg erfahren.
Weiter nach Norden wird die Karamoja-Region immer einsamer – eine der am dünnsten besiedelten Gegenden des Landes und erreichen schließlich Nakapelimoru. Es gilt als das größte traditionelle Dorf Ostafrikas. Hier kommen wir mit den Jie ins Gespräch, einem Teil des Hirtenvolks der Karamojong.
Kidepo Valley, der Nil und ein Zuhause für Nashörner
Der Kidepo Valley Nationalpark im äußersten Nordosten gilt als einer der ursprünglichsten Ugandas. Im Narus-Tal sammeln sich Büffel und Elefanten an den letzten Wasserlöchern, auf den Felskuppen sonnen sich mitunter Löwen. Bei Tag und bei Nacht sind wir mit dem Ranger unterwegs, ein Stück weit auch zu Fuß, um der Tierwelt auf Augenhöhe zu begegnen.
Dem Wasser folgen wir weiter nach Westen, wo der Nil den Murchison Falls Nationalpark durchfließt. Vom Boot aus nähern wir uns Flusspferden und Krokodilen und beobachten die Tiere, wie sie am Ufer trinken. Nach einer Wanderung entlang des Flusses machen wir uns mit einem lokalen Guide auf, um im Budongo-Wald mit etwas Glück freilebende Schimpansen in den Baumkronen zu entdecken. Im Ziwa Rhino Sanctuary stehen wir schließlich einer der gefährdetsten Tierarten gegenüber: den Nashörnern. Das Schutzprojekt startete vor gut zehn Jahren mit sechs Tieren – seither sind hier mehr als zehn Nashorn-Babys zur Welt gekommen.
Mit ugandischen Guides durch ihre Heimat
Diese Reise ist gemeinsam mit unserem Partner Helmut und Astrid vor Ort entstanden, mit dem uns seit vielen Jahren eine verlässliche Freundschaft verbindet. Unsere ugandischen Guides stammen aus der Region, kennen die Wege, wissen, wo wir die freilebenden Tiere beobachten können, und sind mit den Menschen vor Ort bestens vernetzt. Mit eigenen Fahrzeugen und einem eingespielten Team bleiben wir flexibel und in kleiner Gruppe unterwegs, fernab der häufig begangenen Pfade. Unser Partner baut zudem auf einer Insel im Viktoriasee eine Schule. Dank dieser Zusammenarbeit profitieren die lokalen Gemeinschaften direkt von unseren Wanderreisen.
Kontakt & Infos
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Tagesablauf
1. Tag: Anreise in die Perle Afrikas - Uganda
Heute geht es los! Je nach gebuchter Flugverbindung reisen wir in Richtung Ostafrika. BITTE BEACHTEN SIE: Im angegebenen Reisepreis ist kein Flug inkludiert. Der Flug kann entweder in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Gerne erhalten Sie auf Anfrage ein unverbindliches Angebot.
2. Tag: Ankunft in Entebbe - Fahrt nach Jinja
Ankunft je nach gebuchter Airline in Entebbe. (Je nach gebuchter Fluglinie ist eine Vorübernachtung in Entebbe eventuell notwendig; nicht inkludiert) Unser lokaler Guide erwartet uns bereits am Ausgang des Entebbe Flughafens und wir wollen uns gleich auf den Weg machen unser Abenteuer in Uganda kann beginnen. Wir fahren im Landcruiser Jeep, der uns in den kommenden Tagen sicher über holprige Pisten bringt, vorbei an der Hauptstadt Ugandas in Richtung Osten bis nach Jinja eine kleine Stadt am Nil. Wir erreichen im Laufe des späten Nachmittags eine Ecolodge am Viktoria Nilufer.
Übernachtung: Ecolodge in Jinja
(-/Picknick/A)
3. Tag: Nil Ursprungsquellen in Jinja und Sipi Wasserfälle Mount Elgon
Nach dem Frühstück brechen wir auf, um bei einer entspannten Bootsfahrt die Quellen des Nils entdecken. Die etwa 1,5-stündige Fahrt über den Viktoriasee ist herrlich entschleunigend. Fischerboote gleiten gemächlich vorbei, Affen tummeln sich am Ufer und Eisvögel sowie zahlreiche weitere Wasservögel begleiten uns – ein stimmungsvoller Auftakt unserer Uganda-Reise.
Anschließend setzen wir unsere Fahrt im Safari Jeep fort und erreichen die spektakulären Sipi-Wasserfälle am Fuße des Mount Elgon. Der höchste der drei Wasserfälle stürzt beeindruckende 99 Meter senkrecht in die Tiefe. Bei einer Wanderung durch kleine Dörfer, grüne Farmen und üppige Vegetation erleben wir die Wasserfälle aus nächster Nähe und genießen immer wieder weite Ausblicke über das Tal bis hin zum Nil. Die Wege sind unbefestigt, können stellenweise schlammig sein und beinhalten auch einige steilere Abschnitte. Die Nacht verbringen wir in einer Lodge, die mit ihrem herrlichen Ausblick den perfekten Abschluss dieses erlebnisreichen Tages bildet.
Bootspirschfahrt Lake Victoria: ca. 1,5 h
Wasserfallwanderung Sipi: ca. 3,5 Std. (8 km, +/- 300m)
Übernachtung: Mittelklasse Lodge, in Sipi
(F/Picknick/A)
4. Tag: Mount Elgon Nationalpark und Pian-Upe Wildlife Reserve
Heute erkunden wir den beeindruckenden Mount Elgon Nationalpark, dessen erloschener Vulkan die größte Caldera der Welt beherbergt. Gemeinsam mit einem erfahrenen lokalen Guide wandern wir durch den afromontanen Regenwald und entdecken eine faszinierende Pflanzenwelt, kleine Wasserfälle und mit etwas Glück zahlreiche Vogelarten. Die Wanderung ist leicht bis moderat anspruchsvoll und erfordert eine gute Grundkondition sowie Trittsicherheit auf teils unebenen Waldpfaden. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke über die grüne Hochlandlandschaft. Am Nachmittag fahren wir weiter in das abgelegene Pian-Upe Wildlife Reserve. Die weite Savannenlandschaft zählt zu den Geheimtipps Ugandas. Je nach Ankunftszeit unternehmen wir bereits eine erste Pirschfahrt und halten Ausschau nach Zebras, Strauße, Antilopen und mit etwas Glück auch Geparden. Die Nacht verbringen wir in einem einfachen Camp der Parkverwaltung – Buschfeeling pur und ein beeindruckender Sternenhimmel wie man ihn nur in Afrika erlebt.
Wanderung Mount Elgon je nach Routenwahl jedoch mind. 3 Std. (6 - 12 km, ca. +300m/ -500m)
Nächtigung: einfaches Camp (vorerrichtete Zelte mit Feldbetten, einfache gemeinschaftliche sanitäre Anlagen), im Pian-Upe Wildlife Reserve.
(F/Picknick/A)
5. Tag: Pirschfahrt im Pian-Upe Wildlife Reserve und Begegnungen mit dem Volk der Karamajong
Am Morgen brechen wir erneut zu einer Pirschfahrt im abgelegene Pian-Upe Wildlife Reserve auf. Da es hier kaum ausgebaute Wege gibt, sind wir teilweise querfeldein unterwegs – Safari pur, am Fuße des Mount Elgon. Gemeinsam mit unserem Wildlife Reserve Ranger halten wir Ausschau nach den Bewohnern der Savanne. Besonders hoffen wir auf eine Sichtung des Geparden, der hier noch in freier Wildbahn vorkommt. Wenn auch die Chancen gering sind, macht gerade die Ursprünglichkeit und Unberechenbarkeit dieser Landschaft ihren besonderen Reiz aus. Nach einem Picknick inmitten der Natur verlassen wir die Savanne und fahren weiter in die Region Nakapiripirit. Im kleinen Dorf Lolasht lebt die Schwester eines Mitglieds unserer örtlichen Teams. Wir erhalten einen Einblick in das Leben der lokalen Gemeinschaft. Bei einer geführten Dorfwanderung lernen wir den Alltag der Menschen kennen, kommen mit den Bewohner:innen ins Gespräch und erfahren mehr über ihre Traditionen und ihre einfache Lebensweise. Mit etwas Glück begegnen wir auch dem größten Mann Ugandas, dessen beeindruckende Erscheinung einen staunen lässt. Am späten Nachmittag erreichen wir Moroto, die lebendige Hauptstadt der Karamoja-Region, wo wir den Tag entspannt ausklingen lassen; für die kommenden zwei Nächte schlafen wir in einem Hauszelt mit privaten sanitär Bereich pro Zelt.
Fahrzeit nach Moroto: ca. 2,5 Std. (ca. 120 km)
Spaziergang beim Hirtenvolk der Karamajong
Nächtigung: Hauszelt mit Sanitär-Bereich pro Zelt (auf dem Aussengelände einer einfachen Unterkunft), in Moroto
(F/Picknick/-)
6. Tag: Tageswanderung am Mount Moroto zum Volk der Tepeth
Heute erwartet uns die wohl anspruchsvollste Wanderung der Reise. Gemeinsam mit unserem zusätzlichen Wanderguide machen wir uns auf den Weg in die Bergwelt des Mount Moroto, wo das kleine Volk der Tepeth seit Generationen lebt. Bereits in Moroto beginnt der teilweise steile Pfad, wir gehen es langsam an. Auf schmalen Pfaden, die oftmals eher an Ziegensteige erinnern, steigen wir durch die abwechslungsreiche Landschaft des Berges stetig bergauf. Die Anstrengung wird dabei immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken über die weiten Ebenen Karamojas belohnt. Nach mehreren Stunden erreichen wir eines der abgelegenen Dörfer der Tepeth. Die Begegnung mit diesem traditionsreichen Bergvolk eröffnet uns spannende Einblicke in eine Lebensweise, die bis heute eng mit den Bergen und der Natur verbunden ist. Der lange Abstieg erfordert Aufmerksamkeit und Zeit. Fernab der üblichen Reiserouten erfahren wir mehr über die Kultur und den Alltag der Menschen in dieser abgelegenen Gegend. Die Wanderung erfordert eine gute Kondition und Trittsicherheit, zählt aber zweifellos zu den ganz besonderen Momenten unserer Reise.
Wanderung: ca. 6-10 Std. (ca. 12-16 km, +1000m/-1400m)
Nächtigung: Hauszelt mit Sanitär-Bereich pro Zelt (auf dem Aussengelände einer einfachen Unterkunft) in Moroto
(F/Picknick/A)
7. Tag: Besuch beim Hirtenvolk Jije und Fahrt in den Kidepo Valley Nationalpark
Heute führt uns eine landschaftlich beeindruckende Fahrt durch die weiten Ebenen Nordost-Ugandas. Die Straßen sind in dieser abgelegenen Region großteils unbefestigt, sodass wir viele Kilometer auf Schotterpisten zurücklegen. Die Strecke kann stellenweise holprig sein, belohnt jedoch mit eindrucksvollen Ausblicken auf die ursprüngliche Landschaft Karamojas. Unterwegs begegnen wir immer wieder Angehörigen der Karamojong, deren traditionelles Leben bis heute eng mit der Viehzucht verbunden ist. Im Dorf Nakapelimoru, dem größten traditionellen Dorf Ostafrikas, erhalten wir spannende Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Jie, einer Volksgruppe der Karamojong.
Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Kidepo Valley National Park – für viele Kenner:innen der schönste Nationalpark Ugandas. Fernab der bekannten Reiserouten erwartet uns hier eine der ursprünglichsten Wildnislandschaften Afrikas. Weite Savannen, beeindruckende Bergkulissen und eine außergewöhnliche Artenvielfalt machen den Park zu einem Paradies für Natur- und Tierliebhaber. Zahlreiche Säugetier- und Vogelarten kommen in Uganda ausschließlich hier vor. Für die kommenden drei Nächte beziehen wir unsere Lodge in nächster Nähe des Nationalpark Einganges. Von hier genießen wir einen herrlichen Blick über das Narus-Tal und die umliegenden Berge – die perfekte Kulisse für die kommenden Safari-Erlebnisse und Zeit für einen gemütlichen Sundowner im Restaurantbereich.
Spaziergang im Dorf der Jije
Nächtigung: Lodge Camp (jedes Zelt mit eigenem sanitär Bereich) z.B. Namoni Lodge o.ä., in Kidepo Valley
(F/Picknick/A)
8. Tag: Kidepo Valley Nationalpark - Narus Tal
Die nächsten beiden Tage widmen wir ganz der Erkundung des Kidepo Valley National Parks. Gemeinsam mit unserem Local Guide gestalten wir die Tage flexibel und passen unsere Aktivitäten an die besten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung an. Das Allradfahrzeug steht jederzeit für Pirschfahrten zur Verfügung. Teilweise begleitet uns dabei ein lokaler Ranger, der spannende Einblicke in die Tierwelt und die Besonderheiten dieses einzigartigen Nationalparks gibt. Mit etwas Glück beobachten wir Elefanten, Büffel, Giraffen, Löwen oder sogar Leoparden in einer der ursprünglichsten Wildnislandschaften Afrikas. Heute erkunden wir das Narus-Tal, das Herzstück des Kidepo Valley National Parks. Auf unseren Pirschfahrten durch die offene Savanne halten wir Ausschau nach Elefanten, Büffeln, Giraffen, Zebras und verschiedenen Antilopenarten. Mit etwas Glück entdecken wir auch Löwen oder Geparden, die in den weiten Ebenen des Parks auf Beutezug gehen. Nach Einbruch der Dunkelheit erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Gemeinsam mit einem Ranger brechen wir zu einer spannenden Nachtpirschfahrt auf. Nun stehen die nachtaktiven Bewohner des Parks im Mittelpunkt – darunter mit etwas Glück auch der scheue Leopard, der in der Dunkelheit auf Jagd geht.
Nächtigung: Lodge Camp (jedes Zelt mit eigenem sanitär Bereich) z.B. Namoni Lodge o.ä., in Kidepo Valley
(F/Picknick/A)
9. Tag: Kidepo Valley Nationalpark - Pirschwanderung und heiße Quellen
Heute erleben wir den Kidepo Valley National Park aus einer ganz besonderen Perspektive: Gemeinsam mit einem Ranger sind wir zu Fuß unterwegs. Die Pirschwanderung ermöglicht intensive Naturbeobachtungen und spannende Einblicke in die Spuren und Geheimnisse der Tierwelt. Mit etwas Glück begegnen wir einigen Bewohnern des Parks auf Augenhöhe und erleben die Natur zu Fuß. Je nach Pistenverhältnissen unternehmen wir anschließend einen Ausflug zu den heißen Quellen von Kanangorok. Auf dem Weg durch das abgelegene Kidepo-Tal halten wir Ausschau nach den hier heimischen Wildtieren und Vogelarten. Die Region ist unter anderem für Sichtungen von Straußen, Schakalen und den seltenen Lesser Kudus bekannt. Die spektakuläre Landschaft und die Abgeschiedenheit machen diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Wanderung: Pirschgang zu Fuß ca. 2,5 h (ca. 4 km, vorwiegend eben)
Nächtigung: Lodge Camp (jedes Zelt mit eigenem sanitär Bereich) z.B. Namoni Lodge o.ä., in Kidepo Valley
(F/Picknick/A)
10. Tag: Fahrtag zum Murchison Falls Nationalpark
Heute verabschieden wir uns vom Kidepo Valley National Park und fahren durch die abwechslungsreichen Landschaften Nordugandas Richtung Westen. Die Strecke führt sowohl über Schotterpisten als auch über asphaltierte Straßen. Zur Mittagszeit legen wir einen Stopp in der lebhaften Stadt Gulu ein, bevor wir unser nächstes Safari-Ziel erreichen: den Murchison Falls National Park, mit über 5.000 km2 das größte Schutzgebiet Ugandas. Der mächtige Nil durchzieht den Park von Ost nach West und prägt eine außergewöhnlich artenreiche Landschaft. Bereits auf unserer ersten Pirschfahrt durch die nördlichen Savannen halten wir Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Büffeln, Antilopen und weiteren Wildtieren, die sich entlang des Flusses versammeln. Am Abend erreichen wir das wunderschön gelegene Camp, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen werden. Mit etwas Glück beobachten wir von unserer Unterkunft aus bereits die ersten Elefanten, die regelmäßig den nahegelegenen Fluss aufsuchen.
Nächtigung: Lodge z.B. Tangi Elephant Camp o.ä., Nähe Murchison Nationalpark
(F/Picknick/A)
11. Tag: Murchison Falls Nationalpark Pirschwanderung und Jeepsafari
Noch vor dem Frühstück brechen wir mit den ersten Sonnenstrahlen zu einer geführten Pirschwanderung auf. Gemeinsam mit einem erfahrenen Ranger erkunden wir die Wildnis rund um das Camp zu Fuß und richten den Blick auf die oft übersehenen Details der Natur. Dabei lernen wir, Tierspuren zu lesen, entdecken die kleinen Wunder des Busches und erfahren Spannendes über das Verhalten der Wildtiere. Das Frühstück nehmen wir danach natürlich im Camp ein. Der restliche Tag steht für weitere Pirschfahrten im Murchison Falls National Park zur Verfügung. Gemeinsam mit unserem Guide gestalten wir den Tagesablauf flexibel und nutzen die besten Zeiten für Tierbeobachtungen. So bleibt genügend Raum, die vielfältige Tierwelt und die weiten Savannen des Parks intensiv zu erleben und auch ein bisschen mit der Seele zu baumeln.
Wanderung: Morgenpirsch ca. 2-3 Std. (ca. 4 km)
Nächtigung: Lodge z.B. Tangi Elephant Camp o.ä., Nähe Murchison Nationalpark
(F/M/A)
12. Tag: Der Nil ruft - Bootspirschfahrt und Schimpansen Tracking
Wir brechen heute früh auf und fahren zum Nil, wo wir zu einer Bootssafari ab Paraa aufbrechen. Gemächlich fahren wir flussaufwärts und beobachten hoffentlich die am und im Fluss lebenden Wildtiere, sowie zahlreiche Wasservögel entlang der Ufer. Ziel sind die imposanten Murchison-Fälle, wo sich der mächtige Nil mit gewaltigem Getöse durch eine nur ca. 7 Meter breite Felsspalte zwängt. Von hier wandern wir gemeinsam mit einem Ranger entlang des Flusses hinauf zu einem der herrlichen Aussichtspunkt. Oben angekommen werden wir bereits mit dem Jeep erwartet und nach einem Picknick fahren wir in den Budongo-Wald, eines der bedeutendsten Regenwaldgebiete des Landes. Gemeinsam mit erfahrenen Rangern begeben wir uns auf die Suche nach freilebenden Schimpansen. Mit etwas Glück beobachten wir unsere nächsten Verwandten in ihrem natürlichen Lebensraum – ein unvergessliches Naturerlebnis. Am späten Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren weiter zum Ziwa Rhino Sanctuary. Das Schutzgebiet wurde zur Wiederansiedlung der Nashörner in Uganda gegründet und bietet heute einer wachsenden Population dieser beeindruckenden Tiere eine sichere Heimat. Die Nacht verbringen wir auf der ruhig gelegenen Ziwa Rhino Ranch mitten im Buschland.
Bootspirschfahrt Nil: ca. 2 h
Wanderung zum Wasserfall ca. 1-1,5 Std. (ca. 2,5 km, +/- 200m)
Wanderung beim Schimpansen Tracking ca. 3-4 Std. (ca. 5 km, +/- 150m)
Nächtigung: Lodge z.B. im Ziwa Rhino Wildlife Sanctuary
(F/Picknick/A)
13. Tag: Nashörner hautnah - Fahrt nach Entebbe und Abflug
Zum Abschluss unserer Uganda-Reise erwartet uns noch ein ganz besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit einem Ranger begeben wir uns zu Fuß gleich nach dem Frühstück auf die Suche nach den Breitmaulnashörnern des Ziwa Rhino Sanctuary. In der offenen Savannen- und Buschlandschaft kommen wir den beeindruckenden Tieren mit dem nötigen Respekt erstaunlich nahe und erleben sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Gleichzeitig leisten wir mit unserem Besuch einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur erfolgreichen Wiederansiedlung dieser bedrohten Tierart in Uganda. Anschließend fahren wir über Kampala zurück nach Entebbe. Hier steht uns bis zum Abflug noch ein Tageszimmer zur Verfügung (hängt von der Abflugzeit der von Ihnen gewünschten Airline ab), bevor wir am Abend Abschied von Uganda nehmen und die Heimreise antreten.
Spaziergang bei den Nashörnern ca. 45 min. (ca. 1-2 km)
Tageszimmer je nach Abflugzeit in Entebbe
(F/Picknick/-)
14. Tag: Wilkommen zu Hause - Uganda lässt niemanden unberührt!
Im Laufe des Tages erreichen wir Europa!
1. Tag: Anreise in die Perle Afrikas - Uganda
Heute geht es los! Je nach gebuchter Flugverbindung reisen wir in Richtung Ostafrika. BITTE BEACHTEN SIE: Im angegebenen Reisepreis ist kein Flug inkludiert. Der Flug kann entweder in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Gerne erhalten Sie auf Anfrage ein unverbindliches Angebot.
2. Tag: Ankunft in Entebbe - Fahrt nach Jinja
Ankunft je nach gebuchter Airline in Entebbe. (Je nach gebuchter Fluglinie ist eine Vorübernachtung in Entebbe eventuell notwendig; nicht inkludiert) Unser lokaler Guide erwartet uns bereits am Ausgang des Entebbe Flughafens und wir wollen uns gleich auf den Weg machen unser Abenteuer in Uganda kann beginnen. Wir fahren im Landcruiser Jeep, der uns in den kommenden Tagen sicher über holprige Pisten bringt, vorbei an der Hauptstadt Ugandas in Richtung Osten bis nach Jinja eine kleine Stadt am Nil. Wir erreichen im Laufe des späten Nachmittags eine Ecolodge am Viktoria Nilufer.
Übernachtung: Ecolodge in Jinja
(-/Picknick/A)
3. Tag: Nil Ursprungsquellen in Jinja und Sipi Wasserfälle Mount Elgon
Nach dem Frühstück brechen wir auf, um bei einer entspannten Bootsfahrt die Quellen des Nils entdecken. Die etwa 1,5-stündige Fahrt über den Viktoriasee ist herrlich entschleunigend. Fischerboote gleiten gemächlich vorbei, Affen tummeln sich am Ufer und Eisvögel sowie zahlreiche weitere Wasservögel begleiten uns – ein stimmungsvoller Auftakt unserer Uganda-Reise.
Anschließend setzen wir unsere Fahrt im Safari Jeep fort und erreichen die spektakulären Sipi-Wasserfälle am Fuße des Mount Elgon. Der höchste der drei Wasserfälle stürzt beeindruckende 99 Meter senkrecht in die Tiefe. Bei einer Wanderung durch kleine Dörfer, grüne Farmen und üppige Vegetation erleben wir die Wasserfälle aus nächster Nähe und genießen immer wieder weite Ausblicke über das Tal bis hin zum Nil. Die Wege sind unbefestigt, können stellenweise schlammig sein und beinhalten auch einige steilere Abschnitte. Die Nacht verbringen wir in einer Lodge, die mit ihrem herrlichen Ausblick den perfekten Abschluss dieses erlebnisreichen Tages bildet.
Bootspirschfahrt Lake Victoria: ca. 1,5 h
Wasserfallwanderung Sipi: ca. 3,5 Std. (8 km, +/- 300m)
Übernachtung: Mittelklasse Lodge, in Sipi
(F/Picknick/A)
4. Tag: Mount Elgon Nationalpark und Pian-Upe Wildlife Reserve
Heute erkunden wir den beeindruckenden Mount Elgon Nationalpark, dessen erloschener Vulkan die größte Caldera der Welt beherbergt. Gemeinsam mit einem erfahrenen lokalen Guide wandern wir durch den afromontanen Regenwald und entdecken eine faszinierende Pflanzenwelt, kleine Wasserfälle und mit etwas Glück zahlreiche Vogelarten. Die Wanderung ist leicht bis moderat anspruchsvoll und erfordert eine gute Grundkondition sowie Trittsicherheit auf teils unebenen Waldpfaden. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke über die grüne Hochlandlandschaft. Am Nachmittag fahren wir weiter in das abgelegene Pian-Upe Wildlife Reserve. Die weite Savannenlandschaft zählt zu den Geheimtipps Ugandas. Je nach Ankunftszeit unternehmen wir bereits eine erste Pirschfahrt und halten Ausschau nach Zebras, Strauße, Antilopen und mit etwas Glück auch Geparden. Die Nacht verbringen wir in einem einfachen Camp der Parkverwaltung – Buschfeeling pur und ein beeindruckender Sternenhimmel wie man ihn nur in Afrika erlebt.
Wanderung Mount Elgon je nach Routenwahl jedoch mind. 3 Std. (6 - 12 km, ca. +300m/ -500m)
Nächtigung: einfaches Camp (vorerrichtete Zelte mit Feldbetten, einfache gemeinschaftliche sanitäre Anlagen), im Pian-Upe Wildlife Reserve.
(F/Picknick/A)
5. Tag: Pirschfahrt im Pian-Upe Wildlife Reserve und Begegnungen mit dem Volk der Karamajong
Am Morgen brechen wir erneut zu einer Pirschfahrt im abgelegene Pian-Upe Wildlife Reserve auf. Da es hier kaum ausgebaute Wege gibt, sind wir teilweise querfeldein unterwegs – Safari pur, am Fuße des Mount Elgon. Gemeinsam mit unserem Wildlife Reserve Ranger halten wir Ausschau nach den Bewohnern der Savanne. Besonders hoffen wir auf eine Sichtung des Geparden, der hier noch in freier Wildbahn vorkommt. Wenn auch die Chancen gering sind, macht gerade die Ursprünglichkeit und Unberechenbarkeit dieser Landschaft ihren besonderen Reiz aus. Nach einem Picknick inmitten der Natur verlassen wir die Savanne und fahren weiter in die Region Nakapiripirit. Im kleinen Dorf Lolasht lebt die Schwester eines Mitglieds unserer örtlichen Teams. Wir erhalten einen Einblick in das Leben der lokalen Gemeinschaft. Bei einer geführten Dorfwanderung lernen wir den Alltag der Menschen kennen, kommen mit den Bewohner:innen ins Gespräch und erfahren mehr über ihre Traditionen und ihre einfache Lebensweise. Mit etwas Glück begegnen wir auch dem größten Mann Ugandas, dessen beeindruckende Erscheinung einen staunen lässt. Am späten Nachmittag erreichen wir Moroto, die lebendige Hauptstadt der Karamoja-Region, wo wir den Tag entspannt ausklingen lassen; für die kommenden zwei Nächte schlafen wir in einem Hauszelt mit privaten sanitär Bereich pro Zelt.
Fahrzeit nach Moroto: ca. 2,5 Std. (ca. 120 km)
Spaziergang beim Hirtenvolk der Karamajong
Nächtigung: Hauszelt mit Sanitär-Bereich pro Zelt (auf dem Aussengelände einer einfachen Unterkunft), in Moroto
(F/Picknick/-)
6. Tag: Tageswanderung am Mount Moroto zum Volk der Tepeth
Heute erwartet uns die wohl anspruchsvollste Wanderung der Reise. Gemeinsam mit unserem zusätzlichen Wanderguide machen wir uns auf den Weg in die Bergwelt des Mount Moroto, wo das kleine Volk der Tepeth seit Generationen lebt. Bereits in Moroto beginnt der teilweise steile Pfad, wir gehen es langsam an. Auf schmalen Pfaden, die oftmals eher an Ziegensteige erinnern, steigen wir durch die abwechslungsreiche Landschaft des Berges stetig bergauf. Die Anstrengung wird dabei immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken über die weiten Ebenen Karamojas belohnt. Nach mehreren Stunden erreichen wir eines der abgelegenen Dörfer der Tepeth. Die Begegnung mit diesem traditionsreichen Bergvolk eröffnet uns spannende Einblicke in eine Lebensweise, die bis heute eng mit den Bergen und der Natur verbunden ist. Der lange Abstieg erfordert Aufmerksamkeit und Zeit. Fernab der üblichen Reiserouten erfahren wir mehr über die Kultur und den Alltag der Menschen in dieser abgelegenen Gegend. Die Wanderung erfordert eine gute Kondition und Trittsicherheit, zählt aber zweifellos zu den ganz besonderen Momenten unserer Reise.
Wanderung: ca. 6-10 Std. (ca. 12-16 km, +1000m/-1400m)
Nächtigung: Hauszelt mit Sanitär-Bereich pro Zelt (auf dem Aussengelände einer einfachen Unterkunft) in Moroto
(F/Picknick/A)
7. Tag: Besuch beim Hirtenvolk Jije und Fahrt in den Kidepo Valley Nationalpark
Heute führt uns eine landschaftlich beeindruckende Fahrt durch die weiten Ebenen Nordost-Ugandas. Die Straßen sind in dieser abgelegenen Region großteils unbefestigt, sodass wir viele Kilometer auf Schotterpisten zurücklegen. Die Strecke kann stellenweise holprig sein, belohnt jedoch mit eindrucksvollen Ausblicken auf die ursprüngliche Landschaft Karamojas. Unterwegs begegnen wir immer wieder Angehörigen der Karamojong, deren traditionelles Leben bis heute eng mit der Viehzucht verbunden ist. Im Dorf Nakapelimoru, dem größten traditionellen Dorf Ostafrikas, erhalten wir spannende Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Jie, einer Volksgruppe der Karamojong.
Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Kidepo Valley National Park – für viele Kenner:innen der schönste Nationalpark Ugandas. Fernab der bekannten Reiserouten erwartet uns hier eine der ursprünglichsten Wildnislandschaften Afrikas. Weite Savannen, beeindruckende Bergkulissen und eine außergewöhnliche Artenvielfalt machen den Park zu einem Paradies für Natur- und Tierliebhaber. Zahlreiche Säugetier- und Vogelarten kommen in Uganda ausschließlich hier vor. Für die kommenden drei Nächte beziehen wir unsere Lodge in nächster Nähe des Nationalpark Einganges. Von hier genießen wir einen herrlichen Blick über das Narus-Tal und die umliegenden Berge – die perfekte Kulisse für die kommenden Safari-Erlebnisse und Zeit für einen gemütlichen Sundowner im Restaurantbereich.
Spaziergang im Dorf der Jije
Nächtigung: Lodge Camp (jedes Zelt mit eigenem sanitär Bereich) z.B. Namoni Lodge o.ä., in Kidepo Valley
(F/Picknick/A)
8. Tag: Kidepo Valley Nationalpark - Narus Tal
Die nächsten beiden Tage widmen wir ganz der Erkundung des Kidepo Valley National Parks. Gemeinsam mit unserem Local Guide gestalten wir die Tage flexibel und passen unsere Aktivitäten an die besten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung an. Das Allradfahrzeug steht jederzeit für Pirschfahrten zur Verfügung. Teilweise begleitet uns dabei ein lokaler Ranger, der spannende Einblicke in die Tierwelt und die Besonderheiten dieses einzigartigen Nationalparks gibt. Mit etwas Glück beobachten wir Elefanten, Büffel, Giraffen, Löwen oder sogar Leoparden in einer der ursprünglichsten Wildnislandschaften Afrikas. Heute erkunden wir das Narus-Tal, das Herzstück des Kidepo Valley National Parks. Auf unseren Pirschfahrten durch die offene Savanne halten wir Ausschau nach Elefanten, Büffeln, Giraffen, Zebras und verschiedenen Antilopenarten. Mit etwas Glück entdecken wir auch Löwen oder Geparden, die in den weiten Ebenen des Parks auf Beutezug gehen. Nach Einbruch der Dunkelheit erwartet uns ein weiterer Höhepunkt: Gemeinsam mit einem Ranger brechen wir zu einer spannenden Nachtpirschfahrt auf. Nun stehen die nachtaktiven Bewohner des Parks im Mittelpunkt – darunter mit etwas Glück auch der scheue Leopard, der in der Dunkelheit auf Jagd geht.
Nächtigung: Lodge Camp (jedes Zelt mit eigenem sanitär Bereich) z.B. Namoni Lodge o.ä., in Kidepo Valley
(F/Picknick/A)
9. Tag: Kidepo Valley Nationalpark - Pirschwanderung und heiße Quellen
Heute erleben wir den Kidepo Valley National Park aus einer ganz besonderen Perspektive: Gemeinsam mit einem Ranger sind wir zu Fuß unterwegs. Die Pirschwanderung ermöglicht intensive Naturbeobachtungen und spannende Einblicke in die Spuren und Geheimnisse der Tierwelt. Mit etwas Glück begegnen wir einigen Bewohnern des Parks auf Augenhöhe und erleben die Natur zu Fuß. Je nach Pistenverhältnissen unternehmen wir anschließend einen Ausflug zu den heißen Quellen von Kanangorok. Auf dem Weg durch das abgelegene Kidepo-Tal halten wir Ausschau nach den hier heimischen Wildtieren und Vogelarten. Die Region ist unter anderem für Sichtungen von Straußen, Schakalen und den seltenen Lesser Kudus bekannt. Die spektakuläre Landschaft und die Abgeschiedenheit machen diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Wanderung: Pirschgang zu Fuß ca. 2,5 h (ca. 4 km, vorwiegend eben)
Nächtigung: Lodge Camp (jedes Zelt mit eigenem sanitär Bereich) z.B. Namoni Lodge o.ä., in Kidepo Valley
(F/Picknick/A)
10. Tag: Fahrtag zum Murchison Falls Nationalpark
Heute verabschieden wir uns vom Kidepo Valley National Park und fahren durch die abwechslungsreichen Landschaften Nordugandas Richtung Westen. Die Strecke führt sowohl über Schotterpisten als auch über asphaltierte Straßen. Zur Mittagszeit legen wir einen Stopp in der lebhaften Stadt Gulu ein, bevor wir unser nächstes Safari-Ziel erreichen: den Murchison Falls National Park, mit über 5.000 km2 das größte Schutzgebiet Ugandas. Der mächtige Nil durchzieht den Park von Ost nach West und prägt eine außergewöhnlich artenreiche Landschaft. Bereits auf unserer ersten Pirschfahrt durch die nördlichen Savannen halten wir Ausschau nach Elefanten, Giraffen, Büffeln, Antilopen und weiteren Wildtieren, die sich entlang des Flusses versammeln. Am Abend erreichen wir das wunderschön gelegene Camp, wo wir die kommenden zwei Nächte verbringen werden. Mit etwas Glück beobachten wir von unserer Unterkunft aus bereits die ersten Elefanten, die regelmäßig den nahegelegenen Fluss aufsuchen.
Nächtigung: Lodge z.B. Tangi Elephant Camp o.ä., Nähe Murchison Nationalpark
(F/Picknick/A)
11. Tag: Murchison Falls Nationalpark Pirschwanderung und Jeepsafari
Noch vor dem Frühstück brechen wir mit den ersten Sonnenstrahlen zu einer geführten Pirschwanderung auf. Gemeinsam mit einem erfahrenen Ranger erkunden wir die Wildnis rund um das Camp zu Fuß und richten den Blick auf die oft übersehenen Details der Natur. Dabei lernen wir, Tierspuren zu lesen, entdecken die kleinen Wunder des Busches und erfahren Spannendes über das Verhalten der Wildtiere. Das Frühstück nehmen wir danach natürlich im Camp ein. Der restliche Tag steht für weitere Pirschfahrten im Murchison Falls National Park zur Verfügung. Gemeinsam mit unserem Guide gestalten wir den Tagesablauf flexibel und nutzen die besten Zeiten für Tierbeobachtungen. So bleibt genügend Raum, die vielfältige Tierwelt und die weiten Savannen des Parks intensiv zu erleben und auch ein bisschen mit der Seele zu baumeln.
Wanderung: Morgenpirsch ca. 2-3 Std. (ca. 4 km)
Nächtigung: Lodge z.B. Tangi Elephant Camp o.ä., Nähe Murchison Nationalpark
(F/M/A)
12. Tag: Der Nil ruft - Bootspirschfahrt und Schimpansen Tracking
Wir brechen heute früh auf und fahren zum Nil, wo wir zu einer Bootssafari ab Paraa aufbrechen. Gemächlich fahren wir flussaufwärts und beobachten hoffentlich die am und im Fluss lebenden Wildtiere, sowie zahlreiche Wasservögel entlang der Ufer. Ziel sind die imposanten Murchison-Fälle, wo sich der mächtige Nil mit gewaltigem Getöse durch eine nur ca. 7 Meter breite Felsspalte zwängt. Von hier wandern wir gemeinsam mit einem Ranger entlang des Flusses hinauf zu einem der herrlichen Aussichtspunkt. Oben angekommen werden wir bereits mit dem Jeep erwartet und nach einem Picknick fahren wir in den Budongo-Wald, eines der bedeutendsten Regenwaldgebiete des Landes. Gemeinsam mit erfahrenen Rangern begeben wir uns auf die Suche nach freilebenden Schimpansen. Mit etwas Glück beobachten wir unsere nächsten Verwandten in ihrem natürlichen Lebensraum – ein unvergessliches Naturerlebnis. Am späten Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren weiter zum Ziwa Rhino Sanctuary. Das Schutzgebiet wurde zur Wiederansiedlung der Nashörner in Uganda gegründet und bietet heute einer wachsenden Population dieser beeindruckenden Tiere eine sichere Heimat. Die Nacht verbringen wir auf der ruhig gelegenen Ziwa Rhino Ranch mitten im Buschland.
Bootspirschfahrt Nil: ca. 2 h
Wanderung zum Wasserfall ca. 1-1,5 Std. (ca. 2,5 km, +/- 200m)
Wanderung beim Schimpansen Tracking ca. 3-4 Std. (ca. 5 km, +/- 150m)
Nächtigung: Lodge z.B. im Ziwa Rhino Wildlife Sanctuary
(F/Picknick/A)
13. Tag: Nashörner hautnah - Fahrt nach Entebbe und Abflug
Zum Abschluss unserer Uganda-Reise erwartet uns noch ein ganz besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit einem Ranger begeben wir uns zu Fuß gleich nach dem Frühstück auf die Suche nach den Breitmaulnashörnern des Ziwa Rhino Sanctuary. In der offenen Savannen- und Buschlandschaft kommen wir den beeindruckenden Tieren mit dem nötigen Respekt erstaunlich nahe und erleben sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Gleichzeitig leisten wir mit unserem Besuch einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur erfolgreichen Wiederansiedlung dieser bedrohten Tierart in Uganda. Anschließend fahren wir über Kampala zurück nach Entebbe. Hier steht uns bis zum Abflug noch ein Tageszimmer zur Verfügung (hängt von der Abflugzeit der von Ihnen gewünschten Airline ab), bevor wir am Abend Abschied von Uganda nehmen und die Heimreise antreten.
Spaziergang bei den Nashörnern ca. 45 min. (ca. 1-2 km)
Tageszimmer je nach Abflugzeit in Entebbe
(F/Picknick/-)
14. Tag: Wilkommen zu Hause - Uganda lässt niemanden unberührt!
Im Laufe des Tages erreichen wir Europa!
Häufig gestellte Fragen
Unsere Wanderreise im Norden und Osten von Uganda führt uns durch sehr unterschiedliche Landschaften. Am Mount Elgon, einem erloschenen Vulkan an der Grenze zu Kenia, wandern wir durch afromontanen Bergwald und über Feldwege zur oberen Kante der Sipi Wasserfälle, wo das Wasser 99 Meter senkrecht in die Tiefe stürzt. Weiter nördlich öffnet sich die aride Savanne: Im Pian-Upe Wildreservat und im Kidepo Valley Nationalpark sind wir mit Rangern auf Pirschfahrten und Pirschwanderungen unterwegs, am Mount Moroto steigen wir zu einem Dorf der Tepeth auf. Zum Abschluss folgen wir dem Nil in den Murchison Falls Nationalpark, suchen im Budongo-Wald nach freilebenden Schimpansen und stehen im Ziwa Rhino Sanctuary zu Fuß den Nashörnern gegenüber.
In einer kleinen Gruppe entstehen Begegnungen, die sonst kaum möglich wären. In Nakapelimoru, das als größtes traditionelles Dorf Ostafrikas gilt, kommen wir mit den Jie ins Gespräch, einem Teil des Hirtenvolks der Karamojong. Am Mount Moroto erfahren wir direkt von den Tepeth, wie sich das Leben am Berg anfühlt, und in einem kleinen Dorf der Karamoja-Region erhalten wir bei einer geführten Dorfwanderung Einblick in den Alltag der Menschen. Unsere ugandischen Guides stammen aus der Region und kennen nicht nur die Wege und Pisten, sondern auch die Menschen entlang der Route. Da unser Partner über eigene Fahrzeuge und ein eingespieltes Team verfügt, bleiben wir in unserem Tagesablauf stets auch flexibel. Diese persönliche Begleitung vor Ort ist in großen Gruppen nicht möglich.
Uns ist wichtig, dass möglichst viel von der Wertschöpfung vor Ort bleibt. Wir übernachten in Lodges und Camps der Region, sind mit einheimischen Guides, Fahrern und Rangern unterwegs und zahlen mit den Parkeintritten direkt in den Schutz der Gebiete ein. Ein konkretes Beispiel ist das Ziwa Rhino Sanctuary: Das Projekt zur Wiederansiedlung von Nashörnern in Uganda startete vor gut zehn Jahren mit sechs Tieren, inzwischen sind mehr als zehn Jungtiere zur Welt gekommen. Mit unserem Besuch tragen wir zum Erhalt dieser gefährdeten Art bei. Sozial engagiert sich unser Partner vor Ort mit dem Bau einer Schule auf einer Insel im Viktoriasee. Auf Einwegplastik verzichten wir unterwegs so gut es geht, und bei den kulturellen Besuchen achten wir darauf, dass Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden und wir uns respektvoll verhalten.
Diese Route führt in Regionen, die selbst erfahrene Afrikareisende oft nicht kennen. Genau dort zahlt sich unsere langjährige Zusammenarbeit mit unserem Partner vor Ort aus, mit dem uns eine verlässliche Freundschaft verbindet. Das Team kennt die Karamoja-Region und die Wege im Kidepo Valley Nationalpark aus eigener Erfahrung und öffnet uns Türen, die uns auf eigene Faust verschlossen blieben: das Gespräch mit den Jie in Nakapelimoru, der Aufstieg zu den Tepeth am Mount Moroto, die Pirschwanderung zu Fuß mit einem Ranger. Weil die Straßen im Nordosten teils Schotterpisten sind und es im Pian-Upe Wildreservat kaum ein Wegenetz gibt, brauchen wir Menschen, die sich hier wirklich auskennen. Wandern ist dabei für uns das Mittel, um langsam in eine Landschaft einzutauchen und dabei die lokale Kultur zu erleben.
Das Gelände wechselt auf dieser Reise stark, und die Ansprüche wechseln mit. Bei den Sipi Wasserfällen sind die Wege unbefestigt, teils steil und nach Regen rutschig, am Mount Moroto erwartet uns eine fordernde Tageswanderung mit bis zu 1.400 Höhenmetern bei hohen Temperaturen. Wir empfehlen daher feste, gut eingegangene Wanderschuhe mit guter Sohle, leichte und schnelltrocknende Funktionskleidung sowie eine Regenjacke. Für die Zeit in der Savanne sind ein guter Sonnenschutz mit Kopfbedeckung, gedeckte Farben für die Pirschwanderungen, langärmelige Kleidung für den Abend als Mückenschutz und eine wiederbefüllbare Trinkflasche wichtig. In den kühleren Bergregionen am Mount Elgon brauchen wir zusätzlich eine wärmere Schicht. Ein Fernglas lohnt sich, denn viele Tiere und die reiche Vogelwelt zeigen sich uns nur aus der Distanz. Eine vollständige Packliste stellen wir hier zum Download bereit: Zur Weltweitwandern Packliste (PDF)
Weitere Uganda Highlights:
- Unterkünfte lt. Reiseablauf in Lodges der Mittelklasse und einfachen "tented Camps" d.h. großes Zelt mit Betten und sanitären Einrichtungen, wenn nicht anders angegeben.
- Vollpension - Mittagsessen immer wieder als Picknick unterwegs
- alle Transfers in umgebauten Land Cruiser Safari Fahrzeugen mit 7 Fensterplätzen, Hub-Dach für Pirschfahrten, Luke über Fahrer und Beifahrer
- Kühlschrank im Safari Jeep
- deutschsprachiger lokaler Guide
- alle Nationalparkeintritte
- 1 Schimpansen Permit
- 1 Bootsfahrt auf dem Nil
- 1 Bootsfahrt zum Nilursprung Lake Victoria
- 2 geführte Pirschwanderungen Kidepo Valley NP und Murchison Falls NP
- 2 Bergwanderungen Mount Elgon NP und Mount Moroto Gebirge
- Pirschfahrten in Pian Upe Wildlife Reserve, Kidepo Valley NP, Murchison Falls NP
- 2 kulturelle Besuche beim Volk der Karamajong
- 2 Nachtpirschfahrten in Kidepo Valley NP und Murichson Falls NP
- 1 Nashornspaziergang im Ziwa Rhino Sanctuary
- Int. Flug Österreich / Deutschland / Schweiz - gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot / je nach Airline Nachtflug oder Tagflug (verschiedene Abreisetage!)
- Gebühr für Visum Uganda aktuell ca. US 50,-- / Stand August 2026
- Gelbfieberimpfung für die Erteilung des Visums obligat
- Getränke und persönliche Ausgaben vor Ort
- obligate Trinkgelder
- Stornoversicherung - Krankenversicherung
- zusätzliche Kosten bei Krankheit, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitenverschiebungen
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten wenn möglich zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall erlauben wir uns den Einzelzimmerzuschlag in Rechnung zu stellen.
€ 990,-
€ 990,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Allgemein:
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.
Gültigkeit des Reisepasses: mindestens 6 Monate nach Ausreise
Zur Einreise nach Uganda benötigen Sie ein Visum welches ausschließlich in Eigenregie und online beantragt werden kann.
Der Online – Visaantrag wird vom Immigration Office durch eine “barcoded email notification” beantwortet nachdem alle erforderlichen Dokumente hochgeladen wurden und die Zahlung per Kreditkarte eingegangen ist. Diese Email gilt es auszudrucken und dem Immigration Officer am Flughafen Entebbe vorzulegen. Ohne diesen Ausdruck wird am Airport Entebbe kein Einreisevisum ausgestellt. Hier können Sie den Visa-Online-Antrag stellen. Das Visum kostet 50 US$.
Ein Gelbfiebernachweis ist für alle Einreisenden vorgeschrieben, der Nachweis muss bereits bei der Beantragung hochgeladen werden.
Sie erhalten ca. 1 Monat vor Abreise von uns eine Ausfüllhilfe für die eigenständige Beantragung Ihres Uganda Visums. Die rechtzeitige Beantragung und der Erhalt des Visums liegt in Ihrer Eigenverantwortung. Das Visum sollte mindestens 5 Werktage VOR Abreise bestätigt und ausgestellt worden sein. Ohne Visum verweigert die Airline die Beförderung.
Bitte erkundigen Sie sich über aktuellen Einreisebestimmungen bei Ihrer zuständigen Botschaft oder im
Internet! www.bmeia.gv.at für Österreich bzw. www.auswaertiges-amt.de für Deutschland, Schweizer Eidgenossenschaft – EDA für die Schweiz.
Änderungen vorbehalten!
Impfungen – Gelbfieberimpfung!
Impfbestimmungen und Impfempfehlungen können sich jeder Zeit ohne Ankündigung ändern.
Bitte beachten Sie, dass sowohl Uganda als auch Ruanda einen Nachweis über die vorhandene Gelbfieberimpfung einfordern. Wir bitten Sie daher, vor Reiseantritt sicher zu gehen, dass sie einen Impfausweis mit dem Nachweis dieser Impfung vorliegen haben! Diesen müssen Sie bei Ihrer Einreise vorzeigen. In Fällen, wo eine Gelbfieberimpfung aus medizinischer Sicht nicht oder nicht mehr durchgeführt werden kann, brauchen die Kunden den Nachweis im Impfpass, welcher vom Arzt eingetragen wird.
Malariaprophylaxe für das ganze Land wird dringend empfohlen.
Malaria
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle Kleidung, leichte Baumwoll- bzw. Leinenhemden mit langen Ärmeln, lange helle Hosen und z.B. Stirnlampe mit Rotlicht nach der Dämmerung, helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung!
Bitte informieren Sie sich über gängige Infektionskrankheiten auf Reisen bei Ihrem Hausarzt.
Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at
Zentrum für Reisemedizin Wien
Tel. +43 /1/ 403 8343
www.reisemed.at
Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20
79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
www.tropenmedizin.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de
Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Regionen hat Uganda ein ausgeglichenes, gemäßigtes Klima, das daraus resultiert, dass ein Großteil des tropischen Landes auf einem Plateau von ca. 1.000 m Höhe liegt.
Aufgrund der äquatorialen Lage gibt es in Uganda kaum jahreszeitliche Temperaturschwankungen.
Beim Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark bewegen Sie sich im Bereich von bis zu 2.500 m und es kann in den Nächten kühl werden. (auch unter 12°C)
Die Tagestemperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 25 °C und 35 °C, nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.
Die Niederschläge (1.000–1.500 mm) fallen größtenteils in den Monaten April und Mai, aber auch Oktober und November sind regenreicher als der Rest des Jahres. Niederschläge fallen zumeist als kurze Platzregen. Mehrstündige Regenfälle kommen nur selten vor.
Während der Trockenzeit hat Uganda grundsätzlich nicht das feucht-heiße Klima, welches man vielleicht von den tropischen Küsten oder von Südostasien kennt.
Währung
1 Uganda-Schilling (UGX) = 100 Cent
Geld
Trinkgelder werden in der Regel in Uganda Shilling bezahlt. Für die gesamte Reise benötigen Sie Bargeld in der Höhe von ca. 200-300 Euro, für Getränke in den Restaurants, Trinkgelder und weitere persönliche Ausgaben. In größeren Städten können Shilling mit EC- oder Visa-Kreditkarte am Automaten abgehoben werden. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Kreditkarte einen Pin-Code benötigen. Die Zahlung mit Kreditkarte ist nur eingeschränkt möglich. Manchmal treten auch Probleme mit EC Karten auf. Als sehr sinnvoll hat sich die Mischung aus oben genannten Zahlungsmitteln erwiesen, um variabel auf die örtlichen Begebenheiten zu reagieren.
Trinkgeld
Für die Trinkgelder wird teilweise eine Gemeinschaftskasse angelegt, welche für sämtliche Trinkgelder für Ranger, Bootsführer, Hotelangestellte, etc. genutzt wird. Eine entsprechende Empfehlung erhalten Sie mit den Buchungsunterlagen. Auch Ihr Guide und Ihr Fahrer freuen sich nach gelungener Tour über eine angemessene Anerkennung.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zu MEZ beträgt +2 h
Strom
Für Elektrogeräte sollten Sie einen Adapter (3polig, UK System) mit dabei haben. Die meisten Hotels können Stromversorgung gewährleisten.
Ranger
Ranger sind in Zentralafrika immer bewaffnet unterwegs, das dient zur Sicherheit für z.B. Wildtiere die unberechenbar sind und plötzlich auftauchen können.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport ist verpflichtend. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der unterschiedlichen Flugzeiten der Airlines die Darstellung des Abreise- bzw. Ankunftsdatums in Europa variieren kann! (+ / – 1 Tag!) Vor- bzw. Zusatznächtigung in Entebbe inkl. Flughafentransfer sind im Reisepreis nicht inkludiert und werden gerne von uns für Sie gebucht. (Ethiopian Airlines z.B. Nachtflug / Brussels Airlines z.B. Tagflug)
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
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