Gorillas im Nebel
Per Boot brechen wir zu Inseln im Lake Victoria auf, im Queen Elizabeth-Nationalpark können wir Affen, Elefanten und Löwen beobachten. Den Gorillas spüren wir im Bergregenwald hinterher, und geschlafen wird im Zelt: Näher kann man der Natur Zentralafrikas nicht kommen. Es ist etwas Besonderes, inmitten des Nationalparks im Zelt zu schlafen – wir hören die Tiere ganz nah. Ein großes Erlebnis!
-
Reisedauer:21 Tage
-
Davon Wandertage:4 Tage
-
Nächte im Bett:4Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
-
Nächte im Zelt:14Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
-
Gruppengröße:5-11 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 5 Person(en), die maximale Zahl auf 11 Personen.
Highlights:
- Bush Camping in den Nationalparks
- Bwindi Nationalpark und ihre Berggorillas (optional)
- Bootsfahrten Lake Victoria, Murchison & Mburo, Nilquellen
- Schimpansen Tracking
- Muhavura Vulkan Besteigung
- Verschiedenste Pirschfahrten (ua. zu den Baumlöwen im Ishasha NP)
Schwierigkeitsgrade:
Gorillas in Uganda
In einem traditionellen, umgebauten Fischerboot machen wir uns für drei Tage auf zu Inseln im Lake Victoria , dem drittgrößten See der Welt. Gecampt wird im Lake Mburo Nationalpark, an einem wildromantischen Flusscamp oder am Fuße von Vulkanen. Landschaftlich bietet Uganda von den schneebedeckten Ruwenzori bis zu den Subtropen an den Quellen des weißen Nil größte Abwechslung. In die traditionelle Lebensweise weiht uns ein angesehener Bürger der Dorfgemeinschaften am Nil ein.
Ein Wandererlebnis in Afrika
Wir nähern uns dem „tierischen“ Höhepunkt unserer Reise. In den Virunga-Bergen liegen der Mgahinga und Bwindi Nationalpark, Heimat der Hälfte von noch zirka 700 Berggorillas weltweit. Bekannt wurde diese Gegend durch Dian Fossey und den Film über ihr Lebenswerk „Gorillas im Nebel“. Früh am Morgen geht es mit einheimischen Rangern in den Bergregenwald. Wir folgen den Spuren der Gorilla-Gruppe, die sich meist um einen „Silberrücken“ schart – jetzt trennt uns nicht mehr viel von dem Moment, da wir einem Gorilla direkt gegenüberstehen.
Das mit uns seit Jahren freundschaftlich verbundene Team vor Ort rund um Fred und Dani hat mit uns zusammen diese Reise konzipiert. Diese Uganda-Wander-Erlebnisreise wird mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Kontakt & Infos
Gorillas im Nebel buchen
Sie bezahlen erst, nachdem Sie
die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Abflug in Europa
Abflug in Richtung Entebbe! Je nach gebuchter Flugverbindung landen Sie im Laufe des nächsten Tages in Entebbe, bei einer Tagflugverbindung reisen sie am Tag 2 von Europa ab und kommen spätabends in Entebbe an.
BITTE BEACHTEN SIE: In dem angegebenen Reisepreis ist kein Flug inkludiert. Der Flug kann entweder in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Gerne erhalten Sie auf Anfrage ein unverbindliches Angebot.
Für die Termine 2027 finden sie bitten unter “Leistungen” den Link zum angepassten Tagesablauf!
2. Tag: Ankunft in Entebbe
Ankunft in Entebbe. Unser deutschsprachiger Guide erwartet uns außerhalb der Ausgangshalle des Flughafens am Parkplatz und bringt uns ins nahegelegene Gästehaus/Hotel. (Je nach gebuchter Fluglinie ist auch eine Ankunft sehr spät am Abend in Entebbe möglich. Das Briefing und Kennenlernen findet dann am Morgen statt) Am Nachmittag haben wir Zeit für eine gemütliche Begrüßungsrunde im Garten und um Geld zu wechseln wenn nicht bereits nach Ankunft erledigt und letzte Einkäufe für unser bevorstehendes Insel-Abenteuer zu tätigen.
(-/-/-)
3. Tag: Viktoria See: Schuhschnabel Boots-Pirschfahrt
Von Entebbe aus starten wir nach dem Frühstück zum Viktoria See mit unserem Safarifahrzeug. (Je nach Ankunft z.B. mit Turkish Airlines hatten sie nur eine kurze Nacht in der Lodge und starten gleich mit einem kurzen Kennenlernen der Anderen Teilnehmer:innen und einem Briefing beim Frühstück in unser Abenteuer). Mit einem umgebauten traditionellen Fischerboot gleiten wir zum Mabamba Papyrusfeuchtgebiet. Hier erwarten uns bereits einheimische Vogelkundler in kleinen Holzbooten und zusammen durchstreifen wir das Feuchtgebiet zur Vogelbeobachtung. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Sichtung eines der seltenen Schuhschnabel-Störche. Aber wir halten auch Ausschau nach Eisvögeln, Reihern und vielen anderen Vogelarten. Nach einem Picknick fahren wir dann hinaus auf den Viktoriasee zur Nsazi Insel. In einer tollen Bucht errichten wir für 2 Nächte unser Busch Camp.
(F/P/A)
4. Tag: Viktoria See: Besuch auf der Ngamba Schimpansen Insel
Auf der benachbarten Ngamba-Insel besuchen wir eine Station zum Schutz von Schimpansen und können diese aus allernächster Nähe beobachten. Am Nachmittag machen wir eine kleinere Wanderung auf der Insel und besuchen ein Fischerdorf.
(F/P/A)
5. Tag: Lake Mburo Nationalpark
Nach einem zeitigen Frühstück verlassen wir die Inselwelt des Viktoriasees und erreichen nach ca. 2 Stunden Entebbe. Hier steigen wir auf unsere Allrad-Safarifahrzeuge mit Küchenanhänger um. Gegen Mittag erreichen wir den Äquator für eine Foto- und Picknickpause. Auf dem Weg zu unserem Campingplatz, durch die hügelige Akazienlandschaft des Lake Mburo Nationalparks, begegnen uns bereits Zebras, Impalas und Büffel. Wir schlagen unsere Zelte direkt am Ufer des Sees auf.
(F/P/A)
6. Tag: Safari Tag im Lake Mburo National Park
Mit dem Sonnenaufgang durchstreifen wir den Nationalpark auf einer geführten Pirschwanderung, um eventuelle Morgenaktivitäten der Tiere hautnah mitzuerleben. Zusammen mit einem erfahrenen Wildhüter begeben wir uns auf die Suche nach Wildtier-Fotomotiven “auf Augenhöhe”. Unsere nachmittägliche Pirschfahrt kombinieren wir mit einer Bootstour auf dem Mburo See. Dabei beobachten wir unter anderem Krokodile, Flusspferde und seltene Wasservögel. Am Abend, beim gemütlichen Lagerfeuer, lauschen wir den Stimmen der Nacht, der Sternenhimmel ist beeindruckend.
(F/P/A)
7. Tag: Bwindi National Park
Wir verlassen den Nationalpark auf einer Pirschfahrt und fahren in den Südwesten Ugandas. Im Kigezi-Hochland liegt der undurchdringliche Bergregenwald des Bwindi Nationalparks. Nahe der Rushaga Ranger-Station werden wir unsere Zelte mit Blick auf den undurchdringlichen Regenwald, aufschlagen.
(F/P/A)
8. Tag: Die Berggorillas
Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir mit dem Ranger zur Bwindi National Park Ranger-Station. Dort erhalten wir eine Einweisung in die Verhaltensregeln. Gemeinsam mit einheimischen Führern und Rangern machen wir uns auf den Weg durch den schier undurchdringlichen Bergregenwald. Unsere Führer folgen den Anweisungen und den Spuren der Fährtensucher, die bereits bei Sonnenaufgang losgegangen sind. Die Fährtensucher waren zuerst an der Stelle, an der sie die Gorillas am Vortag gesehen haben, und verfolgen nun ihre Wanderwege seit dem letzten Treffen. Sobald sie die Gorillas erspähen, informieren sie unseren Führer und wir gehen über “Abkürzungen” durch den Wald zum angegebenen Treffpunkt, um uns vorsichtig der Gorilla-Familie anzunähern, die sich um das Oberhaupt, den “Silberrücken”, versammelt hat. Der Moment, in dem es uns gelingt, die Gorillas aus nächster Nähe zu sehen, wird mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis und der Höhepunkt eines jeden Uganda-Besuchs sein. Wir müssen unseren Besuch bei der Gorilla-Familie auf exakt 1 Stunde beschränken, um die Störung ihres natürlichen Lebensrhythmus minimal zu halten.
(F/P/A)
9. Tag: Kisoro und Mutanda See
Gegen Mittag erreichen wir Kisoro, eine typische ugandische Kleinstadt. Hier werden wir im Garten eines kleinen Hotels am Stadtrand unsere Zelte aufschlagen. Zum Mittagessen erwartet uns ein frisch zubereitetes, typisch ugandisches Buffet: Kochbananen, Maniok, Erdnusssoße und Fleischeintopf. Am Nachmittag fahren wir zum Ufer des Mutanda Sees. Dort besteigen wir traditionelle “Dugout-Kanus” (Einbaumboote). Da diese schwer zu manövrieren sind, werden wir von einheimischen Fischern gepaddelt. Freuen Sie sich auf eine stimmungsvolle Kanufahrt (ca. 1-1,5 Stunden) auf dem Mutanda See. Genießen Sie die Beobachtung der Vogelwelt und die traumhafte Seen- und Berglandschaft mit den Virunga Vulkanen im Hintergrund.
(F/P/A)
10. Tag: Vulkan Besteigung
Muhavura: Mit 4127 m der “König der Virunga-Berge”. Die anstrengende Besteigung (alternativ verkürzte Wanderung) führt über 1700 Höhenmeter durch Bambuswälder bis zur Heidezone mit riesigen Goldranken. Senezien und mit Flechten behangene Erikabäume säumen den Aufstieg in die afro-alpine Zone, in der bis zu 3 m hohe Riesenlobelien wachsen. Eine weite Aussicht auf die umliegende Landschaft begleitet uns ständig auf dem Weg zum Gipfel. Alternativ kann auch eine Aktivität wie beispielsweise ein “Golden Monkey Tracking” durchgeführt werden.
(F/P/A)
11. Tag: Fahrt zum Queen Elizabeth National Park
Der 2000 km² große Queen Elizabeth Nationalpark liegt am südlichen Ende der Ruwenzori-Berge und beherbergt fast 100 Säugetierarten, über 600 Vogelarten, verschiedene Affenarten, Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile, Löwen und vieles mehr. Zu Fuß, mit dem Boot und in unserem Safari-Fahrzeug erkunden wir die freie Wildbahn und haben viel Zeit, um diese beeindruckende Naturlandschaft zwischen den Ruwenzori-Bergen, dem Lake Edward und dem Lake George zu beobachten. Eine landschaftlich reizvolle Fahrt führt uns um den Bwindi Nationalpark herum und weiter zum Ishasha-Sektor des Queen Elizabeth Nationalparks, der für die Möglichkeit bekannt ist, Löwen zu beobachten, wie sie der Mittagshitze entfliehen und auf den ausladenden Ästen der Feigenbäume klettern. Nahe einer Ranger-Station schlagen wir unsere Zelte mitten im Nationalpark am Ishasha Fluss auf.
(F/P/A)
12. Tag: Die Baumlöwen von Ishasha
Am frühen Morgen unternehmen wir eine Pirschfahrt auf der Suche nach Löwen, Leoparden, Hyänen, Elefanten und vielem mehr. Wir hoffen, einige der Löwen in den Bäumen anzutreffen. Zurück im Camp erwartet uns bereits ein köstlicher Brunch, den unser Koch vorbereitet hat. Nach etwas Erholung während der Mittagshitze begeben wir uns am Nachmittag erneut auf die Suche nach Wildtieren. Am Abend erleben wir eine “Out of Africa” Stimmung beim Lagerfeuer und lauschen den Rufen der Hyänen oder dem Brüllen der Löwen in der Nacht.
(F/P/A)
13. Tag: Boots-Pirschfahrt auf dem Kazinga Kanal
Wir brechen unser Camp ab und fahren durch den Nationalpark bis zum nördlichen Mweya Sektor. Dort gönnen wir uns für 2 Nächte den Luxus der Kingfisher Lodge Kichwamba. Die Lodge überzeugt mit ihrer herrlichen Lage am Afrikanischen Grabenbruch und bietet eine weite Aussicht über den Park. Bei gutem Wetter können wir beim Sundowner am Pool oder zum Sonnenaufgang mit etwas Glück die schneebedeckten Gipfel der Ruwenzoris bewundern.
Am Nachmittag begeben wir uns auf eine Boots-Pirschfahrt auf dem Kazinga Kanal. Dabei hoffen wir, zahlreiche Wildtieraktivitäten im und am Wasser aus nächster Nähe zu erleben. Krokodile, Flusspferde, Büffel, Elefanten und Flamingos kreuzen unseren Weg. Es ist eine großartige Gelegenheit, die Tiere vom Boot aus hautnah zu beobachten und zu fotografieren.
(F/-/-)
14. Tag: Pirschfahrt im Queen Elizabeth National Park
Mit dem Aufgang der Sonne fahren wir hinaus in die offene Savanne, um die Wildtiere bei ihren Morgenaktivitäten zu beobachten und zu fotografieren. Wir begeben uns in das Jagdgebiet der Löwen, in die offene Savanne, in der sich die ugandischen Grasantilopen bevorzugt aufhalten. Dabei halten wir auch Ausschau nach anderen Antilopenarten, dem seltenen Riesenwaldschwein und möglicherweise bekommen wir sogar einen Leoparden oder Hyänen zu Gesicht. Wir nehmen uns viel Zeit und erkunden auch die weniger befahrenen Pirschpfade auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Am Nachmittag haben wir Zeit zum Entspannen oder für einen kleinen Spaziergang zu den “Zwillings-Kraterseen”. Bei unserem Besuch einer örtlichen Schreinerei und Imkerei können wir das traditionelle Handwerk bestaunen, das mit einfachsten Mitteln betrieben wird. Die hügelige Landschaft entlang des Zentralafrikanischen Grabenbruchs präsentiert sich uns als ländliche Idylle mit Kraterseen, Feldern und Regenwäldern sowie einer atemberaubenden Aussicht über den Nationalpark.
(F/P/A)
15. Tag: Schimpansen Tracking
Das “Kalinzu Waldreservat”, das an den Park angrenzt, ist der Ausgangspunkt für unser Schimpansen-Tracking. Gemeinsam mit einem erfahrenen Wildhüter begeben wir uns am Morgen durch das Waldgebiet auf die Suche nach den hier frei lebenden Schimpansen. Mit etwas Glück können wir “unsere nächsten Verwandten” in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Nach einer 2- bis 3-stündigen Fahrt entlang der Ruwenzori-Berge erreichen wir Fort Portal. Hier machen wir einen Versorgungsstopp und besuchen den Markt. In der hügeligen Landschaft am Fuße der imposanten Ruwenzoris befindet sich unser Campingplatz in der Nähe einer kleinen Höhle mit einem Wasserfall. Optional können Sie heute noch mit einem einheimischen Führer die umliegenden Kraterseen und Höhlen erkunden und dabei den überlieferten Geschichten der Ahnen lauschen.
(F/P/A)
16. Tag: Fahrt zum Murchison Falls National Park
Nach einer abwechslungsreichen Tagesfahrt durch ländliche Gegenden entlang des Albert Sees erreichen wir am Nachmittag unseren Campingplatz am Ufer des Nils – Lebensader des Murchison Falls National Parks.
(F/P/A)
17. Tag: Nil Bootsfahrt
Am Morgen werden wir von einem privat angemieteten Flussboot abgeholt. Unser erfahrener Kapitän navigiert uns langsam flussaufwärts bis zu den imposanten Murchison Wasserfällen. Entlang der Flussufer beobachten wir Nilpferde, Krokodile und viele andere Tier- und Vogelarten. Am Fuß der Wasserfälle verlassen wir das Boot und wandern gemeinsam mit einem Ranger den Wasserfall hinauf. Unterwegs bieten sich immer wieder wunderbare Aussichtspunkte zum Verweilen und Fotografieren. Wir nähern uns einer nur ca. 7 Meter breiten Engstelle, an der der mächtige Nil mit lautem Getöse 40 Meter hinunter in den zentralafrikanischen Grabenbruch stürzt. Nach etwa einer Stunde kehren wir zum Boot zurück und fahren zur Paraa Fähre zurück. Dort erwarten uns unsere Safarifahrzeuge und wir begeben uns auf eine Pirschfahrt entlang des nördlichen Flussufers bis zum Nildelta. Am späten Nachmittag errichten wir unser Buschcamp direkt am Ufer des Nils.
(F/P/A)
18. Tag: Pirschfahrten im Murchison Falls National Park
Noch vor dem Sonnenaufgang durchstreifen wir den Park auf der Suche nach Löwen, Hyänen, Elefanten und den endemischen Rothschildgiraffen. Heute haben wir auch die Gelegenheit zu einer Pirschwanderung am Flussufer, um die Tier- und Vogelwelt zu beobachten. Bei der nachmittäglichen Pirschfahrt verbinden wir das mit einer spannenden Nachtpirsch, um mit etwas Glück Leoparden und andere nachtaktive Tiere aufzuspüren.
(F/P/A)
19. Tag: Ziwa Nashorn Farm
Wir machen eine Überlandfahrt bis zum Ziwa-Rhino-Sanctuary, einem Projekt zur Wiederansiedlung von Nashörnern. Dort machen wir ein Picknick und am Nachmittag begegnen wir den tonnenschweren Kolossen während einer etwa einstündigen Wanderung von Angesicht zu Angesicht. Durch unseren Besuch unterstützen wir das Projekt. Wir werden in sehr einfachen Zimmern mit Gemeinschaftsbad übernachten. Am Abend gibt es einen Abschieds-Grillabend und eine gemütliche Lagerfeuerstimmung.
20. Tag: Heimreise
Wir fahren über Kampala zurück nach Entebbe. Dort haben wir Gelegenheit zum Einkauf von Souvenirs oder zum Besuch des Botanischen Gartens von Entebbe. Am Abend genießen wir ein gemütliches Abendessen im Garten des Gästehauses und haben Zeit zum Duschen und Ausruhen bis zum Abflug. Je nach Flugplan erfolgt der Transfer zum Flughafen am Abend und wir erreichen Frankfurt am nächsten Tag gegen Mittag.
21. Tag: Ankunft in Europa
Willkommen zu Hause!
1. Tag: Abflug in Europa
Abflug in Richtung Entebbe! Je nach gebuchter Flugverbindung landen Sie im Laufe des nächsten Tages in Entebbe, bei einer Tagflugverbindung reisen sie am Tag 2 von Europa ab und kommen spätabends in Entebbe an.
BITTE BEACHTEN SIE: In dem angegebenen Reisepreis ist kein Flug inkludiert. Der Flug kann entweder in Eigenregie oder über Weltweitwandern gebucht werden. Gerne erhalten Sie auf Anfrage ein unverbindliches Angebot.
Für die Termine 2027 finden sie bitten unter “Leistungen” den Link zum angepassten Tagesablauf!
2. Tag: Ankunft in Entebbe
Ankunft in Entebbe. Unser deutschsprachiger Guide erwartet uns außerhalb der Ausgangshalle des Flughafens am Parkplatz und bringt uns ins nahegelegene Gästehaus/Hotel. (Je nach gebuchter Fluglinie ist auch eine Ankunft sehr spät am Abend in Entebbe möglich. Das Briefing und Kennenlernen findet dann am Morgen statt) Am Nachmittag haben wir Zeit für eine gemütliche Begrüßungsrunde im Garten und um Geld zu wechseln wenn nicht bereits nach Ankunft erledigt und letzte Einkäufe für unser bevorstehendes Insel-Abenteuer zu tätigen.
(-/-/-)
3. Tag: Viktoria See: Schuhschnabel Boots-Pirschfahrt
Von Entebbe aus starten wir nach dem Frühstück zum Viktoria See mit unserem Safarifahrzeug. (Je nach Ankunft z.B. mit Turkish Airlines hatten sie nur eine kurze Nacht in der Lodge und starten gleich mit einem kurzen Kennenlernen der Anderen Teilnehmer:innen und einem Briefing beim Frühstück in unser Abenteuer). Mit einem umgebauten traditionellen Fischerboot gleiten wir zum Mabamba Papyrusfeuchtgebiet. Hier erwarten uns bereits einheimische Vogelkundler in kleinen Holzbooten und zusammen durchstreifen wir das Feuchtgebiet zur Vogelbeobachtung. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Sichtung eines der seltenen Schuhschnabel-Störche. Aber wir halten auch Ausschau nach Eisvögeln, Reihern und vielen anderen Vogelarten. Nach einem Picknick fahren wir dann hinaus auf den Viktoriasee zur Nsazi Insel. In einer tollen Bucht errichten wir für 2 Nächte unser Busch Camp.
(F/P/A)
4. Tag: Viktoria See: Besuch auf der Ngamba Schimpansen Insel
Auf der benachbarten Ngamba-Insel besuchen wir eine Station zum Schutz von Schimpansen und können diese aus allernächster Nähe beobachten. Am Nachmittag machen wir eine kleinere Wanderung auf der Insel und besuchen ein Fischerdorf.
(F/P/A)
5. Tag: Lake Mburo Nationalpark
Nach einem zeitigen Frühstück verlassen wir die Inselwelt des Viktoriasees und erreichen nach ca. 2 Stunden Entebbe. Hier steigen wir auf unsere Allrad-Safarifahrzeuge mit Küchenanhänger um. Gegen Mittag erreichen wir den Äquator für eine Foto- und Picknickpause. Auf dem Weg zu unserem Campingplatz, durch die hügelige Akazienlandschaft des Lake Mburo Nationalparks, begegnen uns bereits Zebras, Impalas und Büffel. Wir schlagen unsere Zelte direkt am Ufer des Sees auf.
(F/P/A)
6. Tag: Safari Tag im Lake Mburo National Park
Mit dem Sonnenaufgang durchstreifen wir den Nationalpark auf einer geführten Pirschwanderung, um eventuelle Morgenaktivitäten der Tiere hautnah mitzuerleben. Zusammen mit einem erfahrenen Wildhüter begeben wir uns auf die Suche nach Wildtier-Fotomotiven “auf Augenhöhe”. Unsere nachmittägliche Pirschfahrt kombinieren wir mit einer Bootstour auf dem Mburo See. Dabei beobachten wir unter anderem Krokodile, Flusspferde und seltene Wasservögel. Am Abend, beim gemütlichen Lagerfeuer, lauschen wir den Stimmen der Nacht, der Sternenhimmel ist beeindruckend.
(F/P/A)
7. Tag: Bwindi National Park
Wir verlassen den Nationalpark auf einer Pirschfahrt und fahren in den Südwesten Ugandas. Im Kigezi-Hochland liegt der undurchdringliche Bergregenwald des Bwindi Nationalparks. Nahe der Rushaga Ranger-Station werden wir unsere Zelte mit Blick auf den undurchdringlichen Regenwald, aufschlagen.
(F/P/A)
8. Tag: Die Berggorillas
Nach einem kräftigen Frühstück fahren wir mit dem Ranger zur Bwindi National Park Ranger-Station. Dort erhalten wir eine Einweisung in die Verhaltensregeln. Gemeinsam mit einheimischen Führern und Rangern machen wir uns auf den Weg durch den schier undurchdringlichen Bergregenwald. Unsere Führer folgen den Anweisungen und den Spuren der Fährtensucher, die bereits bei Sonnenaufgang losgegangen sind. Die Fährtensucher waren zuerst an der Stelle, an der sie die Gorillas am Vortag gesehen haben, und verfolgen nun ihre Wanderwege seit dem letzten Treffen. Sobald sie die Gorillas erspähen, informieren sie unseren Führer und wir gehen über “Abkürzungen” durch den Wald zum angegebenen Treffpunkt, um uns vorsichtig der Gorilla-Familie anzunähern, die sich um das Oberhaupt, den “Silberrücken”, versammelt hat. Der Moment, in dem es uns gelingt, die Gorillas aus nächster Nähe zu sehen, wird mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis und der Höhepunkt eines jeden Uganda-Besuchs sein. Wir müssen unseren Besuch bei der Gorilla-Familie auf exakt 1 Stunde beschränken, um die Störung ihres natürlichen Lebensrhythmus minimal zu halten.
(F/P/A)
9. Tag: Kisoro und Mutanda See
Gegen Mittag erreichen wir Kisoro, eine typische ugandische Kleinstadt. Hier werden wir im Garten eines kleinen Hotels am Stadtrand unsere Zelte aufschlagen. Zum Mittagessen erwartet uns ein frisch zubereitetes, typisch ugandisches Buffet: Kochbananen, Maniok, Erdnusssoße und Fleischeintopf. Am Nachmittag fahren wir zum Ufer des Mutanda Sees. Dort besteigen wir traditionelle “Dugout-Kanus” (Einbaumboote). Da diese schwer zu manövrieren sind, werden wir von einheimischen Fischern gepaddelt. Freuen Sie sich auf eine stimmungsvolle Kanufahrt (ca. 1-1,5 Stunden) auf dem Mutanda See. Genießen Sie die Beobachtung der Vogelwelt und die traumhafte Seen- und Berglandschaft mit den Virunga Vulkanen im Hintergrund.
(F/P/A)
10. Tag: Vulkan Besteigung
Muhavura: Mit 4127 m der “König der Virunga-Berge”. Die anstrengende Besteigung (alternativ verkürzte Wanderung) führt über 1700 Höhenmeter durch Bambuswälder bis zur Heidezone mit riesigen Goldranken. Senezien und mit Flechten behangene Erikabäume säumen den Aufstieg in die afro-alpine Zone, in der bis zu 3 m hohe Riesenlobelien wachsen. Eine weite Aussicht auf die umliegende Landschaft begleitet uns ständig auf dem Weg zum Gipfel. Alternativ kann auch eine Aktivität wie beispielsweise ein “Golden Monkey Tracking” durchgeführt werden.
(F/P/A)
11. Tag: Fahrt zum Queen Elizabeth National Park
Der 2000 km² große Queen Elizabeth Nationalpark liegt am südlichen Ende der Ruwenzori-Berge und beherbergt fast 100 Säugetierarten, über 600 Vogelarten, verschiedene Affenarten, Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile, Löwen und vieles mehr. Zu Fuß, mit dem Boot und in unserem Safari-Fahrzeug erkunden wir die freie Wildbahn und haben viel Zeit, um diese beeindruckende Naturlandschaft zwischen den Ruwenzori-Bergen, dem Lake Edward und dem Lake George zu beobachten. Eine landschaftlich reizvolle Fahrt führt uns um den Bwindi Nationalpark herum und weiter zum Ishasha-Sektor des Queen Elizabeth Nationalparks, der für die Möglichkeit bekannt ist, Löwen zu beobachten, wie sie der Mittagshitze entfliehen und auf den ausladenden Ästen der Feigenbäume klettern. Nahe einer Ranger-Station schlagen wir unsere Zelte mitten im Nationalpark am Ishasha Fluss auf.
(F/P/A)
12. Tag: Die Baumlöwen von Ishasha
Am frühen Morgen unternehmen wir eine Pirschfahrt auf der Suche nach Löwen, Leoparden, Hyänen, Elefanten und vielem mehr. Wir hoffen, einige der Löwen in den Bäumen anzutreffen. Zurück im Camp erwartet uns bereits ein köstlicher Brunch, den unser Koch vorbereitet hat. Nach etwas Erholung während der Mittagshitze begeben wir uns am Nachmittag erneut auf die Suche nach Wildtieren. Am Abend erleben wir eine “Out of Africa” Stimmung beim Lagerfeuer und lauschen den Rufen der Hyänen oder dem Brüllen der Löwen in der Nacht.
(F/P/A)
13. Tag: Boots-Pirschfahrt auf dem Kazinga Kanal
Wir brechen unser Camp ab und fahren durch den Nationalpark bis zum nördlichen Mweya Sektor. Dort gönnen wir uns für 2 Nächte den Luxus der Kingfisher Lodge Kichwamba. Die Lodge überzeugt mit ihrer herrlichen Lage am Afrikanischen Grabenbruch und bietet eine weite Aussicht über den Park. Bei gutem Wetter können wir beim Sundowner am Pool oder zum Sonnenaufgang mit etwas Glück die schneebedeckten Gipfel der Ruwenzoris bewundern.
Am Nachmittag begeben wir uns auf eine Boots-Pirschfahrt auf dem Kazinga Kanal. Dabei hoffen wir, zahlreiche Wildtieraktivitäten im und am Wasser aus nächster Nähe zu erleben. Krokodile, Flusspferde, Büffel, Elefanten und Flamingos kreuzen unseren Weg. Es ist eine großartige Gelegenheit, die Tiere vom Boot aus hautnah zu beobachten und zu fotografieren.
(F/-/-)
14. Tag: Pirschfahrt im Queen Elizabeth National Park
Mit dem Aufgang der Sonne fahren wir hinaus in die offene Savanne, um die Wildtiere bei ihren Morgenaktivitäten zu beobachten und zu fotografieren. Wir begeben uns in das Jagdgebiet der Löwen, in die offene Savanne, in der sich die ugandischen Grasantilopen bevorzugt aufhalten. Dabei halten wir auch Ausschau nach anderen Antilopenarten, dem seltenen Riesenwaldschwein und möglicherweise bekommen wir sogar einen Leoparden oder Hyänen zu Gesicht. Wir nehmen uns viel Zeit und erkunden auch die weniger befahrenen Pirschpfade auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Am Nachmittag haben wir Zeit zum Entspannen oder für einen kleinen Spaziergang zu den “Zwillings-Kraterseen”. Bei unserem Besuch einer örtlichen Schreinerei und Imkerei können wir das traditionelle Handwerk bestaunen, das mit einfachsten Mitteln betrieben wird. Die hügelige Landschaft entlang des Zentralafrikanischen Grabenbruchs präsentiert sich uns als ländliche Idylle mit Kraterseen, Feldern und Regenwäldern sowie einer atemberaubenden Aussicht über den Nationalpark.
(F/P/A)
15. Tag: Schimpansen Tracking
Das “Kalinzu Waldreservat”, das an den Park angrenzt, ist der Ausgangspunkt für unser Schimpansen-Tracking. Gemeinsam mit einem erfahrenen Wildhüter begeben wir uns am Morgen durch das Waldgebiet auf die Suche nach den hier frei lebenden Schimpansen. Mit etwas Glück können wir “unsere nächsten Verwandten” in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Nach einer 2- bis 3-stündigen Fahrt entlang der Ruwenzori-Berge erreichen wir Fort Portal. Hier machen wir einen Versorgungsstopp und besuchen den Markt. In der hügeligen Landschaft am Fuße der imposanten Ruwenzoris befindet sich unser Campingplatz in der Nähe einer kleinen Höhle mit einem Wasserfall. Optional können Sie heute noch mit einem einheimischen Führer die umliegenden Kraterseen und Höhlen erkunden und dabei den überlieferten Geschichten der Ahnen lauschen.
(F/P/A)
16. Tag: Fahrt zum Murchison Falls National Park
Nach einer abwechslungsreichen Tagesfahrt durch ländliche Gegenden entlang des Albert Sees erreichen wir am Nachmittag unseren Campingplatz am Ufer des Nils – Lebensader des Murchison Falls National Parks.
(F/P/A)
17. Tag: Nil Bootsfahrt
Am Morgen werden wir von einem privat angemieteten Flussboot abgeholt. Unser erfahrener Kapitän navigiert uns langsam flussaufwärts bis zu den imposanten Murchison Wasserfällen. Entlang der Flussufer beobachten wir Nilpferde, Krokodile und viele andere Tier- und Vogelarten. Am Fuß der Wasserfälle verlassen wir das Boot und wandern gemeinsam mit einem Ranger den Wasserfall hinauf. Unterwegs bieten sich immer wieder wunderbare Aussichtspunkte zum Verweilen und Fotografieren. Wir nähern uns einer nur ca. 7 Meter breiten Engstelle, an der der mächtige Nil mit lautem Getöse 40 Meter hinunter in den zentralafrikanischen Grabenbruch stürzt. Nach etwa einer Stunde kehren wir zum Boot zurück und fahren zur Paraa Fähre zurück. Dort erwarten uns unsere Safarifahrzeuge und wir begeben uns auf eine Pirschfahrt entlang des nördlichen Flussufers bis zum Nildelta. Am späten Nachmittag errichten wir unser Buschcamp direkt am Ufer des Nils.
(F/P/A)
18. Tag: Pirschfahrten im Murchison Falls National Park
Noch vor dem Sonnenaufgang durchstreifen wir den Park auf der Suche nach Löwen, Hyänen, Elefanten und den endemischen Rothschildgiraffen. Heute haben wir auch die Gelegenheit zu einer Pirschwanderung am Flussufer, um die Tier- und Vogelwelt zu beobachten. Bei der nachmittäglichen Pirschfahrt verbinden wir das mit einer spannenden Nachtpirsch, um mit etwas Glück Leoparden und andere nachtaktive Tiere aufzuspüren.
(F/P/A)
19. Tag: Ziwa Nashorn Farm
Wir machen eine Überlandfahrt bis zum Ziwa-Rhino-Sanctuary, einem Projekt zur Wiederansiedlung von Nashörnern. Dort machen wir ein Picknick und am Nachmittag begegnen wir den tonnenschweren Kolossen während einer etwa einstündigen Wanderung von Angesicht zu Angesicht. Durch unseren Besuch unterstützen wir das Projekt. Wir werden in sehr einfachen Zimmern mit Gemeinschaftsbad übernachten. Am Abend gibt es einen Abschieds-Grillabend und eine gemütliche Lagerfeuerstimmung.
20. Tag: Heimreise
Wir fahren über Kampala zurück nach Entebbe. Dort haben wir Gelegenheit zum Einkauf von Souvenirs oder zum Besuch des Botanischen Gartens von Entebbe. Am Abend genießen wir ein gemütliches Abendessen im Garten des Gästehauses und haben Zeit zum Duschen und Ausruhen bis zum Abflug. Je nach Flugplan erfolgt der Transfer zum Flughafen am Abend und wir erreichen Frankfurt am nächsten Tag gegen Mittag.
21. Tag: Ankunft in Europa
Willkommen zu Hause!
Häufig gestellte Fragen
Auf dieser 21-tägigen Reise erleben wir Uganda in seiner ganzen Breite. Wir beginnen mit drei Tagen auf dem Viktoriasee, dem drittgrößten See der Welt, in einem umgebauten Fischerboot, übernachten im Busch Camp auf der Nsazi Insel und besuchen die Ngamba Schimpansen Insel. Im Lake Mburo Nationalpark schlagen wir die Zelte direkt am Seeufer auf. Im Queen Elizabeth Nationalpark suchen wir die Baumlöwen von Ishasha auf und erkunden den Kazinga Kanal per Boot. Im Murchison Falls Nationalpark wandern wir am Nil entlang und erleben mit etwas Glück Nilpferde, Rothschildgiraffen und Elefanten. Der Höhepunkt ist das Gorilla-Tracking im dichten Bergregenwald des Bwindi Nationalparks. Wer möchte, besteigt außerdem den Muhavura-Vulkan auf 4.127 Metern durch Bambuswälder und afro-alpine Zonen, in denen bis zu drei Meter hohe Riesenlobelien wachsen. Geschlafen wird in Zelten mitten in den Nationalparks.
Bei dieser Reise ist die kleine Gruppe von maximal 12 Personen ein erheblicher Vorteil. Auf der Ngamba Schimpansen Insel, beim Tracking im Kalinzu Waldreservat oder bei der Kanufahrt auf dem Mutanda See, immer dann, wenn wir uns leise und aufmerksam durch die Natur bewegen, macht die Größe der Gruppe den Unterschied. Beim Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark kennen unsere einheimischen Fährtensucher die Gewohnheiten jeder Familie und führen uns auf Abkürzungen durch den Wald zum Treffpunkt. Das Mittagessen mit einer Gastfamilie vor typischen Lehmhütten am Nil und der Abend beim Lagerfeuer in Ishasha, während die Hyänen in der Nacht rufen, entstehen in einer kleinen, vertrauten Gruppe ganz anders als in einer großen. Unser langjähriges Partner-Team rund um Fred und Dani sorgt dafür, dass diese Zugänge möglich sind.
Nachhaltigkeit ist bei uns Bestandteil jeder Reise. Wir übernachten in landestypischen Lodges und Zelten auf Campingplätzen, die von lokalen Betrieben geführt werden, und arbeiten mit unserem einheimischen Partner-Team zusammen. Beim Besuch des Ziwa Rhino Sanctuary unterstützen wir aktiv ein Projekt zur Wiederansiedlung von Nashörnern in Uganda. Der Besuch der örtlichen Schreinerei und Imkerei im Queen Elizabeth Nationalpark lässt die Wertschöpfung direkt in die umliegenden Dorfgemeinschaften fließen. Auf Einwegplastik verzichten wir so gut es geht. Beim Gorilla-Tracking selbst achten wir darauf, den natürlichen Lebensrhythmus der Tiere so wenig wie möglich zu stören.
Diese Reise ist für jene gedacht die Uganda intensiv erleben möchten.Sei es zu Fuß, bei Bootsfahrten oder mitten im Nationalpark. Dafür braucht es Ortskenntnis, Vertrauen und langjährige Beziehungen. Unser Partner-Team rund um Fred und Dani, mit dem wir diese Reise gemeinsam entwickelt haben, kennt die Wege durch den Bwindi-Regenwald ebenso gut wie die Dorfgemeinschaften am Nil oder die besten Aussichtspunkte auf die Virunga-Vulkane. So können wir besondere und bewegende Momente schaffen, die auf eigene Faust nur schwer erlebbar wären.
Diese Reise ist abwechslungsreich, die richtige Ausrüstung sollte aber im Gepäck sein. Für das Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark und die Vulkanbesteigung des Muhavura empfehlen wir festes, wasserdichtes Wanderschuhwerk mit griffiger Sohle. Auf dem Viktoriasee und dem Mutanda See kann es frischer werden als erwartet, eine winddichte Schicht gehört ins Gepäck. Langärmelige, helle Kleidung in gedeckten Farben schützt vor Insektenstichen und passt zum Gelände der Pirschfahrten. Insektenschutzmittel, Sonnenschutz sowie ein passender Tagesrucksack dürfen nicht fehlen. Eine detailliete Packliste steht hier zum Download bereit: Zur Weltweitwandern Packliste (PDF)
Die Sicherheit unserer Teilnehmer hat auf unserer Uganda Gorillas Wanderung oberste Priorität. Wir werden von erfahrenen und professionellen Guides begleitet, die nicht nur die Umgebung, sondern auch die Verhaltensweisen der Tiere genau kennen. Zudem halten wir uns strikt an die Sicherheitsvorschriften der Nationalparks. So stellen wir sicher, dass die Wanderungen ein sicheres und unvergessliches Erlebnis werden.
Weitere Uganda Highlights:
- Bitte beachten Sie den folgenden Link für den Reiseverlauf 2027!
- 3 x Übernachtung in Safari-Lodges 3*
- 1 x Übernachtung Gästehaus 2-3*
- 14 x Übernachtung Kuppelzelt (2.2.m x 2.2m) / 2 davon in exklusivem Bushcamp am Nildelta -
- ISOMATTE UND SCHLAFSACK WERDEN NICHT ZUR VERFÜGUNG GESTELLT
- Verpflegung wie angegeben: 18 x Frühstück, 16 x Picnic, 15 x Abendessen
- alle Transfers im komfortablen Safari -Allrad-Fahrzeug mit Aufstelldach
- garantierter Fensterplatz
- Deutschsprachiger Guide und Safari Koch
- Reservierung für Berg-Gorilla-Tracking (Teilnahme bei Buchung angeben!)
- 1 Schimpansen Permit pro Person
- 3-tägige Bootstour auf dem Viktoria See
- 1x geführte Bootspirschfahrt Mamaba Feuchtgebiet
- 3 Bootspirschfahrten in den National Parks: Murchison Falls (Nil), Queen Elizabeth (Kazinga Kanal) und Lake Mburo
- 2x geführte Pirschwanderungen in den National Parks, Lake Mburo und Murchison Falls
- 1x „Dorfwanderung“ auf der Insel
- Besuch der Ngamba Schimpansen Insel
- 1x Vulkanbesteigung Muhavura oder Golden Monkey-Tracking
- sämtliche Pirschfahrten in den National Parks, u.a. zu den Baumlöwen
- sämtliche Eintritte in Nationalpark
- Bildband „Die Perle Afrikas“
- Linienflug an/ab Entebbe: Kein internationaler Linienflug und kein Flughafentransfer im Reisepreis inkludiert. Dieser Flug und der Flughafentransfer können in Eigenregie oder über uns gebucht werden. Bei Buchung über uns genießen Sie den Pauschalreiseschutz auch für diese Leistungen. Auf Wunsch holen wir gerne für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen für Sie den Flug. Bei Buchung in Eigenregie entfällt der Pauschalreiseschutz für den internationalen Linienflug und die Transferleistung. Bitte buchen Sie Ihren Flug und den Transfer erst, nachdem die Reise gesichert ist.
- Visum Uganda (ca. 50 US$, online zu beantragen und mit Kreditkarte zu bezahlen) Sie erhalten nach Buchung rechtzeitig eine Ausfüllhilfe für die eigenständige Beantragung. Änderungen durch die ugandische Regierung jederzeit möglich. Sie erhalten rechtzeitig (ca. 3 Wochen vor Abreise) die Informationen um das Visum zu beantragen.
- Gorilla Permit ca. € 800,-- (je nach US$ Kurs) ist nicht stornierbar und bei Buchung bekanntzugeben
- Schlafsack und Isomatte!
- Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
- Impfungen (Gelbfieberimpfung ist verpflichtend)
- Reisekrankenversicherung unbedingt abschließen
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Einzelzimmer-/bzw. Einzelzeltzuschlag - finden Sie in der Rubrik "Zusatzleistungen"
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
€ 430,-
Diese Reise wird vom Weltweitwandern-Partner Wigwam veranstaltet.
Kontakt
Wigwam
Naturreisen & Expeditionen GmbH
Lerchenweg 2
D-87448 Waltenhofen/Allgäu
T: +49 8379920620
E: info@wigwam-tours.de
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB unseres Partner-Veranstalters Wigwam.
Allgemein:
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.
Gültigkeit des Reisepasses: mindestens 6 Monate nach Ausreise
Zur Einreise nach Uganda benötigen Sie ein Visum welches ausschließlich in Eigenregie und online beantragt werden kann.
Der Online – Visaantrag wird vom Immigration Office durch eine “barcoded email notification” beantwortet nachdem alle erforderlichen Dokumente hochgeladen wurden und die Zahlung per Kreditkarte eingegangen ist. Diese Email gilt es auszudrucken und dem Immigration Officer am Flughafen Entebbe vorzulegen. Ohne diesen Ausdruck wird am Airport Entebbe kein Einreisevisum ausgestellt. Hier können Sie den Visa-Online-Antrag stellen. Das Visum kostet 50 US$.
Ein Gelbfiebernachweis ist für alle Einreisenden vorgeschrieben, der Nachweis muss bereits bei der Beantragung hochgeladen werden.
Sie erhalten ca. 1 Monat vor Abreise von uns eine Ausfüllhilfe für die eigenständige Beantragung Ihres Uganda Visums. Die rechtzeitige Beantragung und der Erhalt des Visums liegt in Ihrer Eigenverantwortung. Das Visum sollte mindestens 5 Werktage VOR Abreise bestätigt und ausgestellt worden sein. Ohne Visum verweigert die Airline die Beförderung.
Bitte erkundigen Sie sich über aktuellen Einreisebestimmungen bei Ihrer zuständigen Botschaft oder im
Internet! www.bmeia.gv.at für Österreich bzw. www.auswaertiges-amt.de für Deutschland, Schweizer Eidgenossenschaft – EDA für die Schweiz.
Änderungen vorbehalten!
Impfungen – Gelbfieberimpfung!
Impfbestimmungen und Impfempfehlungen können sich jeder Zeit ohne Ankündigung ändern.
Bitte beachten Sie, dass sowohl Uganda als auch Ruanda einen Nachweis über die vorhandene Gelbfieberimpfung einfordern. Wir bitten Sie daher, vor Reiseantritt sicher zu gehen, dass sie einen Impfausweis mit dem Nachweis dieser Impfung vorliegen haben! Diesen müssen Sie bei Ihrer Einreise vorzeigen. In Fällen, wo eine Gelbfieberimpfung aus medizinischer Sicht nicht oder nicht mehr durchgeführt werden kann, brauchen die Kunden den Nachweis im Impfpass, welcher vom Arzt eingetragen wird.
Malariaprophylaxe für das ganze Land wird dringend empfohlen.
Malaria
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.
Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen. Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle Kleidung, leichte Baumwoll- bzw. Leinenhemden mit langen Ärmeln, lange helle Hosen und z.B. Stirnlampe mit Rotlicht nach der Dämmerung, helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.
Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.
Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung!
Bitte informieren Sie sich über gängige Infektionskrankheiten auf Reisen bei Ihrem Hausarzt.
Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at
Zentrum für Reisemedizin Wien
Tel. +43 /1/ 403 8343
www.reisemed.at
Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20
79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
www.tropenmedizin.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de
Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Regionen hat Uganda ein ausgeglichenes, gemäßigtes Klima, das daraus resultiert, dass ein Großteil des tropischen Landes auf einem Plateau von ca. 1.000 m Höhe liegt.
Aufgrund der äquatorialen Lage gibt es in Uganda kaum jahreszeitliche Temperaturschwankungen.
Beim Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark bewegen Sie sich im Bereich von bis zu 2.500 m und es kann in den Nächten kühl werden. (auch unter 12°C)
Die Tagestemperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 25 °C und 35 °C, nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.
Die Niederschläge (1.000–1.500 mm) fallen größtenteils in den Monaten April und Mai, aber auch Oktober und November sind regenreicher als der Rest des Jahres. Niederschläge fallen zumeist als kurze Platzregen. Mehrstündige Regenfälle kommen nur selten vor.
Während der Trockenzeit hat Uganda grundsätzlich nicht das feucht-heiße Klima, welches man vielleicht von den tropischen Küsten oder von Südostasien kennt.
Währung
1 Uganda-Schilling (UGX) = 100 Cent
Geld
Trinkgelder werden in der Regel in Uganda Shilling bezahlt. Für die gesamte Reise benötigen Sie Bargeld in der Höhe von ca. 200-300 Euro, für Getränke in den Restaurants, Trinkgelder und weitere persönliche Ausgaben. In größeren Städten können Shilling mit EC- oder Visa-Kreditkarte am Automaten abgehoben werden. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Kreditkarte einen Pin-Code benötigen. Die Zahlung mit Kreditkarte ist nur eingeschränkt möglich. Manchmal treten auch Probleme mit EC Karten auf. Als sehr sinnvoll hat sich die Mischung aus oben genannten Zahlungsmitteln erwiesen, um variabel auf die örtlichen Begebenheiten zu reagieren.
Trinkgeld
Für die Trinkgelder wird teilweise eine Gemeinschaftskasse angelegt, welche für sämtliche Trinkgelder für Ranger, Bootsführer, Hotelangestellte, etc. genutzt wird. Eine entsprechende Empfehlung erhalten Sie mit den Buchungsunterlagen. Auch Ihr Guide und Ihr Fahrer freuen sich nach gelungener Tour über eine angemessene Anerkennung.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zu MEZ beträgt +2 h
Strom
Für Elektrogeräte sollten Sie einen Adapter (3polig, UK System) mit dabei haben. Die meisten Hotels können Stromversorgung gewährleisten.
Ranger
Ranger sind in Zentralafrika immer bewaffnet unterwegs, das dient zur Sicherheit für z.B. Wildtiere die unberechenbar sind und plötzlich auftauchen können.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport ist verpflichtend. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der unterschiedlichen Flugzeiten der Airlines die Darstellung des Abreise- bzw. Ankunftsdatums in Europa variieren kann! (+ / – 1 Tag!) Vor- bzw. Zusatznächtigung in Entebbe inkl. Flughafentransfer sind im Reisepreis nicht inkludiert und werden gerne von uns für Sie gebucht. (Ethiopian Airlines z.B. Nachtflug / Brussels Airlines z.B. Tagflug)
Stellen Sie sich vor – eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal eine Nachtpirschfahrt und Buschwanderung zu Fuß und als Höhepunkt Primaten – sowohl Schimpansen Tracking als auch das spannende und auch ev. anstrengende Gorilla Tracking im Bwindi Nationalpark. Sie erleben die Natur pur und ungefiltert z.B. im abgelegenen Bushcamp im Murchison Falls Nationalpark.
Bei dieser kombinierten Zelt-und Lodgesafari zu teilweise entlegenen Plätzen in Uganda sind Flexibilität, etwas Verzicht auf Komfort, Toleranz und Mithilfe bei Gemeinschaftsarbeiten Voraussetzung. Vor allem bei der Bootstour auf dem Lake Victoria werden Teamgeist und Naturverbundenheit auf die Probe gestellt. Mit Änderungen im Tourablauf muss gerechnet werden, wenn z.B. das Wetter gerade nicht mitspielt. Wir erleben dafür herzliche Gastfreundschaft der Ugandaer, artenreiche Flora und Fauna der Nationalparks kennen und kommen voller unglaublicher Eindrücke nach Hause zurück.
Die im Reiseablauf genannten Distanzen und Reisezeiten sind geschätzt und abhängig von den lokalen Straßenverhältnissen. Um die Vielfältigkeit des Landes kennenzulernen, müssen teilweise lange Fahrstrecken zurückgelegt werden. Die Straßen in den abgelegenen Gebieten sind nicht im bestem Zustand, sehr holprig und die Fahrt kann mitunter langsam, staubig oder schlammig vonstattengehen. Sie werden oft auf Pisten und holprigen Straßen unterwegs sein, asphaltiert sind nur die Hauptverbindungswege in Uganda. Vergessen Sie jedoch nie: Der Weg ist das Ziel! Nehmen Sie die vielfältigen, exotischen Eindrücke auf und genießen Sie in Momenten in denen es mal nicht so schnell vorwärts geht, das Abenteuer Zentralafrika!
Alle Fahrten werden im speziellen Allrad-Safari-Fahrzeug mit Aufstelldach und garantiertem Fensterplatz durchgeführt!
Wir möchten darauf hinweisen, dass Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Ihre Guides sind natürlich immer darauf bestrebt Ihnen wunderbare Erlebnisse vor Ort zu ermöglichen. Eine Reisepreiserstattung ist im Falle von nicht eingetroffenen Sichtungen ausgeschlossen.
Für das Gorilla- und Schimpansentracking ist ein Mindestalter von 15 Jahren vorgeschrieben.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Silvia W. |
Juli 2025
Peter G. |
Oktober 2024
Eva K. |
Januar 2024
E.A. |
September 2019