Wildes Irland: Connemara, Cliffs of Moher & Famine Trail
Am Killary Fjord folgen wir dem Famine Trail, über den Maumeen-Pass gehen wir einem alten Pilgerpfad nach und auf dem Western Way wandern wir zwischen Maumturk Mountains und Twelve Bens von Unterkunft zu Unterkunft. Highlights wie die weltberühmten Cliffs of Moher und die bunten Gassen Galways dürfen natürlich nicht fehlen. Auf Toms Schafsfarm und in den lebendigen Pubs erleben wir irisches Flair hautnah.
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Reisedauer:8 Tage
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Davon Wandertage:4 Tage
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Nächte im Bett:7Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:7-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 7 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Connemara intensiv erleben – eine der ursprünglichsten und landschaftlich eindrucksvollsten Regionen Irlands
- Famine Trail & traditionelle Schafsfarm
- Maumeen Pass & Western Way
- Cliffs of Moher & Galway
- Diamond Hill & Kylemore Abbe
Schwierigkeitsgrade:
In Connemara am Killary Fjord: der Famine Trail
Wir stehen am Ufer des Killary Fjords und sehen, wie der Fjord tief ins Land schneidet, während links und rechts die Berge aus dem Wasser steigen. Unsere Wanderreise durch Connemara beginnt auf dem Famine Trail, der in den 1840er Jahren während der großen Hungersnot als Hilfsprojekt entstand. Wir wandern an verlassenen Dörfern vorbei, immer mit Blick auf den Fjord und die Küste. Unser Local Guide erzählt uns mehr über die bewegte Vergangenheit dieses Weges.
Am Ende des Trails begegnen wir einem Teil der irischen Kultur, der Connemara prägt: der Schafzucht. Auf irischem Boden sollen mehr Schafe als Menschen leben. Kein Wunder also, dass sie uns immer wieder begegnen werden. Zu Gast sind wir auf der Schafsfarm von Tom. Er zeigt uns, wie die Border Collies, die hier auf die freilaufenden Schafe aufpassen, ihrer Arbeit nachgehen und erzählt uns vom Alltag der Schafzucht in Connemara.
Über den Maumeen-Pass und auf dem Western Way
Wenig später folgen wir einem alten Pilgerpfad hinauf nach Maumeen, dem „Pass der Vögel“. Oben steht eine kleine Kapelle, die dem irischen Schutzheiligen St. Patrick gewidmet ist, und der Blick von hier kann bis zu den Twelve Bens reichen. Zwischen den Maumturk Mountains und den Twelve Bens wird der Western Way schmaler, und wir wandern am Lough Inagh entlang, bis der Weg zum Killary Harbour hinunterführt und wir Leenane erreichen. Unser Gepäck wird transportiert, wir selbst gehen direkt von Unterkunft zu Unterkunft. In Leenane haben wir den Nachmittag dann ganz für uns. Am Vormittag tauchen wir in die lokale Küche Irlands ein und backen bei einem kleinen Kochkurs Scones. Dabei lernen wir die Handgriffe kennen, auf die es bei diesem irischen Klassiker ankommt.
Cliffs of Moher, Galway und der Diamond Hill
Von seiner eindrucksvollsten Seite zeigt sich uns der raue Atlantik an der Steilküste des County Clare. An den Cliffs of Moher stehen wir vor einer der bekanntesten Küstenlinien Irlands, und der Blick reicht weit über den Atlantik hinaus, während senkrecht unter uns die Wellen an der Felswand brechen. Zurück fahren wir durch die Karstlandschaft des Burren, wo das Grün Connemaras hellem Kalkstein weicht. In Galway schlendern wir dann durch bunte Gassen am Meer, und in den Pubs der Stadt begleitet uns am Abend irische Musik.
Für die letzte Wanderung kehren wir ins Grün des Connemara Nationalparks zurück und steigen auf den Diamond Hill. Er misst nur 442 Meter, und doch liegt uns oben die ganze Region zu Füßen: Moore, Seen, Schafweiden und dahinter die zerklüftete Küste. Am Nachmittag lassen wir die Reise in der Kylemore Abbey ausklingen, der ältesten Benediktinerinnenabtei des Landes, deren viktorianischer Mauergarten nach vielen Jahrzehnten seit Anfang der 2000er-Jahre wieder bewirtschaftet wird.
Nah bei den Menschen – unsere Local Guides in Connemara
Diese Reise haben wir gemeinsam mit unserem Partner in Irland entwickelt. Begleitet werden wir von deutschsprachigen Local Guides, die selbst in Irland leben, Connemara persönlich kennen und viele Geschichten aus der Region mitbringen. Sie zeigen uns Connemara auch abseits der bekannten Routen. Unterwegs sind wir in einer kleinen Gruppe und übernachten in landestypischen Unterkünften. So kommen wir dem Land und seinen Menschen näher, als es auf eigene Faust möglich wäre.
Kontakt & Infos
Wildes Irland: Connemara, Cliffs of Moher & Famine Trail buchen
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die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Von Dublin nach Connemara
Nach unserer Ankunft am Flughafen Dublin begrüßt uns unser Local Guide, der uns in den kommenden Tagen begleitet. Gemeinsam fahren wir mit dem Citylink-Bus über Galway nach Maam Cross. Die reine Fahrzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden; abhängig von der gewählten Verbindung kann in Galway eine zusätzliche Wartezeit entstehen. In Maam Cross steigen wir in einen privaten Transfer um und erreichen nach etwa 30 Minuten Leenane. Das Dorf am Killary Fjord ist unser Ausgangspunkt für die kommenden Wander- und Ausflugstage in Connemara. Nach der Ankunft beziehen wir unsere Unterkunft und stimmen uns auf die nächsten Tage zwischen Fjorden, Bergen und Atlantikküste ein.
Privater Transfer von Maam Cross nach Leenane: ca. 30 Min.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/A)
2. Tag: Am Famine Trail entlang
Heute folgen wir dem Famine Trail am Ufer des Killary Fjords. Der Weg entstand während der großen Hungersnot in den 1840er-Jahren im Rahmen eines Hilfsprojekts und führt an verlassenen Siedlungen vorbei. Unterwegs erfahren wir mehr über die Menschen, die hier lebten und den Weg einst nutzten. Am Ende der Strecke besuchen wir Toms Schaffarm. Dort beobachten wir, wie Border Collies für die Arbeit mit frei laufenden Schafen ausgebildet werden, und erhalten Einblicke in die Schafzucht Connemaras. Anschließend setzen wir unsere Wanderung auf dem Western Way fort und kehren zu Fuß nach Leenane zurück.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/A)
3. Tag: Über den Maumeen Pass
Wir verlassen Leenane und folgen einem alten Pilgerweg hinauf zum Maumeen Pass. Sein irischer Name Mám Éan bedeutet „Pass der Vögel“. Auf der Passhöhe steht eine kleine Kapelle, die dem irischen Schutzheiligen St. Patrick gewidmet ist. Anschließend führt unsere Route über den Mám Éan Geotrail, der die geologische Verbindung zwischen dem Westen Irlands und dem Nordosten Amerikas veranschaulicht. Schließlich treffen wir auf den Western Way und wandern zwischen den umliegenden Bergketten weiter in das Inagh-Tal. Dort beziehen wir für eine Nacht unsere Unterkunft in der Inagh Lodge.
Übernachtung in der Inagh Lodge oder ähnlich, im Inagh-Tal
(F/-/-)
4. Tag: Zwischen den Maumturks und den Twelve Bens
Direkt von unserer Unterkunft brechen wir zu einer weiteren Etappe auf dem Western Way auf. Während unser Gepäck nach Leenane transportiert wird, wandern wir durch die offene Landschaft des Inagh-Tals zwischen den Maumturk Mountains und den Twelve Bens. Rund 15 Kilometer legen wir heute zu Fuß zurück. Die Route führt uns durch das Tal und weiter in Richtung Killary Harbour, bevor wir schließlich wieder Leenane erreichen. Dort beziehen wir unsere Unterkunft für die kommenden Nächte. Da an diesem Tag kein Personentransfer vorgesehen ist, legen wir die gesamte Strecke von der Inagh Lodge bis nach Leenane zu Fuß zurück.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/A)
5. Tag: Scones und Zeit für eigene Wege
Am Vormittag haben wir die Möglichkeit, bei einem Backkurs einen irischen Klassiker kennenzulernen. Gemeinsam bereiten wir Scones aus Mehl, Butter, Milch und Zucker zu und erfahren, worauf es bei der Zubereitung ankommt. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, kann auf eigene Kosten eine Bootsfahrt auf dem Killary Fjord unternehmen, eine Vorführung im örtlichen Wool and Sheep Centre besuchen oder durch Leenane spazieren. Ebenso bleibt Zeit, den Nachmittag ohne festes Programm zu gestalten.
(F/-/-)
6. Tag: Klippen, Karst und Galway
Mit einem privaten Bus fahren wir von Leenane zu den Cliffs of Moher. Die steil zum Atlantik abfallenden Klippen prägen diesen Abschnitt der irischen Westküste; bei klarem Wetter reicht der Blick weit über das Meer. Anschließend fahren wir weiter durch die felsige Karstlandschaft des Burren bis nach Galway. Dort erkunden wir die Stadt gemeinsam mit unserem Local Guide bei einem Rundgang durch die Gassen und über die Plätze des Zentrums. Danach bleibt noch etwas Zeit in Galway, bevor wir die Rückfahrt nach Leenane antreten.
Spaziergänge und Besichtigungen: ca. 5–7 km, ca. +/-100 m, reine Gehzeit ca. 2–2,5 Std.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/-)
7. Tag: Auf den Diamond Hill
Am Vormittag fahren wir in den Connemara-Nationalpark und brechen zu unserer Wanderung auf den Diamond Hill auf. Der Weg führt durch die offene Landschaft des Schutzgebiets hinauf zum Gipfel. Bei klarem Wetter reicht der Blick über die umliegenden Berge und bis zur Küste Connemaras. Nach dem Abstieg widmen wir den Nachmittag der Kylemore Abbey und ihrem viktorianischen Garten. Wir besichtigen die Anlage und erfahren mehr über diesen Teil der Geschichte Connemaras. Anschließend fahren wir zurück zu unserer Unterkunft in Leenane.
Wanderung: ca. 6,2 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/A)
8. Tag: Abschied von Connemara
Wir verabschieden uns von Connemara und treten gemeinsam die Rückreise nach Dublin an. Zunächst fahren wir rund 30 Minuten mit einem privaten Transfer von Leenane nach Maam Cross. Dort steigen wir in den Citylink-Bus um, der uns über Galway zum Flughafen Dublin bringt. Die reine Busfahrzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden; abhängig von der gewählten Verbindung kann eine zusätzliche Wartezeit in Galway entstehen. Unser Local Guide begleitet uns auf der gemeinsamen Rückfahrt und verabschiedet sich am Flughafen von uns. Dort endet unsere Reise und wir treten individuell unseren Heimflug an.
Busfahrt von Maam Cross über Galway zum Flughafen Dublin: ca. 3,5 Std. reine Fahrzeit
1. Tag: Von Dublin nach Connemara
Nach unserer Ankunft am Flughafen Dublin begrüßt uns unser Local Guide, der uns in den kommenden Tagen begleitet. Gemeinsam fahren wir mit dem Citylink-Bus über Galway nach Maam Cross. Die reine Fahrzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden; abhängig von der gewählten Verbindung kann in Galway eine zusätzliche Wartezeit entstehen. In Maam Cross steigen wir in einen privaten Transfer um und erreichen nach etwa 30 Minuten Leenane. Das Dorf am Killary Fjord ist unser Ausgangspunkt für die kommenden Wander- und Ausflugstage in Connemara. Nach der Ankunft beziehen wir unsere Unterkunft und stimmen uns auf die nächsten Tage zwischen Fjorden, Bergen und Atlantikküste ein.
Privater Transfer von Maam Cross nach Leenane: ca. 30 Min.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/A)
2. Tag: Am Famine Trail entlang
Heute folgen wir dem Famine Trail am Ufer des Killary Fjords. Der Weg entstand während der großen Hungersnot in den 1840er-Jahren im Rahmen eines Hilfsprojekts und führt an verlassenen Siedlungen vorbei. Unterwegs erfahren wir mehr über die Menschen, die hier lebten und den Weg einst nutzten. Am Ende der Strecke besuchen wir Toms Schaffarm. Dort beobachten wir, wie Border Collies für die Arbeit mit frei laufenden Schafen ausgebildet werden, und erhalten Einblicke in die Schafzucht Connemaras. Anschließend setzen wir unsere Wanderung auf dem Western Way fort und kehren zu Fuß nach Leenane zurück.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
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3. Tag: Über den Maumeen Pass
Wir verlassen Leenane und folgen einem alten Pilgerweg hinauf zum Maumeen Pass. Sein irischer Name Mám Éan bedeutet „Pass der Vögel“. Auf der Passhöhe steht eine kleine Kapelle, die dem irischen Schutzheiligen St. Patrick gewidmet ist. Anschließend führt unsere Route über den Mám Éan Geotrail, der die geologische Verbindung zwischen dem Westen Irlands und dem Nordosten Amerikas veranschaulicht. Schließlich treffen wir auf den Western Way und wandern zwischen den umliegenden Bergketten weiter in das Inagh-Tal. Dort beziehen wir für eine Nacht unsere Unterkunft in der Inagh Lodge.
Übernachtung in der Inagh Lodge oder ähnlich, im Inagh-Tal
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4. Tag: Zwischen den Maumturks und den Twelve Bens
Direkt von unserer Unterkunft brechen wir zu einer weiteren Etappe auf dem Western Way auf. Während unser Gepäck nach Leenane transportiert wird, wandern wir durch die offene Landschaft des Inagh-Tals zwischen den Maumturk Mountains und den Twelve Bens. Rund 15 Kilometer legen wir heute zu Fuß zurück. Die Route führt uns durch das Tal und weiter in Richtung Killary Harbour, bevor wir schließlich wieder Leenane erreichen. Dort beziehen wir unsere Unterkunft für die kommenden Nächte. Da an diesem Tag kein Personentransfer vorgesehen ist, legen wir die gesamte Strecke von der Inagh Lodge bis nach Leenane zu Fuß zurück.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
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5. Tag: Scones und Zeit für eigene Wege
Am Vormittag haben wir die Möglichkeit, bei einem Backkurs einen irischen Klassiker kennenzulernen. Gemeinsam bereiten wir Scones aus Mehl, Butter, Milch und Zucker zu und erfahren, worauf es bei der Zubereitung ankommt. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, kann auf eigene Kosten eine Bootsfahrt auf dem Killary Fjord unternehmen, eine Vorführung im örtlichen Wool and Sheep Centre besuchen oder durch Leenane spazieren. Ebenso bleibt Zeit, den Nachmittag ohne festes Programm zu gestalten.
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6. Tag: Klippen, Karst und Galway
Mit einem privaten Bus fahren wir von Leenane zu den Cliffs of Moher. Die steil zum Atlantik abfallenden Klippen prägen diesen Abschnitt der irischen Westküste; bei klarem Wetter reicht der Blick weit über das Meer. Anschließend fahren wir weiter durch die felsige Karstlandschaft des Burren bis nach Galway. Dort erkunden wir die Stadt gemeinsam mit unserem Local Guide bei einem Rundgang durch die Gassen und über die Plätze des Zentrums. Danach bleibt noch etwas Zeit in Galway, bevor wir die Rückfahrt nach Leenane antreten.
Spaziergänge und Besichtigungen: ca. 5–7 km, ca. +/-100 m, reine Gehzeit ca. 2–2,5 Std.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
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7. Tag: Auf den Diamond Hill
Am Vormittag fahren wir in den Connemara-Nationalpark und brechen zu unserer Wanderung auf den Diamond Hill auf. Der Weg führt durch die offene Landschaft des Schutzgebiets hinauf zum Gipfel. Bei klarem Wetter reicht der Blick über die umliegenden Berge und bis zur Küste Connemaras. Nach dem Abstieg widmen wir den Nachmittag der Kylemore Abbey und ihrem viktorianischen Garten. Wir besichtigen die Anlage und erfahren mehr über diesen Teil der Geschichte Connemaras. Anschließend fahren wir zurück zu unserer Unterkunft in Leenane.
Wanderung: ca. 6,2 km, ca. +/-400 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Übernachtung im Leenana Hotel in Leenane
(F/-/A)
8. Tag: Abschied von Connemara
Wir verabschieden uns von Connemara und treten gemeinsam die Rückreise nach Dublin an. Zunächst fahren wir rund 30 Minuten mit einem privaten Transfer von Leenane nach Maam Cross. Dort steigen wir in den Citylink-Bus um, der uns über Galway zum Flughafen Dublin bringt. Die reine Busfahrzeit beträgt etwa dreieinhalb Stunden; abhängig von der gewählten Verbindung kann eine zusätzliche Wartezeit in Galway entstehen. Unser Local Guide begleitet uns auf der gemeinsamen Rückfahrt und verabschiedet sich am Flughafen von uns. Dort endet unsere Reise und wir treten individuell unseren Heimflug an.
Busfahrt von Maam Cross über Galway zum Flughafen Dublin: ca. 3,5 Std. reine Fahrzeit
Häufig gestellte Fragen
Beim Wandern in Connemara verbinden wir vier Wandertage mit den bekannten Höhepunkten Westirlands. Wir folgen dem Famine Trail am Killary Fjord, der in den 1840er Jahren während der großen Hungersnot angelegt wurde, und sind am Ende des Weges bei Tom auf seiner Schafsfarm zu Gast, wo wir die Border Collies bei der Arbeit erleben. Über einen alten Pilgerpfad steigen wir hinauf nach Maumeen, dem „Pass der Vögel“, und auf dem Western Way wandern wir zwischen den Maumturk Mountains und den Twelve Bens hinunter nach Leenane. Dazu kommen die Cliffs of Moher, die Karstlandschaft des Burren, die Gassen und Pubs von Galway sowie zum Abschluss der Diamond Hill im Connemara Nationalpark und die Kylemore Abbey mit ihrem viktorianischen Mauergarten. Ein Tag in Leenane bleibt frei: Wer mag, backt am Vormittag bei einem kleinen Kochkurs Scones, am Nachmittag lassen sich vor Ort eine Bootsfahrt auf dem Killary Fjord oder ein Besuch im Wool and Sheep Centre dazubuchen. Start und Ende der Reise ist Dublin.
Wir sind in einer kleinen Gruppe unterwegs und werden an jedem Tag von einem unserer deutschsprachigen Local Guides begleitet, die selbst in Irland leben. Sie kennen Connemara persönlich, erzählen uns unterwegs von der Geschichte des Famine Trails und bringen uns auf Wege abseits der bekannten Routen. Auch die Etappen des Western Way gehen wir gemeinsam mit ihnen von Unterkunft zu Unterkunft. Die kleine Gruppe macht dabei den Unterschied: Auf der Schafsfarm bleibt Zeit für Fragen an Tom, beim Scones-Backen stehen wir zu wenigen in der Küche, und in den Pubs von Leenane und Galway können wir die irische Lebensweise hautnah erleben.
Diese Reise ist so aufgebaut, dass ein möglichst großer Teil der Wertschöpfung in der Region bleibt. Wir haben sie gemeinsam mit unserem Partner in Irland entwickelt, unsere Local Guides leben selbst dort, und wir übernachten in landestypischen Unterkünften, die nicht zu groß sind. Die Etappe zwischen Lough Inagh und Leenane gehen wir zu Fuß von Unterkunft zu Unterkunft, transportiert wird an diesem Tag nur unser Gepäck. Auf Toms Schafsfarm sind wir bei einem Familienbetrieb zu Gast und erfahren aus erster Hand, wie die Schafzucht in Connemara funktioniert, und beim Kochkurs lernen wir ein irisches Alltagsrezept von Einheimischen. Auch die Abende verbringen wir dort, wo die Menschen vor Ort hingehen: in den Pubs von Leenane und Galway. So gut es geht suchen wir kleine Betriebe statt großer Häuser.
Wir arbeiten mit einem Partner zusammen, der selbst in Irland sitzt und die Region seit Jahren kennt. Daraus entstehen Zugänge, die sich allein nur schwer organisieren lassen: der Besuch auf Toms Schafsfarm, ein Kochkurs im kleinen Kreis, und Wanderungen, die uns auch auf ruhigere Wege bringen als die üblichen Routen. Gleichzeitig lassen wir die bekannten Höhepunkte nicht aus: Die Cliffs of Moher, Galway, der Connemara Nationalpark und die Kylemore Abbey gehören fest zum Programm.
Für die Wanderungen ist eine gute Grundkondition notwendig, technisch sind sie aber gut machbar. An den Wandertagen legen wir jeweils rund 15 bis 16 Kilometer zurück, bei 80 bis 250 Höhenmetern und drei bis fünf Stunden Gehzeit. Steile Passagen oder ausgesetzte Stellen gibt es kaum. Der Untergrund führt über Moor, weiche Wiesen und Feldwege. Wir empfehlen deshalb knöchelhohe, wasserdichte Wanderschuhe mit guter Sohle, dazu wind- und regenfeste Kleidung im Zwiebelprinzip, denn das Wetter in Connemara wechselt oft innerhalb eines Tages. Ein Regenüberzug für den Rucksack und eine wiederbefüllbare Trinkflasche gehören ebenfalls dazu. Übernachtet wird in landestypischen Unterkünften, die bewusst nicht zu groß sind. Eine vollständige Packliste stellen wir hier zum Download bereit: Zur Weltweitwandern Packliste (PDF)
- Linienflug in der Economy-Class ab/bis Wien, München oder Frankfurt nach Dublin. Die Anreise erfolgt – je nach Verfügbarkeit – als Umsteigeverbindung oder Direktflug. Je nach gewähltem Abflughafen, Reisetermin und Flugverbindung kann ein Aufpreis anfallen. Flughafengebühren und Steuern sind im Reisepreis inkludiert. Weitere Abflughäfen sind auf Anfrage – gegebenenfalls gegen Aufpreis – möglich.
- 7 Nächte Unterkunft auf Basis Nächtigung mit Frühstück
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Bustransfer vom Flughafen Dublin nach Maam Cross und retour
- 4 Abendessen
- Eintritt auf einer Schaffarm
- Privattransfers in Connemara
- Scones-Backen
- Tagesausflug zu den Cliffs of Moher und nach Galway City
- Eintritt in die Kylemore Abbey
- nicht angeführte Mahlzeiten
- Trinkgelder
- Impfungen, Reise-Storno-Versicherungen
- Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
- persönliche Ausgaben wie Getränke, Souvenirs etc.
€ 620,-
€ 620,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
EU-Staatsbürger und Schweizer benötigen einen für die Dauer des Aufenthalts gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Kopie der Dokumente, die getrennt von den Originalen aufbewahrt werden sollten. Im Falle des Verlustes erleichtert dies das Ausstellen neuer Dokumente.
Ab dem 2. April 2025 benötigen alle anderen Personen für die Einreise nach Nordirland entweder eine mit einem gültigen Reisepass verknüpfte ETA oder ein Visum. Für die Einreise nach Irland benötigen Sie keine ETA. EU-Bürger können ab dem 2. April 2025 nicht mehr mit einem nationalen Personalausweis nach Nordirland einreisen.Falls Sie einer anderen Nationalität angehören, erkundigen Sie sich bitte bzgl. der für Sie geltenden Einreisebestimmungen beim für Sie zuständigen Konsulat.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern. Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn den Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.
Die medizinische Qualität in den Krankenhäusern reicht nicht immer an das generelle westeuropäische Niveau heran. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die regelmäßig benötigte Arzneimittel beinhaltet, ist ratsam.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Gemäßigtes ozeanisches Klima mit geringen Temperaturschwankungen, die Sommer sind eher kühl, die Winter dafür mild. Grundsätzlich kommt es gehäuft zu Niederschlägen, das Wetter ist als windig zu bezeichnen.
In Nordirland gilt das Britische Pfund. In der Republik gibt es den Euro. Empfehlenswert ist die Mitnahme der EC-Karte, mit der man an jeder Bank Geld abheben kann. Weit verbreitet ist die Akzeptanz der wichtigsten Kreditkarten. Für unsere Irland Reisen sind diese allerdings nur bedingt zu empfehlen, da wir uns meist abseits der üblichen Touristenströme bewegen. Daher sollten Sie auch genügend Bargeld mitnehmen, bzw. am Flughafen Dublin abheben. Banken sind Mo.–Fr. von 10 bis 16 Uhr (auf dem Land manchmal nur bis 15 Uhr) geöffnet. In den meisten Shops, Tankstellen und Supermärkten kann man auch problemlos mit EC-Karte (Maestro-Zeichen) zahlen.
Trinkgeld
Das Trinkgeld liegt im Schnitt bei 10 % in allen Servicebereichen wie Hotels, Restaurants und bei Taxifahrten. Trinkgeld zahlt man nur an das Dienstpersonal, nicht aber an die Besitzer oder Miteigentümer. Auch Reiseleiter und Busfahrer freuen sich über eine Anerkennung ihrer Leistung.
Möchte man im Pub der Bedienung ein Trinkgeld zukommen lassen, ist es üblich einen auszugeben („have a drink“). Getränke werden im Pub übrigens sofort bei jeder Bestellung bezahlt, nicht – wie bei uns üblich – am Ende des Abends.
Zeitverschiebung
Es gilt die Greenwich Mean Time (GMT) bzw. die Universal Time Coordinated (UTC). Sie ist im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit eine Stunde zurück. Die Uhr sollte also um eine Stunde zurückgestellt werden. Zeitangaben werden in der Regel in einem 12-stündigen System gemacht, Mitternacht bis Mittag wird mit a.m. und Mittag bis Mitternacht mit p.m. bezeichnet.
Strom
Die Stromspannung beträgt 220 Volt (Nordirland 240 Volt). Benötigt wird ein Adapter, von 2- auf 3-polig, ein sogenannter „britischer Standardstecker 13a“, der vor Ort (z.B. am Flughafen) gekauft werden kann. Sie erhalten ihn auch zu Hause im Fachgeschäft.
Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
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