Häufig gestellte Fragen

Unsere Wanderreise durch Nicaragua und Costa Rica verbindet Vulkane, Kolonialstädte und Regenwald. In Nicaragua steigen wir zum Kraterrand des aktiven Telica auf und erleben dort den Sonnenuntergang über der Vulkanlandschaft, besteigen den schwarzen Aschevulkan Cerro Negro und wandern weiter zum erloschenen El Hoyo. Dazu kommen zwei Städte: León mit seiner Kathedrale, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, und Granada am Ufer des Nicaraguasees. Auf dem Puma Trail durchqueren wir den Nebelwald des Mombacho mit Blicken auf die Isletas von Granada, bevor wir an der Pazifikküste bei San Juan del Sur eine Küstenwanderung unternehmen. In Costa Rica wandern wir im Nationalpark Rincón de la Vieja vorbei an Schlammlöchern und Thermalquellen, auf den Wegen der Arenal Observatory Lodge und durch Primär- und Sekundärwald in der Nähe des Children’s Eternal Rainforest. Das Herzstück ist die dreitägige Ruta del Quetzal von San Gerardo de Dota über den Cerro Vueltas bis nach Quebrada Arroyo. Zum Abschluss entspannen wir am Sandstrand von Dominical.

Wir sind in einer kleinen, familiären Gruppe von höchstens 14 Personen unterwegs. Begleitet werden wir von einer deutschsprachigen Local Guide – jeweils einer für Nicaragua und einer für Costa Rica, der uns nach dem Grenzübertritt empfängt und den zweiten Reiseabschnitt begleitet. Auf der dreitägigen Ruta del Quetzal kommt zusätzlich ein lokaler Wanderführer dazu, der Flora, Fauna und die Geschichten dieser abgelegenen Region kennt. Diese Kombination öffnet uns Zugänge, die wir allein nicht hätten: Wir übernachten in der ländlichen Gemeinde Providencia de Dota, werden am Rancho Tinamú von Familie Parra empfangen und erhalten dort einen Einblick in das ländliche Leben Costa Ricas. In einer großen Gruppe wären solche Begegnungen nur schwer möglich.

Wir achten darauf, dass die Wertschöpfung so weit wie möglich vor Ort bleibt. Auf der Ruta del Quetzal übernachten wir in der Gemeinde Providencia de Dota, bei Familie Parra am Rancho Tinamú und in der einfachen Betania Lodge; unser Trekking endet mit einem Mittagessen in der Los Campesinos Lodge. Auch unterwegs kehren wir in lokalen Restaurants ein und lassen uns von einheimischen Fahrern und Guides begleiten. In den Nationalparks Rincón de la Vieja und im Regenwald nahe dem Children’s Eternal Rainforest bewegen wir uns auf ausgewiesenen Wegen und lernen von unserem Local Guide, warum diese Wälder geschützt werden. Einwegplastik vermeiden wir so gut es geht – eine Wiederauffüllflasche für Trinkwasser gehört deshalb ins Gepäck.

Wir haben diese Reise mit unserem Team vor Ort entwickelt, mit dem wir seit Jahren freundschaftlich verbunden sind. Diese Verbindung ist der Grund, warum die dreitägige Ruta del Quetzal überhaupt in dieser Form möglich ist: Wir wandern mit einem lokalen Wanderführer über eine Hängebrücke am Río Savegre, übernachten in einer abgelegenen Berghütte und bei einer Gastfamilie, statt jeden Abend in ein Hotel zurückzukehren. Auch in Nicaragua profitieren wir von dieser Ortskenntnis, etwa beim Aufstieg zum Telica zur richtigen Tageszeit für den Sonnenuntergang. Dazu kommt die Mischung, die diese Reise ausmacht: Vulkanwanderungen, zwei Kolonialstädte, mehrtägiges Trekking im Bergregenwald und am Ende Zeit am Pazifik.

Diese Reise hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Es erwarten uns sportliche Wanderungen für die eine gute Kondition und Trittsicherheit notwendig sein. Die täglichen Höhenunterschiede liegen im Schnitt zwischen 650 und 1.100 Höhenmetern, vereinzelt auch darüber. Die drei Tage der Ruta del Quetzal sind der sportlichste Abschnitt.

Wir übernachten in Hotels, in einer einfachen Berghütte und bei einer Gastfamilie. Die Betania Lodge liegt abgelegen mitten in der Natur, und im Rancho Tinamú gibt es weder Strom noch warmes Wasser – wer hier übernachtet, tauscht klassischen Komfort gegen Ruhe, Sternenhimmel und viel Abstand vom sonst so schnelllebigen Alltag.

Wir empfehlen festes, knöchelstützendes Wanderschuhwerk mit guter Sohle, das mit lockerer Vulkanasche ebenso zurechtkommt wie mit feuchten Waldpfaden. Dazu schnelltrocknende Funktionskleidung, verlässlichen Regenschutz für den Bergregenwald, guten Sonnenschutz, eine wiederbefüllbare Wasserflasche und Badesachen für die Thermalquellen und den Pazifik. Auch Wanderstöcke sollten Teil der Ausrüstung sein. Eine vollständige Packliste stellen wir hier zum Download bereit: Zur Weltweitwandern Packliste (PDF)

Leistungen
  • Internationale Flüge ab/bis Wien mit IB, AF, KLM, LH (andere Flughäfen ggf. mit Aufpreis)
  • Alle benötigten Transfers im klimatisierten Kleinbus
  • 18x Übernachtung in Hotels, einfacher Berghütte oder Gastfamilie
  • Verpflegung laut Ausschreibung (Tägliches Frühstück, Halbpension an den Tagen 4, 6, 9–10, 12 und 16, Vollpension an den Tagen 3, 11 sowie 13–15)
  • Ausflüge und Eintritte lt. Detailprogramm
  • Deutschsprachige, naturkundliche Reiseleitung in Nicaragua und Costa Rica
  • Trinkgelder für Crew
  • Nicht angeführte Mahlzeiten
  • Persönliche Ausgaben wie Getränke, Souvenirs, etc.
  • Reise- bzw. Krankenversicherung
  • Einzelzimmerzuschlag
  • 100% Einzelzimmerzuschlag bei einer halben Doppelzimmer-Buchung, sollte kein(e) weiterer(e) TeilnehmerIn gefunden werden
Einzelzmmerzuschläge
01.03.2027 - 20.03.2027
Einzelzimmer:
 € 850,- 
01.11.2027 - 20.11.2027
Einzelzimmer:
 € 850,- 
Reiseinfos

Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.

Kontakt

Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz

T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com

Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.

Es besteht keine Visumpflicht. Bei der Einreise nach Nicaragua und Costa Rica muss ein Reisepass mit einer Gültigkeit von zumindest 6 Monate vorgewiesen werden.

Bei einer An- oder Abreise sowie Transit über die USA/Kanada müssen die dort geltenden Einreisebestimmungen beachtet werden (ESTA und eTA).

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Änderungen bei den Einreisebestimmungen kommen kann (Visum, verpflichtende Impfungen, Versicherungsnachweise etc.). Diese Änderungen stellen keine Grundlage zum kostenfreien Rücktritt von der Reise dar.

Impfungen

Malaria

Das, zwar geringe, Risiko einer Malariainfektion tritt vor allem in den Provinzen Heredia, Alajuela, Puntarenas und Limón auf.

Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit. In erster Linie wird sie durch die dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücke übertragen. Jede Malaria ist heilbar, sofern Sie rechtzeitig erkannt und frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird.

Die beste Malaria-Prophylaxe ist, Mückenstiche zu verhindern. Neben einer etwaigen Einnahme eines Prophylaxe-Medikaments ist es daher vor allem wichtig, sich ausreichend vor Insektenstichen zu schützen.  Die konsequente Verwendung von wirksamen Mückenschutzsprays (z. B. „Nobite“), sowie helle, langärmlige Kleidung und die Verringerung von Aufenthalten im Freien während und nach der Dämmerung helfen das Risiko zu verringern, von potenziell krankheitsübertragenden Insekten gestochen zu werden. Außerdem ist es von Vorteil, die Kleidung, die man während der Reise anziehen möchte, vor Abreise mit entsprechenden Insektenschutzmitteln einzusprühen. Dies ist ebenfalls eine wirksame Methode, Insektenstiche zu vermeiden.

Die Wahl der jeweiligen Malaria-Prophylaxe muss im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Im Interesse Ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich daher vor Ihrer Reise zu Impfungen und zur Malaria-Prophylaxe unbedingt ärztlich beraten.

Das Wasser in den Flüssen ist nicht zum Schwimmen geeignet, weil die Gefahr einer Bilharzia-Infektion besteht.

 

Zika-Virus

In Costa Rica ist das Zika-Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen.

 

Dengue-Virus

Achten Sie auf Insektenschutz zur Vermeidung von Tropenkrankheiten (bes. Dengue-Virus-Infektionen). Nicaragua verzeichnet einen starken Anstieg an Dengue-Virus-Infektionen. Landesweit Fälle von Leishmaniose und Leptospirose.

 

Allgemeines

Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Bitte beachten Sie aber, dass wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen können, ob zum Antritt Ihrer Reise Impfungen erforderlich sind. Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern.

Über empfohlene Impfungen halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt/ Ihrer Hausärztin und lassen Sie sich vom Tropeninstitut beraten.

Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie ca. 8 Wochen vor Abreise mit Ihrem Hausarzt/ Ihrer Hausärztin Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinne, sondern lediglich einen Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit. Es herrscht ein tropisch-feuchtes Klima, ab ca. 700m subtropisches Klima. Grundsätzlich können Costa Rica und Nicaragua ganzjährig bereist werden, da die Temperaturen mild und warm sind.

  • Regenzeit: von Juni bis Dezember (ca. 18-30°C)
  • Trockenzeit: von Januar bis Mai (ca. 25-40°C)

Costa Rica und Nicaragua liegen in einer seismisch aktiven Zone, es kann zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommen. Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Nationalen US-Geologieinstitut.

Von Juni bis November ist Hurrikan-Saison und Costa Rica bzw. Nicaragua sind prinzipiell ein Hurrikan gefährdete Gebiete. Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des National Hurricane Center of the USA.

Währung

Costa Rica: Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der Colón. 1 Colon (CRC) sind 100 Centavos.

Nicaragua: Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der Colón. 1 Córdoba (NIO) sind 100 Centavos.

Geld

Die bequemste Art an Geld zu kommen ist das Abheben am Automaten. Mit den gängigen Kreditkarten (PIN nicht vergessen!) ist es überall möglich an Bares zu gelangen. Bei Automaten der Banco Nacional und jenen mit der Aufschrift „ATH/Maestro“ ist auch eine Behebung mit Bankomatkarte (EC-Karte) möglich. Pro Behebung ist mit Gebühren zu rechnen, weshalb es sich empfiehlt den maximalen Betrag zu wählen. in abgelegene Gegenden ist ausreichend Bargeld mitzubringen da es keine Möglichkeit gibt Geld zu beheben – Ihre Reiseleitung wird Ihnen behilflich sein.

Die Zweitwährung ist der US-Dollar. Hotels, Taxis, Souvenirläden und Restaurants akzeptieren meist auch Dollar.

Zeitunterschied

Zeitunterschied zur MEZ: -7h  (Winterzeit) bzw. -8h (Sommerzeit)

Elektrischer Strom

110 Volt/60 Hertz, amerikanische Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich).

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.

Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.

Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.

Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

Gruppenreise

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“

Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!

Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.

In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Wenn Sie etwas stört

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.

Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.

Hören Sie bitte auf den Guide

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:

Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:

  • Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
  • Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
  • Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.

Bekleidung

  • Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
    Zusätzliche Tipps:
  • Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
  • Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.

Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.

  • Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
  • Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.

Lokalem dem Vorrang geben

  • Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
  • Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
  • ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf

Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.

  • Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
  • Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
  • Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
  • Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
  • Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
  • Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.

Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!

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Nicaragua & Costa Rica: Zwischen Feuerbergen und Regenwald