Reiseberichte | April 2026

Gemeinsam unterwegs: Mütter und Töchter auf Reisen

Erlebnisse sind am schönsten, wenn man sie miteinander teilt. Gemeinsame Reisen schaffen Erinnerungen, die verbinden und schenken wertvolle Zeit, die im Alltag oft zu kurz kommt.

Anlässlich des Muttertags haben wir mit drei Mutter-Tochter-Duos über ihre gemeinsamen Reiseerfahrungen mit Weltweitwandern gesprochen. Dabei stellte sich heraus: Zusammen unterwegs zu sein stärkt die Beziehung und lässt Erinnerungen entstehen, die lange nachwirken. Und selbst wenn die Bedürfnisse manchmal unterschiedlich sein mögen, bietet das Unterwegssein in kleiner Gruppe genügend Freiraum und Möglichkeiten.

Ivonne (42) & Jana (17): Ein Lebenstraum, der sich erfüllte

Gorillas in freier Wildbahn zu beobachten, das war Ivonnes Lebenstraum. „Man schiebt solche Träume immer vor sich her“, erzählt sie. „Dann hab ich mir irgendwann gedacht: Jetzt mach ich das einfach.“ Tochter Jana, selbst ein großer Natur- und Tiermensch, war sofort dabei. „Kinder werden erwachsen und machen irgendwann ihre eigenen Reisen. Umso schöner war es, diese Reise gemeinsam zu machen“, so Ivonne.

Auf der Reise „Natur- und Tierparadies Uganda“ erlebten sie die Vielfalt des Landes, vom teils chaotischen Verkehr in den Städten bis hin zu wunderschönen Savannen, Wasserfällen und Seen. Und dann war da die Tierwelt: „Wir konnten eine Löwin mit ihren Jungtieren beobachten, Elefanten beim Sonnenaufgang bestaunen und auch Giraffen und Nashörner ganz nah erleben“, erzählt Jana. „Der emotionalste Moment war dann, als wir die Gorillas in freier Wildbahn sahen. Meiner Mutter und mir kamen die Tränen, das war für uns ein ganz besonderer Moment. Ich musste vor allem an meine Mutter denken, die sich damit ihren Lebenstraum erfüllte, und ich durfte ein Teil davon sein.

Doch nicht nur die Natur hat die beiden beeindruckt, sondern auch die Menschen: „Die Herzlichkeit der Einheimischen ist mir besonders im Herzen geblieben“, erzählt Ivonne. Diese zeigte sich etwa, als die Weltweitwandern-Gruppe bei einem Spaziergang auf tanzende Einheimische stieß, die die Reisenden kurzerhand mit auf die Tanzfläche nahmen. „Beim Tanzen haben wir dort völlig die Zeit vergessen. Unsere Guides haben schon gefragt, wo wir bleiben“, lacht Ivonne.

Was nehmen die beiden von der Reise mit? „Wir schauen uns immer wieder die Bilder an, träumen und freuen uns über das, was wir miteinander erleben durften. Gemeinsame Erlebnisse schweißen noch einmal ganz anders zusammen. Und wenn der Alltagsstress fehlt, kann man das viel intensiver genießen“, sagt Ivonne. Auch Jana denkt gerne an die Reise zurück: „Es war eine sehr entspannte Zeit. Wir hatten viel Spaß, lachten viel und verloren oft das Zeitgefühl. Ich wollte gar nicht mehr nach Hause.

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Regina (59) und Hannah (30): Durch die Vielfalt des Omans

Es war nicht das erste Mal, dass Regina und Hannah gemeinsam aufbrachen. Schon öfter haben Mutter und Tochter den Rucksack gepackt – zuletzt etwa für eine zweiwöchige Wanderreise auf einem Pilgerweg in Italien. Der Oman war jedoch eine neue Erfahrung.

Ich wollte einmal ein völlig neues Land, eine andere Kultur kennenlernen“, erzählt Regina. Die Reise „Die Vielfalt des Omans erleben“ hielt einige Highlights bereit: Eines davon war eine Tour durch die Schlucht des Wadi bani Khaled. „Dort konnten wir baden, haben eine kleine Wasserschlacht veranstaltet und sind herumgeklettert. Es war echt lustig, mal etwas ganz anderes gemeinsam zu machen“, erzählt Hannah. Mit Guide Jakov an ihrer Seite kletterten sie weiter, als sie es sich vorher zugetraut hätten. „Ich klettere normal nicht mehr so viel, aber es gemeinsam mit Hannah zu machen, hat mich echt motiviert“, erzählt Regina.

Von der Hauptstadt Muscat über historische Dörfer bis hin zu sattgrünen Terrassenfeldern und rotorangen bis weißen Wüstenlandschaften: In kurzer Zeit erlebten sie ganz unterschiedliche Seiten des Omans. Sogar die Fahrten zwischen den Etappen hatten eine ganz eigene Qualität. Guide Jakov, der in Kroatien aufwuchs, und zwei omanische Fahrer führten die kleine Gruppe mit Jeeps durch die Weiten des Landes. „Der intensive Austausch mit den Omanern während den Fahrten und der Blick von außen durch unseren Guide, das war eine super Mischung. Sie haben uns das Land wirklich nähergebracht“, erzählt Hannah.

Auch die Gruppe erwies sich als ideal: „Menschen, die ein bisschen so ticken wie wir“, so Regina. Die zwei verstehen sich als das, was Hannah als „genussvolle Wanderer:innen“ beschreibt: tagsüber wandern, abends bei einem guten Essen die Umgebung aufsaugen.

Die Reise hat uns beide geflasht“, blickt Regina zurück. Noch lange nach der Rückkehr sprachen die beiden über ihre Eindrücke und die vielen gemeinsamen Momente. „Das ist wieder etwas, das wir miteinander erlebt haben und von dem wir lange zehren können.

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Birgitt (63) und Adele (21): Gemeinsam die Welt entdecken

Adele hatte schon lange den Wunsch, gemeinsam mit ihrer Mutter eine große Reise zu unternehmen. „Ich wollte, dass meine Mutter die Möglichkeit bekommt, die Welt zu sehen.” Auf der Reise „Kultur & Wandern in Nepal“ wurde der Wunsch Wirklichkeit.

Emotional wurde es gleich zu Beginn: „Unser Treffen am Flughafen in Wien war ein besonders schöner Moment. Da ist uns klar geworden, dass unsere gemeinsame Reise jetzt wirklich stattfinden wird. Das kindliche Leuchten in den Augen meiner Mutter hat mich besonders glücklich gemacht”, erzählt Adele.

Alte Königsstädte, hinduistische Tempelanlagen, buddhistische Klöster, eine vielfältige Tierwelt im Chitwan-Nationalpark und Panoramawanderungen mit Blick auf das Annapurna-Massiv prägten die Reise. „Das war ein tägliches Eintauchen in eine völlig neue Welt“, erzählt Birgitt.

Ob Mutter und Tochter auf Reisen gleich ticken? „Mama ist wissbegierig, erkundungsfreudig und kann die Beine gar nicht stillhalten. Ich hab auf Reisen eher Lust auf Entspannung. Deswegen war es super, dass wir als Gruppe dort waren“, erzählt Adele. „Dann hat Mama jemandem zum Erkunden und ich kann es etwas ruhiger angehen. Dass die klassische Rollenverteilung zwischen Jung und Alt bei uns etwas verschoben ist, bringt uns immer wieder zum Schmunzeln.

Was beide eint, ist die Neugier auf lokales Essen. Ihre kulinarischen Highlights? Lassi, ein traditionelles, nepalesisches Joghurtgetränk und Momos, Teigtaschen aus Nudelteig mit einer Vielzahl möglicher Füllungen. Letzte durften sie bei einem Kochkurs während der Reise auch selbst zubereiten.

Auch wenn wir unterschiedliche Vorstellungen von der perfekten Reise haben, sind wir gerne gemeinsam unterwegs, weil wir dann Zeit miteinander verbringen können. Was ich von der Reise mitnehmen kann, ist, dass die Liebe bleibt, egal wo man ist”, so Adele.

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Ob allein, mit Freund:innen oder gemeinsam mit der Familie: Reisen mit Weltweitwandern bedeutet, in kleinen Gruppen mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein und Erlebnisse miteinander zu teilen. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für individuelle Bedürfnisse.

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