Reiseberichte | April 2026

Wandern durch Kenias atemberaubende Landschaften

Stille Wanderwege, abwechslungsreiche Landschaften und intensive Begegnungen mit der Tierwelt: Weltweitwandern-Mitarbeiterin Laura erlebte in Kenia eine Wanderreise voller Überraschungen.

„Du bist in einer Großstadt und trotzdem der Natur ganz nah“, erinnert sich Laura an den Beginn der Reise „Mt. Kenia & seine Wildtiere“ in Nairobi. Direkt gegenüber der Unterkunft beginnt bereits der Nairobi-Nationalpark: „Du schaust quasi in die Savanne hinein. Mit etwas Glück siehst du da am Horizont schon die ersten Giraffen. Das war ein richtig cooler Start.

Nah dran an Kenias Tierwelt

Mir war vor der Reise gar nicht bewusst, wie nah man den Tieren wirklich kommt“, erzählt Laura rückblickend. Bereits der erste Programmpunkt, der Besuch im Lake-Nakuru-Nationalpark, hinterlässt starke Eindrücke. Obwohl Nakuru eher zu den kleineren kenianischen Parks zählt, weist er eine besonders hohe Tiervielfalt auf – von Giraffen über Flamingos bis hin zu Löwen. „Eine Löwin konnten wir sogar auf der Pirsch beobachten. Das war ein echt schöner Auftakt. Sie ist direkt neben unserem Jeep vorbeispaziert.“ Im Nationalreservat Samburu begegnet die Weltweitwandern-Gruppe seltenen Tierarten wie dem Grevyzebra oder dem Gerenuk, der wie eine Mischung aus Gazelle und Giraffe aussieht. „Es war für mich total spannend zu sehen, was die Natur alles hervorbringt.

Wo Übernachten zum Erlebnis wird

Selbst rund um die Unterkünfte sind Wildtiere ein selbstverständlicher Teil des Alltags. „Giraffen, Affen, Dikdiks und Nilpferde sind bei uns direkt durch die Vorgärten spaziert.

Jede der Unterkünfte auf der Reise hat für Laura einen ganz eigenen Charme: Geschichtsträchtig ist etwa die Elsamere Lodge am Naivasha-See, das einstige Haus von Joy Adamson, einer bekannten Naturschützerin. Heute ist es ein Gästehaus sowie ein Naturschutz- und Bildungszentrum. Besonders in Erinnerung geblieben ist Laura jedoch die Fishing Lodge, eine einfache Selbstversorgerhütte mitten im Aberdare-Nationalpark. „Es war total ruhig und rundherum einfach nur grün. Die Lage war wirklich super.“ Auch kulinarisch bleibt der Aufenthalt in bester Erinnerung: „Wir hatten unseren eigenen Koch dabei, der uns aus einfachsten Zutaten tolle Gerichte gezaubert hat.

Kenia hat viele Gesichter

Wer bei Kenia nur an endlose Savanne denkt, wird auf dieser Reise überrascht. Wanderungen auf den Mount Longonot, den Mount Satima in den Aberdare Mountains und das mehrtägige Trekking auf den Mount Kenia führen die Gruppe durch völlig unterschiedliche Landschaften.

Am Mount Longonot eröffnet eine Kraterumrundung eindrucksvolle Ausblicke in den tiefen, bewaldeten Vulkankessel. Am Mount Satima unterscheidet sich die Szenerie deutlich: Hier prägen Hochmoor und weites Grasland das Bild. „Die Landschaften waren noch vielfältiger, als ich es mir vorgestellt habe“, erzählt Laura.

Trekking-Abenteuer am Mount Kenia

Der eigentliche Höhepunkt der Reise ist jedoch das mehrtägige Trekking auf den Mount Kenia mit Übernachtungen in Zelten und einer einfachen Hütte. Schritt für Schritt verändert sich hier die Landschaft. Die Route führt entlang von Elefantenpfaden, durch Regen- und Bambuswälder, Moor- und Graslandschaften und schließlich hinauf ins felsige Hochgebirge mit Gebirgsseen und markanten Gesteinsformationen.

Es hatte schon fast Expeditionscharakter. Während des Trekkings waren wir so gut wie immer allein“, erzählt Laura. „Vor allem der Bambuswald war ein Erlebnis. Unser Guide Robert hat uns dort mit der Machete den Weg durch den dichten Wald gebahnt.

Der Gipfeltag führt Laura auf den 4.985 Meter hohen Point Lenana. Doch ihr persönliches Highlight wartet danach: der Abstieg ins Gorges Valley mit spektakulären Ausblicken auf den Lake Michaelson. Am Ufer des Sees verbringt die Gruppe ihre letzte Nacht im Zelt. „Dort konnten wir den Ausblick genießen und das Treiben der vielen Vögel beobachten. Das war ein schöner Ausklang.

Näher dran mit Local Guide Robert

Manche Routen bleiben nicht nur wegen der Landschaft in Erinnerung, sondern auch wegen der Menschen, die einem begleiten. Laura hebt besonders Wanderguide Robert hervor, der die Gruppe während des Trekkings auf den Mount Kenia begleitete. Er stammt direkt aus der Region und kennt den Berg wie seine eigene Westentasche. „Er ist ein sehr weiser Mann mit einem besonderen Gespür für Menschen“, erzählt sie. „Er hat ganz genau gemerkt, welches Tempo für uns angenehm ist und wann wir eine Pause brauchen. Er war wirklich das Beste, was es an Guides gibt.

Die Menschen vor Ort erlebt Laura während der Reise als herzlich, hilfsbereit und angenehm unaufgeregt. „Diese Hakuna-Matata-Mentalität war wirklich angenehm. Ich habe mich sofort willkommen gefühlt. Von dieser Gelassenheit und Lebensfreude können wir uns wirklich etwas abschauen.

Lauras Fazit

Kenia war noch vielfältiger, als ich es mir vorgestellt hatte. Besonders macht diese Reise für mich die Kombination aus Wandern und intensiven Tiererlebnissen. Sie ist ideal für Abenteurer:innen, die Herausforderungen schätzen und idealerweise schon mehrere Weitwanderungen absolviert haben.

Tipp: Diese Reise lässt sich optimal mit der Reise „Kilimanjaro Gipfelglück“ kombinieren.

Kenia Reisetipps

Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
16 Tage Wanderreise
mittel bis anspruchsvoll
ab € 5.890,-  / Person, inkl. Flug