Frühmorgens fahren wir los zu einer Klippe des Ostafrikanischen Grabenbruchs; von hier sehen wir, 600 Meter tiefer, den Lake Bogoria, bekannt für seine Geysire. Wir steigen auf Pfaden hinab, die auch einheimische Wildhonigjäger benutzen. Unübersehbar die schnäbelnden Flamingos; Schreiseeadler und andere Greifvögel stellen ihrer rosafarbenen Beute nach. Vielleicht erhaschen wir auch einen Blick auf die Dikdiks, Zwergantilopen, nur wenig größer als Hasen.

Der vielfältigen kenianischen Fauna widmen wir auf dieser Reise viel Zeit: Im Boot auf dem Naivasha See begegnen wir Wasservögeln und Nilpferden. Im Samburu-Gebiet sehen wir Affen und Elefanten an der Tränke, hier leben endemische Tierarten, die sich an die steppenartige Landschaft angepasst haben. Besonders stilvoll sind bei dieser Reise unsere Unterkünfte, darunter Lodges, die noch aus der britischen Kolonialzeit stammen.

Am Tag 9 wird es ernst. Wir befinden uns auf 4.200 m, auf der Teleki-Hütte, mitten in Afrikas zweithöchstem Bergmassiv um den Mount Kenia (5.199 m). Um drei Uhr früh brechen wir auf, heute wollen wir den Point Lenana besteigen (4.985 m). Es geht einen teils schneebedeckten Felsrücken entlang, wir nehmen die Hände zu Hilfe. Bei Sonnenaufgang sind wir auf dem Gipfel. Weit unter uns liegt im Morgendunst die ostafrikanische Hochebene; erst nach und nach geben die Wolkenfetzen den Blick in die Tiefe frei.

Es ist ein außergewöhnliches Programm abseits der großen Massen und inkludiert Wandern und viel Wild, und das nicht unbedingt in der ueberlaufenen Maasai Mara.