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Kirgistan & seine Hochgebirgsseen

Ein Naturerlebnis in der „orientalischen Schweiz“

Schneeleoparden und Bären schleichen durch die „himmlischen Berge“ des Tian-Shian-Gebirges. Hier verbringen Nomaden mit ihren Schaf- und Pferdeherden den Sommer auf den weiten Hochalmen. Wir schlafen in Jurten, tauchen in versteckte Seen ein – lauschen der Stille.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer13 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage6 Tage
ab € 2.280
  • Bischkek, die Hauptstadt von Kirgistan
  • Der Gebirgssee Kol-Kogur
  • Das Kol-Tor-Tal und der Yssykköl-See
  • Nächtigung in einer traditionellen Jurte
  • 1. Tag: Unsere große Reise beginnt!
  • 2. Tag: Wilkommen in Bischek!
  • 3. Tag: Der Nationalpark Chon-Kemin
  • 4. Tag: Der Gebirgssee Kol-Kogur
  • 5. Tag: Der Kol-Kogur-Pass
  • 6. Tag: Der Yssykköl-See: das kirgisische Meer
  • 7. Tag: Karakol
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Im Chon-Kemin-Tal brechen wir auf zu unserem Trek ins Tian-Shian-Gebirge, schon in der Nähe zur kasachischen Grenze. Falls jemand geglaubt hat, das Edelweiß gehöre in die Alpen und sonst nirgendwohin, wird hier eines Besseren belehrt: Auf dem Weg in die Toru-Aigyr-Schlucht gehen wir über Wiesen voll der silbrigen Blumen; dazu passt, dass Kirgistan auch die „orientalische Schweiz“ genannt wird. Bei dem ungewöhnlich warmen Yssykköl-See, dem zweitgrößten Hochgebirgssee der Erde, erwartet uns schon eine Bauernfamilie, die kirgisische Pferde züchtet.

Mit Gipfeln von bis zu 7.439 Metern ist der Tian Shian der zweithöchste Gebirgszug der Welt, an seiner Südseite verläuft die Seidenstraße. Bedrohte Tiere ziehen sich gern hierher zurück. Gefährdet sind aber auch die Nomaden und ihre Lebensweise: Die Gletscher schmelzen rasant. Um auf die hoch gelegenen Almen zu gelangen, müssen die Hirten daher ihre Tiere durch zunehmend reißende Gebirgsflüsse treiben. Auf Nomadenfamilien treffen wir bei unserer Tour immer wieder, eine Gruppe von Frauen lässt uns über die Schultern schauen, wenn sie an ihren traditionellen Filzteppichen arbeitet.

Sehr beliebt bei Nomaden ist der auf über 3.000 Metern gelegene Songköl-See. Ab Juni stellen sie ihre weißen Jurten an seinem Ufer auf. Die Straße zum Songköl windet sich durch die Berge, bis sie sich im Nirgendwo zu verlieren scheint. Vielleicht wird der See deshalb „Last Lake“ genannt. Auch wir schlafen im Jurtencamp und lauschen am Lagerfeuer den Legenden, die sich um das stille Wasser ranken.

 

Hier geht’s zum Kirgistan Blogbeitrag von Weltweitwandern-Chef Christian Hlade: “Blüten hinter dem Vorhang”

Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Unsere große Reise beginnt!

Die Reise beginnt, wir fliegen heute nach Bischkek, die Hauptstadt von Kirgistan.
2. Tag: 

Wilkommen in Bischek!

In den frühen Morgenstunden landen wir in Bischek und werden bereits von unserem Guide erwartet, der uns zum Hotel bringt. Nach einem guten Frühstück gönnen wir uns eine Pause. Zu Mittag stärken wir uns mit landestypischem Essen und starten mit der Besichtigung von Bischkek. Die Stadt ist heute fast ein Freiluftmuseum für sowjetische Städteplanung und wurde damals von Architekten aus der Sowjetunion als moderne Musterstadt geplant. Breite Boulevards, zahlreiche Parkanlagen und architektonisch durchaus gelungene Verwaltungs- und Wohngebäude, ein Musiktheater und eine monumentale Bibliothek zeugen noch heute von der damaligen Aufbruchsstimmung. Auf dem Programm stehen das Stadtzentrum von Bischkek mit dem Eichenpark, der Freiluft-Kunstgalerie und dem Hauptplatz sowie der riesige Osch-Basar. Diesen Abend lassen wir in einem traditionellen Restaurant mit typisch kirgisischen Speisen ausklingen.
Stadtbesichtigung
Nächtigung im Hotel***
(F/M/A)
3. Tag: 

Der Nationalpark Chon-Kemin

Heute fahren wir zum Naturschutzgebiet bei Chon-Kemin, wo unser Trek beginnt. Unser Gepäck für die nächsten Tage wird von Autos auf Pferderücken verladen. Nach dem Umpacken lassen wir mit der Straße auch die Zivilisation für ein paar Tage hinter uns und tauchen ein in die Ruhe und Weite der zauberhaften kirgisischen Gebirgslandschaften. Langsam und auf recht guten Wiesenwegen steigen wir sanft auf, überqueren dabei immer wieder kleinere rauschende Bäche. Gut, dass wir Trekkingsandalen und Stöcke in den Tagesrucksack gepackt haben!
Wälder, Almen und Blumenwiesen liegen an unserem idyllischen Weg durch das Toru-Aigyr-Tal. Auf einem kleinen Hochplateau in der Nähe einer Hochalm schlagen wir für diese Nacht unsere Zelte auf. Wer will, erfrischt sich am nahen Bach, die Unentwegten unter uns können aber durchaus noch eine der umliegenden Anhöhen erklimmen, um einen besseren Überblick über die weite Gebirgslandschaft zu haben.
Fahrzeit: ca. 2-3 Std.
Wanderung: ca. 4 Std. (ca. +350 m)
Nächtigung im Camp im Zelt (ca. 2.400 m)
(F/M/A)
4. Tag: 

Der Gebirgssee Kol-Kogur

Wir wandern zunächst leicht ansteigend über grasbewachsene Bergrücken hinauf. Heute gehen wir über zwei kleinere Pässe mit herrlichen Bergpanoramen auf das umliegende Hochgebirge mit schneebedeckten Felsbergen. Vom zweiten Pass wieder absteigend, gelangen wir zum wunderschön gelegenen Gebirgssee Kol-Kogur. Die umliegenden Berggipfel und die Tien-Shan-Fichten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche und bieten uns ein herrliches Panorama. Berge, Blumenwiesen, kleine Wälder und dazu der klare See: ein echtes Gebirgsidyll.
Wer weiß, vielleicht schaffen wir es heute noch, ein Lagerfeuer zu entzünden, dessen Funken dann in den Abendhimmel stieben?
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. +500 m, höchster Punkt ca. 2.900 m)
Nächtigung im Camp (auf ca. 2.400 m)
(F/M/A)
5. Tag: 

Der Kol-Kogur-Pass

Nach dem Frühstück müssen wir gleich mal über den Bach, unsere Füße sind dann gut durchblutet und erfrischt! Über Blumenwiesen und vorbei an schönen Wäldchen steigen wir stetig auf – heute dauert der Anstieg allerdings etwas länger als an den Vortagen. Entlang von glucksenden Bächen und immer höher hinaufsteigend, überqueren wir schließlich den Kol-Kogur-Pass (3.270 m). Ein herrlich-weites Panorama auf den Yssykköl-See öffnet sich beim Abstieg vom Pass. Der Charakter der Landschaft ist nun völlig anders als auf der Nordseite des Passes, von der wir aufgestiegen sind: War es in den letzten Tagen üppig-grün, wird die Landschaft nun zunehmend trockener und wüstenähnlicher. Vermehrt sehen wir kahlere Landschaftsformen in Grau- und Ockerfarbtönen. Diese starken Wechsel von Landschaftsformen, das unmittelbare Nebeneinander von niederschlagsreichen, grünen und wüstenhaft-bräunlichen Landschaften gehört zu den großen Faszinationen von Kirgistan. Absteigend mit weitem Panorama und vorbei an einigen Hochalmen erreichen wir dann schließlich unser Camp auf einer geschützt liegenden Ebene in der Nähe eines kleinen Flusses.
Am Nachmittag bleibt noch Zeit, eventuell die nahen Hirten zu besuchen, ein erfrischendes Bad im Bach zu nehmen – oder einfach in der Wiese liegend den weiten Himmel zu genießen.
Wanderung: ca. 6 Std. (ca. +900 m, höchster Punkt ca. 3.250 m)
Nächtigung im Camp (auf ca. 2.400 m)
(F/M/A)
6. Tag: 

Der Yssykköl-See: das kirgisische Meer

3-stündige, absteigende Wanderung mit traumhaften Aus- und Weitblicken auf den tiefblauen Yssykköl-See und die weiten Ebenen und Berge rund um den See. Die immer wüstenhaftere und trockene Landschaft heute ist ein totales Kontrastprogramm zu den grünen Wäldern und Wiesenlandschaften der vorigen Tage. Nachdem wir die eine schöne Schlucht bis zum Anfang des Kol-Tor-Tals durchwandert haben, machen wir ein nettes Picknick in der Natur. Dort erwarten uns dann schon unsere Fahrzeuge und bringen uns nach Cholpon-Ata am Nordufer des Sees.
Der Yssykköl-See, den viele Kirgisen auch als "unser kirgisisches Meer" bezeichnen, ist mit seiner beeindruckenden Länge von 182 km und bis zu 60 km Breite und seiner Seehöhe von 1.607 m der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt – nach dem Titacacasee! Seine große Tiefe von bis zu 668 m macht ihn zudem, gemessen an der Wassermenge, zum zehntgrößten Süßwassersee der Welt. Rund um den See stehen schneebedeckte Gebirgszüge. Die Panoramen, die sich uns immer wieder neu und anders eröffnen, sind schlichtweg grandios!
Was wirklich genial ist, ist die Wassertemperatur: Yssykköl bedeutet nämlich "Warmer See". Etliche unterirdische Thermalquellen bringen das Wasser auf durchaus angenehme Temperaturen. Selbst im kältesten Winter friert der See deshalb nie zu. Schon in sowjetischer Zeit wurden der See und das angenehme Klima der Uferlandschaften für Erholungs- und Kuraufenthalte genutzt. So kamen auch die sowjetischen Kosmonauten nach anstrengenden Mondflügen hierher.
Am Nachmittag entspannen wir beim Schwimmen im See und erleben dabei auch die fast mediterrane Sommerfrische-Stimmung der kirgisischen Mittelschicht.
Optional können wir eine Schiffsfahrt auf dem See unternehmen und das gewaltige Bergpanorama so auch vom Wasser aus erleben. (Nicht im Reisepreis enthalten)
Wanderung: ca. 3 Std.
Nächtigung in einem netten ***Hotel am Ufer des Sees auf ca. 1.600 m
(F/M/A)
7. Tag: 

Karakol

Heute Morgen fahren wir ca. 170 km nach Karakol und folgen dabei dem Nordufer des Yssykköl. Am Vormittag besichtigen wir das über 42 Hektar große Freiluftmuseum in Tsholponata mit prähistorischen Monumentalbauten: Wir sehen Steinkreise, Gräber, Überreste von Grenzmauern und Steingravuren mit verschiedenen Tierdarstellungen. Anschließenden besuchen wir das Bauerndorf Tepke. Wir essen bei einem Bauernhof – eventuell in einer traditionellen Jurte – zu Mittag, und die Eigentümer zeigen uns ihre Farm mit neuen Anbaumethoden, vielen Baumsorten und ihren berühmten Rasse-Pferden. Pferde spielen auch heute noch in Kirgistan eine große Rolle und sind Teil der Nationalidentität. Das spüren und erleben wir heute hautnah, wenn uns der Bauer voller Stolz seine kostbaren Tiere zeigt! Anschließend fahren wir gut gestärkt weiter nach Karakol. Der Ort war und ist ein bedeutender Außenposten an der nahen Grenze zu China.
Von hier startete der berühmte russische Forscher und Geograf Nikolai Michailowitsch Prschewalski (Namensgeber der zentralasiatischen Urpferde) zahlreiche Expeditionen, die ihn bis Tibet führten. Wir besichtigen die berühmte russisch-orthodoxe Holzkathedrale und die hölzerne Moschee, die vor rund 100 Jahren im chinesischen Dunganen-Stil errichtet wurde.
Fahrzeit: ca. 3 Std.
Nächtigung im ***Hotel (Karakol liegt auf ca. 1.700 m)
(F/M/A)
8. Tag: 

Das Tal der Blumen

Nach dem Frühstück führt uns eine nur kurze Fahrt (ca. 40 Km) ins "Tal der Blumen" mit seiner berühmten roten Jety-Ögüz-Felsformation am Taleingang. Unser Guide erzählt uns hier sicher die örtliche Legende, warum hier sieben Ochsen zu Stein wurden! Im Tal wandern wir über einige Holzbrücken und erreichen nach ca. einer Stunde einen 24 Meter hohen Wasserfall. Am Nachmittag entspannen wir am Flussufer bei unserem Jurten-Camp: Saftig-grüne Almen, Wälder, rauschende Bäche und Berge fügen sich hier zu einer alpinen Musterlandschaft. Wanderbegeisterte finden optional noch weitere Möglichkeiten, ins wunderschöne Tal hineinzuwandern – bis an den Fuß eines 5.000 m hohen Gletscherberges. Nächtigung in einer traditionellen Jurte mit bequemen Matratzen und warmem Bettzeug.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Wanderung: ca. 2 Std. (optional auch mehr möglich)
Nächtigung in einer traditionellen Jurte
(F/M/A)
9. Tag: 

Märchental & Filzproduktion

Wir fahren heute entlang der Südküste des Yssykköl-Sees nach Kochkar (ca. 280 km). Spannend sind die Bauern-Friedhöfe am Straßenrand mit fast monomentalen Grabbauten und Nachbildungen von Jurten aus Eisen. Ein Zwischenstopp bringt uns in ganz kurzer Zeit in eine völlig andere Landschaftsform: Nur eine kurze Autostrecke weg vom Seeufer und eine kurze Wanderung, und wir befinden uns mitten in einer vegetationslosen Wüste. Der Farben- und Formreichtum der von Erosion gestalteten Lehmhügel hat dem Gebiet den Beinamen „Märchenlandschaft“ eingetragen.
Nach einer Stärkung bei einem Picknick am Seeufer und vielleicht einem weiteren kurzen Bad im Yssykköl-See besichtigen wir eine vorbildhafte Filzteppichproduktion. Eine Frauenkooperative hat sich in der abgelegenen Region eine wunderbare Möglichkeit zu einem wichtigen Einkommen geschaffen. Aus der reichlich vorhandenen örtlichen Wolle und mit traditionellem Filz-Handwerk werden kreative Teppiche und viele andere schöne Dinge hergestellt und von den Frauen selbst an TouristInnen oder über fairen Handel vertrieben. Wenn wir hier Souvenirs einkaufen, dann geht das Einkommen direkt an die Herstellerinnen!
Auch der nächste "Programmpunkt" im Ort Kochkor bringt einer einheimischen Familie ein direktes Einkommen: unser Abendessen und unsere Nächtigung in einem Privathaus. Keine Sorge: Das Haus hat recht viele Zimmer mit gemütlichen Betten, und das Essen schmeckt – wie überall auf der Welt – "zu Hause" oft am Besten!
Fahrzeit: ca. 6 Std.
Wanderung: ca. 2-3 Std.
Nächtigung in Kochkor (auf ca. 1.750 m) in einem privaten Guesthouse
(F/M/A)
10. Tag: 

Der Songköl-See

Heute geht es auf holprigen Pisten mit den Autos hinauf zum Songköl-See auf über 3.000 Meter. Das Weideland rund um den See wird von den Einheimischen „Nomadenparadies“ genannt. Viele Halbnomaden verbringen den Sommer in ihren Jurten und mit Pferden, Yaks und Schafen in dieser schönen Gegend. Die Straße führt zunächst durch ein weites Tal mit Dörfern und dann in Serpentinen den Berg hinauf bis zum 3.065 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Oft liegt hier bis in den Sommer hinein noch etwas Schnee. Nach der Passhöhe erblicken wir den in eine riesige Hochebene eingebetteten, tiefblauen Songköl-See: Er wirkt fast unwirklich, wie er in seiner gewaltigen Senke liegt. Dieser mit 270 Quadratkilometern zweitgrößte See des Landes – nach dem Yssykköl-See – liegt auf 3.016 m Seehöhe, ist 29 km lang und maximal 18 km breit und an der tiefsten Stelle nur 13,2 m tief. Der zunächst noch weit entfernt scheinende Bergsee kommt bei der Fahrt vom Pass rasch näher und füllt bald fast unser gesamtes Blickfeld: die grüne Wiesen, der tiefblaue See und dahinter die glitzernden schneebedeckten Berge. Den Sommer am "Jailoo" (auf der Hochalm) zu verbringen ist für viele Kirgisen der Inbegriff einer paradiesischen, unbeschwerten Zeit. Der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow (1928-2008) beispielsweise beschreibt in seinem lesenswerten Buch "Kindheit in Kirgisien" sehr berührend über seine Jailoo-Erlebnisse als Kind.
Das Mittagessen nehmen bereits in unserem heutigen Jurtenlager auf 3.000 m in der Nähe des Seeufers ein.
Am Nachmittag haben wir Gelegenheit, am Seeufer spazieren zu gehen und Einblick in das Alltagsleben der Hirten mit ihren Herden zu bekommen. Vielleicht können wir ihnen beim Melken der Stuten zusehen oder auch bei der Herstellung von Kumyz, einem kefirartigen Getränk aus vergorener Stutenmilch, oder Ayran, einem erfrischenden Sauermilchgetränk, mitmachen – oder wenigstens eine kleine Kostprobe erhalten.
Fahrzeit: ca. 3-4 Std.
Wanderung: ca. 2-3 Std.
Nächtigung in einer traditionellen Jurte auf 3.000 m
(F/M/A)
11. Tag: 

Genusstag & Naturerlebnis am Songköl-See

Wir können eine wunderschöne Rundwanderung zu Aussichtsbergen machen, einen optionalen Ausritt auf Pferden unternehmen, die umliegenden Jurtensiedlungen der Schafhirten besuchen oder einfach nur die Natur am Seeufer genießen. An warmen Tagen ist durchaus auch Baden im See eine Option!
Achtung: Der Reitausflug muss vorab fix reserviert werden, da es vor Ort nur ca. 4-6 Pferde gibt, die zum Reiten organisiert werden können.
Wanderung: 2-4 Std.
Optionaler Reitausflug: 2-3 Std. (*BITTE BEI DER REISEBUCHUNG BEKANNT GEBEN WENN SIE DEN REITAUSFLUG UNTERNEHMEN MÖCHTEN!!* Kosten: ca. EUR 25,- pro Person - Die Bezahlung erfolgt direkt vor Ort)
Nächtigung in einer traditionellen Jurte
(F/M/A)
12. Tag: 

Der Burana-Turm

Heute schließt sich der Kreis unserer vielfältigen Rundreise: Unsere Rückfahrt nach Bischkek führt uns wieder über den 3.065 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Ein letzter Blick zurück zum See, und schon geht es auf der anderen Seite wieder hinunter und weiter zur Hauptstraße. Entlang von Flüssen, vorbei an Stauseen und durch weite Ebenen führt heute unsere Reise. Unser Mittagessen werden wir in einem einheimischen Restaurant in einer kleinen Stadt einnehmen. In Tokmok bleiben wir stehen und besichtigen den im 10. Jahrhundert errichteten Burana-Turm. Er ist Teil einer alten Wehranlage, wie es viele entlang der Seidenstraße gegeben hat, und heute ein Museum. Für die Handelskarawanen waren solche befestigten Orte in der Entfernung von jeweils einer Tagesreise überlebensnotwendig. Manche dieser Plätze erlangten – so wie Tokmok – durch den Handel auf der Seidenstraße Bedeutung und Wohlstand.
Am Nachmittag erreichen wir dann wieder die kirgisische Hauptstadt Bischkek: Welch großer Kontrast zwischen den Parks und dem modernen Leben in den Straßencafés der Hauptstadt und dem Nomadenleben auf den Hochweiden!
Abendessen und Abschied von Kirgistan in einem traditionellen Restaurant.
Fahrzeit: ca. 6 Std.
Nächtigung im *** Hotel
(F/M/A)
13. Tag: 

Auf Wiedersehen, Kirgistan!

In den (eventuell sehr!) frühen Morgenstunden werden wir zum Flughafen, um unsere Heimreise anzutreten.
(-/-/-)

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Von Bis EZZ Preis
31. August 2020 12. September 2020 € 135 € 2.280
14. Juni 2021 26. Juni 2021 € 145 € 2.290 Buchen
28. Juni 2021 10. Juli 2021 € 145 € 2.290 Buchen
12. Juli 2021 24. Juli 2021 € 145 € 2.290 Buchen
26. Juli 2021 07. August 2021 € 145 € 2.290 Buchen
09. August 2021 21. August 2021 € 145 € 2.290 Buchen
30. August 2021 11. September 2021 € 145 € 2.290 Buchen
von - bis EZZ Preis
31.08.2020 12.09.2020
135 € 2.280 €
14.06.2021 26.06.2021
145 € 2.290 € Buchen
28.06.2021 10.07.2021
145 € 2.290 € Buchen
12.07.2021 24.07.2021
145 € 2.290 € Buchen
26.07.2021 07.08.2021
145 € 2.290 € Buchen
09.08.2021 21.08.2021
145 € 2.290 € Buchen
30.08.2021 11.09.2021
145 € 2.290 € Buchen
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug von Wien, Frankfurt, München und retour inkl. Flughafengebühren und Taxen, Flüge von Zürich 100,- Euro Aufpreis. (andere Abflughäfen auf Anfrage)
  • Transfers lt. Detailprogramm
  • Unterbringung lt. Detailprogramm (4x Hotel, 3x Zelt, 3x Jurte, 1x Gästehaus) - Unterbringung im Hotel und im Zelt auf Doppelbasis; in den Jurten und Gästehäusern teilen sich jeweils 4-6 Gäste eine Jurte bzw. ein Zimmer im Gästehaus; für die Nacht im Gästehaus nutzen wir je nach Gruppengröße bis zu 4 Familien-Gästehäuser die alle an einer Straße im Abstand von 2-3 Gehminuten liegen, Toilette und Bad sind in jedem Gästehaus zu teilen, das Abendessen wird bei einer der Gastfamilien für alle gemeinsam organisiert.
  • Verpflegung lt. Detailprogramm (11x Frühstück, 11x Mittagessen, 11x Abendessen)
  • Führung und Betreuung durch einen einheimischen Deutsch sprechenden WWW-Guide
  • Inkl. Eintritte wie im Programm angegeben
  • Komplette Campingcrew und Gepäcktransport auf Lasttieren
  • Campingausrüstung (Ein Schlafsack ist selbst mitzubringen, eine einfache Schaumstoff-Unterlagsmatte wird zur Verfügung gestellt, wer es bequemer möchte, kann zusätzlich selbst eine zB aufblasbare Unterlagsmatte mitnehmen)
  • 1 Reitpferd ab 6 ReiseteilnehmerInnen
  • Zuschlag Einzelunterbringung EUR 170,- (Einzelunterbringung nur im Hotel und im Zelt möglich; in den Jurten und Gästehäusern keine Einzelunterbringung möglich)
  • Ein Schlafsack ist selbst mitzubringen, eine einfache Schaumstoff-Unterlagsmatte wird zur Verfügung gestellt, wer es bequemer möchte, kann zusätzlich selbst eine zB aufblasbare Unterlagsmatte mitnehmen
  • Impfungen, Versicherungen etc.
  • Nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen
  • Ausgaben persönlicher Natur (Getränke, Souvenirs, Trinkgeld, etc.)
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt.
  • Wir empfehlen unseren Gästen ca. EUR 200,- bis EUR 250,- in bar nach Kirgistan mitzunehmen. Zum Wechseln können Euro mitgenommen werden (US-Dollar sind nicht notwendig).
    Unserer Erfahrung nach benötigen die meisten Gäste ca. EUR 50,- bis EUR 100,- für Getränke, Snacks und kleine Souvenirs.
    An Tag 11 ist es möglich einen optionalen Reitausflug zu unternehmen. Kosten ca. EUR 25,- pro Person. (Bezahlung erfolgt direkt vor Ort)
    Hinzu kommen Trinkgelder. Das Folgende dient zur Orientierung und ist keine zwingende Vorgabe:
    Guide: ca. EUR 40,- bis 90,- pro Gruppe | pro Fahrer: ca. EUR 40,- pro Gruppe | pro Koch: ca. EUR 40,- pro Gruppe | pro Tierführer: ca. EUR 20,- pro Gruppe
    Letztlich ist und bleibt es Trinkgeld und jeder Gast entscheidet selbst und frei über die Trinkgeldhöhe!
  • Bei Buchung eines halben Doppelzimmers gilt: Hat sich bei Buchung eines halben Doppelzimmers kein/e gleichgeschlechtliche/r Mitreisende/r angemeldet, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
  • Die Mindestteilnehmerzahl bei dieser Reise liegt bei 4 TeilnehmerInnen, maximal sind 14 TeilnehmerInnen möglich. Bei 4-5 TeilnehmerInnen erlauben wir uns einen Kleingruppenzuschlag in Höhe von EUR 170,- pro Person zu verrechnen.
Download: Detailinformationen zu den Zusatzleistungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
31.08.2020-12.09.2020:
Einzelzimmer 135 €
14.06.2021-26.06.2021:
Einzelzimmer 145 €
28.06.2021-10.07.2021:
Einzelzimmer 145 €
12.07.2021-24.07.2021:
Einzelzimmer 145 €
26.07.2021-07.08.2021:
Einzelzimmer 145 €
09.08.2021-21.08.2021:
Einzelzimmer 145 €
30.08.2021-11.09.2021:
Einzelzimmer 145 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sandra.pieber@weltweitwandern.com

Informationen

Die Einreisebestimmungen für ÖsterreicherInnen, SchweizerInnen und Deutsche sind derzeit einheitlich. Bei einem Aufenthalt von bis zu 60 Tagen wird für Kirgistan kein Visum benötigt. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch mindestens drei Monate gültig sein. Im Falle eines Verlustes wird ein cremefarbiger Notpass akzeptiert.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Impfungen

Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Kirgistan, ausgenommen bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Vom Tropeninstitut werden die Impfungen des Basisschuzprograms für Reisende (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A & B, Typhus) vorgeschlagen und die folgenden Impfungen nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen:

  • Diphterie
  • Tollwut (bei Trekkingreisen)
  • FSME (bei Naturexursionen)
  • Masern (für Kinder)

Bitte rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt abklären, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!

Malaria

Es besteht ein geringes saisionales Risiko  (Juni-Oktober) in südlichen und westlichen Regionen. Der Rest des Landes ist malariafrei.

Magen- Darmprobleme

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden.

Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung! Bitte informieren Sie sich zeitgerecht vor Ihrer Reise bei Ihrem Hausarzt und/oder einem Reisemediziner!

Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten.

Besuchen Sie vor Abreise den Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.

Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at

Zentrum für Reisemedizin Wien
Tel. +43 /1/ 403 8343
www.reisemed.at

Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20, 79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
Internet: www.tropenmedizin.de, www.reisen-malaria.de, www.malariavorbeugung.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Das Klima in Kirgistan ist extrem kontinental geprägt. Lange, heiße und trockene Sommer wechseln mit eiskalten Wintern ab. Im Süden des Landes kann es im Sommer schon mal 45°C haben, wogegen in den Wintern im Norden das Thermometer auf -18°C fallen kann.

Kontinentales Klima bedeutet große Unterschiede zwischen Tag und Nacht, beziehungsweise Sommer und Winter. In den tieferen Lagen bewegt sich die Durchschnittstemperatur im Juli zwischen 20 und 27°C, im Jänner dagegen zwischen -2 und -8°C.

In den höheren Lagen herrscht eher subpolares Klima, die mittlere Temperatur im Juli bei ca. 10 – 12°C, und im Jänner -20 bis -27°C.

Ausnahme ist der Issyk-Kul. Dieser riesige See fungiert quasi als Heizung. Gespeist durch viele heiße Quellen friert er selbst im kalten kirgisischen Winter nicht zu.

Die Landeswährung ist der Kirgisische Som.

Bitte nehmen Sie zum Wechseln Euro (oder US-Dollar) in bar mit!

Nach Ihrer Ankunft in Bischkek geht der Guide mit der Gruppe Geld wechseln. Wir empfehlen nicht am Flughafen zu wechseln, da hier die Konditionen ungünstig sind.

Gewechselt werden kann in Banken, Wechselstuben oder im Hotel. Bankomaten gibt es nur sehr selten, selbst in Bischkek. Mit Kreditkarten können Sie in größeren Geschäften und Hotels bezahlen.

Die Einfuhr von ausländischen Währungen stellt kein Problem dar, wenn diese bei der Einreise deklariert wird. Der Rücktausch von Kirgistan-Som in Euro hingegen kann unter Umständen Probleme bereiten. Kalkulieren Sie gegen Ende der Reise lieber genau und bewahren Sie die Umtauschquittungen auf. Es kann sein, dass Sie bei der Ausreise danach gefragt werden.

Zeitverschiebung

Kirgistan ist unserer Winterzeit +5 Stunden und unserer Sommerzeit +4 Stunden voraus.

Strom

Die Netzspannung in Kirgistan beträgt 220 Volt/ 50 Hz. In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für zweipolige Stecker. Meistens passen österreichische und deutsche Stecker in die Steckdosen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir trotzdem die Mitnahme eines Weltreise-Steckers.

Während der Trekkingtour sind Sie in Zelten bzw. in Jurten untergebracht. Hier gibt es keine Lademöglichkeiten. Bitte bringen Sie genügend Akkus/Batterien für Ihre Kamera und Stirnlampe mit. Durch Kälte entladen sich die Akkus ziemlich rasch. Unser Tipp: In der Nacht mit in den Schlafsack nehmen. Solarpanele oder Powerbanks erweisen bei Trekkingtouren gute Dienste.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

 

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

 

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

 

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

 

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

 

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sandra.pieber@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Alexander Baratov

Die Familie Alexanders ist zum einen Teil aus Russland, der andere Teil aus Kirgisistan. Sein Heimatdorf ist in der Talas Region in Kirgistan, der Heimat des kirgisischen Volkshelden Manas und des bekannten kirgisischen Autors Chingiz Aitmatov. Dessen Bücher wurden übrigens auch ins Deutsche übersetzt und sind für Reisende nach Kirgisistan sehr empfehlenswert zu lesen, wie zum Beispiel die Bücher Jamilya, der erste Lehrer und das weiße Schiff.

Bereits mit 19 Jahren hat Alexander angefangen Gäste durch sein Land zu begleiten. Vor allem aktive Touren mit Wanderungen reizen Ihn besonders. Er spricht Kirgisisch, Russisch und Deutsch. Momentan studiert er auf der kirgisischen Universität für Architektur und Bauwesen, in der Fakultät für Maschinenbau, welche sogar von der deutschen Botschaft in Kirgisistan Unterstützung erhält.

Joroeva Aksaamai

Reiseleiterin

Aksaamai ist 23 Jahre alt und kommt aus dem Süden Kirgistans, aus einer der schönsten Städte in Zentral Asien, Osch. Aksaamai hat 4 Jahre an der Universität Germanistik studiert. „Die Deutsche Sprache hat für mich viele Horizonte geöffnet. Ich bin nach Europa gereist, habe nette Leute kennengelernt und einen interessanten Job als Reiseleiterin gefunden“, sagt sie mit Freude.

Seit 2017 arbeitet Aksaamai als Reiseleiterin. „Dieser Job macht mir viel Spaß. Ich genieße es, die Natur zu erkunden, zu Fuß unterwegs zu sein, Tiere zu beobachten und im Zelt zu übernachten. Am liebsten teile ich diese Begeisterungen mit meinen Gästen, ich kümmere mich liebevoll um sie und bringe Ihnen gerne etwas unserer vielfältigen Kultur, reichen Geschichte und kirgisische Mentalität bei“, erzählt sie.

Diana Abdyrazaeva

Reiseleiterin

Diana kommt aus dem Gebiet Issyk-Kul. Dort wo sich der gleichnamige See, die Perle Kirgisiens, befindet. Nach dem Schulabschluss ging sie nach Bischkek, um zu studieren. Dann aber entschied sich Diana dafür, als au-pair nach Deutschland zu fahren um die deutsche Sprache zu lernen. Weiter ging es dann für sie nach Wien, wo sie die Handelsschule absolvierte. Im Jahr 2015 kehrte sie zurück und seit Sommer 2016 arbeitet sie als Reiseführerin für deutschsprachige Gäste im Land der Nomaden. Sie liebt diese Tätigkeit. "Sie gibt mir die Möglichkeit Zeit in der wundervollen Natur zu verbringen, gemeinsam mit wunderbaren Menschen, erzählt sie mit Freude.

Asylbekov Avas

Stableman

Avas ist geboren im Jahr 1985. Er kommt und wohnt mit seiner Familie in dem Dorf Kyzart, im Naryn Gebiet Kirgistans. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Bereits seit 2005 arbeitet Avas im Tourismus. Anfangs hat er als Reiseleiter gearbeitet, jetzt allerdings organisiert Avas Wandertouren und Pferdetouren in seiner Gegend.

Toitchubek uulu Daniyar

Trekking Personal

Daniyar ist 23 Jahre alt und kommt aus dem Dorf Kotchkor, im Naryn Gebiet. Er hat an der Universität in Bischkek Geografie, Ökologie und Tourismus studiert, seit 2012 arbeitet er im Tourismus. Obwohl Daniyar sehr jung ist hat er bereits viel Erfahrungen mit Touristen gesammelt und hat an vielen touristischen Events teilgenommen. Daniyar  ist ein sehr aktiver Mensch, eines seiner größten Hobbys ist Mountainbiking. Er spricht Englisch, Türkisch, Russisch und natürlich Kirgisisch.

Karabaschev Ilzat

Fahrer

Ilzat ist 40 Jahre alt. Er wohnt mit seiner Familie in Karakol, im Issyk-Kul Gebiet. Ilzat arbeitet seit 2000 im Tourismus. Anfangs war er Teil des Trekking Personals und hat Touristen in den Bergen versorgt, jetzt allerdings arbeitet er als Fahrer. Seine Hobbys sind Angeln und Kochen.

Turdumambetov Schavkat

Fahrer

Der 37 jährige Schavkat ist Vater von 4 Kindern und angelt gerne. Mit seiner Familie wohnt er im Dorf Karakol, im Issyk-Kul Gebiet. Schavkat hat bereits mehr als 10 Jahre Erfahrung im Tourismus als Fahrer gesammelt. Er ist ein sehr freundlicher, hilfsbereiter Mensch und fährt seine Gäste immer mit Freude.

Kanyschai Emilova

Guide

Mein Name ist Kanyschai Emilova, bin 27 Jahre alt, verheiratet und habe eine Tochter. Sie ist das beste Geschenk, meines Lebens. Ich staemme aus dem Issyk-Kul Gebiet und wohne seit 20 Jahren in Haupstadt Kirgisistans Bischkek. Von der Arbeit, die ich zurzeit mache habe ich immer geträumt. Ich habe 5 Jahre Germanistik studiert und bin sehr froh, dass ich Deutsch gewählt habe. Im Winter unterrichte ich Deutsch, unseren Studenten und helfe ihnen per “Work &Travel in Deutschland” für 3 Monate nach Deutschland zu gehen. Als Reiseleiterin arbeite ich seit 2013. Als Studentin habe ich damit begonnen, legte zwischenzeitlich Pausen wegen Auslandsaufenthalt und Mitterschaftsurlaub ein. Ich begleite verschiedene Reisegruppen und mache diese Arbeit mit grosser Liebe. Ich bekomme selbst sehr viel von meinem Job als Guide zurück, weil ich viele Menschen kennenlerne, in der Natur bin und am Wichtigsten; Menschen aus der ganzen Welt unser schönes Land zeigen und viel von unserer Kultur erzählen kann. Ich möchte noch mehr Erfahrungen sammeln und besuche Kurse bei der Kyrgyz Association of Tour-Operators, bei GIZ  und dem Roten Kreuz. Dabei handelt es sich um Erste Hilfe, Technik und Probleme in den Reisen, wie man sie lösen kann usw. - Ich freu mich auf Sie.

 

Fotos zur Reise

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