Kirgistan & seine Hochgebirgsseen
Schneeleoparden und Bären schleichen durch die „himmlischen Berge“ des Tian-Shian-Gebirges. Hier verbringen Nomaden mit ihren Schaf- und Pferdeherden den Sommer auf den weiten Hochalmen. Wir schlafen in Jurten, tauchen in versteckte Seen ein und lauschen der Stille.
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Reisedauer:13 Tage
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Davon Wandertage:6 Tage
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Nächte im Bett:8Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Nächte im Zelt:3Die Übernachtungen finden in Zelten statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:4-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 4 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Bischkek, Planstadt mit Sowjetnostalgie
- Gebirgsseen Yssykköl und Songköl
- Skazka, die Märchenschlucht
- Wandern in Nationalpark Chon-Kemin
- Überquerung des Kol-Kogur-Passes (3.250 m)
- Nächtigung im Zelt und in traditionellen Jurten
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir kompensieren den CO2-Ausstoß aller Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
58% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Kirgistan: Schneeberge und Hochgebirgsseen
Von Kirgistan hat man kaum Bilder im Kopf, und dann kommt man hin und es haut einen um. Da stehen schneebedeckte Siebentausender, das Tian Shian-Gebirge ist das zweithöchste der Welt. An seiner Südseite verläuft die alte Seidenstraße. Da sind Wüsten und von unterirdischen Thermalquellen gewärmte Hochgebirgsseen. Man schwimmt auf 1.600 Metern im Yssykköl, dem „kirgisischen Meer“, und schaut von dort auf die Gletscher. Mit 182 Kilometern Länge ist es der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt, nach dem Titacacasee.
Trekking in Kirgistan: Unsere Reise durch die „orientalische Schweiz“
Im Chon-Kemin-Tal brechen wir auf zu unserem Trek ins Tian-Shian-Gebirge, ganz in der Nähe zur kasachischen Grenze. Auf dem Weg in die Toru-Aigyr-Schlucht gehen wir über Wiesen voll mit Edelweiß, nicht umsonst hat Kirgistan den Beinamen „orientalische Schweiz“.
Um auf ihre hoch gelegenen Almen zu gelangen, müssen die Hirten ihre Tiere durch tosende Gebirgsflüsse treiben. Auf Nomadenfamilien treffen wir bei unserer Tour immer wieder, eine Gruppe von Frauen lässt uns eventuell über die Schultern schauen, wenn sie an ihren traditionellen Filzteppichen arbeiten.
Die Seen von Kirgistan: Yssykköl und Songköl
Im Herzen des Gebirges liegt der von Thermalquellen erwärmte Yssykköl, der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt. Eine gastfreundliche Bauernfamilie, die kirgisische Pferde züchtet, empfängt uns am Ufer dieses einzigartigen Sees.
Sehr beliebt bei Nomaden ist der auf über 3.000 Metern gelegene Songköl. Ab Juni stellen sie ihre weißen Jurten an seinem Ufer auf. Die Straße zum Songköl windet sich durch die Berge, bis sie sich im Nirgendwo zu verlieren scheint. Vielleicht wird der See deshalb „Last Lake“ genannt. Hier unternehmen wir Wanderungen, schlafen im Jurtencamp und lauschen am Lagerfeuer den Legenden, die sich um das stille Wasser ranken.
Das Herz der Reise: Unser örtliches Team
Das mit uns seit vielen Jahren freundschaftlich verbundene Kirgistan-Team rund um Anvar, Aksaamai und Aida hat mit uns zusammen diese Reise konzipiert. Mit Guide Aida sind wir im Rahmen unseres WWW-Guidetrainings auch schon in den Alpen unterwegs gewesen.
Anvar und sein Team engagieren sich sehr für Nachhaltigkeit und initiierten schon viele vorbildhafte kleine lokale Tourismusprojekte. Bei unseren Reisen gibt es fast immer Trinkwasser aus wiederbefüllbaren großen Wasserspendern und übernachtet wird oft in familiengeführten Unterkünften, nahe am Leben der Menschen. Unsere Kirgistan-Reisen werden mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Linktipps
Unsere langjährige Partnerin und Guide Aksaamai erzählt in der Podcast-Folge „Kirgistan: Nomadenland & Hochgebirgsseen mit Aksaamai“ über die einzigartigen Landschaften Kirgistans, ihr Aufwachsen in der nomadischen Kultur und vieles mehr.
Hier geht es zu WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht Kirgistan: Große Naturwunder und tolle Menschen
Kontakt & Infos
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Tagesablauf
1. Tag: Anreise nach Kirgistan
Heute startet unsere Reise nach Kirgistan, mit dem Flugzeug geht es in die Hauptstadt Bischkek.
2. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
In den frühen Morgenstunden landen wir in Bischkek und werden bereits am Flughafen vom lokalen Team erwartet. Nach der ersten Begrüßung werden wir zum Hotel gebracht, erhalten ein Frühstück und können uns ein bisschen ausruhen. Zu Mittag stärken wir uns mit landestypischem Essen und starten mit der Besichtigung von Bischkek. Die Stadt ist heute fast ein Freiluftmuseum für sowjetische Städteplanung und wurde damals von Architekten aus der Sowjetunion als moderne Musterstadt geplant. Breite Boulevards, zahlreiche Parkanlagen und architektonisch durchaus gelungene Verwaltungs- und Wohngebäude, ein Musiktheater und eine monumentale Bibliothek zeugen noch heute von der damaligen Aufbruchsstimmung. Auf dem Programm stehen das Stadtzentrum von Bischkek mit dem Eichenpark, der Freiluft-Kunstgalerie und dem Hauptplatz. Diesen Abend lassen wir in einem traditionellen Restaurant mit typisch kirgisischen Speisen ausklingen.
(F/M/A)
3. Tag: Der Nationalpark Chon-Kemin
Heute fahren wir zum Naturschutzgebiet bei Chon-Kemin, wo unser Trekking beginnt. Unser Gepäck für die nächsten Tage wird von Autos auf Pferderücken verladen, nun heißt es Abschied nehmen von der Zivilisation und Eintauchen in die Ruhe und Weite der zauberhaften kirgisischen Gebirgslandschaften. Langsam und auf recht guten Wiesenwegen steigen wir sanft auf, überqueren dabei immer wieder kleinere rauschende Bäche. Gut, dass wir Trekkingsandalen und Stöcke in den Tagesrucksack gepackt haben! Wälder, Almen und Blumenwiesen liegen an unserem idyllischen Weg durch das Toru-Aigyr-Tal. Auf einem kleinen Hochplateau in der Nähe einer Hochalm schlagen wir für diese Nacht unsere Zelte auf. Wer will, erfrischt sich am nahen Bach, die Unentwegten unter uns können aber durchaus noch eine der umliegenden Anhöhen erklimmen, um einen besseren Überblick über die weite Gebirgslandschaft zu haben.
Wanderung: ca. 4-5 Std. (ca. 7-8 km, ca. +600 m, höchster Punkt ca. 2.500 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 2.500 m
(F/M/A)
4. Tag: Kol-Kogur mit Bergpanorama
Wir wandern zunächst leicht ansteigend über grasbewachsene Bergrücken hinauf. Heute gehen wir über zwei kleinere Pässe auf ca. 2.400 m und 2.900 m, mit herrlichen Bergpanoramen auf das umliegende Hochgebirge mit schneebedeckten Felsbergen. Vom zweiten Pass wieder absteigend, gelangen wir zum wunderschön gelegenen Gebirgssee Kol-Kogur. Die umliegenden Berggipfel und die Tien-Shan-Fichten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche und bieten uns ein herrliches Panorama. Berge, Blumenwiesen, kleine Wälder und dazu der klare See: ein echtes Gebirgsidyll. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es heute noch, ein Lagerfeuer zu entzünden, dessen Funken dann den Abendhimmel erhellen?
Übernachtung: Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
5. Tag: Kol-Kogur-Pass (3.250 m)
Nach dem Frühstück müssen wir gleich mal über den Bach, unsere Füße sind dann gut durchblutet und erfrischt! Über Blumenwiesen und vorbei an schönen Wäldchen steigen wir stetig auf – heute dauert der Anstieg allerdings etwas länger als an den Vortagen. Entlang von idyllischen Bächen und immer höher hinaufsteigend, überqueren wir schließlich den Kol-Kogur-Pass (3.250 m). Ein herrlich-weites Panorama auf den Yssykköl-See öffnet sich beim Abstieg vom Pass. Der Charakter der Landschaft ist nun völlig anders als auf der Nordseite des Passes, von der wir aufgestiegen sind: War es in den letzten Tagen üppig-grün, wird die Landschaft nun zunehmend trockener und wüstenähnlicher. Vermehrt sehen wir kahlere Landschaftsformen in Grau- und Ockerfarbtönen. Diese starken Wechsel von Landschaftsformen, das unmittelbare Nebeneinander von niederschlagsreichen, grünen und wüstenhaft-bräunlichen Landschaften gehört zu den großen Faszinationen von Kirgistan. Absteigend, mit weitem Panorama und vorbei an einigen Hochalmen erreichen wir dann schließlich unser Camp auf einer geschützt liegenden Ebene in der Nähe eines kleinen Flusses. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, eventuell die nahen Hirten zu besuchen, ein erfrischendes Bad im Bach zu nehmen – oder einfach in der Wiese liegend den weiten Himmel zu genießen.
Übernachtung: Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
6. Tag: Der Yssykköl, das kirgisische Meer
Uns erwartet eine rund 3-stündige, absteigende Wanderung mit traumhaften Aus- und Weitblicken auf den tiefblauen Yssykköl und die weiten Ebenen und Berge rund um den See. Die immer wüstenhaftere und trockene Landschaft heute ist ein totales Kontrastprogramm zu den grünen Wäldern und Wiesenlandschaften der vorigen Tage. Nachdem wir die eine schöne Schlucht bis zum Anfang des Kol-Tor-Tals durchwandert haben, machen wir ein nettes Picknick in der Natur. Dort erwarten uns dann schon unsere Fahrzeuge und bringen uns nach Cholpon-Ata am Nordufer des Sees.
Der Yssykköl-See, den viele Kirgisen auch als “kirgisisches Meer” bezeichnen, ist mit seiner beeindruckenden Länge von 182 km und bis zu 60 km Breite und seiner Seehöhe von 1.607 m der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt – nach dem Titacacasee! Seine große Tiefe von bis zu 668 m macht ihn zudem, gemessen an der Wassermenge, zum zehntgrößten Süßwassersee der Welt. Rund um den See stehen schneebedeckte Gebirgszüge. Die Panoramen, die sich uns immer wieder neu und anders eröffnen, sind schlichtweg grandios! Was wirklich genial ist, ist die Wassertemperatur: Yssykköl bedeutet nämlich “Warmer See”. Etliche unterirdische Thermalquellen bringen das Wasser auf durchaus angenehme Temperaturen. Selbst im kältesten Winter friert der See deshalb nie zu. Schon in sowjetischer Zeit wurden der See und das angenehme Klima der Uferlandschaften für Erholungs- und Kuraufenthalte genutzt. So kamen auch die sowjetischen Kosmonauten nach anstrengenden Mondflügen hierher.
Am Nachmittag entspannen wir beim Schwimmen im See und erleben dabei auch die fast mediterrane Sommerfrische-Stimmung der kirgisischen Mittelschicht.
Übernachtung: Mitteklassehotel, am Ufer des Yssykköl-Sees (ca. 1.600 m)
(F/M/A)
7. Tag: Prähistorik und die Stadt Karakol
Programm 2026:
Heute Morgen legen wir ca. 170 km bis nach Karakol zurück und folgen dabei dem Nordufer des Yssykköl. Auf dem Weg besichtigen wir am Vormittag das über 42 Hektar große Freiluftmuseum in Tsholponata, mit prähistorischen Monumentalbauten. Wir sehen Steinkreise, Gräber, Überreste von Grenzmauern und Steingravuren mit verschiedenen Tierdarstellungen. Anschließenden besuchen wir das Bauerndorf Tepke und essen dort zu Mittag. Die Eigentümer zeigen uns ihre Farm mit neuen Anbaumethoden, vielen Baumsorten und ihren berühmten Rasse-Pferden. Pferde spielen auch heute noch in Kirgistan eine große Rolle und sind Teil der Nationalidentität. Das spüren und erleben wir heute hautnah, wenn uns die Tiere gezeigt werden. Anschließend fahren wir gut gestärkt weiter nach Karakol. Der Ort war und ist ein bedeutender Außenposten an der nahen Grenze zu China. Von hier startete der berühmte russische Forscher und Geograf Nikolai Michailowitsch Prschewalski (Namensgeber der zentralasiatischen Urpferde) zahlreiche Expeditionen, die ihn bis Tibet führten. Wir besichtigen die berühmte russisch-orthodoxe Holzkathedrale und die hölzerne Moschee, die vor rund 100 Jahren im chinesischen Dunganen-Stil errichtet wurde.
Programm 2027:
Heute Morgen besuchen wir zunächst das über 42 Hektar große Freiluftmuseum von Cholpon-Ata, das oft auch als „Steingarten“ bezeichnet wird. Die weitläufige Anlage beherbergt zahlreiche prähistorische Monumente, darunter Steinkreise, Grabanlagen sowie Überreste alter Grenzmauern. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Felszeichnungen, die von der langen Geschichte der Region erzählen und teilweise bis ins 2. Jahrtausend vor Christus zurückreichen. Anschließend fahren wir entlang des Nordufers des Yssykköl rund 170 Kilometer weiter nach Karakol. Der Ort war und ist ein bedeutender Außenposten an der nahen Grenze zu China. Zuerst besuchen wir das Prschewalski-Museum, das dem berühmten russischen Forscher und Geografen Nikolai Michailowitsch Prschewalski gewidmet ist. Von Karakol aus brach er im 19. Jahrhundert zu zahlreichen Expeditionen in die Weiten Zentralasiens auf.
Danach erkunden wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir besichtigen die russisch-orthodoxe Holzkathedrale sowie die hölzerne Dunganen-Moschee, die im chinesischen Baustil errichtet wurde und zu den architektonischen Besonderheiten Kirgistans zählt. Zum Abendessen sind wir bei einer einheimischen Familie zu Gast und erhalten dabei Einblicke in den Alltag und die Gastfreundschaft des Landes.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Karakol (ca. 1.700 m)
(F/M/A)
8. Tag: Das Tal der Blumen
Nach dem Frühstück besuchen wir einen Basar inmitten von Karakol. Anschließend führt uns eine kurze Strecke von 40 km, in das “Tal der Blumen” mit seiner berühmten roten Jety-Ögüz-Felsformation am Taleingang. Unser Guide erzählt uns hier sicher die örtliche Legende, warum hier sieben Ochsen zu Stein wurden. Im Tal wandern wir über einige Holzbrücken und erreichen nach ca. einer Stunde einen 24 Meter hohen Wasserfall. Am Nachmittag entspannen wir am Seeufer bei unserem Jurten-Camp: Saftig-grüne Almen, Wälder, Wasser und Berge fügen sich hier zu einer alpinen Musterlandschaft. Wir nächtigen in einer traditionellen Jurte, mit bequemen Matratzen und warmem Bettzeug.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 6-7 km, ca. +350m/ -350 m, höchster Punkt 2.600 m)
Übernachtung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 2250 m
(F/M/A)
9. Tag: Märchental & Filzproduktion
Wir fahren heute entlang der Südküste des Yssykköl nach Kochkor. Spannend sind die Bauern-Friedhöfe am Straßenrand, mit fast monomentalen Grabbauten und Nachbildungen von Jurten aus Eisen. Ein Zwischenstopp bringt uns in ganz kurzer Zeit in eine völlig andere Landschaftsform: Nur eine kurze Autostrecke weg vom Seeufer und eine kurze Strecke zu Fuß, und wir befinden uns mitten in einer vegetationslosen Wüste. Der Farben- und Formreichtum der von Erosion gestalteten Lehmhügel hat dem Gebiet den Beinamen „Märchenlandschaft“ eingetragen.
Nach einer Stärkung bei einem Picknick am Seeufer und vielleicht einem weiteren kurzen Bad im Yssykköl besichtigen wir eine vorbildhafte Filzteppichproduktion. Eine Frauenkooperative hat sich in der abgelegenen Region eine wunderbare Möglichkeit zu einem wichtigen Einkommen geschaffen. Aus der reichlich vorhandenen örtlichen Wolle und mit traditionellem Filz-Handwerk werden kreative Teppiche und viele andere schöne Dinge hergestellt. Die Frauen vertreiben ihre Produkte an Touristinnen und Touristen über fairen Handel. Wenn wir hier Souvenirs einkaufen, dann geht das Einkommen direkt an die Herstellerinnen! Im Anschluss kehren wir bei einer einheimischen Familie ein und genießen hier ein authentisches Abendessen.
Nächtigung: Gästehaus oder Mittelklassehotel, in Kochkor (ca. 1.750 m)
(F/M/A)
10. Tag: Hochgebirgssee Songköl
Heute geht es auf holprigen Pisten mit den Autos hinauf zum Songköl auf über 3.000 Meter. Das Weideland rund um den See wird von den Einheimischen „Nomadenparadies“ genannt. Viele Halbnomaden verbringen den Sommer in ihren Jurten und mit Pferden, Yaks und Schafen in dieser schönen Gegend. Die Straße führt zunächst durch ein weites Tal mit Dörfern und dann in Serpentinen den Berg hinauf bis zum 3.330 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Oft liegt hier bis in den Sommer hinein noch etwas Schnee. Nach der Passhöhe erblicken wir den in eine riesige Hochebene eingebetteten, tiefblauen Songköl: Er wirkt fast unwirklich, wie er in seiner gewaltigen Senke liegt. Dieser mit 270 Quadratkilometern zweitgrößte See des Landes – nach dem Yssykköl – liegt auf ca. 3.030 m Seehöhe, ist 29 km lang und maximal 18 km breit und an der tiefsten Stelle nur 13,2 m tief. Der zunächst noch weit entfernt scheinende Bergsee kommt bei der Fahrt vom Pass rasch näher und füllt bald fast unser gesamtes Blickfeld: die grünen Wiesen, der tiefblaue See und dahinter die glitzernden schneebedeckten Berge. Den Sommer am “Jailoo” (auf der Hochalm) zu verbringen ist für viele Kirgisinnen und Kirgisen der Inbegriff einer paradiesischen, unbeschwerten Zeit. Der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow (1928-2008) beispielsweise beschreibt in seinem lesenswerten Buch “Kindheit in Kirgisien” sehr berührend über seine Jailoo-Erlebnisse als Kind. Das Mittagessen nehmen wir bereits in unserem heutigen Jurtenlager in der Nähe des Seeufers ein.
Am Nachmittag haben wir Gelegenheit, am Seeufer spazieren zu gehen und Einblick in das Alltagsleben der Hirten mit ihren Herden zu bekommen. Vielleicht können wir ihnen beim Melken der Stuten zusehen oder auch bei der Herstellung von Kumyz, einem kefirartigen Getränk aus vergorener Stutenmilch, oder Ayran, einem erfrischenden Sauermilchgetränk, mitmachen – oder wenigstens eine kleine Kostprobe erhalten.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 3-4 km, +0m / -0m)
Nächtigung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 3.040 m
(F/M/A)
11. Tag: Genusstag & Naturerlebnis am Songköl
Wir können eine wunderschöne Rundwanderung zu Aussichtsbergen machen, die umliegenden Jurtensiedlungen der Schafhirten besuchen oder einfach nur die Natur am Seeufer genießen. An warmen Tagen ist durchaus auch Baden im See eine Option! In der Freizeit gibt es außerdem optionale, kostenpflichtige Ausflugsmöglichkeiten (z.B. einen Reitausflug) mit externen Anbietern.
Nächtigung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 3.040 m
(F/M/A)
12. Tag: Der Burana-Turm entlang der Seidenstraße
Heute schließt sich der Kreis unserer vielfältigen Rundreise: Unsere Rückfahrt nach Bischkek führt uns wieder über den 3.330 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Ein letzter Blick zurück zum See, und schon geht es auf der anderen Seite wieder hinunter und weiter zur Hauptstraße. Entlang von Flüssen, vorbei an Stauseen und durch weite Ebenen führt heute unsere Reise. Unser Mittagessen werden wir in einem einheimischen Restaurant in einer kleinen Stadt einnehmen. In Tokmok bleiben wir stehen und besichtigen den im 10. Jahrhundert errichteten Burana-Turm. Er ist Teil einer alten Wehranlage, wie es viele entlang der Seidenstraße gegeben hat, und heute ein Museum. Für die Handelskarawanen waren solche befestigten Orte in der Entfernung von jeweils einer Tagesreise überlebensnotwendig. Manche dieser Plätze erlangten – so wie Tokmok – durch den Handel auf der Seidenstraße Bedeutung und Wohlstand.
Am Nachmittag erreichen wir dann wieder die kirgisische Hauptstadt Bischkek: Welch großer Kontrast zwischen den Parks und dem modernen Leben in den Straßencafés der Hauptstadt und dem Nomadenleben auf den Hochweiden! Abendessen und Abschied von Kirgistan in einem traditionellen Restaurant.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Bischkek (800 m)
(F/M/A)
13. Tag: Auf Wiedersehen, Kirgistan!
Voraussichtlich am Morgen oder sehr frühen Morgen brechen wir zum Flughafen auf und treten unsere Heimreise an. Ankunft in Europa voraussichtlich noch am selben Tag.
1. Tag: Anreise nach Kirgistan
Heute startet unsere Reise nach Kirgistan, mit dem Flugzeug geht es in die Hauptstadt Bischkek.
2. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
In den frühen Morgenstunden landen wir in Bischkek und werden bereits am Flughafen vom lokalen Team erwartet. Nach der ersten Begrüßung werden wir zum Hotel gebracht, erhalten ein Frühstück und können uns ein bisschen ausruhen. Zu Mittag stärken wir uns mit landestypischem Essen und starten mit der Besichtigung von Bischkek. Die Stadt ist heute fast ein Freiluftmuseum für sowjetische Städteplanung und wurde damals von Architekten aus der Sowjetunion als moderne Musterstadt geplant. Breite Boulevards, zahlreiche Parkanlagen und architektonisch durchaus gelungene Verwaltungs- und Wohngebäude, ein Musiktheater und eine monumentale Bibliothek zeugen noch heute von der damaligen Aufbruchsstimmung. Auf dem Programm stehen das Stadtzentrum von Bischkek mit dem Eichenpark, der Freiluft-Kunstgalerie und dem Hauptplatz. Diesen Abend lassen wir in einem traditionellen Restaurant mit typisch kirgisischen Speisen ausklingen.
(F/M/A)
3. Tag: Der Nationalpark Chon-Kemin
Heute fahren wir zum Naturschutzgebiet bei Chon-Kemin, wo unser Trekking beginnt. Unser Gepäck für die nächsten Tage wird von Autos auf Pferderücken verladen, nun heißt es Abschied nehmen von der Zivilisation und Eintauchen in die Ruhe und Weite der zauberhaften kirgisischen Gebirgslandschaften. Langsam und auf recht guten Wiesenwegen steigen wir sanft auf, überqueren dabei immer wieder kleinere rauschende Bäche. Gut, dass wir Trekkingsandalen und Stöcke in den Tagesrucksack gepackt haben! Wälder, Almen und Blumenwiesen liegen an unserem idyllischen Weg durch das Toru-Aigyr-Tal. Auf einem kleinen Hochplateau in der Nähe einer Hochalm schlagen wir für diese Nacht unsere Zelte auf. Wer will, erfrischt sich am nahen Bach, die Unentwegten unter uns können aber durchaus noch eine der umliegenden Anhöhen erklimmen, um einen besseren Überblick über die weite Gebirgslandschaft zu haben.
Wanderung: ca. 4-5 Std. (ca. 7-8 km, ca. +600 m, höchster Punkt ca. 2.500 m)
Übernachtung: Zelt, auf ca. 2.500 m
(F/M/A)
4. Tag: Kol-Kogur mit Bergpanorama
Wir wandern zunächst leicht ansteigend über grasbewachsene Bergrücken hinauf. Heute gehen wir über zwei kleinere Pässe auf ca. 2.400 m und 2.900 m, mit herrlichen Bergpanoramen auf das umliegende Hochgebirge mit schneebedeckten Felsbergen. Vom zweiten Pass wieder absteigend, gelangen wir zum wunderschön gelegenen Gebirgssee Kol-Kogur. Die umliegenden Berggipfel und die Tien-Shan-Fichten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche und bieten uns ein herrliches Panorama. Berge, Blumenwiesen, kleine Wälder und dazu der klare See: ein echtes Gebirgsidyll. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es heute noch, ein Lagerfeuer zu entzünden, dessen Funken dann den Abendhimmel erhellen?
Übernachtung: Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
5. Tag: Kol-Kogur-Pass (3.250 m)
Nach dem Frühstück müssen wir gleich mal über den Bach, unsere Füße sind dann gut durchblutet und erfrischt! Über Blumenwiesen und vorbei an schönen Wäldchen steigen wir stetig auf – heute dauert der Anstieg allerdings etwas länger als an den Vortagen. Entlang von idyllischen Bächen und immer höher hinaufsteigend, überqueren wir schließlich den Kol-Kogur-Pass (3.250 m). Ein herrlich-weites Panorama auf den Yssykköl-See öffnet sich beim Abstieg vom Pass. Der Charakter der Landschaft ist nun völlig anders als auf der Nordseite des Passes, von der wir aufgestiegen sind: War es in den letzten Tagen üppig-grün, wird die Landschaft nun zunehmend trockener und wüstenähnlicher. Vermehrt sehen wir kahlere Landschaftsformen in Grau- und Ockerfarbtönen. Diese starken Wechsel von Landschaftsformen, das unmittelbare Nebeneinander von niederschlagsreichen, grünen und wüstenhaft-bräunlichen Landschaften gehört zu den großen Faszinationen von Kirgistan. Absteigend, mit weitem Panorama und vorbei an einigen Hochalmen erreichen wir dann schließlich unser Camp auf einer geschützt liegenden Ebene in der Nähe eines kleinen Flusses. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, eventuell die nahen Hirten zu besuchen, ein erfrischendes Bad im Bach zu nehmen – oder einfach in der Wiese liegend den weiten Himmel zu genießen.
Übernachtung: Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
6. Tag: Der Yssykköl, das kirgisische Meer
Uns erwartet eine rund 3-stündige, absteigende Wanderung mit traumhaften Aus- und Weitblicken auf den tiefblauen Yssykköl und die weiten Ebenen und Berge rund um den See. Die immer wüstenhaftere und trockene Landschaft heute ist ein totales Kontrastprogramm zu den grünen Wäldern und Wiesenlandschaften der vorigen Tage. Nachdem wir die eine schöne Schlucht bis zum Anfang des Kol-Tor-Tals durchwandert haben, machen wir ein nettes Picknick in der Natur. Dort erwarten uns dann schon unsere Fahrzeuge und bringen uns nach Cholpon-Ata am Nordufer des Sees.
Der Yssykköl-See, den viele Kirgisen auch als “kirgisisches Meer” bezeichnen, ist mit seiner beeindruckenden Länge von 182 km und bis zu 60 km Breite und seiner Seehöhe von 1.607 m der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt – nach dem Titacacasee! Seine große Tiefe von bis zu 668 m macht ihn zudem, gemessen an der Wassermenge, zum zehntgrößten Süßwassersee der Welt. Rund um den See stehen schneebedeckte Gebirgszüge. Die Panoramen, die sich uns immer wieder neu und anders eröffnen, sind schlichtweg grandios! Was wirklich genial ist, ist die Wassertemperatur: Yssykköl bedeutet nämlich “Warmer See”. Etliche unterirdische Thermalquellen bringen das Wasser auf durchaus angenehme Temperaturen. Selbst im kältesten Winter friert der See deshalb nie zu. Schon in sowjetischer Zeit wurden der See und das angenehme Klima der Uferlandschaften für Erholungs- und Kuraufenthalte genutzt. So kamen auch die sowjetischen Kosmonauten nach anstrengenden Mondflügen hierher.
Am Nachmittag entspannen wir beim Schwimmen im See und erleben dabei auch die fast mediterrane Sommerfrische-Stimmung der kirgisischen Mittelschicht.
Übernachtung: Mitteklassehotel, am Ufer des Yssykköl-Sees (ca. 1.600 m)
(F/M/A)
7. Tag: Prähistorik und die Stadt Karakol
Programm 2026:
Heute Morgen legen wir ca. 170 km bis nach Karakol zurück und folgen dabei dem Nordufer des Yssykköl. Auf dem Weg besichtigen wir am Vormittag das über 42 Hektar große Freiluftmuseum in Tsholponata, mit prähistorischen Monumentalbauten. Wir sehen Steinkreise, Gräber, Überreste von Grenzmauern und Steingravuren mit verschiedenen Tierdarstellungen. Anschließenden besuchen wir das Bauerndorf Tepke und essen dort zu Mittag. Die Eigentümer zeigen uns ihre Farm mit neuen Anbaumethoden, vielen Baumsorten und ihren berühmten Rasse-Pferden. Pferde spielen auch heute noch in Kirgistan eine große Rolle und sind Teil der Nationalidentität. Das spüren und erleben wir heute hautnah, wenn uns die Tiere gezeigt werden. Anschließend fahren wir gut gestärkt weiter nach Karakol. Der Ort war und ist ein bedeutender Außenposten an der nahen Grenze zu China. Von hier startete der berühmte russische Forscher und Geograf Nikolai Michailowitsch Prschewalski (Namensgeber der zentralasiatischen Urpferde) zahlreiche Expeditionen, die ihn bis Tibet führten. Wir besichtigen die berühmte russisch-orthodoxe Holzkathedrale und die hölzerne Moschee, die vor rund 100 Jahren im chinesischen Dunganen-Stil errichtet wurde.
Programm 2027:
Heute Morgen besuchen wir zunächst das über 42 Hektar große Freiluftmuseum von Cholpon-Ata, das oft auch als „Steingarten“ bezeichnet wird. Die weitläufige Anlage beherbergt zahlreiche prähistorische Monumente, darunter Steinkreise, Grabanlagen sowie Überreste alter Grenzmauern. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Felszeichnungen, die von der langen Geschichte der Region erzählen und teilweise bis ins 2. Jahrtausend vor Christus zurückreichen. Anschließend fahren wir entlang des Nordufers des Yssykköl rund 170 Kilometer weiter nach Karakol. Der Ort war und ist ein bedeutender Außenposten an der nahen Grenze zu China. Zuerst besuchen wir das Prschewalski-Museum, das dem berühmten russischen Forscher und Geografen Nikolai Michailowitsch Prschewalski gewidmet ist. Von Karakol aus brach er im 19. Jahrhundert zu zahlreichen Expeditionen in die Weiten Zentralasiens auf.
Danach erkunden wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir besichtigen die russisch-orthodoxe Holzkathedrale sowie die hölzerne Dunganen-Moschee, die im chinesischen Baustil errichtet wurde und zu den architektonischen Besonderheiten Kirgistans zählt. Zum Abendessen sind wir bei einer einheimischen Familie zu Gast und erhalten dabei Einblicke in den Alltag und die Gastfreundschaft des Landes.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Karakol (ca. 1.700 m)
(F/M/A)
8. Tag: Das Tal der Blumen
Nach dem Frühstück besuchen wir einen Basar inmitten von Karakol. Anschließend führt uns eine kurze Strecke von 40 km, in das “Tal der Blumen” mit seiner berühmten roten Jety-Ögüz-Felsformation am Taleingang. Unser Guide erzählt uns hier sicher die örtliche Legende, warum hier sieben Ochsen zu Stein wurden. Im Tal wandern wir über einige Holzbrücken und erreichen nach ca. einer Stunde einen 24 Meter hohen Wasserfall. Am Nachmittag entspannen wir am Seeufer bei unserem Jurten-Camp: Saftig-grüne Almen, Wälder, Wasser und Berge fügen sich hier zu einer alpinen Musterlandschaft. Wir nächtigen in einer traditionellen Jurte, mit bequemen Matratzen und warmem Bettzeug.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 6-7 km, ca. +350m/ -350 m, höchster Punkt 2.600 m)
Übernachtung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 2250 m
(F/M/A)
9. Tag: Märchental & Filzproduktion
Wir fahren heute entlang der Südküste des Yssykköl nach Kochkor. Spannend sind die Bauern-Friedhöfe am Straßenrand, mit fast monomentalen Grabbauten und Nachbildungen von Jurten aus Eisen. Ein Zwischenstopp bringt uns in ganz kurzer Zeit in eine völlig andere Landschaftsform: Nur eine kurze Autostrecke weg vom Seeufer und eine kurze Strecke zu Fuß, und wir befinden uns mitten in einer vegetationslosen Wüste. Der Farben- und Formreichtum der von Erosion gestalteten Lehmhügel hat dem Gebiet den Beinamen „Märchenlandschaft“ eingetragen.
Nach einer Stärkung bei einem Picknick am Seeufer und vielleicht einem weiteren kurzen Bad im Yssykköl besichtigen wir eine vorbildhafte Filzteppichproduktion. Eine Frauenkooperative hat sich in der abgelegenen Region eine wunderbare Möglichkeit zu einem wichtigen Einkommen geschaffen. Aus der reichlich vorhandenen örtlichen Wolle und mit traditionellem Filz-Handwerk werden kreative Teppiche und viele andere schöne Dinge hergestellt. Die Frauen vertreiben ihre Produkte an Touristinnen und Touristen über fairen Handel. Wenn wir hier Souvenirs einkaufen, dann geht das Einkommen direkt an die Herstellerinnen! Im Anschluss kehren wir bei einer einheimischen Familie ein und genießen hier ein authentisches Abendessen.
Nächtigung: Gästehaus oder Mittelklassehotel, in Kochkor (ca. 1.750 m)
(F/M/A)
10. Tag: Hochgebirgssee Songköl
Heute geht es auf holprigen Pisten mit den Autos hinauf zum Songköl auf über 3.000 Meter. Das Weideland rund um den See wird von den Einheimischen „Nomadenparadies“ genannt. Viele Halbnomaden verbringen den Sommer in ihren Jurten und mit Pferden, Yaks und Schafen in dieser schönen Gegend. Die Straße führt zunächst durch ein weites Tal mit Dörfern und dann in Serpentinen den Berg hinauf bis zum 3.330 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Oft liegt hier bis in den Sommer hinein noch etwas Schnee. Nach der Passhöhe erblicken wir den in eine riesige Hochebene eingebetteten, tiefblauen Songköl: Er wirkt fast unwirklich, wie er in seiner gewaltigen Senke liegt. Dieser mit 270 Quadratkilometern zweitgrößte See des Landes – nach dem Yssykköl – liegt auf ca. 3.030 m Seehöhe, ist 29 km lang und maximal 18 km breit und an der tiefsten Stelle nur 13,2 m tief. Der zunächst noch weit entfernt scheinende Bergsee kommt bei der Fahrt vom Pass rasch näher und füllt bald fast unser gesamtes Blickfeld: die grünen Wiesen, der tiefblaue See und dahinter die glitzernden schneebedeckten Berge. Den Sommer am “Jailoo” (auf der Hochalm) zu verbringen ist für viele Kirgisinnen und Kirgisen der Inbegriff einer paradiesischen, unbeschwerten Zeit. Der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow (1928-2008) beispielsweise beschreibt in seinem lesenswerten Buch “Kindheit in Kirgisien” sehr berührend über seine Jailoo-Erlebnisse als Kind. Das Mittagessen nehmen wir bereits in unserem heutigen Jurtenlager in der Nähe des Seeufers ein.
Am Nachmittag haben wir Gelegenheit, am Seeufer spazieren zu gehen und Einblick in das Alltagsleben der Hirten mit ihren Herden zu bekommen. Vielleicht können wir ihnen beim Melken der Stuten zusehen oder auch bei der Herstellung von Kumyz, einem kefirartigen Getränk aus vergorener Stutenmilch, oder Ayran, einem erfrischenden Sauermilchgetränk, mitmachen – oder wenigstens eine kleine Kostprobe erhalten.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 3-4 km, +0m / -0m)
Nächtigung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 3.040 m
(F/M/A)
11. Tag: Genusstag & Naturerlebnis am Songköl
Wir können eine wunderschöne Rundwanderung zu Aussichtsbergen machen, die umliegenden Jurtensiedlungen der Schafhirten besuchen oder einfach nur die Natur am Seeufer genießen. An warmen Tagen ist durchaus auch Baden im See eine Option! In der Freizeit gibt es außerdem optionale, kostenpflichtige Ausflugsmöglichkeiten (z.B. einen Reitausflug) mit externen Anbietern.
Nächtigung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 3.040 m
(F/M/A)
12. Tag: Der Burana-Turm entlang der Seidenstraße
Heute schließt sich der Kreis unserer vielfältigen Rundreise: Unsere Rückfahrt nach Bischkek führt uns wieder über den 3.330 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Ein letzter Blick zurück zum See, und schon geht es auf der anderen Seite wieder hinunter und weiter zur Hauptstraße. Entlang von Flüssen, vorbei an Stauseen und durch weite Ebenen führt heute unsere Reise. Unser Mittagessen werden wir in einem einheimischen Restaurant in einer kleinen Stadt einnehmen. In Tokmok bleiben wir stehen und besichtigen den im 10. Jahrhundert errichteten Burana-Turm. Er ist Teil einer alten Wehranlage, wie es viele entlang der Seidenstraße gegeben hat, und heute ein Museum. Für die Handelskarawanen waren solche befestigten Orte in der Entfernung von jeweils einer Tagesreise überlebensnotwendig. Manche dieser Plätze erlangten – so wie Tokmok – durch den Handel auf der Seidenstraße Bedeutung und Wohlstand.
Am Nachmittag erreichen wir dann wieder die kirgisische Hauptstadt Bischkek: Welch großer Kontrast zwischen den Parks und dem modernen Leben in den Straßencafés der Hauptstadt und dem Nomadenleben auf den Hochweiden! Abendessen und Abschied von Kirgistan in einem traditionellen Restaurant.
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Bischkek (800 m)
(F/M/A)
13. Tag: Auf Wiedersehen, Kirgistan!
Voraussichtlich am Morgen oder sehr frühen Morgen brechen wir zum Flughafen auf und treten unsere Heimreise an. Ankunft in Europa voraussichtlich noch am selben Tag.
Häufig gestellte Fragen
Beim mehrtägigen Zelttrekking im Nationalpark Chon-Kemin durchqueren wir weite Hochalmen, überqueren den 3.250 m hohen Kol-Kogur-Pass und genießen beeindruckende Bergpanoramen. Schneebedeckte Gipfel, klare Gebirgsseen und Begegnungen mit Nomadenfamilien machen unsere Wanderungen zu einem tiefgehenden Natur- und Kulturerlebnis.
Unser erfahrenes Team rund um Anvar, Aksaamai und Aida ist tief in der Region verwurzelt. In kleinen Gruppen ermöglichen wir authentische Einblicke in das Leben der Menschen. Wir nächtigen in Jurten, besuchen Filzhandwerkerinnen und genießen gemeinsame Mahlzeiten mit Nomadenfamilien. Unsere Guides teilen nicht nur ihr Wissen, sondern auch ihre persönliche Verbundenheit mit dem Land.
Wir übernachten bevorzugt in familiären Unterkünften und Jurten, konsumieren regionale Lebensmittel und verzichten so weit wie möglich auf Einwegprodukte. Die Wasserversorgung erfolgt aus großen, wiederbefüllbaren Wasserspendern. Durch Kooperationen mit lokalen Produzent:innen, etwa in der Filzwerkstatt, unterstützen wir gezielt nachhaltiges Wirtschaften vor Ort.
Wegen der Höhenlage und wechselnden Wetterbedingungen ist das Zwiebelprinzip bei Kleidung empfehlenswert. Feste, eingelaufene Wanderschuhe, Sonnen- und Regenschutz sowie eine wiederverwendbare Trinkflasche gehören zur Grundausstattung. Hier gibt’s die komplette Weltweitwandern-Packliste als PDF zum Download.
Durch langjährige lokale Partnerschaften bietet Weltweitwandern einzigartige Erlebnisse abseits des Mainstreams: Übernachtungen in traditionellen Jurten, Wanderungen entlang alter Karawanenrouten und echte Begegnungen mit der Nomadenkultur. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Regionalität und respektvollem Miteinander sind wir näher am Gastland dran.
Artikel zur Reise
Berliner Kurier: Kirgistan – Übernachten wie ein Hirte in der Jurte
Berliner Zeitung: Kirgistan – Das Lieblingsgetränk ist im Sommer Stutenmilch
Kleine Zeitung: Kirgistan – Verlustanzeige im grünen Wiesenozean
Stuttgarter Zeitung: Kasachstan und Kirgistan – Glühende Landschaften
Weitere Kirgistan Highlights:
- Internationaler Linienflug ab/bis Wien nach Bischkek, mit Umstieg, Airline: Turkish Airlines oder ähnlich, Economy Class, inkl. mind. 23 kg Freigepäck. Weitere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr
- örtlicher, deutschsprachiger Guide; ab 12 Teilnehmenden steht zusätzlich ein deutsch- oder englischsprachiger Assistentguide zur Verfügung
- 11x Nächtigung in Mittelklassehotels, Gästehäusern, Jurten und Zelten:
- Bischkek: 2x Nächtigung, Hotel Bridges oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Camp: 3x Nächtigung, Zelt, Basis Doppelbelegung
- Yssykköl: 1x Nächtigung, Hotel Kaven oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Tal der Blumen: 1x Nächtigung, Jurtencamp, Basis 4-5 Personen pro Jurte
- Karakol: 1x Nächtigung, Hotel Amir oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Kochkor: 1x Nächtigung, Gästehaus D&D, Nomad Lodge Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
- Songköl: 2x Nächtigung, Jurtencamp, Basis 4-5 Personen pro Jurte
- Verpflegung: 11x Frühstück, 11x Mittagessen (ggf. auch als Lunchbox oder Picknick), 11x Abendessen - u.a. Folkloreprogramm beim letzten gemeinsamen Abendessen
- 1 Liter Wasser pro Person und Tag (weiteres Wasser und sonstige Getränke können vor Ort gekauft werden)
- Begleitmannschaft während des Trekkings (u.a. Trekkingguide, Koch, Tierbegleiter)
- Trekkingequipment, u.a. Zelte, Küchenequipment, Unterlagsmatte (ca. 1 cm dick)
- Gepäcktransport während des Zelttrekkings: max. 15 kg Gepäck werden von Lasttieren getragen - das Gepäckstück muss aus robustem, wasserfesten, flexiblem Material, ohne feste Seiten oder Gestänge, bestehen; das Hauptgepäck wird mittels Fahrzeug zur nächsten festen Unterkunft gebracht
- Transfers im Mercedes Sprinter, lt. Tagesablauf
- alle Touren, Wanderungen und Aktivitäten, lt. Tagesablauf
- Eintrittsgelder, lt. Tagesablauf
- Zusatznächte: Wenn Sie Zusatznächte in Bischkek buchen möchten, informieren Sie Weltweitwandern bitte per Mail (adele.funder@weltweitwandern.com) vor Buchung oder spätestens bei der Anmeldung unter dem Feld "Anmerkungen". Wir prüfen die Möglichkeit und senden Ihnen bei Verfügbarkeit gerne ein unverbindliches Angebot zu.
- Schlafsack: ein Schlafsack mit einer Komforttemperatur von -5 °C bis -10 °C ist selbst mitzunehmen. Wer es bequemer möchte, kann zusätzlich selbst beispielsweise eine aufblasbare Unterlagsmatte mitnehmen.
- nicht im Tagesablauf angeführte Leistungen: bspw. weitere Mahlzeiten und Besichtigungen
- sonstige Ausgaben persönlicher Natur: bspw. Getränke, Souvenirs, Trinkgelder, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel
- Impfungen, Reiseversicherung, Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt
- halbes Doppelzimmer: im Doppelzimmer stehen entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Einzelzimmerzuschlag, lt. Ausweisung unter "Leistungen" und "Zusatzleistungen/Verlängerungen" bzw. lt. Buchungsmaske. Wenn Sie ein Einzelzimmer buchen, steht Ihnen ein Einzelzelt bzw. ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer für die Nächte zur Verfügung - Ausnahme: 3x Nächtigung, Jurtencamp, Basis 4-5 Personen pro Jurte
- Optionale und kostenpflichtige Veranstaltungen während der Reise von externen Anbietern (Verfügbarkeit nicht garantiert) - z.b.: Adlershow, Motorboot-Tour, traditionelles Pferdespiel "Ulak-Tartysh", Reitausflug
€ 180,-
€ 180,-
€ 180,-
€ 180,-
€ 180,-
€ 180,-
€ 180,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Einreisebestimmungen:
- Reisepass: Ja, muss mindestens drei Monate nach Ausreise gültig sein. Bitte beachten Sie die Informationen zum Transite und achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten bei Ausreise aufweist!
- Visum: Nein, Staatangehörige der EU oder der Schweiz können für einen touristischen Aufenthalt, von bis zu 60 Tagen, visafrei einreisen.
Heimreise:
Für die Heimreise gelten keine besonderen Bestimmungen. Führen Sie Ihre gültigen Ausweisdokumente griffbereit mit.
Transit:
Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass mindestens sechs Monate über das Datum Ihrer Rückreise aus dem Reiseziel gültig sein muss. Andernfalls kann es vorkommen, dass Airlines Ihnen den Zutritt zum Flugzeug verweigern, unabhängig von den spezifischen Einreisebestimmungen des Zielgebiets. Weitere Details finden Sie hier: Österreichisches Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Links zum Nachlesen:
Mit tagesaktuellen Hinweisen und Details zu Themen wie Einreise und Ausreise, Sicherheit und Kriminalität, Zoll, Gesundheit und Impfungen etc.
Links der österreichischen Behörden:
- Kirgistan: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/reiseinformation/land/kirgisistan
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.bmeia.gv.at/reise-services/laender-a-bis-z
Links der deutschen Behörden:
- Kirgistan: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/kirgisistansicherheit/206738
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise
Links der schweizerischen Behörden:
- Kirgistan: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/kirgisistan/reisehinweise-fuerkirgisistan.html
- Allgemeine Transitbestimmungen: https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html#
Impfungen:
- Pflichtimpfungen: Es gibt keine Pflichtimpfungen aus Europa kommend
- Hinweise und Vorschläge durch das Tropeninstitut:
- Basisschutzprogramm für Reisende: Hepatitis A/B, Tetanus, Diphtherie
- Unter bestimmten Voraussetzungen: Typhus (bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen), Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten), Masern (für alle Kinder)
Sonstige Hinweise:
- Magen- und Darmerkrankungen können aufgrund von ungewohntem Essen und unreinem Wasser hervorgerufen werden. Achten Sie auf die Hinweise Ihres Guides und trinken Sie kein Leitungswasser.
- Bitte führen Sie eine Reiseapotheke mit, die regelmäßig benötigte Arzneimittel und Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet. Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge mitgeführt und zur Sicherheit die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache eingepackt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an eine Apotheke oder ärztliches Personal.
- Vergessen Sie nicht rechtzeitig vor Reisebeginn Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt
- Wir empfehlen, dass Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlich in Sachen Impfungen, Höhenverträglichkeit und allgemeinen Gesundheitszustand beraten lassen. Tropeninstitute und sonstige reisespezifische Einrichtungen können auch sehr hilfreich sein.
- Nützliche Links zu den Themen Reiseimpfungen und Infektionskrankheiten auf Reisen, vom österreichischen Gesundheitsministerium:
Das Klima in Kirgistan ist kontinental geprägt. Lange, heiße und trockene Sommer wechseln mit eiskalten Wintern ab. Im Süden des Landes kann es im Sommer bis zu 45°C haben, wogegen in den Wintern im Norden das Thermometer auf -18°C fallen kann. Kontinentales Klima bedeutet große Unterschiede zwischen Tag und Nacht, beziehungsweise Sommer und Winter. In den tieferen Lagen bewegt sich die Durchschnittstemperatur im Juli zwischen 20 und 27°C, im Jänner dagegen zwischen -2 und -8°C. In den höheren Lagen herrscht eher subpolares Klima, die mittlere Temperatur liegen im Juli bei ca. 10 bis 12°C, und im Jänner -20 bis -27°C. Ausnahme ist der Yssyk-Köl, dieser riesige See fungiert quasi als Heizung. Gespeist durch viele heiße Quellen friert er selbst im kalten kirgisischen Winter nicht zu.
Währung:
- Kirgisischer Som (KGS)
- Ein- und Ausfuhr der Landeswährung verboten
- Wechsel von Euro: in städtischen Banken und Wechselstuben möglich – Ihr Guide hilft Ihnen; ebenso am Flughafen (ggf. schlechterer Wechselkurs). Bitte achten Sie auf die Mitnahme von Euroscheinen in guter Qualität (keine Einrisse, Kritzeleien etc.) und bevorzugt werden 10-, 20-, 50- oder 100-Scheine akzeptiert.
- Kartenbehebung und -zahlung:
- Achten Sie darauf, dass Geo-Control deaktiviert ist, außerdem ist mit Gebühren zu rechnen.
- Westliche Karten werden ggf. nicht bei allen Bankomaten akzeptiert
- Bankomaten stehen in größeren Städten zur Verfügung, am Land ggf. gar nicht
- Touristische Geschäfte und Restaurants erlauben durchaus Kartenzahlung
- Im Gegensatz zu Karten, wird die Landeswährung sicher immer akzeptiert.
Trinkgeld:
Trinkgeld wird als Form der Anerkennung für die zufriedenstellende Arbeit gesehen. Weiterhin ist das Geben von Trinkgeld eine freiwillige Leistung und obliegt Ihnen. Auf Wunsch unserer Gäste geben wir gerne einen Orientierungsrahmen, der zu keinem Zeitpunkt als verbindlich gesehen werden soll. Sie können nach eigenem Ermessen vorgehen. Hier appellieren wir auch immer an die eigene Intuition, so können Sie den Betrag auch je nach Gruppengröße anpassen.
Ausgaben vor Ort:
Die Ausgaben vor Ort können je nach Reisegast sehr stark variieren. Planen Sie fixe Ausgaben für Speisen und Getränke, die lt. Ablauf nicht inkludiert sind und für das Trinkgeld ein. Bei den Getränken kann es preisliche Unterschiede geben. Manche Gäste trinken ausschließlich Wasser, Softdrinks, alkoholische Getränke oder ähnlich kosten über mehrere Tage gerechnet deutlich mehr. Darüber hinaus können Souvenirs für umgerechnet wenige Euro, aber auch weitaus teurer und wertiger gekauft werden.
Zeitdifferenz:
Mitteleuropäische Sommerzeit +4 Stunden, Mitteleuropäische Winterzeit +5 Stunden
Strom:
220 Volt Netzspannung. Steckdosen mit Zweipunktstecker. Unsere zweipoligen Stecker passen im Normalfall, zur Sicherheit kann ein Universalstecker mitgenommen werden. Strom kann manchmal ausfallen. Bei Jurtennächten gibt es keinen oder eingeschränkten Strom. Bei Zeltnächten gibt es gar keinen Strom. Eigene Powerbanks und Solarpanele können in solchen Fällen nützlich sein.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Ländern Europas. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.
Bei einem Aufenthalt auf über 2.500 Höhenmetern verringert sich der Luftdruck und damit wird die Sauerstoffaufnahme im Körper reduziert. Ab dann kann sich in seltenen Fällen die akute Höhenkrankheit (AKH) mit ersten Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit zeigen. In Folge können Brechreiz, Orientierungslosigkeit, Atemlosigkeit und Husten auftreten. Es gibt kein Medikament gegen die Höhenkrankheit, allerdings kann die Krankheit vorgebeugt werden bzw. Symptome bekämpft werden – bspw. durch den sofortigen Abstieg.
Tipps zur Höhenanpassung:
- Bewegen Sie sich die ersten 24 Stunden, nachdem Sie auf ca. 3.000 Höhenmeter gelangt sind, möglichst wenig und maximal im Zeitlupentempo.
- Reduzieren Sie Ihr Gehtempo ab ca. 3.000 m auf die Hälfte Ihres normalen Tempos, egal ob beim Wandern oder beim Treppensteigen in der Unterkunft. Selbst wenn der Körper Ihnen Kraft signalisiert, das Schneckentempo bewährt sich.
- Machen Sie ausreichend Pausen.
- Vermeiden Sie Stress und Hektik. Machen Sie sich daher auch keine Sorgen, wenn Sie milde Anpassungssymptome haben – leichte Kopfschmerzen, etwas Übelkeit, Atemlosigkeit, sowie Nasenbluten können vorkommen. Wenn diese Symptome nach wenigen Tagen nicht verschwinden, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Guide – oft hilft bereits ein leichter Abstieg.
- Trinken Sie mehr als Ihr Durstgefühl signalisiert. Als Regel gilt: pro 1.000 Höhenmeter sollte mindestens 1 l Flüssigkeit zu sich genommen werden – in Form von Wasser, Tee, Suppen und Säften. Vermeiden Sie in den ersten Tagen Alkohol und grundsätzlich gekühlte Getränke, diese belasten den Körper und erschweren die Akklimatisierung.
- Verzichten Sie bei flauem Magen auf ungeschältes Obst und Gemüse und essen Sie wenig Fleisch. Essen Sie aber auf alle Fälle ausreichend und vor allem Kohlehydrate.
- Achten Sie bitte auf ausreichend warme Kleidung, tragen Sie beispielsweise ein Halstuch gegen die Kälte und wechseln Sie die Kleidung, wenn Sie schwitzen.
- Schlafen Sie genug und richtig. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper ist sehr hilfreich, ebenso wie die gute Belüftung des Raums.
- Sonnenschutz ist wichtig – Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme
Bei einem Aufenthalt auf über 2.500 Höhenmetern verringert sich der Luftdruck und damit wird die Sauerstoffaufnahme im Körper reduziert. Ab dann kann sich in seltenen Fällen die akute Höhenkrankheit (AKH) mit ersten Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit zeigen. In Folge können Brechreiz, Orientierungslosigkeit, Atemlosigkeit und Husten auftreten. Es gibt kein Medikament gegen die Höhenkrankheit, allerdings kann die Krankheit vorgebeugt werden bzw. Symptome bekämpft werden – bspw. durch den sofortigen Abstieg.
Tipps zur Höhenanpassung:
- Bewegen Sie sich die ersten 24 Stunden, nachdem Sie auf ca. 3.000 Höhenmeter gelangt sind, möglichst wenig und maximal im Zeitlupentempo.
- Reduzieren Sie Ihr Gehtempo ab ca. 3.000 m auf die Hälfte Ihres normalen Tempos, egal ob beim Wandern oder beim Treppensteigen in der Unterkunft. Selbst wenn der Körper Ihnen Kraft signalisiert, das Schneckentempo bewährt sich.
- Machen Sie ausreichend Pausen.
- Vermeiden Sie Stress und Hektik. Machen Sie sich daher auch keine Sorgen, wenn Sie milde Anpassungssymptome haben – leichte Kopfschmerzen, etwas Übelkeit, Atemlosigkeit, sowie Nasenbluten können vorkommen. Wenn diese Symptome nach wenigen Tagen nicht verschwinden, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Guide – oft hilft bereits ein leichter Abstieg.
- Trinken Sie mehr als Ihr Durstgefühl signalisiert. Als Regel gilt: pro 1.000 Höhenmeter sollte mindestens 1 l Flüssigkeit zu sich genommen werden – in Form von Wasser, Tee, Suppen und Säften. Vermeiden Sie in den ersten Tagen Alkohol und grundsätzlich gekühlte Getränke, diese belasten den Körper und erschweren die Akklimatisierung.
- Verzichten Sie bei flauem Magen auf ungeschältes Obst und Gemüse und essen Sie wenig Fleisch. Essen Sie aber auf alle Fälle ausreichend und vor allem Kohlehydrate.
- Achten Sie bitte auf ausreichend warme Kleidung, tragen Sie beispielsweise ein Halstuch gegen die Kälte und wechseln Sie die Kleidung, wenn Sie schwitzen.
- Schlafen Sie genug und richtig. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper ist sehr hilfreich, ebenso wie die gute Belüftung des Raums.
- Vermeiden Sie, wenn irgendwie möglich, die Einnahme von Medikamenten. Anpassungssymptome sind normal und Medikamente verschleiern oft weitere Symptome. Aspirin beispielsweise vermindert die Aufnahme von Sauerstoff, Diamox entwässert und so sind beide sogar kontraproduktiv für den Aufenthalt in der Höhe.
- Sonnenschutz ist wichtig – Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
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