Von Kasachstans größter Stadt Almaty brechen wir auf zum Altyn-Emel-Nationalpark, unterwegs machen wir einen Abstecher bei einer Totenstätte der Skyther: Das Reiternomadenvolk hat hier nicht weniger als 30 Hügelgräber und 100 rituelle Steinblöcke hinterlassen. Der Nationalpark hat „Weiße Berge“ und „Rote Berge“, Gras- und Buschland, Wälder und Wüsten aufzubieten; darin wohnen etwa Kropfgazellen, Argalis und Turkmenische Halbesel. Am außergewöhnlichsten sind die “singenden” Sanddünen: Wenn wir an ihnen runterrutschen, lassen sie mit einem tiefen Brummen aufhorchen.

“Es ist eine einfache Wanderreise, bei der wir vielfältige Landschaft mit Städten kombinieren”, erklärt Sandra aus dem Weltweitwandern-Reiseteam: “Almaty, Karakol, Bischkek. Es ist auch unsere erste Reise nach Kasachstan.” In Kirgistan sind wir bei Gastfamilien eingeladen, Tataren und Uiguren, in Kasachstan zwei Mal bei Familien untergebracht.

Auf 1.600 Metern lassen wir uns in der Abgeschiedenheit des Yssikköl-Sees nieder. Der zweitgrößte Gebirgssee der Erde heißt im Kirgisischen “heißer See”, er friert nämlich nie zu. Wenn wir genug gebadet haben, können wir einen Ausflug zum Fairytale Canyon Machen (optional): Die Felsen hier erinnern an alle möglichen Monumente, Tiere und Figuren, an Nilpferde, Drachen, Burgen. Ein Berggrat trägt den Namen “Chinesische Mauer”. Zum Abendessen versammeln wir uns alle wieder im Camp und schlafen wie die Nomaden in unseren gemütlichen Jurten.

 

Hier geht’s zum Kirgistan Blogbeitrag von Weltweitwandern-Chef Christian Hlade: “Blüten hinter dem Vorhang”