• Die kleine Gergeti-Kirche begrüßt uns auf dem Weg
    zum mächtigen Kasbek (5.047 m) in Georgien.
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Vom Kasbek zum Berg Ararat

Wander und Kultur in Georgien & Armenien

Wie mit Schnee überzogen erscheinen die Berge rund um die Tschauchebi-Zinnen, dabei handelt es sich um weiß-gelb blühenden Rhododendron. Echter Schnee hingegen bedeckt den Berg Ararat, vor dessen majestätischer Kulisse sich das Chor Virap-Kloster erhebt. Hier befindet sich die armenische Wiege des Christentums.

einfach Genussreise, Wanderreise
Reisedauer15 Tage
Gruppe6-14 Teilnehmer
Davon Wandertage7 Tage
ab € 2.490
  • Die Höhlenklöster von Dawid Garedscha
  • Wanderung auf die Thetu-Spitze
  • Kreuzsteine von Noratus und Zorakarer
  • Kloster Tatew
  • 1. Tag: Flug nach Tiflis
  • 2. Tag: Tiflis – „Paris des Ostens“
  • 3. Tag: Ausflug nach Mzcheta und Stepanzminda
  • 4. Tag: Wanderung zu den Wasserfällen von Gweleti
  • 5. Tag: Vom Sno-Tal auf die Tetu Spitze (3.210 m)
  • 6. Tag: Ins Chada-Tal zu schwarzen Tulpen und mittelalterlichen Wehrtürmen
  • 7. Tag: Von Tiflis zum Kloster Dawit Garedscha
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Die hier gelegene erste Kirche des Landes – sie stammt aus dem 4. Jahrhundert – erinnert nämlich an Gregor den Erleuchter, der wegen seines Glaubens 13 Jahre in einer Höhle eingesperrt war. In die unterirdischen Zellen kann man noch heute hinabsteigen. Geschichte atmen wir auch in Karahunj, das auch das „armenische Stonehenge“ genannt wird: Der Steinkreis mit astronomischer Funktion wurde vor 6000 Jahren errichtet. Ganz in der Nähe inspizieren wir ein uraltes Höhlendorf mit hunderten Wohn- und Speicherhöhlen inmitten kleiner Hügel und Felszacken.

Von der bewegten Blütezeit der Seidenstraße erzählt uns die vollständig erhaltene, mittelalterliche Karawanserei. Höhenluft strömt dagegen am Sewansee in unsere Lungen, den die Armenier oft als Meer bezeichnen – er ist einer der höchstgelegenen Seen der Welt (auf 1.900 m) und zugleich einer der größten aller Hochgebirgsseen. Vom Ufer aus gelangen wir über Stufen und schmale Pfade zum Sewan-Kloster.

Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Flug nach Tiflis

!ketili ikos tkveni mobzaneba! So wird man in Georgien willkommen geheißen!
Wir werden von unserer Reiseleitung empfangen und in ein Hotel in die Stadt gebracht. Die Flüge sind Nachtflüge und wir landen in Georgien voraussichtlich in den frühen Morgenstunden am Tag 2.
Übernachtung in einem Hotel
2. Tag: 

Tiflis – „Paris des Ostens“

Mit ihrer Mischung aus Alt und Neu fasziniert die fast 4-Millionen-Einwohner-Stadt Besucher aus aller Welt. Zur osmanischen und eklektischen Architektur gesellen sich avantgardistische Baudenkmäler von Toparchitekten des Westens wie Michele de Lucchi oder Jürgen Mayer H. Hypermoderne Bauwunder, verspielte Holzveranden, prachtvoller Jugendstil, arabische Bäder und morbider Charme – all das charakterisiert Tiflis. Die Stadt vereint Zerfall und Hoffnung, alte Traditionen und modernes Leben. „Paris des Ostens“ wird Tiflis nicht zu Unrecht genannt, erinnert es doch an eine altmodisch-angegraute Version der Stadt der Liebe sowie an Fellini-Filme.
Nach dem Frühstück brechen wir zur Besichtigung der Alt- und Neustadt auf. Alle interessanten Baudenkmäler der Altstadt liegen nahe beieinander und sind durch einen Spaziergang leicht erreichbar. Wir besuchen die Metechi Kirche aus dem 13. Jahrhundert und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf den Fluss Mtkwari (Kura) und seine eindrucksvolle, hypermoderne Friedensbrücke. Sie verbindet die Altstadt mit der Umgebung Tiflis. Wir spazieren vorbei an arabischen Schwefelbädern, erklimmen hoch über der Stadt die Nariqala Festung aus dem 4. Jahrhundert, machen Halt an der Synagoge und der Hauptkirche, der Sioni-Kathedrale. Hier wird das Weinrebenkreuz der heiligen Nino zur Erinnerung an die frühe Christianisierung aufbewahrt. Weiter spazieren wir zum Betlemiviertel und zur Antschischati-Basilika (6. Jahrhundert), der ältesten Kirche der Stadt. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Schatzkammer des Historischen Museums mit interessanter Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlies und machen einen Spaziergang entlang des Rustaweli-Boulevards.
In einem traditionell georgischen Restaurant essen wir zu Abend. Übernachtung in Tiflis.
Übernachtung in einem Hotel in Tiflis
(F/M/A)
3. Tag: 

Ausflug nach Mzcheta und Stepanzminda

Nach dem Frühstück besuchen wir die alte Hauptstadt Iberiens, Mzcheta, die nach wie vor eines der religiösen Zentren Georgiens ist. Nachdem wir Georgiens älteste Kreuzkuppelkirche im Dschwari-Kloster und die mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale (UNESCO-Welterbe) besichtigt haben, fahren wir weiter entlang der Georgischen Heerstraße. Unterwegs machen wir halt bei der Festung Ananuri (17. Jh.) und deren bekannte Himmelfahrtskirche. Danach führt uns die Fahrt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in die höheren Lagen des Großen Kaukasus. Über den Kreuzpass geht es weiter zur Ortschaft Stepanzminda (Kasbek). Das Abendessen und die Übernachtung finden in einer netten Privatunterkunft statt, wobei sich mehrere Zimmer die Sanitäranlagen teilen.
Fahrzeit: ca. 4,5 Std. (180 Km)
2 Übernachtungen
(F/M/A)
4. Tag: 

Wanderung zu den Wasserfällen von Gweleti

Vormittags führt uns eine Wanderung von Stepanzminda zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergetier Dreifaltigkeitskirche (3,5 Stunden, teilweise unbefestigter Weg). Wenn das Wetter mitspielt, kann man einen Blick auf den dritthöchsten Berg Georgiens und den achthöchsten Berg des Großen Kaukasus, den Kasbek (5.033 m) und dessen Gletscher erhaschen. Am Nachmittag fahren wir entlang der imposanten Darialschlucht, wo wir die Möglichkeit haben, zu den Gweleti-Wasserfällen zu wandern. Wiederum warten auf uns ein Abendessen und eine Übernachtung in einer Privatunterkunft in Stepanzminda (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC). Wer die Nachmittagswanderung nicht mitmachen möchte, kann in der Unterkunft bleiben oder die Umgebung selbst erkunden.
Wanderung zur Gergetier Dreifaltigkeistkirche: 3-4 Std. (+/- 435 m)
Wanderung (optional) zu den Wasserfällen von Gweleti: 1-2 Std. (+/- 300 m)
(F/M/A)
5. Tag: 

Vom Sno-Tal auf die Tetu Spitze (3.210 m)

Am Morgen geht es mit dem Auto durch das Sno-Tal, hinauf zur einsam gelegenen Siedlung Dschuta, die bis zu 7 Monaten im Jahr von der Außenwelt abgeschnitten ist und somit die ursprüngliche Lebensweise der lokalen Bevölkerung noch größtenteils bewahrt hat. Dschuta bildet auch den Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung auf die Tetu Spitze (3.210 m), die uns über den Fuß des Tschauchebi (2.250 m) führt. Wir wandern vorbei an riesigen Rhododendrenfeldern, die im Juli weiß-gelb blühen und die Landschaft wie mit Schnee überzogen erscheinen lassen. Von der Tetu Spitze haben wir eine großartige Aussicht, die vom Kasbek (5.033 m) und dem Tschauchebi-Massiv (3.842 m) dominiert wird. Nach unserer Rückkehr von der Tetu Spitze fahren wir zum Dorf Gudauri, wo wir ein gemütliches kleines Hotel beziehen und unser Abendessen einnehmen. Jedes Zimmer verfügt über eigene Sanitäranlagen.
Wer die Wanderung bis zur Tetu Spitze nicht mitmachen möchte kann bis zum Dorf Dschuta zuück kehren und dort in einem netten Cafe auf die Gruppe warten.
Fahrzeit: ca. 2 Std. (70 km)
Vom Dorf Dschuta bis zum Lagerplatz Tschauchebi: ca. 3 Std. Gehzeit (+/- 400 m)
Optional: Vom Lagerplatz bei Tschauchebi zur Tetu Spitze: ca. 4 Std. Gehzeit (+/- 660 m)
(F/M/A)
6. Tag: 

Ins Chada-Tal zu schwarzen Tulpen und mittelalterlichen Wehrtürmen

Heute wartet im Chada-Tal eine besonders schöne Wanderung auf uns. Wir queren Wiesen, die in den Sommermonaten bunten, geschmackvoll gewebten Teppichen gleichen. Neben den zahlreichen endemischen Pflanzen kann man hier auch wilde Orchideen, gelbe Azaleen, schwarze Tulpen und Enziane entdecken. Auf unserem Weg zum Dorf Kvescheti stoßen wir auf die Ruinen mittelalterlicher Wehrtürme, deren Anordnung einer geschlossenen Kette gleicht. Nach unserer Rückkehr nach Tiflis beschließen wir den Reisetag mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant und einer Übernachtung in einem Hotel.
Wanderung: ca. 2 Std. (+/- 400 m)
Übernachtung in Tiflis
(F/M/A)
7. Tag: 

Von Tiflis zum Kloster Dawit Garedscha

Am frühen Morgen fahren wir zum Kloster Dawit Garedscha. Dieser bereits Mitte des 6 Jh. gegründeter Klosterkomplex liegt inmitten einer zerklüfteten Halbwüste, unmittelbar an der Grenze zu Aserbaidschan. Nach Besichtigung des zentralen Klosters, der Lawra St. David, wandern wir zum oberhalb gelegenen Höhlenkloster Udabno. Der Weg dorthin besteht aus einem 2-stündigen steilem Fußmarsch, weshalb geeignete Wanderschuhe erforderlich sind. Der Ausblick vom Höhlenkloster und die wunderbaren Fresken (10. bis 11. Jh.) entlohnen uns für die Mühen des Aufstieges. Nach einer ausgedehnten Besichtigung kehren wir nach Tiflis zurück. Die verbleibende Zeit bis zum Abendessen kann von den TeilnehmerInnen frei genutzt werden. Wiederum sind ein Abendessen in einem Restaurant und eine Übernachtung in einem Hotel in Tiflis geplant.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (+/- 400 m)
Übernachtung in Tiflis
(F/M/A)
8. Tag: 

Auf nach Armenien – UNESCO-Welterbe Haghpat und Sanahin

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir ca. 70 km in Richtung georgisch-armenischer Grenze zum Grenzort Sadakhlo, wo uns unser armenischer Reiseleiter empfängt. Wir wechseln den Bus und fahren zu den benachbarten armenischen Klöstern Haghpat und Sanahin (beide 10. Jh.). Beide Klöster waren im Mittelalter kulturelle und akademische Zentren und zählen seit 2000 (Haghpat) bzw. 1996 (Sanahin) zum UNESCO-Weltkulturerbe. Übernachten und zu Abend essen werden wir in einem Hotel in der Provinz Lori.
Fahrzeit: ca. 2-2,5 Std. (130 km)
(F/M/A)
9. Tag: 

Von Aghavnavank an den Sewan-See

Eine morgendliche Fahrt führt uns nach Aghavnavank, wo wir zur Kirche wandern und ein Picknick machen. Unser Weg führt durch prächtige Wälder mit einem reichen Bestand an seltenen Birkenarten. Sowohl das gleichnamige Dorf als auch die Kirche gehören zur Provinz Tawusch, die im Innern des 2002 gegründeten Dilidschan-Nationalparks liegt. Von hier fahren wir weiter an den Sewansee, der mit seiner Höhe von etwa 1900 m zu den größten Hochgebirgsseen der Welt zählt. Von seinem nordwestlichen Ende aus kann das Sewanawank (Sewan-Kloster) über Stufen und schmale Pfade erreicht werden.
Fahrzeit: 2,5-3 Std. (180 km)
Wanderung: ca. 2-2,5 Std.
Übernachtung in einem Hotel am Sewansee
(F/ M/ A)
10. Tag: 

Über Noratus zum armenischen Stonehenge

Unser nächster Reisetag führt uns nach dem Frühstück in den Süden von Armenien, nach Goris. Wir fahren entlang des westlichen Seeufers und besuchen den berühmten Friedhof von Noratus mit Hunderten prachtvollen Kreuzsteinen. Danach führt uns die Fahrt weiter, entlang von Hochebenen und kahler Bergrücken, über den 2.410 m hohen Selim-Pass. Auf dieser Strecke der alten Seidenstraße liegt als eindrucksvolle Erinnerung an einstige Karawanen eine vollständig erhaltene, mittelalterliche Karawanserei aus dem 14. Jh. Seinerzeit wurden auf diese Route wertvolle Güter aus Asien und dem fernen Osten nach Europa transportiert.
Weiter südlich davon, auf einer ausgedehnten und menschenleeren Hochebene, erreichen wir unser nächstes Ziel bzw. einen weiteren Höhepunkt der Reise: Zorakarer oder Karahundsch, ein bronzezeitlicher Steinkreis bzw. ein Gräberfeld, das oft auch als „armenisches Stonehenge“ bezeichnet wird. Es gibt alternative Deutungen über die Funktion des Steinkreises. Eine populäre, jedoch archäologisch umstrittene Annahme ist die eines prähistorischen Observatoriums. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir bei Chndzoresk ein pittoreskes Gebiet mit bizarren Felsformationen und Hügeln, in denen sich ein – heute größtenteils verlassenes - uraltes Höhlendorf mit hunderten Wohn- und Speicherhöhlen befindet.
Die Übernachtung und das Abendessen finden in einem gemütlichen Gästehaus in Goris statt.
Fahrzeit: ca. 4-5 Std. (200 km)
Wanderung: ca. 1-2 Std.
(F/M/A)
11. Tag: 

Wanderung zum Kloster Tatew

Nach dem Frühstück und einer 1-stündigen Fahrt erreichen wir das Dorf Ltsen. Von hier aus wandern wir auf schönen, panoramareichen und zumeist recht ebenen Wegen über Wiesen, durch Wälder und vorüber an kleinen Bächen und Quellen. Gestärkt durch ein kleines Picknick erreichen wir am Nachmittag die Klosteranlage von Tatew (1.537 m), die zu den bedeutendsten Architekturdenkmälern des Landes gezählt wird. Die Klosteranlage entstand im 9. Jhd. und galt als eines der führenden mittelalterlichen Wissenschaftszentren. Die strategisch gut gewählte Lage, hoch über dem Tal und auf einem exponierten Felssporn, bot den wertvollen Kunstwerken und Handschriften einen guten Schutz vor Eindringlingen. Nach der Besichtigung der Klosteranlage nehmen wir die Seilbahn von Tatew, die das Kloster über die Worotan-Schlucht in einer elf-minütigen Fahrt mit dem Ort Halidsor verbindet. 2010 eröffnet, zählt die Bahn mit insgesamt 5,75 km Länge und einer maximalen Höhe von 500 m zu den längsten, in einer Sektion und mit einem durchgehenden Tragseil ausgeführten Pendelbahnen der Welt. Nun wartet noch eine spannende Rückfahrt nach Goris auf uns, nach der wir wiederum in einem Gästehaus zu Abend essen und übernachten.
Fahrzeit: ca. 2-3 Std. (90 km)
Wanderung: ca. 5-6 Std.
(F/ M/ A)
12. Tag: 

Volles Programm: Kloster Norawank - Chor Virap - Berg Ararat - Jerewan

Eine morgendliche Fahrt führt uns wieder zurück Richtung Norden. Wir durchqueren grüne Hochebenen mit Seen und eine farbenprächtige Schlucht, an deren Ausgang das berühmte Kloster Norawank (1.467 m), eine Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert, liegt. Die wunderschöne Lage des Klosters, umrahmt von den rötlichen Felsen der Schlucht, können wir nach einer kurzen Wanderung auf eine nahe Anhöhe rundum genießen. Die anschließende Fahrt durch das bekannteste Weinanbaugebiet Armeniens unterbrechen wir kurz für eine Weinverkostung bei einem lokalen Weinproduzenten. Das Mittagessen nehmen wir in einem hübschen, direkt am Fluss gelegenen Restaurant ein. Nachmittags besuchen wir das wohl meistbesuchte Kloster des Landes, Chor Virap. Vor allem die eindrucksvolle Lage - direkt vor der schneebedeckten Nordwand des Ararat – verleiht diesem Ort einen besonderen Zauber.
Im 4. Jh. noch eine schlichte Kapelle, erinnert die sakrale Anlage noch heute an das Martyrium des heiligen Gregor, der hier wegen seines christlichen Glaubens 13 Jahre lang in einem Erdloch eingesperrt worden war.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std. (ca. 280 km)
Wanderung: ca. 1 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Jerwan
(F/M/-)
13. Tag: 

Weltkulturerbe Etschmiadsin und Swartnoz

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir nach Etschmiadsin und besichtigen das Museum und die Hauptkathedrale (303 n. Chr.), die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und die erste offizielle christliche Kirche ist. Etschmiadsin ist mitunter die Amtsresidenz des Katholikos, des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche. Unser Weg führt uns weiter zum Tempel von Swartnoz, einem weiteren UNESCO-Weltkulturerbe. Die Reste der Mitte des 7. Jh. errichteten und dem heiligen Gregor geweihten Kathedrale bzw. Rundkirche sind einzigartig in ihrer Art und Form und zählen zu den nationalen Wahrzeichen des Landes. Anschließend fahren wir zurück nach Jerewan und unternehmen eine ausgiebige Stadtführung. Natürlich besichtigen wir die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt: Platz der Republik, Kaskade, Abowjanstraße usw. Vom Matenadaran - dem Zentralarchiv für alte armenische Handschriften und Miniaturbilder - das die weltweit größte Sammlung armenischer Handschriften (17.000 Manuskripte) beinhaltet und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, geht es weiter zur Kaskade. Dieser durch zahlreiche Kunstwerke verzierte Treppenkomplex ist unter Einheimischen wie Touristen als Aussichtspunkt mit bestem Blick auf den Berg Ararat sehr beliebt. Nach der Rückkehr zum Hotel endet die Tagesplanung und der restliche Abend steht zur freien Verfügung. Abends lädt die Innenstadt mit ihren zahlreichen, belebten Straßen- und Parkcafés zum Flanieren und Genießen ein.
Fahrzeit: ca. 1,5-2 Std (50 km)
Übernachtung in einem Hotel in Jerwan
(F/M/-)
14. Tag: 

Das Kloster Geghard & der Tempel von Garni

Nach einem frühen Frühstück verlassen wir Jerewan Richtung Osten, wo uns das Kloster Geghard (1.796 m, erbaut um das 4. Jhd. und UNESCO-Weltkulturerbe) erwartet. Nach der Besichtigung des zum Teil aus dem Fels herausgeschlagenen Klosters folgt ein weiterer Höhepunkt der Reise, ein (bei ausreichender Gruppengröße) exklusiv für uns veranstaltetes Vokalkonzert in der Klosterkirche. Nach einer kurzen Busfahrt unternehmen wir eine Wanderung durch eine sehenswerte Schlucht und erreichen letztendlich das absolute Highlight dieser Reise: den griechisch-römischen Tempel von Garni (1.300 m, erbaut im 1. Jh. n. Chr., UNESCO-Weltkulturerbe). Sehenswert ist der Bäderkomplex und die gut erhaltenen Mosaike. Im Tempel lauschen wir den wunderschönen Klängen des armenischen Nationalinstruments, der Duduk. Zurück im Dorf Garni besuchen wir eine Familie und backen im Tonir (Lehmofen) gemeinsam Lawasch, das traditionelle armenische Fladenbrot. Nach dem Mittagessen fahren wir zurück nach Jerewan und genießen unser Abendessen in einem Restaurant mit authentischer armenischer Küche.
Fahrzeit: 2-2,5 Std. (70 km)
Wanderung: ca. 2-2,5 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Jerewan
(F/M/A)
15. Tag: 

Abreise

Transfer zum Flughafen. Es geht zurück nach Hause.

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
22. Juni 2019 06. Juli 2019 € 350 € 2.490 Buchen
Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
13. Juli 2019 27. Juli 2019 € 350 € 2.490 Buchen
Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
10. August 2019 24. August 2019 € 350 € 2.490 Buchen
Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
31. August 2019 14. September 2019 € 350 € 2.490 Buchen
Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
von - bis EZZ Preis
22.06.2019 06.07.2019
350 €* 2.490 € Buchen
*Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
13.07.2019 27.07.2019
350 €* 2.490 € Buchen
*Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
10.08.2019 24.08.2019
350 €* 2.490 € Buchen
*Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
31.08.2019 14.09.2019
350 €* 2.490 € Buchen
*Bei 6-7 Teilnehmer Kleingruppenzuschlag EUR 130,-
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug ab Wien, München und Frankfurt inkl. Taxen. Weitere Abflughäfen auf Anfrage gerne möglich (eventuell Aufpreis). Hinflug nach Tiflis - Rückflug ab Jerewan
  • Sämtliche im Programm angegebenen Transfer
  • Unterbringung lt. Programm
  • Alle Mahlzeiten lt. Programm
  • Alle Eintrittsgebühren laut Tagesprogramm
  • Deutschsprachiger Guide
  • Trinkgelder (ca. EUR 50,- pro TeilnehmerIn)
  • Nicht angeführte Mahlzeiten
  • Impfungen, Versicherungen etc.
  • Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souvenirs, Medikamente etc.
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
22.06.2019-06.07.2019:
Einzelzimmer 350 €
13.07.2019-27.07.2019:
Einzelzimmer 350 €
10.08.2019-24.08.2019:
Einzelzimmer 350 €
31.08.2019-14.09.2019:
Einzelzimmer 350 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an michael.naftz@weltweitwandern.com

Informationen

Georgien:

Mit Stand 2018 ist für Einreisende aus EU – Staaten und SchweizerInnen kein Visum erforderlich. Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der nach der Abreise noch mind. 3 Monate gültig ist.

Armenien:

Für einen Aufenthalt bis zu einem Monat benötigen EU-Bürger einen noch 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich.

Änderungen vorbehalten!

 

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Für die Reise in Georgien und Armenien sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

 

Georgien:

Kontinentales Klima, mit Temperaturen und Jahreszeiten wie im südlichen Mitteleuropa. Es kann also – vor allem in Tbilissi – im Sommer sehr heiß werden. Zu bedenken ist aber das zusätzliche „horizontale“ Klima in den Gebirgsregionen des Kaukasus. In größerer Höhe und auch im Einflussbereich von Gletschern kann es auch im Hochsommer empfindlich kalt werden. Frostige Temperaturen bis um 0 Grad sind an manchen Tagen in den Bergen auch im Sommer – vor allem in den Morgenstunden - möglich. Halten Sie sich bei ihrer Ausrüstung daher an das „Zwiebelprinzip“: Viele Schichten zum An- und wieder Ausziehen. Ausreichender Sonnenschutz darf in Ihrer Ausrüstung nicht fehlen.

Armenien:

Das Territorium der Republik Armenien liegt zwar in den Subtropen, doch ergeben sich durch die beträchtlichen Höhenunterschiede – der Aragaz (4.090 Meter) und das Tal des Aras (rund 380 Meter) liegen beispielsweise nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt – und die kleinteilige Landschaft unterschiedliche lokale Klimata. Einerseits wirken die nahen Meere ausgleichend, andererseits begünstigen die Hochgebirge der Umgebung extreme Schwankungen. Die hohen Gipfel des Kaukasus wirken starken Kälteeinbrüchen von Norden her entgegen. In den Tälern und Niederungen ist das Klima kontinental, wobei die Temperaturen im Sommer mittags meist über 30 °C liegen, in den Bergen insgesamt etwas kühler und an der Grenze zum Iran subtropisch und sehr trocken.

Das Klima Eriwans ist ausgeprägt kontinental mit einem trockenen, heißen Sommer und einem verhältnismäßig kalten kurzen Winter. Das Temperaturmittel beträgt 11,6 °C und die Niederschlagsmenge ist gering und beträgt jährlich etwa 304 Millimeter.

Georgischer Lari (GEL)

1€ = 3 Lari (Stand 24.09.2018)

Armenischer Dram (AMD)

1€ = 567,87 Dram (Stand 24.09.2018)

Wie viel Geld soll man mitnehmen? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Sparsame Gemüter können auch mit ca. € 20,- pro Tag auskommen, müssen sich aber das Eine oder Andere verkneifen. Euro oder USD können in allen Banken gegen die lokale Währung getauscht werden. Wir empfehlen die Mitnahme von EURO in Bargeld und schon am ersten Tag genügend Euro zu wechseln, weil es außerhalb der Hauptstädte sehr schwer ist, Geld zu wechseln. In fast allen Hotels, Bars und Restaurants in den Hauptstädten können Sie mit Master-, Maestro- oder Visa Karten bezahlen.

Änderungen vorbehalten!

Zeitunterschied

Zeitunterschied zur MEZ beträgt in Georgien und Armenien +2h (Sommerzeit)

In Georgien und Armenien gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit nicht. Der Zeitunterschied beträgt in den Sommermonaten plus zwei und in den Wintermonaten plus drei Stunden.

 

Strom in Georgien/Armenien

Der Strom beträgt 220 Volt/50 Hz. Unsere zweipoligen Stecker werden auch in Georgien und Armenien verwendet.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an michael.naftz@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Teona Shamanauri

Trekking-Guide & Reiseleiter

Jahrgang 1982 geboren in Tblisi. Nach dem Abitur studierte Teoana an der Technischen Universität und bereiste während ihres Studiums mit Begeisterung Deutschland und andere europäische Länder. Danach lebte sie 5 Jahre in Österreich. Zurückgekehrt in Georgien erfüllte sie sich den Wunsch als Reiseleiterin und Trekkingguide zu arbeiten. Das macht ihr große Freude und sie bringt den Gästen gerne die Besonderheiten ihrer Heimatlandes näher.
Ihr Lebensmotto: „Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden“

Giorgi Chachua

Trekking-Guide & Reiseleiter

Jahrgang 1980, studierte Wirtschaftswissenschaft und Geschichte.
Im 2010 habe ich entschlossen das Büro zu verlassen und einen Job finden, in dem ich ein gesundes Leben, Hobbies, Sport und Arbeit in einem haben konnte. Deshalb bin ich Guide geworden.
Nicht nur Berge, Flüsse und die wunderbare Blumenvielfalt machen mir Spaß, sondern auch der Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen bereitet mir unheimlich viel Freude.
Mein Lebensmoto ist: If you fall down, get up and try again.

Fotos zur Reise

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