Vom Kasbek zum Berg Ararat
Zwei Länder, zwei Geschichten – verbunden durch den mächtigen Kaukasus: Georgien und Armenien überraschen mit wilder Natur, uralten Kulturen und herzlichen Begegnungen. Wir wandern durch Hochgebirgslandschaften, entdecken verborgene Klöster und genießen traditionell hergestellten Wein aus Tonamphoren.
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Reisedauer:15 Tage
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Davon Wandertage:7 Tage
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Nächte im Bett:14Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Altstadtflair in Tiflis & Jerewan
- Wanderung zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche
- Wanderung durch Birkenwälder bei Aghavnavank mit Picknick
- Besuch des Klosters Geghard und Chor Virap
- Weinverkostung und gemeinsames Brotbacken
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
67% des Reisepreises bleiben vor Ort.
In Georgien und Armenien zwischen grünen Wiesen und Berggiganten wandern
Im Kaukasus breiten sich schier endlose Wiesen aus, die im frühen Sommer von weiß-gelben Rhododendren überzogen sind. Wir durchqueren diese auf dem Weg zur Thetu Spitze. Der Blick von hier oben auf die umliegenden Riesen, wie den Kasbek, ist bei klarem Wetter beeindruckend. Und der Kasbek ist auf unseren Wanderungen in Georgien allgegenwärtig. Schon beim Aufstieg zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche liegt der majestätische Berg eindrucksvoll vor uns.
Nachdem wir die Vielfalt Georgiens erkundet haben, setzen wir unsere Reise in Armenien fort. Auf unserem Weg ins Dorf Aghavnavank wandern wir durch lichte Birkenwälder, die es so nur in Armenien gibt. Im Dorf angekommen, machen wir an der gleichnamigen Kirche Halt und genießen in Ruhe ein Picknick.
Mit lokalen Spezialitäten gestärkt, erwarten uns entlang des Transcaucasian Trails das ins Gebirge eingebettete Kloster Goshavank und einer der höchstgelegenen Seen der Erde: der Sewansee. Vom hochgelegenen Kloster Sewanawank eröffnet sich uns ein weiter Blick über den endlos wirkenden See. Anschließend folgen wir in der Region Sjunik dem Vorotan zur Teufelsbrücke und steigen in Wajoz Dsor in eine tiefe Schlucht hinab, wo sich das Noravank-Kloster eindrucksvoll an die Felsen schmiegt.
Kultur, Geschichte & Religion erleben
Neben den zahlreichen landschaftlichen Highlights tauchen wir tief in die Geschichte des Kaukasus ein. In Tiflis erkunden wir die historische Altstadt und blicken von der Metechi-Kirche über den Mtkwari-Fluss und über die Dächer der Stadt. UNESCO-Weltkulturerbe erleben wir in Georgiens ehemaliger Hauptstadt Mzcheta: Die Dschwari-Kirche und die Swetizchoweli-Kathedrale zählen zu den bedeutendsten religiösen Stätten des Landes.
Mit Etschmiadsin erwartet uns in Armenien der Sitz des armenisch-apostolischen Katholikos. Diese Kathedrale gilt als die erste christliche Kirche der Welt und zählt nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe. Faszinierend ist auch die Geschichte hinter dem bedeutenden Kloster Chor Virap, denn hier wurde der heilige Grigor 13 Jahre in einem Erdloch gefangen gehalten. Vom Kloster aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf den majestätischen Berg Ararat.
Ein Mix aus Vergangenheit und Gegenwart zeigt sich uns in Armeniens Hauptstadt Jerewan. Wir erkunden das Handschriftmuseum Matenadaran mit seinen mehr als 17.000 Schriftstücken. An einer beeindruckenden Treppenanlage können wir uns von der modernen Kunst der Stadt begeistern lassen und über die Dächer der Altstadt hinwegblicken – vielleicht zeigt sich der Ararat noch einmal in der Ferne.
Regionale Köstlichkeiten genießen
Selbstverständlich bleiben uns die kulinarischen Spezialitäten der beiden Länder nicht vorenthalten. In Kachetien stoppen wir bei einem Bio-Weingut und lassen uns die edlen georgischen Tropfen schmecken. Hervorragender Wein darf auch in Armenien nicht fehlen und so besuchen wir hier ein Weingut, in dem köstlicher Wein nach alter Tradition hergestellt wird. Das für Armenien typische Fladenbrot Lawasch dürfen wir gemeinsam mit einer einheimischen Familie im traditionellen Tonir-Lehmofen backen und bei einem Mittagessen genießen.
Begegnungen, die bleiben
In Armenien und Georgien sind wir bei unseren Wanderungen ganz nah am Leben in den beiden Ländern dran. Mit unseren lokalen Partnern vor Ort arbeiten wir schon viele Jahre zusammen. Die Local Guides kennen „ihre“ Gebiete bestens und führen uns mit viel Wissen und Herzblut zu besonderen Plätzen. In unserer kleinen, familiären Gruppe ergeben sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Linktipp
Unsere Weltweitwandern-Asien Produktmanagerin Tanja war in Georgien unterwegs und erzählt in ihrem Reisebericht begeistert von ihren Erlebnissen.
In der Weltweitwandern-Podcastfolge „Georgien: Entdeckungswanderungen im Kaukasus mit Nino“ taucht Christian Hlade gemeinsam mit unserer langjährigen Partnerin und Local Guide Nino in das eindrucksvolle Land ein.
In der Podcastfolge „Armenien: Kulturschätze und Bergwelten im ältesten christlichen Land mit Gnel“ macht Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade gemeinsam mit unserem erfahrenen Local Guide Gnel eine Hörreise durch Armenien.
Kontakt & Infos
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Tagesablauf
1. Tag: Ankunft in Tiflis
Unsere Reise nach Georgien beginnt mit dem Flug nach Tiflis. Nach unserer Ankunft am Flughafen werden wir empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, um uns auszuruhen oder erste Eindrücke von der georgischen Hauptstadt zu sammeln. Morgen lernen wir Tiflis bei einem gemeinsamen Stadtrundgang näher kennen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(-/-/-)
2. Tag: Unterwegs in den Gassen von Tiflis
Nach dem Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem Local Guide die georgische Hauptstadt zu Fuß. Unser Rundgang führt uns durch die engen Gassen der Altstadt, in denen sich historische Kirchen, traditionelle Häuser und moderne Einflüsse begegnen. Wir besuchen die Metechi-Kirche mit dem Reiterstandbild von König Wachtang Gorgassali und blicken von hier über den Fluss Mtkwari und die Altstadt. Mit der Seilbahn gelangen wir hinauf zur Narikala-Festung, bevor wir unseren Spaziergang vorbei an den historischen Schwefelbädern fortsetzen. Unterwegs sehen wir die Synagoge und besuchen die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Auch die Antschischati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die älteste erhaltene Kirche der Stadt, steht auf unserem Programm. Am Abend lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in einem georgischen Restaurant ausklingen. Wer möchte, kann anschließend auf eigene Faust eines der traditionellen Schwefelbäder besuchen.
(F/-/A)
3. Tag: Zwischen alten Klöstern und den Bergen des Kaukasus
Frühmorgens verlassen wir Tiflis und fahren nach Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt und dem religiösen Zentrum Georgiens. Hier besuchen wir die Dschwari-Kirche aus dem 6. Jahrhundert und die Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, in der sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden soll. Die historischen Bauwerke von Mzcheta zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend folgen wir der Georgischen Heerstraße in Richtung Kaukasus. Unterwegs besichtigen wir die Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, bevor wir unsere Fahrt durch die Berglandschaft fortsetzen. In der Nähe von Stepantsminda unternehmen wir eine Wanderung zum Gveleti-Wasserfall, der zwischen steilen Felswänden ins Tal stürzt. Am Abend erreichen wir unsere familiäre Unterkunft in Stepantsminda, wo wir gemeinsam zu Abend essen.
Wanderung: ca. 4 km, ca. +/-300 m, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda
(F/-/A)
4. Tag: Auf den Spuren des Kasbek
Heute zieht es uns in die Bergwelt des Kaukasus. Am Morgen fahren wir mit Geländewagen hinauf zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert, die oberhalb von Stepantsminda liegt. Von hier beginnen wir unsere Wanderung in Richtung des mächtigen Kasbek (5.047 m). Unser Weg führt uns durch eine alpine Landschaft mit weiten Bergwiesen und Ausblicken auf die umliegenden Gipfel und Gletscher. Wir steigen in Richtung Sabertse-Pass auf und erreichen eine Geländemulde, bevor wir auf demselben Weg zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche zurückwandern. Bei klarem Wetter zeigt sich unterwegs der schneebedeckte Gipfel des Kasbek. An der Kirche erwarten uns wieder die Geländewagen, die uns zurück nach Stepantsminda bringen. Den Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in unserer Unterkunft ausklingen.
Wanderung: ca. 10 km, ca. +/-900 m, Gehzeit ca. 5 Std.
(F/-/A)
5. Tag: Durch das ursprüngliche Trusso-Tal
Heute erkunden wir das abgelegene Trusso-Tal, das mit seinen verlassenen Dörfern, weiten Berglandschaften und farbenreichen Mineralablagerungen eine besondere Seite des Kaukasus zeigt. Unsere Wanderung beginnt bei Qvemo Oqrokana und führt uns zunächst zu den Travertinterrassen, deren unterschiedliche Farbtöne durch mineralhaltiges Wasser entstanden sind. Von hier wandern wir weiter hinein ins Tal. Unterwegs begegnen uns alte Steinhäuser und Spuren des früheren Dorflebens. Unser Ziel ist das weitgehend verlassene Dorf Ketrisi, in dem während der Sommermonate noch einige Familien mit ihren Schaf- und Rinderherden leben. Die umliegenden Berge und die weite Tallandschaft begleiten uns auf unserem Weg. In Ketrisi werden wir von unseren Geländewagen abgeholt und fahren zurück nach Stepantsminda. Dort verbringen wir einen weiteren Abend in unserer familiären Unterkunft.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda (ca. 1.700 m)
(F/-/A)
6. Tag: Blühende Bergwiesen und alte Wehrtürme im Chada-Tal
Nach dem Frühstück verlassen wir Stepantsminda und machen uns auf den Weg ins Chada-Tal, wo uns eine weitere Wanderung durch die Berglandschaft des Kaukasus erwartet. Besonders im Sommer verwandeln zahlreiche Wildblumen die Wiesen in ein buntes Farbenmeer. Neben verschiedenen endemischen Pflanzen wachsen hier unter anderem wilde Orchideen, gelbe Azaleen, schwarze Tulpen und Enziane. Während unserer Wanderung entdecken wir auch die Überreste mittelalterlicher Wehrtürme, die einst eine zusammenhängende Verteidigungslinie bildeten. Zwischen den alten Steinbauten und den weitläufigen Bergwiesen erhalten wir einen Einblick in die Geschichte und Natur dieser Region. Nach unserer Wanderung werden wir abgeholt und fahren zurück nach Tiflis. Dort lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant ausklingen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(F/Picknick/A)
7. Tag: Kachetien – die Wiege des georgischen Weines
Heute führt uns unsere Reise nach Kachetien, der traditionsreichen Weinregion im Osten Georgiens. Am Morgen besuchen wir das Nonnenkloster Bodbe, in dem die heilige Nino begraben liegt, die im 4. Jahrhundert maßgeblich zur Christianisierung Georgiens beitrug. Anschließend spazieren wir durch die Gassen von Signagi. Die kleine Stadt ist für ihre historische Stadtmauer mit 28 Wehrtürmen und ihre Häuser mit georgischen und südeuropäischen Architekturelementen bekannt. Zum Mittagessen sind wir bei einer einheimischen Familie eingeladen und erhalten einen Einblick in die georgische Gastfreundschaft. Auf unserer Rückfahrt nach Tiflis besuchen wir ein Weingut, wo wir biologisch erzeugte Weine verkosten und mehr über den regionalen Weinbau erfahren. Zurück in Tiflis steht uns der Abend zur freien Verfügung.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(F/M/-)
8. Tag: Von Georgien nach Armenien
Nach dem Frühstück verlassen wir Tiflis und fahren zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo. Dort verabschieden wir uns von unserem georgischen Local Guide und werden nach den Grenzformalitäten von unserem armenischen Local Guide empfangen. Mit einem neuen Fahrzeug setzen wir unsere Reise durch die grüne Hügellandschaft der Region Lori fort. Unser erster Besuch gilt dem Kloster Aghtala, einer mittelalterlichen Festungsanlage, deren Kirche für ihre farbenreichen Fresken bekannt ist. Anschließend fahren wir zum Kloster Haghpat aus dem 10. Jahrhundert, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Wir erkunden die historischen Gebäude und entdecken kunstvoll gearbeitete armenische Kreuzsteine, sogenannte Chatschkare. Nach den Besichtigungen erreichen wir unsere Unterkunft in der Region Haghpat. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung.
Fahrzeit: ca. 2 - 2,5 Std. (ca. 125 km)
(F/M/-)
9. Tag: Durch die Wälder von Dilijan zum Sewansee
Nach dem Frühstück fahren wir zum Parz-See, der auf rund 1.350 m Höhe inmitten bewaldeter Hügel liegt. Hier beginnt unsere heutige Wanderung durch die grüne Berglandschaft rund um Dilijan. Unser Weg führt durch Laubwälder mit Birken und Eichen, vorbei an Wiesen und kleinen Bächen. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf das Ijevan-Gebirge. Über eine blumenreiche Hochwiese steigen wir schließlich zum Dorf Gosh ab. Dort besichtigen wir das Kloster Goshavank aus dem 12. und 13. Jahrhundert, das einst ein bedeutendes geistiges und kulturelles Zentrum Armeniens war. Anschließend machen wir einen kurzen Halt in Dilijan, bevor wir zum Sewansee weiterfahren. Der große Hochgebirgssee liegt auf rund 1.900 m Höhe. Hier beziehen wir unser Hotel und lassen den Tag ausklingen.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +250 m/-250 m, Gehzeit ca. 3–4 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Sewan
(F/Picknick/-)
10. Tag: Auf den Spuren der Seidenstraße nach Goris
Nach dem Frühstück besuchen wir das Kloster Sewanawank aus dem 9. Jahrhundert, das auf einer Anhöhe am Nordwestufer des Sewansees liegt. Über steinerne Stufen gelangen wir zu den beiden Kirchen aus dunklem Tuffstein. Von hier reicht der Blick weit über den See und die umliegenden Berge. Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Süden fort. Entlang des Seeufers erreichen wir Noratus, wo wir einen historischen Friedhof mit Hunderten kunstvoll gestalteten armenischen Kreuzsteinen, sogenannten Chatschkaren, besichtigen. Unsere Fahrt führt uns weiter durch die karge Berglandschaft über den rund 2.410 m hohen Selim-Pass. In seiner Nähe besuchen wir eine mittelalterliche Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert, die einst Reisenden und Händlern entlang der Seidenstraße als Rastplatz diente. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant fahren wir weiter nach Goris, wo wir in einem Gästehaus übernachten.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Goris
(F/M/-)
11. Tag: Über das Worotan-Tal zum Kloster Tatev
Nach dem Frühstück fahren wir von Goris zur Seilbahn „Wings of Tatev“, die uns auf einer rund zwölfminütigen Fahrt über die tiefe Schlucht des Worotan-Flusses bringt. Am anderen Ende erwartet uns das mittelalterliche Kloster Tatev, das hoch über dem Tal auf einem Felsplateau thront. Nach der Besichtigung beginnen wir unsere Wanderung durch die abwechslungsreiche Berglandschaft. Unser Weg führt uns zum verlassenen Kloster Tatevi Mets Anapat aus dem 17. Jahrhundert, dessen historische Mauern heute versteckt im Wald liegen. Anschließend wandern wir weiter zur Teufelsbrücke, einer natürlichen Felsbrücke über dem Worotan-Fluss. In ihrer Umgebung befinden sich mineralreiche Quellen und kleine Grotten. Wir fahren zurück nach Goris, wo wir bei einem Besuch der Initiative „Brdiz Karpet“ authentische Einblicke in das traditionelle Handwerk des Teppichwebens erhalten.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +100 m/-650 m, Gehzeit ca. 3-4 Std.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Goris
(F/Picknick/A)
12. Tag: Höhlendörfer, Klöster und der Berg Ararat
Nach dem Frühstück fahren wir zum historischen Höhlendorf Khndzoresk, dessen ehemalige Wohn- und Vorratshöhlen sich über die Felswände einer Schlucht verteilen. Auf unserer Wanderung erkunden wir das weitgehend verlassene Dorf und gelangen über eine Hängebrücke zu alten Höhlenwohnungen, Kapellen und Steinbauten. Anschließend setzen wir unsere Reise zum Kloster Noravank aus dem 13. Jahrhundert fort, das zwischen steil aufragenden, rötlichen Felswänden liegt. Weiter geht es durch eine der bekanntesten Weinregionen Armeniens. Bei einem lokalen Winzer verkosten wir armenischen Wein und essen anschließend in einem familiengeführten Restaurant zu Mittag. Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Chor Wirap, das eng mit der Geschichte des Christentums in Armenien verbunden ist. Bei klarer Sicht eröffnet sich von hier ein weiter Blick auf den schneebedeckten Berg Ararat. Am Abend erreichen wir Jerewan, die Hauptstadt Armeniens, wo wir unser Hotel beziehen.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std. (ca. 260 km)
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Jerewan
(F/M/-)
13. Tag: Jerewan – zwischen Geschichte, Kunst und Kultur
Nach dem Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem Local Guide die armenische Hauptstadt Jerewan. Wir spazieren durch den Stadtpark, entlang der historischen Abovyan-Straße und zum Republikplatz mit seinen Gebäuden aus rosafarbenem Tuffstein. Anschließend besuchen wir die monumentale Kaskade, von der sich bei klarer Sicht ein weiter Blick über die Stadt bis zum Berg Ararat eröffnet. Hier befindet sich auch das Cafesjian Center for the Arts mit seiner Sammlung zeitgenössischer Kunst. Ein weiterer Programmpunkt ist das Matenadaran, eines der bedeutendsten Institute für alte Handschriften, wo wir bei einer Führung mehr über das schriftliche Kulturerbe Armeniens erfahren. Danach fahren wir nach Etschmiadsin, dem religiösen Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche. Wir besichtigen die historische Kathedrale und essen gemeinsam zu Mittag. Zurück in Jerewan besuchen wir das Mahnmal Tsitsernakaberd, das an die Opfer des Völkermords an den Armeniern von 1915 erinnert. Anschließend kehren wir zu unserem Hotel zurück und haben Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Jerewan
(F/M/A)
14. Tag: Durch die Azat-Schlucht zum Tempel von Garni
Nach dem Frühstück fahren wir zum UNESCO-Weltkulturerbe Geghard, einem mittelalterlichen Kloster, dessen Kirchen und Kapellen teilweise direkt in den Felsen gehauen wurden. Bei einem Vokalkonzert erleben wir die besondere Akustik der historischen Räume. Anschließend beginnen wir unsere Wanderung entlang der Azat-Schlucht. Zunächst folgen wir einem leicht welligen Weg oberhalb der Schlucht, bevor wir auf schmalen Bergpfaden durch Wiesen und über bewaldete Hänge zum Azat-Fluss absteigen. Unterwegs passieren wir einen Rangerposten des Khosrov-Naturreservats. Nach der Überquerung des Flusses erreichen wir die sogenannte „Symphonie der Steine“, eine Felsformation aus zahlreichen senkrechten Basaltsäulen. Beim gemeinsamen Mittagessen lernen wir außerdem, wie das traditionelle armenische Fladenbrot Lavash hergestellt wird, und dürfen selbst beim Backen mithelfen. Anschließend führt uns ein kurzer, steiler Anstieg zum Garni-Tempel aus dem 1. Jahrhundert. Von hier blicken wir über die Azat-Schlucht, bevor wir nach Jerewan zurückfahren.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +150 m/-300 m, Gehzeit ca. 3–4 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Jerewan
(F/M/-)
15. Tag: Abschied von Armenien
Unsere Reise durch Georgien und Armenien geht zu Ende. Mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck fahren wir von unserem Hotel zum Flughafen von Jerewan und treten unsere Heimreise an.
Tipp: Auf Anfrage verlängern Sie Ihre Reise ganz individuell mit einem Aufenthalt in unserem Gruppenhotel in Tiflis bzw. in Jerewan vor oder nach der Reise. Bitte geben Sie Ihre gewünschten Reisedaten im Anmeldeformular unter „Anmerkungen/Fragen“ bekannt. Im Anschluss erhalten Sie von uns per E-Mail ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Verlängerung mit angepasster An- und/oder Abreise. Vorbehaltlich Verfügbarkeit.
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1. Tag: Ankunft in Tiflis
Unsere Reise nach Georgien beginnt mit dem Flug nach Tiflis. Nach unserer Ankunft am Flughafen werden wir empfangen und zu unserem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, um uns auszuruhen oder erste Eindrücke von der georgischen Hauptstadt zu sammeln. Morgen lernen wir Tiflis bei einem gemeinsamen Stadtrundgang näher kennen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
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2. Tag: Unterwegs in den Gassen von Tiflis
Nach dem Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem Local Guide die georgische Hauptstadt zu Fuß. Unser Rundgang führt uns durch die engen Gassen der Altstadt, in denen sich historische Kirchen, traditionelle Häuser und moderne Einflüsse begegnen. Wir besuchen die Metechi-Kirche mit dem Reiterstandbild von König Wachtang Gorgassali und blicken von hier über den Fluss Mtkwari und die Altstadt. Mit der Seilbahn gelangen wir hinauf zur Narikala-Festung, bevor wir unseren Spaziergang vorbei an den historischen Schwefelbädern fortsetzen. Unterwegs sehen wir die Synagoge und besuchen die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Auch die Antschischati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, die älteste erhaltene Kirche der Stadt, steht auf unserem Programm. Am Abend lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in einem georgischen Restaurant ausklingen. Wer möchte, kann anschließend auf eigene Faust eines der traditionellen Schwefelbäder besuchen.
(F/-/A)
3. Tag: Zwischen alten Klöstern und den Bergen des Kaukasus
Frühmorgens verlassen wir Tiflis und fahren nach Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt und dem religiösen Zentrum Georgiens. Hier besuchen wir die Dschwari-Kirche aus dem 6. Jahrhundert und die Swetizchoweli-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, in der sich der Überlieferung nach der Leibrock Christi befinden soll. Die historischen Bauwerke von Mzcheta zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend folgen wir der Georgischen Heerstraße in Richtung Kaukasus. Unterwegs besichtigen wir die Festung Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, bevor wir unsere Fahrt durch die Berglandschaft fortsetzen. In der Nähe von Stepantsminda unternehmen wir eine Wanderung zum Gveleti-Wasserfall, der zwischen steilen Felswänden ins Tal stürzt. Am Abend erreichen wir unsere familiäre Unterkunft in Stepantsminda, wo wir gemeinsam zu Abend essen.
Wanderung: ca. 4 km, ca. +/-300 m, Gehzeit ca. 2 Std.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda
(F/-/A)
4. Tag: Auf den Spuren des Kasbek
Heute zieht es uns in die Bergwelt des Kaukasus. Am Morgen fahren wir mit Geländewagen hinauf zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert, die oberhalb von Stepantsminda liegt. Von hier beginnen wir unsere Wanderung in Richtung des mächtigen Kasbek (5.047 m). Unser Weg führt uns durch eine alpine Landschaft mit weiten Bergwiesen und Ausblicken auf die umliegenden Gipfel und Gletscher. Wir steigen in Richtung Sabertse-Pass auf und erreichen eine Geländemulde, bevor wir auf demselben Weg zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche zurückwandern. Bei klarem Wetter zeigt sich unterwegs der schneebedeckte Gipfel des Kasbek. An der Kirche erwarten uns wieder die Geländewagen, die uns zurück nach Stepantsminda bringen. Den Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen in unserer Unterkunft ausklingen.
Wanderung: ca. 10 km, ca. +/-900 m, Gehzeit ca. 5 Std.
(F/-/A)
5. Tag: Durch das ursprüngliche Trusso-Tal
Heute erkunden wir das abgelegene Trusso-Tal, das mit seinen verlassenen Dörfern, weiten Berglandschaften und farbenreichen Mineralablagerungen eine besondere Seite des Kaukasus zeigt. Unsere Wanderung beginnt bei Qvemo Oqrokana und führt uns zunächst zu den Travertinterrassen, deren unterschiedliche Farbtöne durch mineralhaltiges Wasser entstanden sind. Von hier wandern wir weiter hinein ins Tal. Unterwegs begegnen uns alte Steinhäuser und Spuren des früheren Dorflebens. Unser Ziel ist das weitgehend verlassene Dorf Ketrisi, in dem während der Sommermonate noch einige Familien mit ihren Schaf- und Rinderherden leben. Die umliegenden Berge und die weite Tallandschaft begleiten uns auf unserem Weg. In Ketrisi werden wir von unseren Geländewagen abgeholt und fahren zurück nach Stepantsminda. Dort verbringen wir einen weiteren Abend in unserer familiären Unterkunft.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda (ca. 1.700 m)
(F/-/A)
6. Tag: Blühende Bergwiesen und alte Wehrtürme im Chada-Tal
Nach dem Frühstück verlassen wir Stepantsminda und machen uns auf den Weg ins Chada-Tal, wo uns eine weitere Wanderung durch die Berglandschaft des Kaukasus erwartet. Besonders im Sommer verwandeln zahlreiche Wildblumen die Wiesen in ein buntes Farbenmeer. Neben verschiedenen endemischen Pflanzen wachsen hier unter anderem wilde Orchideen, gelbe Azaleen, schwarze Tulpen und Enziane. Während unserer Wanderung entdecken wir auch die Überreste mittelalterlicher Wehrtürme, die einst eine zusammenhängende Verteidigungslinie bildeten. Zwischen den alten Steinbauten und den weitläufigen Bergwiesen erhalten wir einen Einblick in die Geschichte und Natur dieser Region. Nach unserer Wanderung werden wir abgeholt und fahren zurück nach Tiflis. Dort lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant ausklingen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(F/Picknick/A)
7. Tag: Kachetien – die Wiege des georgischen Weines
Heute führt uns unsere Reise nach Kachetien, der traditionsreichen Weinregion im Osten Georgiens. Am Morgen besuchen wir das Nonnenkloster Bodbe, in dem die heilige Nino begraben liegt, die im 4. Jahrhundert maßgeblich zur Christianisierung Georgiens beitrug. Anschließend spazieren wir durch die Gassen von Signagi. Die kleine Stadt ist für ihre historische Stadtmauer mit 28 Wehrtürmen und ihre Häuser mit georgischen und südeuropäischen Architekturelementen bekannt. Zum Mittagessen sind wir bei einer einheimischen Familie eingeladen und erhalten einen Einblick in die georgische Gastfreundschaft. Auf unserer Rückfahrt nach Tiflis besuchen wir ein Weingut, wo wir biologisch erzeugte Weine verkosten und mehr über den regionalen Weinbau erfahren. Zurück in Tiflis steht uns der Abend zur freien Verfügung.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(F/M/-)
8. Tag: Von Georgien nach Armenien
Nach dem Frühstück verlassen wir Tiflis und fahren zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo. Dort verabschieden wir uns von unserem georgischen Local Guide und werden nach den Grenzformalitäten von unserem armenischen Local Guide empfangen. Mit einem neuen Fahrzeug setzen wir unsere Reise durch die grüne Hügellandschaft der Region Lori fort. Unser erster Besuch gilt dem Kloster Aghtala, einer mittelalterlichen Festungsanlage, deren Kirche für ihre farbenreichen Fresken bekannt ist. Anschließend fahren wir zum Kloster Haghpat aus dem 10. Jahrhundert, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Wir erkunden die historischen Gebäude und entdecken kunstvoll gearbeitete armenische Kreuzsteine, sogenannte Chatschkare. Nach den Besichtigungen erreichen wir unsere Unterkunft in der Region Haghpat. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung.
Fahrzeit: ca. 2 - 2,5 Std. (ca. 125 km)
(F/M/-)
9. Tag: Durch die Wälder von Dilijan zum Sewansee
Nach dem Frühstück fahren wir zum Parz-See, der auf rund 1.350 m Höhe inmitten bewaldeter Hügel liegt. Hier beginnt unsere heutige Wanderung durch die grüne Berglandschaft rund um Dilijan. Unser Weg führt durch Laubwälder mit Birken und Eichen, vorbei an Wiesen und kleinen Bächen. Unterwegs eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf das Ijevan-Gebirge. Über eine blumenreiche Hochwiese steigen wir schließlich zum Dorf Gosh ab. Dort besichtigen wir das Kloster Goshavank aus dem 12. und 13. Jahrhundert, das einst ein bedeutendes geistiges und kulturelles Zentrum Armeniens war. Anschließend machen wir einen kurzen Halt in Dilijan, bevor wir zum Sewansee weiterfahren. Der große Hochgebirgssee liegt auf rund 1.900 m Höhe. Hier beziehen wir unser Hotel und lassen den Tag ausklingen.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +250 m/-250 m, Gehzeit ca. 3–4 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Sewan
(F/Picknick/-)
10. Tag: Auf den Spuren der Seidenstraße nach Goris
Nach dem Frühstück besuchen wir das Kloster Sewanawank aus dem 9. Jahrhundert, das auf einer Anhöhe am Nordwestufer des Sewansees liegt. Über steinerne Stufen gelangen wir zu den beiden Kirchen aus dunklem Tuffstein. Von hier reicht der Blick weit über den See und die umliegenden Berge. Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Süden fort. Entlang des Seeufers erreichen wir Noratus, wo wir einen historischen Friedhof mit Hunderten kunstvoll gestalteten armenischen Kreuzsteinen, sogenannten Chatschkaren, besichtigen. Unsere Fahrt führt uns weiter durch die karge Berglandschaft über den rund 2.410 m hohen Selim-Pass. In seiner Nähe besuchen wir eine mittelalterliche Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert, die einst Reisenden und Händlern entlang der Seidenstraße als Rastplatz diente. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant fahren wir weiter nach Goris, wo wir in einem Gästehaus übernachten.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Goris
(F/M/-)
11. Tag: Über das Worotan-Tal zum Kloster Tatev
Nach dem Frühstück fahren wir von Goris zur Seilbahn „Wings of Tatev“, die uns auf einer rund zwölfminütigen Fahrt über die tiefe Schlucht des Worotan-Flusses bringt. Am anderen Ende erwartet uns das mittelalterliche Kloster Tatev, das hoch über dem Tal auf einem Felsplateau thront. Nach der Besichtigung beginnen wir unsere Wanderung durch die abwechslungsreiche Berglandschaft. Unser Weg führt uns zum verlassenen Kloster Tatevi Mets Anapat aus dem 17. Jahrhundert, dessen historische Mauern heute versteckt im Wald liegen. Anschließend wandern wir weiter zur Teufelsbrücke, einer natürlichen Felsbrücke über dem Worotan-Fluss. In ihrer Umgebung befinden sich mineralreiche Quellen und kleine Grotten. Wir fahren zurück nach Goris, wo wir bei einem Besuch der Initiative „Brdiz Karpet“ authentische Einblicke in das traditionelle Handwerk des Teppichwebens erhalten.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +100 m/-650 m, Gehzeit ca. 3-4 Std.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Goris
(F/Picknick/A)
12. Tag: Höhlendörfer, Klöster und der Berg Ararat
Nach dem Frühstück fahren wir zum historischen Höhlendorf Khndzoresk, dessen ehemalige Wohn- und Vorratshöhlen sich über die Felswände einer Schlucht verteilen. Auf unserer Wanderung erkunden wir das weitgehend verlassene Dorf und gelangen über eine Hängebrücke zu alten Höhlenwohnungen, Kapellen und Steinbauten. Anschließend setzen wir unsere Reise zum Kloster Noravank aus dem 13. Jahrhundert fort, das zwischen steil aufragenden, rötlichen Felswänden liegt. Weiter geht es durch eine der bekanntesten Weinregionen Armeniens. Bei einem lokalen Winzer verkosten wir armenischen Wein und essen anschließend in einem familiengeführten Restaurant zu Mittag. Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Chor Wirap, das eng mit der Geschichte des Christentums in Armenien verbunden ist. Bei klarer Sicht eröffnet sich von hier ein weiter Blick auf den schneebedeckten Berg Ararat. Am Abend erreichen wir Jerewan, die Hauptstadt Armeniens, wo wir unser Hotel beziehen.
Fahrzeit: ca. 5-6 Std. (ca. 260 km)
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Jerewan
(F/M/-)
13. Tag: Jerewan – zwischen Geschichte, Kunst und Kultur
Nach dem Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem Local Guide die armenische Hauptstadt Jerewan. Wir spazieren durch den Stadtpark, entlang der historischen Abovyan-Straße und zum Republikplatz mit seinen Gebäuden aus rosafarbenem Tuffstein. Anschließend besuchen wir die monumentale Kaskade, von der sich bei klarer Sicht ein weiter Blick über die Stadt bis zum Berg Ararat eröffnet. Hier befindet sich auch das Cafesjian Center for the Arts mit seiner Sammlung zeitgenössischer Kunst. Ein weiterer Programmpunkt ist das Matenadaran, eines der bedeutendsten Institute für alte Handschriften, wo wir bei einer Führung mehr über das schriftliche Kulturerbe Armeniens erfahren. Danach fahren wir nach Etschmiadsin, dem religiösen Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche. Wir besichtigen die historische Kathedrale und essen gemeinsam zu Mittag. Zurück in Jerewan besuchen wir das Mahnmal Tsitsernakaberd, das an die Opfer des Völkermords an den Armeniern von 1915 erinnert. Anschließend kehren wir zu unserem Hotel zurück und haben Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Jerewan
(F/M/A)
14. Tag: Durch die Azat-Schlucht zum Tempel von Garni
Nach dem Frühstück fahren wir zum UNESCO-Weltkulturerbe Geghard, einem mittelalterlichen Kloster, dessen Kirchen und Kapellen teilweise direkt in den Felsen gehauen wurden. Bei einem Vokalkonzert erleben wir die besondere Akustik der historischen Räume. Anschließend beginnen wir unsere Wanderung entlang der Azat-Schlucht. Zunächst folgen wir einem leicht welligen Weg oberhalb der Schlucht, bevor wir auf schmalen Bergpfaden durch Wiesen und über bewaldete Hänge zum Azat-Fluss absteigen. Unterwegs passieren wir einen Rangerposten des Khosrov-Naturreservats. Nach der Überquerung des Flusses erreichen wir die sogenannte „Symphonie der Steine“, eine Felsformation aus zahlreichen senkrechten Basaltsäulen. Beim gemeinsamen Mittagessen lernen wir außerdem, wie das traditionelle armenische Fladenbrot Lavash hergestellt wird, und dürfen selbst beim Backen mithelfen. Anschließend führt uns ein kurzer, steiler Anstieg zum Garni-Tempel aus dem 1. Jahrhundert. Von hier blicken wir über die Azat-Schlucht, bevor wir nach Jerewan zurückfahren.
Wanderung: ca. 8 km, ca. +150 m/-300 m, Gehzeit ca. 3–4 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Jerewan
(F/M/-)
15. Tag: Abschied von Armenien
Unsere Reise durch Georgien und Armenien geht zu Ende. Mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck fahren wir von unserem Hotel zum Flughafen von Jerewan und treten unsere Heimreise an.
Tipp: Auf Anfrage verlängern Sie Ihre Reise ganz individuell mit einem Aufenthalt in unserem Gruppenhotel in Tiflis bzw. in Jerewan vor oder nach der Reise. Bitte geben Sie Ihre gewünschten Reisedaten im Anmeldeformular unter „Anmerkungen/Fragen“ bekannt. Im Anschluss erhalten Sie von uns per E-Mail ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre Verlängerung mit angepasster An- und/oder Abreise. Vorbehaltlich Verfügbarkeit.
(-/-/-)
Häufig gestellte Fragen
Beim Kulturwandern in Georgien und Armenien verbinden wir Hochgebirgswanderungen im Großen Kaukasus mit einem tiefen Eintauchen in zwei der ältesten christlichen Kulturen der Welt. In Georgien wandern wir zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 m, von der sich bei klarem Wetter ein beeindruckender Blick auf den Kasbek (5.047 m) eröffnet, und erkunden das ursprüngliche Truso-Tal mit seinen farbenprächtigen Travertin-Terrassen. In Mzcheta besuchen wir gleich zwei UNESCO-Weltkulturerbestätten: die Dschwari-Kirche und die Swetizchoweli-Kathedrale. In Armenien führt uns die Route durch lichte Birkenwälder bei Aghavnavank, vorbei am türkisblauen Sewansee und zur tief in rötliche Felsen eingebetteten Klosteranlage Noravank. Den Abschluss bildet das UNESCO-Weltkulturerbe Geghard, wo ein exklusives Vokalkonzert in der Klosterkirche auf uns wartet, und das Kloster Chor Virap mit seinem Panoramablick auf den Ararat.
Georgien und Armenien können wir am besten entdecken, wenn wir mit Menschen unterwegs sind, die lokale verwurzelt sind. Deshalb reisen wir mit zwei einheimischen Guides, die uns jeweils durch ihr Land begleiten. Unsere erfahrenen Local Guides kennen nicht nur die Wanderwege durch den Kaukasus, sondern auch die stillen Orte, die sich abseits der klassischen Routen befinden. Unsere kleine Gruppe von 6 bis 14 Personen schafft den Rahmen für echte Begegnungen: ein Mittagessen bei einer georgischen Familie in Signagi, das gemeinsame Backen von Lawasch im Tonir-Lehmofen im Dorf Garni oder das exklusive Vokalkonzert, das ausschließlich für unsere Gruppe in der Klosterkirche von Geghard erklingt. Diese besonderen Zugänge entstehen durch Vertrauen, das wir über viele Jahre mit unseren Partnern vor Ort aufgebaut haben.
Nachhaltigkeit entsteht unter anderem durch eine hohe lokale Wertschöpfung. Wir übernachten daher so gut es geht in familiären Gästehäusern statt in internationalen Hotels, essen bei einheimischen Familien und besuchen in Kachetien ein Bioweingut, das georgischen Naturwein nach alter Tradition in Tonamphoren (Qvevri) herstellt. In Armenien machen wir bei einem kleinen, familiengeführten Weingut Halt. Die wirtschaftliche Wertschöpfung bleibt auf diese Weise vor Ort und kommt den Menschen direkt zugute. Einwegplastik vermeiden wir auf unseren Wanderungen so gut es geht und gemeinsam achten wir darauf, keinen Müll in der Natur zu hinterlassen. Die An- und Abreise per Flug kompensieren wir über Atmosfair.
Das Terrain auf dieser Reise ist abwechslungsreich. Wir wandern auf teilweise unbefestigten Hochgebirgspfaden, steigen in Schluchten ab und erreichen Gipfelpunkte über 3.000 m Höhe. Feste, knöchelstützende Wanderschuhe mit gutem Profil sind daher essenziell. Das Klima im Kaukasus kann rasch wechseln: In größeren Höhen kann es auch im Sommer kühler werden. Wir empfehlen daher das Zwiebelprinzip mit mehreren leichten Kleidungsschichten sowie einen guten Sonnenschutz. Eine wiederverwendbare Trinkflasche und eine Reiseapotheke gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Für den Besuch der Klöster und Kathedralen in beiden Ländern ist schulter- und kniebedeckende Kleidung erforderlich. Für Frauen wird zudem ein Kopftuch empfohlen. Alle weiteren Empfehlungen finden sich in unserer Packliste zum Download
Wir begleiten Wanderbegeisterte seit vielen Jahren in den Kaukasus und haben in dieser Zeit eine freundschaftliche und verlässliche Partnerschaft mit unserem Partner-Team vor Ort aufgebaut. Unsere Asien-Expertin Tanja ist selbst durch Georgien gewandert und bringt ihre persönlichen Eindrücke direkt in die Programmgestaltung ein. Das Ergebnis ist eine Reise, die uns tief in die beiden Länder eintauchen lässt. Unsere Local Guides kennen die Geschichten hinter den alten Klostermauern und bringen uns mit Menschen zusammen, die wir ohne sie kaum treffen würden.
Weitere Georgien Highlights:
- Internationaler Linienflug ab/bis Wien (ggf. mit Umstieg), Economy Class, inkl. mind. 20 kg Freigepäck. Weitere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr.
- Unterbringungen lt. Tagesablauf (9x in Mittelklassehotels, 5x in Gästehäusern)
- Alle Mahlzeiten lt. Tagesablauf (13x Frühstück, 8x Mittagessen bzw. Picknick, 6x Abendessen)
- Transfers lt. Tagesablauf. Es gibt einen Sammeltransfer vom Flughafen zum Hotel und retour (Wartezeiten sind möglich)
- Alle Eintritte und Besichtigungen lt. Tagesablauf
- Jeweils ein deutschsprachiger, örtlicher Guide für Georgien und für Armenien
- Einzelzimmerzuschlag lt. Ausweisung unter "Leistungen" und "Zusatzleistungen/Verlängerungen" bzw. lt. Buchungsmaske. Bitte beachten Sie, dass in den Privatunterkünften nicht immer ein Einzelzimmer verfügbar ist.
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Impfungen, Versicherungen, etc.
- Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
- Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
- Zusatznächte: Gerne können Sie zu Beginn/Ende der Reise in Tiflis oder Jerewan Zusatznächte über Weltweitwandern buchen. Diese Zusatznächte finden in der identischen Unterkunft statt, in der Sie auch als Gruppe untergebracht werden. Auf Wunsch holen wir gerne tagesaktuelle Angebote ein und buchen die Zusatznacht/Zusatznächte für Sie - gerne um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an tanja.ernst@weltweitwandern.com.
€ 420,-
€ 420,-
€ 420,-
€ 420,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
EINREISE GEORGIEN:
Die tagesaktuellen Einreisebestimmungen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde – beim Österreichischen Außenministeriums, beim Auswärtigen Amt bzw. beim Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
EINREISE ARMENIEN:
Die tagesaktuellen Einreisebestimmungen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde – beim Außenministeriums, beim Auswärtigen Amts bzw. beim Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Folgende Punkte möchten wir besonders hervorheben:
- Der Reisepass muss bei Reiseende noch mind. 6 Monate gültig sein. Bitte beachten Sie die Informationen zum Transit.
- Staatangehörige der EU oder der Schweiz benötigen für einen touristischen Aufenthalt, bis max. 360 Tage Aufenthalt, kein Visum.
- Seit dem 1. Jänner 2026 muss bei Einreise nach Georgien eine Kranken- und Unfallversicherung mit mindestens 30.000 GEL (ca. 10.000 €) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden. Eine entsprechende Bestätigung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft (gedruckt oder elektronisch) ist in englischer oder georgischer Sprache vorzulegen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen.
TRANSIT:
Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass mindestens 6 Monate über das Reisedatum hinaus gültig sein muss. Andernfalls kann es vorkommen, dass Ihnen die Airline den Zutritt zum Flugzeug verweigert, unabhängig von den spezifischen Einreisebestimmungen des Ziellandes. Weitere Details finden Sie hier: Österrreichisches Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Impfungen:
- Pflichtimpfungen: Es gibt keine Pflichtimpfungen aus Europa kommend
- Hinweise und Vorschläge durch das Tropeninstitut:
- Basisschutzprogramm für Reisende: Hepatitis A/B, Tetanus, Diphtherie
- Unter bestimmten Voraussetzungen: Typhus (bei mangelhaften hygienischen
Verhältnissen), Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten),
Masern (für alle Kinder) - Es besteht, vor allem beim Trekking, ein erhöhtes Risiko sich mit Borreliose
anzustecken.
Sonstige Hinweise:
- Magen- und Darmerkrankungen können aufgrund von ungewohntem Essen und unreinem Wasser hervorgerufen werden. Achten Sie auf die Hinweise Ihres Guides und trinken Sie kein Leitungswasser.
- Bitte führen Sie eine Reiseapotheke mit, die regelmäßig benötigte Arzneimittel und Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet. Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge mitgeführt und zur Sicherheit die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache eingepackt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an eine Apotheke oder ärztliches Personal.
- Vergessen Sie nicht rechtzeitig vor Reisebeginn Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt
- Wir empfehlen, dass Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlich beraten lassen. Tropeninstitute und sonstige reisespezifische Einrichtungen können auch sehr hilfreich sein.
- Nützliche Links zu den Themen Reiseimpfungen und Infektionskrankheiten auf Reisen, vom österreichischen Gesundheitsministerium:
Georgien:
Kontinentales Klima, mit Temperaturen und Jahreszeiten wie im südlichen Mitteleuropa. Es kann also – vor allem in Tbilissi – im Sommer sehr heiß werden. Zu bedenken ist aber das zusätzliche „horizontale“ Klima in den Gebirgsregionen des Kaukasus. In größerer Höhe und auch im Einflussbereich von Gletschern kann es auch im Hochsommer empfindlich kalt werden. Frostige Temperaturen bis um 0 Grad sind an manchen Tagen in den Bergen auch im Sommer – vor allem in den Morgenstunden – möglich. Halten Sie sich bei ihrer Ausrüstung daher an das „Zwiebelprinzip“: Viele Schichten zum An- und wieder Ausziehen. Ausreichender Sonnenschutz darf in Ihrer Ausrüstung nicht fehlen.
Armenien:
Das Territorium der Republik Armenien liegt zwar in den Subtropen, doch ergeben sich durch die beträchtlichen Höhenunterschiede – der Aragaz (4.090 Meter) und das Tal des Aras (rund 380 Meter) liegen beispielsweise nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt – und die kleinteilige Landschaft unterschiedliche lokale Klimata. Einerseits wirken die nahen Meere ausgleichend, andererseits begünstigen die Hochgebirge der Umgebung extreme Schwankungen. Die hohen Gipfel des Kaukasus wirken starken Kälteeinbrüchen von Norden her entgegen. In den Tälern und Niederungen ist das Klima kontinental, wobei die Temperaturen im Sommer mittags meist über 30 °C liegen, in den Bergen insgesamt etwas kühler und an der Grenze zum Iran subtropisch und sehr trocken.
Das Klima Jerewans ist ausgeprägt kontinental mit einem trockenen, heißen Sommer und einem verhältnismäßig kalten kurzen Winter. Das Temperaturmittel beträgt 11,6 °C und die Niederschlagsmenge ist gering und beträgt jährlich etwa 304 Millimeter.
Georgischer Lari (GEL)
Armenischer Dram (AMD)
Wie viel Geld soll man mitnehmen? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Sparsame Gemüter können auch mit ca. € 20,- pro Tag auskommen, müssen sich aber das Eine oder Andere verkneifen. Euro oder USD können in allen Banken gegen die lokale Währung getauscht werden. Wir empfehlen die Mitnahme von EURO in Bargeld und schon am ersten Tag genügend Euro zu wechseln, weil es außerhalb der Hauptstädte sehr schwer ist, Geld zu wechseln. In fast allen Hotels, Bars und Restaurants in den Hauptstädten können Sie mit Master-, Maestro- oder Visa Karten bezahlen.
Änderungen vorbehalten!
Zeitunterschied
Zeitunterschied zur MEZ beträgt in Georgien und Armenien +2h (Sommerzeit)
In Georgien und Armenien gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit nicht. Der Zeitunterschied beträgt in den Sommermonaten plus zwei und in den Wintermonaten plus drei Stunden.
Strom in Georgien/Armenien
Der Strom beträgt 220 Volt/50 Hz. Unsere zweipoligen Stecker werden auch in Georgien und Armenien verwendet.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.
Seit dem 1. Jänner 2026 muss bei Einreise nach Georgien außerdem eine Kranken- und Unfallversicherung mit mindestens 30.000 GEL (ca. 10.000 €) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden. Eine entsprechende Bestätigung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft (gedruckt oder elektronisch) ist in englischer oder georgischer Sprache vorzulegen.
Gerne sind individuelle Verlängerungen in unserer Gruppenunterkunft, am Beginn oder am Ende der Reise in Tiflis bzw. in Jerewan möglich. Bitte beachten Sie, dass die Verfügbarkeiten erst angefragt werden müssen, bevor wir eine Verlängerung bestätigen können. Details zu den Preisen gerne auf Anfrage.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Andreas S. |
August 2026