Es heißt, die Georgier kamen zu spät, als Gott die Erde unter den Völkern aufteilte: Sie hatten gefeiert. Als sie Musik machten und tanzten, schenkte Gott ihnen, was er eigentlich selbst behalten wollte: seinen Garten. Zwischen der Hochgebirgskulisse des Großen Kaukasus, Walnusswäldern und ehrwürdigen Kathedralen erfahren wir die georgische Gastfreundschaft: zum Beispiel in den privaten Unterkünften oder bei der Weinverkostung.

Tiflis fasziniert mit ihrer Mischung aus Alt und Neu Besucher aus aller Welt. Hypermoderne Bauwunder, verspielte Holzveranden, prachtvoller Jugendstil, arabische Bäder und morbider Charme – all das charakterisiert die Millionenstadt. Sie vereint Zerfall und Hoffnung, alte Traditionen und modernes Leben. Nicht zu Unrecht wird Tiflis auch „Paris des Ostens“ genannt, erinnert es doch an eine altmodisch-angegraute Version der Stadt der Liebe.