Georgien – Land der hohen Türme
Die gigantische Hochgebirgskulisse des Großen Kaukasus, mittelalterliche Steindörfer mit Wehrtürmen und die Herzlichkeit der Swanen begeistern. Wir starten in Georgiens Hauptstadt Tiflis (Tbilissi), wandern durch herrliche Gebirgslandschaften und genießen die raffinierte Küche, die Orient und Okzident vereint.
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Reisedauer:15 Tage
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Davon Wandertage:7 Tage
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Nächte im Bett:14Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Tiflis und die alte Hauptstadt Mzcheta
- 5-tägige Streckenwanderung durch Swanetien
- Panorama auf Georgiens höchste Berge Schchara, Kasbek und Uschba
- mittelalterliche Dörfer mit Wehrtürmen vor traumhafter Gebirgskulisse
- Aufstieg zum Steindorf Uschguli (UNESCO-Welkulturerbe)
- antike Höhlenstadt Uplisziche und Klosterakademie Gelati
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
65% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Georgien entdecken: Ein Trekking-Abenteuer im Kaukasus
Wir müssen höher. Noch ein Stückchen höher. Jetzt, an der Kuppe angekommen, öffnet sich ein traumhafter 360-Grad-Panoramablick. Wir stehen praktisch Auge in Auge mit den Gletschern des Schchara, dem 5.068 Metern höchsten Berg Georgiens. Am Tag davor waren wir im nahen Hochtal von Uschguli: Hier verdichten sich Bergriesen, alte Wehrtürme und georgische Tradition zu einem Gesamtkunstwerk. Nicht umsonst zählen die Dörfer mit ihren Wehrtürmen hier zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Wanderung auf den Berg Guri (2.970 m) ist Teil unserer 5-tägigen Trekkingtour durch Swanetien. Stille und Natur begleiten uns entlang des Transcaucasian Trails im malerischen Norden Georgiens. Wenn wir nachmittags von unseren Wanderungen in urigen, archaisch wirkenden Bergdörfern ankommen, begegnet uns die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Herzlichkeit der Menschen. Wir übernachten in einfachen Unterkünften in kleinen Bergdörfern und werden mit Khatschapuri, Fladenbrot mit Käse, mit Khinkali, gefüllten Teigtaschen, Tschurtschchela als Nachspeise, traditionellem Wein aus Amphoren und vielen anderen georgischen Spezialitäten verwöhnt.
Georgien: Das Land der Götter ist ein irdisches Paradies
Hier, im Großen Kaukasus hat der allmächtige Zeus den Titanen Prometheus an den Felsen gekettet. Zur Strafe, weil er den Menschen das Feuer brachte.
Eine andere Legende erzählt, dass die Georgier zu spät kamen, als Gott die Erde unter den Völkern aufteilte. Sie hatten wieder einmal gefeiert. Als sie nun wieder anfingen Musik zu machen und zu tanzen, schenkte Gott ihnen als Heimatland, was er eigentlich selbst behalten wollte: Seinen eigenen Garten! Umwerfend schön ist es auch heute noch, das Land in Vorderasien, weil: sanfte Bergwiesen, mächtige Bergriesen, tiefe Schluchten und tosende Bäche. Und fruchtbar ist es ebenso: Georgien ist die Wiege des Weines und der Weinkultur.
Der mächtige Bergriese Kazbek
Im Nordosten Georgiens genießen wir das Panorama auf den gewaltigen Kazbek (5054m) und wandern hinauf zur 2.170 m hoch gelegenen Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jahrhundert.
Tiflis: Wo Altes auf Neues trifft
Tiflis fasziniert mit einer Mischung aus Alt und Neu ihre Gäste aus aller Welt. Hypermoderne Bauwunder treffen auf verspielte Holzveranden, prachtvollen Jugendstil, arabische Bäder und morbiden Charme. Die Millionenstadt vereint Zerfall und Hoffnung, alte Traditionen und modernes Leben. Nicht zu Unrecht wird Tiflis auch „Paris des Ostens“ genannt, erinnert es doch an manchen Stellen an eine altmodisch-angegraute Version der Stadt der Liebe sowie an sowie an Fellini-Filme.
Mit persönlicher Führung Georgiens Natur und Kultur entdecken
Unser Team in Georgien, rund um Lela, Alexander, Soso und Nino, sind Experten auf ihrem Gebiet, kennen Georgien wie ihre Westentasche und teilen ihre Begeisterung für die georgische Kultur und Landschaft gerne mit uns. Sie engagieren sich sehr bei unserem Nachhaltigkeitsprogramm. Wir waren mit ihnen und anderen WWW-Partnern auch schon zusammen wandernd durch Madeira und in Österreich unterwegs. Unsere Georgien-Reisen werden mit liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und sehr persönlicher Führung in einer kleinen, familiären Gruppe durchgeführt. Für unsere Gäste eröffnen sich so immer wieder besondere Zugänge vor Ort.
Persönlicher Erfahrungsbericht
Christian Hlade, der Gründer von WWW, beschreibt seine Georgien-Erkundungsreise wie folgt: „Die Gebirgslandschaften Georgiens sind sehr eindrucksvoll und erinnern manchmal an eine Mischung aus der Schweiz und Nepal. Kulturell ist das Land einerseits sehr europäisch und christlich geprägt, durch seine Lage östlich der Türkei blitzt aber auch der Orient immer wieder durch. Aufgrund der Abgeschiedenheit Georgiens war das Land lange in einer Art „Dornröschenschlaf. Unser Guide „Soso“ hat uns während der ganzen Reise rührend umsorgt. Seither weiß ich, was es mit der sprichwörtlichen Herzlichkeit der Georgier auf sich hat. Herzhafte Trinksprüche und Lobpreisungen begleiten ein Festessen und machen einen Abend mit Georgiern zum Erlebnis.“
Linktipp
Weltweitwandern-Asien-Produktmanagerin Tanja war in Georgien unterwegs. Hier geht es zu ihrem Reisebericht.
In der Weltweitwandern-Podcastfolge „Georgien: Entdeckungswanderungen im Kaukasus mit Nino“ erkundet Christian Hlade gemeinsam mit unserer langjährigen Partnerin und Local Guide Nino das faszinierende Georgien und seine beeindruckende Vielfalt.
Kontakt & Infos
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die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Flug nach Tiflis
!ketili ikos tkveni mobzaneba! So wird man in Georgien willkommen geheißen!
Wir starten unsere Reise nach Georgien und fliegen in die Hauptstadt Tiflis. Nach unserer Ankunft am Flughafen werden wir abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, um erste Eindrücke von der georgischen Hauptstadt zu sammeln.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(-/-/-)
2. Tag: Zwischen Altstadtgassen und Schwefelbädern
Nach einem späten Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem Local Guide die georgische Hauptstadt Tiflis. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdecken wir die Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier blicken wir auf den Fluss Mtkwari (Kura) und die Dächer der Altstadt. Weiter geht es vorbei an den traditionellen Schwefelbädern zur Narikala-Festung, die hoch über der Stadt thront. Wir besuchen die Synagoge und die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Anschließend spazieren wir durch das historische Betlemi-Viertel zur Antschischati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, der ältesten erhaltenen Kirche der Stadt. Am Abend lernen wir bei einem gemeinsamen Essen in einem traditionellen georgischen Restaurant die landestypische Küche kennen.
(F/-/A)
3. Tag: Vom UNESCO-Weltkulturerbe Mzcheta bis zum Fuße des Kasbeks
Nach dem Frühstück verlassen wir Tiflis und fahren nach Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt und dem religiösen Zentrum Georgiens. Hier besichtigen wir die Dschwari-Kirche und die Swetizchoweli-Kathedrale, die gemeinsam mit weiteren historischen Denkmälern von Mzcheta zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Anschließend folgen wir der historischen Georgischen Heerstraße in Richtung Norden. Unterwegs besuchen wir die Wehrkirche Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, deren mächtige Mauern und Türme von der bewegten Geschichte der Region erzählen. Unsere Fahrt führt uns weiter durch die abwechslungsreiche Berglandschaft des Großen Kaukasus. Über den Kreuzpass erreichen wir schließlich den kleinen Bergort Stepantsminda, der von hohen Gipfeln umgeben ist. Hier beziehen wir unser familiengeführtes Hotel und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda
(F/-/A)
4. Tag: Zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche und durch die Dariali-Schlucht
Am Vormittag brechen wir zu einer Wanderung zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf, die auf 2.170 m Höhe oberhalb von Stepantsminda liegt. Unser Weg führt uns teilweise über unbefestigte Pfade hinauf zu der kleinen Kirche, die vor der Kulisse des Großen Kaukasus thront. Bei klarem Wetter eröffnet sich uns ein Blick auf den 5.047 m hohen Kasbek mit seinen vergletscherten Hängen. Nach dem Abstieg fahren wir am Nachmittag durch die felsige Dariali-Schlucht bis nahe an die russische Grenze, wo wir eine weitere Kirche besuchen. Anschließend sind wir bei einer lokalen Künstlerin zu Gast, die uns Einblicke in die traditionelle Filzverarbeitung gibt und ihre Handwerkskunst vorführt. Am Abend kehren wir nach Stepantsminda zurück und essen gemeinsam in unserer Unterkunft.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda
(F/-/A)
5. Tag: Durch das abgelegene Trusso-Tal
Heute entdecken wir eine der ursprünglichen Landschaften des Großen Kaukasus. Mit Geländewagen gelangen wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung im Trusso-Tal. Von Qvemo Oqrokana wandern wir durch eine weite Berglandschaft, vorbei an alten Dörfern und farbenprächtigen Travertinterrassen, die durch mineralhaltiges Quellwasser entstanden sind. Je weiter wir ins Tal vordringen, desto abgeschiedener wird die Umgebung. Unser Weg führt uns schließlich zum weitgehend verlassenen Dorf Ketrisi, in dem während der Sommermonate noch einige Familien mit ihren Schaf- und Kuhherden leben. Hier werden wir von unseren Geländewagen abgeholt und fahren zurück zur Hauptstraße. Anschließend setzen wir unsere Reise nach Gudauri fort, wo wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Gudauri
(F/Picknick/A)
6. Tag: Auf den Spuren der Seidenstraße nach Westgeorgien
Nach dem Frühstück verlassen wir Gudauri und fahren in die Region Kartli, die einst von einem Zweig der historischen Seidenstraße durchzogen wurde. In der Stadt Gori sehen wir das Geburtshaus von Josef Stalin von außen, bevor wir die nahe gelegene Höhlenstadt Uplisziche besuchen. Die bereits im ersten Jahrtausend vor Christus entstandene Felsenstadt gibt uns Einblicke in das Leben vergangener Jahrhunderte. Zwischen den in den Fels gehauenen Straßen, ehemaligen Palästen und einem Theater lässt sich die einstige Stadtstruktur noch gut erkennen. Am Nachmittag setzen wir unsere Reise in Richtung Westen fort. Unser Ziel ist die Provinz Imeretien, die eng mit der griechischen Sage vom Goldenen Vlies verbunden ist. Schließlich erreichen wir Kutaissi, wo wir unser Hotel beziehen und den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Kutaissi
(F/-/A)
7. Tag: Vom Martvili-Canyon in die Bergwelt Swanetiens
Nach dem Frühstück verlassen wir Kutaissi und fahren zum Martvili-Canyon, wo uns türkisfarbenes Wasser und steile Kalksteinfelsen erwarten. Auf einem etwa 700 m langen Rundweg folgen wir dem historischen Dadiani-Pfad, überqueren Brücken und gelangen über Aussichtsplattformen zu verschiedenen Blickpunkten in der Schlucht. Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Swanetien fort. Unterwegs legen wir einen Fotostopp am mächtigen Enguri-Staudamm ein, bevor uns die Straße weiter in die Bergwelt des Großen Kaukasus führt. Am Abend erreichen wir Mestia, das von den traditionellen Wehrtürmen Swanetiens geprägt ist. Die historische Kulturlandschaft des Oberen Swanetien gehört teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einer Weinverkostung lernen wir verschiedene georgische Weiß- und Rotweine kennen. Dazu werden uns landestypische Spezialitäten serviert, bevor wir den Tag in unserer familiengeführten Unterkunft ausklingen lassen.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Mestia (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC)
(F/-/A)
8. Tag: Swanetiens Dörfer und Berge Uschba und Tetnuldi
Heute beginnt unser viertägiges Trekking von Dorf zu Dorf bis nach Uschguli. Unser Hauptgepäck wird täglich mit dem Fahrzeug zur nächsten Unterkunft transportiert, sodass wir nur mit unserem Tagesrucksack unterwegs sind. Von Mestia aus wandern wir durch grüne Wiesen und schattige Wälder, begleitet von weiten Ausblicken auf die Berglandschaft des Großen Kaukasus. Bei klarem Wetter zeigen sich die markanten Gipfel des Uschba und des Tetnuldi. Am Nachmittag erreichen wir das Dorf Lachiri und setzen unseren Weg zu unserer einfachen Privatunterkunft in Mulachi fort. Hier lernen wir die Gastfreundschaft der Region kennen und lassen den ersten Trekkingtag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Hinweis: Die Übernachtungskapazitäten in den Dörfern sind teilweise begrenzt. Stellen Sie sich bitte in den kommenden Tagen auf einfache und zum Teil beengte Übernachtungsmöglichkeiten ein. Häufig stehen nur Mehrbettzimmer zur Verfügung, und Bad sowie Toilette werden teilweise gemeinschaftlich genutzt oder befinden sich außerhalb des Hauses. Auch warmes Wasser ist ggf. nicht immer durchgehend verfügbar. Dafür führt uns die Trekkingroute durch die Berglandschaft Swanetiens und ermöglicht besondere Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Mulachi (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
9. Tag: Swanetiens alpine Wiesen und Hochgebirgslandschaft mit Chaneri-Gletscher
Nach dem Frühstück setzen wir unser Trekking durch die Bergwelt Swanetiens fort. Von Mulachi wandern wir über das Dorf Jabeshi zunächst durch Wälder und anschließend über weitläufige alpine Wiesen bergauf. Unser Weg führt uns zu einem Pass auf 2.465 m Höhe, von dem sich bei klarem Wetter weite Ausblicke auf den Chaneri-Gletscher sowie die Gipfel des Uschba (4.700 m) und des Laila (4.010 m) eröffnen. Anschließend steigen wir hinab in das abgelegene Bergdorf Adischi, in dem nur wenige Familien leben. Hier übernachten wir in einer einfachen Privatunterkunft und lassen den Wandertag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Adischi (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
10. Tag: Über den Chkhuntieri-Pass nach Iprali
Heute setzen wir unser Trekking durch die Bergwelt Swanetiens fort. Von Adischi aus wandern wir zunächst entlang eines Flusses und überqueren diesen, bevor unser Weg in Serpentinen bergauf führt. Vorbei an Rhododendronbüschen steigen wir zum Chkhuntieri-Pass auf 2.700 m Höhe auf. Unterwegs begleiten uns die weiten Berglandschaften des Großen Kaukasus. Nach der Passüberquerung führt uns der Weg wieder bergab in Richtung Iprali. Hier erreichen wir unsere einfache Privatunterkunft, wo wir den langen Wandertag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Hinweis: Sollte der Wasserstand des Flusses zu hoch sein, erfolgt die Flussüberquerung mithilfe von Pferden.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Iprali (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
11. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe – das mittelalterliche Steindorf Uschguli
Heute steht die letzte Etappe unseres viertägigen Trekkings durch Swanetien auf dem Programm. Von Iprali wandern wir über das Dorf Davra nach Uschguli, eine der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen Europas. Die traditionellen Steinhäuser und mittelalterlichen Wehrtürme prägen das Ortsbild dieser abgelegenen Bergregion. Teile von Uschguli gehören zur UNESCO-Welterbestätte Oberes Swanetien. Nach unserer Ankunft besteht am Nachmittag die Möglichkeit, bei einer zusätzlichen Wanderung den historischen Tamara-Turm zu erkunden. Am Abend erhalten wir einen Einblick in die georgische Alltagskultur: Gemeinsam mit Einheimischen bereiten wir in unserer Privatunterkunft das Abendessen zu und lernen dabei die traditionelle Küche Swanetiens kennen.
Optionale Wanderung: ca. 4 km, ca. +/-250 m
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Uschguli (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
12. Tag: Zum Gipfel des Guri und zurück nach Kutaissi
Unser Tag beginnt bereits um 06:00 Uhr mit einer Tasse Kaffee oder Tee und ein paar Keksen, bevor wir zu unserer letzten Wanderung in Swanetien aufbrechen. Vor der Kulisse des 5.201 m hohen Schchara, des höchsten Berges Georgiens, steigen wir zum Gipfel des Guri (2.970 m) auf. Besonders der letzte Abschnitt erfordert aufgrund des steilen Anstiegs etwas Ausdauer. Nach unserer Rückkehr nach Uschguli erwartet uns gegen 10:00 bis 11:00 Uhr ein spätes Frühstück. Anschließend verlassen wir die Bergregion und fahren mit Geländewagen über den Sagaro-Pass nach Lentechi. Dort steigen wir in unseren Bus um und setzen die Fahrt nach Kutaissi fort. Unterwegs begleiten uns noch einmal die abgelegenen Berglandschaften des Großen Kaukasus. Am Abend erreichen wir unser Hotel und essen gemeinsam zu Abend.
Hinweis: Im Frühsommer kann der Sagaro-Pass aufgrund von Schnee oder schlechten Straßenverhältnissen noch unpassierbar sein. In diesem Fall fahren wir auf einer alternativen, längeren Route über Mestia nach Kutaissi.
Wanderung: ca. +/-850 m, Gehzeit ca. 4–5 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Kutaissi
(F/-/A)
13. Tag: Von Kutaissi zurück nach Tiflis
Nach dem Frühstück erkunden wir bei einem Spaziergang die Stadt Kutaissi. Dabei besuchen wir den lebhaften Bauernmarkt, auf dem frisches Obst, Gemüse, Gewürze und regionale Produkte angeboten werden. Zwischen den Marktständen erhalten wir einen Einblick in das Alltagsleben der Einheimischen. Anschließend verlassen wir Westgeorgien und fahren zurück in die Hauptstadt Tiflis. Nach unserer Ankunft steht uns der restliche Nachmittag zur freien Verfügung. Wir können noch einmal durch die Gassen der Altstadt schlendern, ein Café besuchen oder die letzten Stunden in Georgiens Hauptstadt individuell gestalten. Am Abend kommen wir zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant zusammen und lassen unsere Reise durch Georgien ausklingen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(F/-/A)
14. Tag: Tiflis auf eigene Faust entdecken
Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, die georgische Hauptstadt ganz nach unseren eigenen Interessen zu erkunden. Vielleicht zieht es uns noch einmal in die verwinkelten Gassen der Altstadt, zu den traditionellen Schwefelbädern oder in eines der zahlreichen Cafés.
Hinweis: Optionaler Ausflug nach Kachetien. Bei mindestens vier Personen besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug in die georgische Weinregion Kachetien teilzunehmen. Wir fahren nach Signagi und erkunden bei einem Spaziergang die historische, befestigte Stadt am Berghang. Zum Mittagessen sind wir bei einer einheimischen Familie eingeladen und lernen die georgische Gastfreundschaft kennen. Auf dem Rückweg nach Tiflis besuchen wir einen Bauernhof mit einem biologisch bewirtschafteten Weinkeller. Dort erfahren wir mehr über die traditionelle georgische Weinherstellung und verkosten verschiedene Weine sowie Chacha, einen georgischen Tresterbrand. Anschließend kehren wir nach Tiflis zurück. Der Ausflug kostet ca. 90 Euro pro Person und ist vor Ort zu bezahlen.
(F/-/-)
15. Tag: Abschied von Georgien
Heute heißt es Abschied nehmen von Georgien. Je nach Flugzeit werden wir von unserem Hotel in Tiflis zum Flughafen gebracht und treten unsere individuelle Heimreise an. Mit vielen Eindrücken aus den Berglandschaften des Großen Kaukasus, den Begegnungen mit den Menschen vor Ort und der georgischen Kultur im Gepäck geht unsere gemeinsame Reise zu Ende.
1. Tag: Flug nach Tiflis
!ketili ikos tkveni mobzaneba! So wird man in Georgien willkommen geheißen!
Wir starten unsere Reise nach Georgien und fliegen in die Hauptstadt Tiflis. Nach unserer Ankunft am Flughafen werden wir abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt noch etwas Zeit, um erste Eindrücke von der georgischen Hauptstadt zu sammeln.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(-/-/-)
2. Tag: Zwischen Altstadtgassen und Schwefelbädern
Nach einem späten Frühstück erkunden wir gemeinsam mit unserem Local Guide die georgische Hauptstadt Tiflis. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdecken wir die Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier blicken wir auf den Fluss Mtkwari (Kura) und die Dächer der Altstadt. Weiter geht es vorbei an den traditionellen Schwefelbädern zur Narikala-Festung, die hoch über der Stadt thront. Wir besuchen die Synagoge und die Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Anschließend spazieren wir durch das historische Betlemi-Viertel zur Antschischati-Kirche aus dem 6. Jahrhundert, der ältesten erhaltenen Kirche der Stadt. Am Abend lernen wir bei einem gemeinsamen Essen in einem traditionellen georgischen Restaurant die landestypische Küche kennen.
(F/-/A)
3. Tag: Vom UNESCO-Weltkulturerbe Mzcheta bis zum Fuße des Kasbeks
Nach dem Frühstück verlassen wir Tiflis und fahren nach Mzcheta, der ehemaligen Hauptstadt und dem religiösen Zentrum Georgiens. Hier besichtigen wir die Dschwari-Kirche und die Swetizchoweli-Kathedrale, die gemeinsam mit weiteren historischen Denkmälern von Mzcheta zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Anschließend folgen wir der historischen Georgischen Heerstraße in Richtung Norden. Unterwegs besuchen wir die Wehrkirche Ananuri aus dem 17. Jahrhundert, deren mächtige Mauern und Türme von der bewegten Geschichte der Region erzählen. Unsere Fahrt führt uns weiter durch die abwechslungsreiche Berglandschaft des Großen Kaukasus. Über den Kreuzpass erreichen wir schließlich den kleinen Bergort Stepantsminda, der von hohen Gipfeln umgeben ist. Hier beziehen wir unser familiengeführtes Hotel und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda
(F/-/A)
4. Tag: Zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche und durch die Dariali-Schlucht
Am Vormittag brechen wir zu einer Wanderung zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf, die auf 2.170 m Höhe oberhalb von Stepantsminda liegt. Unser Weg führt uns teilweise über unbefestigte Pfade hinauf zu der kleinen Kirche, die vor der Kulisse des Großen Kaukasus thront. Bei klarem Wetter eröffnet sich uns ein Blick auf den 5.047 m hohen Kasbek mit seinen vergletscherten Hängen. Nach dem Abstieg fahren wir am Nachmittag durch die felsige Dariali-Schlucht bis nahe an die russische Grenze, wo wir eine weitere Kirche besuchen. Anschließend sind wir bei einer lokalen Künstlerin zu Gast, die uns Einblicke in die traditionelle Filzverarbeitung gibt und ihre Handwerkskunst vorführt. Am Abend kehren wir nach Stepantsminda zurück und essen gemeinsam in unserer Unterkunft.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Stepantsminda
(F/-/A)
5. Tag: Durch das abgelegene Trusso-Tal
Heute entdecken wir eine der ursprünglichen Landschaften des Großen Kaukasus. Mit Geländewagen gelangen wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung im Trusso-Tal. Von Qvemo Oqrokana wandern wir durch eine weite Berglandschaft, vorbei an alten Dörfern und farbenprächtigen Travertinterrassen, die durch mineralhaltiges Quellwasser entstanden sind. Je weiter wir ins Tal vordringen, desto abgeschiedener wird die Umgebung. Unser Weg führt uns schließlich zum weitgehend verlassenen Dorf Ketrisi, in dem während der Sommermonate noch einige Familien mit ihren Schaf- und Kuhherden leben. Hier werden wir von unseren Geländewagen abgeholt und fahren zurück zur Hauptstraße. Anschließend setzen wir unsere Reise nach Gudauri fort, wo wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.
Übernachtung in einem einfachen Hotel in Gudauri
(F/Picknick/A)
6. Tag: Auf den Spuren der Seidenstraße nach Westgeorgien
Nach dem Frühstück verlassen wir Gudauri und fahren in die Region Kartli, die einst von einem Zweig der historischen Seidenstraße durchzogen wurde. In der Stadt Gori sehen wir das Geburtshaus von Josef Stalin von außen, bevor wir die nahe gelegene Höhlenstadt Uplisziche besuchen. Die bereits im ersten Jahrtausend vor Christus entstandene Felsenstadt gibt uns Einblicke in das Leben vergangener Jahrhunderte. Zwischen den in den Fels gehauenen Straßen, ehemaligen Palästen und einem Theater lässt sich die einstige Stadtstruktur noch gut erkennen. Am Nachmittag setzen wir unsere Reise in Richtung Westen fort. Unser Ziel ist die Provinz Imeretien, die eng mit der griechischen Sage vom Goldenen Vlies verbunden ist. Schließlich erreichen wir Kutaissi, wo wir unser Hotel beziehen und den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Kutaissi
(F/-/A)
7. Tag: Vom Martvili-Canyon in die Bergwelt Swanetiens
Nach dem Frühstück verlassen wir Kutaissi und fahren zum Martvili-Canyon, wo uns türkisfarbenes Wasser und steile Kalksteinfelsen erwarten. Auf einem etwa 700 m langen Rundweg folgen wir dem historischen Dadiani-Pfad, überqueren Brücken und gelangen über Aussichtsplattformen zu verschiedenen Blickpunkten in der Schlucht. Anschließend setzen wir unsere Reise in Richtung Swanetien fort. Unterwegs legen wir einen Fotostopp am mächtigen Enguri-Staudamm ein, bevor uns die Straße weiter in die Bergwelt des Großen Kaukasus führt. Am Abend erreichen wir Mestia, das von den traditionellen Wehrtürmen Swanetiens geprägt ist. Die historische Kulturlandschaft des Oberen Swanetien gehört teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einer Weinverkostung lernen wir verschiedene georgische Weiß- und Rotweine kennen. Dazu werden uns landestypische Spezialitäten serviert, bevor wir den Tag in unserer familiengeführten Unterkunft ausklingen lassen.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Mestia (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/WC)
(F/-/A)
8. Tag: Swanetiens Dörfer und Berge Uschba und Tetnuldi
Heute beginnt unser viertägiges Trekking von Dorf zu Dorf bis nach Uschguli. Unser Hauptgepäck wird täglich mit dem Fahrzeug zur nächsten Unterkunft transportiert, sodass wir nur mit unserem Tagesrucksack unterwegs sind. Von Mestia aus wandern wir durch grüne Wiesen und schattige Wälder, begleitet von weiten Ausblicken auf die Berglandschaft des Großen Kaukasus. Bei klarem Wetter zeigen sich die markanten Gipfel des Uschba und des Tetnuldi. Am Nachmittag erreichen wir das Dorf Lachiri und setzen unseren Weg zu unserer einfachen Privatunterkunft in Mulachi fort. Hier lernen wir die Gastfreundschaft der Region kennen und lassen den ersten Trekkingtag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Hinweis: Die Übernachtungskapazitäten in den Dörfern sind teilweise begrenzt. Stellen Sie sich bitte in den kommenden Tagen auf einfache und zum Teil beengte Übernachtungsmöglichkeiten ein. Häufig stehen nur Mehrbettzimmer zur Verfügung, und Bad sowie Toilette werden teilweise gemeinschaftlich genutzt oder befinden sich außerhalb des Hauses. Auch warmes Wasser ist ggf. nicht immer durchgehend verfügbar. Dafür führt uns die Trekkingroute durch die Berglandschaft Swanetiens und ermöglicht besondere Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Mulachi (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
9. Tag: Swanetiens alpine Wiesen und Hochgebirgslandschaft mit Chaneri-Gletscher
Nach dem Frühstück setzen wir unser Trekking durch die Bergwelt Swanetiens fort. Von Mulachi wandern wir über das Dorf Jabeshi zunächst durch Wälder und anschließend über weitläufige alpine Wiesen bergauf. Unser Weg führt uns zu einem Pass auf 2.465 m Höhe, von dem sich bei klarem Wetter weite Ausblicke auf den Chaneri-Gletscher sowie die Gipfel des Uschba (4.700 m) und des Laila (4.010 m) eröffnen. Anschließend steigen wir hinab in das abgelegene Bergdorf Adischi, in dem nur wenige Familien leben. Hier übernachten wir in einer einfachen Privatunterkunft und lassen den Wandertag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Adischi (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
10. Tag: Über den Chkhuntieri-Pass nach Iprali
Heute setzen wir unser Trekking durch die Bergwelt Swanetiens fort. Von Adischi aus wandern wir zunächst entlang eines Flusses und überqueren diesen, bevor unser Weg in Serpentinen bergauf führt. Vorbei an Rhododendronbüschen steigen wir zum Chkhuntieri-Pass auf 2.700 m Höhe auf. Unterwegs begleiten uns die weiten Berglandschaften des Großen Kaukasus. Nach der Passüberquerung führt uns der Weg wieder bergab in Richtung Iprali. Hier erreichen wir unsere einfache Privatunterkunft, wo wir den langen Wandertag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen.
Hinweis: Sollte der Wasserstand des Flusses zu hoch sein, erfolgt die Flussüberquerung mithilfe von Pferden.
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Iprali (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
11. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe – das mittelalterliche Steindorf Uschguli
Heute steht die letzte Etappe unseres viertägigen Trekkings durch Swanetien auf dem Programm. Von Iprali wandern wir über das Dorf Davra nach Uschguli, eine der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen Europas. Die traditionellen Steinhäuser und mittelalterlichen Wehrtürme prägen das Ortsbild dieser abgelegenen Bergregion. Teile von Uschguli gehören zur UNESCO-Welterbestätte Oberes Swanetien. Nach unserer Ankunft besteht am Nachmittag die Möglichkeit, bei einer zusätzlichen Wanderung den historischen Tamara-Turm zu erkunden. Am Abend erhalten wir einen Einblick in die georgische Alltagskultur: Gemeinsam mit Einheimischen bereiten wir in unserer Privatunterkunft das Abendessen zu und lernen dabei die traditionelle Küche Swanetiens kennen.
Optionale Wanderung: ca. 4 km, ca. +/-250 m
Übernachtung in einer einfachen Privatunterkunft in Uschguli (ggf. Mehrbettzimmer)
(F/Picknick/A)
12. Tag: Zum Gipfel des Guri und zurück nach Kutaissi
Unser Tag beginnt bereits um 06:00 Uhr mit einer Tasse Kaffee oder Tee und ein paar Keksen, bevor wir zu unserer letzten Wanderung in Swanetien aufbrechen. Vor der Kulisse des 5.201 m hohen Schchara, des höchsten Berges Georgiens, steigen wir zum Gipfel des Guri (2.970 m) auf. Besonders der letzte Abschnitt erfordert aufgrund des steilen Anstiegs etwas Ausdauer. Nach unserer Rückkehr nach Uschguli erwartet uns gegen 10:00 bis 11:00 Uhr ein spätes Frühstück. Anschließend verlassen wir die Bergregion und fahren mit Geländewagen über den Sagaro-Pass nach Lentechi. Dort steigen wir in unseren Bus um und setzen die Fahrt nach Kutaissi fort. Unterwegs begleiten uns noch einmal die abgelegenen Berglandschaften des Großen Kaukasus. Am Abend erreichen wir unser Hotel und essen gemeinsam zu Abend.
Hinweis: Im Frühsommer kann der Sagaro-Pass aufgrund von Schnee oder schlechten Straßenverhältnissen noch unpassierbar sein. In diesem Fall fahren wir auf einer alternativen, längeren Route über Mestia nach Kutaissi.
Wanderung: ca. +/-850 m, Gehzeit ca. 4–5 Std.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Kutaissi
(F/-/A)
13. Tag: Von Kutaissi zurück nach Tiflis
Nach dem Frühstück erkunden wir bei einem Spaziergang die Stadt Kutaissi. Dabei besuchen wir den lebhaften Bauernmarkt, auf dem frisches Obst, Gemüse, Gewürze und regionale Produkte angeboten werden. Zwischen den Marktständen erhalten wir einen Einblick in das Alltagsleben der Einheimischen. Anschließend verlassen wir Westgeorgien und fahren zurück in die Hauptstadt Tiflis. Nach unserer Ankunft steht uns der restliche Nachmittag zur freien Verfügung. Wir können noch einmal durch die Gassen der Altstadt schlendern, ein Café besuchen oder die letzten Stunden in Georgiens Hauptstadt individuell gestalten. Am Abend kommen wir zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant zusammen und lassen unsere Reise durch Georgien ausklingen.
Übernachtung in einem landestypischen Mittelklassehotel in Tiflis
(F/-/A)
14. Tag: Tiflis auf eigene Faust entdecken
Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wir haben Zeit, die georgische Hauptstadt ganz nach unseren eigenen Interessen zu erkunden. Vielleicht zieht es uns noch einmal in die verwinkelten Gassen der Altstadt, zu den traditionellen Schwefelbädern oder in eines der zahlreichen Cafés.
Hinweis: Optionaler Ausflug nach Kachetien. Bei mindestens vier Personen besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug in die georgische Weinregion Kachetien teilzunehmen. Wir fahren nach Signagi und erkunden bei einem Spaziergang die historische, befestigte Stadt am Berghang. Zum Mittagessen sind wir bei einer einheimischen Familie eingeladen und lernen die georgische Gastfreundschaft kennen. Auf dem Rückweg nach Tiflis besuchen wir einen Bauernhof mit einem biologisch bewirtschafteten Weinkeller. Dort erfahren wir mehr über die traditionelle georgische Weinherstellung und verkosten verschiedene Weine sowie Chacha, einen georgischen Tresterbrand. Anschließend kehren wir nach Tiflis zurück. Der Ausflug kostet ca. 90 Euro pro Person und ist vor Ort zu bezahlen.
(F/-/-)
15. Tag: Abschied von Georgien
Heute heißt es Abschied nehmen von Georgien. Je nach Flugzeit werden wir von unserem Hotel in Tiflis zum Flughafen gebracht und treten unsere individuelle Heimreise an. Mit vielen Eindrücken aus den Berglandschaften des Großen Kaukasus, den Begegnungen mit den Menschen vor Ort und der georgischen Kultur im Gepäck geht unsere gemeinsame Reise zu Ende.
Häufig gestellte Fragen
Die 5-tägige Streckenwanderung durch Swanetien führt durch beeindruckende Gebirgslandschaften mit Blick auf Gipfel wie den Schchara oder den Uschba. Wir passieren mittelalterliche Dörfer mit Wehrtürmen, übernachten in einfachen, lokalen Privatunterkünften und erleben hautnah die herzliche Kultur der Region.
Die Reise wird in kleinen, familiären Gruppen durchgeführt und von lokal verwurzelten Guides wie Soso, Nino, Data oder Gaga begleitet. Diese persönliche Führung ermöglicht tiefere Einblicke in Kultur, Alltag und Geschichte Georgiens, sei es bei einer Wanderung zur Gergeti-Kirche oder beim gemeinsamen Kochen mit einer Gastfamilie.
Wir übernachten bevorzugt in kleinen, familiengeführten Gästehäusern, stärken die lokale Wirtschaft durch regionale Verpflegung und vermeiden internationale Hotelketten. Müllvermeidung, das Mitbringen eigener Jausenboxen und wiederverwendbarer Flaschen sowie das bewusste Verhalten in der Natur sind wichtige Bestandteile unserer nachhaltigen Reisephilosophie.
In Georgien erwarten uns Temperaturunterschiede von Tiflis bis hinauf auf knapp über 3.000 Meter Höhe. Wir empfehlen das Zwiebelprinzip bei der Kleidung, festes, gut eingelaufenes Schuhwerk, Regenschutz und Sonnenschutz. Eine aktuelle Packliste gibt es hier: WWW-Packliste als PDF
Mit langjähriger Erfahrung, starken Partnern vor Ort und einem großen Herz für Nachhaltigkeit bringen wir unsere Gäste zu besonderen Orten – vom abgelegenen Dorf Uschguli bis zur Höhlenstadt Uplisziche. Authentische Begegnungen, liebevoll geplante Details und eine ganz persönliche Betreuung machen unsere Reisen zu bewegenden Erlebnissen.
Artikel zur Reise
Ärztliches Journal Reise & Medizin: Georgien – Der Balkon Europas
Wochenspiegel am Sonntag: Georgien – ein Land mit tausend Gesichtern
FAT: Georgien ein Land mit tausend Gesichtern – wo die Natur alle Register zieht.
Wiener Journal: Georgien – Im Land der hohen Berge und tausend Türme
Weitere Georgien Highlights:
- Internationaler Linienflug ab/an Wien, Turkish Airlines oder Georgian Airways, Economy Class, inkl. aller Gebühren. Weitere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr.
- Transfers lt. Tagesablauf. Es gibt einen Sammeltransfer vom Flughafen zum Hotel und retour (Wartezeiten sind möglich).
- Unterbringung lt. Tagesablauf (5x Mittelklassehotel Basis Doppelzimmer, 9x Privatunterkunft mit teilweise Mehrbettzimmern)
- Alle Mahlzeiten lt. Tagesablauf (13x Frühstück, 6x Picknick mit Lunchpaketen, 12x Abendessen). Die Lunchpaketen stellt sich nach dem Frühstück jede/jeder selbst zusammen (Gerne können Sie Ihre eigene Jausenbox mitbringen)
- Gepäcktransport (Fahrzeug) während der 5-tägigen Streckenwanderung durch Swanetien
- Alle Eintritte und Besichtigungen lt. Tagesablauf
- Örtlicher, deutschsprachiger Guide
- Einzelzimmerzuschlag lt. Ausweisung unter "Leistungen" und "Zusatzleistungen/Verlängerungen" bzw. lt. Buchungsmaske. Bitte beachten Sie, dass in den Privatunterkünften nicht immer ein Einzelzimmer verfügbar ist.
- Bei Buchung eines halben Doppelzimmers oder Doppelzimmers: im Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bis zur Abreise keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet oder hat Ihre Gegenbelegung im Doppelzimmer storniert, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt.
- Impfungen, Versicherungen etc.
- 14. Reisetag – Tagesausflug Kachetien (ab 4 Personen, vor Ort buch- und zahlbar - ca. USD 90,-- p. P.)
- Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
- Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
- Zusatznächte: Gerne können Sie zu Beginn/Ende der Reise in Tiflis Zusatznächte über Weltweitwandern buchen. Diese Zusatznächte finden in der identischen Unterkunft statt, in der Sie auch als Gruppe untergebracht werden. Auf Wunsch holen wir gerne tagesaktuelle Angebote ein und buchen die Zusatznacht/Zusatznächte für Sie - gerne um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an tanja.ernst@weltweitwandern.com.
€ 350,-
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Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
EINREISE:
Die tagesaktuellen Einreisebestimmungen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde – beim Österreichischen Außenministeriums, beim Auswärtigen Amt bzw. beim Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Folgende Punkte möchten wir besonders hervorheben:
- Der Reisepass muss bei Reiseende noch mind. 3 Monate gültig ist. Bitte beachten Sie die Informationen zum Transit und achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten nach Ausreise aufweist!
- Staatsangehörige der EU oder der Schweiz benötigen für einen touristischen Aufenthalt, bis max. 360 Tage Aufenthalt, kein Visum.
- Seit dem 1. Jänner 2026 muss bei Einreise nach Georgien eine Kranken- und Unfallversicherung mit mindestens 30.000 GEL (ca. 10.000 €) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden. Eine entsprechende Bestätigung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft (gedruckt oder elektronisch) ist in englischer oder georgischer Sprache vorzulegen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen.
TRANSIT:
Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass mindestens 6 Monate über das Reisedatum hinaus gültig sein muss. Andernfalls kann es vorkommen, dass Ihnen die Airline den Zutritt zum Flugzeug verweigert, unabhängig von den spezifischen Einreisebestimmungen des Ziellandes. Weitere Details finden Sie hier: Österrreichisches Außenministerium, Auswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Impfungen:
- Pflichtimpfungen: Es gibt keine Pflichtimpfungen aus Europa kommend
- Hinweise und Vorschläge durch das Tropeninstitut:
- Basisschutzprogramm für Reisende: Hepatitis A/B, Tetanus, Diphtherie
- Unter bestimmten Voraussetzungen: Typhus (bei mangelhaften hygienischen
Verhältnissen), Tollwut (für Trekkingreisen und bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten),
Masern (für alle Kinder) - Es besteht, vor allem beim Trekking, ein erhöhtes Risiko sich mit Borreliose
anzustecken.
Sonstige Hinweise:
- Magen- und Darmerkrankungen können aufgrund von ungewohntem Essen und unreinem
Wasser hervorgerufen werden. Achten Sie auf die Hinweise Ihres Guides. - Bitte führen Sie eine Reiseapotheke mit, die regelmäßig benötigte Arzneimittel und
Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet. Wenn Sie auf bestimmte
Medikamente angewiesen sind, sollten diese in ausreichender Menge mitgeführt und zur
Sicherheit die ärztliche Verschreibung in englischer Sprache eingepackt werden. Bei Fragen
wenden Sie sich bitte an eine Apotheke oder ärztliches Personal. - Vergessen Sie nicht rechtzeitig vor Reisebeginn Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt
aufzusuchen. - Wir empfehlen, dass Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlich in Sachen Impfungen,
Höhenverträglichkeit und allgemeinen Gesundheitszustand beraten lassen. Tropeninstitute
und sonstige reisespezifische Einrichtungen können auch sehr hilfreich sein. - Nützliche Links zu den Themen Reiseimpfungen und Infektionskrankheiten auf Reisen, vom
österreichischen Gesundheitsministerium:- Reiseimpfungen:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/reiseindikationsimpfungen/reiseimpfungen.html - Infektionskrankheiten auf Reisen:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/reisemedizin/infektionskr
ankheiten.html
- Reiseimpfungen:
Kontinentales Klima, mit Temperaturen und Jahreszeiten wie im südlichen Mitteleuropa. Es kann also – vor allem in Tbilissi – im Sommer sehr heiß werden. Zu bedenken ist aber das zusätzliche „horizontale“ Klima in den Gebirgsregionen des Kaukasus. In größerer Höhe und auch im Einflussbereich von Gletschern kann es auch im Hochsommer empfindlich kalt werden. Frostige Temperaturen bis um 0 Grad sind an manchen Tagen in den Bergen auch im Sommer – vor allem in den Morgenstunden – möglich. Halten Sie sich bei ihrer Ausrüstung daher an das „Zwiebelprinzip“: Viele Schichten zum An- und wieder Ausziehen. Ausreichender Sonnenschutz darf in Ihrer Ausrüstung nicht fehlen.
Im Winter zeigt sich Georgien von einer ganz anderen Seite. Während in Tiflis meist Temperaturen um den Gefrierpunkt bis etwa 8 °C herrschen, erwartet uns in den Bergen Swanetiens eine tief verschneite Winterlandschaft. Dort liegen die Temperaturen tagsüber häufig zwischen etwa -8 °C und +3 °C, in klaren Nächten kann das Thermometer deutlich unter den Gefrierpunkt sinken. Wetterumschwünge mit Schneefall und Wind sind jederzeit möglich. Eine warme, wind- und wasserdichte Winterausrüstung nach dem Zwiebelprinzip ist daher ebenso wichtig wie feste, wasserdichte Wanderschuhe, Mütze, Handschuhe und Sonnenschutz. Gerade im Schnee und in größeren Höhen ist die UV-Strahlung besonders intensiv.
Währung
Georgischer Lari (GEL)
Es gibt in den Städten zahlreiche Bankomaten und Wechselstuben.
Trinkgeld
Das Trinkgeld ist ein sensibles Thema. Als Anerkennung für zufriedenstellende Arbeit wird es gerne gesehen, bleibt aber natürlich eine freiwillige Leistung.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zur MEZ beträgt in Georgien +2h (Sommerzeit)
In Georgien gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit nicht. Der Zeitunterschied beträgt in den Sommermonaten plus zwei und in den Wintermonaten plus drei Stunden.
Strom in Georgien
Der Strom in Georgien beträgt 220 Volt/50 Hz. Unsere zweipoligen Stecker werden auch in Georgien verwendet.
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.
Seit dem 1. Jänner 2026 muss bei der Einreise außerdem eine Kranken- und Unfallversicherung mit mindestens 30.000 GEL (ca. 10.000 €) Deckung für den gesamten Aufenthalt nachgewiesen werden. Eine entsprechende Bestätigung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft (gedruckt oder elektronisch) ist in englischer oder georgischer Sprache vorzulegen.
Wir schlafen während der Dörferwanderung in sehr einfachen, aber sauberen Unterkünften, oft private Gästehäuser. Komfortverzicht, Rücksicht und Liebe zum einfachen Leben sind bei dieser Reise unabdingbar. Die Unterkünfte sind sauber und die Gastgeber und Gastgeberinnen freundlich und sehr bemüht, uns einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten.
Individuelle Verlängerungen in unserer Gruppenunterkunft in Tiflis sind gerne am Beginn oder am Ende der Reise möglich. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wegen der Verfügbarkeit in Georgien angefragt werden muss, bevor wir eine Verlängerung bestätigen können. Details zu den Preisen gerne auf Anfrage.
Höhenanpassung über 2.500 m
Bei einem Aufenthalt auf über 2.500 Höhenmetern verringert sich der Luftdruck und damit wird die Sauerstoffaufnahme im Körper reduziert. Ab dann kann sich in seltenen Fällen die akute Höhenkrankheit (AKH) mit ersten Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit zeigen. In Folge können Brechreiz, Orientierungslosigkeit, Atemlosigkeit und Husten auftreten. Es gibt kein Medikament gegen die Höhenkrankheit, allerdings kann die Krankheit vorgebeugt werden bzw. Symptome bekämpft werden – bspw. durch den sofortigen Abstieg.
Tipps zur Höhenanpassung:
- Bewegen Sie sich die ersten 24 Stunden, nachdem Sie auf ca. 3.000 Höhenmeter gelangt sind, möglichst wenig und maximal im Zeitlupentempo.
- Reduzieren Sie Ihr Gehtempo ab ca. 3.000 m auf die Hälfte Ihres normalen Tempos, egal ob beim Wandern oder beim Treppensteigen in der Unterkunft. Selbst wenn der Körper Ihnen Kraft signalisiert, das Schneckentempo bewährt sich.
- Machen Sie ausreichend Pausen.
- Vermeiden Sie Stress und Hektik. Machen Sie sich daher auch keine Sorgen, wenn Sie milde Anpassungssymptome haben – leichte Kopfschmerzen, etwas Übelkeit, Atemlosigkeit, sowie Nasenbluten können vorkommen. Wenn diese Symptome nach wenigen Tagen nicht verschwinden, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Guide – oft hilft bereits ein leichter Abstieg.
- Trinken Sie mehr als Ihr Durstgefühl signalisiert. Als Regel gilt: pro 1.000 Höhenmeter sollte mindestens 1 l Flüssigkeit zu sich genommen werden – in Form von Wasser, Tee, Suppen und Säften. Vermeiden Sie in den ersten Tagen Alkohol und grundsätzlich gekühlte Getränke, diese belasten den Körper und verzögern die Akklimatisierung.
- Verzichten Sie auf ungeschältes Obst und Gemüse und essen Sie wenig Fleisch. Essen Sie aber auf alle Fälle ausreichend und vor allem Kohlehydrate.
- Achten Sie bitte auf ausreichend warme Kleidung, tragen Sie beispielsweise ein Halstuch gegen die Kälte und wechseln Sie die Kleidung, wenn Sie schwitzen.
- Schlafen Sie genug und richtig. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper ist sehr hilfreich, ebenso wie die gute Belüftung des Raums.
- Vermeiden Sie, wenn irgendwie möglich, die Einnahme von Medikamenten. Anpassungssymptome sind normal und Medikamente verschleiern oft weitere Symptome. Aspirin beispielsweise vermindert die Aufnahme von Sauerstoff, Diamox entwässert und so sind beide sogar kontraproduktiv für den Aufenthalt in der Höhe.
- Sonnenschutz ist wichtig – Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme bitte einpacken.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Gabi L. |
August 2026
Brigitte R. |
Juni 2026
Dorothee R. |
August 2025
Markus T. |
August 2025
Heide K. |
Juni 2025
Christa E. |
Mai 2024
Alexandra P. |
November 2023
Sabine und Hartmut V. |
November 2023
Fabian R. |
Oktober 2023
Ernst S. |
August 2021
W.H. |
September 2019
Arno M. |
August 2016