Mongolei
Die Mongolei ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt und bietet daher eine Vielzahl an Möglichkeiten die charakteristische Natur mit ihrer Mischung aus aus Steppen, Bergen und der Wüste Gobi zu entdecken.
Mongolei – Wissenswert
Häufige Fragen zu Reisen in die Mongolei
In der Mongolei erwarten uns weite Steppen, majestätische Gebirgszüge und glasklare Seen – eine Landschaft, die in ihrer Ursprünglichkeit tief berührt. Beim Wandern in kleinen, familiären Gruppen tauchen wir Schritt für Schritt in diese besondere Naturkulisse ein und lernen gleichzeitig die Lebensweise der Menschen vor Ort kennen.
Bei unseren Mongolei-Reisen legen wir großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur und den Menschen vor Ort. Müll- und Plastikvermeidung sind für uns ebenso selbstverständlich wie eine möglichst hohe lokale Wertschöpfung. Das bedeutet: Wir übernachten bevorzugt in landestypischen Unterkünften, genießen lokale Küche und arbeiten eng mit fair bezahlten, lokalen Partner:innen zusammen. Mehr zum Thema nachhaltiges und verantwortungsvolles Reisen hier.
Das Klima in der Mongolei kann schnell umschlagen – daher sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk essenziell. Da die Mongolei zu den sonnenreichsten Ländern der Erde zählt, ist auch Sonnenschutz unerlässlich. Auch warme Kleidung für kühle Nächte gehört ins Gepäck. Unsere ausführliche Packliste hilft bei der optimalen Vorbereitung auf alle Bedingungen während der Reise.
Viele unserer Wanderreisen in der Mongolei beinhalten mehrtägige Trekkingetappen. Während dieser Zeit wird das Hauptgepäck für uns transportiert – wir müssen nur den eigenen Tagesrucksack tragen. Übernachtet wird meist in traditionellen Jurten – den sogenannten Gers – oder in Zelten. Die komplette Campingausrüstung wird bereitgestellt, benötigt wird lediglich ein eigener Schlafsack.
Unsere lokal verwurzelten Guides begleiten uns nicht nur sicher durch die weite Landschaft, sondern vermitteln auch tiefgehende Einblicke in Geschichte, Kultur und Alltag der Mongolei. Durch ihre persönliche Verbindung zur Region entstehen authentische Begegnungen mit den Menschen vor Ort.
Weitere Infos zur Mongolei
Folgend finden Sie Informationen zu den Themen Einreisebestimmungen, Klima, Strom, Internet & Telefonie, Zeitverschiebung, Währung, Geldwechseln & Kreditkarten sowie zum Thema Gesundheit.
Länder-Info
| Fläche | 1.564.000 km² |
| Einwohner | 3.400.000 |
| Bevölkerungsdichte | 2,2 Einwohner pro km² |
| Hauptstadt | Ulaanbaatar |
| Währung | Tugrug |
| Amtssprache | Mongolisch |
Einreise
Voraussetzung für die Einreise in die Mongolei ist ein Reisepass, der bei Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Reisende mit Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates sind vorübergehend (bis Ende 2026) von der Visumpflicht ausgenommen. Diese Regelung gilt für touristische Reisen mit einem Aufenthalt von bis zu max. 30 Tagen.
Für weitere tagesaktuelle Informationen informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten.
Klima
Die Mongolei ist ein Land der Extreme. Es herrscht ein stark kontinentales Klima. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind extrem und können bis zu 32 Grad ausmachen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr gering. Mit über 260 Sonnentagen im Jahr zählt die Mongolei zu den sonnenreichsten Ländern der nördlichen Hemisphäre. Lange arktische Winter gehören zur Normalität: Bis Anfang Juni und dann wieder ab Anfang August kann man zumindest nachts mit Bodenfrost rechnen, im Westen kann abends und morgens schon mal der Gefrierpunkt unterschritten werden. Die Mongolei ist – besonders im Frühjahr – ein windiges Land. Bei Nordwind fallen die Temperaturen sehr schnell.
| Ulaanbaatar | Jan. | Feb. | Mar. | Apr. | Mai | Jun. | Jul. | Aug. | Sep. | Okt. | Nov. | Dez. |
| Mittelwert der Tageshöchsttemperatur in °C | -16 | -11 | -1 | 8 | 16 | 21 | 23 | 21 | 15 | 6 | -6 | -14 |
| Mittelwert der Tagesmindesttemperatur in °C | -28 | -24 | -15 | -5 | 2 | 9 | 12 | 10 | 2 | -6 | -17 | -24 |
| Sonnenstunden | 5.8 | 6,7 | 8,6 | 10,6 | 11,9 | 12,5 | 12,1 | 10,6 | 9,3 | 8 | 6,5 | 5,8 |
| Regentage | 1 | 1 | 2 | 4 | 5 | 8 | 9 | 8 | 6 | 3 | 2 | 1 |
| Niederschlag in mm | 4 | 6 | 10 | 20 | 34 | 61 | 73 | 77 | 41 | 17 | 9 | 5 |
Quellen: Climate-Data; Wetter.de
Strom, Internet & Telefonie
In der Mongolei wird eine Stromspannung von 220 Volt/50 Hertz verwendet. In der Mongolei gibt es keinen einheitlichen Standardstecker. Meistens passen die in Österreich verwendeten Steckdosen ohne Adapter. Wir empfehlen jedoch dringend die Mitnahme eines Adaptersteckers, um auf der sicheren Seite zu sein. Denken Sie an die Mitnahme von Powerbanks, Ersatzakkus und Batterien für Ihre Geräte, da diese außerhalb Ulaanbaatars nicht immer geladen werden können. Die meisten Jurtencamps sind zwar mit Strom versorgt, bei Zeltnächten müssen Sie jedoch ohne Strom auskommen.
Das Telefonieren ist in der Mongolei eher sporadisch möglich und auch nur in größeren Städten. Vom Hotel aus können Sie Telefongespräche nach Europa führen, die in der Regel nicht allzu teuer sind. Informieren Sie sich dazu vorher bei Ihrem Mobilfunkanbieter. Die meiste Hotels bieten kostenfreies WLAN zur Benutzung an.
Während des Trekking ist weder das Telefonieren noch das Surfen im Internet möglich.
Zeitverschiebung
Die Mongolei hat 2 verschiedene Zeitzonen.
Während der österreichischen Winterzeit ist man uns in Ulaanbaatar 7 Stunden und in Ulaangoom 6 Stunden voraus.
(Wien 08:00 Uhr = Ulaanbaatar 15:00 Uhr)
(Wien 08:00 Uhr = Ulaangoom 14:00 Uhr)
Während unserer Sommerzeit ist es in Ulaanbaatar 6 Stunden und in Ulaangoom 5 Stunden später.
(Wien 08:00 Uhr = Ulaanbaatar 14:00 Uhr)
(Wien 08:00 Uhr = Ulaangoom 13:00 Uhr)
Währung, Geldwechseln & Kreditkarte
Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der Tugrik (MNT).
Tagesaktuelle Kurse und weitere Währungsinformationen finden Sie auf Finanzen.net.
Da die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung verboten ist, wird in Ulaanbaatar gewechselt. Ihr Guide zeigt Ihnen gerne gute Wechselmöglichkeiten. Diese sind Banken oder autorisierte Wechselstuben. In den ländlichen Regionen ist das Geldwechseln oftmals nicht bzw. nur in Aimak-Zentren möglich.
Die meisten Banken, Hotels, Restaurants und touristischen Geschäfte in den Städten akzeptieren gängige Kreditkarten wie Visa oder Mastercard. Auch können Sie in den Städten mit Ihrer Kredit- oder Bankomatkarte Geld beheben. Denken Sie daran, die Karte hierfür vorher freischalten zu lassen und beachten Sie eventuell anfallende Gebühren.
In den entlegeneren Gebieten ist eine Kartenzahlung oftmals nicht möglich.
Trinkgeld
In der Mongolei werden vom Hotelpersonal, dem Fahrer, dem Guide, dem Träger usw. Trinkgeld als Anerkennung der Leistung erwartet. Wir empfehlen das Trinkgeld für Ihr Begleitteam am Ende gesammelt als Gruppe zu übergehen.
Ob sie ein Trinkgeld geben und wie hoch dieses ausfällt hängt aber ganz alleine von Ihnen und Ihrer Zufriedenheit mit der erbrachten Leistung ab.
Gesundheit
Um in die Mongolei einreisen zu können, sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Die Standardreiseimpfungen laut österreichischem Impfplan werden jedoch empfohlen. Lassen Sie sich bezüglich der benötigten Impfungen individuell von Ihrem Hausarzt oder dem Tropeninstitut beraten.
Da die medizinische Versorgung in der Mongolei nicht dem europäischen Standard entspricht, raten wir zur Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. So können Sie im Krankheitsfall leichter und schneller handeln.
Allgemeine Krankheiten
Magen-Darm-Probleme gehören zu den größten gesundheitlichen Gefahren für Reisende. Es ist daher beim Essen und Trinken auf penible Hygiene zu achten.
Trinken Sie nur gekauftes Wasser und kein Leitungswasser.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Außenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departments für auswärtige Angelegenheiten.
Diese Informationen ersetzen keinesfalls die individuelle ärztliche Beratung!
Gut zu wissen!
Damit Ihre Reise in die Mongolei zu einem rundum gelungenen Erlebnis wird, haben wir Ihnen folgend wichtige Reisetipps und weitere nützliche Informationen zusammengestellt. Hier erfahren Sie mehr über regionale Sitten & Gebräuche, der Sicherheit vor Ort, Speis & Trank und unseren Anspruch an die Reisen.
Regionale Sitten & Gebräuche
Das Besuchen eines fremden Landes und einer fremden Kultur bringt mit sich, dass die Menschen, denen Sie begegnen, sich oft nicht so verhalten wie Sie es gewohnt sind. In Solchen Situationen ist es wichtig, sich anderen Personen gegenüber respektvoll zu verhalten.
Mongolen singen gerne und viel, und es ist üblich, dass auch Gäste mal ein paar Zeilen anstimmen sollen. Noch daheim ein Volkslied zu üben, kann also nicht schaden.
Die mongolische Landschaft ist ein absolutes Paradies für Fotobegeistertet. Bitte fotografieren Sie dennoch keine Personen ohne deren Einverständnis. Zudem ist das Fotografieren von Bahnüberquerungen, Tunneln, Brücken und militärischen Einrichtungen verboten.
Die Sitten in der Mongolei unterscheiden sich von unseren in vielerlei Hinsicht. Bitte achten Sie darauf, diese zu respektieren:
Wenn Sie eine Jurte besuchen, sollten Sie es vermeiden, auf die Türschwelle zu treten oder den Türstock mit dem Kopf zu berühren. Sollten Sie versehentlich jemandem auf den Fuß treten, berühren Sie zur Entschuldigung die Hände der betroffenen Person oder reichen Sie ihr die rechte Hand.
Sind Sie eingeladen ist es üblich, Essen und Getränke mit beiden Händen anzunehmen und von allem zumindest symbolisch zu probieren. Es gilt als unhöflich, Angebote von vornherein zu verweigern. Schlürfen von Getränken und Suppen zeigt, dass es schmeckt.
Die größte Gastfreundschaft erfahren Sie bei den Menschen am Land. Sie ist in keiner Weise berechnend, doch Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber freuen sich sicher über kleine Aufmerksamkeiten. Beliebte Präsente wie Tabak, Süßigkeiten oder Taschenlampen werden üblicherweise zum Abschied überreicht.
Bitte beachten Sie auch, dass Feuer als heilig gilt – spucken Sie nicht in die Flammen oder werfen Sie Abfall wie Zigarettenkippen in die Glut. Zudem sollten Ihre Füße nie in Richtung des Hausaltars gestreckt sein, und Sie sollten nicht mit ausgestrecktem Zeigefinger auf jemanden oder eine Buddha-Statue zeigen. Vermeiden Sie es, Menschen am Kopf zu berühren. Wenn Ihnen Schnupftabakfläschchen gereicht werden, ist es wohlwollend, an der leicht geöffneten Flasche zu riechen.
Persönliche Sicherheit
Die Sicherheit in der Mongolei wird von den österreichischen und deutschen Behörden als sehr gut bewertet. Auf Märkten, in Einkaufszentren, in Kaufhäusern und in der Nähe touristischer Sehenswürdigkeiten sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen. Zeigen Sie sich daher nicht mit großen Summen Bargeld oder teuren Wertgegenständen in der Öffentlichkeit.
Speis und Trank
Das mongolische Essen ist viel besser als sein Ruf. Basis der mongolischen Küche ist viel Fleisch, im Allgemeinen Hammel und Rindfleisch. Daneben finden sich Reis, Kartoffeln, Karotten und Nudeln auf dem Teller. Obst und Gemüse bekommt man inzwischen zu jeder Jahreszeit.
In Ulaanbaatar finden sich viele gute Restaurants mit europäischer, indischer, koreanischer, japanischer, chinesischer und natürlich mongolischer Küche.
Unser Anspruch
Ein behutsamer und verantwortungsvoller Tourismus ist uns sehr wichtig! Das Besuchen anderer Kulturen und entlegener Gebiete beinhaltet eine große Verantwortung. Mit unseren Touren möchten wir ein Verständnis der fremden Kultur fördern, Einsichten in diese völlig andere Lebensweise möglich machen und durch Kontakte mitzuhelfen, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen. Erst mit dem Verständnis wird aus einem „Urlaub“ eine Reise, erst dann beginnt das „Abenteuer“. Von unseren Teilnehmer:innen erwarten wir Sensibilität, Wertschätzung der fremden Kulturen und einen behutsamen Umgang mit der Natur. Unsere Touren sollen ein beidseitiges Lernen beinhalten, kein abschätzendes Vergleichen. Bei der Durchführung unserer Reisen legen wir großen Wert auf kulturelle und ökologische Verträglichkeit sowie auf Müllvermeidung.
Linktipp
Hier finden Sie WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht Mongolei: Die Nomaden, die Weite und die Stille