• Cartagena: für viele die schönste Kolonialstadt
    von ganz Südamerika.
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Höhepunkte Kolumbiens

Von den Anden in die Karibik

An einem Tag frönen wir dem karibischen Lebensgefühl im Tayrona-Nationalpark, am anderen streifen wir über die orangerote Erde der Tatacoa-Wüste. In den Anden atmen wir dann kräftig die frische Bergluft tief in unsere Lungen.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer16 Tage
Gruppe6-14 Teilnehmer
Davon Wandertage8 Tage
ab € 3.850
  • Kaffeeanbaugebiete und Kolonialstädte
  • Die rote Tatacoa-Wüste
  • Geheimnisvolles San Agustín (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Baden in der Karibik im Tayrona-Nationalpark
  • Ausblicke auf das höchste Küstengebirge der Welt bei Minca
  • Cartagena: für viele die schönste Kolonialstadt von ganz Südamerika
  • 1. Tag: Ankunft in Bogotá (2.600 m)
  • 2. Tag: Bogotá Citytour
  • 3. Tag: Parque Nacional Natural Chingaza (3.000 m), Páramo-Landschaft
  • 4. Tag: Bogotá – Pitalito – San Agustín (1.620 m)
  • 5. Tag: San Agustín, Alto de los Idolos und Rio Magdalena
  • 6. Tag: San Agustín
  • 7. Tag: San Agustín – Neiva (440 m)
  • ...
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Quirlig und sehr lebendig geht es in Kolumbiens großer, alter Hauptstadt Bogotá zu. Nur eine gute Fahrstunde davon entfernt liegen allerdings ganz einsame Anden-Landschaften mit mystischen Seen und der typischen Hochlandvegetation des Páramo.
Ins Staunen kommen wir auf dieser Reise des Öfteren. In San Agustín entdecken wir rätselhafte unterirdische Figuren und Gräber. Mit Chairama sehen wir die Ruinen eines Dorfs der Tayrona-Indianer. In der Tatacoa-Wüste erleben wir zerfurchte Erosionslandschaften in intensiven Orangetönen. Wir besuchen eine familiengeführte Kaffeefinca und haben Zeit, an palmenbesäumten Karibikstränden oder in Flüssen zu baden.

Im Fischerdorf La Boquilla, am Rand der alten Kolonialstadt Cartagena, steigen wir in unser Kanu. Wir durchqueren den Mangrovenwald und seine Tunnel: den Tunnel der Freundschaft, der Liebe und des Glücks. Fischer werfen hier ihre Netze aus, um Krabben zu fangen, mit Glück zeigen sich Waschbären oder grüne Papageien am Ufer. Nach der Kanutour werden wir mit einer gekühlten Kokosnuss empfangen. Im Dorf stellen PsychologInnen und PädagogInnen uns das Sozialprojekt La Vecina vor.

In Cartagena erleben wir karibisches Lebensgefühl und erfahren viel von der kolonialen Vergangenheit des gesamten Kontinents: Die Stadt war der wichtigste Ort für die Eroberung Südamerikas durch die Spanier.

WWW-Chef Christian Hlade hat nach seiner eigenen Kolumbienreise in seinem Reiseblog einige Gründe aufgeschrieben, warum man jetzt möglichst bald nach Kolumbien reisen sollte: http://blog.hlade.com/2016/11/11/12-gruende-gerade-jetzt-nach-kolumbien-zu-reisen/

Kleine Zeitung: Kolumbien? Aber sicher!

Weltweitwandern-Geschäftsführer Christian Hlade schreibt die Reise-Kolumne „streng geheim“ der Kleinen Zeitung.

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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Ankunft in Bogotá (2.600 m)

Unser Reiseleiter empfängt uns mit einem „Weltweitwandern“-Schild am Flughafen und fahren anschließend zum Hotel mitten in der kolonialen Altstadt von Bogotá.

Fahrzeit: ca. 45 Min. (Kleinbus)
Übernachtung im Hotel im Zentrum von Bogotá
(-/-/-)
2. Tag: 

Bogotá Citytour

Wir besuchen heute alle wichtigen Sehenswürdigkeiten des historischen Zentrums der kolumbianischen Hauptstadt: zum Beispiel die Plaza de Bolívar mit dem Regierungspalast, das älteste Stadtviertel La Candelaria mit den alten Kolonialhäusern, das weltberühmte Goldmuseum sowie den 3.152 m hohen Hausberg Monserrate, den wir mit der Seilbahn erreichen. Unter uns erstreckt sich Kolumbiens Hauptstadt, die ungefähr so viele EinwohnerInnen hat wie ganz Österreich: 7,9 Millionen Menschen leben im Großraum Bogotá! Es ist eine von der Bevölkerung her höchst dynamische und moderne Metropole, die viele sehenswerte Museen und ehrwürdige Kolonialbauten beherbergt. Bogotá hat viele sehr hübsche Ecken, ist aber niemals lieblich oder gar touristisch glattgebürstet. „Armut und Wohlstand sind hier nebeneinander sichtbar und erzeugen einen etwas rauen, aber sehr lebendigen Charme!“, sagt WWW-Chef Christian Hlade über diese Stadt. „Unsicher habe ich mich in Bogotá und ganz Kolumbien nie gefühlt."
Übernachtung im Hotel in Bogotá
(F/-/-)
3. Tag: 

Parque Nacional Natural Chingaza (3.000 m), Páramo-Landschaft

Wir verlassen am frühen Morgen Bogotá für einen Tagesausflug zum Wandern in den Anden. Nur unweit der Millionenmetropole ist es plötzlich ganz still, und wir tauchen ein in eine einsame, naturbelassene Landschaft. Die Berge des Chingaza-Nationalparks nordöstlich von Bogotá sind ein Natur- und Kulturschatz Zentralkolumbiens. Sie schützen die Geheimnisse der Muiscas und Guayupes – beides indigene Volksstämme, die in diesem Gebiet lebten. Heute ist es ein Refugium für die typische Flora und Fauna der Anden. Die hier vorherrschenden Ökosysteme, der Andenwald und die tropische Höhenvegetation des Páramo, beheimaten eine Vielzahl an Pflanzen- und Tierarten, darunter Brillenbär, Weißwedelhirsch, Bergtapir und Puma. In der Luft sind der Andenkondor und der Andenklippenvogel zu finden. Zur typischen Páramovegetation gehört das El Frailejon (Espeletias). Der Páramo ist für Kolumbien von großer Bedeutung, da er besonders viel Wasser aufnehmen und halten kann und somit das wichtigste natürliche Wasserreservoir ist.
Auf dem gut ausgebauten Rundweg liegen einige stille Bergseen, die bei den örtlichen Indianern wichtige Kultstätten waren. Hier haben die Legenden vom Goldland El Dorado ihren Ursprung: Auf einem Floß vollzog ein mit Gold bemalter Priester Rituale, bei denen Goldfiguren im See versenkt wurden. Vor allem Legenden wie diese befeuerten den verheerenden Goldrausch der spanischen Eroberer. Von einem Aussichtspunkt haben wir ein beeindruckendes Panorama auf die weite Hochgebirgslandschaft mit ihrer für uns fremdartigen Pflanzenwelt: Wir sind hier auf über 3.000 m Seehöhe!
Fahrzeit: Bogotá – Nationalpark Chingaza – Bogotá: ca. 5 Std.
Wanderung: ca. 5 Std. (+/-500 m)
Übernachtung im Hotel in Bogotá
(F/-/-)
4. Tag: 

Bogotá – Pitalito – San Agustín (1.620 m)

Wir fliegen nach Pitalito (nur mittwochs, freitags und sonntags) und erreichen nach einer ca. einstündigen Fahrt San Agustín – Zentrum einer antiken Kultur, die ihre Blütezeit zwischen 100 v. Chr. und 900 n. Chr erlebte. Damals wurden aus vulkanischem Gestein unter- und oberirdische Gräber und Figuren geschaffen, in denen Priester und wichtige Mitglieder der indigenen Gemeinschaft bestattet wurden. Die ausgedehnten Kultstätten mit Hunderten teils sehr rätselhaft wirkenden Skulpturen sind heute UNESCO-Weltkulturerbe. Für viele ist dieses Gebiet einer der mystischsten Plätze von ganz Südamerika. Ganz sicher ist es die bedeutendste prä-kolumbianische Stätte des Landes.
Am Nachmittag besichtigen wir zu Fuß den archäologischen Park von San Agustín, angefangen mit dem kleinen, aber sehr eindrucksvollen Museum. Im Anschluss wandern wir auf einfachen Wegen durch zauberhafte Vegetation mit Bambuswäldern, Farnen, Kletterpflanzen und verschiedenen tropischen Bäumen zu den verschiedenen Mesitas, den Kultplätzen auf Lichtungen im Wald. Wir gelangen schließlich zur heiligen Quelle Lavapatos, wo wir weitere Figuren und die historischen Kulthandlungen erläutert bekommen.
Flug nach Pitalito
Fahrzeit: Flughafen – San Agustín: ca. 1 Std. (Kleinbus)
Einfache Rundwanderung mit Kulturführung: ca. 3-4 Std.
Übernachtung im Hotel in San Agustín
(F/-/-)
5. Tag: 

San Agustín, Alto de los Idolos und Rio Magdalena

Dieser Tag ist voller weiterer archäologischer und Natur-Highlights, darunter die Parks Alto de los Idolos und Alto de las Piedras, die Engstelle des Rio Magdalena. Wir erleben den Wasserfall Salto del Mortiño und besichtigen ein ethnografisches Museum. Den Weg zurück nach San Agustín wandern wir durch die interessante Landschaft.
Heute Abend werden wir uns einmal ganz wie Kolumbianer fühlen und zum Tejo spielen gehen. Tejo ist eine moderne Version eines südamerikanischen Indianerspieles namens Turmequé, es wurde schon vor über 500 Jahren in Kolumbien gespielt. Im Jahr 2000 wurde Tejo, zu dem traditionell Alkohol getrunken wird, offiziell zum kolumbianischen Nationalsport ernannt. Wir lassen uns überraschen und genießen Abend der etwas anderen Art ...
Fahrzeit Isnos-San Agustín: ca. 1 Std. (Kleinbus)
Wanderung: ca. 3-4 Std. (+/-250 m)
Übernachtung im Hotel in San Agustín
(F/-/-)
6. Tag: 

San Agustín

Heute können wir wählen zwischen Wandern, Reiten, Mountainbiken oder Rafting!
Am Vormittag geht es – je nach Vorliebe – entweder auf Pferden, auf Mountainbikes oder zu Fuß (Wanderung ca 2-3 Std.) zu den archäologischen Stätten El Tablon und La Chaquira. Für die, die etwas Abenteuerliches erleben möchten, gibt es (optional und gegen Aufzahlung) die Möglichkeit, auf dem Rio Magdalena zu raften, einem der Hauptflüsse des Landes. Hier zu raften, ist ein tolles Abenteuer und die Gelegenheit, die Landschaft, die vom Gebirgsmassiv Macizo Colombiano gekrönt wird, aus anderer Perspektive zu erleben. Nachmittags besuchen wir die Kaffee-Finca Donde Lucho, die mit der „Tasa de Excelencia“ ausgezeichnet wurde. Die Kaffeesorten dieser Finca zählen zu den besten des Landes. Der Familienbetrieb vermittelt auf eine persönliche Art Einblicke, wie Kaffee gepflanzt, geerntet und weiterverarbeitet wird. Mit Begeisterung werden hier Kaffee und tropische Früchte im organischen Anbau erzeugt. Ein Musterbeispiel für nachhaltige Landwirtschaft!
Übernachtung im Hotel in San Agustín
(F/-/-)
7. Tag: 

San Agustín – Neiva (440 m)

Fahrt von San Agustín über Neiva nach Tatacoa. Gemeinsam mit unserem Führer unternehmen wir eine Wanderung durch die fotogene Tatacoa-Wüste, wo Wind, Regen und Erosion die orangerote Erde zu einer prachtvollen Landschaftsskulptur geformt haben. Die Tatacoa liegt nur eine Autostunde von Neiva entfernt und breitet sich im Tal des Rio Magdalena auf ca. 330 km² aus. Streng genommen gehört die Wüste zum tropischen Trockenwald. Es finden sich hier nicht nur große Kakteen in der tief mit Spalten und Rinnen durchzogenen Landschaft, sondern auch Sedimente mit fossilen Spuren aus verschiedenen geologischen Zeitaltern. Daher ist die Tatacoa speziell unter Geologen ein beliebtes Reiseziel. Die Landschaft ist vergleichbar mit den Canyons in den USA. Sie bietet großartige Kontraste für Fotografen, Maler und alle Landschaftsgenießer.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (Kleinbus)
Wanderung: 2-3 Std.
Übernachtung im Hotel in Neiva (typisches Stadthotel)
(F/-/-)
8. Tag: 

Flug nach Santa Marta

Transfer zum Flughafen von Neiva und Flug via Bogotá nach Santa Marta. Bei Santa Marta handelt es sich um die älteste heute noch bestehende Siedlung in Kolumbien. 1525 wurde diese kleine koloniale Stadt von dem spanischen Eroberer Rodrigo de Bastidas gegründet. Santa Marta befindet sich direkt am Meer. Im Hintergrund erhebt sich die Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Welt. Am Abend steht ein kleiner Stadtrundgang durch die Gassen der Altstadt auf dem Programm. Wir schlendern vorbei an der Kathedrale von Santa Marta, die vorübergehend die Gebeine des hier verstobenen Befreiers und Volkshelden Kolumbiens, Simon Bolivar, beherbergte. Das alte Zollgebäude der Stadt wurde im Jahr 1530 erbaut und ist somit das älteste von Architekten entworfene Gebäude in Lateinamerika. Im Jahr 1543 überfielen Piraten die Stadt, eroberten das Gebäude und stahlen unter anderem die Gründungsurkunde von Santa Marta. Wir flanieren an der Uferpromenade entlang und beenden unseren Stadtrundgang an einer Bar in der Bucht von Santa Marta mit Blick aufs Meer.
Fahrzeit: ca. 45 Min. (Kleinbus)
Übernachtung im Hotel in Santa Marta (typisches Stadthotel)
(F/-/-)
9. Tag: 

Tayrona – Pueblito

Im Nationalpark Tayrona warten karibische Traumbuchten mit Sand, Palmen und erstklassigen Badegelegenheiten auf uns! Die außergewöhnliche Lage zwischen der Sierra Nevada de Santa Marta, die direkt am Karibischen Meer die höchsten Gipfel des Landes aufreiht, die Artenvielfalt sowie kulturell und historisch interessante Plätze machen diesen Park zu einem besonderen Ort. Wir unternehmen eine abwechslungsreiche Wanderung von Calabazo nach Pueblito. Dabei passieren wir tropischen Trocken- und Regenwald, durchqueren Schluchten und klettern über kleine Felsen. Die tropische Vegetation mit den Baumriesen, Farnen und Kletterpflanzen sowie die reiche Vogelwelt lassen uns, wenn wir von hier auf das Meer blicken, ans Paradies denken!
Wir besuchen wir den archäologischen Ort Pueblito und die Ruinen des Dorfes Chairama, in dem der Stamm der Tayrona lebte. Das Dorf war schon fast verlassen, wird nun aber wieder auf traditionelle Weise bewohnt: Neue Rundhütten aus den Materialien der Umgebung stehen auf künstlich geschaffenen Steinterrassen und zeugen von der sehr alten Kultur der Koguí, die sich hier mit wachsendem Selbstbewusstsein neu angesiedelt haben. Mit ein wenig Glück sehen wir eine der Koguí-Familien, die im Urwald des Nationalparks wohnt. Danach steigen wir hinab zur der Bucht Cabo San Juan. Dort erholen wir uns am Karibikstrand und können im Meer baden. Herrliche Sandbuchten, begrenzt von runden Felsblöcken und gesäumt von Palmen: Das ist fast schon kitschig schön! Wenn wir im warmen Meerwasser schwimmen, können wir das Panorama der Sierra Nevada de Santa Marta mit dem Regenwald genießen. Im Anschluss kehren wir zum Parkeingang El Zaino zurück, von wo uns ein Auto zurück nach Palomino bringt.
Fahrzeit: ca. 1 Std. (Kleinbus)
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+250 m/- 300 m)
Übernachtung im Hotel in Santa Marta (typisches Stadthotel)
(F/-/-)
10. Tag: 

Minca (650 m) – El Dorado

Fahrt nach Minca, und direkter Transfer zum Reservat Aves El Dorado (ca. 2 Std.). Minca, das Eingangstor zur Sierra Nevada de Santa Marta, wurde 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe und Biosphärenreservat ernannt. Außerdem wurde es von der Internationalen Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) als vorrangiges Ökosystem Südamerikas ausgewiesen. Besonders beliebt ist Minca vor allem zur Vogelbeobachtung und zum Wandern durch sehr ursprüngliche Urwaldvegetation. Wir besichtigen das Reservat El Dorado, im Garten können wir Schwärme von Kolibris beobachten, die um die Zuckerwasserspender herumflattern. Perfekt, um von diesen Flitzern auch mal ein Foto schießen zu können! Wir besichtigen die Umgebung des Reservats, welches auch unsere Unterkunft für heute Nacht sein wird, können verschiedene Vogelarten beobachten und die Natur und Ruhe genießen.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (Jeep 4x4)
Wanderung: ca. 2-3 Std. (+/- 200 m)
Unterkunft mit Mehrbettzimmer in einfacher Unterkunft Campestre
(F/M/A)
11. Tag: 

El Dorado – Minca

Heute beginnt unser Tag früh mit einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf 2.600 m. Wir wandern durch eine üppig grüne Vegetation mit Farnen, Kletterfarnen und Baumriesen. Am Aussichtspunkt nehmen wir unser Frühstück ein und bestaunen die Aussicht auf die Gipfel der Sierra Nevada de Santa Marta (5.775 m) und hinunter zum Karibischen Meer. Eine recht holprige Autofahrt bringt uns zurück nach Minca. Dort wandern wir in ca. 1 Stunde durch das Tal von Marinka bis zum gleichnamigen Wasserfall. Da wir uns jetzt nur 650 Meter über dem Meeresspiegel befinden, zeigt sich hier eine ganze andere Flora und Fauna als im Gebirge – mit Nutzpflanzen wie Mango oder Kaffee und tropischen Vogelarten wie dem Tukan. Das Mittagessen nehmen wir auf dem Weg bei einer der Finkas oder in Minca ein. Beim Wasserfall können wir uns erfrischen, bevor es zurück nach Minca bzw. Santa Marta geht.
Fahrzeit: ca. 2 Std. (Jeep 4x4)
Wanderung: ca. 5-6 Std. (+ 350 m/- 400 m)
Übernachtung im Hotel Campestre in Minca oder Santa Marta (typisches Stadthotel)
(F/M/-)
12. Tag: 

Minca/Santa Marta – Cartagena de las Indias

Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Bus in die Hafenstadt Cartagena de las Indias. Die heute 1 Million EinwohnerInnen zählende Hauptstadt des Departamentos Bolìvar geht in ihrem Kern auf eine der besterhaltenen Kolonialsiedlungen Südamerikas zurück. Von hier aus wurde der südamerikanische Kontinent von den Spaniern erobert, hier war einer der Hauptumschlagplätze für den Sklavenhandel in Amerika, und hier wurde schließlich auch das den Einheimischen geraubte Gold gelagert und nach Europa verschifft. Eine der damals mächtigsten Befestigungsanlagen schützte den märchenhaften Reichtum der Stadt. Immer wieder versuchten Piraten und Freibeuter, an das hier gelagerte Gold zu gelangen. Die Geschichte der Stadt liest sich wie ein großes Abenteuermärchen. – Von alledem zeugt heute die fast vollständig erhaltene koloniale Altstadt mit architektonisch ansprechenden Patrizierhäusern, Palästen, Plätzen, pompösen Innenhöfen, einer mächtigen Stadtmauer und Burg. Sie ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe.

Zu Beginn unserer Stadttour besichtigen wir das Kloster La Popa, auf einem Hügel 150 m über der Bucht gelegen, von wo aus wir einen perfekten Überblick über die Stadt haben. Anschließend geht es zur Festung San Felipe de Barajas, die größte Festung, die je von den Spaniern in Südamerika gebaut wurde. Der Rundgang führt uns durch enge, bunte Gassen mit zahlreichen im Kolonialstil erbauten Gebäuden. Straßenmusiker, tolle Kneipen und karibisches Flair in eleganten alten Gemäuern machen den besonderen Mix von Cartagena aus. Ein individueller Spaziergang auf der Krone der Stadtmauer endet am späten Nachmittag eventuell beim stimmungsvollen "Cafe del Mar" bei einem Drink mit Blick auf die Sonne, die im Meer versinkt.
Fahrzeit: ca. 4 Std. (Kleinbus)
Übernachtung im Hotel (Kolonialstil) in Cartagena
(F/-/-)
13. Tag: 

Das Fischerdorf La Boquilla

Früh am Morgen fahren wir in das kleine Fischerdorf La Boquilla am Stadtrand von Cartagena, ca. 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Volles Kontrastprogramm: Am Strand von La Boquilla werden wir die beiden Facetten der Stadt sehen, denn hier – in einem der ärmsten Teile Cartagenas – werden aktuell 5-Sterne-Hotels und luxuriöse Apartments gebaut. Ohne Übergang trifft hier Arm auf Superreich! Dann geht die Stadt – wieder praktisch ohne Übergang – in eine unbebaute Naturlandschaft über: Wir steigen in ein Kanu und durchqueren Mangrovenwälder und die Lagune Cienaga de Juan Polo. Die Mangroven bilden Tunnel, sie heißen „Tunnel der Freundschaft“, „Tunnel der Liebe“ und „Tunnel des Glücks“. Hier tummeln sich Vögel, Krabben, Waschbären und grüne Papageier. Fischer verrichten friedlich ihre Arbeit. Wir erfrischen uns an einer kühlen Kokosnuss. Bei unserem anschließenden Bummel durch das Dorf und am Strand entlang erzählt uns unser Guide vom täglichen Leben der Menschen, die hauptsächlich vom Fischfang leben. Wir besuchen die Stiftung La Vecina und erfahren dort mehr über das kolumbianische Schulsystem und die Situation in La Boquilla. Voller neuer Eindrücke fahren wir zurück ins Stadtzentrum in unser gemütliches Hotel.
Das karibische Nachtleben in Cartagena de Indias ist legendär. Hier Salsa zu tanzen, sollten wir auf keinen Fall versäumen! Aus jeder Ecke tönen lateinamerikanische Klänge, unterlegt mit einem Hauch afrikanischer Rhythmen. Ein junges Team von Tanzlehrern lädt uns zu einer Salsastunde ein. Bereits nach kurzer Zeit beherrschen wir die Grundschritte, und nun kann es losgehen – wir starten den Abend mit feuriger Musik.
Übernachtung im Hotel (Kolonialstil) in Cartagena
(F/-/-)
14. Tag: 

Cartagena – Kochkurs mit Marktbesuch und Rumverköstigung

Früh am Morgen geht es los auf den Bazurto-Markt, wohin sich selten ein Tourist verirrt. Wir sind hier, um die Zutaten für unseren heutigen Kochkurs zu besorgen – mitten unter den Einheimischen, die sich mit frischem Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Kräutern und Gewürzen eindecken. Zurück im Zentrum, werden wir in der Küche mit einem Cocktail begrüßt, und gleich darauf beginnen wir unter Anleitung einheimischer Köche das Mittagessen vorzubereiten.
Am Nachmittag können wir im Hotel entspannen oder durch die Gassen von Cartagena schlendern. Am letzten Abend unserer Reise sind wir eingeladen, das in Lateinamerika meistkonsumierte alkoholische Getränk zu verkosten: Rum. Dabei lernen wir seine Geschichte, seine Herkunft und verschiedene Herstellungsarten kennen. Zur Rumverkostung wird feinste kolumbianische Schokolade gereicht. Wir entdecken die Aromen des Destillats aus fermentiertem und destilliertem Zuckerrohr, hören Piratengeschichten und lassen den Abend gemeinsam ausklingen.
Übernachtung im Hotel (Kolonialstil) in Cartagena
(F/-/-)
15. Tag: 

Der Abschied: Cartagena - Bogotá (2600m)

Der Vormittag können wir noch einmal auf eigene Faust die Altstadtgassen von Cartagena genießen und in Kunsthandwerksshops Souvenirs einkaufen.
Anschließend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Bogotá, von wo aus wir unseren Heimflug nach Europa antreten.
Fahrzeit: ca. 30 Min.
(F/-/-)
16. Tag: 

Ankunft in Europa

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
07. März 2019 22. März 2019 € 490 € 3.850 Buchen
bereits angebucht!
08. August 2019 23. August 2019 € 490 € 3.990 Buchen
bereits angebucht!
21. November 2019 06. Dezember 2019 € 490 € 3.850 Buchen
von - bis EZZ Preis
07.03.2019 22.03.2019
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08.08.2019 23.08.2019
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21.11.2019 06.12.2019
490 € 3.850 € Buchen
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Flug nach Bogota ab Wien, München, Zürich, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Frankfurt
  • Inlandsflüge Bogotá – Pitalito, Neiva – Santa Marta (via Bogotá), Cartagena – Bogotá
  • Unterkunft wie im Tagesablauf angegeben
  • Frühstück Tag 2-15
  • Mittagessen Tag 10,11,14
  • Abendessen Tag 10
  • Deutschsprachiger Guide
  • sämtliche Eintritte und Nationalpark Gebühren laut Ausschreibung
  • Transfers in privaten Jeeps und Bussen
  • Impfungen, Versicherungen, etc.
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
  • Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
  • Ausreisegebühr (falls notwendig)
  • 50% Einzelzimmerzuschlag bei einer halben DZ Buchung, sollte kein(e) weiterer(e) TeilnehmerIn gefunden werden
Terminbezogene Zusatzleistungen
07.03.2019-22.03.2019:
Einzelzimmer 490 €
08.08.2019-23.08.2019:
Einzelzimmer 490 €
21.11.2019-06.12.2019:
Einzelzimmer 490 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an julia.baumann@weltweitwandern.com

Informationen

Es besteht keine Visumpflicht. Bei der Einreise nach Kolumbien muss ein Reisepass mit einer Gültigkeit von zumindest 6 Monate vorgewiesen werden.

 

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

 

Die Reise wird von einem im Reiseland wohnhaften und erfahrenen Reiseleiter begleitet. Sofern zum Reisezeitpunkt in einer der bereisten Regionen mit einem Sicherheitsrisiko zu rechnen ist, werden wir den Reiseablauf ggfs. in Abstimmung mit Ihnen umstellen.

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Über empfohlene Impfungen halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich vom Tropeninstitut beraten.

 

Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

 

In Kolumbien ist das Zika – Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen und Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen.

 

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Je nach Höhenlage ist das Klima tropisch-feucht bis gemäßigt-kühl, es gibt keine durch Temperaturschwankungen ausgeprägten Jahreszeiten. Die Küstengebiete, die großen Flusstäler, das Amazonasgebiet sowie die Tiefebenen des Ostens gehören zur tropisch-feuchten Klimazone (ungefähr von 800 bis 1000m Seehöhe), darüber ist das Klima gemäßigt bis kühl. Im Hochland kann die Temperatur nachts bis zum Nullpunkt sinken. Kolumbien kann ganzjährig bereist werden.

  • Regenzeit: April bis November
  • Trockenzeit: Dezember bis Mai sowie in den höheren Lagen zusätzlich Juli und August

Währung

Das gesetzliche Zahlungsmittel ist der kolumbianische Peso (COP). 1 Peso entspricht 100 Centavos.

 

Geld

Die bequemste Art an Geld zu kommen ist das Abheben am Automaten. Mit den gängigen Kreditkarten (PIN nicht vergessen!) ist es in größeren Städten möglich an Bares zu gelangen. Meist ist auch eine Behebung mit Bankomatkarte (EC-Karte) möglich, eine Kreditkarte bietet jedoch mehr Sicherheit. Pro Behebung ist mit Gebühren zu rechnen weshalb es sich empfiehlt einen größeren Betrag zu wählen. In abgelegene Region sowie auf mehrtägigen Wanderungen ist es nicht möglich an Geld zu kommen, hierbei auf ausreichend Bargeld achten.

Zeitunterschied

Zeitunterschied zu MEZ: -6h

 

Elektrischer Strom

110 Volt, 50 Hertz, flachpolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

 

Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.

Es gibt die Möglichkeit einer Badeverlängerung auf den Islas del Rosario oder San Andres. Gerne machen wir auf Anfrage ein Angebot!

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an julia.baumann@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Holger Weber

Holger ist gebürtiger Deutsche und lebt schon lange in Kolumbien. Sowohl die spürbare Leidenschaft für sein Land als auch die jahrelange Erfahrung als Guide, machen ihn zu einem hoch geschätzten Mitglied der Weltweitwandern-Community!

Das Foto zeigt ihn gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Teams Amerika bei der Weltweitwandern Guide & Partner Academy im November 2018 in Bruck an der Mur.

Fotos zur Reise

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