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Die aktuellen Reisetrends

Endlich wieder raus, die Natur aktiv entdecken und das am besten in einer Gemeinschaft – Wünsche, die jetzt bei vielen Menschen ganz oben stehen. Die Pandemie hat unser Verhalten stark beeinflusst und dies beeinflusst auch unsere Art des Reisens. Weltweitwandern, definiert die fünf Reisetrends, die sich bereits in den Buchungen für 2022 bestätigen.

Die fünf stärksten Reisetrends 2022: Menschen sehnen sich nach Natur und authentischen Erlebnissen

Sich aktiv in der Natur bewegen, Authentizität spüren, Achtsamkeit üben und intensive Begegnungen erleben sind jene Bedürfnisse, die ganz oben auf der Wunschliste von Reisenden stehen. Ein weiteres, wichtiges Kriterium bei der Reisewahl 2022 ist, dass die Urlaubsangebote umweltverträglich konzipiert sind – Nachhaltigkeit gewinnt bei der Reiseentscheidung zunehmend an Bedeutung. „Die Reisetrends stimmen mich extrem positiv, denn es sind genau die Bedürfnisse die wir mit unseren Wanderreisen rund um die Welt und unserer Vision des verantwortungsvollen Reisens seit jeher bedienen.“ meint Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade im Reisetrends-Interview:

Trend 1: Reisen in die weite, unberührte Natur

Das „A“ für Abstand der AHA-Regel hat mittlerweile fast jeder verinnerlicht: Enge und Menschenansammlungen meiden, lieber Draußen- statt Drinnen-Sein. Anstelle dem Gedränge in Städten suchen wir nach einer Auszeit fernab von Ballungszentren, abseits des Massentourismus. Unberührte Natur dient hier als Ausgleich zu Urbanität und Reizüberflutung und hilft, im Hier und Jetzt anzukommen, die ersehnte Ruhe, Stille und Abstand zu finden.

 

Mit Weltweitwandern raus aus dem Alltag und rein in die Natur: Digital Detox

MONGOLEI: In der mongolischen Steppe wird die Sehnsucht nach Weite mühelos gestillt: Auf der zweiwöchigen, leichten Wanderreise „Von Ger zu Ger inmitten der Mongolei“ durch das Landesinnere erfährt Stille eine neue Qualität. Die kleine Wandergruppe ist dabei u.a. zu Gast bei Nomaden, übernachtet in einem Ger und erfährt von ihnen mehr über das bescheidene Hirtenleben. Ihre Freiheit in der schier endlosen, teils kargen Naturlandschaft genießen auch die Wildpferde welche die Weltweitwander:innen im Nationalpark Chustain Nuruu beobachten können. Spektakulär sind auch die kontrastreichen Naturlandschaften wie die roten Dünen der Wüste Gobi, die heißen Quellen und das Ewige Eis in der Geierschlucht.
VON GER ZU GER INMITTEN DER MONGOLEI

BALKAN: Um die Weite und Unberührtheit von Berglandschaften zu entdecken, muss man nicht weit reisen. In den Bergen des Balkans – von Bulgarien über Albanien, Montenegro, Bosnien und Kroatien bis nach Slowenien – findet man Naturjuwele in unweiter Nachbarschaft. Naturliebhaber sind hier noch oft ungestört auf Hirtenwegen unterwegs und so manch einen Gipfel kann man oftmals ganz ungestört erobern. Oben angekommen ist die Aussicht atemberaubend: der Blick über die Berge bis zur Adria, die im Horizont verschwindet, scheint endlos.

– PEAKS OF BALKAN

Trend 2: Slow Travel – Yoga – Achtsamkeit – Genuss

Corona hat die Perspektiven verschoben: Statt Übermaß, Virtual reality und Dauerkonsum von Sozialen Medien rücken Bescheidenheit und Achtsamkeit in den Vordergrund. Das Bedürfnis nach einer Auszeit, nach entspanntem „Runterkommen“ und Entschleunigung wächst. Die neue Sehnsucht: Tage in der Natur mit Mediation oder Yoga, mit intensivem Naturerlebnis und leichten Genusswanderungen.

 

Mit Weltweitwandern der Natur und sich selbst ein Stück näherkommen

ÖSTERREICH/KÄRNTEN: Ankommen, tief einatmen und runterkommen – das gelingt im Bergsteigerdorf Lesachtal ganz wunderbar. Die ersten tiefen Atemzüge der morgendlichen Yoga-Einheit sind bei gutem Wetter im Garten des Bauernhofs. Die angeleiteten Einheiten entspannen und öffnen gleichzeitig den Blick für das Schöne rund um uns. Der Gastgeber selbst zeigt uns seine Kraftplätze hier im Tal – etwa die Wiese auf der Mussenalm. Hier reicht es schon, sich inmitten der Blumenpracht zu setzen und bewusst zu riechen, zu schauen und zu hören. Die Mussenalm präsentiert sich als beeindruckendes Wimmelbild an Blumen und Kräutern, ist sie doch mit ihren über 500 Blumenarten Mitteleuropas blumenreichste Almwiese. Nach der Wanderung kann am Genuss-Bauernhof von Erwin bei herzhafter lokaler Kost oder bei wohltuender Wellness entspannt werden.

– YOGA – WANDERN – ATMEN IM LESACHTAL

ITALIEN/ISCHIA: Wie auf einer Zeitreise erwandert und erkundet die Wandergruppe die „l‘Isola Verde“ – wie Ischia auch genannt wird. Unsere Wege führen durch Weingärten, vorbei an heißen Thermalquellen und durch Eichenwälder hinauf auf den ruhenden Vulkan Rotaro. Verlockend das Ziel: Eine kulinarische Einkehr beim Weinbauern zur Verkostung und zum Plausch. Auch die Seele wird „gefüttert“: Den Blick aufs Meer haben die Weltweitwander:innen hier stets – auch bei den Yoga-Einheiten in der geschmackvollen Unterkunft. Diese Reise bringt Körper, Geist und Seele wieder in eine harmonische Balance.

– WANDERN AUF ISCHIA

Trend 3: Sehnsucht nach authentischen und gemeinsamen Erlebnissen

Nähe, persönlicher Austausch und vor allem gemeinsames Erleben will wieder aktiv gelebt werden. Die Sehnsucht danach – vor allem nach langer Zeit der Kontaktbeschränkungen und Distanz – wird immer stärker. Das Essen, das man zusammen nach einem ausgedehnten Stadtrundgang in einer Taverne genießt oder das gemeinsame Jubeln, wenn alle den Gipfel erfolgreich erklommen haben, sind ein paar der ausgewählten, kostbaren Momente, die man auf Gruppenreisen zusammen erleben darf. Ebenso gibt es einen Wunsch nach authentischen Erlebnissen, die einen berühren und in Erinnerung bleiben. „Gemeinsames Wandern öffnet Horizonte – in jeglicher Hinsicht“, resümiert Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade.

 

Bei Weltweitwandern Gleichgesinnte treffen, Eindrücke sammeln und noch lange davon erzählen

ÖFFNE DEINEN HORZIONT. Neben eindrucksvoller Natur sind es die persönlichen Begegnungen, die in Erinnerung bleiben. Bei sämtlichen Wander-Erlebnisreisen des Reisespezialisten ist man in Kleingruppen unterwegs, immer begleitet von lokal verwurzelten Guides. Ein respektvolles Miteinander spannt sich wie ein Bogen von den Mitreisenden bis hin zu den Begegnungen mit Einheimischen. Weltweitwandern möchte auf seinen feinsinnig konzipierten Reisen das Kulturverständnis fördern, Einsichten in unbekannte Lebensweisen möglich machen und durch Kontakte Vorurteile auf beiden Seiten abbauen.

Charakteristisch für alle Weltweitwandern-Reisen sind die gemeinsamen „kleinen“ Erlebnisse, die zu großen gemeinsamen Erinnerungen werden. Sei es in MAROKKO bei der gemeinsamen Teezeremonie und der Nächtigung im Tausend-Sterne-Hotel bei den Berbern in der Wüste. Beim Zusammensitzen am Lagerfeuer der Nomadenfamilie in der Stille der Steppe von KIRGISTAN. Oder beim gemeinsamen Kochen von Himalaya-Spezialitäten mit einer Familie in LADAKH.

Trend 4: Erdgebundene Anreise, Reiseziele in der Nachbarschaft

Ein verändertes Klima- und Umweltbewusstsein der Gesellschaft ist mit einem Wandel im Reiseverhalten verbunden. Es wird verstärkt Wert auf Reiseangebote mit Elementen aus sanfter Mobilität und erdgebundener Anreise gelegt. Mit dem Ausbau des europäischen Bahnnetzes ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, Länder und Regionen der Nachbarschaft kennen zu lernen und bei der Anreise CO2 zu sparen.

 

Mit der Bahn zum nächsten Abenteuer

POLEN: Der Geheimtipp für alle, die „Nah-Weh“ haben. Polen ist ein Land voll von positiven Überraschungen. So nah, so aufregend, so hipp. Und Polen ist schnell und bequem mit der Bahn erreichbar. Mit der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Kraków (Krakau), der Masurischen Seenplatte, den Dünen an der Ostsee sowie mystischen Urwäldern und einsamen Bergstädtchen führt uns eine Reise zu beeindruckenden Sehenswürdigkeiten des Landes. Überraschend auch der Ideenreichtum der Unterkünfte, wie die alte Papiermühle in den Masuren, die von Wioletta in eine schmucke Pension verwandelt wurde oder das stylische Boutiquehotel in Warschau, in dem Student:innen Gelegenheit erhalten, Konzerte zu geben.

 

– POLEN: MASURISCHE SEEN UND DIE DÜNEN DER OSTSEE

ITALIEN/ABRUZZEN: Der Weg führt zunächst nach Rom – denn unweit davon liegen die Abruzzen, ein kleines, noch wenig bekanntes Wander-Paradies mitten in Italien. Ruhe, eine wunderschöne Berglandschaft und pittoreske Dörfchen eingebettet in eine ländliche Idylle bilden hier die Kulisse für ausgedehnte Wanderungen. Mit dem Monte Amaro (2.793m) erhebt sich hier der höchste Berg des Apennin in den Himmel. Auf dieser Wanderreise werden die Nationalparks Majella, Abruzzen und Gran Sasso erkundet. Jeder von ihnen bietet seinen Besucher:innen einen anderen Einblick in die Kultur, Kunst und Naturlandschaft der Region. Gewohnt wird in Agritourismi, wo Gastgeber:innen ihre Gäste verwöhnen und regionale bzw. selbstgemachte Köstlichkeiten auftischen. Vino inklusive. Eine Anreise ist bequem mit dem Zug direkt nach Rom möglich. Auch lässt sich die Wanderreise optimal mit Verlängerungstagen in der „ewigen Stadt“ Rom verbinden.

– ABRUZZEN – ZU DEN HÖCHSTEN BERGEN DES APENNIN

Trend 5: Verantwortungsvolles und nachhaltiges Reisen

Bewusst zu reisen heißt auch, soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Ein Umdenken findet auch im Tourismus statt – die Nachfrage nach nachhaltigen Reiseangeboten wächst: Das Augenmerk der Urlauber:innen liegt dabei auch auf Veranstaltern, die u.a. lokale Initiativen und Bildungsprojekte unterstützen, C02-Kompensation, sanfte Mobilität und nachhaltige Unterkünfte in ihren Reiseprogrammen offerieren.

 

Weltweitwandern will Eindrücke statt Abdrücke hinterlassen

Weltweitwandern steht für verantwortungsvolles Reisen. Man will bessere Orte für Einheimische und Reisenden schaffen. Basierend auf der nachhaltigen Ausrichtung entstehen Reiseangebote, die Gästen ein tiefes Eintauchen in Kultur und Natur ermöglichen und durch die Kooperation mit Einheimischen lokale Wertschöpfung fördern.

PORTUGAL/MADEIRA: Die weitläufige „Quinta dos Artistas“ ist durchzogen von begrünten Wegen hin zu den einzelnen Appartements. Zum Hang hin bilden der Garten und die Bananenhaine einen schützenden Abschluss, nach vorne hin liegt einem der Atlantik zu Füßen. Hier fühlt man sich als Gast sofort gut aufgehoben. Die Künstlerherberge auf Madeira ist ein touristisch nachhaltiges Vorzeigeprojekt, das hohen sozialen und ökologischen Anspruch miteinander verbindet. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde das Engagement der Gastgeber mit dem internationalen Umweltzeichen „Green Key“ ausgezeichnet. Nachhaltige Baumaterialien, autarke Versorgung mit erneuerbarer Energie, eigene Landwirtschaft und das Miteinbeziehen der lokalen Bevölkerung sind einige der Punkte, die für diese Herberge sprechen. Die Gastgeber sind mit ihrer Quinta exklusive Partner von Weltweitwandern. Sehr persönlich und abwechslungsreich gestaltet sich auch der Aufenthalt auf Madeira, besonders beliebt ist die klassische Wanderwoche á la Christa.

– MADEIRA Á LA CHRISTA

WELTWEITWANDERN WIRKT! Nachhaltigkeit ist in der DNA von Weltweitwandern verankert. Über den Verein „Weltweitwandern Wirkt!“ initiiert und unterstützt der Spezialist für Wander-Erlebnisreisen internationale Bildungsprojekte in Marokko und Nepal und fördert den Aufbau von nachhaltigen, touristischen Strukturen in den jeweiligen Ländern.

Im aktuellen Weltweitwandern ReiseMAGAZIN präsentieren wir Ihnen die neuesten Reisen, Inspirierendes, Reportagen und Hintergründe rund ums Reisen. Wir geben Ihnen Einblick in die Entstehung von Reisen, holen unsere Partner:innen vor den Vorhang und Christian Hlade plaudert über die neuesten Reisetrends.

 

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