Gleich nach unserem ersten Tag im quirligen Tirana geht’s Richtung Osten: Im Dreiländereck zwischen Albanien, Griechenland und Mazedonien erwartet uns das Prespa-Ohrid-Seenland. An und in den Seen leben zahlreiche endemische Arten, also solche, die nur hier vorkommen, wie die Prespa-Forelle und die Prespa-Nase. An manchen Tagen kann man sogar den seltenen Griechischen Landschildkröten dabei zuschauen, wie sie sich sonnen. Beste Aussichten auf den Prespa-See, die Hügel und höhlenreichen Kalkfelsen rundherum genießen wir bei unserer Wanderung in Mali i Thate, dem „Trockenen Berg“. Hinterher stärken wir uns in einem traditionellen Fisch-Restaurant, wo wir ofengebackenen Fisch probieren können.

Unsere PartnerInnen Laura und Gent haben diese Reise für jene geplant, die Albanien kennenlernen möchten, aber nicht so viel Zeit haben. So steht die Altstadt von Gjirokaster mit ihren steinernen Häusern und der imposanten Festung ebenso auf dem Programm wie Berat, die besterhaltene historische Stadt Albaniens: Hier besuchen wir eine wunderschöne Zitadelle.

Entlang der Albanischen Riviera fahren wir durch malerische Dörfer in Richtung Nationalpark Llogora, zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Çika-Berg. Der Weg führt bergauf durch Kiefernwälder, auf 1.550 m erreichen wir den Dhjopur-Sattel. Hier rasten wir und bewundern eines der dramatischsten Berg-Meer-Panoramen des Mittelmeers, wenn die 2.000 m hohen Hänge auf die weißen, zum Teil noch völlig unverbauten Strände der Ionischen Küste treffen.

Wenn man einmal in Albanien gewesen ist, seine reiche kulturelle Vergangenheit, die landschaftliche Vielfalt und die Herzlichkeit der Menschen kennengelernt hat, kann man kaum verstehen, wieso es bei der Urlaubsplanung meist übersehen wird. Der kleine Staat am Balkan ist unser Geheimtipp!