Kappadokien liegt in Zentralanatolien und ist besonders für seine kegelförmigen Gesteinsformationen bekannt. Unsere erste Etappe führt uns durch die verwinkelten Gassen der Stadt bis hinauf zur Burg von Uchisar. Sie wurde direkt in den Fels geschlagen und ist schon von Weitem erkennbar. Leider sind die unterirdischen Gänge und einst bewohnten Räume größtenteils zugeschüttet und unzugänglich. Die Tour führt uns durch die schönsten Täler Kappadokiens. Wir wandern durch das Taubental, wo uns die Feenkaminen ganz besonders verzaubern. Diese märchenhaft anmutenden Steinformationen wurden einst von Wind und Wasser geformt und prägen die gesamte Region Kappadokiens.

Im Roten Tal erstrahlen die Gesteinsformen je nach Sonneneinstrahlung in den unterschiedlichsten Rot-Tönen, daher auch der Name. Die beiden Rosentäler bestechen vor allem durch ihre blühenden Wiesen. In Derinkuyu besuchen wir eine der berühmten unterirdischen Städte und betreten ein geheimnisvolles Netzwerk aus Gängen, Wohnräumen und Versammlungsräumen. Die riesige Höhlenstadt diente in kriegerischen Zeiten als Zufluchtsort für die Bevölkerung.

Unsere Tour führt uns weiter zum “Grand Canyon” der Türkei, die Ihlara-Schluch erreicht eine Tiefe von bis zu 80 Metern und zählt zu den Highlights jeder Kappadokien Reise. Wir besuchen das zum UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Freilichtmuseum von Göreme. Diese weltbekannte Tuffsteinwelt besteht aus mehreren Kirchen, Fresken und Wandbildern der christlichen Mythologie. Auch ein Zwischenstopp in einer traditionellen Teppich-Knüpferei darf nicht fehlen. Noch mehr Handarbeitskunst können wir später im Töpferdorf Avanos bestaunen. Dieses Handwerk hat hier eine besonders lange Tradition.

Das letzte Tal auf unserer Route ist das Soganli-Tal, wo es besonders imposante Steinkirchen, wie zum Beispiel die Himmelkirche, zu bestaunen gibt.