Natur & Kultur in Siebenbürgen
Im „Bilderbuchdorf“ Malmkrog wohnen wir in urigen, frisch restaurierten Vierkanthöfen. Unser Partner Hermann bringt uns mit Siebenbürger Sachsen, mit Roma und einem Pfarrer zusammen; auch zu Dracula führt er uns. Ob uns heute Nacht noch ein leibhaftiger Bär vor den Hochsitz trotten wird?
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Reisedauer:9 Tage
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Davon Wandertage:4 Tage
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Nächte im Bett:8Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:6-14 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 6 Person(en), die maximale Zahl auf 14 Personen.
Highlights:
- Mittelalterliche Städte und Kirchenburgen
- Hermannstadt: Europas Kulturhauptstadt 2007 und UNESCO-Weltkulturerbe
- Begegnungen mit deutschsprachigen BewohnerInnen, den Siebenbürger Sachsen
- Urwälder und Gebirge der Karpaten mit Wölfen und Bären
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
64% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Wandern durch die Natur und Kultur in Siebenbürgen
Unterwegs erwarten uns die Geschichte der Siebenbürger Sachsen, historische Städte wie Sighișoara (Schässburg) mit dem Dracula-Schloss Bran, alte Dörfer, wunderschöne Landschaften und Naturerlebnisse wie Wolfsbeobachtungen. Weltweitwandern-Gäste treffen unterwegs manchmal Ziegen- und Schafhirten, bekommen dann frischgemachten Käse zu kosten – und erhalten Einblick in das Leben der Menschen vor Ort. Sogar eines der letzten Köhlerpaare kann man hier treffen, die einem zeigen, wie sie Holz aufschichten und am Glosen halten.
Abwarten in der Bärenhütte
Zu neunt finden wir unseren Platz in der kleinen Pfahlhütte tief im Wald, draußen wird es düster. Wir starren auf die Lichtung und die Futtertröge. Die Wälder um uns herum sind von Bären bewohnt – ob wir heute welche zu sehen bekommen? Unser Reiseleiter Hermann und der Förster unterhalten sich leise auf Rumänisch. „Da, da“, sagt Hermann, und wir fahren hoch: „Wo? Wo ist er?“ Dabei hat Hermann nur „Ja, ja“ gemeint.
Nach einer Stunde Warten taucht ein Schatten zwischen den Bäumen auf, ein Bär trottet hervor. Er wischt den Deckel von einem Futtertrog und schmatzt. Es kommt vor, dass sie bis auf zwanzig Meter an uns herankommen. Dreht „die Blonde“ eine Runde, zottelt gleich auch der große Schwarze hinterher. Ja, so ist es in der Brunftzeit. Als wir die Hütte verlassen, tritt ein großes Exemplar aus dem Gebüsch hervor und knurrt. Keine Bewegung, deutet der Förster.
Unser Rumänien-Team
Dieses besondere Rumänien-Wanderreise haben wir gemeinsam mit der deutsch-rumänischen Familie von Hermann, Katharina, ihrem erwachsenen Sohn Leo und ihrem Team konzipiert. Sie sind unsere langjährigen Freunde und häufige Gäste bei unseren Weiterbildungen, Partnertreffen und Nachhaltigkeitsausbildungen. Gemeinsam haben wir schon in Marokko und Österreich wandernd erkundet.
Hermann ist ein Pionier im rumänischen Naturschutz und Ökotourismus. In der von seiner Familie geführten Bergpension übernachten wir während unserer Reise. Katharina sorgt für unser Wohl in der Pension, während Hermann, sein Sohn Leo oder ein befreundeter Guide uns durch die malerische Landschaft führen. Unsere Rumänien-Wanderreise ist reich an liebevollen Details, nachhaltig, nahe am Gastland und wird sehr persönlich in einer kleinen, familiären Gruppe durchgeführt. Durch diesen Ansatz erhalten wir immer wieder besondere Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort. Eine perfekte Kombination aus Kultur, Natur und Begegnung.
„Seit meiner eigenen Erkundungsreise bin ich restlos begeistert von Rumänien. Statt der Klischeebilder von Armut fand ich ein aufstrebendes europäisches Land, in dem seit über 900 Jahren deutsche Städte stehen. Dazu kommt die weite und sehr ursprüngliche Natur. Ich selbst konnte auf meiner Reise zwei Wölfe und fünf wildlebende Bären beobachten!“, weiß Weltweitwandern-Gründer Christian Hlade zu berichten.
Linktipps
Hier geht es zu Christian Hlades Reisebericht Rumänien: Die schönsten Wanderungen zu Bären, Wölfen und Socken
In der Podcast-Folge „Rumänien: Wandern zwischen Karpaten und Geschichte“ taucht Christian Hlade mit unseren Partnern Hermann und Leo in die facettenreiche Geschichte, wilde Natur und Erlebnisse auf den Weltweitwandern-Reisen ein.
Kontakt & Infos
Sie bezahlen erst, nachdem Sie
die Buchungsbestätigung erhalten haben.
Tagesablauf
1. Tag: Ankunft in Hermannstadt
Die Anreise erfolgt individuell: entweder mit dem Nachtzug nach Mediasch, wo wir abgeholt werden – die Abholung ist bereits im Reisepreis inkludiert –, oder per Flug nach Hermannstadt. Gerne bieten wir auf Anfrage auch einen passenden Flug zur Reise an. Nach der Ankunft treffen wir unseren deutschsprachigen Guide und fahren gemeinsam nach Hermannstadt.
Dort entdecken wir die historische Altstadt. Rund um den Großen Ring lernen wir die Geschichte der einst von Siebenbürger Sachsen geprägten Stadt kennen. Wir sehen das Brukenthal-Palais und spazieren zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Im Kirchhof begegnet uns das Denkmal von Bischof Georg Daniel Teutsch, der eine umfassende Geschichte der Siebenbürger Sachsen verfasste. Zwischen mittelalterlichen Gassen, historischen Fassaden und dem heutigen Stadtleben bekommen wir einen ersten Eindruck von Hermannstadt. Am Abend essen wir gemeinsam in einem Lokal.
Hinweis: Bei Anreise mit dem Nachtzug kann auf Anfrage zusätzlich eine Vorabnacht in Hermannstadt über uns gebucht werden. So können Sie direkt das Zimmer beziehen und sich noch ein paar Stunden ausruhen, beziehungsweise frischmachen.
Weiters muss für die Heimreise der Zug bereits ab Kronstadt gebucht werden, da Kronstadt deutlich näher an Magura liegt als Mediasch.
Fahrzeit Flughafen - Hermannstadt: ca. 25 Min. ( ca. 10 km)
Unterbringung in einem Hotel in Hermannstadt
(-/-/A)
2. Tag: Landlergeschichte und Dorfleben in Malmkrog
Der Vormittag gehört uns: Nach dem Frühstück bleibt Zeit, Hermannstadt bei einem individuellen Stadtbummel weiter zu erkunden. Danach fahren wir nach Neppendorf und besuchen das Landler-Museum. Hier erfahren wir mehr über jene österreichischen Protestanten, die sich im 18. Jahrhundert in Siebenbürgen niederließen, und über ihren Alltag in der neuen Heimat. Zu Mittag verlassen wir Hermannstadt und fahren durch das siebenbürgische Hügelland. Unterwegs machen wir Halt für ein gemeinsames Picknick. Am Nachmittag erreichen wir Malmkrog, ein abgelegenes Dorf zwischen Wiesen und Wäldern. Hier finden sich das ehemalige Adelsschloss der Familie Apafi und eine historische Kirchenburg. Wir übernachten in traditionell restaurierten Bauernhäusern und essen am Abend gemeinsam.
Hinweis: Wir übernachten in einfachen Bauernhäusern in Malmkrog oder in einem anderen Dorf, das vom Mihai-Eminescu-Trust verwaltet wird. Die Zimmer in den sogenannten Wagonhäusern sind hintereinander angeordnet. Die Zimmer teilen sich Bad und WC. Bei voller Belegung kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass einzelne Durchgangszimmer belegt werden.
Fahrzeit: ca. 2 Std. (ca. 100 km)
(F/Picknick/A)
3. Tag: Mittelalterliche Städte und weiter in die Karpaten
Nach dem Frühstück fahren wir nach Schäßburg. Bei einem Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt entdecken wir unter anderem den Stundturm, die Klosterkirche, die Bergschule mit ihrer überdachten Schülertreppe und einige der alten Zunfttürme. Anschließend geht es weiter nach Deutsch-Weißkirch. Das Dorf liegt abseits der großen Verkehrswege und ist von alten Höfen und seiner Kirchenburg geprägt. Am Nachmittag verlassen wir das siebenbürgische Hügelland und fahren südwärts in Richtung Burzenland. Unser Tagesziel ist Magura auf rund 1.050 m im Nationalpark Piatra Craiului. Hier beziehen wir für die kommenden Tage Quartier in der Villa Hermani, einer von unseren lokalen Partnern Hermann und Katharina geführten Pension.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/-/A)
4. Tag: Durch die Kalibaschendörfer nach Sirnea
Nach dem Frühstück wandern wir durch die Kalibaschendörfer mit ihren weit verstreuten Höfen und weiter in das Hirtendorf Sirnea. Die umliegenden Alpweiden werden bis heute als Weideland genutzt: Im Frühsommer wird das Vieh hinaufgetrieben und bleibt dort bis in den Spätsommer oder Herbst. Auf manchen Almen wird auch Käse hergestellt. Unterwegs begegnen wir immer wieder Spuren der traditionellen Weidewirtschaft, die diese Bergregion prägt. Zu Mittag erwartet uns eine Hirtenmahlzeit, bevor wir uns am Nachmittag auf den Rückweg nach Magura machen.
Hinweis: Rund um die Schafherden halten sich Herdenschutzhunde auf. In ihrer Nähe ist besondere Vorsicht geboten; wir folgen hier den Anweisungen unseres Guides und halten Abstand zu den Tieren und Herden.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/M/A)
5. Tag: Zu Fuß zum Schloss Bran
Nach dem Frühstück wandern wir durch die Bergstreusiedlungen Magura und Pestera, die sich über die Hochebene zwischen Königstein und Bucegi erstrecken. Die Höfe liegen weit verstreut zwischen Wiesen und Weiden. Viele Familien halten hier noch Schafe, Kühe und Hühner, manche auch Pferde oder Esel. Im Sommer ziehen die Schäfer mit ihren Herden hinauf ins Gebirge, wo sie bis zum Herbst bleiben. Auf unserer Wanderung erhalten wir Einblicke in das traditionelle Leben dieser Bergregion. Schließlich erreichen wir das Schloss Bran, das auch als Dracula-Schloss bekannt ist. In einem Gastgarten legen wir eine Pause ein. Wer möchte, kann die Gelegenheit nutzen, das Schloss auf eigene Faust zu besichtigen. Der Eintritt ist nicht im Reisepreis inkludiert.
Wanderung: ca. 9 km, ca. +300 m/-600 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/Lunchbox/A)
6. Tag: Das Dorf Magura im Nationalpark Königstein
Heute erkunden wir zu Fuß die Bergstreusiedlung Magura, die sich über die Hochebene zwischen Königstein und Butschetsch erstreckt. Die Höfe liegen weit verstreut zwischen Wiesen und Weiden und prägen bis heute das Bild des Dorfes. Viele Familien halten Schafe, Kühe und Hühner, manche auch Pferde oder Esel. Auf unserer Wanderung bekommen wir so einen Einblick in das ländliche Leben dieser abgelegenen Region. Auch Braunbären sind in der Umgebung heimisch und kommen in den Sommermonaten mitunter bis in die Nähe der Höfe, wenn Obst an den Bäumen reift. Nach unserer Rundwanderung kehren wir wieder zur Villa Hermani in Magura zurück.
Hinweis: Fakultativ besteht am Abend die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Förster zu einem Hochstand im Wald aufzubrechen und dort nach wilden Bären Ausschau zu halten. Mit etwas Glück können wir die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. An der Bärenbeobachtung können auch weitere Gäste unserer Unterkunft teilnehmen. Erst spät am Abend kehren wir nach Magura zurück. Extrakosten: 60 Euro / zahlbar vor Ort.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/Lunchbox/A)
7. Tag: Durch die Zerneschter Klamm auf den Kleinen Königstein
Heute können wir zwischen zwei Wanderoptionen wählen. Beide führen zunächst durch die Zerneschter Klamm mit ihren steil aufragenden Felswänden und weiter hinauf zur Curmatura-Hütte auf 1.470 m.
Variante A
Von der Curmatura-Hütte steigen wir bei guten Wetter- und Wegbedingungen weiter über den Grat auf den Kleinen Königstein (1.818 m). Vom Gipfel reicht der Blick über die umliegende Berglandschaft und das Burzenland. Anschließend steigen wir wieder ab (teilweise sehr. Bei einer Lichtung treffen wir auf den anderen Teil unserer Gruppe und wandern gemeinsam zurück zur Pension in Magura.
Variante B
Wer auf den Gipfelanstieg verzichten möchte, wandert nur bis zur Curmatura-Hütte. Anschließend steigen wir wieder ab und warten an einer Lichtung auf den Teil der Gruppe, der den Kleinen Königstein besteigt. Von dort setzen wir den Rückweg gemeinsam fort und wandern zurück nach Magura.
Hinweis: Ob der Aufstieg auf den Kleinen Königstein möglich ist, entscheidet unser Guide je nach Wetter und aktuellen Wegbedingungen vor Ort.
Wanderung Variante B: ca. 12 km, ca. +/-700 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/Lunchbox/A)
8. Tag: Kronstadt, die alte Handelsmetropole
Am Morgen fahren wir mit dem Zug nach Kronstadt, der alten Handelsmetropole der Siebenbürger Sachsen. Bei einem Rundgang durch die historische Innenstadt entdecken wir den Rathausplatz, die Honterus-Schule und die Schwarze Kirche, die das Stadtbild bis heute prägen. Besonders bekannt ist die Kirche für ihre große Orgel mit rund 4.000 Pfeifen. Nach unserem gemeinsamen Stadtrundgang bleibt noch etwas Zeit, Kronstadt individuell zu erkunden. Danach fahren wir nach Wolkendorf, dem Geburtsort unseres Partners Hermann. Hier besuchen wir die restaurierte Kirchenburg und werden dort zusätzlich zu den Geschichten es Ortes mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Anschließend fahren wir mit den Kleinbussen nach Magura zurück.
Zugfahrt: ca. 1 Std.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/-/A)
9. Tag: Abschied von Siebenbürgen
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Gastgebern in Magura. Je nach gebuchter Heimreise fahren wir entweder zum Flughafen Hermannstadt oder nach Kronstadt, wo wir den Zug für unsere individuelle Rückreise nehmen.
Fahrzeit Magura - Kronstadt: ca. 1 Std. ( ca. 40 km)
(F/-/-)
1. Tag: Ankunft in Hermannstadt
Die Anreise erfolgt individuell: entweder mit dem Nachtzug nach Mediasch, wo wir abgeholt werden – die Abholung ist bereits im Reisepreis inkludiert –, oder per Flug nach Hermannstadt. Gerne bieten wir auf Anfrage auch einen passenden Flug zur Reise an. Nach der Ankunft treffen wir unseren deutschsprachigen Guide und fahren gemeinsam nach Hermannstadt.
Dort entdecken wir die historische Altstadt. Rund um den Großen Ring lernen wir die Geschichte der einst von Siebenbürger Sachsen geprägten Stadt kennen. Wir sehen das Brukenthal-Palais und spazieren zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Im Kirchhof begegnet uns das Denkmal von Bischof Georg Daniel Teutsch, der eine umfassende Geschichte der Siebenbürger Sachsen verfasste. Zwischen mittelalterlichen Gassen, historischen Fassaden und dem heutigen Stadtleben bekommen wir einen ersten Eindruck von Hermannstadt. Am Abend essen wir gemeinsam in einem Lokal.
Hinweis: Bei Anreise mit dem Nachtzug kann auf Anfrage zusätzlich eine Vorabnacht in Hermannstadt über uns gebucht werden. So können Sie direkt das Zimmer beziehen und sich noch ein paar Stunden ausruhen, beziehungsweise frischmachen.
Weiters muss für die Heimreise der Zug bereits ab Kronstadt gebucht werden, da Kronstadt deutlich näher an Magura liegt als Mediasch.
Fahrzeit Flughafen - Hermannstadt: ca. 25 Min. ( ca. 10 km)
Unterbringung in einem Hotel in Hermannstadt
(-/-/A)
2. Tag: Landlergeschichte und Dorfleben in Malmkrog
Der Vormittag gehört uns: Nach dem Frühstück bleibt Zeit, Hermannstadt bei einem individuellen Stadtbummel weiter zu erkunden. Danach fahren wir nach Neppendorf und besuchen das Landler-Museum. Hier erfahren wir mehr über jene österreichischen Protestanten, die sich im 18. Jahrhundert in Siebenbürgen niederließen, und über ihren Alltag in der neuen Heimat. Zu Mittag verlassen wir Hermannstadt und fahren durch das siebenbürgische Hügelland. Unterwegs machen wir Halt für ein gemeinsames Picknick. Am Nachmittag erreichen wir Malmkrog, ein abgelegenes Dorf zwischen Wiesen und Wäldern. Hier finden sich das ehemalige Adelsschloss der Familie Apafi und eine historische Kirchenburg. Wir übernachten in traditionell restaurierten Bauernhäusern und essen am Abend gemeinsam.
Hinweis: Wir übernachten in einfachen Bauernhäusern in Malmkrog oder in einem anderen Dorf, das vom Mihai-Eminescu-Trust verwaltet wird. Die Zimmer in den sogenannten Wagonhäusern sind hintereinander angeordnet. Die Zimmer teilen sich Bad und WC. Bei voller Belegung kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass einzelne Durchgangszimmer belegt werden.
Fahrzeit: ca. 2 Std. (ca. 100 km)
(F/Picknick/A)
3. Tag: Mittelalterliche Städte und weiter in die Karpaten
Nach dem Frühstück fahren wir nach Schäßburg. Bei einem Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt entdecken wir unter anderem den Stundturm, die Klosterkirche, die Bergschule mit ihrer überdachten Schülertreppe und einige der alten Zunfttürme. Anschließend geht es weiter nach Deutsch-Weißkirch. Das Dorf liegt abseits der großen Verkehrswege und ist von alten Höfen und seiner Kirchenburg geprägt. Am Nachmittag verlassen wir das siebenbürgische Hügelland und fahren südwärts in Richtung Burzenland. Unser Tagesziel ist Magura auf rund 1.050 m im Nationalpark Piatra Craiului. Hier beziehen wir für die kommenden Tage Quartier in der Villa Hermani, einer von unseren lokalen Partnern Hermann und Katharina geführten Pension.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/-/A)
4. Tag: Durch die Kalibaschendörfer nach Sirnea
Nach dem Frühstück wandern wir durch die Kalibaschendörfer mit ihren weit verstreuten Höfen und weiter in das Hirtendorf Sirnea. Die umliegenden Alpweiden werden bis heute als Weideland genutzt: Im Frühsommer wird das Vieh hinaufgetrieben und bleibt dort bis in den Spätsommer oder Herbst. Auf manchen Almen wird auch Käse hergestellt. Unterwegs begegnen wir immer wieder Spuren der traditionellen Weidewirtschaft, die diese Bergregion prägt. Zu Mittag erwartet uns eine Hirtenmahlzeit, bevor wir uns am Nachmittag auf den Rückweg nach Magura machen.
Hinweis: Rund um die Schafherden halten sich Herdenschutzhunde auf. In ihrer Nähe ist besondere Vorsicht geboten; wir folgen hier den Anweisungen unseres Guides und halten Abstand zu den Tieren und Herden.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/M/A)
5. Tag: Zu Fuß zum Schloss Bran
Nach dem Frühstück wandern wir durch die Bergstreusiedlungen Magura und Pestera, die sich über die Hochebene zwischen Königstein und Bucegi erstrecken. Die Höfe liegen weit verstreut zwischen Wiesen und Weiden. Viele Familien halten hier noch Schafe, Kühe und Hühner, manche auch Pferde oder Esel. Im Sommer ziehen die Schäfer mit ihren Herden hinauf ins Gebirge, wo sie bis zum Herbst bleiben. Auf unserer Wanderung erhalten wir Einblicke in das traditionelle Leben dieser Bergregion. Schließlich erreichen wir das Schloss Bran, das auch als Dracula-Schloss bekannt ist. In einem Gastgarten legen wir eine Pause ein. Wer möchte, kann die Gelegenheit nutzen, das Schloss auf eigene Faust zu besichtigen. Der Eintritt ist nicht im Reisepreis inkludiert.
Wanderung: ca. 9 km, ca. +300 m/-600 m, Gehzeit ca. 4 Std.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/Lunchbox/A)
6. Tag: Das Dorf Magura im Nationalpark Königstein
Heute erkunden wir zu Fuß die Bergstreusiedlung Magura, die sich über die Hochebene zwischen Königstein und Butschetsch erstreckt. Die Höfe liegen weit verstreut zwischen Wiesen und Weiden und prägen bis heute das Bild des Dorfes. Viele Familien halten Schafe, Kühe und Hühner, manche auch Pferde oder Esel. Auf unserer Wanderung bekommen wir so einen Einblick in das ländliche Leben dieser abgelegenen Region. Auch Braunbären sind in der Umgebung heimisch und kommen in den Sommermonaten mitunter bis in die Nähe der Höfe, wenn Obst an den Bäumen reift. Nach unserer Rundwanderung kehren wir wieder zur Villa Hermani in Magura zurück.
Hinweis: Fakultativ besteht am Abend die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Förster zu einem Hochstand im Wald aufzubrechen und dort nach wilden Bären Ausschau zu halten. Mit etwas Glück können wir die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. An der Bärenbeobachtung können auch weitere Gäste unserer Unterkunft teilnehmen. Erst spät am Abend kehren wir nach Magura zurück. Extrakosten: 60 Euro / zahlbar vor Ort.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/Lunchbox/A)
7. Tag: Durch die Zerneschter Klamm auf den Kleinen Königstein
Heute können wir zwischen zwei Wanderoptionen wählen. Beide führen zunächst durch die Zerneschter Klamm mit ihren steil aufragenden Felswänden und weiter hinauf zur Curmatura-Hütte auf 1.470 m.
Variante A
Von der Curmatura-Hütte steigen wir bei guten Wetter- und Wegbedingungen weiter über den Grat auf den Kleinen Königstein (1.818 m). Vom Gipfel reicht der Blick über die umliegende Berglandschaft und das Burzenland. Anschließend steigen wir wieder ab (teilweise sehr. Bei einer Lichtung treffen wir auf den anderen Teil unserer Gruppe und wandern gemeinsam zurück zur Pension in Magura.
Variante B
Wer auf den Gipfelanstieg verzichten möchte, wandert nur bis zur Curmatura-Hütte. Anschließend steigen wir wieder ab und warten an einer Lichtung auf den Teil der Gruppe, der den Kleinen Königstein besteigt. Von dort setzen wir den Rückweg gemeinsam fort und wandern zurück nach Magura.
Hinweis: Ob der Aufstieg auf den Kleinen Königstein möglich ist, entscheidet unser Guide je nach Wetter und aktuellen Wegbedingungen vor Ort.
Wanderung Variante B: ca. 12 km, ca. +/-700 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/Lunchbox/A)
8. Tag: Kronstadt, die alte Handelsmetropole
Am Morgen fahren wir mit dem Zug nach Kronstadt, der alten Handelsmetropole der Siebenbürger Sachsen. Bei einem Rundgang durch die historische Innenstadt entdecken wir den Rathausplatz, die Honterus-Schule und die Schwarze Kirche, die das Stadtbild bis heute prägen. Besonders bekannt ist die Kirche für ihre große Orgel mit rund 4.000 Pfeifen. Nach unserem gemeinsamen Stadtrundgang bleibt noch etwas Zeit, Kronstadt individuell zu erkunden. Danach fahren wir nach Wolkendorf, dem Geburtsort unseres Partners Hermann. Hier besuchen wir die restaurierte Kirchenburg und werden dort zusätzlich zu den Geschichten es Ortes mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Anschließend fahren wir mit den Kleinbussen nach Magura zurück.
Zugfahrt: ca. 1 Std.
Übernachtung in der Pension Villa Hermani in Magura
(F/-/A)
9. Tag: Abschied von Siebenbürgen
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Gastgebern in Magura. Je nach gebuchter Heimreise fahren wir entweder zum Flughafen Hermannstadt oder nach Kronstadt, wo wir den Zug für unsere individuelle Rückreise nehmen.
Fahrzeit Magura - Kronstadt: ca. 1 Std. ( ca. 40 km)
(F/-/-)
Häufig gestellte Fragen
Während unserer Wanderungen in Siebenbürgen entdecken wir nicht nur die atemberaubende Natur, sondern tauchen auch in die Geschichte und Kultur der Region ein. Unsere Routen führen uns durch historische Städte wie Sighișoara und zu Sehenswürdigkeiten wie dem berühmten Dracula-Schloss Bran.
Jeder Tag unserer Wanderungen in Siebenbürgen ist einzigartig. Neben den Wanderungen durch die malerische Landschaft führen uns die Wege auch zu interessanten Begegnungen mit Einheimischen wie Schafhirten oder Köhlerpaaren.
In den Wäldern Siebenbürgens können wir verschiedene Tierarten beobachten. Besonders beeindruckend sind die Bären, die manchmal bis auf zwanzig Meter an uns herankommen. Aber auch die Beobachtung von Wölfen ist möglich.
Wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit während unserer Wanderungen. Das bedeutet, wir hinterlassen keinen Müll, respektieren die Pflanzenwelt und die Lebensräume der Tiere. Auch die Begegnungen mit den Einheimischen gestalten wir respektvoll und achten darauf, ihre Traditionen und Lebensweisen zu wertschätzen.
Während unserer Wanderungen in Siebenbürgen übernachten wir in der von einer deutsch-rumänischen Familie geführten Bergpension „Villa Hermani“. Dort sorgt Katharina für unser Wohl, während Hermann, sein Sohn Leo oder ein befreundeter Guide uns durch die malerische Landschaft führen.
Artikel zur Reise
Rumänien: Die schönsten Wanderungen zu Bären, Wölfen und Socken
- 8 Übernachtungen: 1x Hotel in Hermannstadt, 1x Bauernhaus in Malmkrog (oder in einem anderen Dorf, das vom Mihai-Eminescu-Trust verwaltet wird), 6x Villa Hermani in Magura
- 8x Frühstück, 1x Picknick, 3x Lunchpaket, 1x Hirtenmahlzeit, 8x Abendessen, 1x Kaffee und Kuchen in Wolkendorf
- Sammeltransfer vom/zum Flughafen Hermannstadt und alle lokalen Transporte
- Sammeltransfer von Mediasch (Anreise) und nach Kronstadt (Abreise) bei einer An- und Abreise mit dem Nachtzug.
- deutschsprachiger Local Guide
- Eintritte: (Webatelier Malmkrog, Kirchenburg Deutsch-Weißkirch, Nationalpark Königstein, Schwarze Kirche Kronstadt)
- An- und Abreise nach Hermannstadt (es gibt einen direkten Nachtzug nach Mediasch=Ankunftsort / von Kronstadt=Abfahrtsort)
- Ein Flug kann auf Anfrage gerne über uns gebucht werden
- Bärenbeobachtung (vor Ort buchbar, ca. € 60,- pro Person)
- Eintritt Schloss Bran
- Trinkgelder
- Impfungen, Versicherungen, etc.
- Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souvenirs, Medikamente etc.
- Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
€ 250,-
€ 250,-
€ 250,-
€ 250,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
EU-Staatsbürger und Schweizer benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
Für die Einreise nach Rumänien sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Bitte beachten Sie aber, dass wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen können, ob zum Antritt Ihrer Reise eine Covid-19 Impfung oder weitere Impfungen erforderlich sind. Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern.
Welche Impfungen empfehlenswert sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Im Einzelfall sind unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen, es empfiehlt sich immer, rechtzeitig (etwa 8 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.
Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten. https://www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/impfungen/reiseimpfungen
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.
Das Klima Rumäniens ist – wie die Topographie – dreigeteilt: Siebenbürgen und die Landesteile östlich des Karpatenbogens stehen noch unter dem Einfluss des atlantischen Klimas. Im Norden des Landes sorgen kontinentale Winde aus der Ukraine für heiße Sommer und kalte Winter. Das Flachland der Walachei und der Schwarzmeerküste wird hingegen vom mediterranen Schwarzmeerklima beherrscht.
Die Währung in Rumänien ist der Rumänische Leu (RON). 1 EUR entspricht ungefähr 4,5 RON.
Es werden heute fast alle international bekannten Kreditkarten akzeptiert. Obwohl die Anzahl der Stellen, die Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren steigt, werden die Karten immer noch nicht überall angenommen. Kreditkarten werden von Banken, größeren Hotels, Restaurants, Tankstellen und Großgeschäften akzeptiert.
Dennoch ist es empfehlenswert immer einen kleinen Betrag in der Landeswährung bei sich zu haben um im Notfall nicht ganz ohne Bargeld dazustehen. Geld sollte nur in Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden, keinesfalls bei Geldwechslern auf der Straße. Der Geldwechsel kann innerhalb der Banken stattfinden, bei sämtlichen Hotels ab zwei Sternen, Bahnhöfen, Flughäfen, großen Einkaufszentren, sowie bei den eingerichteten Wechselstuben (benötigt wird ein gültiger Ausweis). Empfehlenswert sind die Wechselstuben die keine Provision verlangen. In Hotels, Restaurants und bei Taxifahrten ist es üblich 10% Trinkgeld zu geben.
Zeitverschiebung
Rumänien ist Österreich, Deutschland und der Schweiz eine Stunde voraus.
Strom
Die elektrische Spannung in Rumänien beträgt 220 Volt. Die Steckdosen und Stecker sind zweipolig wie in Österreich, Deutschland und auch der Schweiz. Sie benötigen daher keinen Adapter um ihre elektronischen Geräte verwenden zu können.
Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.
Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! 😉
Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unsere Art zu Reisen: Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft Ihres Reiselands. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und die Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.
Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein – das erfordert Eigenverantwortung und beinhaltet auch unsere Bitte an Sie, dass Sie unsere Informationen aufmerksam durchlesen. Denn jedes Mal, wenn wir ein anderes Land besuchen, betreten wir das Zuhause von anderen Menschen, Tieren, und Pflanzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Land & Leuten mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen. Beachten Sie dazu auch die Do’s and Dont’s, die Sie im letzten Teil dieses Textes finden.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!
Wir laden Sie ein, die folgenden Informationen gut durchzulesen und auf Ihrer Reise zu beherzigen:
Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?
Luxus resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, den möglichst landestypischen Unterkünften, einem liebevoll ausgearbeiteten Programm mit ausgewählten Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere lokal verwurzelten Guides.
Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte
Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen. Wir setzen, sofern möglich, auf landestypische, familiäre Unterkünfte. Hier können die Zimmer unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale aufweisen (z. B. mit oder ohne Balkon/Terrasse, Badewanne oder Dusche). Die Zimmer können unterschiedlich groß sein und auch verschiedene Ausblicke haben. Manchmal teilen sich zwei Zimmer einen gemeinsamen Eingang.
Aus ökologischen Gründen gibt es nicht in allen Unterkünften eine tägliche Reinigung. Sollte dies dennoch gewünscht sein, ein Handtuchwechsel oder eine Müllentleerung erforderlich werden, kann das an der Rezeption gemeldet werden.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste – unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere – diese verlangen aber z.B. Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.
Gruppenreise
Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“, „Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Die große gemeinsame Lust am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele Freundschaften sind schon entstanden und auf unseren Reisen geht´s eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.
Entspannte Grundeinstellung
Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle. Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache. Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.
Offenheit und respektvolles Verhalten
Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.
Tourencharaktere
Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage. Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und anstrengende Reisetage geben.
Vorbereitung
Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlauber:innen spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise vorzubereiten – zum Beispiel mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?
Wenn Sie etwas stört
Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen – die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können – dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden.
Hören Sie bitte auf den Guide
In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur. Wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef/die Chefin. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!
Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.
Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.
„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es sprichwörtlich und das nehmen wir uns zu Herzen. Wir wollen auf unseren Reisen sensibel mit den lokalen Gegebenheiten umgehen. Unsere Guides sind diesbezüglich Ihre wichtigsten Ansprechpartner:innen. Sie kennen sich mit lokalen Bräuchen & Sitten sehr gut aus und stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Hier noch ein paar Dos & Don’ts für Ihre Reise:
Fotografieren
Fotos sind wichtig, um die wunderbaren Erinnerungen einer Reise festzuhalten. Es gilt aber einige Regeln zu beachten:
- Fragen Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Fotos von Menschen machen! Bevor Sie ein Kind fotografieren, holen Sie im besten Fall die Einwilligung der Eltern ein.
- Achtung: In vielen Ländern ist es verboten religiöse Stätten, militärische Einrichtungen oder Flughäfen zu fotografieren.
- Benutzen Sie keinen Blitz beim Fotografieren von Malereien in Tempeln, Höhlen, etc.
Bekleidung
- Kleiden Sie sich entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten!
Zusätzliche Tipps: - Überall auf der Welt ist es wichtig, sich beim Besuch religiöser Orte moderat zu kleiden. Röcke oder Hosen sollten über die Knie reichen. Schuhe und Hüte müssen vor dem Eintritt manchmal ausgezogen werden.
- Vielerorts wird es nicht akzeptiert, sich oben ohne zu sonnen oder in Badekleidung durch die Stadt zu flanieren.
Zum Schutz der Kinder
Unsere Jüngsten verdienen den größten Schutz. Selbstverständlich achten auch wir auf unseren Reisen darauf.
- Keine Geschenke oder Geld für bettelnde Kinder. Das fördert das Betteln nur noch mehr und verhindert den Schulbesuch. Wenn Sie armen Menschen in einem Land helfen möchten, dann spenden Sie an seriöse Organisationen wie den von uns unterstützten gemeinnützigen Verein „Weltweitwandern Wirkt!“, der in einigen unserer Reiseländer Bildungs- und Sozialprojekte unterstützt. Diese wissen auch genau, was die Kinder am nötigsten brauchen.
- Kinderrechtsverletzungen finden leider in allen Ländern der Welt statt. Helfen Sie, Kinder in Urlaubsländern vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Jede:r Reisende kann helfen, Kinder vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus zu schützen. Wer etwas Auffälliges beobachtet – Verdachtsfälle oder Straftaten –, sollte nicht zögern, dies zu melden: www.nicht-wegsehen.net.
Lokalem dem Vorrang geben
- Probieren Sie lokale Köstlichkeiten, kaufen Sie am lokalen Markt und Geschäften ein.
- Wählen Sie lokale Souvenirs als Mitbringsel für zu Hause. Mit lokalen Gewürzen können Sie z.B. den Geschmack des Urlaubs mit nach Hause nehmen.
- ACHTUNG: In einigen Touristenorten werden lebende Tiere und Pflanzen oder exotische Souvenirs zum Verkauf angeboten. Diese sind meist illegal und dürfen nicht gekauft bzw. aus dem Land gebracht werden. Aber auch selbst gesammelte Souvenirs wie Korallen, Muscheln, Vogelfedern etc. sollten nicht mitgenommen werden. Weitere Informationen zu illegalen Souvenirs finden Sie unter: https://www.bmf.gv.at/dam/bmfgvat/services/publikationen/Artenschutz-Folder_12020.pdf
Auf die Umwelt schauen
Es ist ein großes Geschenk, dass wir mit unseren Wanderreisen die Schönheit der Natur weltweit genießen dürfen. Wir möchten uns so verhalten, dass dies auch so bleibt und behutsam mit der Umwelt umgehen. Unsere Guides sind Expert:innen für die örtliche Flora & Fauna. Wir bitten Sie, sich an ihre Anweisungen zu halten.
- Wir bleiben auf unseren Wanderungen immer auf den ausgewiesenen Wegen, wenn vorhanden.
- Pflücken Sie keine Pflanzen, sie könnten unter Naturschutz stehen.
- Bitte respektieren Sie die natürlichen Verhaltensmuster der Tiere und stören, berühren oder füttern Sie sie nicht.
- Verwenden Sie auf Reisen so wenig Einwegplastik wie möglich und nehmen Sie Müll, den Sie verursacht haben wieder mit, um ihn (in der Unterkunft, im nächsten Mülleimer, …) ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Wiederverwendbare Wasserflaschen (in ausreichender Größe), Jausendosen und Stofftaschen für Einkäufe gehören zur Grundausstattung.
- Energie- und Wasser sparen gehört zum Programm: Nutzen Sie Klimaanlagen nur bei Bedarf, schalten Sie Licht & Wasser bei Nichtbenutzung aus, verwenden Sie Ihre Handtücher wieder.
Gemeinsam machen wir Ihre Reise zu einem besonderen Erlebnis!
Gästestimmen
Urlike S. |
Juli 2026
Renate R. |
Juli 2026
Stefanie P. |
Juli 2026
Gertraud |
Juni 2026
Sabine |
Juni 2026
Christine B. |
Juni 2026
Ulrike S. |
September 2025
Barbara F. |
September 2025
Elfriede K. |
September 2025
Bernhard S. |
September 2025
Bastienne |
August 2025
Christiane |
August 2025
Annemarie P. |
Juni 2025