Tromsø, die Pforte zum Eismeer, liegt 350 km nördlich des Polarkreises. Über den Tromsøsund führt eine imposante Brücke, vom Hafen erblicken wir schon die Eismeerkathedrale. Wir besteigen den Hausberg Fløya und werden mit einem Blick weit über die Gebirgs- und Fjordlandschaft belohnt: Bis zum Nordmeer ragen überall verschneite Gipfel auf.

Mit Tromsø sind wir also im Nu für unsere Wanderreise entlang der Küste eingestimmt. Am Morgen bringt uns die Schnellfähre auf die Insel Senja: Zerklüftete Küsten, schroffe Berge und liebliche Schären-Landschaften prägen die Szenerie. Vom Husfjell erwartet uns die Aussicht hinab in den Ersfjord und auf die Steilwand des Husfjellet.  Wir lassen die Ruhe und Beschaulichkeit dieses Ortes auf uns wirken.

Andenes auf der Inselgruppe der Vesterålen gilt als einer der besten Orte für Walsafaris in ganz Europa; wer will, begibt sich mit dem Boot hinaus auf den Atlantik und sieht mit etwas Glück einige Pottwale. Die letzten Tage verbringen wir auf den Lofoten, einem Wanderparadies und berüchtigt für anspruchsvolle Touren. Wir sehen uns die Gipfel aber lieber aus der Ferne an und setzen auf die alte Walfängerinsel Skrova über. Wer möchte, unternimmt eine RIB Boot Tour; die kleinen schnellen Boote sind perfekt, um die schroffe Küste zu erkunden. Die Bucht von Kvalvika ist nur zu Fuß oder auf dem Wasserweg erreichbar. Hier in der Walbucht erwarten uns das fantastischste Braun, Blau und Grün des Wassers und der Berge.