„Bregu“ nennen die Albaner ihre Riviera oft nur, „Küste“. Überall sind versteckte Buchten und kleine Strände zu entdecken, hoch über dem Meer thronen kleine Dörfer. Wir setzen uns in unsere Kajaks, verlassen den beliebten Badeort Himara und paddeln die Ionische Küste entlang Richtung Süden. Unser Ziel: die Bucht von Porto Palermo, dessen Geschichte bis in die Antike zurückreicht. Wir erkunden die kleine Halbinsel mit der Festung von Ali Pascha Tepelena. Ebenfalls zu erkennen ist noch die Tunneleinfahrt für U-Boote, die aus der Zeit des Kalten Krieges stammt, als hier eine der wichtigsten Militärbasen stationiert war. Weiter geht’s zum Qeparo-Strand, wo wir heute zu Abend essen und schlafen.

Diese Reise ist für bewegungshungrige SportlerInnen gemacht: Wir wandern an den Flanken des höchsten Berg in Albaniens Südwesten, den Çika (2.045 m) und fahren mit dem Kajak die Küste entlang. Hinterher radeln wir entlang der Lagune des Butrinti-Nationalparks zu den Überresten der antiken Ruinen.

Gegen Abend schlendern wir durch die steilen gepflasterten Straßen von Gjirokastra, die als seltenes Beispiel einer gut erhaltenen Stadt aus der Osmanenzeit ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Ihren Zweitnamen „Stadt der Steine“ verdankt sie den steinernen Dächern ihrer Häuser, kleinen Trutzburgen, welche die Viertel rund um die Burg prägen. Von dort oben sieht man nicht nur schön auf die Berge des Mali i Gjerë, sondern auch auf die Weiten des Drino-Tals.