Höhepunkte der Albanischen Alpen
Nein, es sind nicht die Dolomiten. Auch nicht die österreichischen Alpen, die sich da vor uns aufbauen. Das schroffe Hochgebirgsmassiv wächst im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro in den Himmel. Nein, es ist kein Fjord in Norwegen. Auch kein Canyon in Nordamerika. Der Komansee gräbt sich im Norden des Balkanlandes schluchtartig zwischen die steilen Felswände. Albanien präsentiert sich bei dieser Tour für Wander- und Bergenthusiasten als Schau- und Staunplatz, an dem sich Spektakuläres aus vielen Welten zu einem alpinen „Miniversum“ verdichtet.
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Reisedauer:9 Tage
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Davon Wandertage:6 Tage
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Nächte im Bett:8Die Übernachtungen finden in festen Unterkünften statt. Nähere Details finden Sie im Tagesablauf oder in den Leistungen der Reise.
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Gruppengröße:5-12 PersonenDie Mindestteilnehmerzahl für diese Reise beläuft sich auf 5 Person(en), die maximale Zahl auf 12 Personen.
Highlights:
- Kelmend, das „Dach Albaniens“
- Weite Ausblicke vom Peja -Paß (1.730m), Valbona-Paß (1.782m) und Rosi-Gipfel (2.524m)
- Nationalpark Theth inmitten der „Verwunschenen Berge“ (Bjeshkët e Nemuna)
- Fahrt mit der Fähre durch die Schluchten des Koman-Sees
- Die alte Stadt Shkodra und die pulsierende Hauptstadt Tirana
Schwierigkeitsgrade:
Nachhaltigkeit:
Wir leisten einen CO2-Beitrag für alle Fluganreisen.
Hohe lokale Wertschöpfung.
65% des Reisepreises bleiben vor Ort.
Den Bergriesen ganz nah
Eine Steinkirche mit spitzgiebeligem, holzschindelgedecktem Turm in einem weitläufigen Tal, „bewacht“ von einem mächtigen Baum, dahinter ein imposantes Bergmassiv: Es ist ein ikonografisches Motiv für das Angebot, das einem in Theth geboten wird. Die Landschaft serviert hier eine sehenswerte Mischung aus dramatischen Felsformationen, einer üppigen waldgrün-heugelb-feldgrauen Vegetationsvielfalt auf den Hochalmen und großzügigen Aussichten auf den Jezerca (albanisch: Maja Jezercë), den mit 2.694 Metern höchste Berg in den Dinarischen Alpen. Tatsächlich gehört die Tour über den Valbona-Pass ins Valbona-Tal für wander- und bergaffine Besucher nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den schönsten in den Albanischen Alpen. Allein für das 360 Grad-Panorama am 1800 Meter hohen Pass nimmt man das pyramidenartige Höhenprofil dieser Tagestour gerne in Kauf.
Ein ähnlich großzügiger Auslauf für das Auge bietet sich am Peja Pass. Der Blick wandert über eine detailreiche Landschaft – und wir hinterher. Der Höhenweg war in der Vergangenheit eine wichtige Verbindung für Karawanen, die in das nahe Montenegro und die Stadt Peja im Kosovo zogen. Heute trifft man auf dem Pfad vor allem Wanderbegeisterte.
Das gilt auch für den Kelmend, ein Hochtal im nördlichsten Teil der Albanischen Alpen. Die beiden tief eingeschnittenen Täler des Cem und Vermosh. Hier ist nicht nur die Grenze zu Montenegro nur einen Schritt entfernt, sondern auch der widerborstig wirkende, vegetations- und wasserlose „Bjeshket e Namuna“-Gebirgsstocks und die zerklüfteten Kalksteintürme von Karanfil. Jeder Blickwinkel entfaltet hier eine ganz eigene Magie, der man sich nur schwer entziehen kann. Eigentlich gar nicht.
Kenntnisreich und familiär: Unsere Albanien-Expert:innen
Unsere Albanien-Guides rund um Gent, Ana, Dorian, Dritan, Endrit, Erison und Marin bringen uns entlang dieser Tour durch die drei sehens- und erwandernswerten Täler im Norden Albanien immer wieder in Kontakt mit den Einheimischen, ihrer traditionellen Küche und bewegten Geschichte. Das Team ist uns seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden und tief in der Weltweitwandern-Familien verwurzelt. Ana war im Rahmen unseres Austauschprogramms schon mit anderen Weltweitwandern-Partner:innen zusammen in Marokko unterwegs. Marin, Dorian, Dritan, Ersion und Endrit haben bereits unser Guidetraining in den Alpen besucht. Kenntnisreich und behutsam führen sie unsere kleinen Gruppen durch ihre geschichtsträchtige Heimat und zeichnen dabei ein farbenfrohes, facettenreiches und bisweilen Bild und erzählen von exotisch anmutenden Traditionen, wie dem „Kanun“, einem mündlich überlieferten mittelalterlichen Gewohnheitsrecht. Architektonischer Zeuge ist der restaurierte Blutfehdeturm in Theth. Hierher konnten sich vermeintliche oder tatsächliche Mörder der Blutrache entziehen, bis die Familien von Täter und Opfer eine Lösung ausverhandelt hatten.
Die gesamte Region entpuppt sich so als vielfältige visuelle, geschichtliche, aber auch kulinarische Schatzkammer. Auf den Almen vor den hohen Felstürmen grasen Schafe und Ziegen, Bauernfamilien im Dorf Nderlysa im Theth-Tal betreiben Biolandwirtschaft. Das Herzblut, das die gastfreundlichen Bewohner:innen hier in ihre Arbeit stecken, erleben wir beim Übernachten in familiär geführten Gästehäusern und Privatpensionen oder schmecken wir – wenn sich die Möglichkeit ergibt – bei persönlichen Bewirtungen. Selbstverständlich darf da und dort der selbstgebrannte Raki nicht fehlen…
Linktipp
Hier geht es zu WWW-Gründer Christian Hlades Reisebericht Albanien: Wander-Entdeckungsreisen am Balkan
Persönliche Geschichten, kulturelle Einblicke und Wandertipps in Albanien teilt Marin in unserer Weltweitwandern-Podcast-Folge „Albanien: Das Land der Adler mit Marin“.
Kontakt & Infos
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Tagesablauf
1. Tag: Willkommen in Albanien – am Ufer des Shkodrasees
Nach unserer Ankunft am Flughafen Tirana werden wir bereits erwartet. Gemeinsam fahren wir Richtung Norden nach Shkodra, wo wir unsere Unterkunft am Ufer des Shkodrasees beziehen. Der See erstreckt sich über die Grenze zwischen Albanien und Montenegro und begleitet uns auch zu Beginn unserer Reise durch die Albanischen Alpen. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns kennen und erfahren, welche Wanderungen und Landschaften uns in den kommenden Tagen erwarten. Die erste Nacht verbringen wir in Shkodra, bevor wir am nächsten Morgen in die Bergwelt Nordalbaniens aufbrechen.
Übernachtung in einem Hotel in Shkodra
(-/-/A)
2. Tag: Über den Greben-Gipfel ins Tal von Vermosh
Wir verlassen Shkodra und fahren entlang des Sees in Richtung Kelmend. Unterwegs begleiten uns Felder mit Salbei, Rosmarin und Lavendel. Die Straße gewinnt an Höhe und führt uns zum Aussichtspunkt Leqet e Hotit. Von hier blicken wir hinunter auf den türkisfarbenen Cem-Fluss, der weiter nach Montenegro fließt. Über Tamare erreichen wir den Berdolec-Pass bei Lepushe, wo unsere erste Wanderung beginnt.
Wir steigen über Wiesen und durch Wälder zum Greben-Gipfel auf rund 1.800 m auf. Von hier reicht der Blick auf den Mount Trojan und die schroffen Gipfel der Albanischen Alpen. Vorbei an Hirtenhütten wandern wir anschließend hinunter ins Tal von Vermosh, nahe der montenegrinischen Grenze. Den Abend verbringen wir bei einer einheimischen Familie in einem einfachen Gästehaus.
Wanderung: ca. +550 m/-750 m, Gehzeit ca. 4–5 Std.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Vermosh
(F/-/A)
3. Tag: Über den Taljanka-Rücken nach Montenegro
Ein kurzer Transfer bringt uns zurück nach Lepushe. Vorbei an alten Dorfhäusern wandern wir zunächst durch ein Flusstal und anschließend über Weideflächen und ehemalige Hirtensiedlungen bergauf. In Grenznähe stoßen wir auf die Ruinen alter Militärgebäude, die an die Zeit erinnern, als dieser Abschnitt der albanischen Grenze streng bewacht wurde.
Heute können wir die Grenze nach Montenegro zu Fuß überqueren. Entlang des Taljanka-Bergrückens eröffnen sich bei klarem Wetter weite Ausblicke auf die Kalksteingipfel der Albanischen Alpen. Besonders markant sind die steilen Felswände des Karanfil-Massivs. Anschließend steigen wir über ein ausgedehntes Hochtal und durch Buchenwälder ins Grebaje-Tal ab. Von dort bringt uns ein kurzer Transfer nach Vuthaj, wo wir in einem Gästehaus übernachten.
Wanderung: ca. +800 m/-950 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung in einem Gästehaus in Vuthaj
(F/M/A)
4. Tag: Über den Peja-Pass ins Theth-Tal
Heute führt uns unsere Wanderung zurück nach Albanien. Ein kurzer Transfer bringt uns durch das Ropojana-Tal nahe an die Grenze. Unser Hauptgepäck wird auf Packpferde verladen, bevor wir zu Fuß in die Bergwelt aufbrechen.
Wir steigen zum Bergsee Gjeshtar und weiter zum Karstplateau von Runica auf. Zwischen hellen Kalksteinfelsen und kargen Hochflächen verändert sich die Landschaft mit jedem Höhenmeter. Die Gipfel des Karanfil-Massivs und der Jezerca-Gruppe begleiten uns auf unserem Weg. Schließlich erreichen wir den Peja-Pass, von dem wir bei guter Sicht weit ins Theth-Tal blicken. Nach einer Rast beginnen wir den Abstieg unterhalb des Harapi-Massivs. Über den Bergpfad gelangen wir schließlich zum Weiler Okol im oberen Theth-Tal. Hier beziehen wir unser Gästehaus.
Wanderung: ca. +/-950 m, Gehzeit ca. 6–7 Std.
Übernachtung in einem Gästehaus in Theth
(F/M/A)
5. Tag: Zwischen alten Traditionen und dem Grunas-Canyon
Heute erkunden wir das Theth-Tal auf einer kürzeren Wanderung. Zunächst besuchen wir die Kirche von Theth, deren schlichtes Steingebäude mit dem markanten Holzdach zu den bekanntesten Motiven der Albanischen Alpen zählt. Danach halten wir am restaurierten Blutracheturm. Hier erfahren wir mehr über den Kanun von Lekë Dukagjini, ein traditionelles Gewohnheitsrecht, das über Jahrhunderte das Zusammenleben in den Bergregionen prägte.
Unser Weg führt weiter zum Wasserfall von Theth und durch das Tal in Richtung Nderlysa. Unterwegs kommen wir an alten Terrassenanlagen vorbei und erreichen die hölzerne Gerla-Brücke. Von hier blicken wir tief in die Felswände des Grunas-Canyons, durch den sich der Shala-Fluss seinen Weg bahnt. In Nderlysa kehren wir zum Mittagessen in einer Dorfpension ein, bevor uns ein Transfer zurück nach Theth bringt.
Wanderung: ca. +200 m/-450 m, Gehzeit ca. 3–4 Std.
Übernachtung in einem Gästehaus in Theth
(F/M/A)
6. Tag: Über den Valbona-Pass ins nächste Bergtal
Wir verlassen das Theth-Tal und folgen einem der bekannten Übergänge durch die Albanischen Alpen. Unser Hauptgepäck wird erneut von Packpferden transportiert. Zunächst wandern wir durch Buchenwälder und über offene Grasweiden bergauf. Mit zunehmender Höhe wird der Weg felsiger, stellenweise führt er auch über Geröll.
Schließlich erreichen wir den Valbona-Pass auf rund 1.795 m. Bei klarem Wetter reicht der Blick über die umliegenden Gipfel, darunter die Jezerca und die Radohima. Nach unserer Rast steigen wir auf der anderen Seite ins Valbona-Tal ab. Wir lassen die felsigen Hänge hinter uns, gelangen zu den Quellen von Valbona und folgen weiter unten einem Waldweg bis nach Rrogam. Von dort bringt uns ein kurzer Transfer zu unserem Hotel im Valbona-Tal, wo wir gemeinsam zu Abend essen.
Übernachtung in einem Hotel in Valbona
(F/M/A)
7. Tag: Almen, Aussichtspunkte oder der Rosi-Gipfel
Heute können wir zwischen unterschiedlichen Aktivitäten im Valbona-Tal wählen. Ob wir den Tag ruhig gestalten, zu einer Alm aufsteigen oder eine anspruchsvolle Gipfelwanderung unternehmen, entscheiden wir nach unseren persönlichen Vorstellungen und unserer Kondition.
Variante A – Ein freier Tag im Valbona-Tal
Wir verbringen den Tag individuell im Tal. Nach den vergangenen Wanderetappen bleibt Zeit zum Ausruhen, Lesen oder für eigene Erkundungen in der Umgebung unserer Unterkunft. Zwischen den steilen Berghängen der Albanischen Alpen gestalten wir unseren Tag ohne festes Wanderprogramm.
Variante B – Zu den Almen oberhalb von Kukaj
Gemeinsam mit unserem Local Guide fahren wir nach Kukaj auf rund 1.150 m. Von hier folgen wir den Wegen der Hirten bergauf. Durch Waldabschnitte und über offene Bergwiesen steigen wir zu einer Hütte auf etwa 1.700 m auf. Unterwegs blicken wir über das Valbona-Tal und die gegenüberliegenden Bergketten. Bei entsprechender Kondition können wir die Wanderung bis zu einem Aussichtspunkt auf rund 2.000 m verlängern. Anschließend steigen wir wieder ab und kehren zu unserer Unterkunft zurück.
Variante C – Auf den Rosi-Gipfel (2.524 m)
Für konditionsstarke und erfahrene Bergwandernde besteht die Möglichkeit, von Kukaj weiter zum Rosi-Gipfel aufzusteigen. Wir folgen zunächst dem Hirtenweg durch Wiesen und Wälder bis zu den höher gelegenen Almen. Von einer Hirtenhütte führt der Anstieg weiter über einen kleinen Pass in Richtung Gipfel. Mit zunehmender Höhe wird das Gelände anspruchsvoller. Das letzte Stück ist ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit sowie Erfahrung im alpinen Gelände. Bei guten Bedingungen eröffnet sich vom Gipfel ein weiter Rundblick über die Albanischen Alpen. Anschließend steigen wir ab und fahren zurück zu unserem Hotel.
Hinweis: Der Gipfelanstieg zum Rosi ist ausgesetzt und mit Absturzgefahr verbunden. Diese Variante eignet sich ausschließlich für trittsichere, schwindelfreie und erfahrene Bergwandernde. Ob der Gipfelanstieg möglich ist, hängt auch von den aktuellen Bedingungen ab.
Optionale Wanderung Variante B bis zum Aussichtspunkt: ca. +/-1.000 m, Gehzeit ca. 6–7 Std.
Optionale Wanderung Variante C: ca. +/-1.400 m, Gehzeit ca. 8 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Valbona
(F/-/A)
8. Tag: Über den Komansee zurück nach Tirana
Früh am Morgen verlassen wir das Valbona-Tal und fahren durch die Ausläufer der Albanischen Alpen nach Fierza. Hier gehen wir an Bord einer Fähre, die uns über den Komansee bringt. Während der Fahrt gleiten wir durch enge Wasserstraßen, vorbei an steilen Felswänden und bewaldeten Berghängen. Immer wieder öffnen sich zwischen den Bergen neue Ausblicke auf das Wasser und die umliegende Landschaft.
Am Staudamm von Koman setzen wir unsere Reise auf dem Landweg fort. Entlang des Vau-Deja-Sees fahren wir ins westalbanische Tiefland und legen unterwegs eine Mittagspause in einem Restaurant ein. Am Nachmittag erreichen wir Tirana. Bei einem Spaziergang lernen wir das Zentrum der Hauptstadt kennen, bevor wir bei einem gemeinsamen Abendessen auf unsere Wanderwoche zurückblicken.
Fährfahrt: ca. 2–2,5 Std.
Übernachtung in einem Hotel im Zentrum von Tirana
(F/-/A)
9. Tag: Abschied von Albanien
Unsere Wanderreise durch die Albanischen Alpen geht zu Ende. Je nach Abflugzeit bleibt uns noch etwas Zeit, um durch Tirana zu spazieren oder in einem Café einzukehren. Vielleicht probieren wir noch einmal Byrek, ein mit verschiedenen Zutaten gefülltes Teiggebäck, bevor wir zum Flughafen fahren und unsere individuelle Heimreise antreten.
(F)
1. Tag: Willkommen in Albanien – am Ufer des Shkodrasees
Nach unserer Ankunft am Flughafen Tirana werden wir bereits erwartet. Gemeinsam fahren wir Richtung Norden nach Shkodra, wo wir unsere Unterkunft am Ufer des Shkodrasees beziehen. Der See erstreckt sich über die Grenze zwischen Albanien und Montenegro und begleitet uns auch zu Beginn unserer Reise durch die Albanischen Alpen. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns kennen und erfahren, welche Wanderungen und Landschaften uns in den kommenden Tagen erwarten. Die erste Nacht verbringen wir in Shkodra, bevor wir am nächsten Morgen in die Bergwelt Nordalbaniens aufbrechen.
Übernachtung in einem Hotel in Shkodra
(-/-/A)
2. Tag: Über den Greben-Gipfel ins Tal von Vermosh
Wir verlassen Shkodra und fahren entlang des Sees in Richtung Kelmend. Unterwegs begleiten uns Felder mit Salbei, Rosmarin und Lavendel. Die Straße gewinnt an Höhe und führt uns zum Aussichtspunkt Leqet e Hotit. Von hier blicken wir hinunter auf den türkisfarbenen Cem-Fluss, der weiter nach Montenegro fließt. Über Tamare erreichen wir den Berdolec-Pass bei Lepushe, wo unsere erste Wanderung beginnt.
Wir steigen über Wiesen und durch Wälder zum Greben-Gipfel auf rund 1.800 m auf. Von hier reicht der Blick auf den Mount Trojan und die schroffen Gipfel der Albanischen Alpen. Vorbei an Hirtenhütten wandern wir anschließend hinunter ins Tal von Vermosh, nahe der montenegrinischen Grenze. Den Abend verbringen wir bei einer einheimischen Familie in einem einfachen Gästehaus.
Wanderung: ca. +550 m/-750 m, Gehzeit ca. 4–5 Std.
Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Vermosh
(F/-/A)
3. Tag: Über den Taljanka-Rücken nach Montenegro
Ein kurzer Transfer bringt uns zurück nach Lepushe. Vorbei an alten Dorfhäusern wandern wir zunächst durch ein Flusstal und anschließend über Weideflächen und ehemalige Hirtensiedlungen bergauf. In Grenznähe stoßen wir auf die Ruinen alter Militärgebäude, die an die Zeit erinnern, als dieser Abschnitt der albanischen Grenze streng bewacht wurde.
Heute können wir die Grenze nach Montenegro zu Fuß überqueren. Entlang des Taljanka-Bergrückens eröffnen sich bei klarem Wetter weite Ausblicke auf die Kalksteingipfel der Albanischen Alpen. Besonders markant sind die steilen Felswände des Karanfil-Massivs. Anschließend steigen wir über ein ausgedehntes Hochtal und durch Buchenwälder ins Grebaje-Tal ab. Von dort bringt uns ein kurzer Transfer nach Vuthaj, wo wir in einem Gästehaus übernachten.
Wanderung: ca. +800 m/-950 m, Gehzeit ca. 6 Std.
Übernachtung in einem Gästehaus in Vuthaj
(F/M/A)
4. Tag: Über den Peja-Pass ins Theth-Tal
Heute führt uns unsere Wanderung zurück nach Albanien. Ein kurzer Transfer bringt uns durch das Ropojana-Tal nahe an die Grenze. Unser Hauptgepäck wird auf Packpferde verladen, bevor wir zu Fuß in die Bergwelt aufbrechen.
Wir steigen zum Bergsee Gjeshtar und weiter zum Karstplateau von Runica auf. Zwischen hellen Kalksteinfelsen und kargen Hochflächen verändert sich die Landschaft mit jedem Höhenmeter. Die Gipfel des Karanfil-Massivs und der Jezerca-Gruppe begleiten uns auf unserem Weg. Schließlich erreichen wir den Peja-Pass, von dem wir bei guter Sicht weit ins Theth-Tal blicken. Nach einer Rast beginnen wir den Abstieg unterhalb des Harapi-Massivs. Über den Bergpfad gelangen wir schließlich zum Weiler Okol im oberen Theth-Tal. Hier beziehen wir unser Gästehaus.
Wanderung: ca. +/-950 m, Gehzeit ca. 6–7 Std.
Übernachtung in einem Gästehaus in Theth
(F/M/A)
5. Tag: Zwischen alten Traditionen und dem Grunas-Canyon
Heute erkunden wir das Theth-Tal auf einer kürzeren Wanderung. Zunächst besuchen wir die Kirche von Theth, deren schlichtes Steingebäude mit dem markanten Holzdach zu den bekanntesten Motiven der Albanischen Alpen zählt. Danach halten wir am restaurierten Blutracheturm. Hier erfahren wir mehr über den Kanun von Lekë Dukagjini, ein traditionelles Gewohnheitsrecht, das über Jahrhunderte das Zusammenleben in den Bergregionen prägte.
Unser Weg führt weiter zum Wasserfall von Theth und durch das Tal in Richtung Nderlysa. Unterwegs kommen wir an alten Terrassenanlagen vorbei und erreichen die hölzerne Gerla-Brücke. Von hier blicken wir tief in die Felswände des Grunas-Canyons, durch den sich der Shala-Fluss seinen Weg bahnt. In Nderlysa kehren wir zum Mittagessen in einer Dorfpension ein, bevor uns ein Transfer zurück nach Theth bringt.
Wanderung: ca. +200 m/-450 m, Gehzeit ca. 3–4 Std.
Übernachtung in einem Gästehaus in Theth
(F/M/A)
6. Tag: Über den Valbona-Pass ins nächste Bergtal
Wir verlassen das Theth-Tal und folgen einem der bekannten Übergänge durch die Albanischen Alpen. Unser Hauptgepäck wird erneut von Packpferden transportiert. Zunächst wandern wir durch Buchenwälder und über offene Grasweiden bergauf. Mit zunehmender Höhe wird der Weg felsiger, stellenweise führt er auch über Geröll.
Schließlich erreichen wir den Valbona-Pass auf rund 1.795 m. Bei klarem Wetter reicht der Blick über die umliegenden Gipfel, darunter die Jezerca und die Radohima. Nach unserer Rast steigen wir auf der anderen Seite ins Valbona-Tal ab. Wir lassen die felsigen Hänge hinter uns, gelangen zu den Quellen von Valbona und folgen weiter unten einem Waldweg bis nach Rrogam. Von dort bringt uns ein kurzer Transfer zu unserem Hotel im Valbona-Tal, wo wir gemeinsam zu Abend essen.
Übernachtung in einem Hotel in Valbona
(F/M/A)
7. Tag: Almen, Aussichtspunkte oder der Rosi-Gipfel
Heute können wir zwischen unterschiedlichen Aktivitäten im Valbona-Tal wählen. Ob wir den Tag ruhig gestalten, zu einer Alm aufsteigen oder eine anspruchsvolle Gipfelwanderung unternehmen, entscheiden wir nach unseren persönlichen Vorstellungen und unserer Kondition.
Variante A – Ein freier Tag im Valbona-Tal
Wir verbringen den Tag individuell im Tal. Nach den vergangenen Wanderetappen bleibt Zeit zum Ausruhen, Lesen oder für eigene Erkundungen in der Umgebung unserer Unterkunft. Zwischen den steilen Berghängen der Albanischen Alpen gestalten wir unseren Tag ohne festes Wanderprogramm.
Variante B – Zu den Almen oberhalb von Kukaj
Gemeinsam mit unserem Local Guide fahren wir nach Kukaj auf rund 1.150 m. Von hier folgen wir den Wegen der Hirten bergauf. Durch Waldabschnitte und über offene Bergwiesen steigen wir zu einer Hütte auf etwa 1.700 m auf. Unterwegs blicken wir über das Valbona-Tal und die gegenüberliegenden Bergketten. Bei entsprechender Kondition können wir die Wanderung bis zu einem Aussichtspunkt auf rund 2.000 m verlängern. Anschließend steigen wir wieder ab und kehren zu unserer Unterkunft zurück.
Variante C – Auf den Rosi-Gipfel (2.524 m)
Für konditionsstarke und erfahrene Bergwandernde besteht die Möglichkeit, von Kukaj weiter zum Rosi-Gipfel aufzusteigen. Wir folgen zunächst dem Hirtenweg durch Wiesen und Wälder bis zu den höher gelegenen Almen. Von einer Hirtenhütte führt der Anstieg weiter über einen kleinen Pass in Richtung Gipfel. Mit zunehmender Höhe wird das Gelände anspruchsvoller. Das letzte Stück ist ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit sowie Erfahrung im alpinen Gelände. Bei guten Bedingungen eröffnet sich vom Gipfel ein weiter Rundblick über die Albanischen Alpen. Anschließend steigen wir ab und fahren zurück zu unserem Hotel.
Hinweis: Der Gipfelanstieg zum Rosi ist ausgesetzt und mit Absturzgefahr verbunden. Diese Variante eignet sich ausschließlich für trittsichere, schwindelfreie und erfahrene Bergwandernde. Ob der Gipfelanstieg möglich ist, hängt auch von den aktuellen Bedingungen ab.
Optionale Wanderung Variante B bis zum Aussichtspunkt: ca. +/-1.000 m, Gehzeit ca. 6–7 Std.
Optionale Wanderung Variante C: ca. +/-1.400 m, Gehzeit ca. 8 Std.
Übernachtung in einem Hotel in Valbona
(F/-/A)
8. Tag: Über den Komansee zurück nach Tirana
Früh am Morgen verlassen wir das Valbona-Tal und fahren durch die Ausläufer der Albanischen Alpen nach Fierza. Hier gehen wir an Bord einer Fähre, die uns über den Komansee bringt. Während der Fahrt gleiten wir durch enge Wasserstraßen, vorbei an steilen Felswänden und bewaldeten Berghängen. Immer wieder öffnen sich zwischen den Bergen neue Ausblicke auf das Wasser und die umliegende Landschaft.
Am Staudamm von Koman setzen wir unsere Reise auf dem Landweg fort. Entlang des Vau-Deja-Sees fahren wir ins westalbanische Tiefland und legen unterwegs eine Mittagspause in einem Restaurant ein. Am Nachmittag erreichen wir Tirana. Bei einem Spaziergang lernen wir das Zentrum der Hauptstadt kennen, bevor wir bei einem gemeinsamen Abendessen auf unsere Wanderwoche zurückblicken.
Fährfahrt: ca. 2–2,5 Std.
Übernachtung in einem Hotel im Zentrum von Tirana
(F/-/A)
9. Tag: Abschied von Albanien
Unsere Wanderreise durch die Albanischen Alpen geht zu Ende. Je nach Abflugzeit bleibt uns noch etwas Zeit, um durch Tirana zu spazieren oder in einem Café einzukehren. Vielleicht probieren wir noch einmal Byrek, ein mit verschiedenen Zutaten gefülltes Teiggebäck, bevor wir zum Flughafen fahren und unsere individuelle Heimreise antreten.
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Häufig gestellte Fragen
Beim Wandern in den albanischen Alpen erleben wir eine eindrucksvolle Mischung aus schroffen Kalkgipfeln, weiten Hochalmen und tief eingeschnittenen Tälern. Unsere Route führt uns unter anderem über den Peja-Pass (1.795 m) und den Valbona-Pass (1.795 m) mit weiten Panoramablicken auf Gipfel wie den Jezerca, den höchsten Berg der Dinarischen Alpen. Im Nationalpark Theth durchqueren wir beeindruckende Landschaften mit Wasserfällen und Canyons. Ein weiteres Highlight ist die Fahrt über den Koman-See, dessen steile Felswände an Fjorde erinnern. Diese Reise verbindet alpine Naturerlebnisse mit kulturellen Einblicken in Städte wie Shkodra und Tirana.
Wir reisen bewusst in kleinen Gruppen von 5–12 Teilnehmer:innen, um intensive Naturerlebnisse und persönliche Begegnungen zu ermöglichen. Unsere albanischen Guides sind seit vielen Jahren Teil der Weltweitwandern-Familie, hervorragend ausgebildet und tief in ihrer Heimat verwurzelt. Sie führen uns kenntnisreich über alte Hirtenpfade, durch das Kelmend-Gebiet und ins Thethi-Tal und vermitteln dabei spannende Hintergründe zur Geschichte, etwa zum traditionellen Gewohnheitsrecht „Kanun“. Durch die kleine Gruppengröße können wir flexibel auf Wetter, Kondition und individuelle Bedürfnisse eingehen und erleben Albanien authentisch und nahbar. Unsere Local Guides sind vor Ort verankert, kennen regionale Besonderheiten und unterstützen bei Organisation und Sicherheit. Gleichzeitig eröffnen sie Einblicke in Kultur und Alltag, die ohne lokale Begleitung oft verborgen bleiben.
Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Element dieser Reise. Wir übernachten in familiengeführten Gästehäusern und kleinen Hotels, stärken damit die lokale Wirtschaft und fördern sanften Tourismus in abgelegenen Bergregionen wie Vermosh, Theth oder Valbona. Zudem achten wir auf Müllvermeidung, den bewussten Umgang mit Ressourcen und respektvolles Verhalten gegenüber Natur und Bevölkerung. So tragen wir gemeinsam dazu bei, dass die alpine Kulturlandschaft langfristig erhalten bleibt.
Wir empfehlen stabile Wanderschuhe, Regenschutz, wärmende Schichten für wechselnde Bedingungen sowie einen bequemen Rucksack für Tagesetappen. Je nach Höhenmetern sind Stöcke hilfreich. Unsere Weltweitwandern-Packliste dient als praktische Guideline.
Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit unserem lokalen Team in Albanien zusammen und haben diese Reise gemeinsam entwickelt. Unsere Guides wurden unter anderem im Rahmen unseres Weltweitwandern Guide-Academy geschult und bringen fundiertes Wissen über Natur, Kultur und Geschichte mit. Durch unsere gewachsenen Partnerschaften erhalten wir Zugang zu besonderen Unterkünften, persönlichen Begegnungen mit Gastgeber:innen und authentischen Einblicken in das Leben in den Bergregionen. Unsere Philosophie basiert auf kleinen Gruppen, hoher lokaler Wertschöpfung und einem respektvollen Umgang mit Natur und Kultur. Diese Kombination macht uns zu erfahrenen Spezialist:innen für Wanderreisen in Albanien.
Artikel zur Reise
Weitere Albanien Highlights:
- Linienflug ab Wien mit Austrian Airlines (Aufpreis von anderen Flughäfen EUR 100,-)
- 4 x Übernachtungen in Mittelklassehotels, 4x in einfachen Gästehäusern.
- Einzelzimmer nur am Tag 1,6,7 und 8 möglich mit DU/WC, in Gästehäusern Gemeinschafstunterkunft max. 5 Pers. mit Gemeinschaftsbad/WC
- Essen: 8 x Frühstück, 4 x Mittag-/Picknick-Mittagessen, 8 x Abendessen
- Geführte Wanderungen lt. Tourverlauf
- Gepäcktransfer mit Auto und Tragetieren
- Transfers lt. Programm im Minibus oder PKW
- Örtliche, deutsch sprechende Reiseleitung
- Alle lokalen Eintritte
- Frühstück und Mittagessen am Anreisetag
- Mittag- und Abendessen am Abreisetag
- 3 EUR Eintritt Nationalpark Montenegro
- Impfungen, Versicherungen etc.
- Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
- Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
€ 140,-
€ 140,-
€ 140,-
€ 140,-
€ 140,-
€ 140,-
Diese Reise wird von Weltweitwandern veranstaltet.
Kontakt
Weltweitwandern GmbH
Gaswerkstraße 99
8020 Graz
T: +43 3165835040
E: info@weltweitwandern.com
Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten die AGB der Weltweitwandern GmbH.
Gültiger Reisepass oder Personalausweis (müssen bei Ausreise noch mind. 3 Monate gültig sein)
Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
Für die Einreise sind zurzeit keine Impfungen vorgeschrieben.
Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.
Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten
Die Küstenregionen sind von mediterranem Klima mit warmen, trockenen und sonnenreichen Sommern sowie milden und feuchten Wintern geprägt. An der Adria liegt die durchschnittliche Lufttemperatur im August bei 23 bis 28 Grad, das Wasser erwärmt sich im heißen Sommermonat auf etwa 26 Grad.
Aktivreisende kommen meist im April und Mai sowie September und Oktober, wenn das Klima mild und die Urlaubsorte nicht überlaufen sind. In den Albanischen Alpen beginnt die Wandersaison ab Mitte Juni und dauert bis Mitte September.
Während der Frühjahrsmonate erleben Besucher das Land in voller Blüte, im Herbst sind die Badetemperaturen angenehm warm – Weinlese sowie die Oliven- und Mandarinenernte stehen an.
Währung
Die albanische Währung heißt Lek (Währungskürzel ALL). 1 Euro sind umgerechnet ca. 125 LEK
Der EURO wird in Albanien ebenso akzeptiert
Geld
Die Landeswährung darf als Zahlungsmittel weder ein- noch ausgeführt werden
Umtausch von Bargeld ist fast überall möglich. Die Umtauschgebühr liegt in der Regel bei 1 bis 2 Prozent. Für den Rücktausch von Lek in Euro dagegen müssen Urlauber eine Bank aufsuchen. Sie können in den größeren Städten mit der EC-Maestro-Card oder Kreditkarte Bargeld abheben. Ausländische Kreditkarten werden in den meisten Tankstellen, Restaurants, Geschäften und Hotels akzeptiert.
Zeitunterschied
Zeitunterschied zur MEZ: In Albanien gleich wie bei uns
Elektrischer Strom
Die Stromspannung in Albanien beträgt 220 Volt. Die Steckdosen sind die gleichen wie bei uns, sie benötigen keinen Reisestecker.
Ein unterzeichnetes Sozialversicherungsabkommen ist noch nicht in Kraft. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren Gesellschaften angeboten werden.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.
Gästestimmen
Evelyn B. |
August 2026
Robert S. |
Juli 2026
Christiane K. |
Juli 2026
Brigitte W. |
Juli 2026
Marianne K. |
Juni 2026
Werner . |
September 2025
Andrea S. |
Juni 2025
Michael H. |
Juni 2025
Elisabeth P. |
November 2023
Claudia K. |
November 2023
Oskar K. |
September 2021
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September 2019