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Kirgistan & seine Hochgebirgsseen

Ein Naturerlebnis in der „orientalischen Schweiz“

Schneeleoparden und Bären schleichen durch die „himmlischen Berge“ des Tian-Shian-Gebirges. Hier verbringen Nomaden mit ihren Schaf- und Pferdeherden den Sommer auf den weiten Hochalmen. Wir schlafen in Jurten, tauchen in versteckte Seen ein und lauschen der Stille.

einfach bis mittel Wanderreise
Reisedauer13 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage6 Tage
ab € 2.690
  • Bischkek, die Hauptstadt von Kirgistan
  • Der Gebirgssee Kol-Kogur
  • Das Kol-Tor-Tal und der Yssykköl-See
  • Nächtigung in einer traditionellen Jurte
  • 1. Tag: Anreise nach Kirgistan
  • 2. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
  • 3. Tag: Der Nationalpark Chon-Kemin
  • 4. Tag: Der Gebirgssee Kol-Kogur
  • 5. Tag: Der Kol-Kogur-Pass (3.250 m)
  • 6. Tag: Der Yssykköl-See, das kirgisische Meer
  • 7. Tag: Prähistorik, Bauerndorf Tepke und die Stadt Karakol
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Im Chon-Kemin-Tal brechen wir auf zu unserem Trek ins Tian-Shian-Gebirge, ganz in der Nähe zur kasachischen Grenze. Auf dem Weg in die Toru-Aigyr-Schlucht gehen wir über Wiesen voll mit Edelweiß, nicht umsonst hat Kirgistan den Beinamen „orientalische Schweiz“. Bei dem ungewöhnlich warmen Yssykköl-See, dem zweitgrößten Hochgebirgssee der Erde, erwartet uns schon eine Bauernfamilie, die kirgisische Pferde züchtet.

Mit Gipfeln von bis zu 7.439 Metern ist der Tian Shian der zweithöchste Gebirgszug der Welt, an seiner Südseite verläuft die Seidenstraße. Bedrohte Tiere ziehen sich gern hierher zurück. Um auf die hoch gelegenen Almen zu gelangen, müssen die Hirten ihre Tiere durch zunehmend reißende Gebirgsflüsse treiben. Auf Nomadenfamilien treffen wir bei unserer Tour immer wieder, eine Gruppe von Frauen lässt uns über die Schultern schauen, wenn sie an ihren traditionellen Filzteppichen arbeitet. Sehr beliebt bei Nomaden ist der auf über 3.000 Metern gelegene Songköl-See. Ab Juni stellen sie ihre weißen Jurten an seinem Ufer auf. Die Straße zum Songköl windet sich durch die Berge, bis sie sich im Nirgendwo zu verlieren scheint. Vielleicht wird der See deshalb „Last Lake“ genannt. Auch wir schlafen im Jurtencamp und lauschen am Lagerfeuer den Legenden, die sich um das stille Wasser ranken.

Hier geht’s zum Kirgistan Blogbeitrag von Weltweitwandern-Chef Christian Hlade: “Blüten hinter dem Vorhang”

Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Anreise nach Kirgistan

Heute startet unsere Reise nach Kirgistan, mit dem Flugzeug geht es in die Hauptstadt Bischkek.
2. Tag: 

Stadtbesichtigung Bischkek

In den frühen Morgenstunden landen wir in Bischkek und werden bereits am Flughafen vom lokalen Team erwartet. Nach der ersten Begrüßung werden wir zum Hotel gebracht, erhalten ein Frühstück und können uns ein bisschen ausruhen. Zu Mittag stärken wir uns mit landestypischem Essen und starten mit der Besichtigung von Bischkek. Die Stadt ist heute fast ein Freiluftmuseum für sowjetische Städteplanung und wurde damals von Architekten aus der Sowjetunion als moderne Musterstadt geplant. Breite Boulevards, zahlreiche Parkanlagen und architektonisch durchaus gelungene Verwaltungs- und Wohngebäude, ein Musiktheater und eine monumentale Bibliothek zeugen noch heute von der damaligen Aufbruchsstimmung. Auf dem Programm stehen das Stadtzentrum von Bischkek mit dem Eichenpark, der Freiluft-Kunstgalerie, der Hauptplatz und natürlich auch der riesige Osch-Basar. Diesen Abend lassen wir in einem traditionellen Restaurant mit typisch kirgisischen Speisen ausklingen.
Nächtigung: Mittelklassehotel, Bischkek (800 m)
(F/M/A)
3. Tag: 

Der Nationalpark Chon-Kemin

Heute fahren wir zum Naturschutzgebiet bei Chon-Kemin, wo unser Trek beginnt. Unser Gepäck für die nächsten Tage wird von Autos auf Pferderücken verladen, nun heißt es Abschied nehmen von der Zivilisation und Eintauchen in die Ruhe und Weite der zauberhaften kirgisischen Gebirgslandschaften. Langsam und auf recht guten Wiesenwegen steigen wir sanft auf, überqueren dabei immer wieder kleinere rauschende Bäche. Gut, dass wir Trekkingsandalen und Stöcke in den Tagesrucksack gepackt haben!
Wälder, Almen und Blumenwiesen liegen an unserem idyllischen Weg durch das Toru-Aigyr-Tal. Auf einem kleinen Hochplateau in der Nähe einer Hochalm schlagen wir für diese Nacht unsere Zelte auf. Wer will, erfrischt sich am nahen Bach, die Unentwegten unter uns können aber durchaus noch eine der umliegenden Anhöhen erklimmen, um einen besseren Überblick über die weite Gebirgslandschaft zu haben.
Fahrzeit: ca. 2-3 Std. (ca. 160 km)
Wanderung: ca. 4-5 Std. (ca. 10 km, ca. +350 m, höchster Punkt ca. 2.400 m)
Übernachtung: Camp im Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
4. Tag: 

Der Gebirgssee Kol-Kogur

Wir wandern zunächst leicht ansteigend über grasbewachsene Bergrücken hinauf. Heute gehen wir über zwei kleinere Pässe (ca. 2.400 m und 2.900 m) mit herrlichen Bergpanoramen auf das umliegende Hochgebirge mit schneebedeckten Felsbergen. Vom zweiten Pass wieder absteigend, gelangen wir zum wunderschön gelegenen Gebirgssee Kol-Kogur. Die umliegenden Berggipfel und die Tien-Shan-Fichten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche und bieten uns ein herrliches Panorama. Berge, Blumenwiesen, kleine Wälder und dazu der klare See: ein echtes Gebirgsidyll. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es heute noch, ein Lagerfeuer zu entzünden, dessen Funken dann den Abendhimmel erhellen?
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 12 km, ca. +500 m/ -500 m, höchster Punkt ca. 2.900 m)
Übernachtung: Camp im Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
5. Tag: 

Der Kol-Kogur-Pass (3.250 m)

Nach dem Frühstück müssen wir gleich mal über den Bach, unsere Füße sind dann gut durchblutet und erfrischt! Über Blumenwiesen und vorbei an schönen Wäldchen steigen wir stetig auf – heute dauert der Anstieg allerdings etwas länger als an den Vortagen. Entlang von idyllischen Bächen und immer höher hinaufsteigend, überqueren wir schließlich den Kol-Kogur-Pass (3.250 m). Ein herrlich-weites Panorama auf den Yssykköl-See öffnet sich beim Abstieg vom Pass. Der Charakter der Landschaft ist nun völlig anders als auf der Nordseite des Passes, von der wir aufgestiegen sind: War es in den letzten Tagen üppig-grün, wird die Landschaft nun zunehmend trockener und wüstenähnlicher. Vermehrt sehen wir kahlere Landschaftsformen in Grau- und Ockerfarbtönen. Diese starken Wechsel von Landschaftsformen, das unmittelbare Nebeneinander von niederschlagsreichen, grünen und wüstenhaft-bräunlichen Landschaften gehört zu den großen Faszinationen von Kirgistan. Absteigend mit weitem Panorama und vorbei an einigen Hochalmen erreichen wir dann schließlich unser Camp auf einer geschützt liegenden Ebene in der Nähe eines kleinen Flusses. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, eventuell die nahen Hirten zu besuchen, ein erfrischendes Bad im Bach zu nehmen – oder einfach in der Wiese liegend den weiten Himmel zu genießen.
Wanderung: ca. 5-6 Std. (ca. 12 km, ca. +850/ -850 m, höchster Punkt ca. 3.250 m)
Übernachtung: Camp im Zelt, auf ca. 2.400 m
(F/M/A)
6. Tag: 

Der Yssykköl-See, das kirgisische Meer

Uns erwartet eine rund 3-stündige, absteigende Wanderung mit traumhaften Aus- und Weitblicken auf den tiefblauen Yssykköl-See und die weiten Ebenen und Berge rund um den See. Die immer wüstenhaftere und trockene Landschaft heute ist ein totales Kontrastprogramm zu den grünen Wäldern und Wiesenlandschaften der vorigen Tage. Nachdem wir die eine schöne Schlucht bis zum Anfang des Kol-Tor-Tals durchwandert haben, machen wir ein nettes Picknick in der Natur. Dort erwarten uns dann schon unsere Fahrzeuge und bringen uns nach Cholpon-Ata am Nordufer des Sees.
Der Yssykköl-See, den viele Kirgisen auch als "unser kirgisisches Meer" bezeichnen, ist mit seiner beeindruckenden Länge von 182 km und bis zu 60 km Breite und seiner Seehöhe von 1.607 m der zweitgrößte Hochgebirgssee der Welt – nach dem Titacacasee! Seine große Tiefe von bis zu 668 m macht ihn zudem, gemessen an der Wassermenge, zum zehntgrößten Süßwassersee der Welt. Rund um den See stehen schneebedeckte Gebirgszüge. Die Panoramen, die sich uns immer wieder neu und anders eröffnen, sind schlichtweg grandios!
Was wirklich genial ist, ist die Wassertemperatur: Yssykköl bedeutet nämlich "Warmer See". Etliche unterirdische Thermalquellen bringen das Wasser auf durchaus angenehme Temperaturen. Selbst im kältesten Winter friert der See deshalb nie zu. Schon in sowjetischer Zeit wurden der See und das angenehme Klima der Uferlandschaften für Erholungs- und Kuraufenthalte genutzt. So kamen auch die sowjetischen Kosmonauten nach anstrengenden Mondflügen hierher.
Am Nachmittag entspannen wir beim Schwimmen im See und erleben dabei auch die fast mediterrane Sommerfrische-Stimmung der kirgisischen Mittelschicht.
Optional können wir eine Schiffsfahrt auf dem See unternehmen und das gewaltige Bergpanorama so auch vom Wasser aus erleben. (Nicht im Reisepreis enthalten)
Wanderung: ca. 3 Std. (ca. 9 km, ca. -500m, höchster Punkt ca. 2.400)
Übernachtung: Mitteklassehotel, am Ufer des Yssykköl-Sees (ca. 1.600 m)
(F/M/A)
7. Tag: 

Prähistorik, Bauerndorf Tepke und die Stadt Karakol

Heute Morgen legen wir ca. 170 km bis nach Karakol zurück und folgen dabei dem Nordufer des Yssykköl. Auf dem Weg besichtigen wir am Vormittag das über 42 Hektar große Freiluftmuseum in Tsholponata, mit prähistorischen Monumentalbauten. Wir sehen Steinkreise, Gräber, Überreste von Grenzmauern und Steingravuren mit verschiedenen Tierdarstellungen. Anschließenden besuchen wir das Bauerndorf Tepke. Wir essen bei einem Bauernhof – eventuell in einer traditionellen Jurte – zu Mittag, und die Eigentümer zeigen uns ihre Farm mit neuen Anbaumethoden, vielen Baumsorten und ihren berühmten Rasse-Pferden. Pferde spielen auch heute noch in Kirgistan eine große Rolle und sind Teil der Nationalidentität. Das spüren und erleben wir heute hautnah, wenn uns der Bauer voller Stolz seine kostbaren Tiere zeigt! Anschließend fahren wir gut gestärkt weiter nach Karakol. Der Ort war und ist ein bedeutender Außenposten an der nahen Grenze zu China. Von hier startete der berühmte russische Forscher und Geograf Nikolai Michailowitsch Prschewalski (Namensgeber der zentralasiatischen Urpferde) zahlreiche Expeditionen, die ihn bis Tibet führten. Wir besichtigen die berühmte russisch-orthodoxe Holzkathedrale und die hölzerne Moschee, die vor rund 100 Jahren im chinesischen Dunganen-Stil errichtet wurde.
Fahrzeit: ca. 3 Std. (ca. 170 km)
Übernachtung: Mittelklassehotel, in Karakol (ca. 1.700 m)
(F/M/A)
8. Tag: 

Das Tal der Blumen

Nach dem Frühstück führt uns eine kurze Strecke von 40 km, in das "Tal der Blumen" mit seiner berühmten roten Jety-Ögüz-Felsformation am Taleingang. Unser Guide erzählt uns hier sicher die örtliche Legende, warum hier sieben Ochsen zu Stein wurden. Im Tal wandern wir über einige Holzbrücken und erreichen nach ca. einer Stunde einen 24 Meter hohen Wasserfall. Am Nachmittag entspannen wir am Flussufer bei unserem Jurten-Camp: Saftig-grüne Almen, Wälder, rauschende Bäche und Berge fügen sich hier zu einer alpinen Musterlandschaft. Wanderbegeisterte finden optional noch weitere Möglichkeiten, ins wunderschöne Tal hineinzuwandern – bis an den Fuß eines 5.000 m hohen Gletscherberges. Nächtigung in einer traditionellen Jurte, mit bequemen Matratzen und warmem Bettzeug.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 6-7 km, ca. +350m/ -350 m, höchster Punkt 2.600 m)
Optionale Wanderung am Nachmittag möglich
Übernachtung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 2250 m
(F/M/A)
9. Tag: 

Märchental & Filzproduktion

Wir fahren heute entlang der Südküste des Yssykköl-Sees nach Kochkar. Spannend sind die Bauern-Friedhöfe am Straßenrand, mit fast monomentalen Grabbauten und Nachbildungen von Jurten aus Eisen. Ein Zwischenstopp bringt uns in ganz kurzer Zeit in eine völlig andere Landschaftsform: Nur eine kurze Autostrecke weg vom Seeufer und eine kurze Strecke zu Fuß, und wir befinden uns mitten in einer vegetationslosen Wüste. Der Farben- und Formreichtum der von Erosion gestalteten Lehmhügel hat dem Gebiet den Beinamen „Märchenlandschaft“ eingetragen.
Nach einer Stärkung bei einem Picknick am Seeufer und vielleicht einem weiteren kurzen Bad im Yssykköl-See, besichtigen wir eine vorbildhafte Filzteppichproduktion. Eine Frauenkooperative hat sich in der abgelegenen Region eine wunderbare Möglichkeit zu einem wichtigen Einkommen geschaffen. Aus der reichlich vorhandenen örtlichen Wolle und mit traditionellem Filz-Handwerk werden kreative Teppiche und viele andere schöne Dinge hergestellt. Die Frauen vertreiben ihre Produkte an Touristinnen und Touristen über fairen Handel. Wenn wir hier Souvenirs einkaufen, dann geht das Einkommen direkt an die Herstellerinnen!
Im Anschluss kehren wir bei einer einheimischen Familie ein und genießen hier ein authentisches Abendessen.
Fahrzeit: ca. 6 Std. (ca. 280 km)
Nächtigung: Mittelklassehotel, in Kochkor (ca. 1.750 m)
(F/M/A)
10. Tag: 

Der Songköl-See

Heute geht es auf holprigen Pisten mit den Autos hinauf zum Songköl-See auf über 3.000 Meter. Das Weideland rund um den See wird von den Einheimischen „Nomadenparadies“ genannt. Viele Halbnomaden verbringen den Sommer in ihren Jurten und mit Pferden, Yaks und Schafen in dieser schönen Gegend. Die Straße führt zunächst durch ein weites Tal mit Dörfern und dann in Serpentinen den Berg hinauf bis zum 3.065 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Oft liegt hier bis in den Sommer hinein noch etwas Schnee. Nach der Passhöhe erblicken wir den in eine riesige Hochebene eingebetteten, tiefblauen Songköl-See: Er wirkt fast unwirklich, wie er in seiner gewaltigen Senke liegt. Dieser mit 270 Quadratkilometern zweitgrößte See des Landes – nach dem Yssykköl-See – liegt auf 3.016 m Seehöhe, ist 29 km lang und maximal 18 km breit und an der tiefsten Stelle nur 13,2 m tief. Der zunächst noch weit entfernt scheinende Bergsee kommt bei der Fahrt vom Pass rasch näher und füllt bald fast unser gesamtes Blickfeld: die grüne Wiesen, der tiefblaue See und dahinter die glitzernden schneebedeckten Berge. Den Sommer am "Jailoo" (auf der Hochalm) zu verbringen ist für viele Kirgisen der Inbegriff einer paradiesischen, unbeschwerten Zeit. Der kirgisische Schriftsteller Tschingis Aitmatow (1928-2008) beispielsweise beschreibt in seinem lesenswerten Buch "Kindheit in Kirgisien" sehr berührend über seine Jailoo-Erlebnisse als Kind. Das Mittagessen nehmen bereits in unserem heutigen Jurtenlager auf 3.000 m in der Nähe des Seeufers ein.
Am Nachmittag haben wir Gelegenheit, am Seeufer spazieren zu gehen und Einblick in das Alltagsleben der Hirten mit ihren Herden zu bekommen. Vielleicht können wir ihnen beim Melken der Stuten zusehen oder auch bei der Herstellung von Kumyz, einem kefirartigen Getränk aus vergorener Stutenmilch, oder Ayran, einem erfrischenden Sauermilchgetränk, mitmachen – oder wenigstens eine kleine Kostprobe erhalten.
Fahrzeit: ca. 3-4 Std. (ca. 130 km)
Wanderung: ca. 2-3 Std. (ca. 3-4 km, +0m / -0m)
Nächtigung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 3.000 m
(F/M/A)
11. Tag: 

Genusstag & Naturerlebnis am Songköl-See

Wir können eine wunderschöne Rundwanderung zu Aussichtsbergen machen, einen optionalen Ausritt auf Pferden unternehmen, die umliegenden Jurtensiedlungen der Schafhirten besuchen oder einfach nur die Natur am Seeufer genießen. An warmen Tagen ist durchaus auch Baden im See eine Option!
Achtung: Der Reitausflug muss vorab verbindlich reserviert werden, da es vor Ort nur ca. 4 bis 6 Pferde zum Reiten gibt. Reitkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich. Oft ist es für unerfahreneren Gäste sogar einfacher, da die Reitkenntnisse aus Europa bei den kirgisischen Pferden oft nicht angewendet werden können.
Optionale Wanderung: ca. 2-4 Std. (ca. 10 km, ca. +320 m/ -320 m, höchster Punkt 3.320)
Optionaler Reitausflug: 2-3 Std. (Verbindliche Reservierung vorab notwendig, Kosten von umgerechnet ca. EUR 30,-- pro Person, die Bezahlung erfolgt direkt vor Ort)
Nächtigung: Traditionelle Jurte (ca. 4-5 Personen pro Jurte), auf ca. 3.000 m
(F/M/A)
12. Tag: 

Der Burana-Turm entlang der Seidenstraße

Heute schließt sich der Kreis unserer vielfältigen Rundreise: Unsere Rückfahrt nach Bischkek führt uns wieder über den 3.065 m hohen Kalmak-Ashuu-Pass. Ein letzter Blick zurück zum See, und schon geht es auf der anderen Seite wieder hinunter und weiter zur Hauptstraße. Entlang von Flüssen, vorbei an Stauseen und durch weite Ebenen führt heute unsere Reise. Unser Mittagessen werden wir in einem einheimischen Restaurant in einer kleinen Stadt einnehmen. In Tokmok bleiben wir stehen und besichtigen den im 10. Jahrhundert errichteten Burana-Turm. Er ist Teil einer alten Wehranlage, wie es viele entlang der Seidenstraße gegeben hat, und heute ein Museum. Für die Handelskarawanen waren solche befestigten Orte in der Entfernung von jeweils einer Tagesreise überlebensnotwendig. Manche dieser Plätze erlangten – so wie Tokmok – durch den Handel auf der Seidenstraße Bedeutung und Wohlstand.
Am Nachmittag erreichen wir dann wieder die kirgisische Hauptstadt Bischkek: Welch großer Kontrast zwischen den Parks und dem modernen Leben in den Straßencafés der Hauptstadt und dem Nomadenleben auf den Hochweiden! Abendessen und Abschied von Kirgistan in einem traditionellen Restaurant.
Fahrzeit: ca. 6 Std. (ca. 380 km)
Übernachtung: Mitteklassehotel, in Bischkek (800 m)
(F/M/A)
13. Tag: 

Auf Wiedersehen, Kirgistan!

Voraussichtlich am Morgen oder sehr frühen Morgen brechen wir zum Flughafen auf und treten unsere Heimreise an. Ankunft in Europa voraussichtlich noch am selben Tag.
Gerne können Sie Ihren Aufenthalt in Kirgistan auch verlängern und weitere Nächte in Bischkek verbringen. Auf Anfrage erhalten Sie dazu gerne ein individuelles Angebot.

(-/-/-)

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
19. Juni 2023 01. Juli 2023 € 180 € 2.690 Buchen
Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
16. Juli 2023 28. Juli 2023 € 180 € 2.850 Buchen
Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
07. August 2023 19. August 2023 € 180 € 2.850 Buchen
Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
21. August 2023 02. September 2023 € 180 € 2.790 Buchen
Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
von - bis EZZ Preis
19.06.2023 01.07.2023
180 €* 2.690 € Buchen
*Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
16.07.2023 28.07.2023
180 €* 2.850 € Buchen
*Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
07.08.2023 19.08.2023
180 €* 2.850 € Buchen
*Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
21.08.2023 02.09.2023
180 €* 2.790 € Buchen
*Kleingruppenzuschlag bei 5-6 Teilnehmenden: EUR 200,--
EZZ Einzelzimmerzuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Leistungen

  • Internationaler Linienflug ab/bis Wien oder München nach Bischkek, mit Umstieg, Turkish Airlines oder ähnlich, Economy Class, inkl. mind. 23 kg Freigepäck. Weitere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Gebühr
  • örtlicher, deutschsprachiger Guide; ab 12 Teilnehmenden steht zusätzlich ein deutsch- oder englischsprachiger Assistentguide zur Verfügung
  • Begleitmannschaft während des Trekkings (u.a. Koch, Tierbegleiter)
  • Trekkingequipment - u.a. Zelte, Küchenequipment, Unterlagsmatte (ein Schlafsack ist selbst mitzunhemen)
  • Transport von Gepäck: grundsätzlich mit Fahrzeugen ohne Gewichtsbeschränkung, während des Trekkings wir das Gepäck von Lasttieren getragen (das für das Trekking zur Verfügung gestellte Gepäcksstück muss aus robustem und flexiblem Material bestehen, es gibt keine Gewichtsbeschränkungen), Zwischenlagerung von Gepäck (das während es Trekkings nicht benötigt wird) möglich
  • Unterbringung lt. Detailprogramm: 5x Mitteklassehotel, 3x Zelt, 3x Jurte:
    • Bischkek: 2x Nächtigung, Mittelklassehotel - Hotel Bridges oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
    • Camp: 3x Nächtigung, Zelt, Basis Doppelbelegung
    • Yssykköl-See: 1x Nächtigung, Mittelklassehotel - Hotel Kaven oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
    • Karakol: 1x Nächtigung, Mittelklassehotel - Hotel Amir oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
    • Jurtencamp: 3x Nächtigung, Jurte für 4 bis 5 Personen, Basis 4-5 Personen pro Jurte
    • Kochkor: 1x Nächtigung, Mittelklassehotel - Nomad Lodge Hotel oder ähnlich, Basis Doppelzimmer
  • Verpflegung lt. Detailprogramm: 11x Frühstück, 11x Mittagessen, 11x Abendessen
  • 1 Liter Wasser pro Person und Tag
  • Folkloreprogramm beim letzten gemeinsamen Abendessen
  • Eintritte und Besichtigung, lt. Detailprgramm
  • ab 6 Reiseteilnehmenden, 1 Reitpferd von Tag 3 bis 6
  • Transfers lt. Detailprogramm: im Mercedes Sprinter (bis 11 Teilnehmende), in zwei Mercedes Sprinter (ab 12 Teilnehmende)
  • Zusatznächte: Gerne können Sie zu Beginn oder am Ende der Reise in Bischkek Zusatznächte über Weltweitwandern buchen. Diese Zusatznächte finden in der identischen Unterkunft statt, in der Sie auch als Gruppe genächtigt haben. Zusätzlich stellen wir gerne den Transfer dafür. Gerne holen wir für Sie tagesaktuelle Angebote ein und buchen die Zusatznacht/Zusatznächte auf Wunsch für Sie - gerne um Bekanntgabe über die Buchungsmaske oder per Mail an julia.mild@weltweitwandern.com.
  • Einzelzimmerzuschlag, lt. Ausweisung unter "Termine" bzw. lt. Buchungsmaske. Bitte beachten Sie, dass in den Jurten keine Einzelunterbringung möglich ist (eine Jurte für 4 bis 5 Personen).
  • halbes Doppelzimmer: im halben Doppelzimmer steht entweder ein Doppelbett oder Twin Betten zur Verfügung. Hat sich bei Buchung eines halben Doppelzimmers keine gleichgeschlechtliche Person ebenfalls für das halbe Doppelzimmer angemeldet, erhalten Sie automatisch ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung oder ein Einzelzimmer. In diesem Fall wird der gesamte Einzelzimmerzuschlag in Rechnung gestellt. Bitte beachten Sie, dass in den Jurten keine Einzelunterbringung möglich ist (eine Jurte für 4 bis 5 Personen).
  • Ein Schlafsack ist selbst mitzubringen, zu empfehlen ist hier eine Komfort-Temperatur von -5 °C. Eine einfache Schaumstoff-Unterlagsmatte wird zur Verfügung gestellt, wer es bequemer möchte, kann zusätzlich selbst beispielsweise eine aufblasbare Unterlagsmatte mitnehmen.
  • Impfungen und Reiseversicherung
  • nicht im Detailprogramm angeführte Mahlzeiten und Besichtigungen
  • Visagebühren (EU-Staatsbürger und Personen aus der Schweiz oder Liechtenstein benötigen aktuell kein Visum)
  • Ausgaben persönlicher Natur: z.B. Getränke, Souvenirs, Reinigungsservice oder Telefongebühren im Hotel
  • zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt.
  • Wir empfehlen unseren Gästen ca. EUR 250,- bis EUR 300,- in bar nach Kirgistan mitzunehmen. Zum Wechseln können Euro mitgenommen werden (US-Dollar sind nicht notwendig).
  • Optionaler Reitausflug an Tag 11 - nur nach verbindlicher Reservierung im Vorfeld. Kosten von umgerechnet ca. EUR 30,-- pro Person, die Zahlung erfolgt vor Ort.
  • Optionale Veranstaltungen während der Reise (Anmeldung und Zahlung vor Ort, über die Möglichkeit zur Umsetzung informiert Sie Ihr Guide vor Ort) - Adlershow (ca. EUR 70,-- pro Gruppe), Motorboot-Tour (ca. EUR 140,-- pro Gruppe), traditionelles Pferdespiel "Ulak-Tartysh" (ca. EUR 250,-- pro Gruppe)
  • Die Mindestteilnehmerzahl bei dieser Reise liegt bei 4 Teilnehmenden, maximal sind 14 Teilnehmende möglich. Bei 4 bis 5 Teilnehmenden erlauben wir uns einen Kleingruppenzuschlag in Höhe von EUR 200,- pro Person zu verrechnen.
Download: Detailinformationen zu den Zusatzleistungen
Terminbezogene Zusatzleistungen
19.06.2023-01.07.2023:
Einzelzimmer 180 €
16.07.2023-28.07.2023:
Einzelzimmer 180 €
07.08.2023-19.08.2023:
Einzelzimmer 180 €
21.08.2023-02.09.2023:
Einzelzimmer 180 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an julia.mild@weltweitwandern.com

Informationen

ALLGEMEIN:

Bitte beachten Sie, dass sich die Reisebestimmungen jederzeit ändern können. Die nachfolgenden Links informieren Sie tagesaktuell über mögliche Anpassungen. Es kann passieren, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Testungen, (Booster-) Impfungen oder Versicherungsnachweise für die Einreise/ für den Aufenthalt gefordert werden. Solche Anpassungen stellen keine Grundlagen für eine kostenfreie Stornierung dar.

 

Rund um Covid-19 gibt es aktuell keine Voraussetzungen für die Einreise nach Kirgistan.

 

Die Einreisebestimmungen für ÖsterreicherInnen, SchweizerInnen und Deutsche sind derzeit einheitlich. Bei einem Aufenthalt von bis zu 60 Tagen wird für Kirgistan kein Visum benötigt. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch mindestens drei Monate gültig sein. Im Falle eines Verlustes wird ein cremefarbiger Notpass akzeptiert.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

 

TRANSIT:

Bitte beachten Sie auch die Reisebestimmungen von anderen Ländern, falls Sie sich während der An- oder Abreise für den Transit in einem anderen Land aufhalten.

Tagesaktuelle Informationen finden Sie bei Ihrer zuständigen Vertretungsbehörde: AußenministeriumAuswärtiges Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Es gibt keine verbindlichen Impfvorgaben für die Einreise nach Kirgistan, ausgenommen bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Bitte beachten Sie aber, dass wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen können, ob zum Antritt Ihrer Reise eine Covid-19 Impfung oder weitere Impfungen erforderlich sind. Je nach Gesundheitslage können sich die Anforderungen an den Impfstatus kurzfristig ändern. Die tagesaktuellen Bestimmungen rund um Covid-19 finden Sie auf der Homepage Ihrer Vertretungsbehörde: Österreichisches AußenministeriumAuswärtige Amt bzw. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Vom Tropeninstitut werden die Impfungen des Basisschuzprograms für Reisende (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A & B, Typhus) vorgeschlagen und die folgenden Impfungen nur unter bestimmten Bedingungen empfohlen:

  • Diphterie
  • Tollwut (bei Trekkingreisen)
  • FSME (bei Naturexursionen)
  • Masern (für Kinder)

Bitte rechtzeitig mit dem tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Arzt abklären, welche Impfungen für Sie notwendig und sinnvoll sind!

Malaria

Es besteht ein geringes saisionales Risiko  (Juni-Oktober) in südlichen und westlichen Regionen. Der Rest des Landes ist malariafrei.

Magen- Darmprobleme

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, welche durch ungewohntes Essen und unreines Wasser hervorgerufen werden.

Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung! Bitte informieren Sie sich zeitgerecht vor Ihrer Reise bei Ihrem Hausarzt und/oder einem Reisemediziner!

Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke. Lassen Sie sich dazu vor Reiseantritt von Ihrem Hausarzt beraten.

Besuchen Sie vor Abreise den Zahnarzt, um Probleme im Ausland zu vermeiden.

Institut für Reise- und Tropenmedizin
Lenaugasse 19, A- 1080 Wien
Tel: +43 /1/ 402 68 61-0,
E-Mail: info@tropeninstitut.at

Zentrum für Reisemedizin Wien
Tel. +43 /1/ 403 8343
www.reisemed.at

Tropen-und Reisemedizinische Beratung (TRBF) GbR
Häge 20, 79111 Freiburg
Tel.: 0761- 34100
Internet: www.tropenmedizin.de, www.reisen-malaria.de, www.malariavorbeugung.de
E-Mail: info@tropenmedizin.de

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Das Klima in Kirgistan ist extrem kontinental geprägt. Lange, heiße und trockene Sommer wechseln mit eiskalten Wintern ab. Im Süden des Landes kann es im Sommer schon mal 45°C haben, wogegen in den Wintern im Norden das Thermometer auf -18°C fallen kann.

Kontinentales Klima bedeutet große Unterschiede zwischen Tag und Nacht, beziehungsweise Sommer und Winter. In den tieferen Lagen bewegt sich die Durchschnittstemperatur im Juli zwischen 20 und 27°C, im Jänner dagegen zwischen -2 und -8°C.

In den höheren Lagen herrscht eher subpolares Klima, die mittlere Temperatur im Juli bei ca. 10 – 12°C, und im Jänner -20 bis -27°C.

Ausnahme ist der Issyk-Kul. Dieser riesige See fungiert quasi als Heizung. Gespeist durch viele heiße Quellen friert er selbst im kalten kirgisischen Winter nicht zu.

Die Landeswährung ist der Kirgisische Som.

Bitte nehmen Sie zum Wechseln Euro (oder US-Dollar) in bar mit!

Nach Ihrer Ankunft in Bischkek geht der Guide mit der Gruppe Geld wechseln. Wir empfehlen nicht am Flughafen zu wechseln, da hier die Konditionen ungünstig sind.

Gewechselt werden kann in Banken, Wechselstuben oder im Hotel. Bankomaten gibt es nur sehr selten, selbst in Bischkek. Mit Kreditkarten können Sie in größeren Geschäften und Hotels bezahlen.

Die Einfuhr von ausländischen Währungen stellt kein Problem dar, wenn diese bei der Einreise deklariert wird. Der Rücktausch von Kirgistan-Som in Euro hingegen kann unter Umständen Probleme bereiten. Kalkulieren Sie gegen Ende der Reise lieber genau und bewahren Sie die Umtauschquittungen auf. Es kann sein, dass Sie bei der Ausreise danach gefragt werden.

Zeitverschiebung

Kirgistan ist unserer Winterzeit +5 Stunden und unserer Sommerzeit +4 Stunden voraus.

Strom

Die Netzspannung in Kirgistan beträgt 220 Volt/ 50 Hz. In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für zweipolige Stecker. Meistens passen österreichische und deutsche Stecker in die Steckdosen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir trotzdem die Mitnahme eines Weltreise-Steckers.

Während der Trekkingtour sind Sie in Zelten bzw. in Jurten untergebracht. Hier gibt es keine Lademöglichkeiten. Bitte bringen Sie genügend Akkus/Batterien für Ihre Kamera und Stirnlampe mit. Durch Kälte entladen sich die Akkus ziemlich rasch. Unser Tipp: In der Nacht mit in den Schlafsack nehmen. Solarpanele oder Powerbanks erweisen bei Trekkingtouren gute Dienste.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien. Der Abschluss einer Reiseversicherung inklusive Stornoschutz wird empfohlen.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

 

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

 

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

 

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

 

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

 

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an julia.mild@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

AGB und Standardinformationsblatt

Unser Team vor Ort

Alexander_KGG

Die Familie Alexanders ist zum einen Teil aus Russland, der andere Teil aus Kirgisistan. Sein Heimatdorf ist in der Talas Region in Kirgistan, der Heimat des kirgisischen Volkshelden Manas und des bekannten kirgisischen Autors Chingiz Aitmatov. Dessen Bücher wurden übrigens auch ins Deutsche übersetzt und sind für Reisende nach Kirgisistan sehr empfehlenswert zu lesen, wie zum Beispiel die Bücher Jamilya, der erste Lehrer und das weiße Schiff.

Bereits mit 19 Jahren hat Alexander angefangen Gäste durch sein Land zu begleiten. Vor allem aktive Touren mit Wanderungen reizen Ihn besonders. Er spricht Kirgisisch, Russisch und Deutsch. Momentan studiert er auf der kirgisischen Universität für Architektur und Bauwesen, in der Fakultät für Maschinenbau, welche sogar von der deutschen Botschaft in Kirgisistan Unterstützung erhält.

Diana_KGG

Reiseleiterin

Diana kommt aus dem Gebiet Issyk-Kul. Dort wo sich der gleichnamige See, die Perle Kirgisiens, befindet. Nach dem Schulabschluss ging sie nach Bischkek, um zu studieren. Dann aber entschied sich Diana dafür, als Au-Pair nach Deutschland zu fahren um die deutsche Sprache zu lernen. Weiter ging es dann für sie nach Wien, wo sie die Handelsschule absolvierte. Im Jahr 2015 kehrte sie zurück und seit Sommer 2016 arbeitet sie als Reiseführerin für deutschsprachige Gäste im Land der Nomaden. Sie liebt diese Tätigkeit. "Sie gibt mir die Möglichkeit Zeit in der wundervollen Natur zu verbringen, gemeinsam mit wunderbaren Menschen", erzählt sie mit Freude.

Avas_KGG

Stableman

Avas ist geboren im Jahr 1985. Er kommt und wohnt mit seiner Familie in dem Dorf Kyzart, im Naryn Gebiet Kirgistans. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Bereits seit 2005 arbeitet Avas im Tourismus. Anfangs hat er als Reiseleiter gearbeitet, jetzt allerdings organisiert Avas Wandertouren und Pferdetouren in seiner Gegend.

Kanyschai_KGG

Guide

Mein Name ist Kanyschai, ich bin verheiratet und habe eine Tochter. Sie ist das beste Geschenk meines Lebens. Ich stamme aus dem Issyk-Kul Gebiet und wohne seit 20 Jahren in der Haupstadt Kirgisistans Bischkek. Von der Arbeit, die ich zurzeit mache habe ich immer geträumt. Ich habe 5 Jahre Germanistik studiert und bin sehr froh, dass ich Deutsch gewählt habe. Im Winter unterrichte ich unsere Studenten in Deutsch und helfe ihnen per “Work &Travel in Deutschland” für 3 Monate nach Deutschland zu gehen. Als Reiseleiterin arbeite ich seit 2013. Als Studentin habe ich damit begonnen, legte zwischenzeitlich Pausen wegen Auslandsaufenthalt und Mutterschaftsurlaub ein. Ich begleite verschiedene Reisegruppen und mache diese Arbeit mit grosser Liebe. Ich bekomme selbst sehr viel von meinem Job als Guide zurück, weil ich viele Menschen kennenlerne, in der Natur bin und was am wichtigsten ist: Menschen aus der ganzen Welt unser schönes Land zeigen und viel von unserer Kultur erzählen. Ich möchte noch mehr Erfahrungen sammeln und besuche Kurse bei der Kyrgyz Association of Tour-Operators, bei GIZ und dem Roten Kreuz. Dabei handelt es sich um Erste Hilfe, Technik und Probleme beim Reisen und wie man sie lösen kann usw. - Ich freue mich auf Sie!

 

Fotos zur Reise

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