Das Kloster Chor Virap aus dem 4. Jahrhundert hat den schneebedeckten Ararat im Rücken und ist das meistbesuchte Kloster in Armenien. Wir treten ein und wenn unsere Gruppe groß genug ist, bekommen wir ein Vokal-Konzert nur für uns. Wir stöbern auch ein fast unbekanntes Juwel auf: das Kloster Tatew. Hoch über dem Tal auf einem Felssporn gelegen, war es ab dem 9. Jahrhundert eines der führenden mittelalterlichen Wissenschaftszentren. Noch heute lagern hier wertvolle Handschriften und Kunstwerke.

Unsere Partner Anna und Armen bringen uns auf dieser Reise Armenien in seiner prallen Vielfalt näher. Sie zeigen uns die Höhepunkte aus der Geschichte mit gleich vier UNESCO-Weltkulturerbestätten, sie haben die schönsten Wanderrouten ausfindig gemacht und sie führen uns durch die lebendige Hauptstadt Jerewan. Wer will, kann hier eine reiche Jazz-Szene entdecken. Oder einfach von einem Gastgarten zum nächsten flanieren und das mediterrane Leben einatmen.

Eines der vier UNESCO-Weltkulturerbestätten ist das Geghard Kloster aus dem 7. Jahrhundert. Das Kloster liegt im Canyon von Geghard und wurde teils aus dem Fels herausgeschlagen. Eine Wanderung führt uns tief in eine Schlucht – und zu einem weiteren Höhepunkt der Reise: Auf der anderen Seite des Flusstales taucht der griechisch-römische Tempel von Garni auf, erbaut 66 nach Christus. Wie auf einem Podest steht er da, hoch über dem Abgrund.

Diese Wanderreise kombiniert ausführliche Besichtigungen aller wichtigsten Kulturdenkmäler mit Tageswanderungen in wunderschönen Naturlandschaften. Begegnung mit Menschen und Einblicke in das Leben und in die spannende alte und neuere Geschichte dieses Landes im äußersten Osten Europas machen diese Reise unvergesslich!