Ein Panorama von Rio de Janeiro
© Gondwana
© Gondwana

Wanderreisen im artenreichsten Land der Welt

Eine einzelne Reise nach Brasilien reicht nicht aus, um seine Vielfalt zu erleben. 62 Nationalparks laden zu Wanderungen, Metropolen wie Rio de Janeiro heißen uns willkommen und unsere erfahrenen Local Guides ermöglichen uns Treffen mit den Geschichten und Menschen zwischen Amazonas und Pazifikküste. Bereit für die erste Reise mit Gleichgesinnten ins artenreichste Land der Erde?

Unsere Brasilien-
Expertin Julia

Häufige Fragen

Infos zu unseren Wandereisen in Brasilien

Wann ist die beste Reisezeit für Urlaube in Brasilien?

Die beste Reisezeit für Brasilien hängt ganz davon ab, wohin es uns in dem großen Land verschlägt. Die vier Klimazonen unterscheiden sich nämlich stark voneinander und bieten je nach Jahreszeit andere Vorteile. Grundsätzlich gilt, dass es vor allem im tropischen Norden des Landes ganzjährig warm bis heiß ist und es auch viel regnen kann.

In Rio de Janeiro ist es gerade im Sommer sehr warm bis heiß. Wer die heißesten Tage auf der Reise vermeiden – und damit noch mehr von den Highlights der Stadt haben – möchte, sollte von Mai bis September anreisen. Hier erreichen die Tageshöchsttemperaturen „nur“ bis 26 °C.

Rio de Janeiro Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
⌀ Tageshöchsttemperatur in °C 24 31 30 29 26 26 25 26 26 27 28 30
⌀ Tagesmindesttemperatur in °C 24 25 24 23 21 20 19 29 29 21 22 24
Niederschlag in mm 126 118 125 101 78 58 39 40 65 82 100 135
Regentage 12 10 10 9 6 5 3 4 5 8 10 13
Sonnenstunden 8 8 8 7 7 6 7 7 6 6 6 6
Was macht Wanderreisen in Brasilien mit Weltweitwandern besonders?

Brasilien ist das perfekte Land, um es zu Fuß auf sich wirken zu lassen, denn innerhalb seiner Grenzen findet sich die größte Artenvielfalt des Planeten. Von Großkatzen über Fische und Vögel bis zum bunten Blätterdach über unseren Köpfen warten in den über 60 Nationalparks des Landes eine vielseitige Flora und Fauna darauf, von uns entdeckt zu werden. Hier führen uns unsere erfahrenen Local Guides entlang ihrer liebsten Routen und lassen uns am Lebensgefühl Brasiliens teilhaben.

Warum wandern wir in kleinen Gruppen durch Brasilien?

Unsere oberste Priorität auf Wanderreise in Brasilien ist immer das Erlebnis unserer Reisegäste. Durch das Reisen in kleinen Gruppen von bis zu 14 Personen können wir die Wälder, Städte und Küsten Brasiliens hautnah erleben – denn wir bekommen Zugang zu ganz anderen Erlebnissen als Individualreisende oder große Reisegruppen und unsere erfahrenen Local Guides können sich aufgrund der kleinen Gruppengröße individuell um unsere Bedürfnisse kümmern.

Wie werden unsere Wanderurlaube geführt?

Auf unseren Rundreisen in Brasilien begleiten uns immer unsere erfahrenen Local Guides. Sie sind Spezialist:innen für ihr Heimatland und stets bestens ausgerüstet, um uns selbst die verstecktesten Winkel in den Städten, an den Küsten und mitten in den Nationalparks zu zeigen. Durch ihre tiefen Wurzeln im Land bekommen wir Zugang zu außergewöhnlichen Momenten abseits der touristischen Zentren und fühlen uns wie Einheimische auf Zeit.

Wie sorgen wir auf unseren Wanderreisen für die höchste Qualität für unsere Gäste?

Wir übernachten in landestypischen Unterkünften statt kalter Bettenburgen, treffen Einheimische und lassen uns von den Naturwelten in den Nationalparks den Atem rauben. Unser Gepäck folgt uns dank des Gepäcktransports stets von einem Ziel zum nächsten und unterwegs dürfen wir Flecken Brasiliens bestaunen, die den meisten Tourist:innen verschlossen bleiben. All das in kleinen Gruppen und zusammen mit unseren erfahrenen Local Guides. So wird jede Reise mit Weltweitwandern etwas Besonderes.

Was sollte man für eine Wanderreise in Brasilien einpacken?

Die wichtigsten Utensilien für eine Wanderreise in Brasilien sind ein guter Sonnen- und Insektenschutz. Leichte, aber lange Kleidung, durch die man nicht so leicht gestochen werden kann, ist hier optimal, aber auch Sonnencreme und Insektenspray helfen auf jeden Fall. Außerdem brauchen wir gutes Schuhwerk für die Wanderungen, einen kleinen Tagesrucksack und natürlich eine wiederbefüllbare Trinkflasche. Alle weiteren Packtipps haben wir im Magazin zusammengefasst.

Salvador de Bahia © Gondwana
Versteckte Strände © Gondwana
Bootfahrt © Gondwana
Der Cachoeira da Fumaça © Gondwana
Der Pico do Pão de Açúca © Gondwana

5 Insidertipps für Brasilien

„In Brasilien ticken die Uhren anders. Kein Stress. Kein Druck. Hier kann man sich einfach fallen lassen in vibrierende Städte wie Salvador de Bahia und versteckte Strände an tropischen Küsten. Wir machen entspannte Bootfahrten im Mamangua-Fjord und Dutzende Nationalparks wie der Chapada Diamantina laden uns zu Erkundungstouren ein und am Pico do Pão de Açúca warten gefühlt endlose Aussichten.“

Unsere Brasilien-Expertin Julia

Wissenswert für die Reise
nach Brasilien

Das Tropeninstitut empfiehlt bei einer Reise nach Brasilien Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A für alle Reisenden. In Gebieten mit hohem Tollwut-Aufkommen und bei Trekkingreisen legt es außerdem eine Impfung gegen Tollwut nahe. Außerdem verweist es bei bestimmten Gruppen auf Impfungen gegen Hepatitis B, Masern, Typhus, Chikungunya und Gelbfieber. In jedem Fall sollte man sich vor der Abreise nach Brasilien ärztlich beraten lassen.

Laut dem österreichischen Außenministerium ist die private medizinische Versorgung in Brasilien in urbanen Gegenden durchaus gut. Öffentliche Krankenhäuser sollte man wegen der Infektionsgefahr nach Möglichkeit allerdings vermeiden; das gilt insbesondere in ländlicheren Regionen. Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen, weshalb man vor Reiseantritt überlegen sollte, eine Reiseversicherung abzuschließen.

Außerdem treten in Brasilien seit 2024 vermehrt Fälle von Dengue-Fieber auf, weshalb einige Bundesstaaten des Landes mittlerweile den Dengue-Notstand ausgerufen haben. Reisende sollten sich vor der Ansteckung mit Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren schützen, indem sie Insektenstiche vermeiden, wo es nur geht. Insbesondere durch Insektensprays, aber auch durch Moskitonetze und angepasste Kleidung. Es gibt aktuell noch keine allgemeine Impfempfehlung gegen Dengue-Fieber, aber ein Impfstoff ist in Österreich sowohl zugelassen als auch verfügbar.

Vor der Reise nach Brasilien sollte man aber in jedem Fall ärztliche Beratung suchen.

Nach Angaben des österreichischen Außenministeriums brauchen Reisende aus der EU und der Schweiz innerhalb der ersten 90 Tage kein Visum für die Einreise nach Brasilien. Nur wenn die Dauer des Aufenthalts diesen Zeitraum überschreitet, muss ein Visum beantragt werden. Der Reisepass muss zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und man muss nachweisen können, dass man die Mittel hat, das Land auch wieder zu verlassen, wie zum Beispiel mit einem Rückflugticket.

Außerdem kann es teilweise vorkommen, dass die Grenzbeamten in Brasilien den Aufenthalt auf maximal 30 Tage begrenzen, was dann handschriftlich im Reisepass vermerkt wird. Beim Übertreten werden daraufhin bei der Ausreise Strafen verhängt. Wenn das passiert, sollte man mit der Botschaft in Brasilien Kontakt aufnehmen.

Das Auswärtige Amt in Deutschland warnt bei einer Brasilienreise insbesondere vor der Kriminalität in Städten. Reisende sollten weniger belebte Gassen in Innenstädten meiden und auf Stränden wie auch auf Zubringerautobahnen zu Flughäfen und Landstraßen vorsichtig sein. Außerdem ist das „Klonen“ von Bankkarten recht gängig, weshalb man beim Geldabheben und beim Bezahlen in Geschäften besonders achtsam sein sollte. Weiters geht Gefahrenpotenzial in Nachtlokalen und bei der Nutzung von Dating-Apps aus. Die Favelas, die Armenviertel rund um die Städte, sollte man grundsätzlich meiden.

Grundsätzlich gilt, dass man in Brasilien immer am sichersten ist, wenn man in der Gruppe und gemeinsam mit einem erfahrenen Local Guide reist. Man sollte sich unterwegs stets an die Vorgaben und Ratschläge unserer Local Guides halten. So steht einem sicheren und erinnerungswürdigen Aufenthalt in Brasilien nichts im Wege.

Grundsätzlich gilt Brasilien als recht konservatives Land, in dem Religion und „traditionelle Familienwerte“ hochgehalten werden. Gerade in ländlichen Regionen hat in der Regel der Mann das Sagen. Queere Personen werden in Brasilien ähnlich betrachtet wie in Österreich; das Land gilt als sicher für Menschen der LGBTQ-Community.

90 Prozent der Menschen im Land gehören einer Religion an – die meisten davon dem Katholizismus –, als Atheist:innen outen sich nur wenig. Als Gäste sollten wir uns dementsprechend mit Äußerungen zu Religion und natürlich auch Politik zurückhalten.

Daneben gelten Brasilianer:innen als sehr freundliches und vor allem auch äußerst gepflegtes Volk. Das äußere Erscheinungsbild ist vielen sehr wichtig, ganz im Gegensatz zur Pünktlichkeit. Mit der nehmen es die meisten nicht ganz so streng. Mehr als eine halbe Stunde zu spät sollte man aber auch hier nicht zu einer Verabredung kommen.

Internet-Roaming und Telefonieren

Für EU-Bürger:innen und Schweizer:innen kann es bei einer Reise nach Brasilien beim Telefonieren und Surfen schnell teuer werden. Die genauen Angaben bzgl. der Kosten kann man am leichtesten beim eigenen Mobilfunkanbieter herausfinden. Um das zu umgehen, kann man entweder ein Zusatzpaket buchen, eine eSIM für die Reise kaufen oder sich mit WLAN-Hotspots in Hotels und Unterkünften behelfen.

Die Internet-Abdeckung und auch die Geschwindigkeit von mobilen und Breitband-Netzen in Brasilien gelten als sehr gut. Abseits der Ballungsräume gibt es aber logischerweise einen weniger starken Ausbau. Während Wanderungen kann es also durchaus vorkommen, dass man kein Netz mehr hat.

Strom und Steckdose

Bei einer Reise nach Brasilien kann es sich auszahlen, einen Reiseadapter und einen Spannungswandler für die Steckdose mitzunehmen. Manche Stecker, die man in Österreich, Deutschland und der Schweiz verwendet (Typ C, die flachen), sind kompatibel mit den Steckdosen in Brasilien (Typ N), die großen, runden Stecker (Typ F) allerdings nicht. Außerdem ist die Netzspannung in Brasilien 220 V oder 127 V bei einer Frequenz von 60 Hz. Das unterscheidet sich von der Spannung in Österreich, weshalb ein Spannungswandler notwendig sein kann.

Wechselkurs zwischen Euro und Real

1 Euro entspricht in etwa 6 brasilianischen Reais, wie auch finanzen.net bestätigt. Heißt, wenn man den Preis vor Ort durch 6 dividiert, kommt man circa auf den Preis in Euro. Umgekehrt entspricht 1 BRL circa 0,17 Euro. Der Wechselkurs kann sich allerdings tagesaktuell ändern und sollte vor Reiseantritt überprüft werden.

Wechseln kann man sowohl zuhause als auch vor Ort, allerdings ist es am leichtesten, mit der Kreditkarte von einem Geldautomaten Geld in Real zu beheben.

Bezahlen mit Kreditkarte

Das Bezahlen mit der Kreditkarte ist mittlerweile mehr die Norm als das Bezahlen mit Bargeld. Gerade deshalb zahlt es sich aus, zusätzlich zum Bargeld eine der klassischen Kreditkarten wie MasterCard oder VISA mitzunehmen. Gerade in Städten muss man so gut wie nie mit Bargeld zahlen. Aufgrund von manchen Sperren von Geschäften, Restaurants oder Taxis sollte man aber dennoch immer zumindest kleine Summen in Real bei sich tragen, um im Notfall trotzdem zahlungsfähig zu sein.

Das Auswärtige Amt in Deutschland warnt allerdings davor, dass es in Brasilien dazu kommen kann, dass die Kreditkarte „geklont“ wird. Deshalb sollte man während der Reise immer wieder einen Blick auf die aktuellen Ausgaben haben. Häufen sich dort Summen, die man nicht kennt, ist es wichtig, möglichst bald mit dem Kreditinstitut oder der Bank in Kontakt zu treten, die Karte sperren zu lassen und die getätigten Käufe, wo möglich, zu stornieren.

Trinkgeld

Grundsätzlich ist es üblich, in Brasilien etwa 10 Prozent Trinkgeld zu geben, auch wenn in der Rechnung im Restaurant bereits eine Service-Pauschale eingerechnet wurde. Auch Taxis, Kofferträger und unsere erfahrenen Local Guides freuen sich natürlich über Trinkgeld. Trinkgeld ist in Brasilien aber nicht verpflichtend und letzten Endes liegt die Entscheidung über die Höhe immer beim Gast selbst.

Es gibt nicht die eine brasilianische Küche. Das Land überspannt insgesamt vier Klimazonen und ist geprägt von Einflüssen unterschiedlichster Kulturen. Einerseits natürlich jene der alten Kolonialherrschaft Portugals, andererseits aber jene der ehemaligen Sklaven Westafrikas sowie von der indigenen Bevölkerung Südamerikas und von Einwander:innen aus Asien und Europa. Schwarze Bohnen, Reis, Maniok und Bacalhau kommen aber in allen Teilen des Landes häufig zum Einsatz.

Zu den Klassikern in Brasilien gehören Feijoada, ein Eintopf aus Bohnen und Rind- oder Schweinefleisch, und der Meerefrüchte-Eintopf Moqueca. Auch das Pão de queijo, ein Brötchen aus Käse und Brandteig, ist einen Bissen wert, genauso wie Bobó de Camarão, eine Cremesuppe mit Garnelen, in der man den westafrikanischen Einfluss so richtig schmeckt. Besonders bekannt ist Brasilien aber für seine Desserts wie den Milchreis Canjica oder die Trüffelpralinen Brigadeiros und natürlich für den weißen Rum Cachaça, den man vor allem aus Caipirinhas kennt.

Wir sind im engen Austausch mit unseren Local Guides und Partner:innen vor Ort und wissen in der Regel immer über die aktuelle Lage in den von uns besuchten Ländern Bescheid. Dennoch weisen wir darauf hin, dass alle hier geäußerten Angaben ohne Gewähr sind und wir die Aktualität der Informationen nicht immer garantieren können. Wir empfehlen daher, sich im Vorfeld der Reise immer von zuständigen, offiziellen Stellen beraten zu lassen. Bei Gesundheitsthemen kann man sich an den:die Hausarzt:ärztin wenden, bei Einreise- und Sicherheitsfragen an die zuständigen Behörden und bei Fragen zu Geldwechsel oder Kreditkarten an die eigene Bank.

Letzte Aktualisierung: Oktober 2026