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  • Die Tour vom Hohen Atlas bis ins Rosental kombiniert die vielen Farben der Berge und Landschaft mit traditioneller Architektur.
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Marokko – Vom Atlas zur Wüste

Unsere Weltweitwandern-Gruppe unterwegs vom Hohen Atlas ins Rosental.

Ein Maultiertrekking der großen Kontraste: Es führt uns von der Hochgebirgslandschaft des Hohen Atlas mit bizarren Canyons bis zu Oasen an den Rand der Wüste. Dabei passieren wir Berberdörfer und Kasbahs. Die Lieblingstour unseres marokkanischen Partners!

mittel Wanderreise
Reisedauer16 Tage
Gruppe4-14 Teilnehmer
Davon Wandertage10 Tage
ab € 1.790
  • Marrakesch – Inbegriff einer orientalischen Stadt
  • 10-tägiges Maultiertrekking mit einheimischem Begleitteam
  • Fakultative Besteigung des Jebel Amlal (2.447 m)
  • Rosental, Aït Bougoumez und bizarre Felsformationen im Jebel Sarhro
  • 1. Tag: Ankunft in Marrakesch
  • 2. Tag: Marrakesch
  • 3. Tag: Marrakesch – Aït Bougoumez
  • 4.-8. Tag: Aït Bougoumez – Süden (im Frühling zum oberen Teil des Rosentals, im Herbst nach Boumalen Dades)
  • 9.-13. Tag: Rosental bzw. Boumalen Dades - Jebel Sarhro
  • 14. Tag: Süden – Marrakesch
  • 15. Tag: Marrakesch
  • ...
Die weiteren Tage einblenden

Als Lahoucine ein Kind war, zogen Verwandte von ihm mit ihren Herden zwei Mal im Jahr zum Jebel Sarhro. „Mein großer Bruder Ahmed erzählte uns Kleinen von den bizarren Felsformationen, den Canyons und weiten Plateaus. Gespannt haben wir zugehört, wie die Menschen des Aït Atta-Stamms leben.“ Heute ist die Jebel-Sarhro-Region für unseren Partner die schönste Landschaft von Marokko. Guide Ibrahim ergänzt: „An dieser Tour mag ich die Kombination aus der Lehmarchitektur im Atlas und den vielen Farben der Berge. Und unsere Reisen sind so geplant, dass wir genau zur richtigen Zeit zugleich mit den Nomaden in dem Gebiet sind.“

Vom Aït Bougoumez-Tal wandern wir durch Schluchten und Täler in das Tal der Rosen. Wir treffen auf abgeschiedene Berberdörfer. Die Terrassenfelder legen die Einheimischen in mühsamer Handarbeit an, mit Maultier und Holzpflug bereiten sie die Erde für die Saat vor.

Nach einer kargen Landschaft tut sich vor uns ein fast unwirkliches Bild auf: Weite und Grün, Gartenlandschaften und Dörfer mit Häusern aus gestampftem Lehm. Männer in Djellabas, Frauen in rot-grün-schwarzen Kleidern mit schwarzem Kopftuch und rotem Stirnband reiten auf den Maultieren.

Glitzernd schlängelt sich ein Bergbach über die Ebene inmitten der Bergwelt des Atlas. Hoch über uns segelt ein Adlerpaar – die bizarre Landschaft des Jebel Sarhro ist ihre sagenumwobene Heimat. Tage sind wir nun schon im Gebirge, doch da, am Horizont: Sind das nicht die ersten Oasen?

Besuchen Sie unsere Infowebsite: www.marokkoinfos.com

Eine ganz besondere Trekkingreise, bei der wir das Atlasgebirge auf uralten Nomadenwegen von Norden nach Süden überschreiten. Wir bewältigen maximal 1.000 Höhenmeter pro Tag, es sind keine speziellen technischen Anforderungen nötig.

Wiener Journal: Sand unter den Sohlen

Claudia Jörg-Brosche berichtet von der Faszination Marokko.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1426kB)
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Weltweitwandern-Partnerworkshop: Tourismus-Revolution zwischen Dünen

Marrakesch – Weltweitwandern geht in Sachen interkulturelles Empowerment wieder ein Schritt voran: In einem Workshop in Marokkos Wüste tauschten sich Anfang März 33 Tourismus-Experten aus 15 Ländern über wesentliche Fragen und Herausforderungen des nachhaltigen Tourismus aus und kamen dabei zu wichtigen Einsichten.

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Neues Deutschland: Das Beste aus zwei Welten

René Jo. Laglstorfer lernt unsere Partner bei einer Marokko Wüstenwanderung kennen.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (285kB)
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Kulturzeitung 80: Einmal Sahara und zurück

Isabella Hasewend machte ein abenteuerliches und unvergessliches Trekking durch die Wüste Marokkos.

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Kleine Zeitung: Viele Schritte zum Selbst

Vera Bachernegg sammelt (Selbst-)Erfahrung in Marokkos Wüste.

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Kurier: Marokko – Das Weite gesucht und gefunden

Claudia Elmer erkundete mit uns die Wüsten Marokkos.

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Zürichsee Zeitung: Kaltbrunnerin fand die große Liebe in der Sahara

René Laglstorfer war mit uns in Marokko unterwegs und lernte unsere Partner vor Ort kennen.

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Der Standard: Wenn der Hohe Atlas höher wirkt

Verena Ahne und ihr Sohn Vincent haben sich mit Weltweitwandern auf die Reise nach Marokko gemacht.

Hier können Sie den Artikel herunterladen. (1885kB)
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Mahlzeiten: F = Frühstück / M = Mittagessen/Lunchpaket / A = Abendessen
1. Tag: 

Ankunft in Marrakesch

Transfer zum Hotel in der Medina von Marrakesch.

Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(-/-/-)
2. Tag: 

Marrakesch

So tief in der Geschichte verwurzelt wie die Palmen in der Erde, ist Marrakesch heute eine moderne Stadt, welche die faszinierende Vielfalt des arabischen Lebens – auch in ihren extremen Gegensätzen – widerspiegelt. Marrakesch ist zudem, geheimnisvoll, orientalisch und aufregend. Wir entdecken bei unserem halbtägigen Stadtspaziergang mit einem Deutsch sprechenden Begleiter den Souk und geschichtsträchtige Kulturmonumente. Abends dann ein Spektakel besonderer Art: die Geschichtenerzähler, Gaukler, Schlangenbeschwörer und Dutzende von Garküchen, die den Djemaa el Fna zum berühmtesten Platz Afrikas machen. Ca. 3 Std. Stadtführung.
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(F/-/-)
3. Tag: 

Marrakesch – Aït Bougoumez

Die eindrucksvolle Fahrt im Minibus führt in eines der schönsten Täler des Hohen Atlas. Wir verlassen Marrakesch Richtung Süden, lassen die Vororte, das Stadtleben hinter uns, fahren durch die sich vor uns ausbreitende Ebene. Dörfer liegen auf unserem Weg, kultivierte Getreidefelder, Brunnen, Haine und brachliegende karge Flächen ziehen vorbei. Die Fahrt geht weiter über Aït Mhammed und einen Pass auf 2.300 m mit herrlicher Aussicht auf die Gipfel des Atlas. Die Landschaft verändert sich und mit ihr die Lebensform der hier ansässigen Berber. Zwei kegelförmige Berge in einer weiten, fruchtbaren Talsohle: Wir sind am Ziel unserer heutigen Fahrt – im Tal Aït Bougoumez. Wir spazieren durch die Felder zum ersten Camp.
Fahrtzeit: ca. 5 Std.
Wanderung: ca. 1,5 Std. Gehzeit
Übernachtung im Camp
(F/M/A)
4.-8. Tag: 

Aït Bougoumez – Süden (im Frühling zum oberen Teil des Rosentals, im Herbst nach Boumalen Dades)

Nachdem das Gepäck auf die Maultiere verladen wurde, steigen wir früh morgens gleichmäßigen Schrittes zum Pass auf. Der Rundblick, der uns auf ca. 3.000 m erwartet, ist atemberaubend. Mit Blick auf den M’Goun, mit 4.071 m der dritthöchste Gipfel Nordafrikas, schlagen wir unsere Zelte auf. Die erste Nacht draußen, Sonnenuntergang sowie Sonnenaufgang sind von nun an wichtige Orientierungspunkte in unserem Tagesablauf.

Wir treffen auf kleine, abgeschiedene Berberdörfer und Landstriche mit Feigen- und Nussbäumen im M’Goun-Tal. Die Terrassenfelder werden in mühsamer Handarbeit angelegt, mit Maultier und Holzpflug wird die Erde für die Saat vorbereitet. Mais und Getreide werden im Wechsel angepflanzt. Die Momente des warmen Abendlichtes verleiten uns zu einem ausgedehnten Waschritual oder zum Entspannen, Lesen, im Dorf spazieren, betrachten.

Vielleicht weckt uns das Krähen eines Hahnes oder der erste Sonnenstrahl, und wir strecken und recken unsere Glieder im Schlafsack. Nach einem feinen Frühstück und Blick auf die Karte brechen wir auf zu einer weiteren Tagesetappe. Wir erreichen das Gebiet der Nomaden oder Halbnomaden. Die Bevölkerung dieser Region, die Aït Atta, leben von der Schaf- und Ziegenaufzucht, von Hennapflanzung und Dattelpalmen. Wir begegnen vielleicht Hirten, die mit ihren Zelten aus Schaf- und Ziegenhaar und ihren Herden seit Urzeiten der Nahrungsquelle ihrer Tiere folgen.

In der Nähe eines Dorfes in traumhafter Umgebung mit fast unwirklichen Farben und wunderschönen Ausblicken errichten wir das Camp. Ein Ort der Stille, wild und unberührt.

Schwalben schweben leicht und elegant durch die Schluchteinschnitte, die wir durchqueren – ob sie uns den Frühling oder die ersten kühlen Winde des Winters ankündigen? Nach dieser wilden, kargen und schroffen Landschaft eröffnet sich vor uns ein fast unwirkliches Bild: Weite, Grün, sanfte Formen lassen uns staunend innehalten. Gartenlandschaften und große Dörfer mit Häusern aus gestampftem Lehm – das fruchtbare und äußerst liebliche Gebiet des Atlasvorlandes. Männer in Djellabas, Frauen in rot-grün-schwarzen Kleidern mit schwarzen Kopftüchern und roten Stirnbändern begegnen uns. Sie sind auf dem Weg – wohin auch immer –, reiten auf den Maultieren oder gehen weite Strecken zu Fuß. Die ersten Lehmburgen, Kasbahs, zeugen von Geschichte und Reichtum der Berberkultur. Vorbei an Oleanderbüschen durchqueren wir immer wieder den Fluss. Unter Zitterpappeln oder Nussbäumen nehmen wir unser Mittagessen ein, genießen die Siesta. Bizarre Steinformationen säumen unserem Weg aufwärts zu einem kleinen Pass, unten kommt die Spitze unseres weißen Zeltes in unser Blickfeld – vielleicht weiden die Maultiere bereits in der Nähe des Camps am Flussufer.

Nach einem Tee oder Kaffee mit Fladenbrot verlassen wir den wunderschönen Zeltplatz und folgen dem Flusslauf, unsere Füße immer wieder im Wasser. Wir haben Zeit, die architektonischen Schönheiten zu bestaunen, und beim Gang durch das Labyrinth der Felder erhalten wir Einblicke in das Leben der Menschen hier im Rosental. Unser Camp liegt wieder idyllisch am Fluss.
Wanderung: ca. 5-7 Std./Tag
Übernachtung in Camps
(F/M/A)
9.-13. Tag: 

Rosental bzw. Boumalen Dades - Jebel Sarhro

Mit einem Lokaltransit verkürzen wir uns heute die Wanderung über die weite Steinebene nach Kelâa M’Gouna zu den Landschaften des Jebel Sarhro. Die warmen, roten Farbtöne der Umgebung wechseln nun in weiches Grau, teils Schwarz-Braun: Vulkangestein liegt zu unseren Füßen. Wir essen unter vereinzelten Mandelbäumen, genießen den nun seltenen Schatten neben einem Brunnen.

Viele Berberlieder handeln von Amlal, der männlichen Gazelle. Der Jebel Amlal (2.447 m) ist ein heiliger Berg für die Nomaden. Der Marabout von Amlal ist ein Pilgerort, um für Kraft, Segen und Geschick zu bitten. Die fakultative Besteigung des Jebel Amlal verlangt eine gute Kondition. Etwas geruhsamer ist der Weg direkt zum Biwak. Eine herrliche Sicht zum Hohen Atlas mit seinen verschneiten Gipfeln und bis hinunter zu den Sanddünen im Süden erwartet uns auf dem heiligen Berg. Es wird uns bewusst, dass wir im eindrucksvollen Gebiet zwischen dem Gebirgszug des Hohen Atlas und der Sahara verweilen.

Der direkte Weg zum Biwak ist ein kurzer, leichter Aufstieg zu einem Pass, führt uns auf knapp über 2.000 m und über einen etwas steilen Abstieg zum Camp. Eine kurze Mittagsrast unter Oleanderbüschen und Mandelbäumen, und weiter geht unsere Wanderung. Auf der Bergflanke auf einem Maultierpfad gehend, setzen wir Fuß vor Fuß, erobern Schritt für Schritt neues Gebiet. Den Blick immer wieder auf den Wasserlauf tief unter uns richtend, können wir kleine Oasen mit Oleanderbüschen und Palmen schemenhaft erahnen. Wir folgen dem Oued: Mandelbäume, immer wieder Oleander und Feigenbäume säumen den Weg, und nach einer langen Tagesetappe erreichen wir vielleicht müde, aber sicherlich zufrieden unser Nachtlager.

Bereits haben wir gelassene Routine im Zusammenpacken unserer Siebensachen, der Rhythmus des Weitwanderns, das Draußen-Sein, lässt uns Distanz gewinnen. Ein weiterer Etappenort liegt in einer sagenumwobenen Landschaft: Felsblöcke, verschiedene Formen und Gestalten inmitten einer Ebene. Woher sie wohl gekommen sind? Immer wieder zeigen sich neue, skurrile Steingebilde. Die Maultiere suchen ihr Futter und ziehen zur Quelle.

Der letzte Wandertag ist angebrochen, und wir erreichen die ersten kleinen Oasen mit Dattelpalmen und Grenadinebäumen. Hennafelder, nicht rot, wie die mit Henna gefärbten Haare, sondern in einem hellen Grün, säumen unseren Pfad. In einer Oase übernachten wir im Palmenhain, noch einmal können wir die Freude der Maultiere beobachten, wenn sie ihre tägliche Futterration erhalten.
Wanderung: ca. 4,5-7 Std./Tag
Übernachtung in Camps
(F/M/A)
14. Tag: 

Süden – Marrakesch

Ein letztes Mal blinzeln wir aus unserem Schlafsack der Sonne entgegen, freuen uns über das Erwachen des neuen Tages in der Oase. Ein Motorengeräusch bedeutet Abschied nehmen von unserem Begleitteam. Wir verstauen unser Gepäck auf einem Lokaltransporter, der uns auf einer Naturstraße zum nächstgrößeren Ort bringt. Dort steigen wir um und fahren weiter Richtung Marrakesch. Mit den Eindrücken und vielen Bildern und Erlebnissen in uns erscheint uns die Rückreise durch das Draatal, Ouarzazate und über den Tizi n'Ticka-Pass noch einmal als ein neuer Abschnitt der Reise in Marokko. Wir halten unterwegs zum Picknicken und treffen gegen Abend in Marrakesch ein.
Fahrtzeit: 1 Std. Lokaltransit; 7,5 Std. mit dem Minibus nach Marrakesch
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(F/M/-)
15. Tag: 

Marrakesch

Tag zur individuellen Gestaltung. Wir genießen das Treiben in den quirligen Basaren und Handwerkergässchen und erhaschen einen letzten Blick vom Kaffeehaus aus auf das schneebedeckte Gebirgsmassiv des Hohen Atlas, das sich am Horizont abzeichnet.
Übernachtung in einem landestypischen Hotel/Riad
(F/-/-)
16. Tag: 

Marrakesch – Europa (oder Verlängerungstage)

Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Europa oder Verlängerungstage.
(F/-/-)

Reise buchen

Von Bis EZZ Preis
12. Oktober 2019 27. Oktober 2019 € 190 € 1.790 Buchen
09. April 2020 24. April 2020 € 190 € 1.790 Buchen
18. April 2020 03. Mai 2020 € 190 € 1.790 Buchen
10. Oktober 2020 25. Oktober 2020 € 190 € 1.790 Buchen
von - bis EZZ Preis
12.10.2019 27.10.2019
190 € 1.790 € Buchen
09.04.2020 24.04.2020
190 € 1.790 € Buchen
18.04.2020 03.05.2020
190 € 1.790 € Buchen
10.10.2020 25.10.2020
190 € 1.790 € Buchen
EZZ Einzelzimmer/-zelt Zuschlag
  • Diese Reise ist vorangekündigt.
  • Diese Reise ist noch buchbar.
  • Die Durchführung der Reise ist gesichert.
  • Bei dieser Reise sind nur noch wenige Plätze frei.
  • Diese Reise ist ausgebucht/geschlossen.

Rechtzeitig buchen und Frühbucher Bonus sichern!
Bei Buchung von min. 6 Monaten vor Abreise gewähren wir Ihnen folgende Frühbucher-Rabatte:

  • € 15 bei einem Reisegrundpreis über € 500
  • € 25 bei einem Reisegrundpreis über € 1.000
  • € 50 bei einem Reisegrundpreis über € 2.000
  • € 75 bei einem Reisegrundpreis über € 3.000

Leistungen

  • Linienflug nach Marokko. Abflüge ab Wien, München und Frankfurt im Preis inkludiert. Weitere europäische Städte auf Anfrage gerne möglich (eventuell Aufzahlung)
  • Inklusive Flughafensteuern ab Wien, München oder Frankfurt
  • Unterkunft im halben Doppelzimmer in Riads (Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof. Die meisten Riads liegen in der Medina.) bzw. in 2-Personen Zelten
  • Begrüßung, Orientierung und ca. 3 Std. Stadtführung zu Fuss in der Medina
  • Gepäcktransport mit Lastkamelen bei der Trekkingtour
  • Koch und gesamte Campingausstattung während der gesamten Tour
  • Auf der gesamten Tour Vollpension, ausgenommen in Marrakesch nur Frühstück
  • Führung und Betreuung durch einen geprüften, lizenzierten, einheimischen Guide, der Deutsch spricht.
  • Alle Transfers lt. Programm
  • Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
  • Impfungen, Versicherungen etc.
  • Ausgaben persönlicher Natur wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder
  • Trinkgelder für die Crew
  • Hauptmahlzeiten in Marrakesch (ca. EUR 10,- / Mahlzeit)
Download: Detailinformationen zu den Zusatzleistungen
Schlafsackmiete Marokko

Schlafsackmiete (Buchung vor Abreise) 30 €

Reitmaultier Vom Atlas zur Wüste

Reitmaultier (Buchung vor Abreise) 230 €

Verlängerungen Marokko

Auf den Spuren der Karavanen 605 €
Dauer: 5 Tage; ab 2 TN

Königsstädte & Atlas 640 €
Dauer 5 Tage; ab 2 TN

Königsstädte & der Charme des Nordens - Kultur pur 675 €
Dauer 5 Tage; ab 2 TN

Königsstädte & der Charme des Nordens - Natur pur 675 €
Dauer 5 Tage; ab 2 TN

Mosaik des Südens 695 €
Dauer 6 Tage; ab 2 TN

Sanddünen und Meeresgischt 335 €
Dauer 3 Tage; ab 2 TN

Kasbahs & Oasen 260 €
Dauer 2 Tage; ab 2 TN

Terminbezogene Zusatzleistungen
12.10.2019-27.10.2019:
Einzelzimmer 190 €
09.04.2020-24.04.2020:
Einzelzimmer 190 €
18.04.2020-03.05.2020:
Einzelzimmer 190 €
10.10.2020-25.10.2020:
Einzelzimmer 190 €
Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sonja.mraulak@weltweitwandern.com

Informationen

Für Marokko besteht keine Visumspflicht. EU-Staatsbürger und Schweizer benötigen für die Einreise lediglich einen gültigen Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit.

Bitte beachten Sie die Hinweise des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten

Impfungen

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen zu Standardimpfungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfplan bzw. Impfkalender. Wir empfehlen die Mitnahme einer Reiseapotheke. Halten Sie vor Abreise mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, welche Medikamente sinnvoll wären.

Nähere Informationen zur medizinischen Versorgung in Ihrem Reiseland sowie zu möglichen Gesundheitsrisiken finden Sie auf den Seiten des Aussenministeriums, des Auswärtigen Amts bzw. des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten.

Vorsichtsmaßnahmen
- kein ungekochtes oder ungefiltertes Wasser trinken
- kein rohes Gemüse, keine Salate und kein ungeschältes Obst essen
- Kopfbedeckung, Sonnenbrillen, Sonnencreme und Lippenschutz nie vergessen

Klima

Allgemein sind die Tagestemperaturen im Winter, Frühling und im Herbst in der Wüste angenehm, frühlingshaft und teilweise hochsommerlich warm (bis heiß). Am Abend, sobald die Sonne verschwindet, kann es in der Wüste jedoch recht kühl werden (bis 0°C und im Winter auch darunter!). Im Hohen Atlas ist es nur im Sommer warm, nachts kann die Temperatur aber auch unter 0°C sinken. Im Winter liegt hier viel Schnee. Stellen Sie sich auf ein weites Spektrum an Temperaturen ein: von intensiver Sonneneinstrahlung und Hitze bis zu sehr kühlen Abend- und Morgenstunden, mit Temperaturen, die sogar unter den Gefrierpunkt sinken können.

Währung

Die Landeswährung Marokkos ist der Dirham, 1 DH entspricht ca. 0,1 €.

Geld

Geldwechseln ist in Casablanca und Marrakesch recht einfach, im Landesinneren manchmal aufwendig. Bitte versuchen Sie beim Wechseln zumindest einen kleinen Betrag in kleinen Noten oder Münzen zu erhalten. Die Mitnahme von Bargeld ist zu empfehlen, da die Bankomaten (Maestro, EC) in größeren Orten zwar meistens, aber vielleicht nicht immer funktionieren. Kreditkarten werden im Allgemeinen nur in den größeren Städten in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Trinkgeld

Trinkgeld zu geben ist, wie in vielen andern Ländern, auch in Marokko üblich. Die Trinkgelder sind nicht in den Reisekosten bzw. den Restaurationspreisen inkludiert. Trinkgelder sind eine direkte Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Trinkgeld ist bei guter Leistung in diesem Kulturkreis eine wichtige Anerkennung.

Zeitverschiebung

Für Marokko stellen Sie Ihre Uhr bei Ankunft bitte um 1 Stunde zurück. Dies gilt während der Winter und der Sommerzeit, außer während des Fastenmonats, dem Ramadan (variabler Termin, weil sich die Zeit des Ramadan nach dem islamischen Mondkalender richtet). Bei Ankunft während des Fastenmonats ist Ihre Uhr bitte um 2 Stunden zurückzustellen.

Elektrischer Strom

Die Stromspannung beträgt 110-220 Volt. Einen internationalen Adapter braucht man nur in seltenen Fällen. In Marrakesch und Ouarzazate können Sie im Hotel den Akku Ihrer Kamera oder Ihres Telefons aufladen.

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise für Marokko:

BMEIA, Außenministerium Österreich: Reiseinformation Marokko, Auswärtiges Amt, Deutschland: Reise- und Sicherheitshinweise Marokko, EDA, Schweiz: Reisehinweise Marokko

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer zusätzlichen Reiseversicherung inkl. Stornoschutz.

Gratulation: Sie möchten eine Reise bei Weltweitwandern buchen, das ist schon mal eine wunderbare Entscheidung! ;-)

Damit Sie wissen was das heißt, hier noch kurz ein paar offene Worte, über unseren Reisestil:
Wir bieten Reisen mit berührenden Begegnungen und Einblicke in die Kultur und Landschaft ihres Reiselandes. Qualität und Luxus definieren wir durch kleine Reisegruppen, möglichst landestypische Quartiere und persönliche Betreuung der Gruppe durch örtlich verwurzelte Guides. Ein gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne.

Wer Weltweitwandern bucht, lässt sich offen und respektvoll auf eine andere Kultur und das Reiseland ein - das erfordert Eigenverantwortung und dass man sich vorab möglichst gut informiert.
Wenn Sie bereit sind, sich auf das „Neue“ im Schutz einer bestens organisierten Reise einzulassen, dann sagen wir: Herzlich willkommen als Teil unserer Weltweitwandern-Familie!

Was ist bei Weltweitwandern Qualität und Luxus?

Luxus und auch ein etwas höherer Reise-Preis resultiert bei uns aus der kleinen Reisegruppe, die möglichst landestypischen Quartiere, ein liebevoll ausgearbeitetes Programm mit einzigartigen und landestypischen Details und die persönliche Betreuung der Gruppe durch unsere örtlich verwurzelten Guides.

Unsere Kriterien bei der Auswahl der Unterkünfte

Eine gewisses Flair und eine gute Lage einer Unterkunft sind uns wichtiger als EU-genormter Komfort und viele Sterne. Wir vermeiden so gut es geht internationale Hotel-Ketten oder All-Inclusive-Hotels zu buchen, da diese in vieler Hinsicht oft nicht unserer Reisephilosophie entsprechen.
Ein Beispiel: In unseren Riad-Hotels in Marrakech sind die Zimmer der Gäste unterschiedlich groß, die Fenster gehen traditionell immer auf den Innenhof und die Stiegen sind schmal und verwinkelt. Dafür wohnt man inmitten der zauberhaften Altstadt in Häusern mit Flair und Geschichte und in Gehweite der schönsten Plätze. Wir bemühen uns immer das bestmögliche für unsere Gäste - unseren Auswahlkriterien entsprechend- zu finden: Manchmal gäbe es vor Ort eventuell noch etwas charmantere Quartiere - diese verlangen aber z.B.  Mindestaufenthalte von 1 Woche oder gewähren keine längerfristigen Reservierungen.

Offenheit und respektvolles Verhalten

Von unseren Reisegästen erwarten wir offenes, respektvolles Auftreten, Wertschätzung des Fremden und den Menschen vor Ort und einen behutsamen Umgang mit der örtlichen Natur. Das Reisen zu fremden Kulturen und in entlegene Gebiete beinhaltet immer auch eine große Eigenverantwortung. Bedenken Sie, dass in vielen unseren Reiseländern kein EU Standard herrscht und stellen Sie sich bitte auf einfache Verhältnisse ein.

Vorbereitung

Unsere Welt wandelt sich ständig, was Urlaubern spannende Möglichkeiten und unvergleichliche Erfahrungen verheißt. Es ist allerdings notwendig, sich gründlich auf eine Reise mit einem oder mehreren der zahlreichen Reiseführer, die zu dem Thema erhältlich sind, vorzubereiten.
Unsere Touren beinhalten eine Mischung aus Kultur, Natur und Abenteuer. Zwischendurch kann es auch lange und ermüdende Reisetage geben.
In unseren Reiseunterlagen stellen wir Ihnen wichtige Informationen soweit es geht zusammen. Unsere Packlisten können aber immer nur generelle Empfehlungen sein. Ihre eigenen persönlichen Notwendigkeiten sind individuell verschieden. Machen Sie sich daher bitte immer auch selbst Gedanken, was für Sie in der Wander-Reisezeit wichtig sein könnte. Wie gehen Sie mit Regen, Schnee, Sonne, Wind, Sand um? Was ist für Sie während einer Wanderung, während einer Reise wichtig?

Tourencharaktere

Das Spektrum der Reisen bei Weltweitwandern reicht von sehr gemütlichen Spaziergang-Wanderreisen bis zu ganz schön herausfordernden Trekkingtouren, eingeteilt und gut gekennzeichnet mit einer Skala von 1 bis 5. Wenn Sie sich hier Ihrer eigenen Kondition unsicher sind, probieren Sie bitte unbedingt vor Ihrer Reisebuchung zum Beispiel bei Tourencharakter 3 gut aus, was es für Sie heißt, einen mit 6 Stunden angegebenen Wanderweg im Gebirge mit inkludierten Anstiegen von bis 1.000 Meter zu begehen! Planen Sie auch persönliche Leistungsreserven ein für z.B. außergewöhnlich heißes, kaltes oder feuchtes Wetter oder weniger fitte Tage.

Entspannte Grundeinstellung

Wer durch ein fremdes Land reisen und eine andere Kultur genießen möchte, benötigt dazu eine entspannte Grundeinstellung. Die Uhren gehen vor Ort zudem häufig viel langsamer als in ihrem Heimatland und manchmal geschehen unerwartete Dinge oder Zwischenfälle.
Flexibilität, Geduld und vor allem einen Sinn für Humor sind die Hauptsache.
Weltweitwandern bereitet jede Reise gründlich vor, aber trotzdem gibt es immer wieder unvorhergesehene Überraschungen und auch Pannen, die auch wir nicht im Voraus planen können. Es muss auch vor Ort nicht alles genau so „funktionieren“, wie man sich das im Moment vorstellt. Gerade aus den Bahnen des immer Funktionieren-Müssens darf man auf Reisen einmal herauskommen.

Gruppenreise.

Sie unternehmen mit Weltweitwandern eine Reise in einer Gruppe. Manche Menschen haben hier Bedenken. „Was ist, wenn ich andere Menschen in der Gruppe unsympathisch finde?“
„Wenn die anderen zu alt / zu jung / zu laut / zu langweilig / zu schnell / zu langsam sind?“
Gleich vorab: Menschen, die bei Weltweitwandern eine Wanderreise buchen sind praktisch immer angenehm, interessiert und offen! Die besten Gruppen sind zudem die, in der es eine gute Mischung aus Jung und Alt und verschiedenen Interessen gibt. Das große gemeinsame Interesse am Wandern, an der Natur und an anderen Kulturen ist ohnehin ein starker, gemeinsamer Nenner!
Viele, viele Freundschaften sind schon auf unseren Reisegruppen entstanden und auf unseren Reisen geht eigentlich immer interessant und oft lustig zu! Für ein gutes Gelingen ist aber unbedingt auch ein gewisses Maß an Geduld und persönlicher Rücksichtnahme von jedem Einzelnen und jeder Einzelnen notwendig.

Wenn Sie etwas stört­­

Wenn Sie etwas stört, sagen Sie es bitte sofort! Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl haben, Sie hätten schon wieder etwas weniger oder etwas nicht so Gutes bekommen, sagen Sie es bitte gleich ihrem Guide! Ihr Guide, unsere Partner vor Ort, können Ihnen nur dann helfen und etwas verbessern, wenn Sie auftretende Probleme direkt ansprechen. Nach Ihrer Rückkehr sind Problemlösungen - die vor Ort mit geringem Aufwand beseitigt hätte werden können - dann meist nicht mehr möglich.
Offenheit ist uns wichtig, direkte Rückmeldungen helfen uns und unserem Team vor Ort besser zu werden. Wenn Sie Probleme nicht vor Ort gleich sagen, kann man Ihnen nicht helfen - und bitte verklagen Sie uns dann nicht ;-)

Hören Sie auf den Guide und behüten Sie ihn

In den Tagen und Wochen Ihrer Reise ist ihr Guide verantwortlich für Sie - oft wird er auch zum guten Freund. Aber wenn er/sie es für nötig hält, ist er/sie der Chef. Ihr Guide ist ihr Lotse während der Reise und in einer eventuell fremden Kultur und schaut auf seine Gruppe. Wenn er sagt, dass Sie etwas auf keinen Fall tun sollten – oder dass Sie rasten sollten, dann hören Sie bitte auf ihn!

Seien Sie ihm/ihr gegenüber auch rücksichtsvoll.

Ihr Guide ist auch nur ein Mensch. Gönnen Sie ihm/ihr bitte auch Ruhepausen. Guide zu sein ist ein unglaublich vielseitiger, aber auch fordernder Beruf.

Generelle Informationen zu unseren Reisen finden Sie unter FAQs
Oder wenden Sie sich per E-Mail an sonja.mraulak@weltweitwandern.com

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Allgemeine und Besondere Reisebedingungen

Unser Team vor Ort

Omar Fadil

Guide

Omar Fadil führt dank seiner Spanischkenntnisse immer wieder Gäste der lokalen Agentur. Seine Arbeit überzeugte Lahoucine und Brigitte und sie motivierten Omar, Deutsch zu lernen, um so einen festen Platz im Tourenguide-Team zu bekommen. Als Sohn eines Imans ist Omar ursprünglich vom Zentralen Hohen Atlas. Mit seiner Familie – 5 Schwestern – wuchs er in Ait Mhamd auf. Auch er studierte erst Recht an der Universität von Marrakesch, bevor er die Schulbank mit Kompass und Rucksack tauschte und die Bergführer-Ausbildung absolvierte. Viele Wanderungen hat er seither unternommen und ist auch selber gereist. Nebst lesen macht Omar auch gerne Sport und nahm zusammen mit Christian Hlade, Lahoucine und Kamal erfolgreich am Halbmarathon von Marrakesch 2016 teil. Seit Herbst 2015 ist Omar stolzer Vater einer kleinen Tochter. Er lebt mit seiner Familie in Marrakesch und Azilal. Omar freut sich, Sie mitzunehmen auf eine Reise zu dem, was er am meisten mag an seiner Heimat : vielfältige Landschaften, Gastfreundschaft, feines Essen und interessante Gespräche.

Kamal

Guide

Kamal rennt beim Trans Atlas Marathon in 6 Tagen quer, rauf und runter, über den Atlas. Während der Reise mit Ihnen ist der junge Mann etwas langsamer unterwegs. Mit Freude, Höflichkeit und dem Wissen, wie man sich in der Weite von Bergen oder Wüste orientiert, ist er mit den Gästen unterwegs. Seine Bescheidenheit lässt ihn sich wunderbar einfügen ins lokale Begleitteam. Kamal, sportlich und verspielt, liebt den Kontakt mit Kindern. Fussball spielen, Geschichten erzählen und so vieles mehr lassen Blasen an den Füssen vergessen. Umsichtig und mit einer jugendlichen Gelassenheit packt Kamal im Camp mit an. Das Unterwegssein mit Kamal ist Freude, vertrauen, loslassen können.

Mustapha

Guide

Mustapha hat Olivenbäume. Und auch sonst steht er als ältester Sohn von acht Kindern mit beiden Beinen auf dem Boden. Mustapha von Bin el Ouidane kann ernst sein, aber sich auch von ganzem Herzen freuen und „Kind“ sein. „Muss-Tanza“ nannten ihn die Gäste der Studienreise – denn er kann wunderbar Tambourin spielen und mit Berbergesang/tanz zusammen mit dem Begleitteam Sterne vom Himmel holen. Nach 2 Jahren Französischstudium in Beni Mellal war er viele Jahre ehrenamtlich in einer NGO tätig und besuchte in dieser Zeit verschiedene Weiterbildungen. Seit 10 Jahren ist Mustapha als Tourenguide mit Gästen in Marokko unterwegs, umsichtig und pflichtbewusst. Mustapha zeichnet eine starke, gelebte Liebe zur Heimat aus. Er verfügt über ein großes Wissen über die Geschichte, Kultur und Religion des Landes. Und es ist ihm immer eine Freude, darüber zu erzählen. Das macht er mit dem für Berber so eigenen Stolz und mit Leidenschaft.

Brahim Ait Ihaj

Trekkingkoch

Brahim Ait lhaj ist in einem kleinen Berberdorf bei Oukaimeden aufgewachsen.
Vater von 3 Kindern war er selbst das 5. Kind einer Familie, die von der Landwirtschaft mit sehr kleinen Feldern im Toubkalgebiet lebte. Brahim hat Sinn für Humor und kocht seit vielen Jahren für die Gäste von Amalou bei Touren im Atlas wie auch in der Wüste. Brahim ist auch der Verantwortliche für das Maultierführer-Begleitteam von Amalou in der Toubkalregion - sei dies für einen Tagesausflug mit Mittagessen bei einer Berberfamilie oder für mehrtägige Wanderungen beim höchsten Berg Nordafrikas. Genießen Sie die ungewöhnlichen Gewürzkompositionen die Brahim liebevoll auf den „Tisch“ zaubert.

Brahim Taiaa

Trekkingkoch

Brahim Taiaa, der Macher, ist der verspielte und humorvolle Koch, der immer in Bewegung ist und voller Elan den Crepeteig schwingt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen im Dorf Imlghas im Ait Bougmez bei seiner Herkunftsfamilie. Lange Zeit als Maultierführer und Küchengehilfe unterwegs, hat er das Kochen für Tourengäste gelernt. Brahims Frau Maleid ist gekonnte Teppich- und Djellabastoffweberin und hat in Eigeninitiative ohne Primarschulbildung Französisch und schreiben gelernt. Brahim freut sich, Sie auf einer Wanderung mit seinem Küchenmuli begleiten zu können.

 

Lhoussein

Chauffeur

Lhoussein, der ruhende Pol inmitten eines Sandsturms. Mit seinem Jeep kann er über die Ebene des Iriki-Sees brettern, findet den Weg durch unwegsames Gebiet, hilft mit im Biwack mit großen und kleinen Gästen. Unermüdlich kümmert sich Lhoussein während der Wintermonate um den Materialtransport im Süden. Als Kind mit 3 Schwestern in einer Berberfamilie in den Bergen aufgewachsen, musste Lhoussein schon früh überall mithelfen. Als junger Bursche ging er nach Casablanca um auf Baustellen zu arbeiten. In der Reiseagentur Amalou fand er in Marrakesch Arbeit als Materialdepotmitarbeiter und bald schon konnte er den Jeep von Ahmed übernehmen. Lhoussein ist seit dem Tod seines Vater verantwortlich als Ernährer seiner Familie (Mutter, 3 Schwestern und seine Frau und seit Frühling 16 seine kleine Tochter) im Bougmez. Seit 2016 ist Lhoussein nun auch Minibuschauffeur und kann so einen weiteren Beitrag zum Gesamtwerk Ihrer Reisegestaltung beitragen. Mit seiner ruhigen, freundlichen Art und dem Lachen in den Augen ist er ein sicherer Wert fürs Gelingen Ihrer Reise.

Abdellah Ben Alla

Guide

Abdellah Ben Alla ist ein Sohn der Berge. Am Fuße der Hochebene, wo die Nomadenfamilien den Sommer verbringen, ist er aufgewachsen. Er ist ein Ait hkem. Mitglieder dieses Berberstammes sind im  Ait Bougmez Tal als Händler bekannt. Abdellah arbeitet seit mehreren Jahren als Berg- und Bikeführer. Er ist innovativ, wach und immer darum bemüht, seine Kenntnisse zu erweitern. Er kennt sich in abgelegenen Gebieten aus und wagt sich auch auf unbekannte Wege. Abdellah hat die Gabe des humor- und respektvollen Umgangs mit Gästen und Einheimischen – er ist der geborene Vermittler zwischen den Kulturen. Auch dank seiner Sprachkenntnisse. Mit ihm unterwegs sein, ob im Sattel oder mit den Wanderschuhen, bedeutet mitgenommen zu werden auf eine Reise zu Menschen und einer Kultur so faszinierend wie die Landschaften Marokkos.

Abdelmalek Ouakel

Guide

Abdelmalek oder Abdel, wie er sich gegenüber den Gästen der Einfachheit halber nennt, ist auf der Ebene bei Afourer groß geworden. Abdelmalek schloss sein Studium in Arabischer Literatur erfolgreich ab und hat sich in den vielen Jahren als Tourenführer große Kenntnisse über Land und Kultur angeeignet. Nach den Reisen mit Gästen aus dem französischen Sprachraum lernte Abdelmalek eine weitere Sprache, Deutsch. So führte sein Weg zu Amalou. Abdelmalek ist über die Jahre hinweg als  loyaler und korrekter Mitarbeiter zu einem erfahrenen, wichtigen Teammitglied geworden. Gerne zeigt er sein Land großen und kleinen Gästen – wobei ihm der Kontakt zu Kindern nicht selten leichter fällt. Kinder sehen wohl das große Herz, die Gutmütigkeit und Abdelmaleks Sinn für Humor einfach schneller. Mit ihm unterwegs sein, heißt einen Menschen mit Herz und Wissen als Weggefährten zu haben, einen Tourenguide, der sich nicht zu schade ist, bei vers. Arbeiten im Camp mitzuhelfen, stets bemüht, den Gästen den Aufenthalt in seiner Heimat zu einem unvergesslich positiven Erlebnis zu gestalten. Und wenn man ihn nett darum bittet, gibt er am Abend im Camp gerne auch mal das ein oder andere traditionelle Berberlied zum Besten. Das Tambourin ist nämlich immer irgendwo im Gepäck mit dabei.

Brigitte Zahner

Partnerin vor Ort

Aufgewachsen auf einem Bauernhof in der Schweiz ist seit mehr als einem Jahrzehnt mit Lahoucine Taha liiert. Seit 2001 leben und arbeiten sie zusammen in Marrakesch. Frühere berufliche Tätigkeitsfelder von Brigitte sind Bahnbetriebssekretärin, Kinderkrankenschwester, Rehabilitationspflege und Behindertenbetreuung. Brigitte liebt das Gehen, Schritt für Schritt, erleben, erwandern von Landschaften und die Tage und Nächte draussen in der Natur. Es sind diese Erlebnisse und Begegnungen die ihre Sprache und Erzählungen prägen. Einer Wanderung gleich wuchs die Zusammenarbeit mit Christian Hlade und ihre Aufgabe innerhalb des Unternehmens. Sie ist zuständig für die Organisation des Rahmes rund ums Trekking und übernimmt zusammen mit dem Amalou Team die Kundenbetreuung. Ihr obliegt die Leitung der administrativen Arbeiten des Unternehmens und die Kommunikation mit den Partnerunternehmen. Sie setzt Lahoucines Programmvorschläge und Berechnungen in Texte und Reiseträume um.

Mein Lebensmotto ist…….
Meine Entscheidungen und den Weg, den ich gehen, müssen für mich emotional nachvollziehbar sein. Urteile nie über jemand andern, denn Du weißt nie, wie Du vielleicht an einem andern Ort auf Deinem Lebensweg entscheiden wirst.

Nie mehr vergessen werde ich….
Meine erste Wanderung in der Wüste, das erste Mal einfach zufrieden mit mir selbst, nichts müssen, nirgends wohin müssen, weg die Rastlosigkeit und den geborgenen Frieden beim Draußen Schlafen unter dem Sternen Himmel auf „meiner kleinen Düne“.

Was verbindet mich mit Weltweitwandern?
Ein für mich bedeutender gemeinsamer Wegabschnitt, ein Glauben daran, dass mit Menschen, die an einem und die Vision glauben, vieles möglich ist. Dankbarkeit für die Chance und das Vertrauen, das Christian Lahoucine und mir schenkte. Eine Zusammenarbeit, die auch dank Diskussionen und an sich reiben, gewachsen ist und sich weiter wandeln kann. Ein gegenseitiger Respekt und vor allem die stabile Basis der übereinstimmenden Werte bezüglich der Reisen.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig?
Respekt für die Einheimischen und deren Kultur und die Natur. Natur, draußen sein, unspektakuläre, nachklingende Begegnungen, gehen, gehen, gehen in der Weite und Ruhe der Natur.

Lahoucine Taha

Partner vor Ort

Lahoucine ist mit Leib und Seele Wanderführer und Landmensch, kreiert die Tourenprogramme, wählt die Routen und Zeltplätze aus, ist Arbeitgeber und Ansprechperson für Führer, Köche und Begleitteams sowie Transportunternehmen. Er erstellt umsichtig Lebensmittel- und Materialliste, damit die Gäste in den Genuss des „Verwöhnt werdens“ kommen dürfen. Am liebsten jedoch ist er noch immer selber mit einer Gruppe in der Weite der Wüste oder im Hohen Atlas, seiner Heimat, unterwegs.

Mein Lebensmotto ist…….
Eigentlich wollte ich schon immer Bergführer werden und seit ich mit 15 Jahren mit dem Maultier meines Vaters mit auf Trekkingtouren ging, hat sich dieser Wunsch gefestigt und mit Ideen entfaltet. Ich entdeckte wie schön dieses Leben als moderner Nomade sein kann und nach der Bergführerschule, die ich gegen den Wunsch meiner Eltern Lehrer zu werden, absolvierte, habe ich meine Grenzen weiter gezogen. Ich habe gelernt, wie gut ich es mit meiner Berufswahl getroffen habe. Ich habe das grosse Privileg mein Land und ihre Menschen in ihrer Authentizität und Einfachheit, oft ohne viele Worte, weit weg von der grossen lauten Stadt, kennenzulernen, mit einfachen Leuten zu arbeiten und dabei so viele Schönes in meinem Land zu entdecken. Das ist eine tiefe Freude für mich und macht mich stolz für mein Land, das einen grossen Reichtum an wunderschönen Landschaften und guten Menschen hat. Mit meiner Arbeit kann ich mich in verschiedenen Welten bewegen und kann Brücke zwischen verschiedenen Kulturen sein.

Nie mehr vergessen werde ich….
Die erste organisierte Reise mit Christian Hlade. Dies war meine erste grosse Gruppe als Organisator und ich hatte noch keine eigenen Zelte. Beim Verabschieden am Flughafen habe ich den Gästen dann auch gesagt, wie glücklich ich war, dass die Reise gut verlaufen war. Es sollten weitere folgen.

Was verbindet mich mit Weltweitwandern?
weltweitwandern ist ein Teil der Menschen, die mich unterstützt haben, als ich noch am Anfang meiner Vision, eigene Trekkingtouren zu organisieren, stand. Wir haben das gleiche Ziel, wir machen den gleichen Weg, jeder seine Schritte. Wir wollen beide „Menschen und Natur“ unterstützen, eine Verbindung mit Respekt und Toleranz zwischen den Kulturen sein. Wir teilen die gleiche emotionale Vorstellung unserer Arbeit.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig?
Fair, Begegnung, Zauber, Respekt, Zufriedenheit, Spüren, Zeigen Original, Begegnung, allein die Equipe und die Gäste mit Hände und Füsse, das Schauen wie es funktioniert besser, tout n’est pas rose, jede Reise ihren eigenen Rhythmus entfalten lassen

Ibrahim Assabir

Guide

Brahim Assabir ist als Sohn eines Lehrers im Ait Bougmez und im Provinzhauptort Azilal aufgewachsen. Nach dem Abschluss des Studiums in Englischer Literatur engagierte er sich in der Vereinigung der arbeitslosen Uniabgänger und schaute sich nach einer Berufstätigkeit um, in der er sein Wissen und seine Liebe zum unterwegs sein entfalten konnte. Die Ausbildung zum Bergführer war der erste Schritt auf einer langen Wanderung zu den verschiedenen Regionen Marokkos und dem Werdegang als gelassener, professioneller Führer und Mitarbeiter in unserer Trekkingagentur. Brahim wohnt mit seiner Familie, er ist Vater eines Sohnes und einer Tochter, in Marrakesch und Azilal. Seit mehreren Jahren wichtiges Mitglied im Büroteam – in der Verantwortung für die Logistik und das „Übersetzen“ zwischen Büro und Terrain tätig, zieht es Brahim regelmäßig raus aus der Stadt, vom Bürostuhl und Computer zu Wüstenmosaik und Königsstädten, Campabenden unter dem Sternenhimmel im Atlas und Trekkingleitungen in der Wüste. Brahim lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und hat, so bescheiden und manchmal fast „unbeteiligt“ er auch wirken mag, die Übersicht und schafft es, die verschiedenen Gäste-Persönlichkeiten mit Fingerspitzengefühl zu einer Gruppe zusammenzufügen. Diplomatisch und vorausschauend gelingt es ihm, mit den unterschiedlichsten Situationen und Anforderungen, Menschen, umzugehen. Mit Brahim entdecken Sie Schritt für Schritt eine uralte Kultur im jetzigen Marokko.

Mein Lebensmotto ist…….
Trotz der vielen Unterschiedlichkeiten in Kultur, Religion und Traditionen teilen und verbinden uns viele Dinge. Wir sind alle Menschen und sehnen uns nach Frieden.

Nie mehr vergessen werde ich….
Meine erste selbständig als lizenzierter Führer geleitete Tour. Die Sternschnuppen-Tour mit weltweitwandern Gästen, als auch für mich zum ersten Mal das Camp in der Wüste zu einem kleinen See wurde und sich diese eigentlich ungemütliche Situation in eine erheiternde Überraschung und ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis wandeln liess – mit lachenden Gesichtern und zufriedenen Kunden.

Was verbindet mich mit Weltweitwandern?
Der Respekt der Natur und Kultur.

Was ist mir beim Reisen persönlich wichtig?
Natur und Kultur. Reisen in der Natur schenkt mir Spiritualität, Entspannung und „geistige“ Heilung. Dies spüre, wenn ich von den Wanderungen zurück nach Marrakesch komme und ein jedes Mal von Neuem einen Kulturschock erlebe. Kultur ist für mich der Spiegel ein jeder Gesellschaft und obwohl ich als Marokkaner im eigenen Land reise, entdecke ich ein jedes Mal Neues. Die Diskussionen und der kulturelle Austausch mit den weltweitwandern Gästen hilft mir, mehr und mehr von den westlichen Gesellschaften zu erfahren und zumindest im Geiste ausserhalb den Grenzen von Marokko zu reisen.

Warum sollten Sie mit mir verreisen?
Ich sehe mich in meiner Arbeit auch als Botschafter für mein Land. Ich möchte unseren Gästen ein differenziertes Bild von Marokko vermitteln, Ihnen die kulturelle, landschaftliche Vielfalt näher bringen und zeigen, dass es auch echtes friedliches Zusammen unterwegs sein geben kann. Ich sorge pflichtbewusst und mit Erfahrung für Ihr Wohl als unser Gast.

Omar Taha

Omar ist als Sohn vom erfahrenen Trekkingkoch und Neffe von Lahoucine, Bergführer und Tourenorganisator im Ait Bougmez aufgewachsen. Früh schon war er als Maultierführer oder Kochgehilfe unterwegs und finanzierte sich Sprachkurse und Bücher mit dem in den Schulferien verdienten Honorar. Als sprachgewandtester unserer Führer spricht Omar Berber, arabisch, französisch, deutsch, spanisch und seit seinem Sprachaufenthalt in England auch englisch. Omar ist ein wacher, wissbegieriger junger Mann, der seine Gaben nutzt, um sich weitgefächerte Kenntnisse anzueignen. Ist er nicht auf dem Bike oder zu Fuss mit Gästen als kompetenter Führer unterwegs, unterstützt er die Familie von Brigitte und Lahoucine tatkräftig im Haushalt (Kochen) und der Kinderbetreuung. Omar ist nicht nur ein engagierter Tourenleiter sondern auch der beste grosse „Bruder“, den man sich für seine Kinder wünschen kann. Wenn Sie bei der Ankunft denken: „Mmmhh, ein Führer im Alter der eigenen Kinder?“, dann lassen Sie sich überraschen, wie souverän ein auch ein noch junger Mann, eine Trekkingtour leiten kann.

Ahmed Taha

Trekkingkoch

Ahmed Taha arbeitet seit unzähligen Jahren als Trekkingkoch. Während Ahmed stolz und liebevoll im Küchenzelt feine Gerichte zubereitet, führen seine Frau und erwachsenen Töchter zuhause im Bougmez Haus und Hof. Maultiere, 1 -3 Kühe, Felder mit Klee und Getreide, Apfel- und Nussbäume bilden zusammen mit Hühnern und einigen Schafen/Ziegen die Basis der Landwirtschaft in diesem Hochtal auf 1870m. Maleid, Touda und Khadija, seine Töchter spinnen und weben mit der Wolle der Tiere die traditionellen Decken, Stoffe für die warme Djellaba oder Teppiche. Ahmed ist Nomade und liebt seine Arbeit und Freiheit als wandernder Koch. Seine Enkelkinder besuchen die ecole vivante, Ait Bougmez. Er, der Großvater, war zeitlebens noch nie wirklich der Sesshafte. Die administrativen Belange der Verantwortlichkeiten für die Zusammenstellung der Maultierführerteams und das Dasein als stolzer Dromedarbesitzer haben ihn wohl mehr graue Haare gekostet als die unzähligen Kilometer in den Beinen. Das Haus der Tahas, in unmittelbarer Nähe zur Herberge Dar Itrane, ist ein Ort  der herzlichen, unkomplizierten Gastfreundschaft. Marhaba – genießen Sie den Abschluss des Atlastrekkings bei einer feinen Mahlzeit im Berberhaus.

Fotos zur Reise

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